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Dr. med. Dieter Altmann

Dr. med. Dieter Altmann

Arzt, Orthopäde & Unfallchirurg, Facharzt für Allgemeinchirurgie

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Dr. Altmann

Arzt, Orthopäde & Unfallchirurg, Facharzt für Allgemeinchirurgie

Sprechzeiten

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Adresse

Magdalena-Dämen-Str. 2053545 Linz

Videosprechstunden

Leistungen

minimal-invasive Gelenkeingriffe
Endoprothetik/Gelenkersatz
Arthroskopie Knie/Schulter/Sprunggelenk
Sportmedizin
Fußchirurgie
Kreuzbandchirurgie
Knorpelersatzverfahren

Weiterbildungen

Sportmedizin
D-Arzt
Fußchirurgie

Bilder

Herzlich willkommen

Liebe Patientin, lieber Patient,

vielen Dank für Ihr Interesse an meiner ärztlichen Tätigkeit im Franziskus Krankenhaus Linz. In über 30 Jahren als Chefarzt habe ich mich insbesondere auf Gelenkproblematiken des Knies, der Schulter und der Hüfte spezialisiert  und in meiner orthopädisch-unfallchirurgischen Abteilung mehr als 30.000 Gelenkoperationen durchgeführt. Erfahrung ist meines Erachtens in der Medizin einer der ausschlaggebenden Punkte für eine patientenorientierte und effektive Behandlung.

Aufgrund meiner Erfahrung hatte ich die Möglichkeit, Knie- und Hüftprothesen mitentwickeln zu können, die weltweit verwendet werden. Als Ausbilder habe ich internationale Live-Operationen an Knie- und Schultergelenken zur Schulung von KollegInnen durchgeführt und bin auf zahlreichen internationalen Kongressen als Referent und Keyspeaker Vorträge zu innovativen Techniken in der Gelenkchirurgie aufgetreten. Als ausgebildeter Sportmediziner betreue ich Athleten der nationalen und internationalen Spitzenklasse.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin. Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen!

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
krankenhaus-linz-remagen.de


Meine Behandlungs­schwerpunkte

Gerne stelle ich Ihnen hier drei meiner Behandlungsschwerpunkte vor, damit Sie sich schon im Vorfeld informieren und sich einen Überblick über meine Arbeit verschaffen können.

  • Kniegelenksersatz

  • Knorpelersatztherapie

  • Gelenksarthrose

  • Kniegelenksersatz

    Bei einem schwer geschädigten Kniegelenk, bei dem konservative und biologisch operative Verfahren bereits angewandt wurden oder keinen Erfolg versprechen, sind verschiedene Therapieansätze möglich.

    Muss nur die innere oder die äußere Gelenkfläche ersetzt werden, kommt als Kniegelenksersatz eine sogenannte Schlittenprothese zum Einsatz. Auch kann nur die Gelenkfläche hinter der Kniescheibe ersetzt werden. In der Regel ist bei schwer geschädigten Kniegelenken, wenn die Seitenbänder des Kniegelenks intakt sind, ein Oberflächenersatz Standard. Hierbei werden der Schienbeinkopf und die Oberschenkelrolle ersetzt. Liegt allerdings eine sehr schwere Knochenzerstörung und eine Instabilität der Bänder vor, greife ich auf eine sogenannte gekoppelte achsgeführte oder modulare Knieprothese zurück.

    Die modernen Knieprothesen sind aus mehreren Komponenten zusammengesetzt und stehen in vielen Größen zur Verfügung, so dass für jeden Patienten ein individuell angepasster Kniegelenksersatz implantiert werden kann. Hierbei wird im Vorfeld eine spezielle CT-Aufnahme Ihres Kniegelenks angefertigt,auf deren Grundlage eine virtuelle dreidimensionale Prothese erstellt wird. Mir als Operateur ist es damit unter anderem möglich, die optimale Position und Größe Ihrer Prothese festzulegen.

    Gerne berate ich Sie ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten des Gelenksersatzes, damit wir die für Sie passende Behandlung und Therapie finden können.

  • Knorpelersatztherapie

    Knorpelschäden am Kniegelenk können unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen kann ein Knorpelschaden durch einen Unfall verursacht werden. Häufige Ursachen sind Prellungen und Verdrehungen des Kniegelenkes, wie sie beim Fußballspielen oder Skifahren vorkommen. Ebenso kann ein relevanter Knorpelschaden sowohl der Kniescheibe als auch der Oberschenkelrolle bei einer Kniescheibenluxation - einer Ausrenkung der Kniescheibe aus ihrer normalen Lage – auftreten. Bei unfallbedingten, traumatischen Knorpelschäden kann ein Knorpelstück vollständig aus seiner Umgebung herausgelöst werden und sich dann als sogenannter freier Gelenkkörper im Knie befinden.

    Häufig gehen diese Formen von Knorpelschäden noch mit weiteren Verletzungen der Kniebinnenstrukturen einher, wie Meniskus- oder Kreuzbandrissen.

    Die nicht unfallbedingten Knorpelschäden sind degenerativer Natur, also Verschleißerscheinungen. Diese entstehen bei Stoffwechselerkrankungen wie Gicht oder Rheuma. Jahrelange Fehlbelastungen bei Beinfehlstellungen, X-Bein, O-Bein, Fehllauf der Kniescheibe oder Übergewicht führen zu einer ungleichen bzw. übermäßigen Belastung und damit zu einer Knorpelabnutzung. Infektionen können ebenfalls den Knorpel angreifen und akut, aber auch erst Jahre später auftreten, z.B. bei Borreliose.

    Grundsätzlich kann ein Knorpelschaden durch zwei operative Verfahren behandelt werden.

    • minimalinvasiv arthroskopisch oder
    • offen mittels Gelenkeröffnung
  • Gelenksarthrose

    Eine häufige Ursache von Gelenkschmerzen in Knie, Schulter, Sprunggelenk oder Hüfte ist Arthrose. Arthrose ist eine Erkrankung, die auch als “Verschleiß” bezeichnet wird.

    Der Verlauf der Arthrose ist nicht heilbar und schreitet weiter fort. Der Knorpel, der die Knochen wie eine Schutzschicht überzieht, wird nach und nach abgebaut und verliert seine stoßdämpfenden Eigenschaften. Ist der Knorpel an einer Stelle vollständig abgebaut, reiben die Knochenenden aneinander. Doch bereits vorher können Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk auftreten.

    Eine Gelenksarthrose kann unter anderem am Knie, an der Schulter oder auch an der Hüfte auftreten. Ausgelöst wird eine Arthrose etwa durch Gelenksfehlstellungen, Überbelastungen, Übergewicht, Verletzungen, familiäre Veranlagung, Bewegungsmangel oder eine altersbedingte Abnutzung. Bei Beschwerden, die durch eine Gelenksarthrose ausgelöst werden, ist eine schmerzfreie Beweglichkeit kaum noch möglich und Betroffene leiden meist unter starken Einschränkungen der Lebensqualität. Meist reichen nicht-operative, also konservative Maßnahmen, um die Beschwerden zu lindern. Ich berate Sie gerne individuell zu den verschiedenen Möglichkeiten.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Meine Behandlungsschwerpunkte


Mein weiteres Leistungs­spektrum

Schmerzen im menschlichen Stütz- und Bewegungsapparat können die unterschiedlichsten Ursachen haben und bedürfen dementsprechend auch einer individuellen Behandlung und Therapie. Wenn Schmerzen bei Bewegungen auftreten, ist kurzfristig und nachhaltig ärztliche Hilfe nötig. Mir ist es wichtig, Ihnen wieder zu einem möglichst schmerzfreien Leben zu verhelfen. Machen Sie sich hier ein Bild von meinem erweiterten Leistungsspektrum:

  • Meniskusschaden

  • Rotatorenmanschettenrisse

  • Rotatorenmanschettenrisse - Ursache

  • Rotatorenmanschettenrisse - Symptome

  • Meniskusschaden

    Der anatomische Aufbau des Kniegelenks ist sehr komplex. Der Meniskus ist eine mondförmige knorpelige Struktur, die im Übrigen in einer Vielzahl von Gelenken vorkommt – aber natürlich assoziiert man den Meniskus meist mit dem Kniegelenk, in dem es einen Innen- und einen Außenmeniskus gibt. Den Menisken kommt im Kniegelenk eine wichtige Aufgabe zu,denn sie stabilisieren und puffern das Knie und helfen so, die Belastungsspitzen gleichmäßig auf die Knorpelflächen von Ober- und Unterschenkel zu verteilen. Aufgrund seiner Gewebeeigenschaften heilt ein degenerierter Meniskus nicht ab und ein Riss vernarbt nicht, was wiederum zu einer Arthrose führen kann. Grundsätzlich gilt: Nicht jede Verletzung des Meniskus muss operiert werden. Ist die Rissform dazu geeignet, Knorpelschäden zu verursachen oder bestehen Bewegungseinschränkungen und werden damit  einhergehende Schmerzen zu groß, ist eine Operation meist eine sinnvolle Lösung, etwa in Form einer Arthroskopie.

  • Rotatorenmanschettenrisse

    Die Rotatorenmanschette besteht aus insgesamt 4 Muskeln, die in ihrem sehnigen Anteil über dem Oberarmkopf manschettenartig zusammenlaufen. Aufgaben dieser Rotatorenmanschette sind das Heben, die Innen- und Außendrehung und die Zentrierung des Oberarmkopfes in der Schulterpfanne. Unter einer »Ruptur« der Rotatorenmanschette versteht man eine Rissbildung im flächigen Sehnenanteil dieser Muskeln. 

  • Rotatorenmanschettenrisse - Ursache

    Die Ursache für Rotatorenmanschettenläsionen älterer Patienten sind überwiegend degenerativer Art. Der Grund: Die Rotatorenmanschette unterliegt einer hohen mechanischen Beanspruchung. Zusätzlich wird sie durch ihre anatomische Lage zwischen den Knochen des Schulterdaches und dem Oberarmkopf stark eingeengt. Individuellle anatomische Gegebenheiten, wie ein hakenförmiges Schulterdach, können diesen Verschleiß beschleunigen oder zu einem Engpass-Syndrom führen. Aufgrund dieses Verschleißes kann es zu Rissen oder Defekten in der Rotatorenmanschette kommen.

    Etwa 50% der über 70jährigen erleiden eine Rotatorenmanschettenruptur. 

  • Rotatorenmanschettenrisse - Symptome

    Symptome der Rotatorenmanschettenläsion sind u.a. nächtliche Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter oder Schmerzen und Kraftlosigkeit beim Heben und Drehen des Armes, insbesondere unter Last. 

    Durch eingehende klinische Untersuchungen kann die Diagnose einer Rotatorenmanschettenläsion gestellt und es können eventuell bestehende Zusatzveränderungen (z.B. Impingementsyndrom etc.) erkannt werden. 

    Ordnete man früher die Rotatorenmanschettenläsion als schicksalsbedingte Erkrankung ein, die keiner speziellen Behandlung bedürfe, so kennt man heute wirksame Rekonstruktionsmethoden, mit denen Rotatorenmanschettenläsionen wieder refixiert werden können. Bei sehr ausgedehnten Defekten ist hierdurch allerdings in manchen Fällen nur eine Beschwerdereduktion zu erzielen. Daher ist eine möglichst frühzeitige Rekonstruktion anzustreben. 

  • Rotatorenmanschettenrisse - Operation

    Zum Einsatz kommen die rein arthroskopische und die halboffene Methode (sog. „mini-open“-Technik). In beiden Fällen wird zunächst die Diagnose einer Rotatorenmanschette durch die Schulterarthroskopie gesichert. Gleichzeitig werden eventuell bestehende Begleitschäden soweit wie möglich arthroskopisch behoben. 

    Bei kleinen Rotatorenmanschettenrupturen, bei denen sich der Muskel noch nicht weit von seiner Ansatzstelle am Oberarmkopf zurückgezogen hat, kann rein arthroskopisch durch eine zusätzliche Stichinzision über der Ansatzstelle der Rotatorenmanschette der Knochen mit einer Fräse angefrischt werden. Zur Befestigung der Manschette am Oberarmkopf werden Fadenanker, spezielle kleine Schrauben, an denen Fäden befestigt sind, verwendet. Unter arthroskopischer Sicht werden diese eingebracht. Während der Schraubenanteil im Knochen Halt findet, werden die Fäden durch die Rotatorenmanschette durchstochen und durch Knoten der Fäden die Rotatorenmanschette an die ursprüngliche Ansatzstelle zurückverlagert. 

    Handelt es sich um eine ausgedehnte Ruptur mit Retraktion des Muskelbauches  kann die halboffene Methodik notwendig sein. Nach arthroskopischer Diagnosesicherung wird abschließend nun die Mobilisation und Verankerung der mobilisierten Rotatorenmanschette  entweder arthroskopisch oder durch einen offenen Zugang vorgenommen. Die Verankerung erfolgt dann mit meist Knochenankern.

  • Schultergelenksersatz

    Die Schulter ist das beweglichste Gelenk unseres Körpers und auch hier können schmerzhafte Knorpelschäden oder chronische Risse der Rotatorenmanschette zu einer Arthrose führen, die es Ihnen unmöglich macht, sich schmerzfrei zu bewegen. Sollte bei Ihnen eine Schultergelenksarthrose diagnostiziert werden, und alle konservativen Verfahren keine Erfolge aufweisen, so kann ich Ihnen mit einer Schulterprothese helfen. Mit einem Schultergelenksersatz verfolgen wir das Ziel, die Funktion Ihrer Schulter wieder so herzustellen, dass Ihnen das tägliche Leben ohne Schmerzen möglich ist.

  • Impingementsyndrom-Schulter

    Die Beschwerden werden durch eine Verengung im Raum unter dem Schulterdach, dem sogenannten Acromion, ausgelöst wird. Hierdurch können die Sehnen und der Schleimbeutel eingeengt werden. 
    Das Gleiten der Sehne kann durch eine knöcherne Veränderung des Acromions, beispielsweise nach einem Bruch des Oberarmkopfes oder durch Verkalkungen in der Sehne behindert werden, aber auch durch Veränderungen der Sehne selbst entstehen.
    Das ständige Reiben der Sehne kann zu einer Entzündung des Schleimbeutels führen, der direkt oberhalb der Sehne liegt. In schlimmeren Fällen kommt es zu Einrissen in der Sehne, die bis zum Reißen der Sehne führen können.

  • Impingementsyndrom-Schulter - Beschwerden, Vorgehen, Operation

    Beschwerden:

    Sie haben seit Wochen Beschwerden beim Anheben Ihres Armes. Besonders in der Nacht können Sie vor Schmerzen kaum schlafen. Dazu ist in den letzten Wochen die Beweglichkeit Ihrer Schulter deutlich schlechter geworden. 

    Vorgehen:

    Mit einer genauen Erhebung der Krankheitsgeschichte, körperlicher Untersuchung sowie mit Röntgenaufnahmen und Kernspintomographie kann die Diagnose »Impingementsyndrom« gestellt werden.
    Steht die Diagnose fest, wird zunächst konservativ, das heißt mit Krankengymnastik, Medikamenten und falls nötig mit Injektionen behandelt. Lassen sich die Beschwerden mit diesen Maßnahmen nicht bessern, sollte die operative Behandlung gewählt werden.

    Operation:

    Die von uns angewandte Operationsmethode ist die »Arthroskopisch unterstützte Dekompression«. Drei kleine Schnitte von jeweils einem Zentimeter Länge erlauben die Durchführung des Eingriffs. Hierbei werden mit Hilfe einer Fräse von nur fünf Millimetern Durchmesser die knöchernen Einengungen entfernt. Entzündete Weichteile, wie beispielsweise der Schleimbeutel, werden ebenfalls beseitigt. Durch diese Maßnahmen wird der Raum unter dem Schulterdach erweitert und die Sehne kann wieder frei gleiten. Sollte bei der Spiegelung ein Riss der Sehne gefunden werden, wird dieser genäht.

  • Kreuzbandverletzung - Beschwerden und Vorgehen

    Das vordere Kreuzband ist einer der zentralen Stabilisatoren des Knies. Sein Verlust bewirkt eine Instabilität und Funktionsstörung des Kniegelenkes, was in den meisten Fällen mittelfristig zu Meniskus- und Knorpelschädigungen führt. 

    Beschwerden:

    Ein frischer Kreuzbandriss ist meistens mit einer ausgeprägten Gelenkschwellung, verursacht durch einen blutigen Kniegelenkserguss, verbunden. Eine subjektive Instabilität tritt in erster Linie bei Begleitverletzungen des Kapsel-Bandapparates des Knies auf. Erst in der Folgezeit kommt es zu spürbaren Instabilitäten mit Wegknicken des Knies, der  Kreuzbandinsuffizienz. Hierdurch entstehen meistens weitere Knieschädigungen. 

    In den seltensten Fällen zieht man sich eine alleinige Verletzung des vorderen Kreuzbands zu. Mögliche Begleitschäden, die Meniskus- und Knorpel betreffen, müssen mitbehandelt werden. Je nach klinischem Befund kann dann eine primäre (einseitige) oder sekundäre (zweiseitige) Kreuzbandplastik durchgeführt werden. 

    Das Vorgehen: 

    Die Diagnose "Kreuzbandruptur / Kreuzbandinsuffizienz kann nach Durchführen der Voruntersuchungen und bei einem akutem Ereignis gegebenenfalls einer Kniepunktion zur Bestimmung eines möglichen blutigen Kniegelenkergusses, gestellt werden. 

    Bei einem blutigen Kniegelenkserguss und einem entsprechenden Unfallereignis sollten man kurzfristig das Kniegelenk spiegeln, um die sogenannte Healing Response Technik durchführen zu können. 

  • Kreuzbandverletzung - Methode

    Die Healing Response Technik ist ein komplett arthroskopisches Verfahren, dass bei frischen Rupturen des vorderen Kreuzbands eingesetzt werden kann. Es werden nur zwei  kleine 1 cm große Schnitte im Bereich des Knies für dieses Verfahren benötigt. Im Rahmen der Healing Response werden mehrere Millimeter große Knochenbohrungen im Bereich des Kreuzbandansatzes des Oberschenkelknochens und des vorderen Kreuzbands gesetzt. Sie bewirken, dass Blut mit Stammzellen austreten kann. Das Kreuzband wird dann arthroskopisch unter Sicht an seinen Ursprung eingestemmt und das Knie für 6 Wochen ruhiggestellt. Die Stammzellen bewirken, dass das vordere Kreuzband an seinem natürlich Ursprung anwachsen kann. Die Erfolgswahrscheinlichkeit beträgt ca. 75%-85%. 

    Die Operation sollte nach Möglichkeit in den ersten Tagen nach erfolgtem Unfall durchgeführt werden, je früher, desto besser. Die Diagnose der vorderen Kreuzbandruptur kann mit großer Sicherheit klinisch gestellt werden. Kernspintomographische Aufnahmen unterstützen die Diagnose, können aber eine Ruptur nicht sicher ausschließen. Erst in der Operation kann entschieden werden, ob ein Healing Response Verfahren durchgeführt werden kann. 

  • Vorteile des Healing Response Verfahrens:

    Das vordere Kreuzband dient nicht nur als mechanischer Stabilisator des Kniegelenks. Es ist biologisch bewiesen, dass es sehr viele Nervenendigungen enthält, die dem Gehirn kontinuierlich mitteilen, wie das Knie im Raum steht. Das Gehirn passt die muskuläre Spannung an diese Informationen an. Dadurch findet eine ständige Rückkopplung statt, die eine unbewusste Stabilisierung des Kniegelenks bewirkt. Bei der Healing Response bleiben diese unbewussten Reflexe erhalten. Gerade Leistungssportler profitieren enorm vom Erhalt der vorderen Kreuzbandnervenfasern und können schneller an ihren ursprünglichen Leistungsstand anknüpfen. 

    Im Gegensatz zur Kreuzbandplastik müssen keine Sehnen entnommen und keine Knochenkanäle gebohrt werden. Der Eingriff ist für den Patienten wesentlich schonender als die Kreuzbandplastik. 

  • Die Kreuzbandplastik

    Die Kreuzbandplastik, ein Ersatz des vorderen Kreuzbands, wird bei alten Kreuzbandverletzungen, bei intraligamentären Rissen angewandt, aber auch wenn die Healing Response-Technik nicht wie erwartet zu einer Einheilung geführt hatte. 

    Die Operation:

    Die moderne chirurgische Technik erlaubt es, eine Kreuzbandplastik arthroskopisch mit sehr kleinen Schnitten durchzuführen. Am Schienbeinkopf wird ein Schnitt von etwa drei Zentimetern Länge gesetzt. Hinzu kommen zwei weitere Schnitte von jeweils einem Zentimeter an der Innen- und Außenseite des Kniegelenkes. Für den Ersatz des beschädigten Bandes wird  körpereigenes Sehnenmaterial als Transplantat gewonnen und für ihre neue Funktion modelliert. Das Transplantat wird in die Position des gerissenen Kreuzbandes gebracht und befestigt. Durch die geringen Weichteilschädigungen werden die Beschwerden nach der Operation auf ein Minimum reduziert. In den folgenden Tagen darf das Knie sofort aktiv trainiert werden. Eine Teilbelastungsphase von zwei Wochen schließt sich an. Die gesamte Rekonvaleszenzzeit umfasst meist 7-8 Monate. Zur nachstationären Behandlung wird jedem Patienten ein ausführliches und auf seine Bedürfnisse abgestimmtes krankengymnastisches Nachbehandlungsschema mitgegeben. 

  • Bandverletzung der Gelenke

    Gelenke sind die mehr oder weniger beweglichen Verbindungen zwischen zwei oder mehr Knochen. Sie sind von der Gelenkkapsel, einer Bindegewebshülle, umgeben, die zusätzlich meist durch Bänder verstärkt wird. Der Kapsel-Band-Apparat ist dafür zuständig, das Gelenk zu stabilisieren. Bandverletzungen kommen besonders häufig im Schulter- und im Kniegelenk vor. Durch eine ungewohnte Bewegung, einen Sturz oder durch einen Schlag können die Bänder überdehnt, beziehungsweise gezerrt werden, einreißen oder komplett reißen. Hierbei kann es zusätzlich auch zu weiteren Verletzungen, etwa der Kapsel oder des Knochens, kommen.

  • Kniescheibenluxation

    Eine Kniescheibenluxation meint das Herausspringen der Kniescheibe. Infolgedessen kommt es oft auch zu Verletzungen der Bänder, des Knorpels oder des Knochens. Bei der Kniescheibenverrenkung springt die Kniescheibe aus Ihrer vorgesehenen Gleitbahn nach außen heraus. Auch wenn die verrenkte oder luxierte Kniescheibe bei einer Kniestreckung meist wieder von selbst in ihre Gleitbahn springt, schwillt das Knie oft stark an und verursacht Schmerzen. Um den entstandenen Gelenkschaden festzustellen, ist eine ärztliche Untersuchung unerlässlich, damit wir im Anschluss die notwendige Behandlung veranlassen können.

  • weitere Leistungen:

    • Karpaltunnelsyndrom
    • Hallux valgus
    • Frozen schoulder (Schultersteife)
    • Sehnenverletzung der Hand
    • Dupuyten-Kontraktur
    • Impingementsyndrom Sprunggelenk
    • Bakerzyste
    • Hüftprothese
    • Sportverletzungen
    • ACP-Therapie

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Unser Leistungsspektrum


Warum zu mir?

„Medizin ist eine Erfahrungswissenschaft“, dieser Satz trifft besonders für den Operateur zu, weil er mit jeder durchgeführten Operation an Kompetenz und Erfahrung gewinnt. Als Facharzt für Unfallchirurgie und Allgemeinchirurgie, zertifizierter Fußchirurg und Spezialist für Gelenkchirurgie besitze ich eine über 30-jährige medizinische Berufserfahrung, unter anderem als Chefarzt der orthopädisch-unfallchirurgischen Abteilung in Linz, mit weit mehr als 30.000 operativen Eingriffen. Ein weiteres Spezialgebiet von mir als ehemaligem Leichtathleten und aktivem Langstreckenläufer ist die Sportmedizin, die eine professionelle medizinische Behandlung von akuten Sportverletzungen und chronischen Beschwerden umfasst.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
krankenhaus-linz-remagen.de


Meine Praxis und mein Team

Als langjähriger Chefarzt im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen führe ich nun meine ärztliche Tätigkeit im Franziskus Krankenhaus in der Magdalena-Daemen-Straße 20 in Linz am Rhein fort und bin persönlich für Sie da. Bitte rufen Sie an, um einen Termin in meiner Sprechstunde auszumachen oder tragen Sie gleich online einen Termin bei mir ein, damit ich Sie persönlich ärztlich betreuen kann. Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit, damit Sie sich stets wohlfühlen und sich immer gut aufgehoben wissen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Lernen Sie uns kennen!


Meine Kollegen (6)

Fachabteilung • Franziskus Krankenhaus, Abt. Chirurgie

Note 1,0 •  Sehr gut

1,0

Gesamtnote

1,0

Behandlung

1,0

Aufklärung

1,0

Vertrauensverhältnis

1,0

Genommene Zeit

1,0

Freundlichkeit

Bemerkenswert

nimmt sich viel Zeit

Optionale Noten

1,5

Wartezeit Termin

2,0

Wartezeit Praxis

2,0

Sprechstundenzeiten

1,0

Betreuung

3,0

Entertainment

2,0

alternative Heilmethoden

Kinderfreundlichkeit

1,0

Barrierefreiheit

1,5

Praxisausstattung

2,0

Telefonische Erreichbarkeit

1,0

Parkmöglichkeiten

2,0

Öffentliche Erreichbarkeit

Bewertungen (3)

Alle3
Note 1
3
Note 2
0
Note 3
0
Note 4
0
Note 5
0
Note 6
0
Datum (neueste)
Datum (neueste)Note (beste)Note (schlechteste)Nur gesetzlichNur privat
23.07.2021 • privat versichert • Alter: über 50
1,0

Einfach der Beste!

Dr. Altmann hat mich bereits mehrfach operiert- aufgrund unterschiedlicher Ursachen und Erfordernissen. Dass hohe Kompetenz, Erfahrung und persönliche Zugwandtheit in dem Maß aufeinander treffen, ist selten. Auch der erlebte Umgang mit Kollegen und Mitarbeitern zeichnen ihn als Arzt und Persönlichkeit aus. Die stets nicht simplen, aber immer erfolgreichen Eingriffe, denen immer ausführliche Beratung und Abwägung voranging, sind für mich eben nur titulierbar mit "einfach der Beste".

18.06.2021
1,0

Neue Hüfte - alles sehr gut verlaufen

Die Operation ist optimal gelaufen. Ich war in kürzester Zeit wieder fit. Kompetenter und sehr erfahrener Arzt, freundliches Team. Die Schmerzen sind weg, ich kann wieder Sport treiben und bin sehr zufrieden. Danke an den Doc! Ich empfehle ihn sehr gerne weiter!

14.06.2021
1,0

Arzt meines Vertrauens

Super netter, freundlicher und sehr kompetenter Arzt, der sich Zeit nimmt für eine ausgiebige Untersuchung und Beratung.

Es wurden mir alle Behandlungsmethoden aufgewiesen und erklärt, um gemeinsam, die für mich sinnvollste auszuwählen. Top !

Weitere Informationen

Weiterempfehlung100%
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Letzte Aktualisierung01.07.2021

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