Vampirlifting - die langfristige Hautverjüngung

Das Vampirlifting ist die richtige Behandlung für eine langfristige und schonende Hautverjüngung (© Chagin - iStock)

Immer häufiger wünschen sich Patienten, dass ihre Gesichtshaut jung und frisch erhalten bleibt ohne chirurgisch einzugreifen. Zusätzlich starten die Behandlungen in immer früheren Lebensjahren, was ein großer Vorteil ist. Durch die regelmäßige Wiederholung dieser schonenden und effektiven Maßnahme bleibt die Haut dauerhaft jugendlich und faltenfrei. Dieser Trend zur nachhaltigen Verjüngung ohne invasive chirurgische Eingriffe ist auch bei uns nicht mehr aufzuhalten und wird langfristig die Notwendigkeit großer ästhetischer Operationen sinken lassen.

Der Ablauf des Vampirliftings

Ein hervorragend geeignetes Verfahren diesem Wunsch zu entsprechen bietet das Plasmalifting. Dieses auch als „Vampirlifting" oder „Draculafting" bezeichnete Verfahren funktioniert so: Dem Patienten bzw. der Patientin werden vor der Behandlung einige Röhrchen Eigenblut entnommen, das im Anschluss zentrifugiert wird. Das hierbei gewonnene Eigenplasma ist sehr reich an körpereigenen Wachstumsfaktoren und wird über ein als Microneedling bezeichnetes Verfahren in die Haut eingebracht. Hierbei pulsiert ein mit haarfeinen Nadeln bestückter steriler Nadelkopf mit bis zu 100 Mikrohüben pro Sekunde über die Haut und bringt so das Plasma in tiefere Hautschichten.

Die Vorteile der Behandlung

Durch diese Methode vereint man zwei Vorteile in einem Verfahren: Zum einen reagiert die Haut mit der Bildung von Kollagen und Elastin auf die zugefügten Mikroverletzungen, die wiederum Reparaturmechanismen anstoßen und mittelfristig den Kollagenanteil in der Haut steigen lassen - die Haut wird straffer. Zum anderen wird dieser Effekt durch die Einbringung des Eigenplasmas (PRGF-Methode) noch verstärkt.

Die Indikationen des Plasmaliftings sind:

  • Die Erhaltung eines jungen, kollagenreichen Hautbildes
  • Kleinere Hautfältchen um die Augen, den Mund oder die Wangen
  • Pigmentflecken der Haut

Circa eine halbe Stunde vor dem Verfahren betäubt der Behandler die Haut durch Auftragen einer eigens angefertigten Anästhesiecreme, sodass die Behandlung nahezu schmerzlos ist. Je nach Hautbild empfiehlt es sich, die Behandlung nach sechs Wochen sowie anschließend etwa jährlich zu wiederholen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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