Hüftarthrose (Coxarthrose) durch Hüftarthroskopie behandeln

Dr. Rinio

von
verfasst am

Was ist eine Hüftarthrose (Coxarthrose)?

© psdesign1 - Fotolia.com-Hüftarthrose ist eine der am weitesten verbreiteten Gelenkerkrankungen. Das Hüftgelenk trägt das gesamte Körpergewicht - jeden Tag. Wie bei jeder Arthrose schwindet auch bei der Hüftarthrose die Knorpel-Schicht im Hüftgelenk. Als sichtbare Verminderung des Gelenkspaltes kann der Hüftspezialist die Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose) im Röntgenbild sehr gut diagnostizieren.

Die Therapie der Hüftarthrose durch Hüftarthroskopie will den Knorpelverschleiß möglichst stoppen oder um Jahre hinauszögern. Symptome wie Hüftschmerzen und Hüftimpingement (Bewegungsblockaden der Hüfte) kann der Hüftspezialist durch eine Hüftarthroskopie direkt und ursächlich behandeln.

Ursachen für die Hüftarthrose
Das Hüftgelenk kann aus vielen Gründen an einer Arthrose erkranken. Die einfachste Erklärung ist die sogenannte primäre Hüftarthrose. Das ist eine Arthrose, die scheinbar von alleine auftritt. Oft wird altersbedingter Verschleiß oder genetische Veranlagung als Ursache der primären Hüftarthrose gesehen.

Moderne Forschung und Untersuchungsmethoden Verfahren führten in den letzten 10-12 Jahren zu einer zunehmend genauen Klärung der wirklichen Ursachen der Hüftarthrose.

Wenn Ihnen die Diagnose „primäre” Hüftarthrose gestellt wird, bedeutet das, dass die Ursache der Hüftarthrose unbekannt ist. Aber Arthrose der Hüfte wird vom Hüftspezialisten immer öfter durch die eigentlichen Ursachen erklärt, man spricht hier von einer „sekundären” Arthrose der Hüfte.

Diese Auslöser der Hüftarthrose kennt der Orthopäde inzwischen:

  • Knochen-Nekrose ist das Absterben des Knochens wegen Durchblutungsstörungen
  • Oberschenkelhalsbruch (Oberschenkelhalsfraktur)
  • Osteoporose, der Knochenschwund durch Demineralisierung
  • Angeborene Fehlstellungen (Hüftdysplasie)
  • Morbus Perthes in der Kindheit (Durchblutungsstörung und Nekrose im Hüftkopf) 
  • Verletzungen der Gelenk-Lippe (Labrum der Hüfte) nach Stürzen
  • Fehlstellung von Gelenkkopf und Gelenkpfanne
  • Bewegungsblockaden des Hüftgelenks (Hüftimpingement)
  • Rheumatische Erkrankungen

Hüftarthroskopie behandelt die eigentlichen Ursachen der Sekundären Hüftarthrose
Hüftarthroskopie ist die minimalinvasive Operation des Hüftgelenks. Bei der Hüftarthroskopie werden  lediglich kleine 2-3 cm lange Hautschnitte gesetzt. Mit kleinsten Instrumenten können Knorpel, Knochen, Gelenkkapsel und Strukturen des Hüftgelenks untersucht und behandelt werden. Dabei sind die bei Arthroskopie üblichen Therapien möglich. Die Gelenkflüssigkeit wird ausgespült. Freie Gelenkkörper und andere Entzündungsursachen werden dadurch entfernt. Gerissene Strukturen wie zum Beispiel das Labrum können genäht werden. Osteophyten - Knochensporne am Gelenkrand, die die Knorpeloberflächen gefährden - werden abgetragen. Nach 4 Tagen erfolgt bereits die Entlassung aus dem Krankenhaus. Der Sportverzicht bei knochenmodellierenden Operationen des Hüftgelenks beträgt 12-24 Wochen. 

Eine Hüftarthroskopie kann Hüftarthrose stoppen
Die Hüftarthroskopie muss möglichst früh nach Einsetzen der Hüftschmerzen und ersten Symptome der Hüftarthrose durchgeführt werden. Wenn der Abbau des Gelenk-Knorpels schon weit fortgeschritten ist, kann auch eine Hüftarthroskopie die Arthrose der Hüfte nicht mehr stoppen. Vielleicht kann sie für den Patienten noch wenige Jahre Zeit gewinnen.

Eine rechtzeitig durchgeführte Hüftarthroskopie aber kann Coxarthrose aufhalten oder den Gelenkverschleiß um viele Jahre hinaus schieben. Die Hüftarthroskopie als relativ leichte Hüftoperation kann für viele Hüftpatienten das Einsetzen einer Hüftprothese oder Oberflächenersatzprothese um viele Jahre hinauszögern. Damit hat die Hüftarthroskopie einen sehr hohen Nutzen für Patienten mit beginnender Hüftarthrose.

Die traditionelle Therapie der Arthrose - auch der Hüftarthrose - besteht in verschiedenen, vor allem auf Symptomebene wirksamen Therapien. Dazu gehört vor allem die medikamentöse Schmerztherapie durch sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Empfehlungen zur Gewichtsabnahme und orthopädische Maßnahmen wie Schuhversorgung. Die Hüftarthroskopie kann durch Früherkennung der Ursachen den Gelenkverschleiß der Hüfte erstmals direkt stoppen.

Mit Ihrem Feedback helfen Sie uns, die Qualität von jameda laufend zu verbessern – vielen Dank!

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
62
Interessante Artikel zum Thema „Arthrose”

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Ihr Name(wird veröffentlicht)
Ihre E-Mail(wird nicht veröffentlicht)
Ihr Kommentar(wird veröffentlicht)
  

Kommentare zum Artikel (39)


28.11.2016 - 01:16 Uhr

Hallo, ich war gestern mit Freunden Bowling...

von Romy S.

... spielen und habe seit heute bei Belastung (z.B. Laufen) schmerzen an der linken Hüftseite. Was kann das sein und wann sollte ich damit zum Arzt? Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 23.01.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, wenn Ihre Hüfte nach einer Woche noch schmerzen sollte ist eine Untersuchung notwendig. Das kann eine Reizung oder eine Schleimbeutelentzündung sein. Man kann das aber nicht aus der Ferne einschätzen.

10.10.2016 - 10:06 Uhr

Hallo, ich bin 46 Jahre alt und habe einen...

von Sandra H.

... angeborenen Hüftschaden. Ich soll im Säuglingsalter mehrere Wochen in einer Klinik gewesen sein und lag dort in einer Hüftschale. Meine Eltern haben nie mit mir darüber gesprochen. Vor ca.20 Jahren bekam ich Schmerzen im Gesäß, bin zu meinem Hausarzt gegangen, der mich zum Orthopäden schickte. Mein Hüftknochen ist nur zu 50 % in der Hüftgelenkspfanne. Man verordnete mir Sport, um Muskulatur aufzubauen. Beruflich bin ich sehr viel zu Fuß unterwegs. Mittlerweile sind die Beschwerden schlimmer geworden, ich kann mein Bein nicht übereinander schlagen, lange sitzen und liegen fällt mir schwer. Wenn ich morgens aufstehe, kann ich kaum laufen und Treppen hinaufsteigen fällt mir auch immer schwerer. Ich bin schon öfters zum Orthopäden gegangen, es wurden immer Röntgenbilder gemacht, Ich bekomme derzeit Schmerzmittel und ich soll weiter Sport machen. Gerne würde ich mir Ihre Meinung dazu anhören. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 25.10.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, bei einer Fehlstellung des Hüftgelenks sind die hochgradig gefährdet, Hüftarthrose zu bekommen. Wenn Sie Sport machen, dann bitte sanfte Bewegungen möglichst unter Entalstung, wie z.B. Schwimmen oder Radfahren.

17.09.2016 - 09:51 Uhr

Hallo, erstmal vielen Dank für Ihre vorherige...

von K.

... Antwort. Ich habe nun die erste OP hinter mir und der Arzt sagte, dass mein komplettes Labrum verknöchert/verkalkt gewesen sei und das ich jetzt keines mehr habe. Aber so richtig erklären konnte er mir auch nicht ob bzw. welche Auswirkung das hat. Nun meine Frage: Braucht man denn ein Labrum? Bzw. wozu ist dieses? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.09.2016
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, das Labrum ist die Gelenklippe. Das gibt es z.B. auch am Schultergelenk. Es ist eine knorpelige, elatische Vergrößerung der Auflagefläche des Gelenks. Das Labrum vergrößert den Raum, indem sich der Hüftkopf bei Bewegungen des Hüftgelenks drehen kann. Es hilft auch bei der Verteilung von Gelenkschmiere auf den Knorpelflächen. Insofern hat das Labrum eine wichtige Funktion für die Biomechanik und den Knorpelstoffechsel Ihres Hüftgelenks. Viel schädlicher für das Gelenk wäre aber ein verknöchertes, defektes oder gerissenes Labrum, weil es ene raue Oberfläche hat und den Knorpelverschleiss stark beschleunigt. Die konkreten Auswirkungen hängen auch von Ihrer Lebensweise, Ihrer Belastungssituation und Ihrem täglich abgerufenen Bewegungsausmaß ab. Bitte lassen Sie sich eingehend beraten.

26.07.2016 - 18:19 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich bin 30 Jahre alt und...

von K.

... bei mir wurde ein Cam-Impingement und Coxarthrose 2.Grades (auf beiden Seiten) festgestellt. Diese sollen jetzt via Arthroskopie beseitigt werden. Nun meine Fragen: Werden beide Seiten in der Regel zusammen operiert, oder gibt es zwei OPs? Wenn es tatsächlich zwei Operationen sind, wie lange muss man dazwischen circa warten? Wie lange kann ich nicht arbeiten (als Tischlerin)? Wie lange darf ich kein Sport (Fußball) machen? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 28.07.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, bitte stellen sie alle diese Fragen an den Operateur, der Sie untersucht hat und Ihre Situation genau kennt. MIt konkreten Enpfehlungen in einem bestimmten Fall über das Internet tun wir hier neiamndem einen Gefallen. Es ist relativ sicher dass nicht beide Seiten gleichzeitig operiert werden, weil Sie jeweils eine Seite benötigen, um sich nach der Operation zu rehabilitieren. Ich würde einen Abstand von 2-3 Monaten zwischen beiden Eingriffen empfehlen. Die Dauer der Krankschreibung nach einer Hüftarthroskopie richtet sich auch danach, wie schwer Sie körperlich arbeiten müssen.

02.05.2016 - 09:39 Uhr

Hallo Dr. Schneider, ich habe 2011 eine TEP...

von Beatrix

... bekommen und zwar wegen Arthrose nach Dysplasie. Ich hatte einen Gluteus-Medius-Sehnenriss im Jahre 2012 mit operativer Behandlung sowie eine Psoas Sehnen Entzündung. 2013 kam es dann zu einer Infektion mit Kopf und Inlay Wechsel als Folge. 2016 unterzog ich mich einer Arthroskopie zum Ausschluss eines Infektes oder einer Allergie. Seit 2012 leide ich an chronischen Schmerzen beim Laufen, Sitzen sowie Stehen in Gesäß, im Oberschenkel außen, in der Leiste und im ISG. Ich habe außerdem eine schnappende Hüfte, die deutlich sichtbar ist. Was kann ich noch tun? Schmerzmittel helfen mir nicht. Ich bin 50 Jahre alt.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 01.06.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Nachfrage. Eine so komplexe Nachfrage sollten wir eher im rahmen einer Konsultation besprechen. Es kann durchaus sein, dass Ihre Situation noch Neurochirurgisch untersucht werden muss: auch eine Nerveneinklemmung kann solche nachhaltigen Schmerzen verursachen. Auch eine Überlastung von Muskeln und Sehnen im Gesäßbereich kann Hüftschmerzen verursachen. Wir kommen bei chronischen Schmerzen nach Endoprothesenoperation sehr häufig mit einer spezifischen, von Physiotherapeuten durchgeführten Schmerz-Therapie weiter: Der Zellbiologischen Regulationstherapie (Zellmatrix-Therapie) die gemeinsam mit unserem Facharzt für Physikalische Therapie und Rehabilitative Medizin Dr. Dickreiter durchgeführt wird.

20.02.2016 - 17:46 Uhr

Hallo Dr. Schneider, ich verfolge schon länger...

von Gertrud

... Ihren Artikel und wage mich jetzt auch mal eine Frage zu stellen. Vor 3 Jahren wurde bei mir eine Hüftarthroskopie gemacht, bei der mehrere Schäden beseitigt wurden wie z.B. ein freier Gelenkkörper und eine massive Schleimhautentzündung. Festgestellt wurde außerdem auch ein Knorpelschaden 3-4 Grades. Bei mir wechseln sich derzeit fast schmerzfreie Zeiten mit Zeiten eines nächtlichen Ruheschmerzes ab. Ich investiere auch viel Zeit in Bewegung und Muskelaufbau, aber in letzte Zeit sind die Schmerzen heftiger geworden. Nach längerem Sitzen komme ich kaum noch hoch. Mein Arzt rät mir zu einem TEP, ich selbst möchte das aber noch nicht. Was kann ich sonst noch machen? Ich bin 52 Jahre alt.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 26.02.2016
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, Sie haben ein sehr junges Alter für eine Hüft-TEP. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass Sie in Ihrem Leben einen Prothesenwechsel erleben würden. Die Standzeit einer Hüftprothese liegt bei 20-25 Jahren. Wenn die Ruheschmerzen nur gelegentlich auftreten, kann ich Ihnen empfehlen, Ihre Ernährung und Lebensführung zu prüfen. Es gibt Hinweise darauf, dass eine fleischarme Ernährung die Entzündungsneigung und Hüftschmerzen deutlich herabsetzen kann. Ungünstig sind auch Käse, gehärtete Fette (also gesättigte Fettsäuren) und Kaffee. Auch Alkohol und Nikotin spielen eine Rolle, und sollten reduziert oder abgesetzt werden. Eine Ernährung reich an Lauch und Zwiebeln kann speziell bei Hüftpatienten auch die Schmerzneigung deutlich herabsetzen. Dazu gibt es Verlaufsstudien. Günstig bei Hüftschmerzen wirken ungesättigte Fette wie in Seefischen und Olivenöl. Wenn Sie Milchprodukte zu sich nehmen, sollten Sie bitte die fettarme Variante wählen. Aus der Naturheilkunde stammt die Behandlung mit pflanzlichen Teufelskralle. Präparate der Teufelskralle (Harpagophyti Radix) gibt es in der Apotheke als Dragees. Viele Patienten erleben eine deutliche Reduktion Ihrer Schmerzen mit dieser pflanzlichen Arthrosetherapie. Dieser Effekt wurde auch in Verlaufsstudien gezeigt. Sollte doch eine Hüftprothese unumgänglich sein, bieten wir unseren jungen Patienten knochensparende Modelle an: Die im Tragekompfort sich sehr natürlich anfühlende McMinn-Prothese (Hüftkappenprothese) überkront lediglich den Hüftkopf. es ist keine Knochenresektion erforderlich. Bei einem Prothesenwechsel in späteren Jahren steht dann noch der ganze Knochen für die stabile Verankerung der Folgeprothese zur Verfügung. Sollte es Hinweise geben auf eine ungünstige Reaktion auf diese Metall-Metallgleitpaarung, mit der wir in 12 Jahren aber stets sehr gute Erfahrungen gemacht haben, gibt es die ähnlich knochensparende Kurzschaftprothese: bei der Kurzschaftprothese muss der Oberschenkelhals nicht tief ausgefräst werden. Auch hier steht beim Prothesenwechsel der gesamte Oberschenkelknochen noch für die Verankerung zur Verfügung. ein Stabilitätsverlust durch den Prothesenwechsel, der nach einer Hüft-TEP unvermeidlich ist, muss nicht befürchtet werden. Die klinischen Erfahrungen mit beiden Prothesenmodellen sind nicht so gut begründet, wie bei der Vollprothese, weil sei noch nicht so lange ein der Anwendung sind. dei Prothesenregister geben aber für beide knochensparende Prothesentypen gute Verläufe wieder.

17.01.2016 - 20:00 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich habe degenerative...

von Claudia B.

... Veränderungen des anterioren und anterior-lateralen Labrum acetabulare des linken Hüftgelenks. Es besteht der Verdacht auf kleine Läsion an der Unterfläche und zentrale deg. Veränderungen und Verbreiterung und Verplumpung des Labrums in diesem Abschnitt. Außerdem auf Impingement des Labrum acetabulare. Es wurde eine ödematöse Veränderung des Ligamentum teres capitis femoris festgestellt. Ich habe keine ossäre Läsion, aber Regelrechte ossäre Skelettelemente. Meine Frage: Soll man das operieren und wenn ja, wer macht das am besten und hat am meisten Erfahrung? Ich wohne in Augsburg und ich könnte auch nach München fahren. Wie lange darf man nach einer gewissen Schonzeit, nach der Arthroskopie, wieder Tennis spielen und wann ist, nach der OP, wieder uneingeschränkt jede Bewegung möglich? Muss man gewisse Sportarten dauerhaft bleiben lassen oder sogar ganz aufgeben? Ich spiele Tennis nur hobbymäßig, aber total gerne. Wie lange ist man nach der OP in der Bewegung eingeschränkt? Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Claudia B.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 21.01.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, ich nehme an Sie haben Ihren MRT-Befund übermittelt. Es gibt deutliche Anzeichen einer Indikation für eine Hüftarthroskopie. Allerdings haben wir keine Informationen zu Ihrem generellen Status im Hüftgelenk (Arthrosegrad, Lebensalter, schmerzen, Bewegungseinschränkungen, spezifische Belastungen). Wir können Ihnen eine spezialisierte Diagnose und ggf. auch Therapie mit Hüftarthroskopie in Gundelfingen bei Freiburg anbieten. Tatsächlich sind in dieser Indikation von weiter her anreisende Patienten sogar die Regel, wenn eine spezialisierte Behandlungsmöglichkeit gesucht wird. Die Frage nach der dauer der Reha ist nicht allgemein zu beantworten. Nach Weichteileingriffen geht es wenige Wochen, nach knöchernen Eingriffen etwas länger. Auch die Möglichkeit Tennis zu spielen - mit den charakteristischen Start Stopp-Bewegungen könne wir erst beantworten, wenn wir einen allgemeinen Status Ihres Hüftgelenks erhoben haben. tatsächlich geht es bei dieser Indikation der Hüftarthroskopie aber v.a. um eine gelenkerhaltende Therapie Ihres Hüftgelenks, um Hüftarthrose durch Unterstützung der normalen Funktion des Hüftgelenks zu verhindern und eine Hüftprothesenoperation nach Arthrose zu vermeiden.

03.11.2015 - 16:29 Uhr

Wo kann ich eine Hüftathroskopie machen lassen?...

von Dorli

... Ich wohne in Bonn, und habe seit 6 Wochen Schmerzen beim Liegen und Gehen in der Hüfte. Danke für Ihre Antwort.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 18.11.2015
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, Sie sollten evtl. zunächst eine gründliche Untersuchung Ihres Hüftgelenks vornehmen lassen. Es ist ja offenbar noch keine Indikation gefunden worden. Hier gibt es zahlreiche bildgebende Verfahren mit denen sie sich Gewissheit über die Ursachen Ihrer Schmerzen verschaffen können. Viele Patienten reisen aus Bonn auch mit dem Zug zu uns in die orthopädischen Gelenk-Klinik.

06.10.2015 - 09:51 Uhr

Wo kann ich eine Hüftarthroskopie machen lassen?...

von silvia

... Ich wohne in der Nähe von Chemnitz. Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Silvia

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 08.10.2015
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, sie können sich immer an uns wenden wegen eines Termins für eine Hüftarthroskopie.

26.09.2015 - 15:00 Uhr

Besteht ein kausaler Zusammenhang nach...

von B.V.

... Schädelhirntrauma mit Hüftkopfnerrose bds. und Durchblutungsstörungen?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 08.10.2015
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, Zwischen Schädel-Hirn-Trauma und Hüftkopfnekrose gibt es keinen belegbaren Zusammenhang.

19.07.2015 - 12:55 Uhr

Befund: Fortgeschrittene Coxarthrose Hüfte links...

von Wilfried

... Lt Empfehlung meines Orthopäde: OP Welche Chancen bestehen bei einer Röntgenreizbestrahlung?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.08.2015
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, bitte diskutieren Sie die Umstände einer geplanten Behandlung einer Hüftarthrose in Ihrem Fall mit dem Arzt, der Sie auch tatsächlich untersucht hat und Ihren Befund genau kennt..

11.07.2015 - 22:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Schneider, ich bin noch 44...

von Kerstin

... Jahre alt und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hatte vor gut 2 Jahren einen Arbeitsunfall bei dem ich einen Meniskusriss erlitten habe. Dieser wurde dann 3 Monate später operiert (Lappenriss entfernt und Meniskusriss genäht) 6 Monate später musste nochmal operiert werden, da die Meniskusnaht mir Probleme bereitete. Es fanden zwischenzeitlich auch Physiotherapien statt und ich fuhr Fahrrad- kleine Strecken da ich weiterhin Schmerzen hatte. Nun begab es sich, dass ich 6 Monate danach eine Meniskus-Teilentfernung hatte mit Knorpelglättung. Es besserte sich immer noch nicht, hatte nun dazu noch eine Blockierung im Knie und diverse Schmerzen in der Hüfte, die sich als Coxarthrose herausstellte. Es ist als wenn der Hüftknochen gleich vorn rausdrückt und im Knie (geschwollen) und Hüfte ein Schmerz wie Wundscheuern. Habe Anlaufschmerzen ...eigentlich den ganzen Tag Schmerzen und nehme Schmerzmittel auf Anraten meines Orthopäden (IBU 800,Amitriptilien usw.). Habe vor einiger Zeit auch eine Reha gemacht mit anschließender IRENA,was aber kein Erfolg brachte. Nun kam noch ein altersbedingter Verschleiß der HWS dazu (lt Arzt). Hatte auch ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt,da ich nicht mehr knien, hocken, lange stehen, lange sitzen, schwer heben usw.kann. Ich habe mittlerweile auch Depressionen und mir wurde geraten, eine Tagesklinik zu besuchen. Würde gern ihre Meinung dazu hören,denn ich hab das Gefühl, dass man mir hier nicht wirklich hilft. Und ich irgendwann mich schon mit Rolator sehe wenn es so weitergeht....wollte eigentlich noch was mit meinen Enkeln unternehmen.MFG

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 13.07.2015
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, das ist eine sehr beschwehrliche, langwierige Krankengeschichte für eine 44-jährige Patientin. Denken Sie aber auch daran, welches Potential in Ihrem jungen Körper steckt. Darum würden Sie viele Ältere beneiden. Wahrscheinlich haben Sie durch die chronischen Knieschmerzen nach Ihrem Meniskusris begonnen, die Hüftgelenke ungleichmässig zu belasten. Ich kann Ihnen raten, mit Hilfe der Physiotherapie vor allem wieder Vertrauen in Ihren Körper aufzubauen und Ihren Bewegungsradius zu stabilisieren und Ihre Stimmung zu verbessern. Die Therapie des Meniskusriss hat sich offenbar sehr lange hingezogen. Ich würde Ihnen dennoch raten, sich auf die Therapie einzulassen. Das Gefühl dass "alles nichts bringt" geht sehr häufig einher mit Depressionen. Das ist natürlich schwierig: In dieser Situation sollten Sie sich mit Hilfe der Krankengymnastik möglichst viele Bewegungsmöglichkeiten zurückholen und stabilisieren, dafür benötigen Sie Optimismus und volle Konzentration. Gerade in Ihrem noch jungen Alter hat der Körper noch erstaunliche Regenerations- und Entwicklungsmöglichkeiten. Das betrifft die Gelenkführung der Hüfte, des Knies aber auch die Stabilität der Wirbelsäule. Das alles kann durch Training und Übung positiv beeinflusst werden. Dieses Potential, dass sie vieles wieder in die eigene Hand nehmen können, müssen Sie auch wieder bewusst erfahren und erleben lernen. Gerade mit einer Depression ist sowohl die Schmerzerfahrung, als auch die Wahrnehmung der eigenen Handlungsmöglichkeiten sehr nachteilig verändert. Diese Selbstwahrnehmung ist aber nicht realistisch, sondern Sie machen sich das zu einem guten Teil auch vor. Sie müssen sich nun Schitt für Schritt auf die angebotenen Therapien einlassen, und jeden Fortschritt im Moment erspüren: Sich auf die Angebote einlassen und selbst herausfinden, was Ihnen gut tut, ohne zunächst zu viel von sich und Ihren Therapeuten zu verlangen. Sehen und spüren Sie mit Dankbarkeit die kleinen Fortschritte. Wenn Sie das wieder erfahren haben, kommen Sie wieder auf einen guten Weg.

06.07.2015 - 11:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, Ich bin 38...

von Tom

... Jahre alt und habe seit einigen Jahren Probleme im unteren Rücken insbesondere nach längerem Sitzen Anlaufschwierigkeiten, bzw. Mühe mich durchzustrecken, jedoch alles im erträglichen Rahmen, sodass ich deswegen nie Schmerzmittel einnehmen musste. Spiele seit meiner Kindheit regelmäßig und leidenschaftlich Fußball. Im Januar sind erstmals Leistenschmerzen (hatte ich bis anhin noch nie!) rechts hinzugekommen, feststellbar vor allem bei tiefem Husten & der Ausübung von Sport. Die Leistenschmerzen bei der Ausübung von Sport (Fußball, Tennis) verschwanden allerdings relativ schnell wieder (Anlaufschmerzen). Ich hatte zwar schon einen Leistenbruch links, der operiert wurde. Dieser war jedoch schmerzlos. Als Ursache für meine Leistenschmerzen wurde wieder ein Bruch per Ultraschall festgestellt. Bei der Vorabklärung beim Chirurgen an einem anderen Spital war dieser jedoch nicht mehr auffindbar. Daraufhin wurde vom Orthopäden ein Röntgenbild gemacht, wo an der linken und rechten Hüfte wie auch am Ischias sakral Ablagerungen (Kalk?) festgestellt wurden, worauf ein MRI mit Markierung an der rechten Hüfte durchgeführt wurde. Der Befund der Bilder zeigte ein Impingement rechts, Labrumrisse wie auch Chondromalazie am Hüftgelenkskopf (3. Grades) wie auch an der Pfanne (Grad 2-3). Die Hüfte links wurde nicht untersucht. Kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass dort auch ein Impingement mit entsprechender Abnutzung vorhanden ist. Habe seit kurzer Zeit links leichte diffuse Schmerzen im Oberschenkel bis hin zum Knie. Nehme an dass sich das Impingements während der Pubertät und der hohen Belastung durch Sport (Fußball, Tennis) entwickeln konnte. Hatte solange ich mich erinnern kann noch nie eine hohe Hüftbeweglichkeit, bin aber davon ausgegangen, dass dies bei mir einfach so ist. Darf ich Sie fragen, ob noch Hoffnung besteht mittels Hüftarthroskopie minimalinvasiv das Impingement zu beseitigen und entsprechend die Verschlimmerung des Zustandes hinauszuzögern und ggf. in der sportlichen Aktivität nicht eingeschränkt zu werden? Oder schließt ein solcher Befund einen sinnhaften Eingriff kategorisch aus, so dass es nur noch darum gehen kann mittels Schmerztherapie den Ersatz des Gelenkes mittels Prothese hinauszuzögern mit entsprechenden Einbußen der Lebensqualität? Der Orthopäde verordnete erstmals Physiotherapie und gegebenenfalls eine Kortisonspritze in die Hüfte, aber mir scheint dies Symptombekämpfung, da doch das Impingement für die Beschwerden verantwortlich ist... Für eine Rückmeldung wäre ich Ihnen sehr dankbar! Herzlich Tom

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 06.07.2015
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, sie schildern hier einen sehr ausführlichen Krankheitsverlauf. Bei einer Arthrose Grad II ist durchaus noch eine deutliche Verbesserung des Gesamtverlaufes zu erwarten, wenn es arthroskopisch gelingt, die mechanische Ursache der Arthrose zu beseitigen. In ihrem jungen Alter lohnt sich eine gelenkerhaltende Behandlung der Hüftarthrose auf jeden Fall. Die Symptombekämpfung mittels Kortison und Schmerzmitteln wäre kein bevorzugter, langfristig angelegter Behandlungspfad. Sie können sich gerne in unserer Sprechstunde vorstellen.

23.03.2015 - 18:50 Uhr

Sehr geehrter Dr.Schneider, ich bin 56 Jahre alt...

von B.Ba

... und habe beidseitig eine Bursitis Trochanterica und auch beidseitig Coxarthrose. Ich leide schon seit ca.3 Jahren daran und habe durch den Schmerz im Liegen auf der Seite auch noch massive Schlafstörungen. Bei mir wurden schon einige Therapien versucht unter anderem Röntgenreizbestrahlung 2x 10 Sitzungen, enzbehandlung, Stoßwellen, Kortison und andere diverse Schmerzmittel. Bis jetzt alles erfolglos. Ich bin durch das ewige wach werden auch psychisch angeschlagen. Was könnten Sie mir noch raten. Bin über jeden Tip dankbar.MfG B.Ba

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.03.2015
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, solche langwierigen Krankheiten könne nur nach ausführlicher Voruntersuchung behandelt werden. Ich kann Ihnen einen Termin in unserer Sprechstunde anbieten, wo wir den bisherigen Verlauf Ihrer Hüftarthrose gemeinsam evaluieren und Lösungsmöglichkeiten entwickeln.

12.01.2015 - 00:36 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Schneider, ich bin...

von Steph

... 35 Jahre alt und habe bis Mai 2014 26 Jahre lang sehr intensiv und höherklassig Handball gespielt, bis mich ein erneuter BAndscheibenvorfall aus der Halle und in die Reha verbannt hat. Dort wurde meine Problematik leider nicht besser und aufgrund der Empfehlung einer Therapeutin stellte ich mich bei einem Gelenkzentrum vor. Dieser bestätigte den Verdacht eines Cam-Impingement mit Verdacht auf Labrumriss. OP Termin wurde auf 14 Tage später vereinbart. Am 30.10.14 hatte ich die Cam-OP mit Fixierung des Labrum (war komplett gelöst) mit 2 Ankern. Die Operation wurde arthroskopisch durchgeführt. Nach Krankenhausaufenthalt von 4 Tagen konnte ich auf Krücken nach Hause gehen. Der Doc meinte ich soll für 1-2 Wochen nur zum Teil belasten (höchsten Fuss aufstellen) und danach die Krücken weg lassen. Leider waren meine Beschwerden so stark, dass ich in Absprache mit meinen Physios fast 4 Wochen lang die Krücken genutzt habe. Die Schmerzen waren nach diesen 4 Wochen zwar noch immer nicht weg, aber zumindest in einem weitestgehend tolerablen Bereich. Seitdem ich ohne Krücken unterwegs bin habe ich jedoch die ganze Zeit gemerkt, dass ich sehr stark eingeschränkt bin, völlig schief laufe und die Schmerzen mich sehr behindern. Mitte Dezember, 5 1/2 Wochen nach OP, stand dann die erste Nachsorgeuntersuchung an, wo mein Doc (der auch der Operateur war) meinte das die Wunde/das Labrum vernarbt, geschwollen und entzündet war (durch Sonountersuchung festgestellt). Ich sollte 10 Tage lang Ibu 600 2x täglich einnehmen und mit meinen Physios alle Übungen machen. Er hat die 90° an diesem Tag quasi frei gegeben. Gesagt und getan, so weit es ging. Nun ist es aber mittlerweile so, dass ich in der passiven Bewegung in Rückenlage gerade so an die 80° schmerzfrei hinbekomme, Rotation ist gar nicht möglich. Aufgrund dieser Einschränkung fängt nun mein Rücken wieder an zu zicken und der Zustand der Hüfte ist, aus meiner Sicht, alles andere als Optimal und für mich für die Zukunt tolerierbar. Kann es sein das das Labrum nicht richtig angewachsen ist oder sich gar wieder gelöst hat? Bei Bewegung ist das typische Ziehen in der Leiste, was ich so vor der OP gar nicht hatte. Nach längerem Sitzen habe ich regelrechte Anlaufschwierigkeiten. Ich muss mich erstmal hinstellen, positionieren und die ersten Schritte ganz vorsichtig machen. Was kann das sein? Ich Danke Ihnen im Voraus für Ihre Beurteilung bzw. für Ihre Ratschläge. MfG

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, nach einer so detaillierten und komplexen Vorgeschichten gibt es viele Möglichkeiten für Schmerzen nach Hüftarthroskopie. Sie sollten möglichst Eng mit Ihrem operierenden Arzt zusammenarbeiten, der Ihren Fall genau kennt.

08.12.2014 - 13:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich bin auf der...

von Elli

... Suche nach Sport-/ Bewegungsgruppen für Hüftarthrosepatienten in der Umgebung Freiburg. Könnten Sie mir da weiterhelfen oder haben Sie eine Idee an wen ich mich wenden kann? Freundliche Grüße

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 16.12.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, entsprechend Angebote zu arthrosegerechtem Training machen viele Sportvereine oder auch Fitnesstudios. Wichtig ist die Bewegung unter Entlastung. Dazu gehört vor allem Wassergymnastik und Aquajogging. Entsprechende Kurse gibt es regelmäßig in allen öffentlichen Bädern Freiburgs siehe www.badeninfreiburg.de, dort werden auch freie Plätze gemeldet.

20.11.2014 - 07:50 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich bin sehr...

von jessica

... verzweifelt ich habe Arthrose im Endstadium bin 31 jahre und habe sehr starkes Übergewicht und mein Arzt meint eine Operation erst wenn ich abgenommen habe aber leider bekomme ich es nicht hin.Er hat gesagt mit viel sport kann es auch besser werden aber da ich sehr starke schmerzen habe und so eingeschränkt das ich ohne Medikamente nicht mal mehr schlafen kann und keine sparziergänge machen kann ohne danach gleich flach zu liegen und ich mein Bein garnicht mehr heben,geschweige den drehen oder mir die Schuhe zu binden kann. Frage:ist es richtig das man eine neue hüpfte nicht bekommen kann wenn man stark Übergewichtig ist ? Oder gibt es da Möglichkeiten?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 16.12.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, ich kann Ihnen da über das Internet keine pauschale Auskunft geben. Die Lebensdauer der Prothese wird durch Übergewicht auch stark reduziert, so dass die Gefahr eines Prothesenwechsels nach wenigen Jahren durchaus gegeben ist. Nach einer Untersuchung kann man in einem persönlichen Gespräch solche Fragen besser abwägen.

09.10.2014 - 10:18 Uhr

Hallo Herr. Dr. Schneider, anbei noch eine...

von Holger

... Frage zu meiner vorher gestellten: Wie würde sie denn es sehen bei einem CAM-Inpingement Übungen für die Beweglichkeit zu machen, z.B. in Rückenlage beide Beine an die Brust ziehen....oder das Strümpfe anziehen im Sitzen auf einem Stuhl wo ich einfach die beine im bis auf 120 ° beuge und die Strümpfe anziehen. Solche Bewegungen beim CAm-Inpingement eher meiden oder nicht. Klar der Arzt sagt sie dürfen alles machen wo sie keine Schmerzen haben. Aber wenn es dabei ein bischen zwickt weiß ich nicht ob die Beschwerden vielleicht vom Illiopsoas kommen oder vom Hüftgelenk vondaher bin ich auch nicht schlauer. Wie soll ich mich verhalten, generell keine endgradigen Bewegungen machen?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 10.10.2014
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, Sie haben nun detaillierte klinische Anfragen zu Ihrem Cam-Impingement Befund, der mir weder als radiologisches Bild oder als schriftlicher Befund vorliegt. Sie haben in der Annahme recht, und lassen ein sehr gutes Grundverständnis erkennen endgradige Bewegungen bis zur Klärung zu vermeiden, um Ihr Hüftgelenk zu schützen. Sie können endgradige knöcherne Bewegungsblockaden durch Ihr Hüftimpingement übrigens recht genau von Muskelblockaden unterscheiden. Der "Anschlag" ist ein ganz anderer, es fühlt sich auch anders an, als eine endgradige Dehnung des Hüftbeugers. Wir arbeiten gerne auch mit Hilfe unserer physiotherapeutischen Abteilung ein Bewegungskonzept mit Ihnen aus. Diese Forum ist aber als Medium für detaillierte klinische Anfragen rechtlich und medizinisch nicht geeignet. Diese Aussagen sind öffentlich und werden möglicherweise von jedem Leser auf sich angewendet, wenn Sie hinreichend konkret für einen bestimmten Fall passend scheinen. Daher müssen wir etwas allgemein bleiben.

09.10.2014 - 08:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, könnten Sie...

von Silvia

... mir bitte Spezialisten für Hüft-Arthroskopien in der Umgebung von Trier (PLZ 54290) z.B. in Köln benennen. Bei mir ist innerhalb eines Jahres eine Cox-Arthrose rechts mit Impingement diagnostiziert worden. Mein Orthopäde rät zu einer Arthroskopie. Vielen Dank im voraus für Ihre Mühe.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 10.10.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, Wir kennen die Gegend von Trier und den Spezialisierungsgrad der Kollegen dort nicht. Sie können sich aber durch Anrufe bei Kollegen dort selbst erkundigen. Vielleicht kann Ihnen Ihre Krankenkasse auch weiterhelfen. Unsere Hüftspezialisten in der Gelenkklinik (Dr. Schneider und Dr. Rinio) verfügen über eine c.a. 10 - jährige Erfahrung mit gelenkerhaltender Hüftarthroskopie. Sie können sich auch bei Ihrem Orthopäden nach einer OP-Möglichkeit erkundigen, wenn Sie in der Nähe bleiben wollen. Unsere anreisenden Patienten kommen für einen so spezialisierten Eingriff aus ganz Deutschland, oft auf Empfehlung bzw. Überweisung ihres behandelnden Orthopäden. Da die Hüftarthroskopie in vielen Häusern kein häufig durchgeführter Eingriff ist, ist Ihre Recherche berechtigt. Gerne kann sich auch Ihr Orthopäde zu einem Informationsgespräch bei uns melden, wir rufen auch gerne zurück.

08.10.2014 - 11:06 Uhr

Hallo,ich wohne im Raum Würzburg und frage an ,ob...

von Maria

... es in meiner Nähe - auch Bayernweit - einen Arzt gibt ,der die Hüftarthoskopie anwendet. Vielen Dank Doris Maria

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 10.10.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, wir können den Spezialisierungsgrad der Kollegen in Bayern nicht genau einschätzen. Wir (Dr. Schneider und Dr. Rinio) haben in der Gelenk-Klinik eine etwas 10 - jährige Erfahrung mit gelenkerhaltender Hüftarthroskopie. Weil die Mobilität nach Hüftarthroskopie sehr gut ist, reisen viel Patienten für diesen Eingriff auch bei uns an. Vielleicht kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt, der die Diagnose gestellt hat, eine Empfehlung seines Vertrauens geben.

23.09.2014 - 15:13 Uhr

Vielen Dank für ihre Antwort, Herr Dr. Schneider!...

von Alma

... Ich habe am 26.09. einen Op-Termin für Endoprothese Mein behandelnder arzt rät mir von einer hüftarthroskopie ab. Begründung: Es ist bei mir nicht sinnvoll und wird mir auf Dauer nicht helfen Ich muss dazu sagen, dass er das auch nicht machen kann, ich bin aus Österreich und bei uns wird es nicht überall in Krankenhäusern angeboten. Lg Alma

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 02.10.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, ich nehme auch an, dass ihr Arzt diese Empfehlung gewissenhaft ausspricht. Auch in Deutschland wird die Hüftathroskopie als recht neues gelenkerhaltendes Verfahren nicht flächendeckend angeboten. Es gibt tatsächlich auch in unserer Praxis Stadien der Hüftarthrose, wo die gelenkerhaltende Behandlung durch Hüftarthroskopie keine Besserung mehr verspricht. Ich wünsche Ihnen alles gute und viel Geduld und Optimismus in der wichtigen Rehabilitation. So können Sie die Grundlage für eine sehr gute Beweglichkeit Ihrer Hüfte legen.

22.09.2014 - 21:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider Bin 38 Jahre...

von Alma

... und meine Diagnose ist hüftdysplasie beiderseits (links mehr als rechts), Sekundärarthrose links und beginnende rechts und Labrumriss beiderseits. Habe schmerzen, die strahlen auch in die Beine und sind immer da Durch hüftdysplasie ist mein linkes Bein verkürzt und mein Wirbel ist auch leicht betroffen. Wäre bei mir eine hüftarthroskopie noch sinnvoll? Vielen Dank für Ihre Antwort Lg. Alma

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 23.09.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, die von Ihnen geschilderte Indikation Hüftdysplasie in Verbindung Labrumriss ist eine Kernindikation für Hüftarthroskopie. Bei Ihrem sehr jungen Alter wäre eine gelenkerhaltende Behandlung besonders angesagt. Die Konkrete Indikationsstellung für eine Hüftarthroskopie müsste man allerdings nach einer ausführlichen Untersuchung stellen, wobei der Zustand von Gelenk-Knorpel und Weichteilen am Gelenk genau inspiziert wird, um die Behandlungsmöglichkeiten und Aussichten genauer planen zu können.

19.08.2014 - 13:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich habe seit...

von Lydia

... knapp 1 Jahr starke Schmerzen in der re. Hüfte. Der Rücken sowie ISG Gelenke wurden abgecheckt, ohne Befund. Ein MRT ergab wieder keinen Befund.Man vermutet einen Labrumriss, doch MRT sagt " nein". Die Schmerzen sind ständig da, sowohl in Ruhe wie bei Belastung. Kann das rechte Bein nicht belasten, noch nach außen ( Aussenrotation) drehen. Laufe an Gehstützen .Würde eine Hüftarthroskopie Hilfe bringen, es liegt in verschied. Gelenken Arthrose vor. Bin für jeden Rat dankbar! Habe bereits 7 Schulter OP´s, HWS OP und Knie OP rechts in den letzten 7 Jahren bekommen, doch diese Schmerzen ( Hüfte) bekommt man nicht in den Griff. LG Lydia

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 27.08.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, für Hüftschmerzen gibt es viele Ursachen. Eine Hüftarthrose als Ursache wäre dabei noch relativ einfach festzustellen. Die Hüftfunktion ist eine komplexes Zusammenspiel aus Nerven, Muskeln und Bändern. es gibt zahlrieche Möglichkeiten für Einklemmungen, Bänderrisse und resultierende Instabilitäten. Das sollten Sie bitte noch einmal mit einem Hüftspezialisten abklären. eine Hüftarthroskopie würde ich erst empfehlen, wenn es nach gründlicher Untersuchung eine geeignete Indikation dafür gibt. Als Verlegenheitsmaßnahme ist dieser Eingriff sicher nicht zielführend. Im Zweifel würde ich die MRT Untersuchung nochmals durchführen.

18.08.2014 - 18:51 Uhr

Sehr geehrter Dr. Schneider, vor 3 Jahren wurde...

von Julian

... ich arthroskopisch an der li. Hüfte operiert. Mehrere Schäden wurden beseitigt. Letzte Diagnose Chondromalacie Grad 3-4. Jetzt wurde bei mir an der re.Hüfte ein Cam Impingement festgestellt. Labrumriss kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Mein Orthopäde rät mir zu Hyaloroninjektionen.Ich bin skeptisch.Was kann ich sonst noch machen. LG Julian

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 27.08.2014
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, Kraftttraining zur Entlastung der Hüfte und Radfahren sind sicher hilfreich, weil sie das Gelenk aktiv halten und den Stoffwechsel fördern. Hyaluronsäureinjektionen sind eher symptomatisch. Man kann Sie im Einzelfall durchführen, sie gehören bei Hüftarthrose aber nicht in die erste Reihe unserer Therapieempfehlungen.

06.08.2014 - 09:51 Uhr

Sehr geehrter Dr.Schneider, bei mir wurde...

von Bernhard

... destruierende Coaxarthrose diagnostiziert. Das linke Bein ist etwas steif und ich habe hauptsächlich Muskelschmerzen(nach Bandscheibenvorwölbung).Dadurch hinke ich. Schmerzen in der Hüfte sind hauptsächlich am Beckenrand. Soll ich mich einer Operation unterziehen? Mit freundlichen Grüßen Bernhard

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 06.08.2014
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, im Prinzip haben Sie eine fortschreitende Hüftarthese, Ihr Alter teilen sie nicht mit. Ihre Allgemeinsituation und der Auslöser wurden, auch die Geschwindigkeit mit der die Hüftarthrose voranschreitet, wird nicht genannt. Das Stadium der Arthrose kennen wir auch nicht. Wir wissen nicht ob sie eine sekundäre Hüftarthrose haben, die durch ein Hüftimpingement oder eine Hüftverletzung (z.B. Labrumriss) ausgelöst wurde. in diesen Fällen kann eine Gelenkerhaltende Operation (Hüftarthroskopie) das Gelenk wieder stabilsieren. Bei weitem nicht alle Operationen an der Hüfte sind gelenkersetzend. diese Frage -also eine Zweitmeinung zu einem Operationsvorschlag - können Sie auch nicht über das Internet beantworten lassen, sondern müssen sich zur umfassenden Untersuchung in der Sprechstunde vorstellen lassen. Dann können und dürfen wir belastbare Aussagen machen.

29.04.2014 - 21:53 Uhr

Hallo Dr. Schneider, bin nach fast. 2,5 jähriger...

von Susanne

... Leidens Zeit erfolgreich athroskopisch an der re. Hüfte operiert worden. Diagnose.Massive Gelenk Schleim haut Entzündung,freier Gelenkskörper,Labrumriss.Jetzt beginnen die Beschwerden auch an der li. Hüfte. Bis jetzt habe ich erst leichte Schmerzen und noch keine Diagnose. Wie lang kann ich warten.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 30.04.2014
Dr. med. Martin Rinio

Vielen Dank bezüglich Ihrer Anfrage zum Thema Hüftschmerzen. Ich würde an Ihrer Stelle nicht übers Internet anfragen, denn ohne direkte körperliche Untersuchung kann Ihnen kein Arzt eine Empfehlung aussprechen bezüglich Ihrer Hüftschmerzen. Ich freue mich für Sie, das die Hüftarhroskopie bei Ihnen erfolgreich war und Ihre Beschwerden wieder zurückgegangen sind. Eine Hüftarthroskopie ist um so hilfreicher, je früher die entstehende Hüftarthrose behandelt wird. Auch wenn die Hüftschmerzen nicht wegen Schäden am Hüftgelenk, sondern etwa als Entzündung, Bursitis oder aus einem anderen Grund vorliegen, der nicht operiert werden muss, hilft eine frühzeitige Abklärung. Auch wenn Sie an der rechten Hüfte größere Schäden hatten, bedeutet das ja nicht gleich, dasss hinsichtlich der Schmerzen an der linken Hüfte eine Indikation zur Hüftarthroskopie besteht. Über den empfohlenen Entscheidungsspielraum kann ich Ihnen nach einer Untersuchung gerne Auskunft geben.

15.04.2014 - 22:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider Ich wurde im...

von Daniel

... März 2013 wegen beschwerden arthroskopisch operiert, Befund : Labrumriss ( genäht, geklammert ) Schenkelhals wurde geschliffen und Hüftpfanne. Nach der Ops 6 Wochen Gehstöcke. Ca. 2 Monate nach der Op sind die schmerzen immer noch da und zwar stärker, MRI befund starke verwachsungen, Dezember 2013 ernäute OP. Labrum wieder gerissen und angenäht starke entzündung. Und jetzt nach der OP wieder die gleichen unangenehmen schmerzen beim Bein heben innenrotation ab 80 Grad. Neuester MRI befund vom 15.4.2014 narbenbildung soll nochmals Operiert werden..!!?? Herr Dr. Schneider was soll ich tun? Bin 23 und möchte nicht jedes 1/2 jahr operiert werden, möchte gerne ein normales Leben und sehr gerne beschwerdenlos sein und arbeiten.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 22.04.2014
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre ausführliche Fallschilderung Ihrer Situation nach Hüftarthroskopie. Offenbar wurden Sie hinsichtlich mehrerer Befunde behandelt: Labrumriss, Hüftimpingement und Hüftdysplasie. Das ist eine sehr anspruchsvolle Gesamtkonstellation. Dazu kann man ohne ausführliche Untersuchung über das Internet wenig sagen, wir dürfen auch nicht einfach zu laufenden Behandlungen Stellung nehmen. Diese Frage sollten Sie natürlich auch Ihrem operierenden Arzt stellen. Sollten Sie eine Zweitmeinung zu Ihrem Zustand nach zweimaliger Hüftarthroskopie einholen, denken Sie daran, Ihre Befunde und OP-Berichte mitzubringen.

29.03.2014 - 19:02 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich habe schon...

von Waltraud

... seid längerer Zeit Schmerzen an der rechten Hüftvorderseite und in der Leistengegend. Der Orthopäde meint es ist Arthrose. Ich möchte gern noch eine zweite Meinung eines anderen Orthopäden einholen. Würden Sie mir bitte eine Klinik bzw. Arzt nennen, in Rostock, der mich beraten und behandeln kann. Auf eine Antwort freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 31.03.2014
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Hüftarthrose. eine Arthrose des Hüftgelenks kann meist durch Röntgen recht zuverlässig diagnostiziert werden. Hüftarthrose ist für einen Orthopäden mehr oder weniger ein Standard-Diagnose: Man prüft anhand des Gelenkspaltes im Hüftgelenk das Vorhandensein von Gelenk-Knorpel. Ist der Gelenkspalt nicht mehr vorhanden, ist der Knorpel durch Arthrose abgenutzt. Eine Hüftarthrose ist damit eindeutig nachweisbar. Sehr viel anspruchsvoller ist hingegen die Einordnung der Ursache der Hüftarthrose. Je mehr man weiss über die Entstehung von Coxarthrose, um so mehr werden Form und Stellung des Hüftgelenks, insbesondere von Hüftkopf und Hüftpfanne in die Diagnose mit einbezogen. Sie sollten zur Wahrung Ihrer Behandlungsmöglichkeiten einen möglichst detaillierten Befund zur Entstehung der Hüftarthrose in Ihrer individuellen Situation anstreben. Auch wenn eine Hüftprothese unvermeidlich ist, sollten Sie auf die entsprechenden Qualitätsmerkmale wie Erfahrung und Routine, sowie detaillierte Diagnostik achten. Erfahrene Hüftspezialisten können sich durch Nachweis Ihrer Erfahrung und ihrer guten Ergebnisse um das Zertifikat EndoProthetikZentrum (EPZ) bewerben. Das ist für Sie sicher ein Hinweis für Ihre Suche. Vielleicht hilft Ihnen dieses Forum weiter bei der Suche nach einem Spezialisten in Ihrer Nähe. Wir kennen die Kollegen an der Küste leider nicht so gut.

30.01.2014 - 09:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, seit Beginn...

von Frank

... des letzten Jahres treten bei mir belastungsabhängige Schmerzen im Bereich rechter Oberschenkel / Gesäß auf. Eine Röntenuntersuchung und ein darauffolgendes Arthro MRT zeigten daraufhin eine allenfalls beginnende Arthrose und eine ganz leichte Impingement - Symptomatik. Eine Labrumsläsion konnte weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden. Rat des behandelnden Chirurgen war eine Hüft Arthroskopie. Bisher habe ich mich jedoch aufgrund doch sehr schlechter Erfahrungsberichte im Internet dagegen entschieden, auch von Orthopäden wurde mir bezüglicher dieser Operation aufgrund doch sehr fragwürdiger Ergebnisse eher abgeraten. Können sie mir aus Ihrer Erfahrung Angaben darüber machen, wie viele Patienten mit ähnlichen Voraussetzungen postoperativ wirkliche eine nachhaltige Verbesserung der Symptomatik berichten oder gibt es irgendwelche Langzeitstatistiken zu dieser Operationsmethode? Vielen Dank für Ihre Antwort!

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 30.01.2014
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre detaillierte Anfrage. Sie beschreiben nun eine Reihe von Diagnosen, die jeweils zu einer Hüftarthrose führen können, wobei das Impingement im Vordergrund stehen dürfte. Die Hüftarthroskopie würde hinsichtlich der Labrumsläsion durch direkte Inspektion diagnostische Klarheit bringen. Weil die Patienten sich in sehr unterschiedlichen Stadien vorstellen, ist die Bildung klar abgegrenzter Studienkohorten nicht leicht. Es gibt in der Literatur die beste Nachweislage für die Wirksamkeit der Behandlung von Hüftmpingement durch Hüftarthroskopie. Das deckt sich auch mit unseren operativen Erfahrungen. Je fortgeschrittener die Hüftarthrose bereits ist, um so weniger relevant wird dieser Eingriff aber. Für die Labrumläsion ist die Studienlage weniger eindeutig. Je jünger ein Patient aber ist und bei noch weitgehend intaktem Hüftgelenk, um so besser wird das Nutzenverhältnis der Labrumrefixation durch Hüftarthrokopie. Bei bereits fortgeschrittener Hüftarthrose ist der Klinische Effekt - Gelenkerhalt bei Hüftarthrose - eher ungewiss. Wir beobachten dann noch bestenfalls eine zeitweilige Besserung der Hüftschmerzen durch Hüftarthroskopie und evtl. Aufschub weiterer Maßnahmen wie Gelenkersatz um einige Jahre. Hüftarthroskopie hat auch allgemeine Effekte durch Reinigung des Hüftgelenks und Entfernung freier Gelenkkörper (debridement) sowie der Entfernung einer evtl. entzündeten Synovia (Synovitis). Entzündungen sind immer knorpelschwächend. Hier müssten wir im Gespräch nach eingehender Untersuchung eine genaue Kosten-Nutzenanalyse aufstellen, und dann entscheiden. Wir haben bei uns eine MRT Korpeldiagnostik etabliert, das sogenannte dGEMRIC-Verfahren, mit dem wir auch ohne Hüftarthoskopie einen guten Einblick in die Vitalität des Gelenk-Knorpels der Hüfte gewinnen können. Zu den ungewissen Ergebnissen bei Hüftarthroskopie mag beitragen, dass diese recht junge Methode erst seit etwa 10 Jahren etabliert wird, und nicht so viele Hüftspezialisten eine vertiefte praktische Erfahrung verfügen. Wir versuchen durch sehr genaue Indikationsstellung diejenigen Patienten herauszufiltern, die anhand der Studienlage und unserer Erfahrungen mit Hüftarthroskopien seit 2004 wirklich davon profitieren können.

07.01.2014 - 16:51 Uhr

Bad Abbach Ja machten Operation genau Hüftknochen...

von Alexander Steiner

... obennschief Nicht Gut Linken Fuß Laufenschmerzen Hinweiskläre. Grüße Danke Arzt Spreche Morgen haben wir einen Termin in der Sprechstunde Alexander Steiner

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 09.01.2014
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, ich kann Ihre Frage leider nicht verstehen. Ich nehme an Ihr behandelender Arzt wird in der Lage sein Ihnen die Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftschmerzen genau zu erklären.

07.11.2013 - 15:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, habe heute...

von Ella

... meien Diagnose erhalten: Coxarthrosezeichen beidseits, rechtsbetont Kleiner Knochenbuckel im antero-superioren Übergangsbereich vom Fermurkopf zum Schamhals rechts mit einem geringgradig pathologischen Alphawinkel und somit vereinbar mit einem CAM-Impigement. Könne sie mir noch mal erleutern was das genau bedeutet. Ich habe seit ca einem 1/4 Jahr Schmerzen in der Leiste mit einer zeitweisen Blockade beim Laufen. Jetzt soll eine Hüft ASK gemacht werden. Ich bin aber übergewichtig 110 KG bei 164 cm Körpergröße. Kann ´man da eine ASK überhaupt machen?? Vielen Dank schon mal im voraus Ella

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, für Ihre Anfrage bedanken wir uns. Sie haben nun ihre genaue radiologische Diagnose in diese Forum gepostet und bitten um Erläuterung. Möglichwewiese kann ich auch durch eine sehr ausführliche Antwort Ihre entscheidenden Fragen nicht so beantworten, dass Sie den komplexen Befund verstehen. In der Untersuchungssituation in unserer Klinik nehmen wir meistens anatomische Modelle und mediznische Grafiken und erklären unseren Patienten mit Hüftschmerzen die Befunde im Gespräch. Auch Sie sollten sich an Ihren Orthopäden wenden und diese ausführliche Erläuterung der Ursache von Hüftarthrose vor der Operation einholen, damit Sie gut informiert und optimistisch in die Hüftarthroskopie gehen. Auf unserer Webseite finden Sie eine Erläuterung der Ursachen von Hüftarthrose, die auch die von Ihnen geschilderten Befunde mit einschließt: http://gelenk-doktor.de/hueft-gelenk/hueftarthroskopie-kann-hueftarthrose-stoppen Ein hohes Körpergwicht ist keine Kontraindikation, stellt aber einen weiteren Risikofaktor für Hüftarthrose dar, der gesondert beachtet werden sollte. Im allgemeinen scheint nach dem oben angegebenen radiologischen Befund die Empfehlung einer Hüftarthroskopie korrekt zu sein. Eine genaue Aussage ist über dieses Forum aber natürlich nicht möglich, weil nur ein Arzt der Ihre klinischen Befunde, Ihr Alter, Ihre Vorgeschichte genau und aus persönlicher Untersuchung kennt, eine Empfehlung aussprechen darf. Hier ist ein Online-Forum durchaus ungeeignet. Ich kann Ihnen nur Empfehlen, das Gespräch mit Ihrem Arzt zu suchen, und auch keine Operation zuzustimmen, bevor Ihnen die notwendigen Erläuterungen nicht verständlich und ausführlich gegeben worden sind.

26.10.2013 - 18:12 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, bei mir wurde...

von Gabriele

... Anfang dieses Jahres eine Hüftarthrose links mehr als rechts per Röntgenbild diagnostiziert. Nach längeren über Jahre andauernder Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und massiv im linken Bein , ging ich demnach Anfang des Jahres wieder zu meinem Orthopäden mit dem Resultat der o.g . Diagnose. Da dieser Arzt Referenzen von der Uniklinik Freib urg aufweisen kann und u.a. das Spezialgebiet der Minimal invarsiven Behandlung angegeben wurde, habe ich mir diesen Arzt ausgesucht. Auf Nachfrage ob diese Behandlung bei mir in Frage käme, bekam ich die Antwort, dass ich das lieber nicht machen lassen sollte. Nachdem ich dem Arzt geschildert habe was ich seit Beginn der erneuten massiven Schmerzen Ende 2012 selber unternommen habe ( Akkupunktur , Blutegelbehandlung , Wassergymnastik, Entsäuerung , übrigens mit gutem Erfolg ) bekam ich dann vom Arzt nur ein Schmerzmedikament verordnet und auf Nachfrage eine Reha verordnet. Diese habe ich angetreten und bin seit heute wieder zuhause. Es wurde mir dort gesagt, dass ein künstliches Hüftgelenk irgendwann, wenn der Leidensdruck zu groß wird, unausbleiblich wäre. Ich habe immer etwas Sport betrieben, Walking, Yoga, Wandern, Schwimmen und halte das unter gewissen Einschränkungen auch weiter so. Die größte Einschränkung habe ich beim Gehen. Hier schaffe ich vielleicht mit Schmerztablette 1 Stunde. Bin etwas übergewichtig 89,5 kg bei ca 165cm jedoch gute Muskulatur. Können Sie auf Grund meiner Beschreibung einschätzen, ob eine Arthroskopie bei mir sinnvoll wäre ? Für Ihre Rückmeldung und Einschätzung bedanke ich mich herzlichst Gabriele

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Gabriele, offenbar ist die Dosis Ihrer Schmerzmedikamente schon sehr hoch, das heisst Ihr Arthroseschmerz ist schon sehr ausgeprägt. Die Hüftarthroskopie bei Hüftarthrose empfehlen wir immer dann, wenn die Knorpelschicht im Hüftgelenk noch vorhanden ist und eine gute Prognose auch nach der Hüftarthroskopie erlaubt. Ihr behandelnder Arzt wird sich auch nach diesen, bei Hüftarthroskopie allgemein geltenden, Empfehlungen richten. Daher nehme ich an dass sie bereits eine hochgradige Arthrose der Hüfte aufweisen, die durch einen Röntgenuntersuchung unter Belastung eindeutig festgestellt wurde. Dennoch unterstützen wir Ihre alternativen Behandlungen zur Schmerztherapie bei Hüftarthrose. Im Rahmen der zellbiologischen Regulationstherapie unter Leitung von Dr Dickreiter in der Gelenk-Klinik Gundelfingen legen wir ebenfalls großen Wert auf nicht-medikamentöse Schmerztherapien, um unseren Patienten die oft nebenwirkungsreiche Gabe hoher Schmerzmitteldosen zu ersparen. Die alternative Schmerztherapie durch Akupunktur, biomechanische Stimulation (Vibrationstherapie), Säure-Basenregulation und therapeutische Wund- und Heilströme bereitet die Patienten zudem sehr gut auf eine erfolgreiche Hüftoperation vor. Man will mit einer vitalen, gut durchbluteten und tranierten Hüfte in die Operation gehen, damit die Rehabilitation zu einer beweglichen, muskulär gut geführten Hüfte ohne Schmerzen führt.

11.10.2013 - 23:22 Uhr

Hatte vor 10 Jahren einen sehr schweren Skiunfall...

von patrick

... und musste meine Rennkariere wegen einer dadurch beginnenden Hüftarthrose frühzeitig beenden! Bin mittlerweile 26 Jahre und selbstständiger Bergführer. Lebe mit meiner Bewegungseinschränkung und den kommend- und gehenden Hüftschmerzen, welche mir wieder einmal Anlass für ein aktuelles Hünftröntgen gaben. Jetzt sieht das Röntgen nich wirklich rosig aus, eigentlich sieht es richtig scheiße aus... (sogar als Leihe sieht man einen kaum vorhandenen Gelenksspalt und eine irgendwie deformierte Hüfte) Wurde von meinen behand. Ärzten nie auf eine mögliche Arthroskopie aufmerksam gemacht?! Jetzt meine Frage: Ist die Athroskopie auch nach so langer Zeit noch sinnvoll?! Und warum wurde mir vor 10 Jahren die Athroskopie nicht schon als Möglichkeit vorgeschlagen?! Und hätte dadurch meine Hüfte evtl. *gerettet* werden können?! 1000 dank schon mal in voraus für die Rückmeldung

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 12.10.2013
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Schilderung. Sie schreiben dass Sie "den Ski-Sport wegen einer dadurch ausgelösten Hüftarthrose" aufgeben mussten. Natürlich löst Skifahren keine Hüftarthrose aus. In Ihrem Fall könnte ausser dem Sturz auch eine Hüftdysplasie diese Hüftschmerzen ausgelöst haben, denn sie schreiben von einer sichtbaren Verformung der Hüfte. Aber auch Ihr schwerer Sturz mit Verletzung der Gelenk-Lippe des Hüftgelenks (Labrum) kann eine Hüftarthrose bei einem jungen Sportler auslösen. Einen Labrumriss kann man aber zum Beispiel wieder annähen, wobei man die aktuelle Situation untersuchen müsste. Die Arthroskopie der Hüfte zur Verhinderung der Hüftarthrose war vor 10 Jahren noch relativ in den Anfängen. Auch in der Gelenk-Klinik habe ich damals gerade erst mit dieser Behandlung begonnen. Inzwischen ist Hüftarthroskopie gerade bei jungen Patienten mit Hüftarthrose zur Routine geworden. Es kann sein, dass Ihre Ärzte das damals einfach nicht wussten, weil die Hüftarthroskopie gerade erst entwickelt wurde. Sollte bei Ihnen eine Coxarthrose (Hüftarthrose) vorliegen würde man alles versuchen das Gelenk zu erhalten, den sie sind ein sehr junger Patient. Sie sind außerdem körperlich aktiv und haben als Bergführer eine gut ausgebildete Muskulatur in der Hüfte. Die starke Muskulatur schützt und entlastet Ihre Hüfte und ist auch immer ein positiver Faktor für Ihre Zukunft. Über das Internet kann man keine pauschale Aussage für Ihren Fall treffen. Mit Hilfe unserer spezialisierten Knorpeluntersuchung mit MRT (GERMRIC-Sequenz) könnte man ein genaueres Bild über den Status Ihrer Gelenk-Knorpel bekommen, als mit einer Röntgenuntersuchung. Zudem ist eine Verformung als Ursache einer Hüftarthrose etwas, das mit bildgebenden Verfahren (MRT, Röntgen) sehr spezifisch untersucht werden kann. Viele Verformungen und Verletzungen werden routiniert korrigiert. Eine Untersuchung kann ein detailliertes Gesamtbild abgeben und dann zeigen ob die gelenkerhaltende Behandlung Ihrer Hüftarthrose noch möglich ist. Falls ein Knorpelverlust im Hüftgelenk vorliegt gibt es manche Situationen bei denen wir auch mit Knorpeltransplantation an der Hüfte helfen konnten. Ich würde Ihnen vorschlagen, sich möglichst bald bei uns zur Untersuchung vorzustellen, und Ihre bisherigen Befunde dabei mitzubringen.

01.10.2013 - 13:26 Uhr

ich glaube kaum das mir das noch hilft ! Meine...

von Horst

... Hüfte wurde vor 35 Jahren umgestellt im der Uni Köln ! Durch einen ausrutscher im Winter ist die Coxarthrose wieder munter geworden. Ich möchte aber so schnell nicht zum OP

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 07.10.2013
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage zu dem Thema Hüftarthroskopie und Hüftarthrose. In Ihrem Fall wurde offenbar eine Fehlstellung der Hüfte durch Osteotomie über 35 Jahre hinweg stabilisiert. Das ist eigentlich schon ein schöner Therapieerfolg. Es kann durchaus der Fall sein, dass die Optionen der gelenkerhaltenden Chirurgie Ihrer Hüftarthrose ausgeschöpft sind. Das kann aber nur ein detaillierter Untersuchungsbefund wirklich zeigen. Diese gründliche Untersuchung können wir in der orthopädischen Gelenk-Klinik gerne Durchführen. Dazu können wir mit Hilfe unseres Facharztes für Radiologie eine detaillierte Knorpeldiagnostik mit spezialisierten MRT Aufnahmen anbieten. Damit können wir schnell sehen, in welchen Bereichen der Gelenk-Knorpel noch vital ist. Hüftschmerzen können auch andere Ursachen haben. Denken Sie z.B. an eine Schleimbeutelentzündung in diesem Bereich. Bei Ihrer Vorgeschichte (Hüftdysplasie) ist eine umfassende Diagnostik der Hüftarthrose allerdings schon angezeigt. Sie sollten im Falle der bestätigten Hüftarthrose auch prüfen, evtl. auch eine knochenerhaltende Hüftteilprothese in Erwägung zu ziehen. Das ist vor allem für Männer eine sehr bewährte knochenerhaltende Therapie der Hüftarthrose mit einer hohen Lebensqualität.

16.09.2013 - 15:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich leide seit...

von kathy

... 5 Monaten unter starken Schmerzen in der linken Hüfte, im MRT wird eine ausgeprägte Synovitis mit Glenkerguss beschrieben. Eine Hüftarhroskopie vor genau 7 Wochen brachte nur ganz kurzfristig ein Schmerzreduktion. Nun sind die Schmerzen wieder genauso stark wie vor der OP. Als Ursache der Schmerzen wurde eine aktivierte Arthrose durch freie Gelenkkörper angegeben. Die Gelenkkörper wurden arthroskopisch entfernt. Eine medikamentöse Therapie (Schmerzmittel unterschiedlicher Wirkung) hat bisher keine Wirkung gezeigt. Ich kann meine linke Hüfte kaum belasten. Eine rheuamtologische Abklärung hat keinen Befund ergeben. Laut Hüftarthroskopie fand sich eine Arthrose 2.-3. Grades im Hüftgelenk. Was kann ich noch tun damit meine Schmerzen zurück gehen? Mein behandelnder Orthopäde kann mir nicht mehr weiter helfen. Vielen Dank für eine Antwort K.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 17.09.2013
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre freundliche Nachfrage. Sie befinden sich ja einer laufenden Behandlung nach Hüftarthroskopie bei einem Kollegen. Die Entfernung freier Gelenk-Körper und Entfernung einer entzündeten Gelenksschleimhaut ist eine zutreffende Anwendung der Hüftarthroskopie. Wir müssen annehmen, dass die wichtigen Befunde vor der Durchführung der Hüftarthroskopie erhoben wurden. Im Falle der Hüftarthrose ist es natürlich auch sehr wichtig zu wissen, wo der Knorpelschaden lokalisiert ist - die Belastungszone des Hüftgelenks ist ja sehr klein. Ein Hüftspezialist müsste hier mehr erfahren über die Vorgeschichte (Sport, Unfall, Alter, Lebensgewohnheiten). Auch die stehende Röntgenaufnahmen sind hier vielleicht interessant. und natürlich Beckenübersicht im Stehen. Auch eine sogenannte "Faux profile" aufnahme, die ebenfalls im stehen durchgeführt wird und viel früher zeigt wie es im Gelenk aussieht. Hier kann eine Arthrose früher erkannt und besser eingeschätzt werden. Es gibt in unserer Klinik die Möglichkeit die Vitalität des Gelenk-Knorpels durch eine spezialisierte MRT Untersuchung (GEMRIC-Aufnahme) festzustellen. Der von Ihnen beschriebene Krankheitsverlauf nach Operation ist natürlich sehr unbefriedigend.

08.09.2013 - 19:37 Uhr

Ihr Artikel ist für mich hochinteressant, nachdem...

von Marianne

... mich keiner der bisher konsultierten Spezialisten auf eine mögliche Hüftarthroskopie aufmerksam gemacht hat. Diagnose: Ansatztendinose Troch. Major re., initiale Coxarthrose re.... Nach 12 x Krankengymn. Besserung, leider nicht anhaltend! - Wohne in Würzburg, welcher Spezialist käme für mich in Frage? DANKE für Ihre Rückantwort. Marianne

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 09.09.2013
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, Ihr Fall wäre nach Ihrer Schilderung durchaus ein Ausgangspunkt für eine hüftgelenkerhaltende Behandlung (Hüftarthroskopie), auch wenn eine genauere Diagnose erforderlich ist um das Potential dieser Therapie in Ihrem Fall genauer abzuschätzen. Leider kann ich die Ausrichtung und Erfahrung der Orthopäden in Ihrer Nähe nicht gut einschätzen. Gerne können Sie sich bei den Spezialisten Ihrer Umgebung erkundigen, vielleicht gibt es jemanden der Ihnen die gelenkerhaltende Behandlung anbietet. Eine Bahnfahrt nach Freiburg würde c.a. 3,5 h dauern. Vielleicht ist das Thema auch wichtig genug für eine Anreise. Wir können Ihnen bei der Terminvergabe gerne entgegen kommen, um das zu ermöglichen.

06.09.2013 - 08:10 Uhr

Ich wohne in Königswinter und mein Arzt kennt...

von Werner

... keine Hüftathroskopie. wo kann ich Hilfe dieser Art bekommen ? Danke MfG Werner

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 06.09.2013
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage zur Möglichkeit der Behandlung Ihrer Hüftarthrose. Sie sollten Ihren Arzt, der die Hüftarthrose diagnostiziert hat bitten, für Sie einen Spezialisten für Hüftarthroskopie zu finden. Viele Patienten kommen für Ihre Voruntersuchung und Durchführung einer gelenkerhaltenden Operation der Hüfte auch durchaus nach Freiburg in die orthopädische Gelenk-Klinik. Mit dem Zug aus Bonn sind das etwa 3 Stunden Fahrtzeit, sogar mit einer Direktverbindung. Für eine so wichtige Untersuchung und Behandlung Ihrer Hüftarthrose durch Hüftarthroskopie ist das für viele unserer Patienten eine akzeptable Distanz. Sie können sich aber auch direkt bei Ärzten in Ihrer Umgebung erkundigen.

26.07.2013 - 15:11 Uhr

wer macht Hüftarthroskopie im Kreis Essl. Göpp....

von Peter

... Stuttg. Waibl./Backnang

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 01.08.2013
Dr. med. Martin Rinio

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie können sich gerne in Ihrem regionalen Bereich erkundigen. Ich kenne die Spezialisierung der einzelnen Kollegen nicht im Detail. Ich bin sicher, dass Sie auf erfahrene und sorgfältig diagnostizierende Hüftspezialisten treffen, wenn Sie sich nach der Möglichkeit der Hüftarthroskopie bei Hüftarthrose erkundigen. Viele Hüftarthrose-Patienten aus dem Stuttgarter Raum kommen für eine Hüftarthroskopie auch zu uns in die orthopädische Gelenk-Klinik nach Gundelfingen, wenn ihnen das Thema wichtig ist.

23.07.2013 - 17:11 Uhr

habe in meiner linken hüfte coxarthrose mit...

von lisa

... erguß symptome sind bewegungsblockden starke schmerzen in der leiste und hüfte .war schon bei verschiedenen ärzten jeder erzählt was anderes

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.07.2013
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage zu Ihren Hüftschmerzen. Die ist natürlich stark verkürzt, denn sie schildern keinen Verlauf. War ein möglicherweise lange zurückliegender Unfall oder Sturz der Auslöser? Liegt Ihren Hüftschmerzen eine Sportverletzung zu Grunde? Gab es ein allmähliches Auftreten der Hüftschmerzen? Haben Sie Ruheschmerzen oder morgendliche Anlaufschmerzen in der Hüfte? Gibt es bereits Zeichen einer Hüftarthrose? Gibt es eine familiäre Disposition z.B. durch angeborene Hüftdysplasie? Eine Fern-Diagnose ist auch nicht das Ziel dieser Kommentarfunktion, lediglich allgemeine Hinweise zum Krankheitsbild. Ihrer Aussage entnehmene ich, dass die Konsultationen für Sie bisher nicht zielführend waren: Sie haben keine Diagnose und Behandlung Ihrer Hüftschmerzen die für Sie wirklich zufriedenstellend war. Wie in meinem Artikel zum Thema Hüftarthrose oben beschrieben, würde es im Rahmen einer genauen Untersuchung darum gehen, den Zustand Ihrer Hüfte und des Gelenkknorpels zu ermitteln, damit wir eine umfassende Erklärung und Prognose Ihrer Hüftschmerzen bekommen. Ich würde Ihnen empfehlen sich bei einem Hüftspezialisten genau klinisch und radiologisch untersuchen zu lassen. Mit eine reinen Behandlung der Symptome Ihrer Hüftschmerzen durch Schmerzmittelgabe sollten sie sich nicht zufrieden geben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.


Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete und Lexikon-Inhalte

Ärzte für spezielle Behandlungsgebiete

jameda Behandlungsgebiete

Über Krankheiten und Symptome informieren

Das jameda Lexikon