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Scham und Angst - eine schlimme Kombination!

Team jameda

angstpatienten-zahnarzt-angst

Aus der täglichen Praxis ist ein "Trend" bei Angstpatienten immer wieder zu beobachten. Neben der Angst vor vielen "Kleinigkeiten" geht es auch immer wieder um Scham, davor was Zahnarzt oder Assistenzkräfte von der präsentierten Mundsituation halten. Man malt sich die unterschiedlichsten Dinge aus, von Schimpfen bis Kichern. Kein professionell arbeitendes Team wird dies jemals tun, denn man sieht in der Angstpatientensprechstunde sehr viele Patienten mit unglaublichen Befunden.

Angst hat man entweder vor Schmerzen, oder vor dem Ungewissen, was auf einen zukommen könnte. Da hilft wirklich nur Information! Im Internetzeitalter ist dies sehr gut gegeben und ein Beratungsgespräch, bei dem zunächst der Befund erhoben wird und dann Therapielösungen besprochen werden hat noch nie jemandem geschadet.

Liebe Patienten, seit Jahren sind gerade wir Zahnärzte in der Lage mit den modernen Lokalanästhetika (Betäubungsspritzen) eine absolut schmerzfreie Behandlung zu gewährleisten. Zugegeben, manchmal funktioniert es nicht bei der ersten Spritze, aber dann können Sie doch etwas sagen! Die 2. Spritze merkt man in der Regel gar nicht mehr. Ich sag immer wer sich nicht meldet, wenn er noch Schmerzen empfindet, ist selber schuld! Ich selber würde auch keine Schmerzen ertragen wenn ich da sitzen würde.

Wenn Sie nicht wissen, was auf Sie zukommt, fragen Sie Ihren Behandler, Sie werden sehen, wir Zahnärzte freuen uns wenn sich jemand von unseren Patienten für unsere Arbeit interessiert… ist das bei Ihnen nicht genauso?

Schamgefühle braucht kein Patient zu haben, denn so irre das klingt - wir haben uns diesen Beruf ausgesucht und der macht verdammt viel Spaß. Es gehört dazu den Tag mit verfaulten, manchmal unansehnlichen Zähnen zu verbringen… weitere Einzelheiten aus der täglichen Praxis möchte ich Ihnen ersparen - nur so viel – was für einen Laien katastrophal aussieht ist für den Profi oft gar nicht der Rede wert. Wichtig ist, daß Sie sich zur 1. Sitzung trauen und sich die Meinung eines Profis anhören.

Normales Behandlungsablaufschema:

  • Untersuchung, Röntgenbild, Beratung und Therapievorschläge.
  • Professionelle Zahnreinigung /Zahnaufhellung
  • Füllungstherapie
  • Wiederherstellen des Zahnhalteapparates
  • Zahnersatztherapie

Oft sind nur die ersten beiden Punkte nötig, wenn es aber doch einmal anders ist passiert auch nichts dramatisches, denn alle schmerzauslösenden Schritte werden ausreichend betäubt.

Also – niemand, weder Behandler noch das restliche Team werden sich etwas dabei denken, oder sich gar über Sie lustig machen. Es ist unser Job Ihnen mit Fachkenntnis aus dem derzeitigen Zahnverfassungstief herauszuhelfen. Trauen Sie sich einfach, ohne Scham und Angst – nutzen Sie zunächst eine Beratung und lassen Sie sich erklären wie es um Ihre Mundgesundheit aussieht!

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Die Inhalte der Experten Ratgeber ersetzen nicht die Konsultation von medizinischen Spezialisten. Wir empfehlen Ihnen dringend, bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder medizinischen Behandlung stets eine qualifizierte medizinische Fachperson zu konsultieren.