
Stammzellen Konzentration in der Implantologie lässt Knochenaufbauten sicherer werden - neue operative Verfahren zum Sinuslift:
Körpereigene, adulte Stammzellen können prinzipiell aus dem Blut bzw. Knochenmark eines Erwachsenen gewonnen werden. Das Knochenmark des Beckens stellt hierfür ein geeignetes Reservoir dar.
Mittels einer einfachen Punktion aus dem Beckenknochen wird Knochenmark gewonnen. Ein spezieller Zentrifugationsprozess konzentriert die Anzahl der Stammzellen auf ein Vielfaches (BMAC Verfahren). Diese konzentrierten Stammzellen werden zusammen mit den übrigen Blutzellen und dem Knochen-Ersatzmaterial vermischt und in den Kieferhöhenboden eingebracht (Sinuslift): die Heilung wird deutlich beschleunigt!
Sehr gute wissenschaftliche Ergebnisse aus der Universität Freiburg (MKG Chirurgie, Direktor Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen) mit dieser Methode haben sich für den Aufbau des Knochens in der Kieferhöhle (Sinuslift) ergeben. Für diesen Eingriff ist eine zusätzliche Knochenentnahme aus dem Unterkiefer oder dem Beckenknochen nicht mehr notwendig!
Die Operationszeit verkürzt sich und eine zusätzliche Entnahmestelle für Knochenteile ist nicht mehr notwendig - ein großer Fortschritt im Sinne von 'Minimalinvasives Operieren'.
Dieser Eingriff wird ambulant in Narkose oder tiefer Sedierung durchgeführt. Probleme an der Entnahmestelle sind bisher nicht dokumentiert.
Die Knochenmasse in der Kieferhöhle verknöchert innerhalb von 4-5 Monaten und entspricht in der histologischen Gewebeanalyse den Ergebnissen mit Beckenkamm Knochen.


