Welche Vorsorgeuntersuchungen sind in meinem Alter wichtig? (36 Jahre)
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Welche Vorsorgeuntersuchungen sind in meinem Alter wichtig? (36 Jahre)
Die Frage nach dem Umfang von wichtigen Vorsorgeuntersuchungen hängt vom individuellen Risiko ab. In vielen Fällen sind über die Basisvorsorge aus Tastuntersuchung der Brustdrüsen, Spiegeleinstellung und Tastuntersuchung des Unterleibes sowie alle drei Jahre durchgeführten Abstrichuntersuchungen vom Gebärmutterhals weitere Untersuchungen sinnvoll.
Brustkrebs: Hier ist besonders die Familienanamnese (Krankengeschichte) wichtig. Sind Familienangehörige erkrankt, kann das individuelle Risiko erhöht sein. Daher können auch im jungen Alter Ultraschalluntersuchungen oder auch eine Mammographie (Rötgen der Brustdrüsen) sinnvoll sein. Das Gleiche gilt bei sehr großer oder sehr fester/ knotiger Brust. Viele Patientinnen lassen eine Ultraschalluntersuchung auch ohne diese Risikofaktoren durchführen, weil sie eine verbesserte Früherkennung wünschen. Im Ultraschall sind bösartige Tumoren schon ab einem Viertel bis einem Fünftel der Größe im Vergleich zur reinen Tastuntersuchung erkennbar.+
Unterleib: Durch einen alle drei Jahre durchgeführten Abstrich auf Zellverängerungen und simultanen HPV-Test (Ko-Test) können Vorstufen des Gebärmutterhalskrebs zuverlässig erkannt werden. Leider wurde die jährliche Zelluntersuchung 2020 durch diese nur alle drei Jahre durchgeführte Untersuchung ersetzt. Dabei können in der Zelluntersuchung auch Hinweise auf andere Veränderungen wie Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom), Eileiter-/ Eierstockkrebs gefunden werden. Ein wichtiger Risikofaktor für das Endometriumkarzinom ist Übergewicht und Adipositas. Bei Übergewicht und Adipositas besteht zugleich eine erschwerte Einschätzung durch die Tastuntersuchung. In solchen Fällen kann eine Ultraschalluntersuchung des Unterleibes als Ergänzung der Vorsorge sinnvoll sein.
Blasenkrebs: Gerade Raucherinnen haben ein sehr hohes Risiko für Blasenkrebs. Hier können spezielle Urinuntersuchungen und eine Ultraschalluntersuchung der Harnblase die Basisvorsorge ergänzen, um Blasenkrebs oder dessen Vorstufen frühzeitig zu erkennen.
In Familien mit Darmkrebserkrankungen (aber auch Leberkrebs, Gallengangskrebs, Magenkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs, Gehirntumoren, Talgdrüsenkrebs) kann es sinnvoll sein, auch vor dem 50. Lebensjahr über Stuhltests oder Darmspiegelungen die indiviuelle Gesundheit zu schützen.
Herz-/ Kreislauferkrankungen: Viele Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes haben keine spezifischen Symptome in der frühen Phase der Erkrankung. Daher sind Blutdruckmessungen (beispielsweise im Rahmen der frauenärztlichen Vorsorge) und die Check-Up-Untersuchungen beim Hausarzt sehr wichtig. Durch eine frühe Diagnose können die Komplikationen dieser Erkrankungen oft gänzlich vermieden werden.
Darüber hinaus können sich aus der Krankengeschichte, aus bestimmten Verhaltensweisen (wechselnde Sexualpartner, Risikosportarten, bestimmte Berufe) oder Belastungen (private, berufliche, soziale) oder psychische Herausforderungen weitere Untersuchungen als sinnvoll herausstellen.
Im Rahmen einer Erstuntersuchung sollten die individuellen Risiken ermittelt und Ihr individuelles Sicherheitsbedürfnis abgeklärt werden. Dann kann eine individuelle Vorsorgestrategie daraus abgeleitet werden.
Brustkrebs: Hier ist besonders die Familienanamnese (Krankengeschichte) wichtig. Sind Familienangehörige erkrankt, kann das individuelle Risiko erhöht sein. Daher können auch im jungen Alter Ultraschalluntersuchungen oder auch eine Mammographie (Rötgen der Brustdrüsen) sinnvoll sein. Das Gleiche gilt bei sehr großer oder sehr fester/ knotiger Brust. Viele Patientinnen lassen eine Ultraschalluntersuchung auch ohne diese Risikofaktoren durchführen, weil sie eine verbesserte Früherkennung wünschen. Im Ultraschall sind bösartige Tumoren schon ab einem Viertel bis einem Fünftel der Größe im Vergleich zur reinen Tastuntersuchung erkennbar.+
Unterleib: Durch einen alle drei Jahre durchgeführten Abstrich auf Zellverängerungen und simultanen HPV-Test (Ko-Test) können Vorstufen des Gebärmutterhalskrebs zuverlässig erkannt werden. Leider wurde die jährliche Zelluntersuchung 2020 durch diese nur alle drei Jahre durchgeführte Untersuchung ersetzt. Dabei können in der Zelluntersuchung auch Hinweise auf andere Veränderungen wie Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom), Eileiter-/ Eierstockkrebs gefunden werden. Ein wichtiger Risikofaktor für das Endometriumkarzinom ist Übergewicht und Adipositas. Bei Übergewicht und Adipositas besteht zugleich eine erschwerte Einschätzung durch die Tastuntersuchung. In solchen Fällen kann eine Ultraschalluntersuchung des Unterleibes als Ergänzung der Vorsorge sinnvoll sein.
Blasenkrebs: Gerade Raucherinnen haben ein sehr hohes Risiko für Blasenkrebs. Hier können spezielle Urinuntersuchungen und eine Ultraschalluntersuchung der Harnblase die Basisvorsorge ergänzen, um Blasenkrebs oder dessen Vorstufen frühzeitig zu erkennen.
In Familien mit Darmkrebserkrankungen (aber auch Leberkrebs, Gallengangskrebs, Magenkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs, Gehirntumoren, Talgdrüsenkrebs) kann es sinnvoll sein, auch vor dem 50. Lebensjahr über Stuhltests oder Darmspiegelungen die indiviuelle Gesundheit zu schützen.
Herz-/ Kreislauferkrankungen: Viele Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes haben keine spezifischen Symptome in der frühen Phase der Erkrankung. Daher sind Blutdruckmessungen (beispielsweise im Rahmen der frauenärztlichen Vorsorge) und die Check-Up-Untersuchungen beim Hausarzt sehr wichtig. Durch eine frühe Diagnose können die Komplikationen dieser Erkrankungen oft gänzlich vermieden werden.
Darüber hinaus können sich aus der Krankengeschichte, aus bestimmten Verhaltensweisen (wechselnde Sexualpartner, Risikosportarten, bestimmte Berufe) oder Belastungen (private, berufliche, soziale) oder psychische Herausforderungen weitere Untersuchungen als sinnvoll herausstellen.
Im Rahmen einer Erstuntersuchung sollten die individuellen Risiken ermittelt und Ihr individuelles Sicherheitsbedürfnis abgeklärt werden. Dann kann eine individuelle Vorsorgestrategie daraus abgeleitet werden.
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