
Die Homöosiniatrie ist eine Kombination der traditionellen Chinesischen Akupunktur mit der westlichen Heilkunst der Homöopathie von Hahnemann.
Die Erfahrung lehrt uns, dass Homöopathie und Akupunktur sich ergänzen. Sie zeigen analoge Effekte. Beide finden ihren therapeutischen Weg über naturgegebene Phänomenologie. In der Homöopathie ist es das Arzneimittelbild, bei der Akupunktur das Disharmoniemuster, welche den therapeutischen Weg bestimmen.
Das Arzneimittelbild ist die Summe aller am Gesunden gefundenen Phänomene und registrierten Symptome in geistiger, seelischer und körperlicher sowie konstitutioneller Sicht. Die Simile-Regel ist eine Form von Analogieschluss!
Das Disharmoniemuster ist eine Identifikation der Disharmonie, die allen klinischen Erscheinungen zugrunde liegt und Ausdruck einer bestimmten energetischen Situation ist.
Für beide Disziplinen gilt die Auffassung, dass Krankheit eine Verstimmung des ganzen Menschen ist. Heilung ist demzufolge nur durch eine Umstimmung zu erreichen.
Nehmen wir ein analoges Bild: Wenn in einem großen Orchester die Saite eines Instrumentes verstimmt ist, muss diese neu auf ihre harmonische Vibration gebracht werden, damit das harmonische Musizieren wieder möglich wird.
So ergibt sich logischerweise bei beiden Disziplinen der Schluss, dass Gesundung in Wirklichkeit ein energetischer Prozess ist. Unter einer Homöosiniatrische Behandlung versteht man die intrakutane Injektion bestimmter Homöopathika in speziell definierte Akupunkturpunkte.



