Leukozyten im Blut: Das sind die Normalwerte

Weiße Blutkörperchen sind vor allem für die Immunabwehr verantwortlich (© Eraxion_iStock)

Leukozyten sind weiße Blutkörperchen. Sie gelten als Gesundheitspolizei unseres Körpers, denn sie sind für die Abwehr von krankmachenden Erregern verantwortlich. Es gibt verschiedene Untergruppen von Leukozyten, die jeweils bei unterschiedlichen Erkrankungen in ihrer Anzahl verändert sein können.


Welche Bedeutung haben Leukozyten für die Gesundheit?

Leukozyten sind unabdingbar für den funktionierenden Organismus. Eine Abwehr von krankmachenden Erregern ist ohne eine genügende Anzahl von Leukozyten nicht möglich. Eine Bestimmung der Leukozytenzahl (mit Differentialblutbild) wird oft bei der Suche nach einem entzündlichen Geschehen durchgeführt.


Diese Werte für Leukozyten sind in Ordnung:

2-3jährige: 6.000-17.000/µl Blut

4-12jährige: 5.000-13.000/µl Blut

Erwachsene: 3.800-10.500/µl Blut


Wie kann es zu einer Veränderung der Leukozytenzahl kommen?

Verminderte Leukozytenzahlen findet man bei einigen Viruserkrankungen, bei Autoimmunerkrankungen, bei Tumorerkrankungen oder auch verursacht durch Medikamente.

Erhöhte Leukozytenzahlen findet man bei Infektionskrankheiten, Leukämien, aber auch bei Personen in Stresssituationen und starken Rauchern.


Wenn Ihre Leukozytenzahl verändert ist?

Ihr Arzt kann weitere Untersuchungen zur Klärung der Ursache durchführen. Akute Entzündungen gehen meist mit moderaten Leukozytenerhöhungen einher, die sich innerhalb kurzer Zeit wieder normalisieren.

 
© Copyright Redaktionsteam Dr. Martens.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel? 0

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Kommentare (0)

Interessante Artikel zum Thema

Sie suchen einen passenden Arzt für Ihre Symptome?