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Wie Schlupflider entstehen und operativ entfernt werden können

Dr. med. Heike Arnold

Plastischer & Ästhetischer Chirurg, Handchirurg
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Kennen Sie das auch: Sie schauen in den Spiegel und begegnen einem Blick, der leicht müde wirkt und ganz anders als früher. Sie fragen sich, warum das so ist und gehen noch einen Schritt näher an den Spiegel. Sind es die Schlupflider, die dieses müde Aussehen verursachen?

Richtig, oft sind es tatsächlich die Schlupflider, die Ihre Augen müde und Ihren Blick teilweise sogar emotionslos erscheinen lassen.

Sie sind weit verbreitet und in vielen Fällen erblich veranlagt. Schauen Sie sich in Ihrer Familie um. Das heißt jedoch nicht, dass Sie sich damit abfinden müssen.

Wie entstehen Schlupflider? 

Etwa ab Anfang 30 bildet der Körper weniger Elastin und Kollagen. Das sind die Straffmacher- und Polster-Substanzen, die unsere Haut fest halten. Infolgedessen verliert die Haut an Spannkraft - auch die der Augenlider. Der bewegliche Teil des oberen Augenlides wird im Laufe der Jahre schlaffer. Beim Schlupflid ist dann der Wimperkranz und die Lidkante praktisch nicht mehr zu sehen.

Die Oberlider des Auges sinken bis teilweise auf den Wimpernkranz und darüber hinaus. Der Blick kann dadurch müde wirken. Der Lidschatten verwischt und das Sehen kann am Abend zunehmend anstrengender werden. In stark ausgeprägten Fällen hilft dann nur, die Stirn hochzuziehen, um die Augen offen zu halten.

Das können Sie gegen Schlupflider tun

Die sogenannte „Oberlidplastik“ hilft, den Hautüberschuss loszuwerden. Hier handelt es sich um einen ästhetisch-operativen Eingriff.

Vor allem Plastische Chirurgen und Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie haben Erfahrung auf diesem Gebiet. Sie sind Spezialisten für schöne Augen.

Wie läuft die OP ab und worauf muss ich anschließend achten?

Nach einem Beratungsgespräch wird ein Termin für den ambulanten Eingriff vereinbart. Er dauert etwa 90 Minuten, wobei Sie sich in dieser Zeit idealerweise durch eine Infusion und eine lokale Betäubung in einem leichten Dämmerschlaf befinden. Der sanfte Eingriff verläuft dadurch absolut schmerz- und stressfrei.

Vielleicht nehmen Sie sich danach etwas Urlaub, damit Sie sich in Ruhe zu Hause auf Ihre neuen Augen vorbereiten können. In den etwa acht bis 20 Tagen nach der Behandlung ist mit Schwellungen und Blutergüssen zu rechnen. Auch wenn während und nach der Operation modernste Techniken benutzt werden, ist das völlig normal.

Schminken dürfen Sie Ihre Augen bereits nach 14 Tagen. Sie werden bemerken, wie viel mehr Sie von Ihren Wimpern und Oberlidern sehen können.

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