Artikel 27/02/2026

Fettabsaugung: Antworten auf die häufigsten Fragen

Dr. med. Mathias Kremer-Thum Plastischer & Ästhetischer Chirurg
Dr. med. Mathias Kremer-Thum
Plastischer & Ästhetischer Chirurg

Wir alle kennen das Phänomen: Man achtet auf seine Ernährung, treibt regelmäßig Sport und fühlt sich eigentlich fit. Doch beim Blick in den Spiegel sind bestimmte Zonen auffällig, die sich jedem Training widersetzen. Z.B. die Polster an der Hüfte, der Unterbauch oder die Oberschenkel – manche Fettdepots sind genetisch so fest programmiert, dass sie durch Disziplin allein kaum verschwinden.
In seiner Berliner Praxis begegnet Dr. med. Mathias Kremer-Thum täglich Patienten, die genau unter diesem Missverhältnis zwischen gesundem Lebensstil und optischem Erscheinungsbild leiden. Die Fettabsaugung (medizinisch: Liposuktion) gehört zu den Kernkompetenzen des erfahrenen Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Da im Internet viele Halbwahrheiten kursieren, hat Dr. Kremer-Thum die häufigsten Fragen seiner Patienten gesammelt, um in diesem Expertenratgeber fundiert und ehrlich aufzuklären.

Eine dünne Frau hält eine zu weite Hose von ihrem Körper weg.

Ist eine Fettabsaugung zum Abnehmen geeignet?

Dies ist wohl das häufigste Missverständnis. Dr. med. Mathias Kremer-Thum stellt in seinen Beratungsgesprächen stets klar: Eine Fettabsaugung ist kein Ersatz für eine Diät und dient nicht der Gewichtsreduktion bei starkem Übergewicht (Adipositas).

Das Ziel einer Liposuktion ist das sogenannte „Body Contouring“. Es geht darum, die Körperkontur zu harmonisieren und Problemzonen zu modellieren, die sportresistent sind. Ideale Kandidaten sind Menschen, die übergewichtig und dennoch in der Nähe des Normalgewichtes sind, jedoch unter disproportionalen Fettverteilungen leiden: etwa den klassischen „Reiterhosen“ bei Frauen oder den Flanken bzw. den sogenannten Rettungsringen oder dem Hüftgold („Love Handles“) bei Männern und Frauen.

Welche Körperareale lassen sich gut mir einer Fettabsaugung behandeln?

Die Möglichkeiten der modernen Plastischen Chirurgie sind vielfältig. Zu den Zonen, die Dr. Kremer-Thum am häufigsten behandelt, gehören:

• Bauch und Taille: Für eine schmalere Silhouette.
• Oberschenkel: Sowohl außen (Reiterhosen) als auch innen, um ein Aneinanderreiben der Beine zu verhindern.
• Oberarme: Gegen das sogenannte „Winkefleisch“, auch „Winkearme“ oder „Engelsflügelchen“ genannt.
• Rücken und Flanken: Zur Glättung der Kontur unter enger Kleidung.
• Kinn und Hals: Um ein Doppelkinn zu entfernen und die Kieferlinie (Jawline) zu definieren.

Auch bei der Korrektur der vergrößerten männlichen Brust (Gynäkomastie und Pseudogynäkomastie) ist die Fettabsaugung oft ein zentraler Bestandteil der Behandlung, um die Brust flacher und maskuliner zu formen.

Wie läuft der Eingriff ab und habe ich Schmerzen?

Viele Patienten sorgen sich vor den Schmerzen. Hier kann Dr. Kremer-Thum beruhigen. Der Eingriff erfolgt in der Regel in der sogenannten Tumeszenz-Technik. Dabei wird eine spezielle Flüssigkeit (lokales Betäubungsmittel, Adrenalin und Kochsalzlösung) in das Fettgewebe eingebracht. Dies „lockert“ die Fettzellen gewissermaßen auf, sodass sie sich schonend absaugen lassen. Gleichzeitig minimiert es Blutergüsse.

Je nach Umfang der Fettabsaugung findet der Eingriff im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose statt. Die Schmerzen danach vergleichen die meisten Patienten von Dr. med. Kremer-Thum mit einem starken Muskelkater. Durch moderne Schmerzmittel ist diese Phase jedoch gut zu überbrücken und hält meist nur wenige Tage an.

Was passiert mit der überschüssigen Haut?

Eine berechtigte Sorge ist die Frage, ob nach dem Entfernen des Fettes die Haut schlaff herabhängt. Die Antwort hängt stark von der Hautqualität und dem Alter ab. Elastische Haut zieht sich nach der OP erstaunlich gut zusammen (Retraktionsfähigkeit).

Sollte die Hautqualität jedoch bereits durch starke Dehnung oder Alterung beeinträchtigt sein, wird Dr. med. Mathias Kremer-Thum Sie im Vorfeld ehrlich beraten. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Fettabsaugung mit einer Hautstraffung (z. B. einer Bauchdeckenstraffung) zu kombinieren, um ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen.

Wie lange ist die Ausfallzeit nach einer Fettabsaugung?

In unserer schnelllebigen Zeit ist die „Downtime“ ein wichtiger Faktor. Nach dem Eingriff müssen Sie für ca. 4 bis 6 Wochen spezielle Kompressionswäsche (Mieder) tragen. Diese verhindert Schwellungen und hilft der Haut, sich wieder anzulegen.

Gesellschaftsfähig sind die meisten Patienten – je nach Beruf – schon nach wenigen Tagen bis etwa einer Woche. Auf Sport und schwere körperliche Arbeit sollte man jedoch ca. 4 bis 6 Wochen verzichten. Dr. Kremer-Thum und sein Team begleiten Sie engmaschig durch die Nachsorge, um den Heilungsverlauf optimal zu unterstützen.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Frage nach den Kosten einer Fettabsaugung lässt sich pauschal schwer beantworten, da jeder Körper und jeder Befund individuell sind. Der Preis hängt von der Anzahl der Areale, der Menge des zu entfernenden Fettes, der Art der Narkose und der Dauer des Klinikaufenthalts ab.

Seriöse Mediziner erstellen nach einem persönlichen Gespräch mit Untersuchung einen transparenten Heil- und Kostenplan. Da es sich meist um einen ästhetischen Eingriff handelt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht (Ausnahmen können beim Lipödem Stadium III bestehen).

Vertrauen ist der erste Schritt

Die Entscheidung für eine Schönheitsoperation ist Vertrauenssache. Es geht um Ihren Körper und Ihre Gesundheit. Achten Sie bei der Wahl Ihres Arztes auf Facharztqualifikationen und Erfahrung.
Dr. med. Mathias Kremer-Thum legt großen Wert auf eine bodenständige, ehrliche Beratung ohne falschen Glamour. Seine zahlreichen positiven Patientenbewertungen, unter anderem auf Jameda spiegeln wider, dass sich Patientinnen und Patienten in seiner Praxis nicht nur medizinisch exzellent versorgt, sondern auch menschlich verstanden fühlen.

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