Haarausfall

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© Yuri Arcurs - Fotolia.com © Yuri Arcurs - Fotolia.com Die Haare gehören zu den wesentlichen äußeren Schönheitsmerkmalen der Frau, sie werden gehegt und gepflegt. Wenn die Haare vermehrt ausfallen, klingeln die Alarmglocken. Jetzt heißt es: handeln und keine weitere Zeit verlieren!

Ist Haarausfall ein häufiges Problem?
Fast jede Frau hat im Laufe ihres Lebens Perioden, in denen Haare vermehrt, das heißt mehr als 150/Tag, ausfallen. Bei einem Drittel der Frauen kann sich dieses Problem jedoch krankhaft entwickeln, das bedeutet, dass der Haarverlust bedrohliche Formen annimmt. Bei Männern kann der Haarausfall schon in jungen Jahren auftreten, meist aber beginnt er ab dem 30.Lebensjahr. Wenn frühzeitig gehandelt wird, kann in den meisten Fällen eine Glatzenbildung verhindert werden.

Was sind die Ursachen?
Die Ursachen sind vielfältig. Neben Stress, Stoffwechsel-Störungen des Körpers, Organerkrankungen und vielem mehr sind es auch Entzündungen und Fehlfunktionen der Kopfhaut, die zu Haarverlust führen. Eine der häufigsten Ursachen des Haarausfalls ist jedoch eine veränderte Empfindlichkeit der Keimzellen der Haarwurzel auf die Körper-Hormone: Quasi wie ein Schwerhöriger „verstehen“ die Haarwurzeln die Hormonsignale nicht mehr. Daher ist eine subtile Diagnostik erforderlich, um gezielt helfen zu können.

Welche Untersuchungen helfen nun weiter?
In Speziallaboren kann man die wichtigen Untersuchungen des Blutes durchführen, um Stoffwechselstörungen oder Hormon-Veränderungen auf den Grund zu gehen. Wesentlich ist natürlich die Untersuchung der Kopfhaut und der Haare mit verschiedenen Messmethoden. Während früher Haare „herausgerissen“ wurden, steht heute eine Computeranalyse zur Verfügung, bei der die Haare direkt am Kopf untersucht werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Es hängt natürlich alles von der Ursachenabklärung ab. Inzwischen gibt es ein ganzes Füllhorn an therapeutischen Möglichkeiten. Grunderkrankungen des Körpers müssen natürlich behandelt werden. Für die Haarwurzeln kann man den Patientinnen Medikamente zur äußeren Anwendung verordnen, welche also direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Die Zusammensetzung wird individuell berechnet und die Herstellung übernimmt die Apotheke nach einem bestimmten Rezept.

Ein ganz neuer Weg ist das „Hair-follicle-stimulating-system“ HFSS. Hier werden mit einem Luftdruck- Injektor verschiedene Substanzen direkt in die Kopfhaut gebracht, welche die Haarwurzeln regenerieren und aktivieren. Ebenso wird die Kopfhautdurchblutung verbessert und damit die Nährstoffversorgung optimiert.

Aber Haarwuchsmittel gibt es doch schon viele?
Ja, aber nur ein Bruchteil hat in seriösen wissenschaftlichen Studien eine Wirksamkeit beweisen können. Sinnvoller ist es also gezielt und ursachenabhängig zu handeln. Es sollte auch nicht zu lange gewartet werden und wertvolle Zeit verloren gehen: Abgestorbene Haarwurzeln regenerieren nicht mehr, da helfen Shampoos und Vitamine nun mal nicht.

Wie sind die Chancen?
Erfahrungsgemäß ist der vermehrte Haarausfall bei Frauen in 90% der Fälle behandelbar, bei Männern in 80%. Panik ist also nicht gerechtfertigt. Aber Geduld müssen die Patienten haben! Die Therapien dauern oft über mehrere Monate an, da Haarwurzeln nun einmal einen sehr langsam arbeiten. Es kann also ein langer, aber zumeist lohnender Weg sein.

Führt Haare waschen zum Haarausfall?
Natürlich nicht! Nur beim Haare waschen verlieren wir zugleich einfach mehr Haare, als sonst im Laufe des Tages ausgefallen wären. Übrigens: Das Kurzschneiden der Haare verändert den Haarausfall auch nicht.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (18)


17.09.2016 - 17:51 Uhr

Hallo, ich gehe auf die 80 zu, bin jedoch noch...

von Hanne

... recht fit, was mich aber schon einige Jahre stört, ist meine insgesamt trockene Haut und vor allem der starke Haarausfall (mehrere hundert Haare pro Tag). Ich habe bereits verschiedene Mittelchen ausprobiert und z.T. wurde es noch schlimmer. Ich war auch bei einem Dermatologen. Dieser konnte mir aber auch nicht weiterhelfen. Können Sie mir eventuell einen Rat geben? Herzlichen Dank im Voraus! Hanne

Liebe Hanne, gerne bieten wir Ihnen an, dass wir uns im Rahmen unserer Haarsprechstunde Ihres Problems annehmen. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie unter:http://haararzt.de Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Team der Hansaklinik

09.09.2016 - 10:11 Uhr

Guten Tag, ich bin 78 Jahre alt und leide seit...

von Hannelore

... einigen Jahren an extremem Haarausfall. Ich habe auch am Hinterkopf "dicke" und große Schuppen. Vor kurzem nahm ich ein Produkt ein, in der Hoffnung, dass der Haarausfall dadurch zurück geht. Es wurde leider daraufhin noch schlechter bzw. der Haarausfall nahm noch zu. Ich war bei einem Dermatologen, dieser konnte mir leider auch nicht weiter helfen! Können Sie mir einen Tipp oder Rat geben? Vielen Dank, Hannelore

Liebe Hannelore, am besten wäre es, wenn Sie sich in unserer speziell für derartige Probleme eingerichteten Haarsprechstunde der Hansaklinik einen Termin geben ließen, um Ihren Kasus ausführlich zu erörtern und Ihnen eine Therapie anbieten zu können. Beste Grüße, Ihr Team der Hansaklinik

13.10.2015 - 12:27 Uhr

Der Artikel über Ursachen des Haarausfalls ist...

von Walburga

... sehr informativ. Seit längerer Zeit machten mir meine dünner werdenden Haare Sorgen. Ich habe vieles ausprobiert, was von der Werbung angepriesen wurde. Erfolglos. Erst in Dortmund konnte man mir nach einer gründlichen Haaranalyse wirkungsvoll helfen. Super.

Liebe Walburga, haben Sie vielen Dank für Ihre lobenden Worte! Beste Grüße, Ihr Ärzteteam der Hansaklinik

29.12.2014 - 12:01 Uhr

Auch ich leider sehr unter meinen Haarverlust....

von Kati, Köln 31 Jahre

... Über viele Jahre hinweg musste ich mir ansehen, wie nach und nach meine Haare lichter werden. Ich habe es damit erklärt, dass ich sowieso sehr dünnes und feines Haar habe. Aber langsam vermute ich, dass das nicht allein der Grund dafür sein kann. Die Pille nehme ich schon über 10 Jahr. Die aktuelle schon gut 8 Jahre. Letzter Zeit werden meine Haare zunehmen fettig und wenn ich mir durch die Haare streife empfinde ich ein komisches Ziehen (fast wie schmerz) an den Haarwurzeln. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber so langsam verzeifel ich. Ich habe mal vor 5 Jahren meine Schilddrüse untersuchen lassen und zum glück ein negativer Befund. Hormone habe ich bislang noch nicht untersuchen lassen. Dortmund ist nicht wirklich weit von Köln. Da ich nicht Privatversichert bin, würde ich mich gerne auch über die Beratungskosten bei Ihnen informieren. So langsam kann ich mir das nicht weiter ansehen und bevor ich mir die Haare abschneide und mir eine Perücke kaufe, wollte ich Sie um Rat fragen. Stress habe ich seit gut 1,5 jahren nicht wirklich mehr. Davor habe ich 3 Jahre ein Abendstudium neben dem Beruf besucht. Es war eine sehr stressige Zeit. Davor habe ich mit dem Rauchen aufgehört (gut 6 Jahre rauchfrei). In dieser Zeit, aber auch während meines Studiums habe ich viel zugenommen. ca. 15 Kilo. Treibe viel sport, jedoch bekomme ich kaum was abgespreckt. Muss dazu sagen, dass ich schokolade nicht wirklich wiederstehen kann. Das alles schlägt mir sehr auf die Psyche, was ich vermutlich auch angehen und behandeln muss. Ich hoffe Sie können mir irgendeinen Rat geben, welche schritte ich einleiten kann/sollte. Vielen lieben Dank im Voraus.

Liebe Kati, vielen Dank für Ihre ausführliche Nachricht! Gerne nehmen wir uns Ihres Problems an; am einfachsten wäre es sicherlich, wenn Sie es schaffen würden, sich persönlich in unserer Haarsprechstunde der Hansaklinik vorzustellen, um Ihnen eine wirksame Hilfe anbieten zu können. Unter folgendem Link können Sie sich näher über unsere Haarsprechstunde informieren, zudem finden Sie eine Telefonnummer, unter welcher wir Ihnen für eine Terminvereinbarung zur Verfügung stehen: http://www.haararzt.de/Schoene-Haare/Die-Haarambulanz/index.html Beste Grüße, Ihr Praxisteam

21.10.2014 - 20:13 Uhr

Ich leide seit längere Zeit an Haarausfall ganze...

von Ewa 47 Jahre, 50 km. von Berlin

... Kopf (vorne mehr) auch Augenbrauen und Wimpern. Langsam bekomme ich Angst meine Gedanken kreisen jeden Tag um das Thema und ich schaue wie viele Haare ich in den Händen halte (das belastet mich sehr Psychisch). Im Mai 2014 würde Trichogramm gemacht Beurteilung: frontal mehr als occipital erhöhte Rate von anagen-dysplastischen Haaren. Frontal grenzwertig erhöhte Telogenhaarrate. Befund vereinbar mit Mischbild diffuses anagen-dysplastisches Effluvium sowie milde androgenetische Alopezie. Ich habe dann bekommen Minoxidil für Frauen, Biotin 5 mg und ein shampo. Ich habe das Gefühl das meine Haare sind schwach verankert in der Haut und sehen gar nicht Gesund aus (matt, struppig) an manchen Stellen ist die Kopfhaut empfindlich und Juckt, neue Haare sind feiner und fallen auch schnell aus. Was soll ich noch tun? Vielleicht haben Sie einer Partner Praxis in Berlin? Vilen Dank und Entschuldigung für mein Deutsch. Ewa

Liebe Ewa, leider haben wir keine 'Partner-Praxis', welche wir Ihnen im Großraum Berlin ans Herz legen könnten. Gerne würden wir uns persönlich um Ihr Problem kümmern, allerdings ist es bei einem derart weiten Anfahrtsweg nur zu verständlich, dass Sie nach Behandlern in Berlin und Umgebung Ausschau halten. Wir würden empfehlen, einen Vorstellungstermin in einer universitären Einrichtung zu vereinbaren. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Ratschlag wenigstens ein wenig dienlich gewesen zu sein. Alles Gute aus Dortmund, Ihr Praxisteam der Hansaklinik

20.10.2014 - 23:13 Uhr

Auch ich leide seit September 2012 an sehr...

von Karin

... starken Haarausfall. Beim Hausarzt wurden mir Haare rausgerupft und zur Analyse geschickt. Haarwurzeln sind linksseitig angegriffen. Ich hatte vorher alles mit anderen Ärzten abgeklärt, Hormonell und mit großem Blutbild. Aber da war alles im grünen Bereich. Die Tabletten waren teuer und haben mir nicht geholfen. Ich bin dann durch einen Tip auf Bierhäfetabletten umgestiegen. Auch das Haarshampoon habe ich gewechselt. Ohne Alkohol und Slikon benutze ich nun. Aber BESSERUNG oder nachwachsende Haare bis jetzt Fehlanzeige. Ich wohne in Wiittstock/Dosse und bin leider nicht Mobil um weite Streecken zu Ärzten zu fahren. Kann mir hier jemand weiter helfen ? Gruss Frau K

Vielen Dank für Ihre Frage. Leider ist es kaum möglich, auf diesem Wege konkrete therapeutische Empfehlungen auszusprechen. Zwar gibt es grundsätzlich eine Vielzahl effektiver Therapieoptionen bei Haarverlust, allerdings kein Patentrezept, welches bei jedem Betroffenen gleichermaßen wirksam wäre. Falls Sie vielleicht doch einen Besuch in unserer Praxis möglich machen könnten, wären wir sicherlich in der Lage, Ihnen konkreter zu weiterzuhelfen. Herzliche Grüße aus Dortmund

14.10.2014 - 08:46 Uhr

Guten Tag, ich bin 63 u. hatte 1998 Leukämie...

von adelheid

... (AML), meine vollen Haare vorher kamen nicht mehr u. so habe ich dünnes, feines Haar. Seit einigen Wochen wachsen mir kaum Haare nach, mir fallen wenig Haare aus. Ich sehe eigentl. aus wie ein "gerupftes Huhn", da man die Kopfhaut sieht. Gibt es eine Möglichkeit, dies zu untersuchen? Wir haben Enkelkinder in Rottendorf u. kennen uns in WÜ aus. Wir wohnen bei Schwäb.Hall. Lieben Dank für ihre Antwort!

Gerne nehmen wir uns in der Haarsprechstunde unserer Praxisklinik Ihres Problems an; sollte jedoch die räumliche Distanz einen Besuch bei uns zu kompliziert und aufwendig gestalten, so würden wir eine Vorstellung z.B. in einer heimatnahen Universitäts-Hautklinik empfehlen. Beste Grüße aus Dortmund und gute Besserung, Ihr Praxisteam

07.05.2014 - 19:56 Uhr

vielen Dank! Leider ist Dortmund nicht gerade in...

von Nicole

... der Nähe. Meine Blutwerte wurden alle getestet. Sie sind wieder im Norm-Bereich. Es wurden die Schilddrüsenwerte, Eisen, Entzündungen,Zink und die Hormine beim Frauenarzt getestet. Sollte man noch weitere Werte beachten?

Solange kein klinischer Anhalt besteht, Sie sich beispielsweise nicht vegetarisch oder vegan ernähren, ist eine Bestimmung weiterer Nährstoffe im Blut zunächst entbehrlich. Bitte beachten Sie, dass sich hormonelle Umstellungen wie z. B. eine andere "Pille" oder eine Veränderte Schilddrüsenhormon-Dosierung mitunter erst nach einigen Monaten auf das Haarwachstum auswirken. Beste Grüße aus Dortmund

07.05.2014 - 19:44 Uhr

Ich leide seid leider schon längerer Zeit unter...

von Annemarie

... starkem Haarausfall. Er ist nicht nur am Ober- sondern am ganzen Kopf verteilt. Wo habe ich die Möglichkeit, solche von Ihnen genannten Untersuchungen machen zu lassen?

Selbstverständlich wären die erforderlichen Untersuchungen bei uns möglich. Sollten Sie zu weit entfernt wohnen, wären universitäre Hautkliniken, an denen spezielle Haarsprechstunden unterhalten werden, mögliche Anlaufstellen. Viele Grüße!

04.05.2014 - 22:42 Uhr

Hallo! Ich nehme seit letztes Jahr Juli keine...

von nicole

... Pille mehr (Valette). Seit dem Absetzen der Pille hatte ich massiven Haarausfall. ich hatte immer lange schöne Haare. Danach musste ich sie ganz kurz tragen.Es waren keine langen Haare mehr da. Sie sind aber gleich wieder nachgewachsen. Man hat bei mir einen zu niedrigen Prolaktinwert festgestellt. Deswegen hatte ich eine Zeit lang Bromocriptin genommen. Zusätzlich nehme ich seit dieser Zeit Pantovigar und Regaine und ab und zu Eisentabletten. Es hat sich sehr gebessert und die Haare sind sehr gut nachgewachsen. Jetzt geht es leider wieder los. ES fallen wieder alle neu nachgewachsenen Haare aus. Ich hatte Regaine und Pantovigar immer genommen. Ich kann es mir nicht erklären. Mein Frauenarzt hat mir wieder Bromocriptin und L-Thytoxin (wegen schwankenden TSH-Wert von 1,0-3,1) verschrieben. Dies nehme ich jetzt seit über 8 Wochen. Es wird überhaupt nicht besser. Meinen Sie ich nehme etwas falsches ein? Kann ein Medikament schuld an meinem Haarausfall sein? Was kann ich noch tun ich nehme doch schon alles?

Offensichtlich spielen in Ihrem Fall viele verschiedene Faktoren (Absetzen der "Pille", zu hohes (!) Prolactin, Schilddrüsen-Unterfunktion etc.) eine Rolle. Um bei einem solch komplexen Geschehen eine seriöse Einschätzung und Therapieempfehlung beisteuern zu können, sind weiterführende Untersuchungen erforderlich. Herzlich gern können Sie sich hierzu in unserer Haarsprechstunde vorstellen, dann können wir gemeinsam einen Therapieplan ausarbeiten. Herzliche Grüße aus Dortmund!

15.04.2014 - 12:06 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Eichelberg, ich bin...

von Renate

... wohnhaft in Neuwied und auch ich leide seit ca. 2 Jahren an, für mich, starkem Haarausfall. Ich habe sehr dickes und volles langes Haar. Hatte im Oktober 2013 einen Hautarzt in Bendorf aufgesucht, der jedoch keine Untersuchung durchführte. Er fragte mich, welche Medikamente ich einnehme, das war Allendron und Thyronajod 50. Der Rat dieses Hautarztes war, Allendron absetzen. Nach Rücksprache mit meinem Orthopäden bekomme ich nun einen Halbjahresspritze ohne Allendronsäure. Der Haarausfall blieb. Meine Schilddrüsenwerte sind im normalen Bereich. Was kann ich noch tun? Bin 66 Jahre alt und habe starke Osteoporose. Der Haarausfall ist so stark, dass ich nirgendwo mehr hingehe, da ich überall meine Haare hinterlasse, es ist einfach nur noch peinlich. Was oder wen können Sie mir empfehlen? Bin für jeden Rat dankbar. Mit freundlichen Grüßen Renate

Guten Tag Renate, aus der Ferne ist eine Diagnose sehr schwierig.Etwas Grundsätzliches: Wenn die Haare mehr in der "Mittelbahn" der Kopfhaut ausfallen (wie bei Männern die Glatzenbildung entsteht), dann spricht es eher für hormonelle Gründe als Ursache; fallen die Haare diffus über die gesamte Kopfhaut aus (also auch an den Seiten), sind eher Medikamente, Stoffwechselstörungen und weiteres als Ursachen wahrscheinlicher. Aber eine genaue Abklärung kann nur ein Spezialist durchführen. Mit besten Grüßen, Dr. Dirk EiIchelberg

07.03.2014 - 08:02 Uhr

Da ich schon alle möglichen Untersuchungen ohne...

von Monika

... Ergebnisse machen hab lassen und keine der Behandlungen angeschlagen hat, möchte ich gerne ihre Einschätzung im Hinblick auf Amalgam und dessen Auswirkung auf Haarverlust erfragen. Mein Homöopath rät mir zur Entfernung meiner 4 Füllungen.

Leider ist die Studien- (und damit Erkenntnis-)Lage zum Thema Quecksilber-verursachter Haarverlust sehr schlecht, so dass der ursächliche Zusammenhang zwischen Amalgam-Zahnfüllungen und einem möglicher Weise resultierendem Haarausfall kaum zu belegen ist. Da sich aber immer wieder Hinweise aus Fallberichten ergeben, dass ein solcher schadhafter Zusammenhang durchaus möglich ist, kann tatsächlich eine Entfernung der Füllungen erwogen werden. Leider kann aber keinesfalls garantiert werden, dass sich das Haarwachstum anschließend wieder normalisiert, da ja lediglich angenommen wird, dass man damit "die Wurzel des Übels" ausgemerzt hat. Beste Grüße aus Dortmund Ihr Dirk Eichelberg

18.02.2014 - 16:12 Uhr

Hallo, ich kämpfe auch mit starkem Haarausfall...

von Kathrin

... schon über einem Jahr. War auch bei mehreren Hautärzte, die mir immer noch nicht geholfen haben. Angaben zu mir: nehme seit 4 Jahren L-Thyroxin 75 und meine Werte sind stabil. hatte ab und zu einen Eisenmangel, aber habe Tabletten genommen und da sind meine Werte auch im Normalbereich, Hormone sind meine männlichen völlig normal nur meine weiblichen waren etwas schlechter, die aber wieder durch Tabletten auf einem Normalwert wären. Ein Hautarzt hat auch eine Analyse meiner Kopfhaut gemacht und dabei kam raus, dass meine Haare zu 97% gesund sind, dennoch der wachstum bei 30-40% liegt (kann mich nicht mehr genau erinnern). Danach habe ich eine Wasserlösung bekommen mit Minoxidil, was nicht geholfen hat und ich sollte eine Mesotheraphie machen, die für mich viel zu teuer ist. Haben Sie noch Ideen, was man da machen kann? Muss sagen, dass ich schon die hälfte meiner Haare verloren habe und ich verliere die nicht nur beim kämen und waschen, sondern ständig und auch viel. Ich danke vielmals im Voraus auf Ihre Antwort!!

Vielen Dank für Ihre ausführliche Anfrage! Leider ist es sehr schwierig, Ihnen auf diesem Wege eine optimierte Therapieempfehlung zukommen zu lassen. sie sollten sich dann doch an einen Haar- Arzt wenden. Herzliche Grüße aus Dortmund, Ihr Dirk Eichelberg

04.02.2014 - 19:51 Uhr

Sehr geehrter Herr Eichelberg, haben Sie...

von bärbel

... vielen, vielen, Dank für ihre Nachricht und vor allem Informationen. Ich werde mich erneut um einen Hautarzt bemühen; wobei die Psoriasis zum Glück nur an ein paar (an den Ohren) und auch eher kleinen Stellen aufgetreten ist. Vielleicht haben Sie noch eine Idee. Ihnen alles Gute und viel Erfolg in Dortmund!!! Mit freundlichen Grüßen Bärbel

Vielen Dank für Ihre lieben Grüße und weiterhin gute Besserung! Ihr Dirk Eichelberg

31.01.2014 - 19:44 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Eichelberg, seit Jahren...

von bärbel

... bin ich mit dem Haarausfall sowie dessen Folgen(lichtes Haar usw.) befasst und habe schon hier in Berlin sehr, sehr viel ausprobiert. Natürlich auch das am meisten vorgeschlagene Mittel. Da ich aber auch unter einer Psoriasis leide, konnte ich dieses nicht auf Dauer anwenden. Und, was die Situation sehr verschärft, ist, dass in diesem Bereich fast alles selbst finanziert werden muss. Dieses schafft enorme Kosten als auch wieder großen Stress, der wiederum auch den Haarausfall fördert. Gibt es denn eine Möglichkeit sich beispielsweise in ihrer Klinik behandeln zu lassen mit einer Kostenübernahme o. teilweisen -übernahme über die Krankenkasse? Haben Sie vielen Dank im voraus!

Tatsächlich kann die Therapie eines "reinen" Haarverlustes grundsätzlich nie zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Die Behandlung einer Kopfhaut-Psoriasis ist hingegen selbstverständlich über die Krankenversicherung möglich. Da eine ausgeprägte Schuppenflechte häufig mit einer Ausdünnung des Haarkleides einhergeht, zeigt sich nach erfolgreicher Psoriasis-Therapie oft eine deutliche Wiederbehaarung. Herzliche Grüße aus Dortmund Ihr Dirk Eichelberg

22.01.2014 - 11:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Eichelberg, ich leide...

von Rosita

... schon seit langer Zeit unter Haarausfall die Kopfhaut wird immer sichtbarer zum Teil mit lichten Stellen. Vielleicht können Sie mir ja einen Dermatologen in Darmstadt oder nährer Umgebung empfehlen. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Rosita

Leider wird das Große Thema Haare und Haarverlust von den meisten Kollegen recht "stiefmütterlich" behandelt. Die Wenigsten schenken dem (weit verbreiteten!) Problem die Beachtung, die eigentlich nötig wäre, um Betroffenen gut helfen zu können. Auch im Großraum Frankfurt/Darmstadt können wir daher keinen Ansprechpartner benennen, der sich auf Haarerkrankungen spezialisiert hätte. Herzliche Grüße Ihr Dirk Eichelberg

12.01.2014 - 19:30 Uhr

Können Sie mir im Raum Nürnberg - Fürth oder...

von Anke

... auch etwas weiter entfernt eine Klinik oder Arztpraxis empfehlen, die kompetente Ursachenabklärung und gezielte Therapie bei Haarausfall durchführen? Es ist schon wertvolle Zeit verstrichen und ich wäre über Informationen sehr dankbar.

Im Großraum Nürnberg sind uns leider keine Kollegen bekannt, die sich gezielt auf Haarerkrankungen oder Haarverlust spezialisiert hätten. Ein Tipp zur Recherche wäre, bei Praxen anzufragen, ob sog. computergestützte Trichoscan-Analysen angeboten werden. In der Regel wird dem Thema Haare in solchen Praxen mehr Aufmerksamkeit geschenkt als sonst üblich. Herzliche Grüße Ihr Dr. Dirk Eichelberg

14.12.2013 - 21:25 Uhr

Welchen Arzt konsultiere ich bei Haarausfall?...

von Katharina

... Hautarzt? mit welcher Zusatzqualifikation? Können Sie mir in Berlin einen Ansprechpartner nennen? Vielen Dank

Leider gibt es keine Zusatz-Qualifikation für Dermatologen, die kenntlich macht, dass sich jemand schwerpunktmäßig mit Haaren beschäftigt. Sie könnten zumindest nachfragen, ob eine "Trichoscan- Untersuchung" durchgeführt wird, dass ist schon ein wesentlicher Hinweis. Aber nur wenige Ärzte kümmern sich intensiv um den Haarausfall. Einen Ansprechpartner in Berlin kenne ich leider nicht. Herzliche Grüße, Ihr Dr. Dirk Eichelberg


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