
Osteoporose wird auch allgemein "Knochenschwund" genannt und bezeichnet somit treffend die Abnahme an Knochenmasse und Knochenstruktur über das normale, altersbedingte Maß.
Vor allem Frauen sind betroffen. Jede dritte Frau nach der Menopause ( =letzte Regelblutung) ist betroffen. Jedoch auch jeder fünfte Mann ab 65 Jahren ist gefährdet oder bereits erkrankt.
Wer kennt nicht die älteren Frauen mit dem sogenannten "Witwenbuckel", höchstwahrscheinlich in Folge der osteoporosebedingten Wirbelkörpereinbrüche. Damit verbunden sind Schmerzen, Verlust der Unabhängigkeit und der Lebensqualität.
Was kann "Frau" tun?
Das A und O ist eine gesunde und ausreichend calzium- und vitamin-D-reiche Ernährung, Bewegung und die Sonne! Denn durch das UV-haltige Licht wird Vitamin D in der Haut gebildet. Auch das Meiden von Risiken ist für das aktive Vorbeugen angesagt!
Merke:
- Alkohol erhöht erheblich das Risiko, meist noch gefördert durch Leberschädigung und Mangelernährung.
- Rauchen verdoppelt das Risiko. Nikotin hemmt die Östrogenproduktion und die Knochenaufbauzellen (Osteoblasten).
- Medikamente wie unter anderem das Cortison und auch Marcumar schwächen bei längerer systemischer Einnahme den Knochen.
- "Fast Food"-Lebensmittel, wie Soft-Drinks (z.B. Cola) und "Burger" führen durch vermehrte Aufnahme vonPhosphat dazu, dass Calzium gebunden und dann vom Körper ungenutzt ausgeschieden wird.
Wichtig ist das rechtzeitige Erkennen der Osteoporose. Denn eine Behandlung ist umso aussichtsreicher, je früher sie einsetzt. Setzen Sie sich dahingehend mit einem hierfür erfahrenen und qualifizierten Arzt (Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Osteologie) zusammen und lassen sich entsprechend untersuchen und beraten.



