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Mit Sport den Stoffwechsel anregen: So funktioniert's

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© nickshot - FotoliaRegelmäßiges Training bringt Ihren Körper in Schwung und hält ihn Gesund. (© nickshot - Fotolia)Wer abnehmen will, braucht einen fitten Stoffwechsel. Denn der  Fettstoffwechsel sorgt dafür, dass die Polster nach und nach aufgebraucht werden und keine neuen dazukommen. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Stoffwechsel ankurbeln.

Zwar gibt es einige Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen, aber eine Ernährungsumstellung alleine reicht nicht aus. Soll der Stoffwechsel in Schwung kommen, braucht der Körper Bewegung.
Sport regt den Stoffwechsel gleich doppelt an: Während der Belastung verbrennt der Körper Fettreserven, um mehr Energie freisetzen zu können. Aber auch der Grundumsatz erhöht sich, denn auch nach dem Workout verbraucht der Körper mehr Energie als sonst, beispielsweise um frei gewordene Schadstoffe abzutransportieren.

Mehr Ausdauertraining, mehr Fettverbrennung

Ausdauersport sorgt für moderate Belastung, die eine kontinuierliche Fettverbrennung nach sich zieht. Außerdem steigt die Anzahl der  Mitochondrien, der sogenannten Kraftwerke des Körpers, langsam an. Mehr Mitochondrien wiederum sorgen dafür, dass mehr Energie verbrannt werden kann – auch im Ruhezustand.

Wenn Sie sich nur selten bewegen, gewöhnt sich Ihr Stoffwechsel daran, dass Sie nicht viel Energie brauchen. Dann wird das Fett, das Sie mit der Nahrung aufnehmen, sofort in die Reservedepots geschickt. Das können Sie durch regelmäßiges Ausdauertraining verhindern – genauso wie andere unangenehme Folgen des Bewegungsmangels.

Mit Krafttraining den Stoffwechsel anregen

Je mehr Muskelmasse ein Mensch hat, desto mehr kann er essen, so Achim Bub vom Max-Rubner-Institut. Weil Muskeln auch im Ruhezustand Energie verbrauchen, ist der Grundumsatz trainierter Menschen höher. Mit „Grundumsatz“ wird der Stoffwechselbereich bezeichnet, der den Körper im Ruhezustand mit Energie versorgt.

Um Muskelmasse aufzubauen, eignet sich Krafttraining. Fordern Sie möglichst viele Muskelpartien, um den sogenannten Nachbrenneffekt zu erhöhen. Wer beispielsweise Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur trainiert, beansprucht seinen Körper rundum. Der Stoffwechsel bleibt auch in der Ruhephase nach dem Training aktiv – und verbrennt in dieser Zeit mehr Fett als im Workout.

Regelmäßiges Training

Wer seinen Stoffwechsel auf hohem Niveau halten will, muss regelmäßig Sport treiben. Denn bei untrainierten Menschen hat Sport geringere Effekte: Laut dem Medizinjournal „Science Translational Medicine“ verdoppelt sich die Fettverbrennung von Sportlern beim Training, während der Fettabbau bei Sportmuffeln nur um 60 bis 70 Prozent steigt.

Ein fitter Stoffwechsel hilft Ihnen aber nicht nur, Ihr Wunschgewicht zu halten, sondern versorgt Sie mit reichlich Energie und regt die Ausscheidung von Abfallstoffen an. Grund genug also, den Stoffwechsel ständig auf Trab zu halten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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