Feiner, glatter, ebenmäßiger

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Laura M. steht vor dem Spiegel. Doch was sie sieht, macht sie nicht glücklich: große Poren und viele kleine Aknenarben zeichnen ihr Gesicht. Wie rund 80 Prozent der Bevölkerung litt auch sie in der Pubertät unter Akne. Das Haus ohne Make-up zu verlassen fällt Laura M. schwer - und das mit Ende zwanzig. Doch damit ist sie nicht allein. Zahlreiche Betroffene leiden unter ihrem Hautbild. In die Jahre gekommene, erschlaffte Haut, Schäden von zahlreichen Sonnenbädern oder kleine Fältchen und Narben - besonders Frauen betrachten ihre Gesichtshaut mit einem kritischen Auge. Das kann von der Empfindung einer ästhetischen Beeinträchtigung bis hin zur schweren psychischen Belastung gehen. Bis vor einigen Jahre konnte man gegen diese Phänomene nicht viel unternehmen. Das ist jetzt anders.

Der MOSAIC-Laser ist die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der nicht-ablativen fraktionalen Technologie. Das klingt komplizierter als es ist: Der Laser trägt kein Gewebe ab, sondern regt einen Erneuerungsprozess der Haut an. Nur rund 10 bis 20 Prozent des betroffenen Hautbereichs werden in jeder Sitzung mit dem Laser behandelt, also fraktional, nicht über die gesamte Fläche. Das macht die Behandlung so schonend. Tausende feinste Laserstrahlen dringen rund einen Millimeter tief in die Haut ein, ohne die obere Hautschicht anzugreifen. Dabei entstehen so genannte „Mikro-Zylinder“ in der Unterhaut, die man sich wie winzige Löcher vorstellen kann. Diese Zylinder aktivieren einen Erneuerungsprozess der Haut: sie regeneriert, verkleinert die Poren und bildet mehr Kollagen für mehr Spannkraft. Die umliegende, nicht mit Laserlicht behandelte Haut beschleunigt diesen Erneuerungsprozess. 

Nicht nur für Laura M. mit großen Poren und Aknenarben kommt der MOSAIC-Laser infrage. Der Laser wird generell im Bereich der Hauterneuerung (Skin Rejuvenation) eingesetzt - sowohl im Gesicht als auch an Hals, Dekolleté und Handrücken. Man kann aber nicht nur lokal auf Falten und Narben einwirken, auch im Gesamten wirkt das Hautbild signifikant verbessert. In der Regel sind drei bis fünf Sitzungen notwendig - das hängt stark von Anwendungsfeld und Ausprägung der individuellen Beschwerden ab. So kann Betroffenen geholfen werden - auch Laura M. schaut wieder gerne in den Spiegel. 

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (1)

Anke, 11.12.2013 - 13:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Krekel, vielen Dank für Ihren Artikel, der mich hoffen läßt, auch evtl. von dieser Technik zu partizipieren. Gibt es diese Behandlungsmöglichkeit auch bei einem Kollegen in Schleswig-Holstein ? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Herzliche Grüße Anke

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