
Bei der WIRA-Therapie handelt es sich um wassergefiltertes Infrarotlicht A, welches der Natur nachempfunden ist (WIRA = Wassergefiltertes Infrarotlicht A). Mit ihm ist es möglich eine als angenehm empfundene Erwärmung in tiefen Gewebsschichten zu erzeugen.
Dies kann man am besten mit einem praktischen Umstand vergleichen: In unseren gemäßigten Breiten wird durch den Wasserdampf der Erdatmosphäre die Sonnenstrahlung gefiltert. Wir empfinden sie als wohlig wärmend, weil die hautbelastenden Strahlungsanteile (Infrarot B und C und die Wasserbanden innerhalb des Infrarot A) dadurch absorbiert werden. In der Wüste zum Beispiel fehlt dieser Wasserdampffilter und die Wärme wird als stechend und brennend empfunden wie bei den weitläufig bekannten Rotlichtlampen, die auch in manchen Haushalten zu finden sind.
Die hautbelastenden Strahlungsanteile Infrarot B und C werden bei WIRA größtenteils absorbiert. Ergebnis ist eine erhöhte Durchblutung bis in die feinsten Blutgefäße hinein, eine Anregung des Stoffwechsels und damit verbunden eine verbesserte Energieversorgung der Zellen.
Damit eignet sich WIRA nicht nur hervorragend für eine schmerzlose Behandlung von Warzen, sondern wird ebenso zur Heilungsförderung von Unterschenkelgeschwüren (Ulcera) und anderen schwer heilenden Wunden sowie zur Resoptionsverbesserung von Medikamenten in die Haut, bei Muskelverspannungen und zur schnelleren Regeneration genutzt.
Bei der WIRA-Therapie werden die Warzen drei bis fünf Tage mit einem hornhauterweichenden Pflaster wasserdicht abgeklebt (Duschen ist möglich). Danach kann die erweichte Oberfläche der Warze vorsichtig abgetragen und die Warze 20 bis 30 Minuten mit WIRA bestrahlt werden. Dieser Vorgang muss mehrmals, wenn möglich zweimal in der Woche, wiederholt werden. Die Warzen bilden sich danach schmerzlos zurück. Die Erfolgsquote liegt bei 60 bis 80 Prozent.
Nachtrag:
Es tut mir leid, dass meine Mutter ihre Frage nicht mehr beantworten kann. Sie ist am 05. Februar 2019 verstorben. Ich hoffe, dass Sie Hilfe in einer der unteren Antworten beantwortet bekommen. Ich drücke ihnen ganz doll die Daumen.
Ihr Frank Delventhal


