
Allergien sind Ausdruck einer Überreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Fremdsubstanzen. Ziel der biologischen Allergietherapie ist es, die immunologische Grundregulation zu harmonisieren und damit überschießende Reaktionen abzubauen.
Grundlage dieser Allergietherapie ist die Ernährungsumstellung und damit die Entlastung des darmassoziierten Immunsystems, das rund 70 Prozent des gesamten Immunsystems ausmacht. Allein durch die Änderung der Ernährung können selbst hartnäckige Allergien gegen Pollen deutlich gebessert werden.
Zur Ernährungsumstellung wird der IgG-IgE-Test durchgeführt, mit dem maskierte Allergien und Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel aufgedeckt werden. Wenn diese Nahrungsallergene, die in der Regel nicht bemerkt werden, gemieden werden, führt dies zu einer Entlastung des Immunsystem, so dass es sich selbst heilen und regulieren kann. Allergien werden gebessert oder können ganz verschwinden.
Neben der Ernährungsumstellung ist die enzympotenzierte homöopathische Hyposensibilisierung ein weiterer wichtiger Baustein der biologischen Allergietherapie. Im Gegensatz zur klassischen Hyposensibilisierung werden hier homöopathische Potenzen der Allergene wie zum Beispiel von Pollen getestet. Danach werden diese zusammen mit einem Enzym in geringsten Mengen in die Haut injiziert. Die Injektionen erfolgen im Abstand von zwei Monaten über das ganze Jahr.
In der Regel sind sechs bis acht Injektionen erforderlich, um beispielsweise Heuschnupfen oder allergisches Asthma auszuheilen.


