
Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Frau Chantal Szczurowicz zu ihren Erfahrungen als Zahnärztin.
jameda: Frau Szczurowicz, was hat Sie motiviert, Zahnärztin zu werden, und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?
Frau Szczurowicz: Es war schon immer mein Wunsch, als Ärztin tätig zu sein, um Menschen zu helfen. Ein schönes Lächeln und ein gesunder Lifestyle steigern das Selbstwertgefühl eines jeden Menschen, sodass ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, meine Patienten in eine richtige Richtung zu begleiten.
Die Mundhöhle ist der Ort, in dem „glücklich sein“ beginnt. Sei es ein gutes Essen, Fotos aus dem Urlaub oder Treffen mit Freunden; wenn man sich aufgrund von mangelnder Ästhetik der Zähne oder Beschwerden unwohl fühlt, kann man schwerer genießen.
Durch intensive Gespräche mit meinen Patienten und einer umfassenden Diagnostik, kann für jeden der perfekte Therapieplan erarbeitet werden.
jameda: Gibt es im medizinischen Bereich ein Vorbild, das Ihre Laufbahn besonders geprägt hat?
Frau Szczurowicz: Dadurch, dass meine Eltern als Zahnärzte tätig sind, wurde mir das Handwerk quasi in die Wiege gelegt. Durch gemeinsame Fortbildungen und den Austausch über verschiedenste Patientenfälle, bringen sie mich jedes Mal ein Stück weiter in meiner beruflichen Karriere.
Ebenfalls sehr geprägt hat mich mein Chef Andreas van Orten. Durch ihn konnte ich noch tiefere Einblicke in die Chirurgie und weitere Bereiche modernster Zahnmedizin gewinnen.
jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?
Frau Szczurowicz: Da die Forschung und das Wissen um die einzelnen Fachrichtungen stetig steigt, wird es immer schwieriger für einen Zahnarzt alle Gebiete der Zahnmedizin abzudecken. Eine Spezialisierung in einem oder mehreren Bereichen ist die Zukunft.
jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?
Frau Szczurowicz: Meine Patienten schätzen es sehr, dass der Umgang locker und freundlich ist. Zahlreiche Angstpatienten, die jeden Besuch beim Zahnarzt gemieden haben, kommen nun regelmäßig zu ihren Terminen. Es wird viel gelacht, aber auch viel erklärt und auf hohem Niveau behandelt.
jameda: Gibt es ein besonderes Patientenerlebnis, das Sie nie vergessen werden?
Frau Szczurowicz: Etwa vor einem Jahr lernte ich eine junge Patientin kennen, die umfangreich hätte behandelt werden müssen. Aufgrund ihrer Zahnarztphobie, stellte sie sich seit Jahren nur bei Schmerzen in der Praxis vor.
Nachdem ein paar Monate vergingen und mehrere Zähne behandelt werden mussten, fragte die Patientin aus eigenem Willen, ob sie einen Termin für die Weiterbehandlung ausmachen dürfte. Sie erschien regelmäßig, bis sie vollends behandelt wurde.
Dieser Moment machte mich sehr glücklich.
jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Frau Szczurowicz:
- Wie bereits oben erwähnt, fängt „glücklich sein“ in der Mundhöhle an.
- Eine gründliche und regelmäßige Zahnhygiene sollte selbstverständlich sein und bitte: Essen Sie bedacht und ausgewogen.
- Einen halbjährlichen Besuch beim Zahnarzt empfehle ich sehr!
Zur Person
Ich heiße Chantal Szczurowicz, wurde in Düsseldorf geboren und habe Zahnmedizin an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel studiert. Zur Zeit arbeite ich als angestellte Zahnärztin in einer großen Zahnarztpraxis mit insgesamt sechs Zahnärzten und promoviere an der Universität Witten/Herdecke. Da die Zahnmedizin nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Leidenschaft ist, bilde in mich im Bereich der Implantologie, in Form eines Curriculums, fort. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport, wie zum Beispiel Bouldern, Snowboarden oder Fahrrad fahren. Am meisten liebe ich es, unter Freunden zu sein und mich mit ihnen zu unterhalten.
Zur Praxis
Die Zahnarztpraxis Do24 in Waltrop ist eine Gemeinschaftspraxis von Andreas van Orten MSc., MSc., Spezialist Implantologie DGZI und Dr. Dirk Krischik, MSc., Msc., die weitere vier Zahnärzte, drei Zahntechniker und um die zwanzig Zahnmedizinische Fachangestellten beschäftigen. Durch ein so großes Team, ist es möglich, im Schichtdienst zu arbeiten, sodass wir von 7.00 bis 21.00 Uhr für unsere Patienten zur Verfügung stehen. Die Zahntechniker, die in denselben Räumlichkeiten arbeiten, können zahntechnische Probleme schnellstmöglich beheben und ästhetische Korrekturen vornehmen. Es macht Spaß, in einem so großen und harmonischen Team zu arbeiten!



