
Seit Jahren vermittelt die pharmazeutische Ästhetikindustrie, dass Hautstraffungen des Gesichtes ohne Operation erreicht werden können. Leider ist das nicht der Fall! Die natürlichen Folgen der Faltenbildung bleiben leider keinem Gesicht erspart.
Wann werden Lidstaffungen und Facelifts angewendet?
Schlupflider, Tränensäcke, müder Blick, Marionettenfalten, Hängebacken, Truthanhals oder Doppelkinn sind nicht durch Cremes oder Tabletten zu vermeiden. Sie können zwar durch Filler wie Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin aufgespritzt werden, allerdings wirken sie nicht bei hängender Haut.
Bei zunehmenden Falten und hängenden Gesichtspartien ist eine Lidstraffung oder ein Facelift die Behandlung der Wahl. Der Umfang und damit auch der Preis eines Facelifts sind immer individuell. Minilifts ab dem 40. Lebensjahr glätten die Wangen und beseitigen in Kombination mit einem Stirnlift außerdem Krähenfüße und Stirnfalten.
Lidstraffungen sind die Eingriffe mit dem besten Kosten-Nutzen Verhältnis. Die Patienten, darunter auch viele Männer, sehen sofort frischer und wacher aus.
Ab dem 50. Lebensjahr ist meist ein Facelift sinnvoll, das auch die Halspartie mitstrafft. Egal, welche Methode gewählt wird, die Ergebnisse sind zehn bis fünfzehn Jahre stabil. Auch darüber hinaus wird das Gesicht immer jugendlicher und frischer aussehen.
Wie funktioniert die Behandlung und welche Komplikationen können auftreten?
Lidplastiken werden grundsätzlich schmerzfrei in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Auf Wunsch kann auch ein Dämmerschlaf sinnvoll sein. Die Erholungszeit ist zügig und die Fäden werden bereits am sechsten Tag nach der Operation entfernt. Innerhalb einer Woche sind die Patienten wieder voll gesellschaftsfähig.
Facelifts können je nach Ausdehnung ebenfalls ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Je nach Aufwand ist unter Umständen aber eine Kurznarkose mit eintägigem Aufenthalt sinnvoll.
Heutzutage werden spezielle Plasmageräte für den Zugang eingesetzt. Sie verhindern Blutungen und Schwellungen. Unnatürliche Ergebnisse, wie z.B. Maskengesichter, werden durch eine aufwändige OP-Planung verhindert.
Komplikationen wie z.B. Blutungen, Nachblutungen oder sensible und motorische Lähmungen sind heutzutage durch die modernen Operationstechniken und die Elektrokoagulation (Gewebezerstörung mittels Strom) so gut wie ausgeschlossen.
Die Kosten variieren je nach individueller Planung. Zusatzkosten können für Kurznarkosen und Klinikauftenthalte dazu kommen.
So finden Sie heraus, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt
Wenn Sie prüfen möchten, ob Sie von einem Facelift profitieren würden, dann können Sie sich mit einem Handspiegel in der Liegestützposition betrachten und einen übertriebenen Faltenwurf des Gesichtes provozieren. Umgekehrt können Sie in Rückenlage das geringste zu erwartende Facelift-Resultat prüfen. Versuchen Sie es!
Die OP-Verfahren sind sehr standardisiert, schonend und sicher. Die Risiken und der Aufwand sind überschaubar, genauso wie die Kosten.


