
Die Bildung von Falten ist ein ganz natürlicher Alterungsvorgang, der einige Menschen früher, andere später einholt. Wer sich damit nicht abfinden möchte, hat die Möglichkeit, sich einem Facelift zu unterziehen.
Viele Patienten, die sich für ein solches Verfahren entscheiden, möchten möglichst zügig nach der Behandlung wieder voll einsatzfähig sein, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, zur Arbeit gehen oder Sport treiben. Der Zeitpunkt, an dem all das wieder möglich ist, variiert von Patient zu Patient und von Facelift zu Facelift.
Gründe für die Faltenbildung
Falten treten als Begleiterscheinung erschlaffter Haut auf. Im Laufe des Alterungsprozesses verliert das Bindegewebe unter der Haut seine Elastizität und beginnt abzusacken. Wann die Hautalterung einsetzt, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt die genetische Veranlagung eine Rolle. Andererseits kann auch eine ungesunde Lebensweise die Faltenbildung begünstigen, zum Beispiel zu häufiges Sonnenbaden, schlechte Ernährung oder sehr starke Gewichtsabnahme.
Welche Methoden gibt es zur Faltenbehandlung?
Inzwischen stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Faltenbehandlung zur Verfügung. Zu den minimalinvasiven Varianten zählen das Fadenlifting oder die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure oder Botox. Beiden Methoden ist gemeinsam, dass nur ein minimaler Eingriff vorgenommen werden muss, der kaum sichtbare Narben hinterlässt. Dafür bildet sich der sichtbare Effekt mit der Zeit wieder zurück, kann aber erneuert werden.
Das klassische Facelift ist eine operative Behandlungsmethode, die dem Gesicht eine dauerhafte Straffung verleiht. Dabei wird der Schnitt am oder im Haaransatz angesetzt, von wo aus die überschüssige Haut entfernt und die Unterhaut (SMAS) gestrafft wird. Die Straffung hilft, das abgesackte Gesichtsgewebe neu zu positionieren.
Wie lange dauert die Schonzeit nach dem Facelift?
Nach einer Faltenbehandlung empfiehlt es sich in jedem Fall, die Gesichtsmimik zu schonen. Die Faltenunterspritzung mit Hyaluron und Botox sieht jedoch außer einer vorübergehenden Kühlung der Einstichstellen keine größere Schonungszeit vor. Patienten können am selben Tag wieder zur Arbeit gehen und weisen außer möglichen kleinen Blutergüssen keine Merkmale auf, die die Gesellschaftsfähigkeit beeinträchtigen würden.
Bei einem operativen Eingriff, dem Facelift, verhält es sich dagegen etwas anders. Die Schnitte heilen gewöhnlich innerhalb einer Woche ab. Zur Stabilisierung des Befundes sollte für zwei Wochen nach der Operation eine elastische Kompressionsbandage getragen werden, der die Abschwellung und Wundheilung unterstützt. Schwellungen und Blutergüsse sollten nach zwei Wochen verschwunden sein.
Je nach individuellem Befund ist die vollständige Gesellschaftsfähigkeit zwei bis drei Wochen nach der OP wiederhergestellt.



