
Im Laufe des Lebens lässt die Spannkraft der Haut nach. UV-Strahlung, Stress, Rauchen und natürliche Alterungsprozesse tragen zu tiefen Falten und hängenden Augenlidern bei. Das führt oft zu einem müden und traurigen Blick. Eine Operation der Augenlider ist jedoch ein größerer Eingriff, den viele Patienten ablehnen.
Die Augen werden oft als der Spiegel der Seele bezeichnet. Man schaut sich täglich in die Augen und auch die Augenlider haben einen großen Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild. Hängen sie schlaff herab, kann das optisch den Anschein von Müdigkeit, Trägheit oder Traurigkeit erwecken.
Wie funktioniert die Behandlung mit Plasma?
Jetzt gibt es eine sanfte und völlig narbenfreie Methode der Lidstraffung, bei der mit sogenanntem Plasma gearbeitet wird. Mithilfe von Plasma wird elektrische Energie erzeugt, die das Gewebe stimuliert. Durch winzige Mikrowunden auf der Hautoberfläche regeneriert sich die Haut durch die natürliche Wundheilung und ist sichtbar straffer.
Da das Plasma nur geringe Energie entlädt und sterilisierende Eigenschaften besitzt, heilen die behandelten Hautstellen sehr schnell und meist ohne Komplikationen ab. Dadurch lässt sich überschüssige Haut sehr präzise reduzieren. Außerdem werden bei dieser Therapie die kleinen Fältchen unter dem Auge sichtbar geglättet, was einen sehr frischen Blick beim Patienten hinterlässt.
Was ist Plasma?
Neben festen, flüssigen und gasförmigen Aggregatzuständen gilt Plasma als der vierte Zustand, den Teilchen haben können. Ein Teil des Weltalls, wie auch unsere Sonne und andere strahlende Sterne, befindet sich in diesem Zustand. Auf der Erde findet man natürliches Plasma in der Ionosphäre, z.B. in Nordlichtern und in Blitzen bei Gewitter.
Die neue Methode mit Plasma nutzt die Ladung der uns umgebenden Luft, besonders in Sauerstoff und Stickstoff. Das entstehende Plasma sublimiert die obersten Hautschichten, ohne die Lederhaut zu beschädigen. Gleichzeitig werden vorhandene Keime abgetötet, wodurch eine schnelle Heilung ohne Narbenbildung oder Infektion ermöglicht wird.
Ist die Behandlung mit Plasma gefährlich?
Die eingesetzte Energie von ca. drei Watt beträgt nur einen Bruchteil der Energie, die von Lasern oder Radiofrequenz-Geräten ausgeht. Diese liegt meistens zwischen 10 und 50 Watt. Die Wirkung tritt nur an der Stelle ein, die mit Plasma behandelt wurde. Das Ergebnis ist ein natürlich frischer, strahlender und wacher Blick.
Es besteht kein Risiko für das Auge, denn die Nebenwirkungen sind sehr gering. Durch die Methode bleibt man außerdem gesellschafts- und arbeitsfähig. Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, da nur eine lokale Betäubungscreme benötigt wird. Schon eine einzige Behandlung erzielt sofort sichtbare Ergebnisse und kann bei Bedarf wiederholt werden.
Das neue Verfahren wird bereits in vielen Ländern Europas und in den USA sehr erfolgreich eingesetzt.



