
Mitochondrien sind kleine Organellen, die in allen unseren Körperzellen vorkommen - in manchen Zellen sogar tausendfach. Ihre wichtigste Aufgabe ist, rund um die Uhr Energie bereitzustellen. Die Energie, die wir dem Körper (z.B. in Form von Ernährung) zuführen, muss in ATP (Adenosintriphosphat) umgewandelt werden, damit unser Körper sie nutzen kann. Adenosintriphosphat hält als Kraftstoff sämtliche Lebensprozesse aufrecht. Die Mitochondrien produzieren täglich bis zu 60 kg Adenosintriphosphat, das vom Körper sofort wieder für alle Organsysteme verbraucht wird.
Frühe Warnsignale und Mangelsymptome?
Ab einem gewissen Alter kennen viele diese Symptome: Man ist dauererkältet, erschöpft, schläft nicht mehr richtig, hat häufig Kopfschmerzen und kann sich schlechter konzentrieren.
Diese Symptome könnten auf eine mitochondriale Dysfunktion hinweisen.
Wie wird eine 'Mitochondriale Dysfunktion' festgestellt?
Um festzustellen, ob passend zur Symptomatik eine mitochondriale Schädigung vorliegt, werden spezielle Screenings durchgeführt. Mittels Blutanalysen werden in einem Spezial-Labor verschiedene Laborwerte erhoben, dazu gehören z.B. ein ATP-Check, dieser zeigt die mitochondriale Kapazität an, ein Mito-Profil und die Messung verschiedener Mitochondrien-assoziierter Mikronährstoffe.
Den Bestand regenerieren...
Den Bestand zu regenerieren ist das Ziel der 'Mito-Medizin'. Zwar können geschädigte Mitochondrien nicht repariert werden, aber der Bestand kann mit speziellen Therapien dazu angeregt werden, sich häufiger zu teilen, die kaputten Organellen zu entsorgen und so die mitochondriale Kapazität wieder zu erhöhen.
Zur Therapie gehören maßgeschneiderte Substitutionspräparate im orthomolekularen Bereich, Infusionen in individueller Dosierung, Darmsanierung, Ernährungsumstellung, Entgiftungen sowie Entspannungs- und Bewegungstraining. Es gilt einen Mangel an verschiedenen Mineralien, Vitaminen und Coenzymen wieder auszubalancieren. Eine wichtige Rolle spielen dabei z.B. Omega-3- Fettsäuren, Spurenelemente wie Zink und Selen oder der komplette Vitamin-B-Komplex, Vitamin D3 und Coenzym Q10, L-Carnosin, L-Carnitin und Alpha-Liponsäure. Wichtig beim Therapiekonzept ist auch die Wahl der Präparate, da es qualitativ sehr große Unterschiede in der Wirksamkeit gibt.


