
Schmerzmittel sind in der Pharmabranche besonders dann ein Kassenfüller, wenn sie nicht rezeptpflichtig sind. Beim Schmerzmittel-Monitoring finden wir Deutschland zwar auf den hinteren Plätzen, Spitzenreiter sind Schweden und Frankreich mit 136 beziehungsweise 126 Tabletten im Jahr.
Aber auch der Verbrauch in der BRD mit 48 Tabletten pro Kopf bietet Anlass zum Nachdenken: Bekanntlich können Schmerzmittel die Beschwerden nicht heilen, sie bieten lediglich eine Hilfestellung für den Patienten durch Dämpfung der Symptome. Dies ist in vielen Fällen hilfreich, ist aber zumeist mit einer – nicht unproblematischen – Dauereinnahme des jeweiligen Mittels verbunden.
Fragen wir einmal die Naturheilkunde, was sie zu bieten hat, dann ist immerhin anzumerken, dass einige Therapieformen Schmerzzustände oft so günstig beeinflussen können, dass in vielen Fällen nach einer Behandlungsserie Beschwerdefreiheit eintreten kann.
Diese vier Verfahren lassen sich gut kombinieren:
- Akupunktur
- die Chinesische Heillampe
- Ultraschall
- biologische Medikamente
Akupunktur wird dem jeweiligen Krankheitsbild entsprechend angewandt. Neu ist dabei, dass die Nadeln dabei mit zwei unterschiedlichen Frequenzen stimuliert werden. Dadurch verstärkt sich die Heilwirkung deutlich.
Vor und während der Akupunktur kommt die Chinesische Heillampe zum Einsatz: Milde Wärme durchläuft einen Schirm mit Mineralien, die mit der Wärme an der schmerzenden Stelle in die Haut eingebracht werden.
Sehr spannend ist Ultraschall im Rahmen der Schmerzbehandlung, weil durch den Schallkopf die verbackenen Muskelfasern vorsichtig und schmerzfrei gelockert werden und allein dadurch schon oft eine Erleichterung für den Patienten eintritt.
Zuguterletzt werden die biologischen Medikamente herangezogen, die zum Beispiel bei einer Entzündung für Beruhigung im umliegenden Gewebe sorgen können.
Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie diese Kombination dem Patienten helfen kann, seine normale Scherz- und Bewegungsfreiheit zurückzuerhalten. Und diese Wirkung kann erzielt werden, ohne weitere belastende Medikamente einnehmen zu müssen.


