
Die Wahl der Implantate ist bei einer Brustvergrößerung besonders wichtig. Wie oft lesen potentielle Patientinnen im Internet, dass andere Frauen unzufrieden mit ihrer Implantatgröße oder der Form Ihrer neuen Brüste sind? Es ist sehr wichtig, sich genügend Zeit für diesen wichtigen Auswahlprozess zu nehmen und sich im Vorfeld ausreichend Gedanken darüber zu machen - denn entscheidend ist, dass Sie am Ende zufrieden sind.
Es gibt sehr viele verschiedene Implantate. Sie entscheiden sich in Form, Volumen, Oberfläche und Festigkeit. Die Aufgabe des Arztes ist es, das Implantat auszuwählen, welches die (realistischen) Wünsche der Patientin erfüllt. Aus den Wünschen, die die Patientin in der Sprechstunde äußert, kann sich der Arzt bereits ein Bild machen. In der ersten Sprechstunde sollten Sie deshalb all Ihre Wünsche ansprechen!
Wie findet der Chirurg die passenden Brustimplantate?
Die körperlichen Voraussetzungen der Patientin (Brust, Brustkorb, Größe, Gewicht, etc.) lassen manche Implantate geeigneter erscheinen als andere, viele erweisen sich hierbei bereits als völlig ungeeignet.
Auf keinen Fall sollte sich die Patientin durch die vielen Abmessungen und Zahlen verunsichern lassen. Letztendlich zählen das Ausgangsvolumen der Brust und das Implantatvolumen zusammen. Das Volumen ist ohnehin eher sekundär zu sehen, viel wichtiger sind die Form und die passenden Einzelmaße: Die Breite, Höhe und die Projektion. Aus diesen drei Maßen ergibt sich wiederum das Volumen.
Dem Arzt stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um mit der Patientin auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen:
- Vorher-Nachher-Bilder können der Patientin veranschaulichen, welche Auswirkungen die unterschiedlichsten Implantate auf die Form und die Größe der Brust haben.
- Spezielle Probeschalen können helfen, das postoperative Ergebnis zu simulieren.
- Mit Hilfe einer fortgeschrittenen Computersoftware ist es möglich, nach Scannen des Oberkörpers und Auswählen von verschiedenen Implantaten das jeweilige postoperative Resultat darzustellen. Es kann sogar ein möglicher Volumenunterschied der Brüste quantifiziert werden, der die Entscheidung für oder gegen die Verwendung bestimmter Implantate erleichtert.
Fazit
Auch wenn Ihnen mit keinem der genannten Hilfsmittel eine Garantie für ein bestimmtes postoperatives Ergebnis gegeben werden kann, so sind die Tipps doch allesamt sehr nützlich! Schließlich reicht es nicht, nur ein passendes Implantat zu finden, der Arzt sollte vielmehr versuchen, herauszufinden, was der Patientin gefällt.
Dieses „Auswahlverfahren“ braucht zwar Zeit, aber diese ist gut investiert. So können Sie am Ende glücklich vor dem Spiegel stehen und zu sich selbst sagen: 'Ich habe alles richtig gemacht'.



