
Was war Ihr Beweggrund, Hausärztin zu werden?
Ich wollte immer den ganzen Menschen behandeln, nicht nur einzelne Teile von ihm.
Wann und warum haben Sie sich dazu entschlossen, Hausärztin für Allgemeinmedizin zu werden?
Nach meiner Facharztausbildung. Mit dieser Tätigkeit kann ich nicht nur den ganzen Menschen behandeln, sondern ihn auch über einen langen Zeitraum und oft unter Berücksichtigung seiner Lebensumstände begleiten.
Wo sehen Sie die größte Herausforderung in Ihrer Arbeit?
Dem Patienten optimal zu helfen, ihm zur Seite zu stehen, ihn zu verstehen. Ich sehe es aber auch als große Herausforderung, der Vielfältigkeit meiner Aufgaben gerecht zu werden und in Notfällen und bei schweren Krankheiten flexibel und vorausschauend zu sein.
Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Hohes Engagement und fachliche Kompetenz. Meine Patienten dürfen aber auch mit einer ganzheitlichen Behandlung, der Berücksichtigung besonderer Lebensumstände und psychosomatischer Zusammenhänge rechnen.
Was würden Sie sich von Ihren Patienten wünschen?
Eigenverantwortung. Ich würde mir aber auch wünschen, dass die Patienten den Hausarzt als Lotsen und ersten Ansprechpartner zu sehen. Darüber hinaus wünsche ich mir Offenheit und Vertrauen im Verhältnis, offene Kritik und Lob und Verständnis für eine Hausarztpraxis, in der nicht alles vorhersehbar ist und termingerecht laufen kann.
Was zeichnet Sie als Ärztin aus?
Die große fachliche und menschliche Erfahrung, die ich mir im Laufe der Zeit angeeignet habe. Ich versuche zu helfen, auch da, wo keiner mehr weiter weiß. Außerdem zeichnet mich die Gleichzeitigkeit von Schulmedizin und homöopathischer / naturheilkundlicher Kompetenz aus.
Was ist Ihnen persönlich bei Ärzten wichtig?
Sie sollten nicht arrogant und überheblich sein. Hausärzte sollten nicht ständig vor dem Patienten über ihre berufspolitische Situation klagen und sie sollten dem Patienten auf gleicher Augenhöhe gegenübertreten.
Was sagt ihr Team über Sie?
„Fachlich saugut!“
Haben Sie Ihre Berufswahl jemals bereut, sind Sie zufrieden?
Ich habe meine Berufswahl noch nicht einen Tag oder eine Minute bereut. Ich war und bin damit zufrieden und liebe meine Tätigkeit.


