Bei Arthrose im Sprunggelenk das Gelenk und die Gehfähigkeit erhalten

Dr. Schneider

von
verfasst am

 

© Kzenon - Fotolia.com© Kzenon - Fotolia.comSprunggelenksarthrose betrifft häufig noch junge Patienten. Für diese ist es besonders wichtig, das Gelenk, die Gehfähigkeit und die Lebensqualität zu erhalten. Die Sprunggelenkspatienten haben besonders hohe Ansprüche an die Beweglichkeit und Belastbarkeit. Ist beides nicht mehr gegeben, sind die Einschränkungen bei Arbeit, Sport und im Alltag besonders hoch.

Die Sprunggelenksarthrodese (Sprunggelenks-Versteifung) ist zwar seit Jahrzenten eine bewährte Behandlung des Endstadiums der Sprunggelenksarthrose. Sie entspricht aber nicht mehr den Ansprüchen der heutigen Patienten. Zum Glück haben sich auch unsere ärztlichen Möglichkeiten in Diagnose und Therapie deutlich weiter entwickelt. Wir wissen heute viel, mehr als vor 10 Jahren, darüber, wie Arthrose im Sprunggelenk entsteht und wie man sie stoppen kann.

Arthroskopie im Sprunggelenk: genauer hinsehen und behandeln
Durch eine minimalinvasive Operation des oberen Sprunggelenks können die Schäden inspiziert und oft schon direkt behandelt werden. Kamerasonden und kleine Instrumente werden in das Gelenk eingeführt. Die Festigkeit des Knorpels, die Verankerung der Bänder und ihre Stabilität werden direkt untersucht und geprüft. Bei diesem Eingriff können je nach Schwellung bereits Bandplastiken zur Beseitigung chronischer Instabilität im Sprunggelenk durchgeführt werden. Mit nur 2 kleinen Schnitten kann der Patient wenige Tage nach der Sprunggelenksarthroskopie wieder gehen.

Knorpeltransplantation bei Sprunggelenksarthrose
Der Knorpelabrieb bei der Arthrose kann in vielen Fällen durch eine Knorpeltransplantation behandelt werden. Dabei wird der körpereigene Gelenkknorpel im Labor nachgezüchtet. Durch eine minimalinvasive Operation wird die Knorpelmasse, die von dem Knorpel des Patienten abstammt, wieder eingebracht, die Knorpelfläche also regeneriert. Leider ist die Knorpeltransplantation im Sprunggelenk für viele Patienten noch keine Kassenleistung.

Mit Umstellungs-OP und Bandplastik die natürliche Statik herstellen
Ursachen für die Arthrose im Sprunggelenk ist stets Bandinstabilität, unebene Gelenkflächen oder Fehlstellung. Für die Zukunft des Sprunggelenks entscheidend sind daher die Gewichtsverteilung beim Gehen und Abrollvorgang. Von außen erkennbar ist das durch Einknicken des Sprunggelenks nach innen. Bei einer Fehlstellung ist es wichtig, die entstehende Verkantung der Gelenkpartner im Sprunggelenk zu beheben. Dem Sprunggelenksspezialisten steht hierfür eine Reihe von Therapien zur Verfügung: Bandrekonstruktion, Fersenbeinumstellung oder Umstellung des Sprungbeines. Ist eine Kombination dieser Eingriffe erfolgreich, kann der Patient oft wieder jahrelang beschwerdefrei gehen. Der für Sprunggelenksarthrose charakteristische Knorpelabrieb ist gestoppt. Gesunde Knorpelflächen können wieder die Gleitfunktion übernehmen.

Wie ist die Prognose bei gelenkserhaltenden Operationen?
Je früher der gelenkerhaltenden Eingriff erfolgt, umso besser ist die Langzeitprognose. Für viele Patienten ist auch eine uneingeschränkte Sportfähigkeit möglich. Ist der Schaden schon fortgeschritten, ist die Sportfähigkeit nicht mehr uneingeschränkt. Vom Laufsport muss dann oft abgeraten werden. Das Gelenk ist aber dann mindestens im Alltag gut belastbar.

Endstadium der Sprunggelenksarthrose: Die Sprunggelenksversteifung
Die herkömmliche Behandlung einer schweren Arthrose im Sprunggelenk ist zum Teil auch heute an vielen Zentren noch die Versteifungsoperation (Arthrodese) des Sprunggelenks.
Zunehmend verstehen wir, warum nach einer Verletzung eine Sprunggelenksarthrose entsteht. Deswegen können wir Fehlstellungen bei frühzeitiger Erkennung gelenkerhaltend therapieren. Nur wenn Gelenkerhalt oder Prothese des Sprunggelenks nicht mehr möglich sind, wird noch als letzter Ausweg zur Versteifung geraten. Andererseits können wir auch bereits versteiften Sprunggelenkspatienten durch eine Prothese noch zu einem normalen Gangbild verhelfen.

Endstadium der Sprunggelenksarthrose: Sprunggelenksprothesen
In den letzten 15 Jahren setzten sich zunehmend auch haltbare Sprunggelenksprothesen durch. Prothesen erlauben eine Therapie der Sprunggelenksarthrose unter Erhalt des Gangbildes. Die Überlastung der benachbarten Gelenke ist geringer ausgeprägt, der Patient rollt beim Gehen normal ab. Die Gefahr von Arthrosen am benachbarten, unteren Sprunggelenk, wird durch die Sprunggelenksarthrose vermindert. Voraussetzung für die Einbringung der Prothese in das Sprunggelenk: auch Fehlstellungen müssen therapiert werden. Die Voraussetzungen für Gelenkerhalt und Gelenkersatz sind also gleich: in jedem Fall muss die Statik des Sprunggelenks überprüft werden. Der Wert der gelenkerhaltenden Therapie bleibt daher auch später im Leben bestehen, falls doch noch eine Sprunggelenksprothese erforderlich werden sollte.

Prognose bei stark geschädigtem Sprunggelenk
Auch bei stark fortgeschrittener Arthrose im Sprunggelenk kann die Wiederherstellung des Sprunggelenks helfen. Es gibt Patienten, die unsere Klinik mit der Empfehlung einer Sprunggelenksversteifung aufgesucht haben, und nun seit Jahren wieder eine gute Gehfähigkeit haben. Für die Patienten mit fortgeschrittener Arthrose muss wahrscheinlich früher oder später die Operation einer Sprunggelenksprothese besprochen werden. Die Wiederherstellung der Statik im Sprunggelenk ist jedoch auch für die haltbare Prothese des Sprunggelenks eine unabdingbare Voraussetzung.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
56
Interessante Artikel zum Thema „Arthrose”

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Ihr Name(wird veröffentlicht)
Ihre E-Mail(wird nicht veröffentlicht)
Ihr Kommentar(wird veröffentlicht)
 
Ich akzeptiere die Nutzungsrichtlinien und AGB der jameda GmbH und habe die Datenschutzerklärung gelesen.
  

Kommentare zum Artikel (72)


25.07.2018 - 15:07 Uhr

Die Beiträge waren sehr hilfreich für mich und...

von Christian B.

... haben mich bestärkt die Sprunggelenkprothese der Versteifung vorzuziehen. Unfassbar dass die Orthopäden in meiner Umgebung mir seit 20 Jahren bis heute alle geraten haben ich solle das Sprunggelenk schonen so gut es eben geht und dann versteifen lassen. Traurig! Also vielen Dank für die super Beiträge!

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.07.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre freundliche Anerkennung! Ich wünsche Ihnen alles Gute bei Ihrer Behandlung.

04.06.2018 - 05:26 Uhr

Hallo, Ich bin 28 Jahre alt. Ich habe bisher...

von R. S.

... sechs Bänderrisse im rechten oberen Sprunggelenk gehabt. 2011 wurde eine Arthroskopie gemacht. Dabei wurde es gereinigt, Schleimhaut entfernt, ein freier Gelenkkörper entfernt und festgestellt, dass ein Außenband nicht mehr vorhanden ist. Nach der OP hatte ich noch drei Monate Schmerzen und wurde in eine Spezialklinik geschickt. Sie meinten dort ich habe eine Fehlhaltung und wenn ich mit einer Kallassybandage Verbesserung spüre, wäre eine Außenbandplastik zu diskutieren. Waren aber eher abgeneigt. Ab dem Zeitpunkt habe ich viel Zeit investiert und meine Muskeln im Fuß so trainiert, dass ich häufiger das Umknicken aufhalten konnte. Seit einem Jahr ca bin ich nun vier mal wieder umgeknickt. Einmal hatte ich zwei Wochen etwas Probleme und diesmal renne ich seit acht Wochen mit einer Schiene herum. Habe teils immernoch leichte Schmerzen beim Gehen und noch zwei blaue Stellen. Nächste Woche geht's zur Physio. Habe aber das Gefühl bei jedem Distortionstrauma dauert es länger um zu heilen. Mein Chirurg meint ich soll nochmal zur Spezialklinik wegen der Außenbandplastik. Ich denke die Ärzte meinen meine Muskulatur ist stark genug um richtig instabil zu sein. Aber mittlerweile habe ich einfach nur noch Angst. Wie oft soll das noch so gehen? Irgendwann leidet ja alles. Arthrose war 2011 bereits leicht vorhanden. Sport kann ich schon ohne Schiene gar nicht mehr machen. Außer im Studio den Muskelaufbau.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 06.06.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, es gehört zur Versorgungswirklichkeit, dass die berechtigte, meist erfolgreiche rein konservative Behandlung bei Außenbandrissen langfristig in einigen wenigen Fällen - etwa 15% aller Betroffenen - zu einer dauerhaft instabilen, muskulär nicht kompensierten Instabilität des Sprunggelenks führt. Dauerhafte Distorsionen mit zunehmender Verschlechterung des Sprunggelenks auf Grund der wiederholten osteochondralen Verletzungen sind die Folge. Wir reagieren in unserem Hause auf OSG Instabilität recht sensibel und empfehlen die Rekonstruktion des Außenbandes,weil wir sehr häufig die Folgen von chronischen Umknicktraumata erleben. Die muskuläre Stabilisierung kann die Bandfunktion aus unserer Erfahrung heraus nur ergänzen, nicht ersetzen. In diesen Fällen chronischer Instabilität mit häufiger Distorsion setzen wir relativ zeitnah eine Außenbandplastik ein, um Sprunggelenksarthrose zu vermeiden und die Sportfähigkeit der betroffenen Patienten zu erhalten.

23.05.2018 - 18:02 Uhr

Sehr geehrter Dr. Schneider, ich bin 30 Jahre...

von Kim N.

... alt und leide seit meiner Jugend an OD an beiden OSG. das rechte OSG ist mittlerweile beschwerdefrei. Das linke OSG wurde im Jahr 2011 (retrograde Anbohrung), 2012 Microfakturierung mit Bandplastik und 2014 AMIC mit Spongiosatechnik und Umstellungsosteotomie operiert. Seit der OP im jahr 2014 bei Prof. Engelhardt in Osnabrück war ich lange Zeit beschwerdefrei. Nun habe ich seit meiner Schwangerschaft vor 1,5 Jahren wieder starke Probleme. Morgendliche Anlaufschwierigkeiten, ein dauerhaft geschwollener Fuß, starke Knackgeräusche und starke Schmerzen bei Belastung mit tagelangen Schmerzen nach besonderer Anstrengung. Heute fand das erste MRT nach der OP im Jahr 2014 statt mit folgendem Ergebnis: Die OD ist gut verheilt. Der transplantierte Knochen ist schön eingewachsen. Allerdings habe ich nun eine Sprunggelenksarthrose. Der Gelenkspalt ist stark verkleinert. Ich möchte diese Behandlung wieder bei einem Spezialisten durchführen lassen, da mir mit den Operationen in 2011 und 2013 viel Leid hätte ersparen können, wäre ich direkt an einen Spezialisten geraten. Nun habe ich sehr viel Positives über Sie gehört. Wie würden Sie meine Krankengeschichte einsortieren? Bringt es überhaupt etwas, konservativ zu behandeln? Immerhin ist die Arthrose trotz Bandplastik und Umstellungsosteotomie entstanden. Oder sind sogar alle operativen Methoden augeschöpft und man sollte gar nicht mehr dran rumschneiden? Ich habe einen kleinen Sohn und bin vergleichsweise jung. Ich möchte ungern den Rest meines Lebens mit derart starken Einschränkungen leben. Ich freue mich sehr über Ihre Einschätzung. Ich würde mich freuen, wenn ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen dürfte, wenn Sie Möglichkeiten für mich sehen. Herzliche Grüße

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 06.06.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie könne sich gerne bei uns vorstellen. Es kann sein, dass durch die schwangerschaftsbedingte Reduktion der Bandstabilität eine Situation entstanden ist, die für Ihr Sprunggelenks ungünstig war. Wir bieten auch mit Hilfe besonders ausgebildeter Physiotherapeuten Übungsreihen an, die zur Stabilisierung der Beinachse beitragen können. Der nächste Schritt wäre, das einzuführen und zu sehen, ob Sie Ihre Symptome verbessern können. Zudem müsste man dennoch die Situation und Funktion von Bändern, Knorpel und der Osteosynthesen nochmals genau überprüfen.

03.04.2018 - 14:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich bin 55...

von S. Ing Oei

... Jahre alt, arbeite seit 30 Jahren als Tänzerin und Tanzpädagogin. Ich habe eine starke Arthrose am linken oberen Sprunggelenk, starke Reibegeräusche, Bewegungseinschränkung, starke Schmerzen nach 15 Minuten gehen, so dass ich eine Zwangspause einlegen muss. In meiner Jugend hatte ich eine Außenbandoperation an dem Fuß und bin häufig umgeknickt. Durch meinen Beruf habe ich sehr viel auf harten Böden getanzt. Als Freiberuflerin habe ich mich damit arrangiert viel im sitzen zu unterrichten und nur noch wenig vor zu machen, die eigene Tanzkarriere habe ich nun zwangsweise beendet. Mein behandelnder Orthopäde hat mir eine Teilprothese empfohlen, ich habe nichts über diese Art der Prothese im Netz gefunden, eine befreundete Ärztin hat mir gesagt das es keine übliche Methode wäre. Eine Versteifung kommt bei mir nicht in Frage. Mich würde ihre Meinung dazu sehr interessieren. Vielen Dank und Herzliche Grüße von Frau S. Ing Oei

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 16.04.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, eine Teilprothese des Sprunggelenks ist uns leider nicht bekannt. Es gibt lediglich die Vollprothese, bei der beide Gelenkflächen überkront werden.

24.03.2018 - 16:48 Uhr

Ich bin 71 Jahre alt und habe seit ca. sechs...

von Ingrid K.

... Jahren Arthrose III-VI am re OSG. In meiner Jugend bin ich sehr häufig umgeknickt (wie auch meine Mutter und mein Bruder), immer nach außen und auf das li.Knie gefallen. Vor 11 Jahren bekam ich eine inneliegende Schlittenprothese an diesem Knie. Vor 10 Jahren wurde ein re Hüft-TEP nur als Oberflächenersatz nötig. Mit beiden Prothesen komme ich sehr gut klar ohne Schmerzen (ich habe nur stark erhöhten Metallabrieb im Blut). Ich bin viel gewandert, bis vor ca. 6 Jahren war auch regelmäßig Nordic Walking möglich. Nun kann ich nur unter Schmerzen und mit Gehstock laufen. Kann mir ein Gelenkexpander und/oder ein ACP-Behandlung helfen? Ich habe Scheu vor einer erneuten Operation TEP oder Versteifung wegen der langen Unbeweglichkeit danach. Können Sie mir einen Kollegen in Berlin bzw. Umland empfehlen? Danke und beste Grüße aus Potsdam!

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 29.03.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bei einer fortgeschrittenen Arthrose im Sprunggelenk ist eine Arthrodese oder eine Prothese die beste Möglichkeit, Ihre Beweglichkeit wieder herzustellen. Eine erzwungene Inaktivität wegen Schmerzen im Sprunggelenk schadet Ihnen ja auch langfristig. Das müssen Sie abwägen. Sie sollten auch Möglichkeiten prüfen nach einer OP möglichst schnell wieder aktiv zu werden, z.B. mit einem Hometrainer.

20.01.2018 - 16:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Thomas Schneider, vielen...

von Christina R.

... Dank für Ihre Antwort vom 18.1.2018. Es war keine böse Absicht, mein Alter nicht mitzuteilen. Ich bin 62 Jahre alt und bis zum Bergunfall am 29.10.2016 sportlich aktiv gewesen, fast jedes Wochenende in den Alpen unterwegs. Bei dem Gedanken an eine Arthrodese, sträubt sich mir das Nackenfell, zu viel negatives habe ich darüber schon gehört und gelesen. Allerdings wäre eine sofortige Lösung sicher besser, als meine momentane Wartehaltung, da ich aufgrund der Beschwerden, weder anstrengende Bergtouren, aber auch keinen Wintersport machen kann. Der Fuß ist ständig extrem angeschwollen, ich komme bspw. gar nicht damit in einen Skischuh hinein. Nur solange die sogenannte Schmerzgrenze noch nicht erreicht ist, hoffe ich noch auf ein Wunder hinsichtlich einer gelenkerhaltenen Methode. Sie sprechen an ggf. eine Korrekturosteotomie des Sprungbeines. Ich versuche dies zunächst hier in München abzuklären, ansonsten würde ich auch gern in Ihre Sprechstunde kommen. VG Christina R.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 25.01.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, ich habe ihnen auch keine böse Absicht unterstellt. Wir machen doch häufig die Erfahrung, dass sehr komplexe Fälle in diesem Forum in fünf oder sechs Zeilen angesprochen werden, und Patienten dann eine hilfreiche Äußerung des betreuenden Spezialisten erwarten: die zur Verfügung stehende Informationen ist aber sehr gering. Deswegen hat der Austausch diesem Forum über Sprunggelenksarthrose und Sprunggelenksprothese auch nur den Charakter allgemeiner Hinweise. Konkrete Aussagen zu ihrer Sprunggelenksarthrose kann tatsächlich nur ein Spezialist machen, der mit Ihrem Fall, Vorgeschichte, ihrer Bildgebung, und ihren Lebensumständen bestens vertraut ist. Auch die Möglichkeit des Gelenkerhaltes durch Korrekturosteotomie (Umstellungsoperartion) ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die diagnostisch geklärt werden müssen. Häufig ist es dann erfolgreich, wenn die Arthrose aufgrund einer Fehlstellung von Talus und / oder Fersenbein entstanden ist. Wenn ihr Bergunfall, den Sie nicht genauer charakterisieren, zu einer Fraktur des Sprunggelenks mit Beteiligung der Gelenkfläche verbunden ist, dann ergibt sich für Ihre Situation wiederum eine andere Ausgangslage. Sie sehen also, wir haben hier keine klare Anamnese, die eine strukturierte Kommunikation unterstützen würde. Deswegen würde ich Sie bitten sich ganz und gar auf die Aussagen der Ärzte zu verlassen die sie tatsächlich untersucht haben. Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg bei der Klärung ihrer Behandlungsmöglichkeiten und eine baldige Rückkehr zu Ihrem aktiven und bewegungsfreudigen Lebensstil.

13.01.2018 - 19:06 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Thomas Schneider, ich habe...

von Christina R.

... netterweise als Spätfolge eines schweren Bergunfalls eine posttraumatische Arthrose im OSG Grad 3-4 davon getragen. Sowohl im Krankenhaus Rechts der Isar als auch in der Schön-Klinik beide in München, wird die Empfehlung einer Arthrodese des oberen Sprunggelenkes ausgesprochen, wovon ich überhaupt nicht begeistert bin. Gibt es denn nicht eine gelenkerhaltende Methode und wenn nicht, ist eine Prothese nicht besser? VG Christina R.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.01.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patienten sie wünschen nun eine Drittmeinung zu einer von beiden Häusern in München ausgesprochenen Behandlungsempfehlung zur Arthrodese des Sprunggelenks. Nun haben die ärztlichen Kollegen, die sie bereits gesehen haben, den Vorteil dass Sie Ihren Fall genau kennen und sie auch schon klinisch untersucht haben. Sie sind auch recht sparsam mit Daten, so nennen Sie uns Ihre Frage nicht einmal ihr Lebensalter, was ein wesentliches Kriterium ist für die Behandlungsempfehlung. Es gibt doch keine Hinweise auf ihre Lebensumstände ihre körperliche berufliche Belastung oder besondere Sportvorlieben. Grundsätzlich gibt es auch gelenkerhaltende Methoden, sofern die Sprunggelenksarthrose 9 einen Teilbereich des Sprunggelenks vorhanden ist und diese Arthrose mit einer Fehlstellung des Talus verbunden ist. Dann besteht die Möglichkeit durch eine Korrekturosteotomie des Sprungbeinnes die gesamte Belastungsfläche im Sprunggelenk wieder herzustellen und dadurch die Arthrose in ihrem Verlauf deutlich zu bremsen. Eine Arthrodese ist keine schlechte Versorgung des Sprunggelenks: Normales Gehen in Schrittgeschwindigkeit unterscheidet sich von Gangbild kaum von dem natürlichen Gehen oder vom Gang mit einer Sprunggelenksprothese. Die Prothese hat aber auch Vorteile, wenn ihre Beweglichkeit oder Belastbarkeit in anderen Fußgelenken, z.b. im unteren Sprunggelenk schon etwas eingeschränkt sind. Wie gesagt: Das sind alles Dinge die im Rahmen einer ausführlichen körperlichen Untersuchung und einer Begutachtung ihrer Bildgebung diskutiert werden, an dieser Stelle aber wirklich nur hypothetisch sind weil diese Informationen nicht vorlegen. Ich würde daher davon ausgehen, dass die bisher erfolgte übereinstimmende Behandlungsempfehlung für Ihren Fall auch angemessen und im Hinblick auf einem Erhalt der Lebensqualität wirklich zielführend sind. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihrer Behandlung.

19.12.2017 - 20:01 Uhr

Guten Abend Hr. Dr. Schneider. Ich bin 38 Jahre...

von Daniela G.

... alt und vor kurzem hat man bei mir die Diagnose Morbus Sudeck mitgeteilt im linken Fuß. Nach der Röntgen Aufnahme hat mein Orthopäde mir gesagt, dass meine Knochenstruktur am großen Zeh wohl zurück gegangen sei. Am hinteren sowie am vorderen Sprunggelenk sind wohl deutliche Arthrose Zeichen zu sehen. Ist wohl alles ziemlich verknöchert meint er. Ich soll jetzt zum DR um weiter Bilddarstellungen zu bekommen. Ich muss dazu sagen, dass der Fuß seit Dezember 2016 taub ist. Ich hatte im Januar 2017 meine zweite Versteifungs-OP an der LWS. Ich bin von L2/3 bis L5S1 versteift. Nach der OP war der Fuß noch mehr taub als vorher und ich hatte das Gefühl, als würde man ihn abschnüren. Ich habe auch eine Peroneus Lähmung in diesem Fuß. Also alles kommt zusammen. Was habe ich jetzt für Möglichkeiten bzw. wie geht es weiter mit dem Fuß? Können Sie mir zu etwas raten? Lg Daniela G.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 12.01.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie berichten von vielen sich überlagernden Problemen. Die Peroneuslähmung bzw. die Taubheit des Fußes erschwert jede Behandlung. Ich würde Ihnen raten zuallererst die CRPS (Morbus Sudeck) Erkrankung überwinden. Unsere Kollegin Frau Dr. Mendes hat dazu einen Artikel auf Jameda verfasst: https://www.jameda.de/gesundheit/muskeln-knochen/morbus-sudeck

12.12.2017 - 12:32 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, wie lange wird man nach...

von Kerstin

... einer Versteifung am OSG als Bürokraft krank geschrieben und wie lange muss man die Thrombosespritzen nehmen? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.12.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, nach Versteifung des oberen Sprunggelenks liegt die Krankschreibung bei etwa 4 Wochen (28 Tage). In dieser Zeit kann eine Teilbelastung des Sprunggelenks in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Es vergehen etwa 12 Wochen, bis Vollbelastung erfolgen kann. Über die genauen Umstände sowie die Thrombosespritze will ich hier keine öffentliche Aussage machen, weil Sie in jedem Fall eine genaue Anweisung von Ihrem Arzt erhalten. Wir dürfen nicht das Risiko eingehen, dass ein Patient das liest und auf Grund einer Arztaussage im Internet sich unsachgemäß verhält. So viel sei gesagt: Die Thromboseprophylaxe ist in etwa so lange erforderlich, bis Vollbelastung des operierten Sprunggelenks erlaubt ist.

06.12.2017 - 10:35 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider ich hatte vor über 30...

von Marion F.

... Jahren einen Trümmerbruch im oberen SG mit einer Totoalentfernung des Knorpels und es wurde Knochenmark aus dem Becken für das Gelenk verwendet. Es wurde mir gesagt ich müsse das SG nach ca.10 Jahren versteifen lassen. Ich habe seit dieser Aussage jeden überflüssigen Schritt vermieden um eine Versteifung zu umgehen. Das kommt für mich nicht Infrage! Der Gelenkspalt ist auf dem Röntgenbild kaum noch zu erkennen. Ich bin 450km von Ihnen entfernt, macht es Sinn Ihnen vorab Röntgenbilder oder eine CT zu schicken? Können Sie anhand der Bilder erkennen ob überhaupt ein Prothese noch möglich ist? Ich möchte mich auf jeden Fall bei Ihnen vorstellen, allerdings macht es keinen Sinn so weit zu fahren um dann nach einer CT von Ihnen eine absolute negativ Diagnose zu erhalten. Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen! In großer Hoffnung, Marion F.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.12.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre interessante Anfrage. auch Ohne Untersuchung kann ich Ihnen mitteilen, dass der Zustand des Sprunggelenks eine Endoprothese fast immer zulässt. In vielen Fällen überführen wir auch Versteifungen nach vielen Jahren wiedre in den beweglichen Zustand mit OSG-Prothese. Das ist also nicht unumkehrbar. Problematisch wäre nur eine stark verringerte Tragfähigkeit der Knochen im Gelenk etwa durch Osteoporose. Wesentlich für die Sprunggelenksprothese ist eine gute Funktion der Weichteile - Bänder, Sehnen und Muskulatur um das Sprunggelenk. Ebenso wesentlich ist eine relativ normale Belastungsachse im Sprunggelenk. Fehlstellungen des Fersenbeines sind kritisch, können aber auch korrigiert werden. Sie fürchten sich offenbar vor der Versteifung. Bei vielen Patienten führt das aber zu einem zufriedenstellenden Ergebnis, das das Gangbild im Alltag nicht beeinträchtigt. Wir bieten aber auch gerne die Sprunggelenksprothese an. In allererster Priorität wollen wir aber Ihr natürliches Sprunggelenks solange wie möglich erhalten. Wir können im Vorfeld nicht sagen, für welche Therapie Sie sich letztendlich entscheiden. Wir wollen aber ein Ergebnis, das Sie nicht einschränkt, zu Ihrem Lebensstil passt und mit dem Sie aktiv und optimistisch und mit Lebensfreude leben können; nicht eingeschränkt und jeden Schritt einsparend. Das ist nicht gut für Sie. Sie können ihre Bilder gerne zur Untersuchung mitbringen.

02.12.2017 - 15:28 Uhr

Ich bin 53 und hatte vor März 2016 eine...

von Bauer E.

... Fußartoskopie wo mit Anbohren der lose Knorpel entfernt wurde. Hatte drei Monate Teilbelastung. Jetzt habe ich seit fünf Wochen wieder sehr starke Schmerzen. Auf dem aktuellen MRT Bild sieht man, dass am rechten inneren Knöchel ein Loch ist und Knorpel fehlt. Ich bin mir unsicher, soll ich nochmal eine Artoskoie machen lassen um zu schauen? Oder ein anderer Arzt? Raten Sie mir zu einer ACT Behandlung mit eigenem Knorpel, wenn die Schmerzen unerträglich sind. Ich bin mir unsicher. Bin auch selbständig. Wenn ich das machen sollte, wo findet man den geeigneten Spezialisten? Ich wohne im Raum Magdeburg. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.12.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bei einer sichtbaren Osteochondralen Läsion sollten Sie über eine Knorpeltherapie nachdenken. Sie sollten aber auch herasufinden, woher die Läsion kommt: Gibt es eine Bandinsufizienz? Oder eine Fehlstellung des Talus oder des Fersenbeines, die zu diesem Knorpelverlust führt? Diese Fragen kann Ihnen ein erfahrener Sprunggelenksspezialist beantworten. Eine ACT Behandlung macht erst dann Sinn, wenn die Gesamtsituation Ihres Sprunggelenks, die zu dem Knorpelverlust führt ausreichend verstanden ist, sonst besteht Gefahr, dass das Korpeltransplantat auch wieder verloren geht. Sie benötigen eine nachhaltige Lösung, auf die Sie sich verlassen können.

22.06.2017 - 15:44 Uhr

Guten Tag, wie lange dauert die Genesung nach...

von Karl-Heinz B.

... einer Versteifung des Sprunggelenkes und wie lange ist man im Krankenhaus?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Nach der Versteifung des Sprunggelenks gibt es eine Empfehlung zur Einschränkung der Belastung bzw. vorgeschriebene Teilbelastung durch Verwendung von Unterarmgehstützen bis 8-10 Wochen. In der Zeit ist die Beweglichkeit durch einen sog. Vacoped-Schuh eingeschränkt. Danach kann noch ein Rehaaufenthalt zum Training der neuen Bewegungsmöglichkeiten erforderlich sein.

18.06.2017 - 10:31 Uhr

Sehr geehrter Dr. Schneider, Ihre...

von Andreas M.

... Ausführungen, in Bezug auf eine Sprunggelenksarthrodese, finde ich sehr interessant. Nachdem ich im letzten Jahr mit einer Arthrose des OSG in Ihrer Klinik als Patient vorstellig wurde und mir von Dr. Rinio zu einer Versteifung geraten wurde, rief er Sie zur Unterstützung ins Behandlungszimmer und Sie beseitigten meine letzten Zweifel und Ängste. U.a. versicherten Sie mir, mindestens 20 Jahre schmerzfrei zu sein. Nach zwei Operationen (beide ohne Erfolg) und einjähriger Berufsunfähigkeit, arbeite ich nun wieder. Ich habe größere Schmerzen als vor den OPs, brauche mehr Schmerzmittel und muss trotzdem arbeiten, da ich leider keine Berufsunfähigkeitsrente abgeschlossen hatte. Meine Lebensqualität tendiert zu Null und ich quäle mich jeden Tag aufs Neue. Ich kann nur jedem vor einer solchen OP abraten und mit dem Wissen, dass ich heute habe, hätte ich mich niemals operieren lassen. Bei Arthrose ist im Übrigen nicht der Grad des Verschleißes ein Indikator für die Schmerzen, sondern es sollte i.d.R. die vorhandene Entzündung behandelt werden, welche bei mir von Anfang an ignoriert wurde. Mit freundlichen Grüßen Andreas M.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Für mich ist leider nicht nachvollziehbar, in welcher Weise die Arthrodese-Operation bei Ihnen nicht erfolgreich war. War die Arthrodesierung (Versteifung) nicht erfolgreich? Welche Operation wurde durchgeführt? Bitte melden Sie sich doch umgehend in unserer Sprechstunde oder der Sprechstunde eines anderen Sprunggelenksspezialisten, damit wir den bisherigen Verlauf untersuchen und besprechen können. Sie sollten sich mit einem solchen Verlauf nicht abfinden. In den meisten Fällen kann Ihnen ein Spezialist helfen. Wir bleiben gerne im Gespräch mit Ihnen.

13.06.2017 - 17:45 Uhr

Ich hatte im Juli 2017 OP am Sprunggelenk. USG...

von Angelika N.

... Arthrothese und OSG Prothese. Nach 4 Tagen wurde die Prothese nach postoperativer Luxationsfrakturentfernt. Danach bekam ich eine retrograde Nagelarthrothese. Am Fuß wurde nach einen halben Jahr CT und MRT wegen starker Schmerzen und Schwellung durchgeführt. Es wurde eine Pseudarthrose festgestellt. Eine Punktion die danach durchgeführt wurde führte zu keinen Ergebnis (keine Bakterien) . Ich wurde danach in die Radiologie überwiesen, damit eine Immunszintigraphie gemacht wird. Der Radiologe sagt, es wäre eindeutig eine starke Entzündung. Ich soll jetzt Antibiotikum bekommen, aber wenn doch keine Bakterien nachgewiesen wurden hat das Medikament doch keinen Nutzen. Was kann noch eine Entzündung ausgelöst haben? Ich würde mich freuen wenn sie mir antworten würden. MfG Angelika N.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 19.06.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, natürlich muss das Antibiotikum eine Infektion behandeln, sonst wäre die Therapie sinnlos. In vielen Fällen sind die Erreger an das Metall angelagert und vom übrigen Gewebe abgekapselt. Bei Ihnen wird der Befund durch die noch fehlende knöcherne Durchbauung der Arthrodese des Sprunggelenks verkompliziert.

11.06.2017 - 18:41 Uhr

Ich bin 68 Jahre alt, außer Asthmaerkrankung in...

von R. B.

... guter körperlicher Verfassung, und habe eine Sprunggelenksarthrose OSG an beiden Füßen - beide Füße sind angeborene Knick-Senkfüße, die seit 35 Jahren mit orthopädischen Einlagen unterstützt wurden. Ist eine eventuelle Fuß-OP, die in meinem Fall offensichtlich mit entsprechend großem Aufwand verbunden ist, überhaupt noch zu empfehlen ?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 19.06.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, für die Operation einer Sprunggelenksprothese ist eine gerade Sprunggelenksachse erforderlich. Eine Fehlbelastung des Implantates führt zu einer verkürzten Haltbarkeit, ebenso wie beim natürlichen Sprunggelenk. Diese Geradestellung kann häufig als Begleiteingriff zur OSG Prothese durchgeführt werden.

01.06.2017 - 09:32 Uhr

Ich soll wegen Artrohse am Sprunggelenk operiert...

von Brigitte P.

... werden. Ich arbeite in der Küche. Nach wie vielen Tagen kann ich den Fuß wieder belasten und wie lange wird man krank geschrieben? Ich bin 62 Jahre alt und muss noch ca. 1,5 Jahre arbeiten.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 01.06.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, das hängt mit der Art der Operation zusammen. Die Krankschreibung bei körperlich arbeitenden Patienten nach Operation einer Sprunggeelnksarthrose kann 4 Wochen bis zu 6 Wochen betragen. Das hängt davon ab ob gelenkerhaltend, gelenkversteifend oder Gelenkersetzend (mit Prothese) vorgegangen wird.

26.04.2017 - 20:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, vielen Dank für...

von Kerstin

... Ihre Antwort vom 26.04.17. Ich finde es sehr beeindruckend, wie engagiert Sie sind! Ich habe einen Termin am 30.06. in Ihrer Sprechstunde vereinbart, bis bald! Grüße aus NRW

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 05.05.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung.

14.04.2017 - 21:16 Uhr

Bis heute habe ich es nicht bereut, die...

von Annette

... Sprunggelenks-TEP durchführen zu lassen. Hatte nach einem Trümmerbruch-Autounfall 1995 Athrose IV. Grades und habe nur noch unter starken Schmerzen als Hebamme gearbeitet. Leider stoße ich hier in der Kleinstadt auf sehr viel Widerstand seitens der Chirurgen. Trotzdem möchte ich allen Mut machen, die sich noch nicht entscheiden können. Es ist jetzt schon eine neue Lebensqualität. Kann nur allen raten, sich vorher eine guten Spezialisten zu suchen.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.04.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank dafür, dass Sie Ihre Erfahrung hier teilen. Die Möglichkeiten der Sprunggelenksendoprothetik sind tatsächlich noch recht neu.

30.03.2017 - 20:54 Uhr

Guten Tag, ich habe eine sehr stark...

von Kerstin

... fortgeschrittene posttraumatische Arthrose im linken OSG nach offener Luxationsfraktur mit 3.gradigem Weichteilschaden und Partialruptur der Tibialis posterior Sehne. Mittlerweile hat sich ein Spitzfuß und ein leichter Rückfluss-Valgus eingestellt. Für die Sprunggelenks-TEP müsste vorher eine Achskorrektur vorgenommen werden. Dieser große Eingriff macht mir aber Angst, sodass ich ggf. eine Arthrodese bevorzugen würde. Wäre diese ohne große Umstellungsosteotomie möglich? Außerdem habe ich schwierige Weichteilverhältnisse am Innenknöchel und Syndesmoseninsuffizienz.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.04.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, es gibt unterschiedliche Techniken zur Arthrodesierung. Im optimalen Fall wollen wir auch die Sprunggelenks und Fußachse normalisieren und möglichst normale Weichteilverhältnisse herstellen. Auch mit dem arthrodesierten Sprungelenk sollte der Fuß möglichst normal funktionieren. Diese Eingriffe müssen nicht unbedingt einen zusätzlichen Aufwand zur Arthrodesierung darstellen, sondern könnten begleitend durchgeführt werden. Sie sollten diese Fragen mit einem erfahrenen Spezialisten besprechen und ggf. auch durch eine Zweitmeinung eines anderen Chirurgen absichern. Wir sichern unsere Behandlungsvorschläge bei komplexen Fällen auch immer durch Besprechung des Falles mit anderen erfahrenen Kollegen ab.

17.03.2017 - 14:22 Uhr

Danke für Ihre Antwort. Am 03.03.17 wurde eine...

von Etienne

... Metallentfernung durchgeführt. Arthrose ist vorhanden. Der Arzt hat mir eine Cortisonbehandlung vorgeschlagen. Ein zweiter Arzt will mit Hyaluron arbeiten. Immer mit dem Hintergrund, dass ich 70 Jahre alt bin und mein rechtes Bein auch nicht mehr das Beste ist, da ich eine Fraktur habe.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.03.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, die Therapie der Arthrose im Sprunggelenks hängt vor allem vom Ausmaß Ihrer Beschwerden ab. Ihnen werden nun vor allem Behandlungen der Arthrosesymptome angeboten. Vielleicht ist das ja angesichts Ihrer noch erträglichen Schmerzen das Richtige. Falls das schlimmer würde, müsste man eine operative Therapie erwägen. Das könnte eine Versteifung oder eine Prothese des Sprunggelenks sein.

09.03.2017 - 17:44 Uhr

Hallo, die Diagnose von meinem Orthopäden lautet:...

von Z.

... Sprunggelenksarthrose. Er rät mir eine Operation zur Versteifung. Habe mir schon mehrmals Hyaluronsäure ins Gelenk spritzen lassen. Das hat mir sehr geholfen, es ist aber leider sehr teuer. Bin nicht für eine Versteifung, deshalb würde ich mir gerne eine zweite Meinung einholen und einen Termin bei Ihnen machen. Danke im Voraus. Mit freundlichen Grüssen, Christina Z.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.03.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, zur Versteifung gibt es Alternativen. Dass Hyaluronsäure hilft zeigt, dass Sie trotz Arthrose noch eine Gelenksfunktion haben. Sie können gerne über unsere Telefonzentrale unter 0761 55 77 58 0 einen Termin vereinbaren.

09.03.2017 - 15:06 Uhr

Guten Tag! Ich habe am vor 5 Monaten einen...

von Martin

... Arbeitsunfall erlitten, wobei ich mir eine Pilon tibial Fraktur am rechten Unterschenkel zugezogen habe! Die Fraktur wurde mittels Plattenosthesynthese gerichtet. Alles ist inzwischen gut konsolidiert und ich kann wieder gehen! Allerdings habe ich eine Bewegungseinschränkung in der Dorsalflexion. Was könnte das sein? Vielen Dank schon mal im Voraus!

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.03.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, den Grund für die eingeschränkte Dorsalflektion können wir über das Internet nicht ermitteln. Sehnen und Muskeln sowie Gelenkflächen müssten genau untersucht werden. Sie haben wahrscheinlich auch noch die Osteosyntheseplatten im Fuß? ihr Operateur kennt Ihren Fall genau und sollte für eine Nachuntersuchung zur Verfügung stehen.

23.02.2017 - 14:51 Uhr

Hallo Dr. Schneider, vielen Dank für Ihre...

von Angelika

... schnelle Antwort. Mich würde noch interessieren, wie lange ich nach einer solchen Versteifung nicht arbeiten kann (krankgeschrieben bin). Und können Sie mir empfehlen, wo ich das machen lassen kann. Ich komme aus Oldenburg in Niedersachsen. Liebe Grüße Angelika

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 08.03.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Nach der Arthrodese ist eine Entlastung von 8-10 Wochen vorgesehen, in der Zeit sind sie weniger belastbar bzw. müssen die Belastung wieder langsam aufbauen. Die Krankschreibung richtet sich nach dem Berufsbild der Patienten. Bei stehenden Berufen wird man also später wieder in den Beruf einsteigen.

23.02.2017 - 12:34 Uhr

Vielen dank für Ihre Antwort. Es ist so wie sie...

von Etienne

... es mir mitgeteilt haben. Die Arthrose beginnt am Calcaneotataresgelenk - was kann man noch tun?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 08.03.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bei einer Calcaneotalaren Arthrose steht Ihnen mittelfristig eine Versteifung dieses Gelenks (des sog. unteren Sprunggelenks oder kurz: USG) bevor, wenn Sie Ihre schmerzfreie Belastbarkeit beim Gehen erhalten wollen. Diese USG Versteifung wird sehr gut toleriert. Bis es soweit ist müssen wir symptomatisch behandeln, also Schmerzen behandeln. Wenn Sie schon eine akut verminderte Beweglichkeit und Belastbarkeit im Alltag haben, sollten Sie diese Operation in Erwägung ziehen. Verfahren wie die gelenkerhaltende Knorpeltransplantation, die uns beim oberen Sprunggelenk zur Verfügung stehen, sind am USG nicht erfolgreich getestet worden.

21.02.2017 - 14:45 Uhr

Hallo Dr. Schneider, laut meinem Hausarzt muss...

von Angelika K.

... ich die Diagnose so hinnehmen und könnte Prozente auf Schwerbehinderung beantragen. Ich bin 54 und möchte einfach nur meine Lebensqualität zurück und in meinem Job in der Pflege bis zur Rente arbeiten. Befund und Beurteilung nach MRT: Es besteht eine Arthrose des talonavikularen Gelenks. Hier besteht eine deutliche Gelenkspaltverschmälerung, ein juxtaartikuläres subchondrales Ödem sowie eine subchondrale Zystenbildung der Gelenkfläche des Talus. Außerdem Nachweis von Osteophyten ausgehend vom Talus und OS naviculare auf dem Fußrücken, welches hier zu einem lokalen Reizzustand mit lokaler Ödembildung führt. Keine Peritenditis der hier verlaufenden Extensorsehnen. Die weiteren Abschnitte des Fußes stellen sich nicht auffällig dar. Wäre bei dieser Diagnose eine OP zu empfehlen? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Herzliche Grüße Angelika K.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.02.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, Es ist nun tatsächlich nicht möglich über das Internet eine konkrete Behandlungsempfehlung zu erteilen. in Ihrem Fall würde es aber nach Bestätigung des Befundes aussichtsreich scheinen, eine Versteifung des talonavikularen Gelenks zu prüfen, die nur zu einer minimalen Einschränkung der Beweglichkeit führen würde, und regelmäßig wieder die normale Belastbarkeit des Fußes herstellt.

20.02.2017 - 14:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider, auch ich hatte mir...

von Steffen

... vor einiger Zeit das Fersenbein gebrochen. Kann man mit einer talocalcaneare (Subtalargelenk) Versteifung wieder als Trockenbauer auf dem Bau arbeiten? Haben Sie Patienten, die nach so einer Versteifung wieder auf dem Bau arbeiten konnten? Und vor allen Ding ist man dann schmerzfrei? MFG

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.02.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, nach einer Versteifung des Gelenks zwischen Fersenbein und Sprungbein ist eine normale Belastbarkeit wieder gegeben. Auch körperlich schwerarbeitende Patienten können nach dieser Arthrodese des unteren Sprunggelenks in der Regel wieder berufstätig sein.

14.02.2017 - 10:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Schneider, ich, 69...

von Etienne C.

... Jahre alt habe mir vor einem Jahr das linke Fersenbein mit Gelenkbeteiligung gebrochen. Die OP wurde am 7.3.16 durchgeführt (Metallplatte). Diese Metallplatte schmerzt sehr - vor allem am Übergang vom Fersenbein zum Würfelbein. Ich möchte diese Metallplatte entfernen lassen, der Arzt rät mir jedoch, sie drin zu lassen. Wie ist ihre Meinung? Zudem sind noch Arthroseschmerzen dazugekommen.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 15.02.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie sollten dieses Gespräch auf jeden Fall mit Ihrem Operateur führen. Sie sagen nun nicht genau, ob sie Ihre Arthroseschmerzen im Gelenk zwischen Fersenbein und Talus (calcaneotalares Gelenk) haben. Arthrose im unteren Sprunggelenk wäre eine gravierende Folge Ihres Fersenbeinbruchs mit Beteiligung der Gelenkfläche. Zur Arthrose des unteren Sprunggelenks gibt es hier auf Jameda einen weiteren Informationsartikel, den ich für unsere Patienten geschrieben habe: https://www.jameda.de/gesundheit/muskeln-knochen/arthrose-des-unteren-sprunggelenkes-usg-arthrose/ Wenn die Metallplatte Schmerzt sollten Sie diese entfernen. Wenn keine Heilungsverzögerung eingetreten ist, könnte man diese Metallplatte nach spätestens 6 Monaten entfernen. Es bedarf eigentlich einer genauen Untersuchung, warum diese Platte dauerhaft in Ihrem verbleiben sollte.

10.02.2017 - 19:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneide, danke erst mal für...

von Gunnar

... Ihre schnelle Antwort. Könnte man auch wieder auf dem Bau arbeiten? Ich meine jetzt im Innenausbau, nicht auf dem Dach. Ich bin erst 32 Jahre alt. Wie viele Operationen machen Sie davon im Jahr? Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 13.02.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, die Belastbarkeit ist nach einer gelungenen Versteifung des unteren Sprunggelenks wieder uneingeschränkt. Es bestehen keine beruflichen Einschränkungen im üblichen Bereich. Ich führe seit Jahren c.a. 700 Operationen jährlich m Fußbereich durch, davon etwa 60% im Bereich Fußwurzel, Rückfuß, Fersenbein, unteres Sprunggelenk oder oder oberes Sprunggelenk.

10.02.2017 - 01:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich bin 29 Jahre...

von Alexandra O.

... alt und ganztags im Verkauf, also stehend unterwegs. Ich habe mittlerweile große Schmerzen nach der Arbeit, was natürlich auch noch negativ durch meine Gewichtszunahme in der Schwangerschaft begünstigt wird. Ich hatte ebenso vor ca. 15 Jahren ein Umknick Trauma am linken Fuß, mit dem ich schon immer Probleme hatte. Ich habe einen Senkfuß. Nun ich habe damals ca. ein halbes Jahr darauf mein erstes Röntgen gemacht, dass als in Ordnung galt. Auch die Jahre danach, als die Einschränkungen/ die Schmerzen mit einer Fußversteifung schlimmer wurden, haben alle Ärzte gesagt, mein Fuß sei in Ordnung und er zeige keine Auffälligkeiten beim Röntgen. Ich habe in den letzten Jahren immer auf sehr gutes Schuhwerk geachtet, Einlagen getragen und war bei verschiedenen Ärzten, habe Blutuntersuchungen gemacht, war auch im KH. Bis ich es schließlich endgültig sein ließ. Da die Probleme und der Belastungsschmerz so enorm groß sind, habe ich neuerlich meinen Hausarzt aufgesucht, um ihn zu sagen, dass ich einfach nicht mehr arbeiten kann. Und er hat sich meinen MRT angesehen und er meinte, dass ich schwere Arthrose habe. Ich war heute bei einen Orthopäden/ Sportmediziner und werde, soweit es in meiner SS erlaubt ist, ein neues MRT machen und nun wirklich inständig hoffen das mir geholfen werden kann. Würden Sie mir zu einer OP raten? MFG Alexandra

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 14.02.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, Verschlechterung nach einer Umknickverletzung ist eine gar nicht so seltene Vorgeschichte einer Sprunggelenksarthrose. Es gibt im gesamten Verlauf auch gelenkerhaltende Operationen, bei denen wir die Ursache der Sprunggelenksarthrose direkt therapieren: In Ihrem Fall offenbar Instabilität des oberen Sprunggelenks evtl. durch Bandinsuffizienz (gedehnte oder gerissene Bänder) Zudem könnte es ein Knochen-Knorpeltrauma gegeben haben, das sich verschlimmert hat. Es ist richtig ein gutes MRT zu machen, um all diese Faktoren eingehend zu beurteilen. Ausgehend davon kann ein Spezialist beurteilen , welche der oben genannten Faktoren eine Rolle spielen. Dann kann eine gelenkerhaltende, Operation geplant werden. Sollte das nicht mehr möglich sein gibt es die Alternativen einer Versteifung oder einer Sprunggelenksprothese. Für diese beiden Behandlungsalternativen wäre es erforderlich, Ihre Fußfehlstellung (Knick-Senkfuß) operativ mitzubehandeln, damit Sie weiterhin in Beruf und Familie leistungsfähig und belastbar bleiben. Ich wünsche Ihnen alles Gute bei den anstehenden Untersuchungen.

26.01.2017 - 18:56 Uhr

Ich habe mir vor vier Jahren das Fersenbein...

von Gunnar

... gebrochen. Da ich nun immer mehr Probleme damit habe, wurde mir empfohlen, eine Versteifung des USG zu machen. Mir wurde gesagt, dass man nach der Versteifung keine Einschränkungen bis auf die Seitwärtsbewegung hat, die ja jetzt schon nicht mehr geht. Man könne sogar wieder Ski und Snowboard fahren, Klettern, 10 Stunden und mehr den Fuß belasten - alles schmerzfrei. Könnten Sie sich das auch vorstellen? Ich habe da so meine Bedenken das ich Probleme im osg oder Knie bekomme.? Machen Sie viele solche Operationen? Ach ja mein Fuß steht in einer guten Stellung.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.01.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie fassen das richtig zusammen. Wenn das obere Sprunggelenk intakt ist, kann eine Versteifung des Unteren Sprunggelenks erfahrungegemäß ohne Nebenwirkungen für die benachbarten Gelenke durchgeführt werden. Die komplexen Fälle, die wir bei einer Versteifung des unteren Sprunggelenks sehen, sind durch Fehlstellungen des Fußes und des Fersenbeines begleitet: Hier versuchen wir durch diese Versteifung die Fehlstellung zu korrigieren. Das scheint bei Ihnen aber nicht der Fall zu sein. Die talocalcaneare Arthrose ist eine häufige Folge eines Fersenbeinbruchs unter Beteiligung der Gelenkfläche. Dieses Gelenk vermisst man vor allem dann, wenn man auf unebenem Untergrund geht. Beim Snowboardfahren haben Sie sowieso einen "Hardboot", also einen festen Schuh, der die Beweglichkeit des Fußes und des Sprunggelenks reduziert. Nach einer ordentlich durchgeführten Arthrodese hat das untere Sprunggelenk (USG) keine Belastungseinschränkungen. Unsere Patienten können den ganzen Tag darauf stehen. Wenn sie aber durch das Gelände rennen, müssen Sie mehr aufpassen, weil kleine Unebenheiten weniger gut ausgeglichen werden. Dann wird das obere Sprunggelenk etwas stärker belastet. Im Alltag auf glatten Strassen oder Böden macht das keinen wesentlichen Unterschied. Wir führen etwa 450-500 Fuß und Sprunggelenksoperationen im Jahr durch, haben hier also eine große Erfahrungsbasis.

08.11.2016 - 11:08 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich habe seit ca...

von Heike K.

... 10 Jahren eine sehr schmerzhafte Sprunggelenkarthrose. Die Ursache ist ein Bruch, den ich mir vor 35 Jahre zugezogen habe. Ich war bei meiner Hausärztin und beim Orthopäden. Beide raten mir von einer Versteifung ab, obwohl meine Arthrose sehr weit fortgeschritten ist und für mein Alter (55 Jahre) sehr schlimm aussieht. Mein Problem ist, dass ich ganztägig berufstätig bin. Ich abreite in der Apotheke und bin den ganzen Tag auf den Beinen, abends komme ich dann vor Schmerzen kaum ins Bett. Bis jetzt haben mir hohe Dosen an Schmerzmitteln (Diclo und Ibu) über den Tag geholfen. Mein Chef weiß nichts von meiner Arthrose, denn ich habe Angst länger krank geschrieben zu werden und damit womöglich meinen Job zu gefährden, denn in der Apotheke ist ein längerer Krankheitsausfall nicht tragbar. Deshalb hoffe ich eigentlich inständig, den Job noch bis zur Rente ausführen zu können. Jetzt meine Frage: Gibt es bei fortgeschrittener Sprunggelenkarthrose, die Möglichkeit einen Schwerbehindertenstatus zu bekommen, damit ich eventuell früher in Rente gehen kann? Vielen Dank für ihre Antwort. Mit freundlichem Gruß

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.01.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Fallschilderung. Ich verstehe nicht, warum von Versteifung oder von einer Sprunggelenksprothese abgeraten wird? Gibt es besondere Umstände, die Sie in Ihrer Anfrage nicht genannt haben? Wir können in vielen Fällen auch starke Fehlstellungen, Bandschäden oder eine gleichzeitige Schädigung des unteren Sprunggelenks in unsere Behandlungskonzeote bei Sprunggelenksarthrose integrieren. Ich habe in beiden Fällen sehr gute Erfahrungen mit Patienten, die zuvor nur eingeschränkt belastbar waren. Eine Dauertherapie mit starken Schmerzmitteln ist eine hohe gesundheitliche Belastung, die keinesfalls zu empfehlen ist. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich von einem Sprunggelenksspezialisten untersuchen und beraten zu lassen, der tatsächlich mit minimalinvasiver Arthrodese und mit modernen Sprunggelenksprothesen der 3. Generation praktische Erfahrungen hat.

02.11.2016 - 09:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Thomas Schneider, ich...

von Maik

... habe mir vor ca. 14 Wochen das Fersenbein gebrochen mit Gelenkbeteiligung (mit einer Stufe). Kann man diese Stufe wegoperieren und das Gelenk erhalten? Was gibt es hier für Möglichkeiten? Ich möchte alle Möglichkeiten ausschöpfen, um keine Arthrose zu bekommen. Könnte man vorab auch einen telefonischen Termin bei Ihnen bekommen, da ich weiter weg wohne? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.01.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, nun habe ich Ihre Anfrage ziemlich spät gesehen. Grundsätzlich bitten wir Terminanfragen doch über unser Büro zu machen, und nicht über diese Webseite, weil wir nicht einen akuten Fall zeitnah hier verbindlich kontaktieren können und dann noch Einzelheiten des Behandlungsplans öffentlich kommunizieren. Dann wird dieses Forum falsch verstanden. Grundsätzlich ist es aber möglich, durch geeignete Stellung der Trümmer die Gelenkfläche nach Fersenbeinbruch zu glätten, um der Sprunggelenksarthrose vorzubeugen.

30.08.2016 - 10:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr, Schneider, ich hatte als...

von Werner

... Kind einen schweren Autounfall, in dem mein linker Fuß auch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Durch den Unfall habe ich auch eine Arthrose bekommen, mein jetziger Befund ist schwere Arthrose im OSG links. Der Arzt, bei dem ich jetzt war, hatte sich die Röntgenbilder abgeschaut und sofort gemeint, dass hier nur eine Prothese hilft. Ich fragte nach Alternativen, da ich viele schlechte Erfahrungen in meinem Leben gemacht habe und eine Krankenhausphobie habe. Eine richtige Alternative wurde mir nicht genannt, stattdessen wurde ich gefragt, was ich denn von ihm wollte. Ich möchte natürlich jede OP umgehen, solange es noch geht.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 05.09.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, wenn Ihnen schon eine schwere Arthrose bescheinigt wurde, ist der Gelenkverschleiß schon fortgeschritten. Erfahrungsgemäß käönnen Physiotherapie und Einlagen hier nur noch lindern, aber nicht therapieren. Wir können vielen - aber nicht allen - Patienten eine Sprunggelenksprothese durch eine gelenkerhaltende Operation ersparen oder die Prothese zeitlich aufschieben. Aber auch die Alternativen sind nicht ohne Operation durchzuführen, und sie sprechen ja von einer Krankenhausphobie.

18.08.2016 - 00:18 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, bei mir wurde...

von Eva R.

... heute mittels MRT eine Arthrose im unteren Sprunggelenk links diagnostiziert. Ich bin 39 Jahre alt und habe 3 Kinder. Meine jüngste Tochter ist erst 3,5 Monate und ich stille sie voll. Was kann ich nun tun, da ich weiter stillen möchte, aber keine Schmerzmittel nehmen kann? Und wie sieht die weitergehende Behandlung aus? Ist eine konservative Therapie möglich? Wenn nicht, was wird operativ gemacht, und welche Klinik können Sie mir empfehlen? Ich wohne bei Frankfurt in Hessen. Gruß, Eva R.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 05.09.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, hinsichtlich Ihrer Schmerztherapie sollten Sie sich mit Ihrenm behandelnden Arzt besprechen. Eine Arthrose des unteren Sprunggelenks kann gelenkerhaltend durch Arthroskopie oder durch Versteifung (Arthrodese) des unteren Sprunggelenks behandelt werden. Wir bieten bede Behandungsansätze an. Durch entsprechend Schuhzurichtungen oder Einlagen könnten Sie evtl. auch ohne Operation einen schmerzfreien Zustand erreichen.

28.07.2016 - 15:54 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, vor ca. 12...

von Michaela

... Jahren wurde eine Versteifung des linken OSG bei mir durchgeführt. Ursprung ist eine angeborene Achillessehnenverkürzung, die ein ständiges Humpeln zur Folge hatte. Mittlerweile bin ich 44 Jahre alt. Trotz der Versteifung habe ich immer noch Anlaufschwierigkeiten und Überlastungsschmerzen. Unebene Böden wie Kopfsteinpflaster ziehen Schmerzen nach sich. Bei Wärme schwillt der Fuß sehr stark an. Meine Schuhe lasse ich nun um 1 cm erhöhen - der Arzt riet mir dazu, da das Gelenk ja nun fehlt. Der Fuß selber ist auf 110 Grad versteift, weshalb ich gezwungen bin, einen Absatz zu tragen. Sobald ich mal flache und nicht erhöhte Schuhe trage, bekomme ich Schmerzen. Nur durch Hochlagern und Kühlen bekomme ich dieses Problem wieder in den Griff. Bisher bin ich immer froh gewesen, den Alltag einigermaßen hinzubekommen. Was kann mir noch Linderung verschaffen? Vielen Dank!

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 05.09.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie sollten angesichts der Probleme auf unebenem Untergrund Ihr unteres Sprunggelenk untersuchen lassen. Das untere Sprunggelenk ist für den Ausgleich von Unebenheiten zuständig. Vieles von Ihren Sympromen spricht dafür, dass Sie inzwischen eine Arthrose des unteren Sprunggelenks haben.

03.06.2016 - 22:47 Uhr

Liebes Team, ich habe leider durch einen Unfall...

von Sabine

... 2015 einen OD-Herd im medialen Talus (16x12x10 mm) sowie ein großes KMÖ unter diesem Bereich mit kleinen Zysten. Ich habe seit 2 Wochen imense Schmerzen - kann nicht mal mehr laufen. Was kann ich noch tun? Muss man da offen operieren oder den Knochen transplantieren (das Fersenbein?). Schmerzen habe ich durch das große KMÖ nicht - ich hatte im Tibiakopf schon einmal eins und da half nur noch Illoprosttherapie. Diese wollen Sie mir aber diesesmal nicht zusätzlich geben. Ich bin erst 35 Jahre alt , war sehr sportlich und habe ein Kleinkind zu Hause. Deshalb muss ich gehen können! Eine Prothese kann aufgrund des KMÖ gar nicht mehr eingesetzt werden, oder? Kann man die Zysten und die KMÖ mit irgendetwas auffüllen lassen (Knochenpaste, etc.)? Liebe Grüße aus Österreich

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 06.06.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bitte suchen Sie Ihre Antworten zu Ihrer konkreten Situation bei einem Arzt, der Sie tatsächlich auch gründlich untersucht und kennengelernt hat. Ohne Vertrauensverhältnis ist diese Beratung über ein Onlineforum sicher nicht hilfreich. Sie werden auch keine Informationen erhalten, denen Sie wirklich vertrauen können. Gerne können Sie sich für einen solchen Termin an uns wenden und nach Gundelfingen un die Gelenk-Klinik kommen. Bitte lesen Sie zu Ihrer Fragestellung auch unsere Fachartikel zu Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk: http://www.jameda.de/gesundheit/schmerzen/osteochondrosis-dissecans-am-sprunggelenk/ Wir haben auch einen Artikel zu Osteonekrose am Sprunggelenk hinterlegt: https://gelenk-doktor.de/sprunggelenk/osteochondrosis-dissecans Hier finden Sie zahlreiche Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Osteonekrose und OD im Sprunggelenk. Die Anwendbarkeit der Therapien für Ihren Fall müssen sie aber mit einem erfahrenen Spezialisten diskutieren. Ein Knochenödem (schmerzhafte Flüssigkeitseinlagerung im Knochen) bedeutet nicht auf jeden Fall, dass schon eine Osteonekrose vorliegt, obwohl es auch bereits das erste Stadium einer Talusnekrose sein könnte.

20.03.2016 - 09:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich bin 72 Jahre...

von Horst E.

... alt und habe mir vor 60 Jahren das Sprunggelenk gebrochen. Seit circa 4 Jahren hebe ich jedoch Probleme beim Gehen, da bei mir im Bewegungsablauf ein extremer Schmerz entsteht. Ich betreibe Sport, indem ich Tischtennis spiele und mich als Übungsleiter in einer Senioren-Sportgruppe betätige. Es würde mich freuen, wenn ich die Möglichkeit bekommen würde, bei Ihnen in der Praxis einen Termin zur Begutachtung des Schadens zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen, Horst E.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.04.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Bitte vereinbaren Sie doch jederzeit telefonisch einen Untersuchungstermin in der orthopädischen Gelenk-Klinik Gundelfingen.

17.01.2016 - 14:03 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, im Jahre...

von A.

... 1998 hatte ich ein Motorradunfall mit Polytrauma. U.a. habe ich mir dabei eine 3-gradig offene Oberschenkelfraktur mit Schädigung des Ischias, sowie die Entwicklung eines Kompartmentsyndroms im Unterschenkel zugezogen. Hierdurch entstand eine Fußheberparäse und nun bin ich mit einer Peronäusschiene versorgt. Allerdings entwickelt sich die Fußstellung alles andere als optimal und ich bin heute drauf und dran den Empfehlungen der Ärzte (von 1998 und auch 2005) Folge zu leisten und mich einer USG und OSG-Athrodese zu unterziehen. Allerdings stellen sich mir zur Zeit auch noch andere Fragen, die ich Ihnen hier gern einmal stellen möchte: Welche Klinik, bzw. wie viele solcher OP´s sollte eine Klinik pro Jahr vornehmen, um als versiert zu gelten. Meinem Klinikum, in meinem Heimatort, traue ich dies nicht so Recht zu. Wie oft nehmen Sie (persönlich) eine solche OP in Ihrem Klinikum vor und wie lange dauert diese? Wie lange ist man, wenn alles nach Plan verläuft, nach dem Eingriff arbeitsunfähig? Haben Sie einen Link oder auch ein Video, auf dem zu sehen ist, wie es sich nach einer vollständigen Versteifung des Sprunggelenkes mit dem Gangbild verhält? Last but not least: In einer Ihrer Antworten schrieben Sie "...wir halten im allgemeinen nichts von Schuhen, die das Gangbild oder die Bewegung des Fußes beim Abrollen verändern wollen." Heißt das, dass Sie Schuhe mit Abrollhilfe gar nicht empfehlen? Kann ich nach einer solchen OP überhaupt mit ganz normalen Schuhen gehen? Gespannt auf Ihre Antwort, verabschiede ich mich mit freundlichen und winterlichen Grüßen aus der Südheide, Ihr Herr A.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 21.01.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, man sieht bei einem Operateur ab 50 Eingriffen im Jahr eine deutliche Qualitätsverbesserung durch Erfahrung und Routine. Operationen an Fuß und Sprunggelenk sind mein Schwerpunkt mit über 800 Eingriffen in 2015, davon c.a. 500 an Fuß und Sprunggelenk. Dazu gehören neben Arthrodesen und Sprunggelenksprothese aber auch eine überwiegende Anzahl an gelenkerhaltenden Operationen und Umstellungsoperationen an Sprunggelenk, unterem Sprunggelenk und Fußwurzelgelenken. Die Arbeitsunfähigkeit nach einer Versteifung richtet sich natürlich nach Ihrem Beruf und Ihrer spezfischen Belastung. Die normale Knochenheilung ist nach c.a. 6 Wochen abgeschlossen, Teilbelastung ist früher möglich. Zu den nicht empfohlenen gangbildverändernden Schuhen rechnen wir natürlich nicht die Orthesen und speziellen Schuhe, die wir nach der OP während der Reha empfehlen um eine definierte Entlastung trotz Mobilität im Alltag zu erzielen. Hier gibt es tw. Modelle mit erheblichen, aber in dieser Phase auch gewünschten Änderungen des Gangbildes. Filmaufnahmen bzw. Operationsvideos bieten wir für das Publikum nicht an. Wir versuchen nach Möglichkeit das Obere und das untere Sprunggelenk nicht gleichzeitig zu versteifen, sondern in einem der beiden Bereiche gelenkerhaltend oder mit einer Prothese gangbilderhaltend zu arbeiten, um das Gangbild im Altag zu erhalten.

23.11.2015 - 12:17 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich habe eine Frage....

von Kate

... Ich habe starke Schmerzen im OSG. Mit bekannter OD am Talu und Arthrose. Geplant war eine Arthrodese. Wurde wieder abgeblasen. Neue Diagnose CRPS. Dadurch ist das Problem wieder nicht behoben. Das Gelenk blockiert immer wieder und schmerzt stark. Was soll ich machen? LG

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 13.01.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, CRPS oder Morbus Sudeck ist ein lokales Regulationsproblem. Mein Kollege Dr. Dickreiter hat auf Jameda ausfürhlich dazu Stellung genommen, und zwar in folgenden Artikel: http://www.jameda.de/gesundheit/muskeln-knochen/morbus-sudeck/ Ich hoffe die darin enthaltenen Informationen helfen Ihnen weiter. Gerne dürfen Sie sich auch zur Behandlung bei uns vorstellen.

18.10.2015 - 21:07 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich bin vor eineinhalb...

von Jana G.

... Jahren umgeknickt und hatte unerklärliche Schmerzen im Sprunggelenk. Ein halbes Jahr später sollte ich notoperiert werden, weil in meinem Fuß ein Knochen schief steht und scheinbar so angewachsen war. Bei dieser Operation in einem Siegener Krankenhaus wurde nur in dieses Fragment gebohrt und nichts Weiteres unternommen. Danach lief es mit meinem Fuß immer schlechter und nun wurde mir von vielen Ärzten gesagt, dass ich fast Arthrose habe oder sogar schon was habe. Ich habe Druckschmerzen und auch das Gefühl, dass der Knochen, welcher im oberen Tales schief steht sich in meinen Innenknöchel reinbohrt. Des Weiteren habe ich ein Knochenödem und diese Arthrose im mittleren Sprunggelenk. Ich habe keine Ahnung was ich jetzt weiterhin tun sollte, da die Schmerzen in letzter Zeit immer stärker werden und stetig zunehmen. Momentan habe ich sogar Druckschmerzen, wenn ich ihn nicht bewege. Ich bin 16 Jahre alt und habe 12 Jahre lang Handball gespielt. Aus dem Grund weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, keinen Sport mehr zu treiben. Außerdem ist mein eigentlicher Traumjob bei der Polizei zu arbeiten. Von den Ärzten wurde mir mehrmals gesagt, dass ich mir nach meinem Abitur schon mal einen Beruf im Sitzen suchen kann. Können Sie mir helfen und sagen was das weitere Prozedere sein sollte? Liebe Grüße Jana G.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.11.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie sollten angesichts der beginnenden Arthrose in Ihrem Sprunggelenks so schnell wie möglich bei einem Arzt vorstellen, der sich mit gelenkerhaltender Chirurgie des Sprunggelenks gut auskennt. Das kann durchaus bei uns im Hause ind er Gelenk-Klinik Gundelfingen sein (Dr. Rinio oder Dr. Schneider) oder in einer anderen geeigneten Klinik.

22.09.2015 - 19:32 Uhr

Guten Tag. Ich bin 47 Jahre alt und habe in 14...

von ivan

... Tagen eine Knie OP. Mir wurde ein künstliches Gelenk empfohlen. Ich habe mehrere Meinungen eingeholt. Von allen habe ich immer die gleiche Antwort bekommen. Ich fahre Tag täglich Fahrrad und habe dabei so gut wie keine Schmerzen, aber wenn ich Spazieren gehe, spüre ich nach einer halben Stunde Schmerzen. Ich kann schon Jahre lang mein Knie nicht mehr strecken so wie auch nur teilweise beugen. Die Schmerzen beim Laufen gehen bis in die Gelenke nach unten. Trotz Termin bin ich immer wieder am Überlegen ob ich die OP absage. Habe jetzt gelesen, dass Orthesen bei starken Schmerzen helfen können. Manchmal wenn ich lange laufe komm ich mir wie ein Invalide vor. Das Schlimme ist, dass ich mittlerweile im rechten Knie schon mehr Schmerzen habe und der Orthopäde sagt man sieht schon auf den Röntgenbilder eine Arthrose. Was soll ich machen?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 08.10.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, bitte wenden Sie sich bitte vor Ihrer Operation wegen Kniearthrose an Ihren Operateur; Oder aber an einen Arzt zur Zweitmeinung, der Sie gründlich untersuchen kann. Dieses Internetforum ist nicht der geeignete Ort um für einen konkreten Fall eine belastbare Zweitmeinung zu erhalten.

30.08.2015 - 10:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider Mein Alter ist...

von Dieter

... 68 Jahre, habe Sprunggelenkarthrose wegen einer Fehlstellung. Bin ich zu alt für folgende Therapien: Bandrekonstruktion, Fersenbeinumstellung oder Umstellung des Sprungbeines und einer Knorpeltransplantation? Oder welche gesundheitlichen, körperlichen Vorraussetzungen sind nötig? Ich bitte Sie um eine Info. Mit freundlichen Grüßen Dieter

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 01.09.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, das ist eine sehr umfassende Frage. das Alter in Jahren ist nicht entscheidend, sondern die Gesamtverfassung, also das Biologische Alter. Patienten mit einer sehr ungünstigen Knochenqualität oder Störungen der Wund und Knochenheilung benötigen teilweise andere Behandlungsansätze. Hier spielen neben der Kochendichte die Gesamtverfassung und die Stoffwechselsituation (Diabetes etc) eine Rolle. das Alter kann, muss diese Faktoren aber nicht ungünstig beeinflussen. So eine globale Frage können wir nur nach einer persönlichen, umfassenden Untersuchung und natürlich nach der Klärung der Behandlungsziele in einem Termin verbindlich beantworten.

28.08.2015 - 08:15 Uhr

Gibt es einen Unterschied bei der Versteifung des...

von Wieland

... USG ob der Schmerz vor der Versteifung zum rechten oder linken Knöchel des gleichen Fußes ausstrahlt?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 01.09.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, normalerweise ist der Schmerz direkt in den von Arthrose des unteren Sprunggelenks betroffenen Gelenkflächen. Der Gedanke der Ausstrahlung dieser Schmerzen ist zunächst eine Hilfsvorstellung oder Idee, von Ihnen. Wir müssen die Fußstellung und Statik des Rückfußes umfassend untersuchen und auch die Bänder, um die Ursachen Ihrer Fußschmerzen genau zuzuordnen.

15.08.2015 - 19:23 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider Ich hatte im...

von Jeannine

... alter von 23 mehrere Brüche im Bein/Fuß, OSG/USG und dieser Knochen vor dem OSG (weiß nicht mehr wie der heißt, war ein Trümmerbruch). Seither habe ich immer schmerzen, vor knapp 3 Jahren habe ich eine OSG Prothese bekommen, die schmerzen wurden aber eher schlimmer. Man diskutierte, das USG zu versteifen, der Arzt hat aber nach einer Anästesiespritze ins USG festgestellt, dass die last auf OSG verstärkte schmerzen auslöst, wobei ich unter anästesie erst mal schmerzfrei war. Bin jetzt bald 33 und man denkt, als einzige option kommt die komplettversteifung in frage. Meine frage, soll ich mich noch länger durchquälen oder mich schon jetzt an diese OP heran wagen? Und kann man dann noch normale Schuhe tragen? Besten Dank für Ihre Antwort. J.A.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.08.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, die Versteifung des USG hat sich nach unserer erfahrung durchaus mit einer stabilen Prothese des oberen Sprunggelenks vertragen. Das ändert auch die Form des Fußes nicht, normale Schuhe können weiterhin getragen werden. Bei einem Trümmerbruch des Kahnbeines (Os naviculare) kann eine schmerzhafte Arthrose des unteren Sprunggelenks auftreten.

23.07.2015 - 20:42 Uhr

Hallo Hr. Dr. Schneider, im April hatte ich eine...

von Mell

... OSG-Arthrodese und seit heute soll und kann ich wieder ohne Gehschuh laufen und das ganz gut. In wenigen Tagen würde ich mir gerne neue Schuhe kaufen und jetzt würde ich gerne wissen ob ich neben den normalen Schuhe auch die sogenanten "Abrollschuhe"- anziehen kann? Vielen Dank für Ihre Antwort, Mfg Mell

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.08.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, zuallererst sollten Sie diese Fragen nicht Ihrem behandelnden Arzt besprechen. wir halten im allgemeinen nichts von Schuhen die das Gangbild oder die Bewegung des Fußes beim Abrollen verändern wollen.

23.07.2015 - 15:40 Uhr

Hallo. Hatte am 06.05.2015 eine Arthroskopie am...

von Susanne

... oberen Sprunggelenk. Und eine Metallentfernung am Außenknöchel. Seitdem bin ich krank geschrieben da ich immer noch nicht länger als maximal zwei Stunden den Fuß belasten kann. Mein Arzt meinte, ich soll geduldig sein. Es läge alles noch im Rahmen. Ich habe aber langsam keine Geduld mehr. Ich bin erst 36 und von Beruf Altenpflegerin. Ich möchte sehr gerne wieder arbeiten, was aber in dem Zustand nicht möglich ist. Ist es normal, dass ich immer noch so eingeschränkt bin? Hier der Entlassungsbericht vom KH. Diagnose: konsol. SPG-Fraktur li, posttraumatische Arthrose mit ventralem knöchernen Impingement und Bewegungslimitierung auf 0° Dorsalex, am SPG li. Therapie: Metallentfernung am Ausenknöchel (Drittelrohrplatte) Arthroskopie SPG mit Osteophytenabtragung (Talushals und Tibiakante, Arthrolye, part. Synovektomie. Habe dann eine Woche einen Spezialschuh getragen mit Teilbelastung an den ersten vier Tagen bis 20kg. Danach volle Belastung und Krankengymnastik. Gruß Susanne

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.08.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, 6 Wochen nach so einer Operation können durchaus noch Einschränkungen auftreten. eine qualifizierte Zweitmeinung kann ich Ihnen über das Internet ohne direkte Untersuchung leider nicht abgeben.

06.07.2015 - 06:40 Uhr

Guten Morgen, seit etwas über 6 Jahren habe ich...

von Sven

... Probleme mit meinen Gelenken. Von Diagnose Gicht bis Rheuma war bisher alles dabei. Nach einem Klinikaufenthalt in 2014 wurde Arthrose diagnostiziert. Der Hautarzt meinte, dass diese Arthrose nicht ganz einfach sei. Ich bekomme seid ca. 2 Jahren pro Woche eine mtx-Tablette und nehme alke 14 Tage Humira. Jetzt stellen sich sukzessive wieder Gekenkschwellungen und damit verbundene Schmerzen ein. Meine Frage hierzu ist...gibt es eine alternative Behandlung die langhaltiger Schmerzen vermeidet? Vielen Dank für Ihre Antwort. Freundliche Grüße Sven

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 06.07.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, diesen komplexen Fall - Sprunggelenksarthrose in Verbindung mit entzündlichen Erkrankungen des Sprunggelenks - sollten wir erst nach einer ausführlichen Untersuchung und einem Gespräch über Ihren Krankheitsverlauf besprechen. Rheuma-Erkrankungen können tatsächlich zum Knorpelabbau beitragen und die Chancen einer Arthrosebehandlung deutlich verschlechtern. Wir können hier nicht in ein paar Worten eine Behandlungsstrategie entwerfen.

25.05.2015 - 20:53 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider, 9 monate nach...

von Cem

... Mikrofraktierung steht im MRT als Befund, cutis und subkutis unaffällig. Die knöchernen Strukturen zeigen ein kräftiges Knochenmarködem an der medialen Talusschulter, hier Einbruch der Gelenkfläche, subchondrale Zyste und Defektbildung in Richtung Gelenkspalt. Eine Gelenkmaus nicht abgrenbar. Mässiger Gelenerguss. Die weiteren knöchernen Strukturen sind intakt. Vordere und hintere Syndesmose sind durchgängig abgebildet. Kein Plantarfaszie und Achillessehne. Die Streck- und Beugesehnen sind homogen signalhypointens abgebildet, kein Nachweis einer peritendinitis. Beurteilung: Der Befund ist vereinbart mit einem Spätstadium einer osteochondrosis dissecans mit Defekheilung an der medialen Talusschulter am OSG links. Wenn sie mir das erklären und Vorschläge geben könnten, würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.05.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie übertragen nun den MRT Befund Ihrer Sprunggelenksuntersuchung in dieses Forum, um Therapievorsachläge zu erhalten. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Spezialisten, denn nur im Gespräch kann gesichert werden, dass der Befund vom Patienten verstanden wird. Wenn ich nun selbst anfange, Ihrem abgetippten weiteres Fachinesisch hinzuzufügen sind sie so schlau wie zuvor. Und Ihre klinische Situation - akute Sprunggelenksbescherden oder nicht? - kennen wir auch nicht. Bitte übefordern sie dieses Forum nicht, indem sie Zweitmeinungen von Ärzten erfragen, die Ihren Fall gar nicht persönlich kennen. Gerne können Sie einen Termin bei uns vereinbaren, in Verbindung mit einer Untersuchung des Sprunggelenks ist eine Aussage zu Ihrer Osteochondrosis dissecans am Sprunggelenk eher möglich.

19.05.2015 - 15:11 Uhr

Ich leide unter einer Athrose OSG links mit...

von Thomas

... rasantem Verlauf innerhalb von 1 1/2 Jahren, Knorpel weg. Auch habe ich immer wieder Wasser im rechten Knie. Ich bin verzweifelt, da ich sehr viel Sport gemacht habe. Ich habe Schmerzen im Fußgelenk und den Vorschlag der Versteifung als einzige Option! Bin Ende Juni bei Ihnen angemeldet und erhoffe mir Hilfe! Zeitgleich möchte ich den Ausschluss einer Autoimmunerkrankung prüfen! Wir sehen uns!! Besten Gruß Thomas

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.05.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Diesen Bericht. Das ist in dramatischer und sicher stark einschränkender Verlauf einer Sprunggelenksarthrose. Wir sehen uns ja dann bald.

29.04.2015 - 14:17 Uhr

Hallo, ich hatte im Oktober 2013 einen Wegeunfall,...

von Susanne

... nach 6 Wochen bekam ich einen Termin fürs MRT. Dort wurde ein Riss oder Anriss des Innenbandes festgestellt, ständige Schmerzen im Fuß zwangen mich den Arzt zu wechseln, im April 2014 wurde eine Arthroskopie durchgeführt (Entfernung Knochensplitter, Glättung, Spülung) keine Besserung bis heute (kam noch eine Thrombose hinzu) dann Reha, Verdacht auf CRPS, niemand kann mir sagen, was ich überhaupt für eine Verletzung habe. Nur soviel das jetzt 78 Wochen herum wären und ich mich mit dem Zustand abfinden müsste, kann schon 1 1/2 Jahre kein Auto fahren. Die Muskeln am gesamten Bein nehmen immer mehr ab, ich will und kann das so nicht akzeptieren, bitte helfen Sie mir, vielen Dank im Voraus

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 11.05.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, warum stellen Sie sich mit Ihrer Fragestellung nicht bei uns in der Sprechstunde in der orthopädischen Gelenk-Klinik Gundelfingen vor? Ohne gründliche klinische und bildgebende Untersuchung, ggf. auch mit speziellen MRTs (Magnetresonanztomografien) können wir auch nach Ihrem Bericht nur raten. Wir müssen evtl. auch unseren Neurochirurgen im Hause hinzuziehen um Ihre Verletzung richtig einzuschätzen.

17.04.2015 - 12:40 Uhr

Ich habe Arthrose im oberen und unteren...

von Kathrin

... Sprunggelenk, kein Knorpel mehr, war vorige Woche zur Arthroskopie zum aufräumen, alles glätten und spülen. Mein Chirurg sagt, ich bin ein Fall fürs künstliche Sprunggelenk oder Versteifung was für mich aber nicht in Frage kommt und laut 3 anderen Chirurgen ich das auch noch lassen soll. Ich hätte gerne eine Knorpeltransplantation, aber da sind sich alle einig, dass dies für mich nicht in Frage kommt. Ich bekomme aber auch keine Antwort weshalb nicht . Bin ich mit 46 zu alt oder ist es durch meine rheumatoide Arthritis? Ist die Fläche zu groß mit einem Durchmesser von 4 cm für Knorpelersatz? Wäre sehr dankbar für eine Antwort damit ich es verstehen kann.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 20.04.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für ihre interessante Anfrage zur Sprunggelenksarthrose. Mit 46 Jahren sind sie auf keinen Fall zu alt für eine Knorpeltransplantation am Sprunggelenk. Knorpeltransplantation kann dann durchgeführt werden, wenn noch Knorpel vorhanden sind, in die sich das Transplantat integrieren kann. Außerdem muss zumindest auf einer Gelenkfläche eine intakte Knorpelfläche sein, also nicht auf beiden Gelenkflächen bereits Knorpelschwund auftreten. Sonst können die eingebrachten Knorpel sich nicht richtig ausdifferenzieren. Eine entzündliche Situation, wie es bei Arthritis und Rheuma der Fall ist, ist auch nicht gut für die Ausdifferenzierung der eingebrachten Gelenknorpelzellen im Sprunggelenk. Unter einer entzündliche Situation sterben die eingebrachten Knorpelzellen im Sprunggelenk ab. Damit ist Rheuma eine Kontraindikation für eine Knorpelverpflanzung im Sprunggelenk. Bei Patienten mit Rheuma führen wir routinemäßig die Sprunggelenksprothese durch, weil so eine Gangbilderhaltende Versorgung möglich ist. Ich hoffe die ntwort war ausführlich genug und verständlich. Sonst können Sie sich gerne noch einmal melden.

16.03.2015 - 12:58 Uhr

Ich stehe vor der Entscheidung Versteifung oder...

von kerstin

... Sprunggelenksprothese. Laut Aussage der Ärzte ist eine TEP möglich und es soll eine STAR eingebaut werden. Ist danach wirklich noch eine Arthrodese als Rückruf machbar falls die TEP versagt? Man liest ja immer, dass eigentlich nur primäre Versteifungen wirklich gut werden. Aber ich möchte mit meinen 43 Jahren nicht die Chance auf eine Prothese ablehnen nur weil eine spätere Umwandlung in die Versteifung dann ggf. schlechter wird? Gibt es da Erfahrungswerte?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.03.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, aus unserer Erfahrung sind auch Sprunggelenksprothese uneingeschränkt auf einer Arthrodese zurückführbar. Eine Einschränkung dieses Rückzuges auf eine Sprunggelenksarthrodese nach vorheriger Sprunggelenksprothese ist unsweder aus der Literatur noch aus unserer eigenen Praxis bekannt.

22.02.2015 - 20:31 Uhr

... vielen dank für ihre antwort, diese...

von Melanie (30)

... internetseite werde ich jederzeit weiter empfehlen ! habe aber nochmal eine frage: wenn man von meinem fall ausgeht würde... (30jahre alt, schmerz zustand sehr unterschiedlich, flexion 10-0-30, leichtes lymphödem, im barfußstand bds. knick-plattfuß, rechter fuß ist leicht valgisch, längsgewölbe ist abgesenkt, die periphere zeigt sich intakt). würden sie da eher eine sprunggelenksarthrodese oder eine sprunggelenksprothesen empfehlen? mfg

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.02.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre freundliche Nachfrage. Ich darf Ihnen keine konkrete Empfehlung geben ohne vorherige körperliche Untersuchung. Im allgemeinen setzt eine haltbare Sprunggelenksprothese eine intakte Beinachse voraus. Abweichungen können durch Begleitbehandlungen oder Begleitoperationen behoben werden. Eine konkrete Empfehlung hinsichtlich einer Sprunggelenskprothese oder Sprunggelenksversteifung darf Ihnen ein Arzt aussprechen, der Sie auch tatsächlich untersucht hat.

17.02.2015 - 21:52 Uhr

im frühjahr 2003 habe ich mir eine wadenbein -...

von Melanie (30)

... schienbein - sprunggelenksfraktur im rechten fuß zugezogen und mittlerweile seit ein paar jahren arthrose (Grad 4) für ende april steht eine arthrodese an und ich habe schon viele sachen gehört und gelesen was mich sehr unsicher macht. stimmt es wirklich das man nach einer arthrodese, letzten endes hinterher doch eine sprunggelenksprothese eingesetzt werden kann??? hoffe sie können mir weiter helfen!! LG melanie

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 20.02.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, diese Information ist korrekt: Eine Arthrodese kann unter Umständen zu einer Sprunggelenksprothese revidiert werden. Wir achten bei der Durchführung einer Arthrodese auf minimalinvasives, also weichteilschondendes Vorgehen. Die Revision der Arthrodese zu einer Sprunggelenksprothese ist nur unter der Voraussetzung möglich, dass alle Sehen und Bänder am Fuß intakt zur Verfügung stehen. Wenn Die Versteifung unter diesen Gesichtspunkten sorgfältig durchgeführt wurde, ist auch später die gangbilderhaltende Versorgung mit der Sprunggelenksprothese noch möglich.

07.02.2015 - 16:04 Uhr

ich habe mir im sommer einen aussenbandriss...

von karsten

... zugezogen. der riss wurde damal nicht so behandelt.keine schiene oder so.der gelenkspalt ist noch aufklappbar. seit kurzem habe ich wieder schmerzen im knie es brennt leicht stimmt es das man nach dieser zeit da garnix machen kann oder ist eine op nach dieser zeit noch möglich. kann man die bänder sofern vorhanden noch zusammennähen oder kommt da eine bandplastik zu einsatz.ich bin erst 42 und benötige meine beine noch.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 09.02.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie Fragen in einem Artikel zur Arthrose im Sprunggelenk nach einer Verletzung im Knie. eine operative Therapie ist möglich. Normalerweise hätten Sie eine sechswöchige Ruhigstellung der Bänder durchführen müssen. War der Außenbandriss im Knie zu komplex oder begleitet von einem knöchernen Ausriss des Außenbandes, ist auch eine operative Außenbandplatik möglich. Die Außenbandplastik ist jederzeit möglich. Bitte stellen Sie sich doch für eine Untersuchung bei einem Kniespezialisten vor. ein chronische Instabilität des Knies wäre sehr kritisch, und kann zu Arthrose führen.

25.01.2015 - 21:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, 1973 hatte ich...

von Sonja

... einen schweren Motorradunfall, bei dem ich u.a. Eine Sprunggelenkszertrümmerung erlitt. Diagnose: fortschreitende Arthrose. Bis vor ca. 15 Jahren hatte ich jedoch keine Probleme. Später dann erhielt ich Spritzen, Schmerztabletten, Wickel etc. Alles war ok, doch nun bin ich soweit, daß ich, besonders bei Klimawechsel, vor Schmerzen nicht mehr laufen kann. Ich kann das nicht akzeptieren und bitte deshalb um einen Termin , zur Besichtigung meines Gelenks, bei Ihnen. Ich würde mich über einen umgehenden Terinvorschlag bei Ihnen freuen. Mit freundlichen Grüßen Sonja

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, wir können über diese Forum keine Temine zur Untersuchung einer Sprunggelenksarthrose anbieten, melden Sie sich doch bitte telefonisch unter 0761 55 77580 oder fragen Sie bitte über die Websiete www.gelenk-klinik.de über das Anfrageformular an, um einen Terminvorschlag anzufordern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

08.01.2015 - 17:24 Uhr

Hallo ich bin 36 jahre und mir wurde vor 20 jahren...

von Thorsten

... das linke sprunggelenk versteift, hab immer wieder extreme Probleme mit laufen und starken Schmerzen, nun meine frage, ist es möglich jetzt noch ein künstliches sprunggelenk einzusetzen auch nach dem es versteift wurde?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, auch nach Arthrodese (Versteifung) des Sprunggelenks führen wir als mobilisierende Behandlung eine Sprunggelenksprothese durch. Wir müssen die genauen Umstände durch eine fachärztliche Abklärung ermitteln, dann ist die Sprunggelenksprothese in vielen Fällen durchführbar.

20.12.2014 - 21:24 Uhr

Bin 70 Jahre und hatte 2012 einen Unfall....

von Albers

... Sprunggelenk rechts beidseitige Fraktur. Habe noch eine Schiene und 5 Nägel drin. Eine Überbauung will nicht zusammenwachsen. Man empfiehlt 1. Herausnahme der Metallteile 2. Teile aus der Hüfte entnehmen und am Fuß implantieren. 3. Erneutes einsetzen von Metallteilen. 4. Nach einiger Zeit (Jahren) diese wieder entfernen. Auf Nachfrage erklärte mir der Oberarzt, dass ich auf Dauer trotzdem mit einer Versteifung rechnen muss. Frage: Ist es da nicht sinnvoller, sofort die Versteifung vorzunehmen? Wäre für eine Antwort sehr dankbar.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.12.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage. Das Prinzip Ihrer Frage kann ich nur unterstützen: wir müssen bei allem, was operativ machbar ist abwägen, ob und die Operationsrisiken rechtfertigen. Wir wollen gerade für ältere Patienten eine nachhaltige und die Mobilität fördernde Behandlung. Eine Arthrodese ist zwar ein Eingriff in das Gangbild, kann aber die Alltagsmobilität durchaus erhalten. Wir würden im Zweifel auch prüfen ob eine Sprunggelenksprothese möglich wäre. Diese erhält das Gangbild und ist von der Allgemeinverträglichkeit häufig besser als die Versteifung. Die benachbarten Gelenke am Fuß werden bei einer Sprunggelenksprothese weniger belastet. Wurden sie in diese Richtung beraten?

16.12.2014 - 19:36 Uhr

Bin 70 Jahre alt und durch Unfall OSG rechtes Bein...

von Hrmann

... bedseitige Fraktur im Jahr 2012. Empfehlen Sie in einem Alter noch eine Knorpeltransplantation? Mein Orthopäde empfiehlt eine Versteifung. Die Metallteile (Schiene und 5 Nägel sind noch drin. Er geht sonst von mindestens 3 bis 4 OPs aus. Das bedeute 4-mal Klinikaufenthalt. Wozu raten Si mir? Hermann

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.12.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, eine Knorpeltransplantation ist dann sinnvoll, wenn das Gelenk gut ausgerichtet und frei von Fehlstellungen sind. Die Altersgrenze könnte bei Ihnen mit 70 Jahren auch erreicht sein, die Regenerationsfähigkeit des Knorpels nimmt mit dem Alter ab. Unnötige Klinikaufenthalte sollten Sie auf jeden Fall vermeiden. Neben einer Versteifung ist häufig auch noch eine gangbilderhaltende Prothese im Sprunggelenk möglich. Um die Details zu klären, müssten wir eine ausführliche Untersuchung vornehmen.

20.11.2014 - 12:39 Uhr

Hallo Herr Dr.Schneider, seit meinem Reitunfall...

von Pamela

... 2008 leide ich unter einer osteochondrose dissecans am talus (Stadium 2) 2009 erfolgte eine anbohrung aber ohne Erfolg , 2010 eine Gelenk Säuberung .2014 wurde meine Schmerzen nun wieder extrem . Mrt zeigte dann einen zweiten Defect , nun medial und lateral ( Stadium 4) Op in Hamburg wo durch eine Innenknöchelostetomie eine Spongiosaplastik und eine Auffüllung mit Chondrogel unternommen wurde . Leider hat diese Op auch nichts gebracht . Vorallem bei Belastung und tragen von Sachen habe ich große Schmerzen. Es wurde nun ein CT gemacht , wo noch ein Defekt von 9 mm zu erkennen ist (dorsolateralen talusschulter) und auch über der medialen Talusschulter Konturstörug der Gelenklinie . Der Osteotomiespalt weitgehend durchblaut . Eine weitere Therapie werde ich nicht mehr machen , also spiele ich mit dem Gedanken eines künstlichen Sprunggelenks . Ich würde ja gerne in ihre Praxis kommen , es liegen allerdings 700 km dazwischen. Meine Frage an sie können und dürfen sie mir eine Klinik empfehlen, die wie sie diesen Eingriff schon öfters durchführen . Es ist in meinen Augen schwierig jemanden zu finden dem man vertrauen kann .Die Erfahrung ist doch sehr wichtig , da es zum Vergleich zur Knieprothese doch noch sehr selten gemacht wird . Ich möchte mich nicht wieder für den falschen Operateur entscheiden. Übrigens ein großes Kompliment an ihr Engagement und sehr Informationsreichen Internetseite . Mit freundlichen Grüßen Pamela

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 01.12.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie haben eine sehr schwierige Vorgeschichte. Ich würde Ihnen tatsächlich raten, ein spezialisiertes Zentrum aufzusuchen. Die Sprunggelenksprothese benötigt eine Stabile knöcherne Umgebung um seinwachsen zu können. Durch eine detaillierte Begleituntersuchung müssen Sie die mögliche Haltbarkeit der Sprunggelenksprothese genau abklären lassen. Auch unter den Sprunggelenksprothesen ist ihr Fall auf Grund der Vorgeschichte - Osteochondrosis dissecans - mit vielen Abwägungen und Risiken behaftet, die wir genau klären müssten. Ich würde Ihnen eigentlich dazu raten, sich dennoch in unserer Klinik vorzustellen. Mit Flügen am Hamburg, oder Berlin kann man sehr schnell hier im Süden sein, und schon am Vormittag mit der Untersuchung beginnen. Viele Patienten machen das an einem Tag. Sie können Sich aber auch in Ihrer Umgebung umfragen. ihr Orthopäde gibt Ihnen sicher die nach seiner Erfahrung beste Empfehlung. Für die Anerkennung unserer Internetseite bedanke ich mich sehr herzlich. Wir lernen sehr viel von den inhaltlichen Abfragen unserer Besucher.

04.11.2014 - 10:52 Uhr

Hallo habe 2010 eine neue Leber und 2012 eine...

von Karin

... Neue Niere bekommen. Hohe Cortison behandung da Abstossung der Niere drohte. 2011 durch Unfall Bänderriss . Im Jarhre 2013 durch umklinken Talisbruch der zu spät erkannt wurde und behandelt wurde ,kein Erfolg. Im Jahr 2013 zwei neue Hüften bekommen , alles super ,nur mein Fuß nicht. Habe Schmerzen ,Gehen und Stehen sehr schlecht . Angefertigte Schuhe , Einlagen und Bandagen wenig Erfolg . Arthrose ist auch ein Problem , im Jan.2014 wurde noch durch ein O:P. versucht die Knorpelbildung anzuregen. Brachte kaum etwas . Mein Ortopäde meinte ,das Fußgelenk müste versteift werden ,um andere Gelenke nicht so sehr weiter zu belasten. Grunderkrankung Hepatitis C behandelt durch neue Therapie 2014 zur Zeit negativ , Diabetis durch Sandimun . Beides super eingestellt, bitte schreiben sie mir Ihre Meinung . Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen Karin

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 04.11.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie stellen eine sehr komplexe Krankengeschichte vor. In dieser Kürze (z.B. "Arthrose ist auch ein Problem ") ist das als Anfrage nicht adäquat. Zudem dürfen wir nur allgemeine Wissensfragen über das Internet beantworten, aber keine Stellung nehmen zu bestimmten medizinischen Fragestellungen in einem bestimmten Fall. Ich kann Sie nur ermutigen sich einen Termin in unserer Sprechstunde zu holen, um das in Ruhe zu besprechen.

23.10.2014 - 20:04 Uhr

Danke für Ihre schnelle Antwort, Herr Dr....

von Alexandra

... Schneider. Ich wohne im westerwald. Leider ist es mir nicht möglich kurzfristig in Ihre Sprechstunde zu kommen. Vielleicht ist aber möglich ein Telefongespräch zu führen um evtl. Entscheidungen zu treffen. Freundliche Grüße Alexandra

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 04.11.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihr Interesse: Aber ohne eine eingehende medizinische Untersuchung hätten wir auch am Telefon keine Grundlage für ein Gespräch.Sie berichten von Fußschmerzen, aber das ist natürlich nur das Symptom.

21.10.2014 - 20:15 Uhr

Guten Tag, ich bin über Internet auf diese Seite...

von Alexandra

... gestoßen. Verzweifelt weil es keine wirkliche Hilfe gibt. Ich habe schwere Arthrose im usg. Unerträgliche schmerzen... am liebsten würde ich mir den fuss abnehmen lassen, ich halte das nicht mehr aus! Bitte helfen sie mir. Ich weiß nicjt mehr was ich machen soll... Freundliche Grüße Alexandra

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.10.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, machen Sie doch so schnell es geht über die Telefonnummer 0761-5577580 einen Termin für die Sprechstunde aus. Wir haben zahlreiche Möglichkeiten eine Arthrose des unteren Sprunggelenks wirksam, meistens minimalinvasiv, zu behandeln, sollte es sich tatsächlich um eine solche handeln. Bitte fragen Sie nach einem Termin bei Dr. Thomas Schneider

03.09.2014 - 19:17 Uhr

sollte mein OS und US versteifen lassen, bin totl...

von Lydia

... fertig, habe mir drei Meinugen eingeholt. Ein Arzt sagte mir,man könnte ein Gelenk machen, aber es würde nur 3 - 5 od. 7 Jahre halten dann brauch ich sowieso eine Versteifung. Können Sie mir bitte ihre Meinung sagen.Bin jetzt 66 Jahre alt. Vielen Dank

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 04.09.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, die Lebensdauer eine Sprunggelenksprothese wird von vielen Faktoren beeinflusst: Knochenqualität (Osteoporose), Fehlstellungen im Sprunggelenk, Bandfunktion und Mitarbeit in der Rehabilitation und vielem mehr. Die Bandfunktion, aber auch Fehlstellungen des Sprungbeins oder Fersenbeins können in vielen Fällen korrigiert werden, so dass die Anwendbarkeit einer Sprunggelenksprothese in den letzten Jahren immer weiter verstanden wurde. Ohne persönliche Vorstellung in der ambulanten Sprechstunde mit eingehender Untersuchung lässt sich das aber nicht abschätzen.

29.07.2014 - 15:27 Uhr

Guten Tag 2001 hatte ich einen Unfall bei einer...

von Gerhard

... Gasschutzübung auf dem Bergwerk Walsum. Nach dem 14tägigen Gips konnte ich nicht mehr schmerzfrei gehen. 2002 wurde in Bochum Bergmannsheil eine Gelenkspiegelung u. Glättung gemacht. Nach der verheilung der Narben am Innen-u. Außenknöchel versteifte sich das OSG von Jahr zu Jahr. Jetzt habe ich athrose Stufe 4 und Schmerzen mit krampfschmertz von den Zehen bis zum Knie. Es wächst Knochen von Talus nach oben und verstellt das Gelenk nach außen. Ist noch was zu retten ?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 30.07.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, die Art des Unfalles haben Sie nicht benannt, wir wissen nicht: was es ein Umknicktrauuma? Fehlstellung des Sprunggelenks? Eine Talusfraktur? Es gibt für viele Sprunggelenksarthrosen auch in fortgeschrittenen Stadien Behandlungsmöglichkeiten. Man kann so etwas nach einer eingehenden Diagnostik zusammen erörtern. Stellen Sie sich doch bitte in der Sprechstunde vor.

18.05.2014 - 22:09 Uhr

Bei mir wurde eine Polyarthrose diagnosziert....

von Andrea

... Betroffen sind nach dem Knochenszintigramm demnach mehrere Gelenke. Probleme habe ich mit der rechten Schulter und ausgeprägt im Sprunggelenk. Knie, Hüfte, Ellenbogen machen "noch" kaum Probleme. Der Orthopäde meinte, da wäre nichts zu machen und ich müsse damit leben. Alternativ bot er mir Spritzen mit Hyaluronsäure an, die ich mir aber nicht leisten kann, da die nicht von der Krankenkasse übernommen werden sind die für mich nicht erschwinglich. Man müsse Gelenkersatz, Prothesen, in Erwägung ziehen, weiteres diesbezüglich besprochen hat er nicht mit mir, ich hätte nicht viel Möglichkeiten. Betroffen sind am Sprunggelenk das obere sowie das untere. Auf meine Frage wie das alles langfristig weiter läuft bekam ich die Antwort "schmerzhaft" und man nichts machen kann? Wie seht ihr das? Gibt es alternativen zu den, mir unerschwinglichen Spritzen oder bestimmte Therapien und Behandlungsformen? Macht es Sinn dass Sprunggelenk zu ersetzen? Geht das überhaupt, wenn das untere so wie das obere betroffen sind? ich bin 48 Jahre und völlig geplättet von diesen Diagnosen und Prognosen.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 20.05.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, das ist für dieses Forum eine sehr komplexe Anfrage. Bei manchen Patienten hat die Arthrose erbliche Ursachen oder Ursachen im Stoffwechsel. Ich kann Ihnen als erste Information lediglich meine allgemeine Informationen zu Ernährungsempfehlungen bei Arthrose auf meiner Webseite anbieten: http://gelenk-doktor.de/fragen-an-den-orthopaeden/arthrose-durch-ernaehrung-heilen Das ist für viele Arthrosepatienten ein hilfreicher Leitfaden. Die Möglichkeiten der Behandlung von Arthrose im Oberen Sprunggelenk durch eine OSG-Prothese bei gleichzeitiger Behandlung der Arthrose im unteren Sprunggelenk durch Versteifung, müssten wir nach einer eingehenden Untersuchung aller Begleitumstände in der Sprechstunde besprechen.

23.04.2014 - 10:53 Uhr

nach ihre Antwort vom 01.04.2014 habe ich den...

von Franz

... Entschluss gefasst das Sprunggelenk untersuchen zu lassen. Es wurde ein MRT erstellt, wo nach einer Diagnose mir gesagt wurde, die ich nicht verstehe. Durch meine Blutverdünnenden Medikamente, ASS 100 und Clopidogrel wäre Blut in den Bruchstellen vom Knochen geflossen, und hätten so einen Bluterguss, Entzündung im Knochen verursacht. Kann ich das so Glauben. Ich bedanke mich im voraus für ihre Antwort

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.04.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, Vielen Dank dass Sie Ihre akuten Sprunggelenkschmerzen untersuchen liessen. Sie sollten diese Fragen an den untersuchenden Arzt stellen. Da wir in diesem Zusammenhang keinerlei Untersuchungsdaten haben, ist eine Fernbeurteilung Ihrer Schmerzen im Sprunggelenk schwer, zudem dürfen wir das aus gutem Grund auch nicht bei akuten Beschwerden und laufenden Behandlungen . Als allgemeine Information vielleicht folgende Mitteilung: Blutverdünnende Medikamente sind eigentlich gerinnungshemmende Mittel, die Blugerinnung verhindern sollen. Auch im Knochen sollte eine Einblutung nach einiger Zeit wieder abgebaut worden sein. Bitte bleiben Sie bei diesen Fragen mit Ihrem untersuchenden Arzt in Kontakt und fragen sie nach. Er hat bezüglich der Schmerzen in Ihrem Sprunggelenk die vollständige Information.

01.04.2014 - 18:42 Uhr

am 10.06.2013 hatte ich einen Arbeitsunfall, bin...

von Franz

... mit der Verse unter einem Eisentor hängengeblieben.Dabei habe einen Unterschobenen Bruch des Proc.anterior calcanei., S92.1 Kleiner knöcherner Ausriß aus dem Talus.Seit ca. 4 Wochen habe ich sehr starke schmerzen im Sprunggelenk beim Gehen, so das ich ein Gefühl, als ob eine Versteifung im Sprunggelenk ist. Nur unter Schmerzmittel gehe ich zur Arbeit, wie lange noch

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 02.04.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, mehr als ein Jahr nach dem eigentlichen Unfall mit Fersenbeinfraktur sind plötzlich aufflammende Sprunggelenksschmerzen ein sehr bedenkliches Symptom. Sie sollten nicht die Schmerzen im Sprunggelenk symptomatisch mit Schmerzmitteln niederhalten, sondern so schnell wie möglich das Sprunggelenk untersuchen lassen. Es kann Sein dass Sie durch eine versäumte gründliche Untersuchung und Behandlung eine Sprunggelenksarthrose riskieren. Eine schmerzhafte Versteifung (Impingement) des Sprunggelenks kann viele Ursachen haben. Bitte lassen Sie das im eigenen Interesse fachärztlich abklären.

24.03.2014 - 12:48 Uhr

Ist eine Sprunggelenk Arthrose wirklich heilbar...

von Schnecke

... ohne Versteifung des Sprunggelenkes( Früher hatte ich oft verstauchte Knöchel , die angeblich Auslöser der Sprunkgelenk-Arthrose sein sollen). Ist dies wirklich so? LG Schnecke

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 31.03.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient / Liebe Patientin, sie beziehen sich mit Ihrer Frage auf die Ausführungen oben zur Behandlung der Sprunggelenksarthrose. Man kann nicht pauschal sagen, dass Arthrose im Sprunggelenk heute immer gelenkerhaltend behandelt werden kann. Bei rechtzeitiger Behandlung durch einen erfahrenen Spezialisten gibt es bei Sprunggelenksarthrose aber viele Behandlungsmöglichkeiten. In vielen Fällen können wir Gelenke retten oder über Jahre wieder belastbar machen, die vor einiger Zeit mit einer Versteifung behandelt worden wären. Instabilität des Sprunggelenks und daraus resultierend wiederholte Umknicktraumen mit Knochen und Knorpelverletzungen im Sprunggelenk gehören zu den wichtigen Ursachen der Sprunggelenksarthrose. Man versucht hier durch stabilisierende Übungen, Bandplastik (Wiederherstellung der Außenbänder) und, falls erforderlich, Umstellungsoperationen eine neue Stabilität für das Sprunggelenk zu erreichen, um die Arthrose zu verhindern.

11.11.2013 - 23:28 Uhr

Wann könnte man einen Termin beim Dr.med. Thomas...

von Anna

... Schneider bekommen. Es handelt sich um Prognose bei stark geschädigtem Sprunggelenk.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage bei Sprunggelenksarthrose. Wir können die Termine natürlich nicht über dieses Onlineforum vergeben. Ein Termin für die Untersuchung Ihres Sprunggelenks kann telefonisch über die Sprechstunde angefragt werden oder über die Internetseite www.gelenk-doktor.de. Dort finden Sie überdies zahlreiche Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose im Sprunggelenk und Sprunggelenksschmerzen. Die Vorlaufzeit beträgt einige Wochen, wobei bei dringenden Fällen oder etwas Flexibilität ein früherer Termin möglich sein kann.

03.11.2013 - 07:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider,seit 2007 steht...

von Manfred

... meine Frau auf der Transplantationsliste. Das Herzzentrum Köln würde eine Lunge für meine Frau transplantieren - da aber der MRSA im Sprunggelenk nachgewiesen ist kann diese OP momentan nicht durchgeführt.Eine orthopädische Klinik in der Nähe hat uns eine Amputation vorgeschlagen.Da dies endgültig ist, möchte ich unbedingt eine 2. Meinung einholen, ob nicht der Fuß saniert werden kann durch z.Bsp. Sprunggelenksprothese. Durch ein Fachjournalistin beim WDR habe ich Ihren Namen erfahren.Für medizinische Infos stelle ich gerne den Kontakt zum behandelnden Chefarzt Prof.Dr.Höltmann im KKH Grevenbroich her.Er ist seit Jahren bemüht meiner Frau zu helfen. M f G

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, dieses ist eine besondere und dringende Anfrage. Sprunggelenksprothesen bei Sprunggelenksarthrose sind in der Regel nur dann indiziert, wenn im Körper keine Infektion vorliegt. Die Komplikation durch Infektion einer Sprunggelenksprothese - die wie jeder Fremdkörper oder Prothese im Körper eine reduzierte Abwehr hat, und deswegen Bakterien ansiedeln kann wäre sehr gravierend. Das Risiko kann nicht eingegangen werden. Durch das Implantat einer Sprunggelenksprothese bei Sprunggelenksarthrose wird eine solche Situation nicht saniert. Vielmehr besteht das regelrechte Vorgehen im ersten Schritt in der Sanierung der Infektion, und dann, wenn Infektionsfreiheit gesichert wäre, in der Behandlung der Sprunggelenksarthrose durch Endoprothetik oder andere geeignete Massnahmen. Ich stehe Ihnen bzw Ihrer Frau gerne mit meinem Wissen zur Verfügung. Sie können sich mit Hilfe der auf www.gelenk-doktor.de angegebenen Kontaktmöglichkeiten mit uns in Verbindung setzen. Ihre Vorstellung, durch Implantat einer Sprunggelenksprothese eine MRSA Infektion sanieren zu können ist aber zunächst keine zur Verfügung stehende Behandlungsstrategie. Ich wünsche Ihnen und Iher Frau alles Gute und bin gerne bereit, Ihnen in dieser Situation mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zu helfen und eine fachliche Meinung zu entwickeln.

14.10.2013 - 15:01 Uhr

Ich habe eine Frage in bezug auf eine Möglich...

von Daniel

... behandlung. Ich bin nun 25 Jahre alt und habe eine Hämophilie A (Bluterkrankheit). Im zuge dieser habe ich sehr starke Arthrose im linken Sprunggelenk (hämophile arthropathie). Nun würde ich gerne wissen, ob eine Knorpeltransplantation oder gar ein künstliches Gelenk bei einem Hämophilen denkbar ist, denn es gibt kaum Medikamente die ich einnehmen darf um die Schmerzen zu veringern. Die Bewegungsfähigkeit ist auch bereits eingeschränkt, der Winkel ist im linken wesentlich kleiner als im rechten Sprunggelenk. Würde sich dies durch eine Transplantation ändern / oder durch ein künstliches Gelenk ?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 15.10.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre Anfrage zu Knorpeltransplantation bei Sprunggelenksarthrose und zur Prothese des Sprunggelenks. Die Arthrose des oberen Sprunggelenks ist eine der häufigsten Folgen der hämophilen Arthropathie, also der blutungsbedingten Gelenkserkrankungen. Das Sprunggelenk ist leider häufiger davon betroffen, als alle anderen großen Gelenke. Grund sind häufige Entzündungen der Gelenkschleimhaut (Synovitis) des Sprunggelenks nach Einblutungen. Diese Form der Sprunggelenksarthrose betrifft leider auch schon viele junge Patienten, deren Sprunggelenk dann steif wird. Manchmal können wir in diesen Fällen eine Sprunggelenksarthroskopie anbieten. Das ist eine Spülung oder Reinigung des oberen Sprunggelenks und Entfernung der entzündeten Schleimhaut. Die Beweglichkeit des Sprunggelenks kann sich dann wieder verbessern. Allerdings werden die Schmerzen durch die Gelenksarthrose dadurch wieder stärker, weil das Gelenk wieder beweglicher wird. Der Kreislauf Einblutung und die Entzündung des Sprungelenks beginnt erneut. Sie fragen nach einer Transplantation, ich denke Sie meinen eine Knorpeltransplantation im Sprunggelenk bei hämophiler Arthropatie des Sprunggelenks. Der neu eingebrachte Knorpel würde ebenfalls durch die durch Hämophilie aktivierte Arthrose zerstört werden. Knorpeltransplantation im Sprunggelenk sind auf eine stabile und entzündungsfreie Umgebung angewiesen. Damit ist in Ihrer Situation die Knorpeltransplantation. Knorpelzelltransplantation im Sprunggelenk ist grundsätzlich keine Option mehr, wenn das Sprunggeenk durch eine entzündliche Arthrose geschädigt ist. Früher konnte man nur durch eine Sprunggelenksarthrodese - also eine Sprunggelenksversteifung - diesen Kreislauf durchbrechen. Mit einer Schraube wird das Sprunggelenk bei der Arthrodesenbehandlung ganz versteift. Man macht das heute noch oft. Das Gangbild bleibt bei der Arthrodesenbehandlung leider nicht erhalten. Doch je jünger ein Patient ist, um so höher ist die Gefahr der Prothesenlockerung im Sprunggelenk. Man kann hier für sehr junge Patienten eine besonders schonende Sprunggelenksarthrodese mit Erhalt des Innenknöchels und des Außenknöchels empfehlen, die für ein späteres Lebensalter alle therapeutischen Möglichkeiten offenlässt. Allgemein sind die neuen Sprunggelenksprothesen sind für Patienten mit hämophiler Arthropathie durchaus ein gangbarer Weg, wenn der Patient nicht zu jung ist. Das Gangbild bleibt erhalten. Die Operation der Sprunggelenksprothese ist in Ihrem Fall dennoch recht aufwändig. Um die bei Hämophilie spezifische Komplikationen zu beherrschen ist die Operation der Sprunggelenksprothese in einem interdisziplinären Zentrum für Endoprothetik durchzuführen, das die entsprechenden Ressourcen in der Transfusionsmedizin zur Verfügung stellen kann. Bei erfolgreicher Transplantation des Sprunggelenks ist mit einer schnellen Schmerzreduktion und einer dauerhaften Stabilisierung der Situation im Sprunggelenk zu rechnen.


Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete und Lexikon-Inhalte

Ärzte für spezielle Behandlungsgebiete

jameda Behandlungsgebiete

Über Krankheiten und Symptome informieren

Das jameda Lexikon