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Hauterneuerung mit HydraFacial: So funktioniert die Behandlung

Dr. med. Manuel Hrabowski

Plastischer & Ästhetischer Chirurg
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Verstopfte Poren, Akne oder schlaffe Haut werden besonders im Gesicht als störende Merkmale wahrgenommen. Hautpflegende oder Anti-Aging-Produkte versprechen schnelle Linderung, dringen in vielen Fällen aber nicht tief genug in die Haut ein.

Das noch junge und in den USA entwickelte HydraFacial-Verfahren, das auch in Deutschland immer beliebter wird, bietet dagegen eine tiefenwirksame und nicht-invasive Behandlung. Sie hilft gegen verschiedenste Hautprobleme.

Worum handelt es sich bei HydraFacial?

HydraFacial ist ein patentiertes Verfahren zur Hautreinigung, Hauterneuerung und Verjüngung. Ohne operative Eingriffe kann das Gewebe so von unschönen Hautveränderungen und altersbedingten Fältchen befreit werden. Möglich macht das die spezielle „Vortex“-Technologie.

Über eine Düse lassen sich mittels Wirbelbewegungen abgestorbene Hautschichten schonend entfernen, während verstopfte Poren gereinigt werden und wirkungsvolle Pflegestoffe tief bis in unterste Gewebeschichten gelangen.

So läuft die Behandlung ab

Die HydraFacial-Behandlung basiert auf vier Schritten:

  1. Hautabtragung
  2. Säurepeeling
  3. Tiefenausreinigung
  4. Wirkstoffversorgung

Im ersten Schritt werden abgestorbene Hautzellen über einen leichten Wasserdruck aus dem HydraFacial-Handstück abgetragen. Das nachfolgende Säurepeeling aus Glycerin und Salizylsäure versorgt das nun vorgereinigte Gewebe mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen für eine junge und gesunde Haut.

Im vorletzten Schritt erfolgt mithilfe der Wirbelbewegungen der Vortex-Technologie die Tiefenreinigung. Dabei werden die Poren von Unreinheiten befreit, die sich tief im Gewebe festgesetzt haben. Über die gereinigten Poren erhält die Haut abschließend einen besseren Zugang zu der verabreichten Wirkstoffversorgung aus Vitaminen, Antioxidantien und Hyaluronsäure.

Nach der HydraFacial-Behandlung

Die Haut wird bei dem Verfahren, das in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten dauert, nicht verletzt. Daher ist keine Betäubung nötig - dementsprechend entstehen auch keine langen Ausfallzeiten. Direkt nach der Behandlung ist die Haut jedoch gelegentlich für wenige Minuten gerötet und noch etwas empfindlich. Ein leichtes Brennen und Jucken kann vorübergehend spürbar sein. Direkte Sonnenbestrahlung und der Besuch des Solariums sollten für ca. zwei Wochen vermieden werden.

Welche Ergebnisse kann HydraFacial erzielen? 

HydraFacial hat bereits gute Erfolge in verschiedenen Bereichen erbracht. Es wird überwiegend verwendet, um Falten zu reduzieren und um erschlaffte Haut an Hals und Gesicht zu straffen. Auch um geschädigtes Gewebe zu erneuern, kommt HydraFacial vermehrt zum Einsatz.

Beispielsweise trägt HydraFacial unter anderem dazu bei, um fettige Haut, leichte Akne und Hyperpigmentierung zu verbessern. Es kann als sinnvolle Ergänzung zur Hauterjüngung mit z.B. Botox oder Hyaluronsäure gesehen werden und spricht vor allem die obersten Hautschichten an, wo es ein angenehmes Hautgefühl schafft.

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