
Herr Dr. Panzer, was war Ihr Beweggrund, Arzt zu werden?
Ich wollte niemals eine Schönheitsklinik haben. 1998 wurde ich als Facharzt für Anästhesie erstmals von plastischen Chirurgen wegen Vollnarkosen angesprochen. Viele meiner Kollegen haben dies damals abgelehnt. Ich habe die Nöte der Patienten gesehen und zugestimmt.
Das Selbstbewusstsein, welches die Patienten nach eienr Schönheitsoperation verstrahlen, motiviert einem täglich aus Neue.
Wann und warum haben Sie sich dazu entschlossen, sich auf Brustvergrößerungen zu spezialisieren?
Anästhesisten sind davon besessen, Abläufe zu verbessern und Prozesse zu optimieren. Wir lieben Standards. Hierdurch legen wir das Fundament für Qualität.
OP-Säle sind die kostenintensivsten Einrichtungen in Krankenhäusern. Deshalb wird oftmals versucht diese rund um die Uhr auszulasten. Dabei mutieren diese zu „universellen Reparaturbetrieben“. Aber nur durch Routine gewinnen Sie Erfahrung.
Ich lehne deshalb den „Universal-OP“ grundlegend ab. Wenn ich die Wahl habe, würde ich immer den routinierten und spezialsierten OP-Betrieb wählen. Nicht den Generalisten.
Eine Brustvergrößerung ist eine logistische Herausforderung. Aufgrund der hohen Nachfrage, bedingt durch die Akzeptanz in der Gesellschaft, können Sie bei dieser plastischen Operation genügend Eingriffe durchführen, um die notwendige Routine zu erhalten.
Anders als bei einem Facelift oder einer Nasenkorrektur. Die Nachfrage ist bei weitem nicht ausreichend, um daraus einen standardisierten Eingriff zu generieren. Das Feebback unserer Patientinnen bestätigt täglich diese Entscheidung.
Wo sehen Sie die größte Herausforderung in Ihrer Arbeit?
Ständig an einem selbst zu arbeiten. Wir wollen die Nummer Eins werden bei Brustvergrößerung.
Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Sie dürfen mit Top-Leistungen, Top-Qualität und einem super Team rechnen. Alles zu günstigen Konditionen.
Was würden Sie sich von Ihren Patienten wünschen?
Nichts. Unsere Patientinnen sind alle wirklich sehr sehr lieb. Ich bewundere, dass sie diese „Strapazen“ auf sich nehmen. Der Eingriff kostet viel Geld. Mann muss sich einige Tage frei nehmen. Die erste Zeit benötigt man ein Kompressionsmieder. Vor dieser Entschlossenheit habe ich großen Respekt.


