Die Augen sind mitunter das wichtigste Element für die Wahrnehmung, sowohl in der verbalen und besonders auch in der nonverbalen Kommunikation. Ein offener, strahlender Blick signalisiert Vitalität, Frische und Aufmerksamkeit. Doch mit den Jahren bemerken viele Menschen, dass ihr Blick unfreundlicher wirkt, obwohl sie sich fit und ausgeschlafen fühlen. Der Grund sind oft sogenannte “hängende Augenlider” oder Schlupflider.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie es zu dieser Veränderung kommt, wann eine medizinische Indikation vorliegt und warum gerade bei Eingriffen in der sensiblen Augenregion die Wahl eines hochspezialisierten Chirurgen, der auf das Gesicht spezialisiert ist, entscheidend sein kann.
Medizinisch oft als Dermatochalasis bezeichnet, sind Schlupflider im Grunde ein Hautüberschuss am Oberlid. Die Haut um unsere Augen ist die dünnste des gesamten Körpers. Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses verliert das Gewebe an Elastizität und Spannkraft. Gleichzeitig kann sich das Fettgewebe der Augenhöhle leicht nach vorne wölben. Die Folge: Die überschüssige Haut legt sich über den beweglichen Teil des Augenlides und verdeckt diesen teilweise oder sogar ganz.
Es ist wichtig, das klassische Schlupflid von einer sogenannten Ptosis zu unterscheiden.
Häufig werden hängende Augenlider als reines ästhetisches Problem abgetan. Natürlich ist der müde oder gar mürrische Gesichtsausdruck für die Betroffenen oft der Hauptgrund, einen Spezialisten aufzusuchen. Doch auch das Schminken wird erschwert, da Mascara und Lidschatten verschmieren oder gar nicht mehr sichtbar sind.
Es gibt auch funktionelle Einschränkungen, die einen Eingriff medizinisch sinnvoll machen:
Die Korrektur der Oberlider gehört weltweit zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen. Doch diese Häufigkeit sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um eine anspruchsvolle Operation handelt. Millimeter entscheiden hier über das Ergebnis.
Der Eingriff wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung (oft kombiniert mit einem Dämmerschlaf) durchgeführt. Das Ziel ist die Entfernung der überschüssigen Haut sowie – falls notwendig – die Reduktion oder Umverteilung von prolabiertem Fettgewebe.
Ein entscheidender Aspekt für ein natürliches Ergebnis ist die Schnittführung. Ein erfahrener Gesichtschirurg legt den Schnitt exakt in die natürliche Umschlagfalte des Augenlids.
Das Gesicht verzeiht keine Fehler. Anders als an verdeckten Körperstellen lassen sich Narben oder Asymmetrien im Gesicht kaum verbergen. Daher ist die Wahl des Operateurs von größter Bedeutung. Dr. med. Henning von Gregory hat sich bewusst gegen das breite Spektrum der allgemeinen plastischen Chirurgie entschieden und widmet seine jahrelange Erfahrung und Kompetenz ausschließlich dem Gesicht und der Nase und das bereits seit ca. 20 Jahren.
Diese Hochspezialisierung bietet Patienten entscheidende Vorteile:
Die Oberlidstraffung ist im Vergleich zu anderen Gesichtseingriffen, wie etwa einem Facelift, weniger belastend, erfordert aber dennoch Geduld in der Nachsorge.
Die ersten Tage: Schwellungen und Blutergüsse (Hämatome) sind normal. Konsequentes Kühlen in den ersten 48 Stunden ist das A und O, um diese Reaktionen zu minimieren. Fadenzug: Die feinen Fäden werden in der Regel nach 5 bis 7 Tagen entfernt. Gesellschaftsfähigkeit: Nach etwa 10 bis 14 Tagen sind die meisten Patienten wieder voll gesellschaftsfähig (“socially acceptable”), eventuelle Restverfärbungen lassen sich dann gut überschminken.
Wie bei jeder Operation gibt es auch hier Risiken (Nachblutungen, Infektionen, Trockenheit der Augen). Diese sind jedoch in den Händen eines spezialisierten Facharztes äußerst selten. Dr. med. Henning von Gregory legt größten Wert auf umfassende Aufklärungsgespräche, auch um individuelle Risikofaktoren vorab zu klären.
Die Korrektur hängender Augenlider ist einer der effektivsten Eingriffe in der ästhetischen Gesichtschirurgie. Er kann das Gesicht um Jahre verjüngen und den dauerhaft müden Ausdruck beseitigen. Entscheidend für den Erfolg sind jedoch nicht nur die Wünsche des Patienten, sondern vor allem die Erfahrung und die chirurgische Handschrift des Arztes.
Wer über eine Lidstraffung nachdenkt, sollte sich einem Experten anvertrauen, der das Gesicht als harmonisches Ganzes betrachtet. Mit seiner ausschließlichen Spezialisierung auf Nase und Gesicht gehört Dr. med. Henning von Gregory zu den wenigen Chirurgen, die diese komplexe Anatomie täglich im Detail behandeln und so Ergebnisse auf höchstem Niveau erzielen können.
Zahlt die Krankenkasse eine Schlupflid-OP? In den meisten Fällen handelt es sich um einen ästhetischen Eingriff, den der Patient selbst trägt. Liegt jedoch eine massive Gesichtsfeldeinschränkung vor, die durch einen Augenarzt attestiert wird, übernehmen private und selten auch gesetzliche Kassen in Einzelfällen die Kosten.
Bleiben sichtbare Narben zurück? Da der Schnitt exakt in der Lidumschlagfalte platziert wird, ist die feine Narbe bei geöffneten Augen unsichtbar. Auch bei geschlossenen Augen verblasst die Narbe nach der Reifung so stark, dass sie kaum noch wahrnehmbar ist.
Wie lange hält das Ergebnis an? Das entfernte Gewebe wächst nicht nach. Dennoch schreitet der natürliche Alterungsprozess weiter voran. In der Regel hält das Ergebnis einer Oberlidstraffung jedoch viele Jahre, oft sogar ein Leben lang, an.
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