Deutschlands größte Arztempfehlung

Bin stets hundemüde - was soll ich nur tun?

Dr. Bringmann

von
verfasst am

© dulezidar_iStock© dulezidar_iStockEine Patientin hat vor wenigen Wochen berichtet:

„Mein ganzes Leben lang, bis vor etwa 2 Jahren, war ich ein agiler Mensch, ich ging gerne arbeiten, war ich sehr leistungsfähig und trieb viel Sport. Dann bekam ich eine Grippe mit einer leichten Lungenentzündung. Davon habe ich mich nie erholt. Seitdem bin ich kraftlos, ununterbrochen müde und unkonzentriert. Auch wenn ich morgens aufwache, kann ich kaum aufstehen. In der Arbeit läuft es auch schlecht. Was soll ich nur tun?“

Aller Wahrscheinlichkeit nach handelte es sich bei unserer Patientin um das chronische Erschöpfungssyndrom auch CFS - chronic fatigue syndrom oder myalgische Enzephalomyelitis - genannt. Laut Fachliteratur sind geistige Müdigkeit und körperliche Erschöpfungszustände charakteristisch für dieses Krankheitsbild. Neben typischen Symptomen wie eben dem Müdigkeitszustand, einem andauernden Erschöpfungsgefühl zeigen sich auch Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche und eine Neigung zu Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Auch ein nicht erholsamer Schlaf und eine Neigung zu Infektionen sind typisch für diese Erkrankung.

Man behauptet, „CFS ist eine chronische und bisher unheilbare Krankheit“. CFS wäre dann also eine sehr harte Diagnose. Ärzte und Therapeuten, die die mitochondrialen Regenerations-Medizin, auch Cellsymbiosistherapie nach Dr. med. Heinrich Kremer genannt, anwenden, sind allerdings einer anderen Meinung.

Das Chronische Erschöpfungssyndrom entsteht durch Energiemangel in den Zellen, in den Organen und dadurch im ganzen Körper. Ursache ist die chronische Insuffizienz der Mitochondrien. Sie sind winzig kleine Organelle in den menschlichen Zellen, wo die chemische Energie erzeugt wird. Hier in den so genannten Atmungsketten der mitochondrialen Membranen werden ATP-Moleküle - Adenosintriphosphat, biosynthetisiert, mit deren Hilfe alle biochemische Prozesse im Körper angetrieben werden.

Jede Zelle hat rund 1500 Mitochondrien und im Herzmuskel und in Zellen des Nervensystems, die besonders viel Energie benötigen, gibt es bis zu 6.000 Mitochondrien. „Die Kraftwerke der Zellen“ sind hochspezialisiert aber sehr empfindlich. Viele Störfaktoren können die Mitochondrien außer Kraft setzten und die Energieproduktion lahmlegen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Wirkung von Umweltgiften und Toxinen wie Schwermetalle, Haushaltsreiniger, Pestiziden, Insektiziden aber auch Tabakrauch und Dentalfüllungen,
  • Nebenwirkungen bestimmter Arzneimittel,
  • chronische Entzündungen im Körper,
  • Darmdysbiose - Störungen in der Darmflora,
  • Darmerkrankungen, Leaky-Gut-Syndrom,
  • falsche Ernährung
  • freie Radikale in den Zellen,
  • oxidativer und nitrosativer Stress.

Auch chronische Infekte können zu einer Mitochondriopathie führen. Ist die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien stark herabgesetzt, so laufen die Körperfunktionen nur verlangsamt ab und der Patient verfügt nur über eine geringe Ausdauer und Belastbarkeit. Er ist stets „hundemüde“.

Bei Verdacht auf eine mitochondriale Insuffizienz ist eine präzise Diagnostik durchzuführen. Eine elegante Lösung dafür ist der SANUM Vitalitäts-Check, der Einblicke nicht nur in alle inneren Organe, sondern auch die direkte Feststellung der Belastungen in den Mitochondrien ermöglicht. Sind die Ursachen der verminderten Leistungsfähigkeit der Mitochondrien gefunden, so kann ganz gezielt eine Therapie angeboten werden.

Die mitochondriale Regenerations-Medizin bietet eine Reihe sehr effizienter Anwendungen, um die Energie produzierenden Zellorganellen wieder in Gang zu setzten. Es gehören nach der genauen Diagnostik folgende therapeutische Maßnahmen dazu:

  • Feststellung aller Nahrungsmittelunverträglichkeiten,
  • hypoallergene, antiinflammatorische und glutenfreie Ernährung,
  • Leberreinigung und Darmsamierung,
  • effektive Entgiftung der Zellen durch Chelat-Infusionen,
  • Entsäuerung der Bindegewebe mit basischen Wickel mit ClinicMaster,
  • intravenöse Sauerstofbehandlung mit Oxyvenierung,
  • Zellaufbauinfusionen mit allen mitochondrien-relevanten Vitalstoffen,
  • Zellregenerationsinjektionen zur Steigerung der zellulären Regenerationskraft,
  • LipoPower-Infusionen zur Senkung der Cholesterinwerte,
  • Allergie, Asthma, Rheuma, Gefäßverkalkung, chronische Schmerzen oder zu hoher Blutdruck...

Sind Sie auch betroffen? Dann lassen Sie sich eingehend beraten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
10
Interessante Artikel zum Thema „Mitochondrien”

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Ihr Name(wird veröffentlicht)
Ihre E-Mail(wird nicht veröffentlicht)
Ihr Kommentar(wird veröffentlicht)
 
Ich akzeptiere die Nutzungsrichtlinien und AGB der jameda GmbH und habe die Datenschutzerklärung gelesen.
  

Kommentare zum Artikel (3)


05.02.2014 - 17:43 Uhr

Zu Eva ( Artikel 2 ) Liebe Eva, ich kann mich...

von s

... sehr in Sie hineinfühlen. Haben Sie schon einmal an Borreliose gedacht? Alles Gute. s

30.01.2014 - 09:03 Uhr

Hallo, ich litt auch sehr lange an unangenehmer...

von Ute

... Müdigkeit. Dazu kamen noch andere Symtome, sodass der behandelne Arzt mich zum Neurologen schickte und der mich dann ins Krankenhaus. Nach einer Nervenwasserunteruchung stellte sich leider heraus, dass ich Multiple Sklerose (MS) habe. Die Müdigkeit ist leider bis jetzt geblieben aber damit fing alles an ... Ich war erst beim Internisten, da ich hoffte, dass die Müdigkeit und Antriebslosigkeit an einen z.B. Eisenmangel liegen würde, was leider nicht der Fall war. Ich habe die Diagnose MS 1 Woche vor Weihnachten im Jahr 2012 erhalten und weiß jetzt wenigstens woran es mit meinen Beschwerden liegt. Ich habe bis jetzt sehr viele MS-Betroffene kennengelernt, die fast alle über diese unangenehme Abgeschlagenheit und Müdigkeitkeit klagen. Ich hoffe sehr, dass es sich bei Ihnen um ein harmloseres Symptom handelt, aber wer kommt auch normalerweise bei Müdigkeit auf sowas. Alles Gute und viele Grüße Ute

30.01.2014 - 05:02 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Bringmann , ich leide...

von Eva

... seit 1995 an ME/CFS ( Grad auf Bellskala bei 20, manchmal nach zu großen Überanstrenungen bei 10 Punkten von 100). Ausgelöst durch ausgeartetes Pfeiffersches Drüsenfieber. Bis dato nur Heuschnupfen ( gegen "alles Grüne", also Bäume, Gräser , Getreide - auf der höchstbekannten Stufe- vom Jan- bis Ende Okt.). Seitdem : Verschlimmerung der Allergien / Lebensmittelallergien / Milcheiweißallergie / Lactoseintolleranz ( soll angeboren sein) / Fructoseintolleranz / Histaminintolleranz ( DAO bei 1 - Norm fängt bei 12 an), seronegative Hashimoto ( ohne je erhöhte Antikörper gehabt zu haben, Schilddrüsenrestvolumen ca 1 ml), POF ( vorzeitige ovarielle Insuffizienz / vorzeitige Wechseljahre) , Cortisol zu niedrig bis unterster Normwert , viele andere Hormone auch zu niedrig , in der CFS Sprechstunde an der Charite Defekte im Bereich der Antikörperantwort festgestellt ( IGG / IGG Subklassenmangel ) + im Komplementsystem / C 3 Komplement Mangel, Alopezie ( das größte Problem neben dem Haar - und Wimpernausfall ist, dass meine Haare nicht länger, als wenige cm lang nachwachsen. An manchen Stellen nur 1 cm lang. Und nicht in gleichmäßiger Länge - haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte? Fibromyalgie , Arthose, ständige Infekte : Hals an 360 Tagen im Jahr entzündet , Dauer- Reizhusten , ständige Blasenentzündungen ( davon Vernarbungen / Verkalkungen in den Nieren) , Nebenhöhlenentzündungen, und unzählig viele Symptome : jeden Tag Schmerzen: in allen Knochen, Muskeln, Gelenken, Kopf , Nebenhöhlen. Augen / Augenhöhlen, Dauerschwindel, Benommeheit, Benebelung im Kopf , Dauerschwäche , Sehstörungen, Magen- Darmprobleme ( ich weiß nicht mehr, wie mein Bauch unaufgebläht aussieht) , Luftkriegprobleme ( im Hals) , extereme Schwitzphasen , sehr häufig erhöhte Temperatur , Wahrnehmungsstörungen ( stehende Autos seh ich fahren) , Koordinationsprobleme, extreme Gedächnis - und Konzentrationsprobleme , Licht- und Lärmempfindlichkeit , kann nichts essen, weil meine Mundschleimhäute dann aufplatzen und meine Zunge wund wird, brennt + sich taub anfühlt- schon oft von wenigen Schlucken Kaffee) , Taubheitsgefühle in den Füssen bis Beine oben, Hände bis Schulter, Gesicht, Zungenspitze , selten Zuckungen ....bestimmt noch viele gerade vergessen. Ach ja...extreme Schlafstörungen / Verwechseln des Tages- Nacht-Rhythmuses. Ich kann erst zwischen 7-9 Uhr morgens einschlafen. Meist, wenn ich nicht geweckt werde, schlafe ich 10-15 Stunden durch. ( selten Phasen, in denen ich nicht schlafen kann, das EINschlafen ist mein größtes Problem). Ich verbringe 95 Prozent meines Lebens im Liegen, bin nicht mehr in der Lage , meinen Haushalt zu erledigen, bis auf vielleicht 1 x Spülen / Woche. Das Haus schaffe ich ich im Schnitt nur 3-4 x im Monat zu verlassen. Zum Einkaufen / Arztbesuchen. Ab frühestens späten Nachmittag. Was - kann ich tun, damit es mir besser geht? Diese Erkrankung hat mein ganzes Leben zerstört , in jedem Bereich. Partnerschaft ( nach 17 Jahren) , Finanzen ( krankheitsbedingt Schulden, die Krankenkasse bezahlt ja leider kaum etwas) , sozialer Abstieg, Erwerbsfähigkeit schon längst nicht mal teilzeitweise möglich, Optik- Haare, wie nach einer Chemo und das schon seit 15 Jahren ( mit Ende 20 angefangen), meine Mitochondrienfunktion wurde noch nicht überprüft. Wo kann ich dies tun? Übernehmen die Krankenkassen die Kosten? Womit kann die Mitochondrenfunktion gesteigert werden ( außer mit L-Carnitin, Coenzym Q 10 )? Ich würde mich auch gerne auf eine evlt. Amalgamvergiftung / Amalgamallergie untersuchen lassen ( in den 90-er Jahren wurden mir mehrere Amalgamfüllungen ausgetauscht- ohne Schutzmaßnahmen - 1 Plombe hab ich noch) - wo kann ich dies tun? Haben Sie sonst noch Ideen, was ich machen kann, damit ich wenigstens ein wenig Lebensqualität zurückerhalte? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüssen Eva


Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete