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Aromatherapie bei (chronischer) Blasenentzündung

Team jameda

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Viele Frauen leiden oft seit der Jugend an immer wieder auftretenden Blasenentzündungen. Betroffene Patientinnen haben mehrfach antibiotische Therapien hinter sich, welche sich aus naturheilkundlicher Sicht auf Dauer negativ auf das Darmsystem und somit auf die gesamte Immunabwehr auswirken.

Was in Frankreich bereits zur Standardbehandlung zählt, ist in Deutschland noch wenig bekannt. Über einen vaginalen Abstrich, den die Patientin zuhause selbst durchführt und an ein spezielles Labor schickt, kann zum einen die Vaginalflora bestimmt werden und zum anderen wird der für die Entzündung verantwortliche Keim ermittelt. Im nächsten Schritt testet das Labor - ähnlich wie bei einem Antibiogramm - welche ätherischen Öle gegen den Erreger wirksam sind. Wie ja mittlerweile bekannt ist, besitzen eine Vielzahl von ätherischen Ölen antibiotische Eigenschaften.

Auf Basis des Laborbefunds werden für die Patientin über eine spezialisierte Apotheke individuelle Vaginalzäpfchen hergestellt. Auch der Aufbau und die Balance der vaginalen Flora sind für eine dauerhafte Beschwerdefreiheit essentiell und werden durch die Laborergebnisse über den gezielten Einsatz von Bakterienpräparaten möglich.

Neben diesen Maßnahmen ist es wichtig, dass Betroffene folgende Hinweise beachten:

  • Handtücher und Unterwäsche müssen mindestens bei 60 Grad gewaschen werden, damit Keime sicher abgetötet werden und nicht zu ständigen Neuansteckungen führen.
  • String Tangas sollten Sie in jedem Fall meiden, um zu verhindern, dass Fäkalkeime über den kurzen Weg zur Harnröhre erneute Infektionen hervorrufen.
  • In ca. 20 % der Fälle lässt sich immer wieder feststellen, dass das Sperma des Partners bakteriell belastet ist. Auch dies kann der Grund für sich wiederholende Infektionen sein.

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