Wie kann ich meine Darmflora mit natürlichen Methoden unterstützen, wenn ich ständig unter Verdauung

15 Antworten
Wie kann ich meine Darmflora mit natürlichen Methoden unterstützen, wenn ich ständig unter Verdauungsstörungen und Unwohlsein leide?
 Steffen Jurisch
Heilpraktiker
Prittriching
Guten Tag, die Antwort ist sehr einfach, durch eine vollwertige, rein pflanzen basierte Ernährung. Vollwertig bedeutet Vollkornbrot, Vollkornreis, Vollkornpasta, keinerlei raffinierte Nahrungsmittel in Form von Zucker, Rohrohrzucker, Rohrzucker, Weißmehl, Öle jeglicher Art und keine industriell, stark verarbeitete Nahrungsmittel (egal was Ihnen die Werbung vorgaukelt wie gesund diese sei). Greifen sie bei Obst und Gemüse in natürlicher Form so herzhaft und oft sie wollen zu. Essen Sie viel stärkehaltiges Gemüse, wie z.B. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais etc. ... Es geht dabei weniger um das weglassen von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, es geht dabei um so viel als möglich Nahrungsmittel mit so viel als Möglich Ballaststoffen, denn diese sind (ein) der Schlüssel zu einer optimalen Darmflora. EIne optimale Darmflora wiederum ist ausschlaggebend für ein intaktes Immunsystem, ein intaktes Immunsystem brauche wir für die Abwehr vieler Krankheitserreger und so greift das Eine ins Andere. Ich bin mir sehr sicher, wenn Sie dies beherzigen werden sich Ihre Verdauungsprobleme und das Unwohlsein sehr bald in Luft auflösen, wenn keine krankhafte Veränderung sich bereits manifestiert haben sollte. Wenn Sie weiterführende, detailliertere Antworten benötigen, bin ich gern bereit diese zu geben. Freundliche Grüße Steffen Jurisch, Heilpraktiker
 Monica Grimmeis
Heilpraktiker
Hainsfarth
Hallo, ich empfehle zuerst eine Florastatus zu machen, entweder fragst bei dein Hausarzt oder bei eine private Labor wie z.B. GanzImmun. Dadurch weißt du was fehlt und dann kannst deine Darmgesundheit unterstutzen. Es gibt verschiedene Produkten womit das machen kannst.
 Karina Dan
Heilpraktiker, Akupunkteur
Berlin
Unsere DArmflora ist durchaus beeinflusst von der Verdauung. " Verdauung" findet statt in dem ganzen Verdauungstrakt: Mund/kauen und Schmecken, Magen/ Zerkleinern Weichen und Aufschlüsseln, Zwölffingerdarm/ Aufschlüsseln durch und enzymatische Prozesse, Dünndarm/Resorption und schließlich der Dickdarm 7 Resorption und Ausscheiden. Die Durchblutung bzw. der Rückfluss des Blutes findet über die Leber statt. Also wenn die Darmflora entartet sollte man für die gute Funktion des gesamten Organismus.
 Sven Georgi
Heilpraktiker, Physiotherapeut, Spezieller Schmerztherapeut
Kühlungsborn
Erst Diagnostik/Befunden, dann Ernährungsumstellung, evtl. zusätzlich Ergänzungen und Darmsanierung.
 Valentin Kirchmann
Heilpraktiker, Masseur
München
Wer seine Darmflora mit natürlichen Methoden unterstützen will, sollte folgendes Bedenken: Die Darmbakterien sind letztlich nur Dienstleister der Verdauung. Sie MÜSSEN aktiv werden, wenn aufgrund von Organ- und Schleimhautschwächen in höher gelegenen Bereichen (Magen/Galle/Pankreas/Dünndarmschleimhaut) mikrofeine Substanzen nicht richtig aufgelöst wurden. Die Art der Substanzen bestimmt, welche Bakterien dafür zuständig sind. Logischerweise nehmen diese an der Zahl zu und andere, für die weniger Nährgrundlage besteht nehmen ab. Das Ergebnis ist eine gestörte Darmflora - aber die Ursache liegt in der Störung der genannten Organbereiche (Magen/Galle/Pankreas/Dünndarmschleimhaut). Eine Darmanalyse aufgrund einer Stuhlprobe kann hier die entscheidenden Hinweise geben. Allerdings betrachtet diese Darmanalyse andere Zusammenhänge, als es typischerweise der Fall ist.
 Kirsten Sander
Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Spezieller Schmerztherapeut
Solingen
Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Der erste Blick sollte auf die Ernährung gehen, und genügend Bewegung. Außerdem ist es wichtig genügend Wasser zu trinken. Fermentierte Lebensmittel können helfen die Darmflora anzukurbeln, oder auch die Einnahme von Probiotika und Präbiotika. Hier sollte man sich jedoch beraten lassen. Die Probleme können sich unter Umständen auch verschlimmern.
 Blanka Kinga Lausch
Heilpraktiker, Naturheilverfahren, Sportmediziner
Aschheim
Erst ein mal sollte die Darmflora von speziell-Laboren untersucht werden. Von Angeboten im Internet rate ich ab.
 Anna Thuns
Heilpraktiker
Chemnitz
Lieber Klient, bevor ich auf Ihrer Frage näher eingehe, möchte ich Sie ermuntern mit Hilfe einer genauen Diagnostik evtl. Symptome und Beschwerden abklären zu lassen. Dies ist einerseits wichtig, um ernste Erkrankungen auszuschließen und andererseits eine gezielte Behandlungsempfehlung geben zu können.
Allgemein können folgenden Punkte hilfreich sein:
Ballaststoffreiche Ernährung: Lebensmitte wie beispielsweise Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und
Hülsenfrüchte fördern das Wachstum gesunder Bakterien im Darm.

Probiotische Lebensmittel: beispielsweise Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi und andere fermentierte Lebensmittel enthalten lebende Bakterienkulturen (bitte achten Sie hier auf Qualität und die Angaben der Hersteller!), die die Darmflora positiv beeinflussen können.

Präbiotische Lebensmittel: Diese enthalten Ballaststoffe, die als Nahrung für die guten Bakterien dienen. Beispiele sind Zwiebeln, Knoblauch, Bananen und Spargel.

Trinkmenge: Ausreichend Wasser zu trinken ist wichtig für die allgemeine Gesundheit und unterstützt die Verdauung, ich habe in der Praxis leider häufig Patienten, welche sehr wenig trinken (Faustregel: 30 ml Wasser / Kilogramm Körpergewicht).

Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivität kann die Darmgesundheit fördern und die Vielfalt der Darmmikroben erhöhen.

Stressmanagement: Stress kann sich negativ auf die Darmflora auswirken. Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können hilfreich sein, gönnen Sie sich und Ihrem Körper Pausen und Auszeiten (auch von Handys und Co).

Vermeidung von übermäßigem Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln: Diese können das Wachstum schädlicher Bakterien fördern und die Balance der Darmflora stören. Auch bei Genussgiften (Nikotin, Koffein, Alkohol usw.) kommt es auf die Menge und Häufigkeit an.

Ausreichend Schlaf: Ein gesunder Schlafrhythmus unterstützt die allgemeine Gesundheit, einschließlich der Darmflora.
 Kirsten Schwörer
Heilpraktiker, Chronische Erkrankungen, Naturheilverfahren
Hemsbach
Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit möglichst frischen Zutaten, Alkoholverzicjt
 Angela Blume
Heilpraktiker, Naturheilverfahren
Hamburg
Ich grüße Sie!
Ja, das können Sie. Ich biete eine Ernähurngsumstellung an auf natürliche Lebensmittel. Diese stärken den Körper und bringen ein Gleichgewicht in das Gemüt. Schauen Sie doch gerne einmal auf meine Webseite, ob das Angebot für Sie Sinn macht.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Herzliche Grüße

Angela Blume, Heilpraktikerin
 Ramona Schlenk
Heilpraktiker
Reichenau
Guten Tag, ein erfahrener Arzt oder Therapeut der mit mikrobiologischer Therapie arbeitet kann ihnen gezieltere Tipps geben. Nur rein symptomatische Behandlungstipps zu geben wäre nicht verantwortungsbewusst.
 Susanne Schwegler
Heilpraktiker
Kötz
Es wäre gut wenn man der Sache mal genau auf den Grund gehen würde. Hier etwas zu Raten ist schwer denn ich habe viele Fragen. Deshalb bekommen meine Patienten immer vorab ein Fragebogen zu geschickt, damit nichts vergessen wird. Dann beim Termin schauen wir uns alles ganz genau an
 Harald Erb
Osteopath, Heilpraktiker
Berlin

Eine gesunde Darmflora ist wichtig für Verdauung, Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden.

Um sie natürlich zu unterstützen, können folgende Maßnahmen hilfreich sein:
• Ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten – diese dienen den „guten“ Darmbakterien als Nahrung.
• Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Naturjoghurt oder Kefir, die probiotische Bakterien enthalten.
• Ausreichend Flüssigkeit (vor allem Wasser oder ungesüßte Tees), um die Verdauung in Schwung zu halten.
• Stressabbau durch Bewegung, Entspannungsübungen oder ausreichend Schlaf, da Stress die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen kann.
• Möglichst weniger Zucker, Alkohol und stark verarbeitete Lebensmittel, da diese das Bakterienmilieu im Darm negativ beeinflussen können.

Wenn die Beschwerden länger bestehen oder sehr ausgeprägt sind, sollte ärztlich oder naturheilkundlich abgeklärt werden, ob z. B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder ein Ungleichgewicht der Darmflora vorliegen.
 Susanne Kellner
Heilpraktiker
Bensheim
Verdauungsstörungen und Unwohlsein sollten abgeklärt werden, ebenso die Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten. Daraus leitet sich dann der Therapieplan für Ihre Darmgesundheit ab.
 Johanna Rach
Heilpraktiker
Nürnberg
Anhaltende Verdauungsbeschwerden und Unwohlsein können viele Ursachen haben, unter anderem eine gestörte Darmflora, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress oder eine veränderte Darmbewegung.

Natürliche unterstützende Ansätze können unter anderem eine angepasste Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie der gezielte Einsatz von Ballaststoffen oder pflanzlichen Bitterstoffen sein. Auch Stressmanagement spielt eine wichtige Rolle, da der Darm sehr sensibel auf Belastungen reagiert.

Da Verdauungsbeschwerden sehr individuell sind, ist es sinnvoll, Ursachen ganzheitlich zu betrachten und Maßnahmen entsprechend anzupassen, statt pauschale Empfehlungen umzusetzen.

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