Artikel 07/12/2013

Ästhetische Medizin - Neue Trends

Team jameda
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Die Sehnsucht nach einem frischen und verjüngten Aussehen hat für viele Frauen - und auch Männer - eine Grenze: Sie verläuft vor dem Operations-Saal. Deshalb sind sanfte Methoden, die Falten zu glätten und ein ebenmäßiges Hautbild zurück zu gewinnen, der zukünftige Weg in der ästhetischen Medizin. Es klingt verlockend: Statt ins Bistro mal eben zur Behandlung und anschließend verjüngt wieder ins Büro. Ist das wirklich möglich?

Es gibt inzwischen tatsächlich ein großes Spektrum von sanften und schnellen Behandlungs-Methoden. Aber vieles wird versprochen, weniges wird gehalten und Risiken werden meist verschwiegen. Ästhetische Medizin ist absolute Spezialistenarbeit.

Selbst Stars und Sternchen sieht man mit lächerlichen Schlauchboot-Lippen und maskenhaften Gesichtern und fragt sich: Wer findet das wirklich schön?

Solche Ergebnisse lassen auf eine unprofessionelle Behandlung schließen. Absolute Natürlichkeit ist das oberste Gebot! Ästhetisch tätige Ärzte sollen wie Maler und Bildhauer für ein Gesicht sein. Sie orientieren sich immer am gesamten Menschen: Passt eine ästhetische Behandlung zum Typ, wie waren die Wangen, die Nase, die Lippen von rund 10 Jahren? Niemals darf eine Behandlung vom Grundkonzept eines Gesichtes abweichen, dann sieht es immer „fremd“ aus. Das beste Kompliment hat eine Patientin nach einer Behandlung erhalten: „Bist Du verliebt? Du siehst so gut aus!“ Nach einer guten Therapie soll niemand „behandelt“ aussehen, sondern eben erholt, entspannt und frischer.

Was sind die neuen Entwicklungen in der Ästhetischen Medizin:
Ganz klar: der „Volumenaufbau“. Wenn wir älter werden, baut sich das Gewebe unter unserer Haut ab. Wenn wir zum Beispiel an Gewicht verlieren, sieht unser Gesicht oft „eingefallen“ und älter aus. Das Gesicht wird mit natur-identischen Materialien wie Hyaluron unterfüttert, und so wird dem Gesicht wieder seine Kontur zurückgegeben, wie sie ungefähr 8-10 Jahre vorher war. Der Mensch wirkt dadurch nicht verändert, denn sein Gesicht wirkt absolut natürlich. Auch ist das Gesicht „vertraut“ und sieht eben nicht „behandelt“ aus. Man muss nur sehr behutsam vorgehen, keinesfalls zu viel machen, eher zurückhaltend.

Wie lange braucht es, bis man wieder „gesellschaftsfähig“ ist?
Wenn man diese Behandlungen Freitag-Nachmittags vornimmt, dann ist man in der Regel Montags wieder fit.

Gibt es auch Methoden ohne Injektionen?
Um die Haut wieder zu regenerieren, wurde die „Laser-Meso-Therapie“ entwickelt. Mit einem sanften Laser werden mikroskopisch-kleine Kanäle in die Hautoberfläche gebracht. Dann wird ein Konzentrat aufgetragen, welches aus dem Blutserum des Patienten und verschiedenen biologischen Aufbaustoffen besteht. Dieses Konzentrat dringt durch die Kanäle in die Haut ein und sorgt für eine echte Regeneration der durch die Sonne und das Älterwerden beanspruchten Haut.

Wer Bilder von Stars sieht, erkennt oft an den Händen das wahre Alter. Die Hände sind doch ein ganz wichtiges Ausdrucksmittel unserer Körpersprache. Die Bedeutung der Hände wird gar nicht genug in der ästhetischen Medizin berücksichtigt. Altersflecken auf der Haut können sogar Vorläufer von bösartigen Gewächsen werden. Die eingefallene Haut zwischen den Handknochen muss nicht sein, dafür gibt es gute Lösungen. Gesunde und schöne Nägel gehören ebenfalls zu guten Therapieansätzen.

Was gibt es für Lösungen für Patienten, die Fettpölsterchen haben, aber nicht operativ abgesaugt werden möchten?
Dafür gibt es die „Kryo- Lipolyse“, also ein Abkühlen des Fettgewebes und die „Injektions- Lipolyse“ bei der fettauflösende Substanzen injiziert werden. Diese Methoden sind keine Wundermittel zur Gewichtsabnahme, aber sie lassen Fettpölsterchen abschmelzen: Im Gesicht werden das Doppelkinn reduziert und Hamsterbäckchen, am Körper Reiterhosen, Bauchansatz und alle Fett-Ansammlungen, die auf Ernährung und Bewegung nicht reagieren. Aber: große Fettbereiche lassen sich nur operativ behandeln.

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