
Was war Ihr Beweggrund, Arzt zu werden?
Seit meinem 15. Lebensjahr wollte ich Plastischer Chirurg werden (da hatte ich mein erstes Praktikum in meiner jetzigen Praxis, der damals einzigen Schönheitsklinik in Hamburg, gemacht). Aufgrund meiner schon früh sichtbaren künstlerisch-handwerklichen Begabung hatte mich meine Tante, welche lange OP-Schwester war, mitgenommen. So wollte ich nicht direkt Arzt, sondern immer nur Plastischer Chirurg werden.
Wann und warum haben Sie sich dazu entschlossen, sich auf Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie zu spezialisieren?
Ich habe mich seit Beginn meiner Ausbildung auf die Ästhetik konzentriert, jedoch die Rekonstruktion nicht vernachlässigt, da hier die handwerkliche Basis erlernt werden kann.
Durch meinen damaligen Chef Dr. Kunert hatte ich die recht seltene Möglichkeit, mich als junger Oberarzt rein auf die ästhetisch-plastische Chirurgie zu spezialisieren, und nur als Oberarzt kommt man wirklich zum Operieren.
Wo sehen Sie die größte Herausforderung in Ihrer Arbeit?
Sich jeden Tag aufs neue immer wieder die größtmögliche Mühe zu geben - und dabei mit Leichtigkeit handwerklich tätig zu sein.
Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Sie dürfen damit rechnen, dass ich mich jedem Patienten annehme und mich auf diese Aufgabe konzentriere, jedoch auch klar und deutlich auf Möglichkeiten, Grenzen und Risiken eingehe und bei unrealistischen Erwartungen auch mal die Behandlung ablehne ...
Was würden Sie sich von Ihren Patienten wünschen?
Eine ästhetische Behandlung ist auch immer eine Team-Arbeit: Der Patient als Partner ist wichtig. Hierbei sollte auch die Chemie zwischen beiden stimmen. Ich wünsche mir außerdem Patienten, welche anerkennen, dass man kein Magier ist und man sich einfach große Mühe gibt.
Was zeichnet Sie als Arzt aus?
Handwerkliche und wissenschaftliche Kompetenz, den unbedingten Willen, immer das Beste zu erschaffen, wobei ein natürliches Ergebnis das Ziel sein sollte, jedoch auch individuelle Wünsche berücksichtigt werden.
Was ist Ihnen persönlich bei Ärzten wichtig?
In meinem Gebiet sind es: Detailversessenheit und ehrliche Ansprache.


