
Inkontinenz bedeutet, dass Urin und / oder Stuhl unwillkürlich und damit unkontrolliert abgehen. Wichtig ist eine fachärztliche Abklärung, welche Form der Inkontinenz vorliegt, da bei bestimmten Inkontinenzformen eine Elektrostimulation (1) und Biofeedback (2) in Kombination mit Beckenbodentraining und Entspannungstechniken angezeigt ist.
Die Belastungsinkontinenz / Stressinkontinenz bei Erwachsenen ist gekennzeichnet durch unwillkürlichen Urinabgang häufig ausgelöst durch Husten, Niesen, Lachen, Heben, etc. und alltägliche Belastungen. Als Ursache kommt u.a. Beckenbodenschwäche nach Schwangerschaft und Geburt sowie bei Männern eine Prostata-Operation in Frage.
Die Mischinkontinenz ist eine Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz (3) und bedarf ebenfalls fachärztlicher Diagnostik und einer Kombination verschiedener Behandlungsmethoden. Auch die Inkontinenz nach Prostata-Operation kann gut, wie bei Belastungsinkontinenz beschrieben, behandelt werden. Stuhlinkontinenz kann in unterschiedlichen Schweregraden auftreten. Ursächlich kommt u.a. Beckenbodenschwäche in Betracht. Gezieltes Beckenbodentraining sowie Elektrostimulation sind sehr erfolgreiche Methoden.
- Elektrische Stimulation / Anregung eines Muskels
- engl. Feedback „Rückmeldung“, dem Bewusstsein zugänglich machen
- Reizblase, überaktive Blase, Störung der Steuerung der Blasenmuskulatur


