Meerrettich-Sirup selbst herstellen: So funktioniert's

Meerrettichsirup kann man leicht selbst herstellen. (© fotolia - contrastwerkstatt)

Verwendet wird die frische oder die getrocknete zerkleinerte Meerrettichwurzel, der Frischpflanzenpresssaft sowie andere Zubereitungen zum Einnehmen oder zur äußeren Anwendung.

Wirkungen & Anwendungsgebiete

Meerrettichwurzel wirkt antimikrobiell und durchblutungsfördernd.

Meerrettich hat sich innerlich bei Katarrhen der Luftwege und zur unterstützenden Therapie bei Infekten der ableitenden Harnwege bewährt, äußerlich bei Katarrhen der Luftwege und zur durchblutungsfördernden Behandlung leichter Muskelschmerzen.

Der Meerrettich-Sirup wird traditionell bei Erkältung der oberen Luftwege verwendet.


Zubereitungstipps für zu Hause

Sie brauchen:

  • fein geriebenen Meerrettich
  • die gleiche Menge Zucker oder Honig

Vermengen Sie beides und nehmen Sie bei Husten 2-3mal täglich einen Teelöffel voll davon ein.

Mittlere Tagesdosis 20 g frische Meerrettichwurzel


Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. So können hohe Dosen von Meerrettich-Zubereitungen Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Nicht eingenommen werden dürfen Meerrettich-Zubereitungen bei Geschwüren im Magen-Darm-Bereich und von Kindern unter 4 Jahren. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

 
 

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Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (1)

uli, 28.03.2019 - 17:47 Uhr

Danke für all die tollen Infos und Rezepte

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