Stummer Herzinfarkt

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Was bedeutet eigentlich der Begriff "Infarkt"? Der Ursprung liegt im Lateinischen und bedeutet "hineinstopfen" oder "vollfüllen". Über die Zeit hat sich in der medizinischen Fachsprache eine übertragene Bedeutung herausgebildet: Das Absterben oder der Untergang von Körpergewebe, eines Teils eines Organes oder des ganzen Organes durch Verminderung oder Unterbrechung der Blutzufuhr.

Mit dem Blut kommen Sauerstoff und die Nährstoffe, die ein Organ braucht, um arbeiten zu können. Der Infarkt entsteht also durch die "Verstopfung" eines Blutgefäßes. So hat jedes Organ seinen Infarkt. Es gibt Infarkte in der Leber, der Niere, der Milz, in Darm und Gehirn und eben am Herzen. Da das Herz nun einmal das wichtigste Organ für die Lebenserhaltung ist, bedeutet das Absterben von Teilen des Herzmuskels häufig den Tod des Betroffenen. Herzinfarkte sind die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Zugrunde liegt die koronare Herzerkrankung. Hier verbirgt sich das lateinische Wort "Cor", das "Herz" bedeutet. Die Koronararterien (Herzkranzgefäße) sind die Blutgefäße, die den Herzmuskel versorgen. Deren Erkrankung (Atherosklerose) führt zur Verengung oder zum akuten Verschluss und damit zum Absterben des Anteiles des Herzmuskels, der aus dieser Arterie versorgt wird.

Meist hängt es von der Größe des betroffenen Anteils des Herzmuskels ab, ob der Infarkt Beschwerden, also Symptome macht. Die typischen Symptome sind schon weithin bekannt: Das Gefühl der Enge in der Brust, so als wenn der Brustkorb von außen zusammengedrückt wird, Schmerzen hinter dem Brustbein häufig mit Ausstrahlung in den linken Arm, zwischen die Schulterblätter oder in den Unterkiefer. Begleitet werden diese Beschwerden nicht selten von Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbruch, drastischem körperlichen Leistungsverlust und Luftnot. In diesem Moment ist Eile geboten. Ohne Umwege sollte der Notarzt gerufen werden, der den Betroffenen auf dem schnellsten Wege sicher in eine Klinik mit Herzkatheterlabor bringt.

Das tückische an der Erkrankung ist, dass bei Weitem nicht jeder Herzinfarkt die geschilderten typischen Symptome verursacht. Etwa ein Viertel aller Ereignisse verläuft klinisch "stumm", d. h. ohne Beschwerden oder mit untypischem, allgemeinem Unwohlsein. Dabei sind Menschen mit einer Zuckerkrankheit (Diabetes) häufiger von stummen Herzinfarkten betroffen. Bei ihnen fehlen in einem Drittel der Fälle die klinischen Zeichen.

Eine Erkrankung, die keine Beschwerden verursacht, wird meist auch nicht behandelt. Daher sind stumme Herzinfarkte wie Zeitbomben, denn die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer erneuten Durchblutungsstörung mit Untergang von Herzmuskelgewebe ist sehr groß und damit auch das Risiko für einen plötzlichen Herztod. Die vorbeugende ärztliche Untersuchung ist die wirksamste Maßnahme gegen den Herzinfarkt.

Bevor ein Infarkt entsteht, verursacht die Erkrankung der Koronararterien meist eine vorübergehend auftretende Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Hierzu kommt es meist unter körperlicher Belastung, also dann, wenn das Herz vermehrt Arbeit leisten muss, um die Muskeln des Bewegungsapparates ausreichend mit Blut zu versorgen.
Nur eine Minderheit der Erkrankten verspürt dann Angina pectoris (aus dem Lateinischen: Schmerz der Brust). Diese Beschwerden bessern sich innerhalb weniger Minuten nach Beendigung der Anstrengung. Bei der Mehrheit verläuft auch eine zeitlich begrenzte Durchblutungsstörung ohne Symptome oder mit unspezifischen Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit wie plötzlich einsetzende Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder Luftnot.

Die Standard-Untersuchung für die Erkennung solcher durch Belastung entstehenden Durchblutungsstörung am Herzen ist das Belastungs-EKG (Elektrokardiogramm). Nachteil dieser Methode ist die geringe Empfindlichkeit, d. h. es wird ein zu großer Anteil von Erkrankten nicht erkannt. Die Belastungs-Ultraschalluntersuchung des Herzens hat eine höhere Empfindlichkeit, allerdings immer noch eine Fehltreffer-Quote von etwa einem Viertel aller Untersuchten. Die höchste Empfindlichkeit für die Erkennung von Durchblutungsstörungen am Herzen hat die Magnetokardiografie, bei der der Biomagnetismus des Herzens analysiert wird. Eine Herzkatheter-Untersuchung sollte erst dann durchgeführt werden, wenn eine Durchblutungsstörung eindeutig nachgewiesen wurde.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (175)

Heike S., 09.11.2020 - 13:31 Uhr

Habe seit Monaten folgendes Problem. Oft habe ich ein ständiges Pochen in der Brust und bekomme Panik. Für einen kurzen Moment ist es mir dabei ganz komisch. Das Gefühl ist kaum zu beschreiben. Darüber hinaus habe ich links unter der Brust Stiche und Schmerzen. Wobei meine Ärztin vor etlichen Monaten gesagt hat. Es wäre eine Entzündung am Rippenknorpel. Es taucht trotz Anmeldung immer wieder verstärkt auf. Und geht kaum noch weg.

Reiner T., 25.05.2020 - 20:00 Uhr

Ich hab nach dem waschen der Hände beim abtrocknen für etwa 5 sec. keine Kontrolle über die linke Hand gehabt, sie flatterte nur, und hatte mit der rechten Hand beim anfassen der linken NULL Gefühl, nach 5 sec. stabilisierte es sich, hab aber Probleme mit den Unterarm ab Beugegelenk. Danke im Voraus !!!

Angel, 29.04.2020 - 14:08 Uhr

Ich habe folgendes Problem, ich hab in der Nacht schon das Problem gehabt dass ich einen Druck im Brustkorb hatte als für was schweres drauflegen, verstärkt den puls am Hals gespürt, ich hab seit heute morgen immer wieder ein Kribbeln in der Hand was vom Arm her kommt, fühle mich müde, und bekomme in der letzten Zeit öfter Schweiß-Ausbrüche... Was kann das sein?

Alina, 17.01.2020 - 06:28 Uhr

Hallo zusammen ich habe eine Frage oder beziehungsweise Sorgen ich habe seit ungefähr zwei bis drei Tagen Schmerzen in der linken Brust das ist so ein stichartiger Schmerz ich huste nicht nur das Link Brust so richtig sondern das Strahlt bis in meinen linken Arm aus und ich wollte fragen was soll ich machen? Ich wollte paar Tage abwarten um zu gucken ob das besser wird weil ich dachte das geht schon wieder am Nachmittag weg aber ich habe das Gefühl wenn ich am schlafen im Tiefschlaf bin dann spüre ich diesen Schmerz ja gar nicht mehr aber wenn ich wieder aufwache dann tut das wieder weh, das sticht der schmerz ist ab und zu leicht aber es kann auch stark sein ich hoffe ihr könnt mir helfen mit freundlichen Grüßen Alina!

Anjq, 03.09.2019 - 18:44 Uhr

Hallo, ich habe folgendes Problem. Letzte Woche, die Nacht von Freitag auf Samstag hatte ich Nachtschicht und da ist folgendes passiert. Ich habe heftige Atemnot mit kaltem Schweißausbruch bekommen. Dazu kam dann noch heftiges Zittern und mein linker arm hat gekribbelt und war schwer. Mein Kumpel hat mich in die Notaufnahme gefahren, nach ca. einer dreiviertel stunde war bei mir alles wieder gut. In der Notaufnahme haben sie bei mir nix festgestellt, sie sagten das alles in Ordnung wäre. Ich leide seit ca. 3 Wochen an anfallsartiger Atemnot und keiner weiß woher das kommt. War heute schon beim Pneumologen, der hat nix festgestellt. Nur das was ich in der Nacht hatte finde ich ziemlich beängstigend, bin erst 29 Jahre. Das ist doch nicht normal das man nix findet, oder?

Bianca, 24.08.2019 - 21:41 Uhr

Guten Abend. Ich hatte heute Am frühen Nachmittag ein Druckgefühl was unter meinem linken Ohr bis unter die Linke Brust führte, habe dieses in letzter Zeit öfters verspürt auch teils ein stechen. Habe in letzter Zeit mehr Stress durch eine neue stressigere und anstrengendere Arbeit, des weiteren zuhause zwecks Geburtstagen, Haushalt, Garten ect. Wäre es ratsam einen Arzt auszusuchen oder sind diese Symptome eher unbedenklich? Vielen Dank

Sasu, 19.07.2019 - 20:53 Uhr

Hallo, ich heiße Christine, ich hab eine Frage, ich hab vor ein paar Wochen Schmerzen am rechten Arm und Stechen in der Brust beim Atmen. Ich kann die Hand gut bewegen, ich hebe Patienten, aber habe diese Schmerzen. Ich war auch in der Neurologie, wo die Nerven gemessen wurden, es wurde nichts gefunden. Und beim Treppen steigen bin ich sehr müde wie beim Gehen. Ich hoffe, ich bekomme Antwort, mein Schreiben ist schlecht, ich bin nicht aus Deutschland. Viele Grüße

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 22.07.2019

Die empfehle die Untersuchung durch einen Orthopäden.

Idna, 10.07.2019 - 08:53 Uhr

Hallo, Ich, 28 Jahre alt - 174cm - 62kg, habe tendenziell einen recht niedrigen Puls. I.d.R. zwischen 45-60. Jetzt wurde ein Langzeit-EKG gemacht u dabei kam raus, dass der Puls nachts 2x auf 27 sank. Mir geht es eigtl gut - ich treibe seit ca. 3 Jahren regelmäßig sport. Nach der Auswertung hat mir der Arzt Atropin gespritzt, dadurch ist mein Puls um 40% gestiegen - ansonsten war das EKG unauffällig. AV-Knoten o. B., keine Rythmusstörungen, keine Aussetzter. Beim Sport steigt mein Puls auch ganz normal - durchschnittlich 140. Jetzt meinte der Arzt, dass alles in Ordnung sei - ich bin aber absolut krank vor Sorge. Können Sie ebenfalls bestätigen, dass es trotz 27 Schlägen nachts i. O. ist?? Mir gehts eigtl gut - bin vlt. öfter träge, als andere - aber das ist schon immer so! Über eine Antwort freue ich mich sehr. Lg

Sara 19, 08.07.2019 - 11:54 Uhr

Ich habe seit mehreren Monaten starke Schmerzen im Brustkorb und ein stechen in der linken Brust. Außerdem bin ich immer schlapp und kann kaum noch arbeiten gehen. Ich bekomme inzwischen jeden tag Hustenanfälle und ich habe das Gefühl, dass mein Brustkorb immer enger wird. Ich habe Angst.

Alwin, 04.07.2019 - 20:46 Uhr

Hallo, habe seit einem Jahr Probleme mit meinem Brustkorb. Mal schmerzt es am sternum mal rechts mal links. Manchmal sticht es auch und brennt auch. Kardiologisch wurde es schon zweimal abgeklärt. Aber alles okay. Habe zwischendurch auch zu hohe Blutdruckwerte, dafür muss ich Ramipril nehmen.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 05.07.2019

Eine orthopädische Untersuchung der Wirbelsäule oder eine Magenspiegel wäre in Erwägung zu ziehen.

Vanessa, 23.06.2019 - 04:53 Uhr

Hallo, ich bin 18 Jahre alt. Gestern Abend habe ich von jetzt auf ein starkes Brennen im Brustkorbbereich gehabt. Zudem hatte ich das Gefühl, dass mein Brustkorb total heiß geworden ist. Auch, bekam ich Schwierigkeiten mit meinem Kreislauf. Dann musste ich mich mehrmals übergeben und wurde sehr müde. Beim Übergeben spürte ich das Brennen und das Hitzegefühl im Gesicht. Nach 5-10 Minuten war alles wieder weg und mir ging es gut. Woran kann das liegen?

Sarah H., 18.06.2019 - 08:07 Uhr

Hallo, ich bekomme in Moment Stiche am Herzen und mein Blutdruck war 156/90/136. Ich habe auch einen Schweißausbruch bekommen, war aber erst letzte Woche beim Hausarzt, um ein EKG zu machen. Da war alles in Ordnung. Und beim Kardiologen vor zwei Wochen auch. Was kann es denn sein?

Patti, 11.06.2019 - 12:37 Uhr

Hilfe ich bin am verzweifeln. Seit März 2019 habe ich immer wiederkehrende Beschwerden, Enge Gefühl auf der Brust und Kurzatmigkeit auch in Ruhe. Es wurde der 24 Std. Blutdruckmessung anfälle von Herzrasen und einzelne Phasen von Bluthochdruck festgestellt. Ich habe daraufhin Bisoporol 3,75 mg. 1-0-0 bekommen. Beschwerden wie Engegefühl und Kurzatmigkeit sind noch immer vorhanden. Stress Echo war o.B , Lt. Orthopäde alles ok. Darauf hin Herzkathederuntersuchung gemacht, Auch dieser o.B. Blutwerte ok. leider habe ich noch immer die Beschwerden die Schubweise auftreten. mal mehrere Tage kaum Beschwerden und dann wieder Massiv. Leider bekomme ich dann auch Panik wenn ich diese Beschwerden habe. Ich bin seit März krank geschrieben. Aber noch immer weis man nicht woher es kommt. Habe keinen Stress, auch eine Magenspiegelung war o.B Für eine rasche Antwort wäre ich dankbar

Danijel V., 10.06.2019 - 04:00 Uhr

Ich habe seit einigen Tagen Stiche in der rechten Seite und meine Arme werden taub. Wenn ich mich auf die andere Seite lege, auf der linken, fängt es an weh zu tun und zu stechen. Sobald ich auf der rechten Seite liege oder auf rechts sitze, hört es auf. Was kann das sein? Bitte helfen Sie mir. Soll ich ein Krankenhaus aufsuchen?

Ulrike, 31.05.2019 - 00:32 Uhr

Sofort wenn ich am rücken liege oder auf der linken Seite schläft mir der linke arm ein die Hand ist komplett gefühllos, richte ich mich auf ist alles weg, EKG der letzten Zeit immer unauffällig was kann das nur sein?

Dennis, 25.05.2019 - 19:21 Uhr

Hallo, ich bin 29 Jahre alt. Ich habe Ärger mit meiner Frau gehabt, dann bekam ich Schmerzen in der linken Brust. Ich habe meinen Blutdruck gemessen und er war bei 141 zu 89 und 91. Können Sie mir sagen, ob dies schlimm ist und ich einen Arzt aufsuchen sollte oder könnte es sein, dass die Schmerzen woanders herkamen.

Jamal, 25.04.2019 - 21:53 Uhr

Hallo, ich bin 29 Jahre alt. Mein Problem ist, dass ich unter Brustenge leide und bei der kleinsten Belastung unter Atembeschwerden. Meine Untersuchungen: Magenspiegelung, festgestellt wurde ein kleiner Zwerchfellbruch. Dann war ich beim Kardiologen EKG, B-EKG,Ultraschall alles gemacht kein Befund. Lungenfunktionstest, Röntgen von der Lunge und ein Provokationstest wurde durchgeführt, nichts gefunden, alles ok. Dann Anfall bekommen vor 2 Monaten, Druck auf der Brust, auf einmal Atembeschwerden, sofort Krankenwagen angerufen. Dann wurde das ganze Spiel nochmal gemacht EKG-Blutuntersuchung, Lunge wurde geröntgt, Ultraschall, alles ohne Befund. Zur Sicherheit habe ich eine Myokardszintigrafie durchführen lassen. Da wurde festgestellt, dass ich bei Belastung eine Durchblutungsstörung habe. Daraufhin habe ich sofort in Herzkatheter bekommen, nichts gefunden, alle Gefäße frei, aber die Probleme waren Immer noch da. Die Ärzte meinten, vllt. habe ich eine Herzmuskelentzündung und meinten zu mir, dass ich ein MRT machen soll. Ich sofort: "Klar, kein Problem, Hauptsache, ich weiß endlich, was los ist. Und was kam raus? Wieder nichts, alles gut. Ich wieder nachhause mit den Beschwerden und mein Zustand wird immer schlechter. Ich geh kaum raus, bin immer schlapp, sehr zitterig, einfach keine Lust. Wieder einen Anfall bekommen und jetzt liege ich im Krankenhaus. Ach, ich hab ganz vergessen: Ich leide unter Bluthochdruck und nehme seit drei Wochen Tabletten, eine morgens à 2,5 mg. Hier im Krankenhaus wurde bei mir ein 24 Std.-Blutdruckmessgerät angeschlossen. Da wurde festgestellt, dass ich trotzdem leicht erhöhten Blutdruck habe und dass sich die Dosis verändern wird. Blut wurde abgenommen und mein Kalziumwert war hoch und so zwei andere Werte, Phosphat Para, noch was, keine Ahnung wie das heißt. Die Ärzte meinen, mit meiner Nebenschilddrüse würde was nicht stimmen. Habe heute Ultraschall gemacht, Urin wurde abgegeben und noch eine Szintigrafie von den Nebenschilddrüsen wurde gemacht. Ich warte auf die Ergebnisse. Meint ihr, dass die Nebenschilddrüse diese Beschwerden macht? Oder sollte es doch das Herz sein? Langsam bekomme ich Angstzustände.

Martina R., 08.04.2019 - 16:25 Uhr

Habe leider immer noch hinter dem Brustkorb Schmerzen und Luftnot. Auch öfters ist es mir schwindlig

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 09.04.2019

Was erhoffen Sie sich davon, wenn Sie Ihre Beschwerden hier in einem Internet-Forum eintragen? Hier ist u. U. eine medizinische Handlung erforderlich. Diese kann nur durch einen Arzt vorgenommen werden, der sich die Beschwerden anhört, sie bewertet und ggf. eine Untersuchung durchführt.

Jenny, 06.04.2019 - 12:09 Uhr

Hallo, ich habe seit ca. 4 Monaten immer mal wieder Stechen und Brennen in der Brust und im linken arm ... Seit 2 Wochen wird es immer schlimmer, ich habe jeden Tag Schmerzen hinterm Brustbein. Manchmal in der Schulter oder im Arm. Ich bin 28 Jahre alt und habe 14 Jahre geraucht, die letzten Jahre sehr viel. Ich war am Anfang der Schmerzen bei einem Kardiologen mit Verdacht auf eine Herzschwäche, hat sich aber nicht bestätigt. Ich habe Morbus basedow. Seit 4 Jahren bin ich in Behandlung, fühle mich aber wie eibe 80-Jährige. Ich muss ständig stehen bleiben, weil ich keine Luft bekomme und Herzrasen habe...aber die Schmerzen sind das, was mich einfach total verrückt macht.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.04.2019

Nach einer solchen Beschwerdeschilderung sollte eine ärztliche Untersuchung folgen.

K. E., 31.03.2019 - 15:26 Uhr

Hallo, ich, weiblich, 26 habe seit zwei Wochen regelmäßig ein Stechen im Herzen! Heute war es so schlimm, dass der Schmerz in meine linke Schulter bis zum Oberarm ging. Meine Finger waren taub, kribbelig und ich konnte meinen Arm kaum heben! Sobald ich tief Luft geholt habe wurde das Stechen noch schlimmer und ich verkrampfte. Dazu kam, dass ich kaum Luft bekam und meine Lippen kribbelig wurden... das Ganze Spektakel hat knapp 30-40 min gedauert, bis es mir wieder besser ging. Was war das? Oder was kann das sein? Sollte ich mir Sorgen machen?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 02.04.2019

Sie sollten dies vor allem mit einem Arzt besprechen, der Sie dann auch untersuchen kann.

Beatrix S., 30.03.2019 - 06:30 Uhr

Hallo. Liege seid vier Std. wach mit Schmerzen in der Brust. Hatte schon mal einen Infarkt. Habe Angst wieder einen zu haben. Möchte aber auch keine Panik machen.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 02.04.2019

Dann empfehle ich Ihnen dringend, den Rettungsdienst zu rufen.

Sanny, 29.03.2019 - 01:43 Uhr

Hallo, ich habe seit zwei Wochen so ein Stechen in der Brust. Dauert so 3-4 Sekunden an, sehr schmerzvoll. War auch schon beim Arzt deswegen. Nach EKG eine Verengung der Arterie festgestellt. Kardiotermin erst im August. Soll in die Notaufnahme, wenn es gar nicht anders geht, hat er mir geraten. Oder soll ich bis zum Termin warten?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 01.04.2019

Aus haftungs- und datenschutzrechtlichen Gründen können solche Fragen über das Internet nicht beantwortet werden.

Kristijan S., 18.03.2019 - 04:17 Uhr

Hallo, ich bin 27 Jahre alt und habe Diabetes Typ 1 und dazu noch den Colitis Ulcerosa. Ich habe momentan noch ziemliche Gelenk- und Muskelschmerzen, die ich noch am Abklären bin. Die Neurologin sagte, dass alles soweit aus neurologischer Sicht ok ist. Warte jetzt auf den Termin mit dem Rheumatologen. In den letzten 3 Wochen habe ich gute 10 Kilo abgenommen. Bin auch die ganze Zeit müde und abgeschlappt, habe auch keine kraft mich viel zu bewegen, obwohl ich sollte. Die letzen 2 Tage hatte ich einen ziemlich starke, stechenden Schmez in der Brust, der in den linken Brustbereich sowie rechten Brustbereich ging. Teilweise zum Rücken auf die Gurgel und ebenfalls bis zum Kiefer schoss. Nun habe ich auch Halsschmerzen sowie Kopfschmerzen. In psychischer Behandlung bin ich auch mit der Diagnose Depression, obwohl ich das nicht denke, aber naja. Schlafstörungen und Schwitzen ab dem Knie nach unten habe ich nächtlich. Ich war seit den Diagnose Diabetes und Colitis, August 2018, soviel beim Arzt, dass ich nicht mehr weiß, wo vorne und links ist. Bei den stechenden Schmerzen, von einer Skala 1 - 10 die Stärke 8, ist meine Frage, könnte das eine eine Störung der Durchblutung sein? Ich bin schon seit allen Diagnosen am verzweifeln und jetzt auch noch die Brustschmerzen. Ich komm mir auch langsam dumm vor ständig zum Arzt zu gehen, weil ich vorher nie etwas außer eine Erkältung hatte. Was meinen sie zu all dem? MfG S. Kristijan

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.03.2019

Das Internet ist keine Plattform, auf dem solche komplexe Probleme und Fragen diskutiert werden können. Hierzu braucht es ein vertrauensvolles Arzt-Patient-Verhältnis.

F., 16.03.2019 - 16:45 Uhr

Hallo, ich bin 19 Jahre alt und habe innerhalb von 2 Wochen 2 Mal starke Herzschmerzen gehabt. Es dauerte so ca. eine halbe Stdunde und dabei wurde mir richtig warm. Ich habe bis vor einen halben Jahr noch Energy getrunken . Ich dachte auch schon an eine Verspannung... LG Rene

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.03.2019

Die erste Maßnahme wäre, das Sie sich mit diesen Beschwerden bei Ihrem Arzt vorstellen.

Mandy, 14.03.2019 - 18:57 Uhr

Ich leide unter einer angst und panikstörung hatte immer angst dass ich was mit dem Herzen habe auch immer mal ein stechen (immer noch ab und zu) und dieses Engegefühl hab ich auch noch. Jedenfalls ist meine frage ich war im Januar beim Kardiologen und er meine nach einem kurzen ekg und einem ultraschall dass mein herz in ordnung ist ich habe aber immer noch diese angst dass ich ein Herzinfarkt bekomme wäre das möglich oder eher ausgeschlossen weil mir erst gesagt wurde das alles in ordnung ist. Vielen dank

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.03.2019

Wenden Sie sich bitte an eine Psychologen. Das Problem ist offensichtlich nicht das Herz, sondern die Angst.

BesorgteSchwangere, 11.03.2019 - 16:11 Uhr

Hallo, Vor ca. 4 Wochen lag ich auch auf dem Sofa und von jetzt auf sofort im Ruhezustand wurde es mir aufeinmal heiß im ganzen Körper mit Herzrasen. Mein Gesicht, Arme, Hände, Oberkörper war knallrot. Ich hab dann meine Handgelenke und mein Nacken mit kaltem Wasser gekühlt. Nach 5 Minuten war dieses Hitzegefühl weg, aber mein Puls war selbst in Ruhe noch bei 100 für eine weitere Stunde. Ich habe auch seit einiger Zeit immer mal wieder Schmerzen im oberen Rücken, mittig so zwischen den Schulterblättern. Muss dazu sagen, dass ich Ende der 23 ssw leichte Wehen hatte und seit dem viel liegen muss, mich schönen soll. Sprich ich liege auch sehr viel auf der linken Seite, daher vielleicht die Schmerzen im Rücken? Hatte auch schon vor der SS immer mal wieder Rückenprobleme, allgemein Verspannungen im ganzen Körper. Im August 2018 wurde von meinem Herzen ein Echoultraschall gemacht und auch Blutuntersuchungen, 24 Stunden EKG. Dabei kam raus dass alles soweit unauffällig ist, nur ab und zu extra Schläge, dies war zu einer Zeit in der es mir psychisch nicht gut ging, hatte im April in der 8 ssw eine Fehlgeburt. Muss ich mir wegen dem Herzstolpern, Herzrasen und Kurzatmigkeit Sorgen machen das doch etwas am Herz ist oder kann dies Schwangerschafts bedingt sein? Bin jetzt Mitte der 33 SSW 32+4 Mein Mann hatte vor 2 Jahren im Alter von 38 einen Herzinfarkt und seit dieser Zeit bin ich sehr ängstlich was das Herz angeht. Ich bin 36, 33 ssw, nehme Magnesium 600mg - 800mg am Tag und Progesteron 100mg 2 mal am Tag vaginal. Seit Freitag habe ich immer mal wieder ein sehr starkers Stechen für ein paar Sekunden unter der linken Brust, Herzgegend. Am meisten in Ruhe. Angefangen hat es aber mit einem Stechen im Oberbauch. Gestern Mittag war es so dass dieser Schmerz dann sehr stark war und unter der Brust, im Rücken und in den Bauch ausgestrahlt ist. Ich hab auch bisschen Atemprobleme gehabt. Gestern Abend hatte ich dann auch Rückenschmerzen im oberen Rücken, links, rechts, mitte. Jetzt gerade wieder so ein Stechen beim Laufen, aber dieses mal linke Brust aussenseite. Hab mir gerade eine Überweisung zum Kardiologen geholt und dort einen Termin diesen Freitag. Jetzt mache ich mir Sorgen dass bis dahin es schlimmer wird oder das Herz aufhört zu schlagen. Ich kenne solche Schmerzen in dieser Art nicht. Gerade tut mir auch mein linker arm ein bisschen weh. Frau googelt halt auch und dann kommen die tollsten Sachen bei diesen Symptomen. Liebe Grüße  Sarah

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 12.03.2019

Der letzte Satz ist der wichtigste! Sie haben Angst, weil Ihr Mann einen Herzinfarkt hatte. Ich habe in 30 Jahren Kardiologie keine schwangere Frau mit einem Herzinfarkt erlebt. Habe aber davon gehört, dass es schon mal vorgekommen sein soll. Besprechen Sie Ihre Beschwerden mit dem Geburtshelfer oder Ihrem Hausarzt.

Noah, 07.03.2019 - 22:20 Uhr

Hallo Herr Dr. Leithäuser, ich bin 19 Jahre alt (Männlich), ich weiß nicht ganz genau wie ich mein Problem beschreiben soll deswegen schreib ich einfach mal drauf los. Ab und an bekomme ich druck auf der Brust und hab dann einen ''Sekunden-Schlaf''. Danach ist mir leicht schwindelig. PS: Ich habe einen normalen Schlafrhythmus und wirklich Stress habe ich auch nicht. Mfg

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.03.2019

Ich würde empfehlen zuallerallererst ein Langzeit-EKG machen zu lassen. Es kann eine angeborene Herzrhythmusstörung dahinter stecken.

Eva, 27.02.2019 - 16:24 Uhr

Hallo Herr Dr. Leithäuser, seit etwa fünf Wochen leide ich (44) an ständiger Atemnot, die bei der kleinsten Anstrengung (z.B. Treppen steigen) zunimmt. Gerade bei leichter Anstrengung nehme ich mein Herzklopfen sehr stark wahr. Gleichzeitig bin ich ständig schlapp und fühle mich abends so, als hätte ich den Tag über Sport getrieben (was durch die Atemnot gar nicht möglich wäre). EKG, Herzultraschall, NT-proBNP Wert und Lungenfunktionstest waren unauffällig. Haben Sie eine Idee, in welche Richtung ich weiter forschen kann? Herzlichen Dank!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 04.03.2019

Nein, dass ist bei einer so kurzen Schilderung und über das Internet nicht zu leisten. Wenn Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, oder den Arzt, der die o. g. Untersuchungen gemacht hat.

Hussein, 15.02.2019 - 05:42 Uhr

Hallo, ich bin männlich 37Jahre alt und habe folgende Symptome: Meistens spüre ich leichten Druck im Herzbereich und habe dann leichten Schwindel, dazu kommt noch dass mein linker Arm einschläft und ich meine in manchen Situationen auch mein linkes Bein. EKG ist unauffällig und auch die Blutergebnisse waren alle ok. Hatte auch eine Herzkatheteruntersuchung in welcher mir mitgeteilt worden ist, dass alle meine Blutgefäße geschmeidig sind und keinerlei Verengungen vorhanden sind. Leider habe ich immer wieder (ca. 2-3x die Woche diese Symptome) wenn ich dann meinen Blutdruck Messe ist dieses im Normbereich. Mein Hausarzt meint es ist alles OK aber die Symptome welche ich habe zeigen mir doch auf, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen. Danke

Andreas, 08.02.2019 - 10:51 Uhr

Hallo, bin mannlich und 38 Jahre alt, ich komme gerade vom Arzt. Mein Systolischer Wert liegt seit ca. 2 Wochen über 90, ich habe leichte Brustschmerzen direkt Mittig, Müdigkeit, gelegentlich leichten Schwindel täglich Kopfschmerzen. Der diastolische wert ist wie im Lehrbuch die Sauerstoffsättigung liegt bei 100%. Ein langzeit EKG wird gemacht. Mein Arzt sagte die beschrieben Beschwerden können nicht von dem Systolischen wert kommen. Eine weitere Abklärung gab es hierzu nicht. Ich habe in den letzten Wochen durch Arbeit und Familie sehr viel Stress und Sorgen. Können. Die beschriebenen Symptome daher rühren? Vielen dank im Voraus.

Angelina, 07.02.2019 - 14:16 Uhr

Hallo ich bin 22 Jahre jung und leide an Bluthochdruck. Momentan ist er bei 144zu91. Mein Problem ist gerade das mein Herz so doll schlägt das es sich wie ein Druck auf der Brust an fühlt und das es im Kopf mega dröhnt dazu kommt noch das mein linker Arm so ein stechen hat (wie Seitenstechen) so in der Höhe vom Schlüsselbein oder unterm Schlüsselbein ganz außen. Mein Kardiologen Termin ist aber erst im august. Haben sie vllt eine Ahnung was das sein könnte

Yvonne, 03.02.2019 - 22:07 Uhr

Hallo.... Zu meiner Person... Bin weiblich ( 35 jahre ) Ich habe seit gestern abend einen stechenden schmerz in meiner rechten Brust. Aber nur wenn ich auf der rechte seite liege. Als ich im bett lag und meine schlafposition eingenommen habe ( Bauchschläfer) hatte ich den schmerz wenn ich nach Links geschaut habe...... Ich hoffe es ist nichts schlimmes. Lg

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 05.02.2019

Wahrscheinlich nicht, aber das ist über das Internet nicht zu klären. Stellen Sie sich mit diesen Beschwerden bei Ihrem Arzt vor.

Andy, 25.01.2019 - 00:36 Uhr

Guten Abend, Ich weiss jetzt nicht wie ich anfangen soll.. Ich habe ständig mit Herzrasen, stechenden Schmerzen in meiner linken Brust und schwarz vor den Augen zu kämpfen. Die Ärzte bei denen ich bislang war sagen;"Es ist olles oke mit Ihnen." Ist etwa alles inordnung, wenn ich ständig mit diesen Symtomen zu kämpen habe? Vorgestern z.B. war mir zwei Stunden lang alles Schwarz vor Augen und ich hab auch kein Ton von mir gegeben. (Info von Kollegen) Ich habe lange keinen Alk mehr getrunken. Zudem ist meine Atmung sehr stark zurück gegangen. Sprich: Ich Atme etwa 0,5-0,8sek. ein und etwa 1,5sek. aus. Vorher waren es etwa 2-2,5sek. das selbe auch beim Ausatmen. Außerdem bekomme ich deshalb auch viele Hyperventilationsanfälle. | Meine Lippen und Teile des Gesichts und meine Oberschmenkel werden Taub. (Nicht wegen den Hyperventilationsanfällen) | Mir ist andauernd Schlecht, kann wenig bis nichts Essen und auch wenig bis fast nichts trinken. Habe oft Kopfschmerzen und schwindlig ist mir auch oft. Ich mache z.Z. wenig bis kein Sport, wegen meinen Symtomen. Ich wache ständig Nachts auf, weil ich nicht mehr Atme(merke es zum Glück selber) und kann dann vor Angst nicht mehr einschlafen. Achja, habe auch sehr oft und auch lange anhaltend so ein Engegefühl im Brustbereich. Ich leide unter Panikatacken, Angstzuständen und Depressionen. Ich bin noch nicht in Psychotherapie, da ich noch suche.(wegen langen wartelisten) Diagnosen festgestellt durch Psychiatrie. Jedoch hat das nicht mit meinen Psychischen Problemen zutun. Diese Schmerzen und Momente sind Real. ICH BITTE UM HILFE!!!!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 25.01.2019

Die Beschwerden sind reale psychosomatische Beschwerden. Daher wird die Behandlung Ihrer psychischen Probleme auch bei den somatischen Beschwerden helfen. Siehe "Psychokardiologie kompakt" im Internet

Jennifer, 10.01.2019 - 00:00 Uhr

Hallo... Ich habe vor ein paar Monaten Panik Attacken gehabt mit schweren herzrasen und mir ging es danach tagelang schlecht bei mir ist jetzt eine Glutenallergie festgestellt worden. Ich ernähre mich seit 3 Monaten nun Glutenfrei und einige Symptome sind besser geworden aber durch den ganzen vitamin Mangel hatte ich dann Schmerzen in der Linken Brust bekommen es wurden mehrere EKG bei mir gemacht und alle waren in Ordnung nur dass mein puls zu hoch ist. Seit dem ich die Glutenallergie habe habe ich auch sehr starkes Sodbrennen mit dauerhaftem aufstoßen ich warte nun auf die Ergebnisse der magenspiegelung aber manchmal kommen halt diese starken schmerzen in der Brust und im Rücken und das herzrasen ich habe das schnelle herzrasen auch öfter so am tag aber es ist egal ob ich liege esse oder schlafe... Ich habe nun wirklich angst das die Ärzte einfach nicht ordentlich nachschauen und immer wenn ich Nachfrage bekomme ich keine richtigen Antworten außer das sie es zu erst auf meinen Eisen Mangel geschoben haben. Außerdem hab ich immer sehr starke Nacken und Hals schmerzen und ein Taubheit Gefühl auf der Brust und meine Arme und Beine schlafen ständig ein.. Auf einen Rat von Ihnen würde ich mich sehr freuen ob ich noch mal ein Spezialisten aufsuchen sollte oder ins Krankenhaus gehen sollte... Vielen lieben Dank

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 11.01.2019

Erzählen Sie es genau so wie Sie es hier aufgeschrieben haben Ihrem Hausarzt mit dem eindeutigen Hinweis, dass Sie Panik-Attacken haben. Dies ist in der Tat ein Fall für einen Spezialisten, nämlich einem Arzt für Psychosomatische Medizin. Hier sollten Sie sich Rat holen. Ganz bestimmt liegt es nicht an einer Gluten-Allergie.

Berrin, 18.11.2018 - 19:49 Uhr

Hallo, ich bin weiblich 38 Jahre und habe seit meinem 10 Lebensjahr Diabetis Mellitus Typ 1 sowie seit 10 Jahren einen Hashimoto. Wenn ich in der Hocke arbeite, habe ich des öfteren einen stechenden Schmerz unter der rechten Brust, dann kann ich kaum Atmen und kann mich dann auch nicht aufrichten. Was kann das sein? Vielen Danke schon mal für Ihre Antwort

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 20.11.2018

Die Wahrscheinlichkeit, dass es vom Herzen kommt ist sehr gering. Am ehesten ist es ein orthopädisches Problem.

Alex W., 13.11.2018 - 21:17 Uhr

Guten Abend, zu meiner Person: ich bin männlich 30 jahre alt und ich habe folgendes Problem und mein Truppenarzt kann mir anscheinend nicht helfen... Ich habe seit ca. 8 Monaten Eisenmangel meine werte beim blutbild werden nicht besser und das obwohl ich mich richtig ernähre. Dazu bin ich immer müde, meine haare fallen aus (ich brauch mir nur durchs haar fahren und hab 10 haare in der hand) dann kommt es das ich in letzter zeit häufiger ein stechen in der linken brust spüre, schmerzen in Schienbein/Wade habe (Arzt meint Schienbeinkantensyndrom), mir gelegentlich schwindelig ist mit auftretene kopfschmerzen und ich mich fühle als wenn ich neben der spur stehe, abends wenn ich im bett liege aber noch wach bin fängt meine linke hand an zu kribbeln obwohl ich nicht drauf liege und auch nach sporteinheiten bin ich auf einmal richtig außer atem obwohl ich jahre lang fussball gespielt habe und nie solche probleme hatte Darmenspiegelung brachte keine ergebnisse Ich weis es ist ein bisschen viel aber genau das macht mich ja auch so fertig das der Arzt mir nicht helfen kann

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 16.11.2018

Da sind viele Fragen offen, die wir beide über das Internet nicht beantworten können. Ich lese Sie sind Angehöriger der Bundeswehr. Ich war auch mal Truppenarzt, vor 25 Jahren. Damals haben wir solche komplexen Fälle zur internistischen Untersuchungsstelle in das BWK geschickt. Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist. Fragen Sie Ihren Truppenarzt.

Angelika, 12.11.2018 - 13:03 Uhr

Hallo, ich habe seit einiger Zeit Schmerzen in der Brustmitte. Was kann das sein?

Katha, 08.11.2018 - 03:05 Uhr

Hallo ich habe jetzt seid mehreren Jahren das Problem dass ich ein Schwindelgefühl bekomme und es fühlt sich an als ob ich gleich umfalle zudem kommt ein ziehen in der linken brustseite und Übelkeit. An manchen Tagen zieht es mir bis ins linke Bein und den Hals hoch! Ich war deshalb ich schonmal im kh leider ohne großen Erfolg. Damals hatte ich einen sehr hohen Blutdruck (200/185). An manchen Tagen ist alles gut und an manchen Tagen ist es schrecklich! Ebenso wenn ich unter vielen Menschen bin oder auch im Kino! Ich weis einfach nicht was ich dagegen tun kann das es endlich aufhört

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 09.11.2018

Das hört sich bei der ersten Wahrnehmung an wie eine Agoraphobie - die Form einer Angststörung. Es wäre zu erwägen mit diesem Problem ein psychologisches Gespräch aufzusuchen.

alina, 04.11.2018 - 19:36 Uhr

Hallo! Ich habe seit Wochen einen leichten Druck auf der linken Brust. Ich weiß nicht ob es vom Rücken oder Nacken kommen kann oder was es ist. Der Druck ist immer oberhalb der brust ca 5 cm unter dem Schlüsselbein. Ich bin 26. Also noch jung. Rauche allerdings seit ein paar Jahren und mache mir wahnsinnige sorgen dass es etwas schlimmes sein kann. Ich arbeite seit Jahren als Kellnerin wo ich Tablett und Teller auf der linken Seite trage. Atembeschwerden habe ich eigentlich nicht. Der Druck schmerzt auch nicht sondern drückt halt sehr unangenehm und lästig. Hoffe sie können mir weiterhelfen. Lg

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 07.11.2018

Ich kann Ihnen allein aufgrund von Schilderungen von Beschwerden nicht sicher weiterhelfen, weil hierzu auch zumindest eine körperlicher Untersuchung, ggf. auch ein EKG oder eine Laboranalyse gehört. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit 26 Jahren ein Herzproblem haben, ist allerdings eher gering.

Bärbel G., 19.10.2018 - 08:04 Uhr

Ich habe Herzbeschwerden seit Wochen, war beim Hausarzt ekg ob Blut ok ist. Schickte mich wieder nach Hause, ich wurde nicht mal abgehorcht ... war dann in der Notaufnahme, das selbe Blutdruck sehr nierig unter 100 links nur 67, Puls 70. Nachts kann ich nicht schlafen, mir wurde Angst gemacht dass ich sterben werde. Ein Herzkatheter geht nicht durch arme und leiste, was nun? Ich habe Ohren pfeifen, Schmerzen in der Brust und kann nicht durchatmen! Was tun? muss ich sterben? Ich bin 66 jahre. Kein Arzt hilft mir, ich werde wohl Weihnachten nicht mehr erleben, ich habe Angst! Alles was ich hab sind falsche Diagnosen! Was soll ich machen? Hab ein Mann zu Hause, bin ein pflegefall durch blasen op pflegestufe3. Ich hab eine Armarterienverschluß 55% der nicht geöffnet wird. "Kommen sie in sechs Monaten wieder" so die Antwort! Ich bin verzweifelt, weine viel. Soll ich warten? Notarzt bringt mich nicht in die Klinik 23kilometer weg wo ich war! Bitte um Rat, es ist dringend. Danke!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 19.10.2018

Ihre Verzweiflung wird aus diesen Zeilen offensichtlich - nur einen wirklich guten Rat habe ich nicht, da Ihre Schilderung für eine sichere Beurteilung zu ungenau ist. Ich kann daraus nicht entnehmen, dass ihr Leben tatsächlich in Gefahr ist. Aber ich erkenne, dass Sie große Angst haben. Sie brauchen jemanden, der Ihnen Ihre Situation so erklärt, dass Sie es verstehen und der Ihnen die Angst nimmt. Dazu muss derjenige aber auf eindeutige Fakten, schriftliche Befunde oder medizinische Bilder zurückgreifen. Sammeln Sie alle Befunde zusammen und suchen Sie einen Kollegen, der diese Aufgabe übernehmen möchte.

Schilcher, 16.10.2018 - 19:36 Uhr

Hallo. Mein mann 43 Jahre hatte so eben akute Atemnot, seine rechte Hand schmerze ganz schlimm, das ging so 3 minuten. Was war das bitte? er will nicht zum Arzt. danke

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 19.10.2018

Wenn ich Ihnen eine sichere Antwort auf Ihre Frage nach der Schilderung von zwei Symptomen in einem Satz geben könnte, hätte ich übersinnliche Fähigkeiten. Leider geht das so nicht. Auf jeden Fall sollte eine ärztliche Untersuchung und Abklärung erfolgen.

Marvin, 13.10.2018 - 12:08 Uhr

Guten tag ich komme im Moment nicht weiter. Ich war drei Monate im Krankenhaus auf eine psychischen Klinik seit dem ist meine Krankheit immer noch nicht besser ich habe ständig Luft Not, bei Belastung fängt mein Herz an zu rasen, auch beim Liegen auf dem Bauch und beim Rücken tut mir die Brust vorne weh, ich bin auch am zittern. Blut Werte sind aber alle in Ordnung. Was kann ich tun? Weil die schmerzen bilde ich mir ja nicht ein, kann noch nicht mal Fahrrad fahren, so schlimm ist das.

Karsten, 10.10.2018 - 18:02 Uhr

Hallo, ich hatte vor 2 Tagen nach etwas Stress und einer aufregenden Diskussion (Urlaubsvorbereitung) ein stärkeres Druckgefühl in der Brust. Das Druckgefühl war deutlich spürbar, würde es aber noch nicht als Schmerz bezeichnen. Ich habe kräftig durchgeatmet und danach meine Erledigungen fortgesetzt. Das Druckgefühl dauerte ca. 25 Minuten. Gestern bin ich in den Urlaub geflogen und bemerke keine Beeinträchtigung meiner Leistungsfähigkeit. So musste ich z.B. mehre hundert Meter laufen und den ca. 20 Kg schweren Koffer zumindest an den Treppen und in der S-Bahn ohne Rollen tragen. Ich bin 53 Jahre und habe Bluthochdruck (nach Einnahme von Tabletten OK) und leicht erhöhte Blutfette. Ich mache mir jetzt Sorgen, ob ich eventuell doch einen Herzinfarkt hatte.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 11.10.2018

Ob diese Sorgen berechtigt sind, kann nur eine ärztliche Untersuchung klären. Weil bei Ihnen Risikofaktoren bestehen, rate ich dazu, diese auch durchführen zu lassen.

Elisabeth, 06.10.2018 - 20:33 Uhr

Ich habe seit einigen Tagen Schmerzen in der linken Brust, ein Klossgefühl im Hals, immer wieder Kopfschmerzen und heute flimmern vor den Augen, heute morgen Krämpfe in der rechten Hand. Ich weiß nicht ob, die Symptome zusammen hängen.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 11.10.2018

Das kann auch kein Arzt wissen, so aus der Ferne, ohne Sie weiter befragt und untersucht zu haben. Ich empfehle Ihnen den Besuch bei Ihrem Hausarzt.

Kerstin, 22.09.2018 - 19:29 Uhr

Hallo zusammen, bemerke seit einiger Zeit, daß ich einen gewissen Druck auf die Brust bekomme - vor allem gestern, als ich zum Bus hetzte. Ein komisches Gefühl hatte ich auch im linken Arm. Außerdem wird mir immer so kurz schwindelig oder so. Hatte 2011 einen Herzinfarkt und mittlerweile acht Stents im rechten Herzkranzgefäß. Was könnte das sein? Würde mich über Antworten freuen. Liebe Grüße Kerstin

Melike, 12.09.2018 - 14:26 Uhr

Hallo, ich bin 24 und habe beidseitige Brustschmerzen, auch schulterschmerzen begleitet von Atemnot. Die schmerzen ziehen sich mal in den linken und mal in den rechten Arm. Meine Vitalwerte sind, seit ich diese schmerzen habe, immer zwischen 155/ 100 P: 100 oder 160/115 P: 113. Hatte aber sonst nicht so einen hohen Wert. Die schmerzen kommen auch im Ruhezustand im Liegen und sitzen und auch bei der Arbeit bei Belastung. Im KH war ich, da haben sie ein zwei minütiges EKG gemacht und das war's . Ich bin Asthmatikerin und diese schmerzen seien relativ normal, meinten die Ärzte. Im KH nahmen sie mich nicht ernst. Ich bin schon seit ich 16 bin Asthmatikerin. Und bis jetzt gab es nie ein probelm. Ich Rauche seit ich 13 bin. Würde mich sehr freuen, wenn Sie mir ein Tipp geben könnten.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 19.09.2018

Da kann ich nur den Tipp geben, dass Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens in der ambulanten Versorgung wenden. Ihre Beschwerden können in der ambulanten Versorgung abgeklärt werden, dafür haben die Krankenhäuser keine Mittel und Möglichkeiten. Eine Ferndiagnose meinerseits im Sinne einer Internet Sprechstunde ist nicht möglich.

Florian, 04.09.2018 - 14:10 Uhr

Hallo mein Name ist Florian, 15 Jahre alt. Bei uns ist einer an einem Herzinfakt gestorben und jetzt denk ich immer mir passiert das auch, können sie mir helfen oder sagen ob ich was habe? Bitte um eine Antwort

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 13.09.2018

Das kann ich Dir nicht sagen. Ob Du in Deinem Leben jemals einen Herzinfarkt bekommen wirst, kann Dir niemand vorhersagen. Im Alter von 15 Jahren ist es mehr als höchst unwahrscheinlich.

Sven S., 02.09.2018 - 21:49 Uhr

Hallo Guten Tag, ich bin 22 Jahre alt, momentan starker Raucher und habe Übergewicht. Ich habe seit einigen Wochen unnormale kalte Gliedmaßen, immer mal wieder Schwindelgefühl, sodass ich auch mal zur Seite schwanke. Darüber hinaus auch immer mal wieder dieses aber tägliche Schmerzen im Brust Bereich mal vorne mal hinten und kalter Schweiß, Gerade eben habe ich meine Augen kontrolliert. Das untere Lied sieht aus als wenn sich Blut dort sammelt. Ist es aber nicht sondern einfach nur Blutrot gerötet, juckt aber keineswegs. Dazu kommen auch noch Muskel Beschwerden so als wenn mein ganzer Körper verspannt ist. Ich hocke hier gerade auf der Couch und denke mir "Man das könnte ein stiller Herzinfarkt sein". Was sagen Sie dazu?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 13.09.2018

Die Wahrscheinlichkeit dass es sich um einen Herzinfarkt handelt ist sehr gering. Genaueres ließe sich nur nach einer ärztlichen Untersuchung feststellen. Eine Diagnose über einen Internet-Chat ist nicht möglich.

Sarah, 31.08.2018 - 17:55 Uhr

Ich bin 27, weiblich und habe seit ca 4 Monaten immer wieder ein Stechen im Brustkorb, das auch in den linken Arm ausstrahlt. Ich war deswegen schon 2x im Krankenhaus und bei 3 verschiedenen Kardiologen, habe mehrere EKGs, drei mal Herzultraschall, ein Belastungs-EKG, ein Langzeit-EKG und einen Langzeit-Blutdruck machen lassen. Alles immer ohne Befund - das einzige, das gefunden wurde war eine leichte Sinus-Arrhythmie. Alle Ärzte haben mir gesagt, das Herz wäre kerngesund, wieso gehen dann meine Beschwerden aber nicht weg und was kann das sein? Dazu hat mir nämlich niemand Auskunft gegeben. Muss ich mir Sorgen machen, dass doch etwas übersehen wurde? Vielen Dank im Voraus.

Ceren, 31.08.2018 - 10:41 Uhr

Gestern hatte ich ca.2 min. lang stechen in der linken Brust es hat wehgetan aber auch nicht so stark. Nach ein paar Stunden hat es wieder angefangen und nach einer kurzer Zeit hat das stechen wieder aufgehört und das stechen in der linken brust ist gestern schon 3 mal passiert. Heute ist es noch nicht gekommen aber kann auch sein dass es später wieder kommt.

Florian, 26.08.2018 - 10:58 Uhr

Hallo, ich bin Florian, 15 Jahre alt und ich bekomme immer plötzlich ein ganz leichtes Stechen in der linken Brust. Ist das was schlimmes? Es passiert häufig, wenn ich lache. Bitte um eine Antwort!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 30.08.2018

Das hat ganz bestimmt nichts mit dem Herzen zu tun. Als 15-jähriger bist Du noch im Wachstum. Da kann es hier und da mal stechen. Und wenn es zu lange dauert mit dem Stechen, fragst Du einen Orthopäden, was zu tun ist.

Stefanie, 19.08.2018 - 17:47 Uhr

Hallo, habe mehrfach bereits einen Herzanfall gehabt. Der letzte erst vor einer Woche. Abstände der sehr schmerzhaften Anfälle verkürzen sich. Das Gefühl: Enge in der Brust, starke Schmerzen hinter dem Brustbein häufig mit Ausstrahlung in den linken Arm, zwischen den Schulterblätter oder in den Unterkiefer. Ruhe EKG ok, Blutbild ok. Bislang keine weiteren Untersuchungen. Ärzte beurteilen es als psychosomatisch, da ich sehr viel Stress habe/hatte. Habe ein wenig Angst vorm nächsten Anfall oder den nächtlichen Ausfällen des Herzschlags. Was kann ich noch tun? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Mit freundlichem Gruß Stefanie

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 20.08.2018

Wenn die untersuchenden Ärzte den Verdacht auf eine psychosomatische Ursache haben, dann solchen Sie diesem ernsthaft nachgehen und dies ebenso untersuchen lassen.

Stefan, 14.08.2018 - 21:44 Uhr

Hallo, es fing vor zwei Jahren an mit schweren Krampfadern am rechten Unterbein, die sich mittlerweile mit knubbeln hoch zum Oberschenkel gezogen haben. Manchmal morgens beim aufstehen komme ich nicht mehr die Treppe runter weil die Adern in den Füßen weh tuen. Seit 3 Wochen wurde es schlimmer und zwar habe ich wenn ich nur auf der linken Seite liege, schweres Herzpochen mit Druck in der Brust bzw gesamten Brustkorb und kurze Anfälle von Ohnmacht bzw Besinnungslosigkeit. Tagsüber bin ich öfters müde obwohl ich an freien Tagen nichts gemacht habe außer ausruhen. Sollte ich das doch ärztlich abklären lassen?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 16.08.2018

Tatsächlich sollten Sie dies abklären lassen, da die Krampfadern nichts mit den anderen Symptomen gemein haben und die Ohnmachtsanfälle eine gesundheitlich wesentlich größere Bedeutung haben.

Petra, 05.07.2018 - 11:54 Uhr

Hallo, Ich habe seit heute hin und wieder eine Art Stechen. Ich kann aber nicht einordnen, ob Brust oder Rücken. Es ist unterhalb aber mittig der Schulterblätter, vorne am Brustbein. Manchmal zieht es in die rechte Brust. Puls ist normal, Ultraschall vom Herz Ruhe EKG und LZ EKG letzte Woche waren ohne Befund. Kann das trotzdem ein Infarkt sein?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 05.07.2018

Den empfindlichsten Parameter zur Beurteilung ob ein Herzinfarkt vorliegt, findet man im Blut. Hat eine Blutentnahme stattgefunden? Stellen Sie diese Frage Ihrem behandelnden Arzt. Er weiß besser Bescheid und hat mehr Informationen als ein Arzt, der Ihre paar Zeilen liest.

Lyana, 07.03.2018 - 18:14 Uhr

Hallo Dr. Leithhauser. Seit drei Monaten hab ich das Problem, dass wenn ich mich zu stark belaste mein Puls in die Höhe geht und ein Druck unterm Ohr ist. Nachts hab ich wenn ich aufwache, Schweißausbrüche ein komisches ungutes Gefühl und Taubheitsgefühle und Stechen in der Haut am meisten am Rücken. Und Herzrasen aber nicht jedesmal nur der Puls ist erhöht. Es belastet mich sehr. Ich war auch schon im Krankenhaus Ich. Herzultraschall und EKG wurden gemacht alles in Ordnung. Aber sonst hab ich gerade einen Ärzte Marathon, weil die Herzklinik eine EPU machen möchte und ich wirklich erst wenn alles ausgeschlossen wurde damit einverstanden bin. Habe es jetzt vorgeschoben. Was meinen Sie was es sein könnte? Ein Orthopäde sagt weil ich Probleme mit der BWS und HWS habe, könnte es davon kommen. Eine chronische Gastritis habe ich auch. LG

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.03.2018

Bitte haben Sie Verständnis dafür dass es keine anonyme Internetsprechstunde geben kann. Ihre Beschwerden und Befunde müssen mit dem Arzt Ihres Vertrauens von Angesicht zu Angesicht besprochen und entschieden werden.

Roswitha, 07.02.2018 - 21:29 Uhr

Mein Mann hat laut Arzt zusammen gewachsene Hetzklappen und eine Verkrampfung. Er hat Schmerzen in der Brust und liegt im Krankenhaus. Können Sie mir das erklären. Was ist das?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.02.2018

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich dies über das Internetportal nicht leisten kann. Es ist die Aufgabe des behandelnden Kollegen, Ihrem Mann und Ihnen die Befunde und Konsequenzen zu erklären. Er hat die Detail-Informationen.

Z1ppr0, 17.01.2018 - 05:40 Uhr

Seit ca fünf Tagen leide ich unter Schmerzen in der linken Brust die durch Bewegung des linken Arms strecken oder auch anderen Bewegungen im linken Brustbereich ausgelöst werden. Auch Lachen, Husten und Räuspern lösen Schmerzen aus. Sie traten auf nach dem ich mich mit jmd aus Spaß ein wenig gekebbelt habe wo bei ich mich ein wenig verausgabt habe. Könnte dies etwas am Herzen sein oder ist dies eher was muskulöses ?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 19.01.2018

Beides ist möglich, daher ist eine Untersuchung notwendig, um hierzu eine verlässliche Aussage treffen zu können.

Bruni O., 08.08.2017 - 14:45 Uhr

Bei dem Mann meiner Tochter wurde heute beim EKG ein stiller Hinterwandinfarkt festgestellt. Er wird 29 Jahre alt und arbeitet bei der Bundeswehr. Der Infarkt könnte aber schon länger zurückliegen. Man hat ihm äußerte Bettruhe, kein Sport - keine Belastbarkeit - verordnet. Was Kann meine Tochter für ihren Mann tun.? Da er manchmal übertreibt und flunkert, wüssten wir gern näheres darüber. Für eine Antwort vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.08.2017

Eine seriöse Antwort zum Gesundheitszustand Ihres Schwiegersohns ist aufgrund dieser Angaben nicht möglich und auch rechtlich fragwürdig. Es klingt auch für einen Kardiologen nicht glaubwürdig, wenn bei einem 29-jährigen ein stiller Hinterwandinfarkt diagnostiziert und anschließend Bettruhe verordnet wird. Ist das in Deutschland passiert?

Janine, 02.08.2017 - 23:36 Uhr

Hallo, bei mir war vor der Geburt meiner Tochter schon bekannt, dass ich eine Herzschwäche durch eine Herzmuskelentzündung habe. Bei der Geburt meiner Tochter hatte ich Rhythmusstörung und als sie raus war, war es so schlimm, dass ich dachte, ich muss sterben, da das Herz durch die Rhythmusstörung stehen bliebe. Das kurze EKG ein Tag danach war ok. Nun habe ich immer wieder starke Störungen. Der Gang in den vierten Stock wird eine Tortur, da mir dabei nicht nur gefühlt das Herz durchknallt, mir auch schlecht. Ich ahbe das Gefühl keine Luft meh zu bekommen und das hab ich auch immer öfter. Nun hab ich Angst, den Moment wo ich den Notarzt anrufen müsste, zu übersehen, weil es einem ja schon schlecht geht und ich muss noch zwei Monate auf einen Kardiologen Termin warten. Sprüche wie man ist noch jung, ich bin 29 bekomme ich dann zu hören.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 03.08.2017

In der Tat ist es so, dass Frauen in diesem Alter nur sehr selten eine Herzerkrankung haben. Trotzdem muss ein Kardiologe das abklären.

Lisa, 18.05.2017 - 09:34 Uhr

Mein Hausarzt hat gestern ein EKG gemacht, da ich in zwei Wochen eine Arthroskopie am rechten Knie habe (Meniskus). Dabei hat das EKG ergeben, dass ich einen inferioren Infarkt (wahrscheinlich alt) hatte. Er meinte, jetzt ist aber alles in Ordnung. Bedarf das keiner gesonderten Abklärung?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.05.2017

Die Auffassung des Kollegen kann ich grundsätzlich nicht teilen. Jeder Verdacht auf einen stattgehabten Herzinfarkt sollte abgeklärt werden. An Ihrer Stelle würde ich darauf bestehen.

Ninette85, 05.05.2017 - 15:05 Uhr

Hallo, ich habe seit mehreren Jahren immer wieder das Gefühl von einem Druck hinterm Brustbein. Und gleichzeitig das Gefühl, als ob sich die Muskulatur zwischen den Schulterblättern verkrampft. Die EkG´s waren bisher alle OB. Auch bei der Geburt meiner Tochter war das EKG unauffällig. In letzter Zeit habe ich diese Beschwerden immer öfter und ab und an das Gefühl des Herzstolperns. Muss ich mich sorgen? Ich bin 32 und Übergewichtig. MFG und herzlichen Dank

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.05.2017

Sorgen müssen Sie sich nicht machen, sollten aber die Ursache abklären lassen. Es muss nichts mit dem Herzen zu tun haben.

Anja G., 27.01.2017 - 21:19 Uhr

Mein Arzt hat mir nach zwei festgestellten Infarkten nur Tabletten verschrieben. War das so richtig?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 31.01.2017

Eine Antwort auf diese Frage ist nicht möglich, zumal Sie selbst vielleicht gar nicht darüber aufgeklärt sind welche Medikamente Sie einnehmen sollen. Eine offene und ungeschützte Internetsprechstunde gibt es bisher nicht, daher wenden Sie sich mit ihrer Frage doch an Ihren behandelnden Arzt. Bitten Sie ihn um eine Erklärung.

Dominik, 28.11.2016 - 10:37 Uhr

Hallo, ich verspüre seit knapp einer Woche einen Druck auf der linken Brustseite. Ich war bereits bei einem Arzt bzw. auch eine Nacht stationär im Krankenhaus, denn ich hatte Kreislaufprobleme und starkes Stechen in der Brust. Die Ärzte im Krankenhaus haben meinen Puls gemessen, mir Blut abgenommen und einen Ultraschall gemach. Es war alles im grünen Bereich. Heute war ich bei meinem Hausarzt, der hat bei mir einen Belastungs-EKG gemacht - es war auch hier alles ok. Nur meine Angst ist geblieben, weil ich spüre, dass etwas nicht stimmt. Ich spüre immer noch den Druck auf der Brust und hin und wieder ein Stechen.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 28.11.2016

Sagen Sie dies bitte genau so Ihrem Hausarzt, nämlich das Sie Angst haben trotz der unauffälligen Befunde eine Erkrankung zu haben.

Susanne G., 18.11.2016 - 19:25 Uhr

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und habe vier Kinder mit KS auf die Welt gebracht. In der letzten Schwangerschaft hatte ich mit Herzrasen und Thrombose zu kämpfen, nach der Geburt waren jedoch alle Symptome weg. Seit paar Tage habe ich Schmerzen im Brustbereich mit erhöhtem Puls und starke Müdigkeit. Meine Blutwerte sind top, EKG war auch ok. Kann das die Psyche sein? Ich werde wirklich verrückt.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 21.11.2016

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es keine individuelle ärztliche Beratung über das Internet ohne Ansehen der Person geben kann. Wenn Sie sich doch bitte mit diesen Beschwerden an Ihren Arzt. Es besteht immer eine Möglichkeit für somatische Beschwerden, für die es keinen erklärenden Befund gibt. Ggf. kann eine psychosomatische Anamnese Aufschluss geben.

Michi, 03.11.2016 - 23:36 Uhr

Hallo, mein Freund hat mir gerade eröffnet, der Kardiologe hätte festgestellt, er hätte einen Herzinfarkt gehabt. Anscheinend am Anfang des Jahres. Die Frage ist, sollte er dann nicht gerade im Krankenhaus liegen oder habe ich irgendetwas verpasst?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 07.11.2016

Ob Sie etwas verpasst haben, kann ich leider nicht beurteilen. Die Frage, die Sie im Interesse Ihres Freundes gestellt haben, kann ich nicht beantworten, weil ich die Befunde nicht kenne und eine individuelle medizinische Beratung über das Internet nicht seriös ist. Ihr Freund möge sich vertrauensvoll an seinen Kardiologen wenden.

Sebastian, 02.11.2016 - 08:48 Uhr

Guten Tag, ich hatte vor ca. 3 Monaten aufgrund von Kaliummangel Herzrhythmusstörungen, wurde sogar per Hubschrauber ins KH gebracht. Danach ging es mir wieder gut, nur kamen Panikattacken und Angsstörungen hinzu, sodass ich nochmal für 5 Tage ins KH ging, um mich komplett durchchecken zu lassen. Außer ein paar ES ergaben die Untersuchungen jedoch nichts. Danach ging es bis auf die Panikattacken bzw. Herzneurose wieder ein wenig aufwärts - ich machte zur Sicherheit vor ca. 1 Monat ein Herz-CT. Dies war auch ohne Befund. Dennoch habe ich Schmerzen im Rücken bis zur linken Brust. Es schmerzt auch bei Druck - vor allem an der Rippen-Herzseite. Links neben Beginn des Brustbeins habe ich auch einen Schmerzpunkt. Ich habe Angst etwas am Herzen zu haben. Können innerhalb eines Monats meine Herzkranzgefäße verkalken?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 02.11.2016

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass derart komplexe und persönliche Fragestellungen nicht im Sinne einer Internetsprechstunde ohne Ansehen der Person beantwortet werden können. Nur so viel: Herzkranzgefäße verkalken nicht innerhalb eines Monats.

Yüksel, 09.10.2016 - 02:02 Uhr

Hallo, mein Vater liegt im Krankenhaus (83 Jahre alt). Er hat eine Herzschwäche und sein Zucker ist oft sehr hoch. Er erkennt uns nicht mehr, er erinnert sich immer an seine Eltern, weint und singt. Er wird nicht gut behandelt, ich muss immer die Schwestern rufen. Er hat nachts einen trockenen Husten. Er kann nicht nach Hause kommen, denn er ist sehr nervös und bekommt keinen Sauerstoff. Seine Arteriosklerosegefäße sind verstoppt. Helfen Sie mir bitte! Er ist am Samstag gekommen, wir haben ihn ins Krankenhaus gebracht, weil er sehr dicke Beine hatte und kaum normal laufen konnte. Bitte helfen Sie mir!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 11.10.2016

Es tut mir sehr leid, aber ich kann Ihnen über das Internet leider keine Hilfe anbieten.

Frau S., 27.08.2016 - 23:31 Uhr

Meine Schwiegermutter (81) hat nach einem Hinterwandinfarkt einen Stent eingesetzt bekommen. Das Problem ist jedoch, dass sie seitdem immer wieder mit Übelkeit und Erbrechen kämpft. Die Beschwerden sind von Tag zu Tag unterschiedlichen. Sie leidet des Öfteren unter leichten Rückenschmerzen sowie unter bleibendem andauerndem Husten. Sollte sie doch zum Arzt gehen? Eigentlich wurde ihr ein Termin im November gegeben. Ich bitte Sie hiermit um Hilfe. Danke!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 29.08.2016

Aufgrund dieser Symptome ist eine frühere als geplante Vorstellung beim Arzt angeraten. Informieren Sie zunächst Ihren Hausarzt, so dass er eine erste Einschätzung vornehmen kann.

Elke, 18.08.2016 - 17:40 Uhr

Am 28.07.2016 wurde mir nach einer Herzkatheteruntersuchung ein Stent in der hinteren Herzwand gesetzt. Seitdem fühle ich mich oftmals schlapp, müde und weniger belastbar. Sind diese Symptome "normal" und legen sie sich wieder?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 22.08.2016

Bitte stellen Sie diese Frage Ihrem behandelnden Kardiologen. Individuelle ärztliche Beratung in Unkenntnis Ihrer persönlichen Befunde über das Internet ist nicht möglich.

Roswitha W., 26.07.2016 - 16:08 Uhr

Ich hatte einen stummen Herzinfarkt. Jetzt soll ich eine Herzkatheteruntersuchung machen lassen. Ich hab aber Angst, da ich im Januar 2016 erst eine neue Niere bekommen habe. Was soll ich machen?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 27.07.2016

Am besten besprechen Sie die Ängste und Befürchtungen mit einem Arzt Ihres Vertrauens, der Ihre Befunde kennt und beurteilen kann, ob eine Herzkatheteruntersuchung notwendig ist. Sie benötigen offensichtlich noch eine vollständige Aufklärung zu Ihrer Erkrankung.

Doerthe D., 03.07.2016 - 00:39 Uhr

Ich habe Takayasu Arteritis und habe des öfteren ein Schlingern in der Brust. Es fühlt sich an, als würde das Herz schnell hin und her schwanken. Was kann das sein? Mein Kardiologe hat nichts gefunden. Neuerdings kommt auch noch Hitze in der Brust dazu.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 04.07.2016

Ggf. wäre eine neurologische und lungenfachärztliche Untersuchung zusätzlich zu erwägen.

Sven A., 13.03.2016 - 14:00 Uhr

Hallo, da in meiner Familie mein Vater schon mit dem Herzen Sorgen hatte, mache ich mir jetzt Sorgen um mich selbst, denn vor einiger Zeit hatte ich Sehstörungen mit einem anschließenden kurz hängenden tauben linken Arm. Vorgestern hatte ich das Gefühl, dass jemand kurz meinen Brustkorb zusammendrückt sowie leichte Atemnot. Nach circa 2 Minuten habe ich ein super komisches Gefühl mit Zittern sowie ein Angstgefühl verspürt. Ich war schon fast panisch. Wegen der Sehstörungen war ich schon beim Arzt und er meinte nur, dass es eventuell eine Migräne sei, er hat mir dann eine Überweisung zum Neurologen gegeben. Es ist jedoch leichter und schneller einen Termin beim Papst zu bekommen als bei so einem Facharzt! Meine Frage: Muss ich mir große Sorgen machen? Vielen dank im Voraus! Sven A.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 13.03.2016

Sehr geehrter Sven A. Sie werden verstehen, dass allein aus diesen Zeilen keine seriöse Antwort auf Ihre Frage entstehen kann. Ihre Beschwerden sollten Anlass sowohl zu einer neurologischen, als auch kardiologischen Untersuchung sein. Anhand der Untersuchungsergebnisse kann eine fundierte Beratung, ggf. Behandlung erfolgen. Bedenken Sie bitte: Der Papst ist nicht an die Regularien unserer Gesundheitssystems gebunden. Helfen kann er in diesem Falle wahrscheinlich nicht.

nicky, 27.11.2015 - 23:56 Uhr

Hallo, in meiner Familie gab es 2 Herzinfakte. Mein Vater hatte einen leichten, den bekam er in der Nacht ohne dass er es wusste, er hatte nur dann Brustschmerzen, als er ein paar Wochen später EKG machte. Mein Bruder hatte vor 2 Jahren einen, den er nicht überlebte. Ich muss dazusagen, beide sind starke Alkoholiker seit Jahren, mein Bruder nahm auch starke Drogen und hatte Asthma. Kann es trotzdem sein, dass es in der Familie eine Herzinfaktbelastbarkeit gibt? Lg. Nicky

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 29.11.2015

Ja, eine familiäre Belastung für Herzerkrankungen ist ein häufiger Risikofaktor. Wenn es darüber hinaus noch eine ungesunde Lebensweise gibt, wirkt sich dies zusätzlich negativ aus. Es wäre sinnvoll, wenn Sie sich von einem Kardiologen auf Ihr persönliches Herzinfarkt-Risikon hin untersuchen und beraten lassen.

Doreen, 20.10.2015 - 12:15 Uhr

Hallo, ich hatte vor einiger Zeit Beschwerden in der Herzgegend. Das ganze fing mit Müdigkeit an, die etwa 3 Wochen andauerte, bis der große Knall kam. Dann hatte ich extreme Unruhe und Übelkeit, am nächsten Tag merkte ich, dass mein Herz nicht belastbar war, und bekam gleich erhöhten Herzschlag und Luftnot (schon beim Geschirrspülmaschine einräumen). Das wurde von Tag zu Tag besser. EKG war 2 Monate später I.O. Wir haben ein EKG- Gerät, das einen kurzen Abschnitt der Kurven zeigt und meines Erachtens war es eine oder sehr starke Rhythmusstörungen. Kann man ihnen diese per Mail senden und sie sagen mir was sie sehen? LG. Doreen

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 21.10.2015

Nein, dies ist leider nicht möglich ohne dass Sie persönlich in der Praxis eines Arztes gewesen sind. Das würde ich Ihnen jedoch raten.

DK, 01.10.2015 - 12:53 Uhr

Hallo Herr Dr. Leithäuser, seit ca. 4 Jahren leide ich nun an ständigen Druck in der Brust (mehr linke Seite). Seit beginn vor vier Jahren haben sich verschiedenste Symptome gezeigt und vermehrt. Leicht erhöhter Blutdruck, Herzstolpern, heißer Kopf, Luftnot bei Anstrengung bis zu wackeligen Beinen, unruhigen Schlaf und Druck in der Magenregion. Seit den Jahren bin ich zweimal Stationär und zwei mal Ambulant am Herzen untersucht worden, alles ohne Befund (EKG mit und ohne Belastung, Ultraschall, Blutabnahme etc.) Auch weitere Untersuchung wie Magen-/Darmspiegelung, MRT und Orthopäde (vielleicht wg. Wirbelsäule) habe ich hinter mir. Alles ohne Befund. Ich leide sehr darunter. Meine Frage: Kann das alles an der Psyche liegen? Steigert man sich immer weiter da hinein, so sehr, dass man das körperliche Gefühl hat gleich kippe ich um? Gleich "platzt" mein Herz oder werde ich ohnmächtig? Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre jung, bin leicht übergewichtig und habe eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Vielleicht haben Sie ja noch einen Tipp für mich. Vielen Dank und LG

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 01.10.2015

Grundsätzlich können dies Symptome einer psychischen Belastung sein. Ob es allerdings bei Ihnen tatsächlich so ist, kann nur durch eine fachliche Untersuchung geklärt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich eine Herzerkrankung vorliegt ist nach 4 Jahren Leidenszeit und mehrmaligen Herzuntersuchungen sehr gering. Auch die anderen Befunde sind offensichtlich unauffällig. Ist den die Frage ob es sich um psychosomatische Symptome handelt schon einmal einem Arzt für Psychosomatische Medizin gestellt worden? Wenn nicht, sollten Sie dies tun.

SANDY DREE, 21.09.2015 - 20:42 Uhr

Ich hätte gerne etwas über einen leichten Infarkt gewusst. Ich habe eine Tochter (12 Jahre alt). Sie ist schon seit der Geburt herzkrank. Es kann ja sein, dass sie auch einen leichten Infarkt bekommt.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 22.09.2015

Die Beantwortung der Frage erfordert eine detaillierte Kenntnis über die angeborene Herzerkrankung Ihrer Tochter und kann daher nicht über ein Internet-Forum beantwortet werden. Der betreuende Kinder-Kardiologe kann Ihnen Auskunft geben.

SANDY DREE, 21.09.2015 - 20:34 Uhr

Ich hätte gerne etwas über einen leichten Infarkt gewusst.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 22.09.2015

Der Unterschied zwischen einem "leichten" und einem "schweren" Infarkt erklärt sich allein aus der Schwere der Symptome und der Ausprägung der Herzbefunde. Dies ist individuell sehr unterschiedlich und muss daher im Einzelfall durch den behandelnden Arzt erklärt werden.

BW, 09.09.2015 - 15:30 Uhr

Hallo, ich war vor 4 Wochen im Urlaub und bin früh morgens um ca 4 Uhr wegen Herzstolpern und Luftmangel wach geworden. Habe mich dann im Bett hingesetzt und nach einer Zeit bin ich fix und fertig wieder eingeschlafen. Am nächsten Tag ging es mir besser, aber ich war wie gerädert als ob ich die Nacht durchgemacht hätte. Nach ca. 2 Wochen passierte mir das gleich noch mal. Sind das Anzeichen für einen Infarkt? Ich bin 47 und habe bis vor 7 Wochen noch geraucht. Blutdruck ist normal und habe kein Diabetes. EKG beim Arzt war normal. Soll ich einen Internisten trotzdem aufsuchen ? Viele Dank ! VG BW

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 09.09.2015

Ja, unbedingt einen Internisten/Kardiologen aufsuchen. Ein Ruhe-EKG beim Hausarzt ist als Diagnostik in diesem Fall nicht ausreichend. Sie sollen keine Wartezeit in Kauf nehmen. Nächste Woche muss die genaue Untersuchung stattfinden.

Lothar, 31.08.2015 - 12:44 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, am 13.Mai 2015 bekam meine Mutter einen Herzinfarkt (Herz-Kreislauf-Stillstand). Diesen überlebte sie und musste daher 3 1/2 Wochen auf der Intensiv-Station im DIAK / Schwäbisch Hall verbringen. Schon lange davor hatte meine Mutter mich und meine Geschwister darüber informiert, dass sie eine chronische Herzschwäche, Bluthochdruck & Diabetes habe. Behandelt wurden alle Krankheitsbilder, jedoch erlitt unsere Mutter am 8. Juni 2015 einen weiteren Herzinfarkt, den sie leider nicht überlebte. Meine Fragen ist nun: 1. Kann man eine Herzschwäche zu 100 % heilen ? (denn im Internet findet man oft widersprüchliche Quellen) 2. Ist es normal, dass nachdem man soeben einen Herzinfarkt überlebt hat, ein weiterer innerhalb von wenigen Wochen nach dem ersten Herzinfarkt eintritt? Besten Dank für die Bemühungen meine Frage zu beantworten. MfG Lothar

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 31.08.2015

1. Frage: Nicht einfach zu beantworten, weil viele "wenns und abers". Im Allgemeinen: Nicht zu 100% heilbar. 2. Ja, dass ist sogar nicht selten. Das ist das Tückische am Herzinfarkt. Empfehlung: Nach dieser Erfahrung sollten Sie selbst sich kardiologisch untersuchen lassen.

Rosemary, 15.01.2015 - 19:37 Uhr

starker druck im brustbereich Athemnot leide unter ce hronischer bronchitis hatte starke Antibijotika fuer 10tag

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 16.01.2015

Bitte suchen Sie Ihren behandelnden Arzt auf!

Luisa, 28.12.2014 - 22:17 Uhr

Bei mir stellte sich heraus, dass ich einen akuten Vitamin D Mangel hatte, der Herzschmerzen, Schwindel und Muskelprobleme sowie Gelenkschmerzen verursachte. Jetzt ist mein Vitamin D Spiegel wieder normal und die Luftnot beim Treppensteigen ist auch wieder verschwunden. Warum kann ein Vitamin D Mangel solche heftigen Symptome verursachen?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 29.12.2014

Ihren Symptomen sollte noch weiter auf den Grund gegangen werden. Ich bezweifle, dass diese allein durch einen Vitamin-D-Mangel hervorgerufen wurden. Die allermeisten Menschen mit einem Vitamin-D-Mangel haben gar keine Beschwerden.

JT, 07.10.2014 - 17:50 Uhr

Hallo Herr Dr. Leithäuser, ich habe seit 2 Jahren Probleme mit der kompletten Wirbelsäule (Gleitwirbel), was immer wieder mal zu Schwindel und Atemnot und Missempfindungen im Oberkörper und Kopf (wahrscheinlich wegen blockierten Halswirbeln) führt. Daraufhin habe ich immer wieder Angst, mit meinem Herz könnte etwas nicht stimmen, was mir aber glücklicherweise noch kein Arzt bestätigen konnte. Heute war es allerdings extrem: Ich saß in einem Vortrag und hatte das Gefühl, jeden Moment ohnmächtig zu werden. Ich bekam schlecht Luft und zitterte leicht. Daraufhin stand ich auf und verließ den Raum, woraufhin sich die Beschwerden besserten und nach einiger Zeit fast vollständig verschwanden. Ich musste aber danach mehrmals gähnen (weiß nicht, ob das eine Rolle spielt). Vor zwei Tagen machte mein Arzt ein EKG - alles in Ordnung. Nun meine Frage. Können diese Beschwerden von einem stummen Herzinfarkt herrühren oder liegt es "nur" an der Wirbelsäule und Muskelverspannungen (auch wegen viel Sitzen) bzw. einer Panikattacke. Zudem habe ich vorher mit den Händen Druck auf die Wirbelsäule verursacht, was zu einem Knacken geführt hat; das mache ich öfter bei den genannten Beschwerden und meistens bessert sich dann alles. Ich bin 27 Jahre alt, Gewicht 95 kg bei 1,80 Körpergröße, Raucher und habe leicht erhöhten Blutdruck (was evtl. auch von den Brustwirbeln herrührt). Außer Bluthochdruck liegen in der Familie keine Herzerkrankungen vor. Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 08.10.2014

Hallo JT! Es gibt keine Internet-Sprechstunde und es wird sie auch nicht geben - allein aus haftungsrechtlichen Gründen. Ich warne Sie vor persönlichen Nachteilen wenn Sie gesundheitliche Probleme über ein offenes Internet-Portal darstellen. Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll und persönlich an den Arzt Ihrer Wahl.

Manfred, 27.09.2014 - 15:55 Uhr

Bei mir wurde ein Stiller Herzinfakt festgestellt der schon vernabt ist nun soll in 4 wochen eine Kateteruntersuchung durchgeführt werden ist der Termin nicht zu lange?Ich mache mich totalfertig deswegen.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 29.09.2014

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich Fragen wie diese ohne Hintergrundwissen über Ihre Befunde nicht beantworten kann. Wenden Sie sich damit an den Kollegen, der die Indikation zur Herzkatheteruntersuchung gestellt hat.

Ute, 23.09.2014 - 17:38 Uhr

Hallo,meine Frage: ich habe in letzter Zeit häufig Brustkorbschmerzen, einmal mit Übelkeit. Seitdem bin ich ständig müde und meine Leistungsfähigkeit ist fast 0. Kann dies ein stummer Infarkt gewesen sein? Habe aber auch eine Brustbeinverkrümmung, Diabetes und Bluthochdruck...

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 24.09.2014

Diabetes und Bluthochdruck sind Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Daher ist bei den geschilderten Beschwerden auch ein Herzinfarkt im Bereich des Möglichen. Auf jeden Fall sollten Sie diese Symptome Ihrem behandelnden Arzt schildern und sich weiter untersuchen lassen.

Claudia, 19.07.2014 - 09:24 Uhr

Ist es normal das man nach einem Stillen Infarkt nicht auf die Intensivstation muss?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 20.07.2014

Die Notwendigkeit einer Behandlung auf einer Intensivstation richtet sich immer nach der Schwere der Erkrankung oder dem Risiko für eine unmittelbar drohende Komplikation. Nach einem "stummen" oder "stillen" Herzinfarkt sind beide Gründe in der Regel nicht gegeben. Die Durchführung einer gründlichen Diagnostik ist davon unabhängig.

Viola, 17.05.2014 - 20:39 Uhr

Seit heute Nachmittag (so ca. seit 6 Stunden) habe ich Schmerzen in der Herzgegend mit Ausstrahlung in den linken Arm sowie Schulterblätter. Ich habe seit 2002 einen Herzsschrittmacher (bereits den zweiten). Mal sind die Schmerzen stärker und mal weniger. Bei Belastung bekomme ich schlecht Luft. Habe aber auch ein Asthmaleiden. Es ist zum Aushalten......Kann auch ein eingeklemmter Muskel sein. Muss ich dies abklären lassen oder nicht? DANKE!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.05.2014

Ja. Sie sollten diese Beschwerden unbedingt abklären lassen und auch nicht damit warten.

Kathinka, 27.04.2014 - 15:53 Uhr

...ich habe keine Gravierenden Vorerkrankungen und bin 48 Jahre alt. Seit zwei Tagen habe ich Schmerzen und einen Druck zwischen den Schulterblättern einen komischen Druck im Oberbauch und das Gefühl ich bekomme nicht genug Luft. Gestern Abend war mir übel und ich habe gebrochen. Zudem ist mir seit zwei Tagen dauerkalt. Ich sollte noch erwähnen dass ich seit Freitag erkältet bin: Halsschmerzen und Katar, ohne Fieber.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 28.04.2014

Ärztliche Beratungen über das Internet sind nicht möglich. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt.

Alphonse, 28.03.2014 - 23:11 Uhr

Bin seit einigen jahren parkinsonkrank. Hatte schon mal eine lungenebolie und diverse kreislauf .zusammenbrüche. Nun wurde mir gestern unvermittelt übel, hatte atemnot und musste mich hinlegen. Nache 5 std. War der spuk vorbei. Glaubte ich. Bei kleinster anstrengung bi ich fix und ferti! Was tun? Liebe grüsse

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 30.03.2014

Stellen Sie sich bitte einem Arzt vor und berichten Sie ihm über diese Beschwerden.

Monika, 28.03.2014 - 13:54 Uhr

hatte vor einigen Jahren ein nächtliches, erschreckendes Erlebnis. Um Mitternacht schreckte ich schreiend vor schmerzen aus dem schlaf. Ich bekam ein Stechen in der Herzgegend und mein Herz stolperte sehr. Ich hatte grosse Angst und zitterte und musste sofort pieseln gehen. Zuvor blieb ich ruhig sitzen und versuchte gleichmäßig zu atmen,dann ich zur Toilette, trank ein Glas Wasser und legte mich wieder ins Bett. Dem vorraus bemerkte ich vor monaten intervalmäßiges brennen um Herz herrum. Was war das ? Habe immer noch dieses Brennen. Mein Vater und dessen Bruder sowie mein Opa sind alle an Herzinfarkt gestorben und hatten mehrere Schlaganfälle.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 28.03.2014

Lassen Sie sich bitte schon allein wegen der häufigen Erkrankungsfälle in der Familie durch einen Herzmediziner (Kardiologen) untersuchen.

H., 24.03.2014 - 17:40 Uhr

Guten Tag, Ich bin 56 Jahre alt und Ausbilder in einer Schule! Schon 2 mal hätte ich folgende Symtome: Beim gehen plötzliche Seheinschränkung (als schaue man durch fließendes Wasser), Gleichgewichtsverlust. Ich könnte beide Arme nicht heben. Die Gedanken waren völlig klar! Als ich mich gefangen hatte, geschah das selbe in die andere Richtung ! Etwas Übelkeit kam. Danach atmete ich 2 mal tief durch und es war als sei nichts geschehen! Dies hätte ich schon 2 mal! Da ich kein Arztgänger bin, habe ich es dabei belassen! Eine Vorerkrankung des Herzen liegt vor. Rechte Herzklappe schließt nicht richtig! Bereits seit ca. 10 j. Sollte ich mir trotzdem Sorgen machen? Über eine Antwort bzw. Rat würde ich mich freuen! Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 24.03.2014

Die Beschwerden können völlig harmlos sein oder die Vorboten eines Schlaganfalles. Dies ist ohne eingehende ärztliche Befragung und gezielt erhobene Untersuchungsbefunde nicht zu klären. Das Internet kann keinen Arztbesuch ersetzen. Daher empfehle ich Ihnen den Gang dorthin und zwar zuerst zum Neurologen.

Steffi, 21.03.2014 - 10:58 Uhr

Sehr geehrter Dr.Leithäuser, Ich bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Krankenschwester.Seit ich diese Ausbildung angefangen habe leide ich unter Hypochondrie.Ich rauche nicht trinke selten Alkohol habe einen normalen BMI und kein Diabetes gehe auch einmal die Woche schwimmen und habe dabei keine Beschwerden aber habe ab und zu Stechen in der linken Brust und bin müde und hab ab und zu leichten Schwindel.Hatte eine EKG vor ungefähr 2 Monate wo alles in Orndung war, Doch jetzt mache ich mir trotzdem Sorgen, dass ich einen Stillen Infarkt erleidet habe oder erleiden könnte.Sind das nur eingebildete Symptome? Vielen Dank für ihre Antwort!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 22.03.2014

Es gibt keine eingebildeten Symptome. Symptom ist ein griechisches Wort was in der deutschen Sprache der Medizin gleichgesetzt wird mit "Krankheitszeichen" oder "körperliche Beschwerde". Sie haben körperliche Beschwerden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese durch eine Herzerkrankung oder gar einen Herzinfarkt bedingt sind bei Ihnen als junge Frau ohne Risikofaktoren sehr gering. Die Frage ist also: Was verursacht die Beschwerden? Wer hat gesagt, dass Sie unter Hypochondrie leiden? Ist das auch Ihre eigene Diagnose. Besprechen Sie das mit Ihrem Arzt!

Jürgen, 15.03.2014 - 17:36 Uhr

Ja, genau das war mit "Schwierigkeiten" gemeint. Vielen Dank nochmals für Ihre Antwort.

Jürgen, 14.03.2014 - 13:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Leithäuser, kann jemand mit einem Septuminfarkt (linksanteriorer / verdacht auf Erweiterung des linken Vorhofs) 3 x Woche 10 km laufen (6 Min./km), ohne dabei Schwierigkeiten zu haben? Zweite Frage: kann solch eine Person, die läuferisch fit ist, dann aber gleichzeitig Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 15.03.2014

Erste Frage: Ja, das ist möglich. Es kommt auf die Größe der Herzinfarkt-Narbe an und wie gut die "am Leben gebliebenen" Anteile des Herzmuskels den Kraftverlust durch den Infarkt ausgleichen. Die Größe des Vorhofs spielt dabei eine geringere Rolle. Zweite Frage: Auch das ist denkbar. Ein Herz nach einem Infarkt braucht einige Minuten, bevor es "auf Leistung" ist. Beim Treppensteigen wird relativ viel Leistung aus dem Stand gefordert. Die Zeit für die Anpassung ist zu kurz und bis dahin kann es durchaus zu Beschwerden kommen. Wenn es das ist, was mit "Schwierigkeiten" gemeint ist.

Frank, 12.02.2014 - 23:09 Uhr

Sehr geehrter Hr. Doktor, hat ein 'Stummer Herzinfarkt' eigentlich zwingend lebenslang beeinträchtigende Folgen, oder kann das Herz einen unbehandelten - weil nicht erkannten - stummen Herzinfarkt auch problemlos verarbeiten und voll leistungsfähig bleiben? Meine Mutter (66, sehr gesund lebend, viel Bewegung, sehr gute Blutdruckwerte, lediglich geringfügiges Übergewicht) hatte einmal einen Vorfall nach dem Frühstück, dessen Symptome denen eines stummen Herzinfarkts entsprechen könnten. (Plötzliche totale Abgeschlagenheit, Übelkeit etc.) Vielleicht hatte sie sich am Vortag beim Training überanstrengt. Sie blieb einen Tag im Bett, danach ging's dann bald wieder besser. Heute (ca. 1,5 Jahre später) ist sie längst wieder leistungsfähig wie eh und je, klagt aber hin und wieder über phasenweise Abgeschlagenheit, was dann allerdings auch sehr am Wetter bzw. der Psyche liegen könnte, wo sie recht empfindsam ist. Demnächst geht sie im Zuge einer Gesundenuntersuchung doch auch mal zum Kardiologen. Mich würde interessieren, ob man nach einem stummen Herzinfarkt außer einer sehr gesunden Lebensweise sonst noch was machen muß. Besten Dank!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 13.02.2014

Die erste Frage kann ich mit "Ja" beantworten. Da es aber der seltenere Fall ist sollte die kardiologische Untersuchung auf jeden Fall erfolgen - wenn Sie schon einen Verdacht haben. Da ihre Mutter immer gesund gelebt hat, ist die Wahrscheinlichkeit dass sie einen Herzinfarkt in dieser Form erlebt hat jedoch nicht sehr hoch. Die gesunde Lebensweise ist immer die wirksamste Basis einer Behandlung. Ob darüber hinaus Maßnahme oder Medikamente erforderlich sind entscheidet der untersuchende Arzt.

Hubert, 25.12.2013 - 06:58 Uhr

Sehr geehrter Hr. Doktor, was ist wenn man bei einer Neuropathie normale Blutzuckerwerte hat? Ist dann der Verlauf der Symtome der selbe? Danke für Ihre Mühe

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 29.12.2013

Es gibt Neuropathien die nicht im Zusammenhang mit einer Diabetes-Erkrankung stehen, also unabhängig von den Blutzucker-Werten sind. Der Verlauf dieser Neuropathien hängt dann von der Ursache und der Behandlung ab. Pauschal ist Ihre Frage also schwer zu beantworten. Befragen Sie hierzu bitte auch Ihren behandelnden Neurologen.

Mike, 18.11.2013 - 13:23 Uhr

Entschuldigung hab gerade erst gelesen das diese Internet-Plattform kein Ort für eine individuelle ärztliche Beratung ist.

Mike, 18.11.2013 - 12:34 Uhr

Hallo ich habe vor reichlich einem Jahr im Herz 3 Stents gesetzt bekommen und muss dadurch Ass 100, Ramipril 2,5 und Bisoprolol 2,5 nehmen, Leider muss ich immer wieder feststellen das mein Blutdruck stark schwankt . Am 11.11 15.30 lag er bei 132-91 Herzschlag bei 81, 19,30 Uhr dann bei 123-79 Herzs. 89, am 13.11 20,- Uhr bei 116-79 Herzs. 78 und heut 11,- Uhr bei 135-105 Herzs. 61. Mein Gerät zeigt auch immer wieder Rhytmusstörungen an ich messe mit einem SANITAS SBM 43.

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.11.2013

Hallo Mike. Eine ärztliche Beratung über ein Internet-Forum weder juristisch noch aus Gründen der ärztlichen Ethik zulässig. Bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt und/oder Kardiologen.

Tina, 18.11.2013 - 11:23 Uhr

Ich bin 43 Jahre alt und habe schon seit ca. 2 Jahren Beschwerden was ich aber immer auf die Wechseljahre geschoben habe.jetzt habe ich eine art Erkältung mit schmerzenden Husten in der linken Brust und habe zeitgleich Schüttelfrost und Schweißausbrüche. Ich muss mich dann übergeben und habe dabei auch gelben übelschmeckenden Auswurf. Vor 2 Tagen ging ich ins Bett weil es mir nicht gut ging, aber dann kam wieder das Stechen in die Brust und meine linke Schulter und mein rechter hüftknochen verursachten höllische schmerzen.Immer wenn ich diese stechenden Schmerzen bekam, wurde mein Mund so trocken das meine Aussprache sehr undeutlich war! Was soll ich tun?

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.11.2013

Sehr geehrte Tina! Ferndiagnosen und Beratungen über das Internet sind nicht möglich. Mit diesen Symptomen suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Wenn das nicht möglich ist bitte auch die Alternative einer Vorstellung in einer Krankenhaus- Notaufnahme erwägen.

maria, 18.08.2013 - 19:31 Uhr

Hallo Herr Dr.Leithäuser! Heute Mittag: Plötzlich hatte ich leichte Atemnot und Brennen oberhalb des Magens-im ganzem Brustkorb, ausstrahlend in den Unterkiefer. RR 135/105,Puls98.,kurz darauf 160/95.Es dauerte etwa 3 Minuten.Jetzt,4 Stunden danach,scheint alles in Ordnung zu sein. Muß ich Angst haben,das es ein erster Infarkt war? Meine Blutwerte sind alle ok,bin aber Raucherin und habe öffters Hochdruckanfälle. Abends so bis 180/100.Bin 63 Jahre alt, kein diabetes und schlank. Danke für ihre Meinung!

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 20.08.2013

Bei Bluthochdruck und Rauchen besteht ein Risiko. Ich rate Ihnen in jedem zu einer kardiologischen Untersuchung.

Christine, 18.04.2013 - 09:21 Uhr

Sehr geehrter Dr. Leithäuser Ich war in diesem monat für fünf Tage im Kranklenhaus. Grund: Blutdruck von Systole 267 Diastole 147 Puls 112 Zu Hause nehme ich L-Thyroxin 100 und Amlodipin 5mg. Leider wird der Blutdruck nicht besser. Bei jeder kleinen Belastung steigt trotzdem der Blutdruck und ich habe oft das Gefühl, mir wird der Hals zugedrückt.. Der Kreislauf spiel ganz verrückt. Es kommen Ängste auf...

Antwort von Dr. med. Boris Leithäuser, verfasst am 18.04.2013

Sehr geehrte Christine, bei allem Verständnis für Ihre Situation: Diese öffentliche Internet-Plattform ist kein Ort für eine individuelle ärztliche Beratung. Bitte wenden Sie sich an den Arzt Ihres Vertrauens.

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