
Das Bewusstsein für die Ästhetik der Zähne hat sich stark gewandelt. Auch die Möglichkeiten, Zähne zu korrigieren und zu verschönern, haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Nicht nur Menschen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, legen größten Wert auf ein strahlendes Lächeln. Mittlerweile entwickelt sich die Zahnästhetik zum Trendthema für Erwachsene.
Der positive Ersteindruck - verbunden mit einem strahlenden Lächeln - trägt entscheidend zum Erfolg im Berufsleben bei. So ist ein Trend zur Zahnästhetik bei Erwachsenen deutlich erkennbar. Immer mehr Menschen suchen heute nach Alternativen, um ihre Zähne - auch im fortgeschrittenen Alter - optisch korrigieren und verschönern zu lassen. Der Trend, der mit Bleaching als Methode zur zahnschonenden Verschönerung der Zahnfarbe begonnen hat, setzt sich nun mit dem Wunsch nach nachhaltiger Zahnkorrektur fort. Welche Möglichkeiten werden geboten?
Veneers - sanfte Korrektur der Zähne
Veneers sind im Frontzahnbereich das Mittel der Wahl, falls eine kosmetisch-ästhetische Zahnkorrektur angestrebt wird. Ziel ist es, dem sogenannten Zahnbogen ein harmonisches Bild zu geben. Abgesplitterte oder verfärbte Zähne erhalten so ihre ursprüngliche Form und Farbe zurück. Zahnlücken können geschlossen werden. Hierfür werden hauchdünne Haftschalen aus einer speziellen Keramik auf die betroffenen Zähne gesetzt.
Die Zahnspange - fest oder herausnehmbar
Fehlstellungen der Zähne stören die Symmetrie der Zahnoptik. Heute werden verschiedene Methoden der Zahnkorrektur angeboten - auch für Erwachsene. Die Methodenwahl ist vorrangig abhängig vom Umfang der Zahnkorrektur. Folgende Methoden stehen zur Auswahl:
Zum einen die dauerhaft verankerte Zahnspange, auch Multibandapparatur genannt. Ein Metallgebilde, das sogenannte Bracket, wird auf die Außenseite der Zähne geklebt und mit elastischen Drähten verbunden. Brackets werden eingesetzt, um die Zahnstellung umfassend zu regulieren. Der Prozess dauert zwischen ein bis vier Jahren je nach Grad der Regulierung. Statt Metall kann auch Keramik in der jeweiligen Zahnfarbe verwendet werden.
Zum anderen die herausnehmbare Zahnspange. Sie sorgt sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer für Bewegung der Zähne. So lassen sich einzelne Zähne oder eine ganze Zahngruppe in die gewünschte Richtung verschieben. Sie wird meist in der Nacht getragen. Mit winzigen Schrauben wird die Spange immer wieder so verstellt, dass der Kiefer erweitert werden kann oder dass eng stehende Zähne den nötigen Platz bekommen.
Die Zahnschiene (Aligner) - eine Zahnkorrektur fast ohne Einschränkungen
Bei einem sogenannten Zahnschienensystem kommen individuell angefertigte und komfortable, transparente Schienen, sogenannte Aligner, zum Einsatz. Auch sie gleichen Zahnfehlstellungen aus.
Sie werden Tag und Nacht getragen. Auch sie gleichen Zahnfehlstellungen aus. Diese herausnehmbaren Schienen sind transparent und für Außenstehende auf den Zähnen fast nicht erkennbar. Bei der Nahrungsaufnahme sind sie herauszunehmen.
Regelmäßig, ca. alle zwei Wochen, wird vom Zahnarzt ein neues Schienenpaar eingesetzt. Und allmählich, Woche für Woche, bewegen sich die Zähne hin zur vorgesehenen Endposition. Hier beträgt die Behandlungsdauer nur wenige Monate.
Der Behandlungsprozess - in Abstimmung mit dem Patient
Grundlage jeder Zahnkorrekturbehandlung ist der Abdruck Ihrer Zähne. Auf dieser Basis entscheidet der behandelnde Arzt, welches System für den Umfang der Zahnbegradigung infrage kommt.
So erhält der Patient oder die Patientin im Vorfeld der Behandlung Transparenz über Methode, Dauer und vor allem auch über die Kosten der Behandlung. Die Dauer der Behandlung ist individuell unterschiedlich. Entscheidend dafür ist die Komplexität der Zahnbegradigung im Einzelfall.
Das Gespräch mit dem Zahnarzt ist in jedem Fall wichtig. Denn es ist gemeinsam abzustimmen, wie sich die Zahnkorrektur am besten mit der individuellen Lebenssituation vereinbaren lässt. Und auch hier gilt: Nur in enger Zusammenarbeit zwischen Patient/Patientin und Zahnarzt lassen sich optimale Behandlungserfolge erzielen.



