Sexsucht - Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Herr Rögelein

von
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© david harding - Fotolia.com© david harding - Fotolia.comBei der Sexsucht handelt es sich ursächlich nicht um ein frühkindliches Trauma oder mangelhaften Körperkontakt mit der Mutter o.ä. Sie ist ein Phänomen des sexuell reifenden oder auch bereits gereiften Menschen.

Ich gehöre zu den Therapeuten, die sich bereits davon verabschiedet haben, psychische Probleme des erwachsenen Menschen immer in der Kindheit als Trauma zu suchen, auch wenn Psychoanalytiker das natürlich anders sehen. Denn diese Sichtweise nimmt dem Ratsuchenden die Möglichkeit, in die eigene gegenwärtige Verantwortung zu kommen und auch die Fähigkeit, lösungsorientiert in die eigenen Kompetenzen zu wachsen.

Der Kontext, in dem die Sexsucht auftritt, ist üblicherweise gekennzeichnet von innerer Leere, oft in Folge eines sog. Burn-out oder auch einer Depression. Bei sehr jungen Männern ohne sexuelle Erfahrung handelt es sich ursächlich auch um Versagensängste vor dem ersten Mal, z. B. durch Gruppendruck und sehr häufig mit sehr starkem Pornokonsum. Die Sexsucht ist also ein Symptom wie andere auch, sie wird aber von den Medien immer noch als etwas Besonderes herausgestellt.

Sie unterscheidet sich von der klassischen Promiskuität dadurch, dass hier keine Lust und keine Befriedigung mehr erlebt werden können und daher auch sehr gerne Drogen, Medikamente, Hilfsmittel aller Art, aber auch ausgefallene sexuelle Praktiken wie SM oder Fetischverhalten genutzt werden, um ein Erleben herbei zu führen, das aber nicht anhält und v.a. keine Lösung für das Kernproblem der inneren Leere darstellt.

Die wohl verbreiteste Form der Sexsucht dürfte die Internet-Porno-Sucht oder Masturbationssucht sein, weil Pornografie inzwischen ja überall und kostenfrei verfügbar ist. In jedem Fall ist der Kontrollverlust kennzeichnend und verantwortlich für den Verlust der Lebensqualität.

Den Betroffenen kann sehr gut geholfen werden, z. B. mit Systemischer Sexualtherapie auch als Kurzzeitherapie. Die Klienten lernen dabei, wieder zu einer erlebbaren sexuellen Lust und Befriedigung zu finden. Psychoanalyse ist sicher nicht geeignet in der Behandlung.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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... habe immer gemerkt dass was nicht stimmt. Nähe zulassen und wieder ablehnen. Nach und nach kamen Lügen, Ausreden, PC Seiten wurden weggeklickt, Handy mit vielen Frauenfotos, ons dates Seitensprung, Pornos, und immer wieder Lügen. Mich hat es krank gemacht und bin in eine hörige Rolle reingerutscht. Psychiatrie und dann Auszug für mich. Er schafft noch seinen Job, die Wohnung sieht aus 'Messi'. Seine Antwort war, das hat nichts mit mir zu tun. Egal wo wir zusammen waren, er ließ mich einfach stehen, wenn ihm eine Frau gefiel. Sein Gewissen bereinigte er mit den Worten, ich sei eifersüchtig, sehe rot. Wab cam, Selbstbefriedigung, Frauenbilder. Was soll ich tun, wir haben noch Kontakt? Er will sich nicht helfen lassen.

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 14.04.2016
Jochen Rögelein

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 14.04.2016
Jochen Rögelein

es ist immer für Therapeuten immer eine interessante Frage, warum Menschen mit offensichtlichen Problemen, sich weigern, eine Therapie zu machen: weil sie nichts ändern wollen, weil sie Angst haben, dass sie etwas anders machen müssen oder weil sie schlicht keinen Bedarf haben aus ihrer Sicht. Bleibt also die Frage, wie lange Sie sich darauf einlassen können und was verhandelbar ist und was nicht...?

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 14.04.2016
Jochen Rögelein

Sie sollten sich Hilfe suchen und zwar nicht im Internet, sondern mit einem wirklichen Therapeuten oder einer Therapeutin, die mit Ihnen klar die Zusammenhänge erarbeitet

20.02.2016 - 16:13 Uhr

Hallo, ich bin verheiratet und Mutter von zwei...

von Anonym

... Kindern, ich bin süchtig nach Sex und habe bereits mehrere Sex Partner gehabt. Mein Mann weiß davon, er hat nichts dagegen. Aber er ist innerlich kaputt, ich will das ändern.

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 14.04.2016
Jochen Rögelein

Auch hier eine ähnliche Antwort wie so oft: Gehen Sie nicht ins Internet, es löst kein einziges Problem, sondern suchen Sie sich jemanden, der das professionell mit Ihnen bearbeitet. Aber vielleicht leiden Sie ja gar nicht.

10.12.2015 - 12:49 Uhr

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 14.04.2016
Jochen Rögelein

In einer Therapie werden Sie erforschen können, wie es sich wirklich verhält mit Ihrer inneren Erfülltheit und Im-Frieden-sein mit sich selbst. Mit Ihrer Verzeiflung passt das jedenfalls nicht zusammen. Nicht immer sind sich Menschen Ihrer inneren Leere wirklich bewusst. Oder haben Sie einfach nur sehr viel Lust auf Abenteuer, Nachholbedarf, Abwechslung? Dann wär doch alles in Ordnung?

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Hallo, ich bin extrem sexsüchtig und würde...

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 14.04.2016
Jochen Rögelein

Dann zögern Sie nicht und melden sich bei einem männlichen Therapeuten an!

29.11.2015 - 17:20 Uhr

Hallo hier ist Marcel, ich wollte mal fragen, wie...

von Marcel

... ich meine Sexsucht unter Kontrolle kriege?

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 01.12.2015
Jochen Rögelein

Hallo Marcel, mit einem Therapeuten, dem festen Willen zur Veränderung und einer Portion Disziplin während der Therapie.

07.10.2015 - 12:10 Uhr

Vielen dank für den tollen Artikel. Können Sie...

von franz

... auch Therapeuten im Bereich Nürnberg empfehlen? Die Suche per google ist ja mehr als ein Lottospiel. Danke

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 01.12.2015
Jochen Rögelein

es gibt gute Suchverzeichnisse wie jameda.de, therapie.de u.a., in denen die Therapeuten sehr genau ihre Angebote schildern

05.10.2015 - 19:10 Uhr

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 01.12.2015
Jochen Rögelein

also: um Missverständnisse klar auszuräumen: ein Therapeut macht nichts weg, sondern hilft eher, dass fehlendes dazu kommt wie z.B. Disziplin, Verständnis für Zusammenhänge, neue Fertigkeiten, neue Erfahrungen etc. Genau das wollen aber viele Betroffene nicht, weil sie dann anderes Verhalten einüben und lernen müssten, was natürlich sehr viel Arbeit machen kann. Sexualität ist kein Schicksal, sondern Verhalten, das durch Lernen veränderbar ist. Was würden Sie denn z.B. tun, wenn Sie keinen Sex hätten? Sich vielleicht schrecklich langweilen? Und welche Haltung haben Sie als erwachsener Mann bereits entwickelt gegenüber Frauen oder Ihrem Körper?

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 01.12.2015
Jochen Rögelein

dann lassen Sie sich doch mal helfen z.B. von einem ausgebildeten Familientherapeuten oder Systemischen Therapeuten oder Verhaltenstherapeuten. Sie lernen dann wie Mann mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen umgehen kann

22.01.2015 - 07:34 Uhr

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 01.12.2015
Jochen Rögelein

Vermutlich wird er fremdgehen oder hat es schon getan, weil Sie ihm wahrscheinlich als langweilig erscheinen. In einer Paar- und Sexualtherapie können Sie beide dieses Thema von allen Seiten beleuchten und schaun, wie wichtig Ihnen Ihre Partnerschaft wirklich ist und ob es wirklich passt. Paartherapien sind nämlich ergebnisoffen.

12.01.2015 - 21:46 Uhr

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Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 18.12.2014
Jochen Rögelein

Sie könnten mal einen Termin buchen in einer Praxis für Paar- und Sexualtherapie und etwas darüber erfahren, was genau das Problem ist und wie sie beide lernen können, mit ihren sexuellen Unterschieden umzugehen. Zum Sex gehört auch immer wieder mal ein Nein und man kann lernen, damit umzugehen.

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Antwort vom Autor am 18.12.2014
Jochen Rögelein

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Antwort vom Autor am 24.08.2014
Jochen Rögelein

Liebe Leser und Interessierte, sexuelle Probleme engen bei sehr vielen Betroffenen die eigene Sichtweise und v.a. die Vorstellungskraft für mögliche Lösungen erheblich ein. Allgemein kann man sagen, dass sexuelle Schwierigkeiten keine Neigung zeigen, von selbst besser zu werden. Im Gegenteil: Sehr viele Betroffene berichten immer wieder von weiter zunehmenden Problemen. Deshalb: Ziehen Sie die Reißleine und suchen Sie professionelle Hilfe, nicht in Internetforen oder Ratgebern, sondern bei einem qualifizierten Therapeuten oder Therapeutin. Diese wenden sich Ihnen und Ihren Schwierigkeiten professionell zu und erarbeiten mit Ihnen die Hintergründe und Lösungsmöglichkeiten, so dass die eigene Sexualität wieder als gesund, leicht und selbstbestimmt erlebt werden kann. Verlieren Sie keine Zeit, Ihre sexuelle Zufriedenheit sollte es Ihnen wert sein.

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Möchte auch dazu Stellung nehmen. Ich würde...

von Alex

... sagen ich habe auch im Laufe der Zeit eine Sexsucht entwickelt.Meine Sexsucht bezieht sich da nur auf das Internet. Ich würde auch sagen das Sexsucht nicht immer mit frühkindlichen Erfahrungen zu tun hat. Mir speziell ist aufgefallen das sich meine Sucht durch Unterforderung im Job und durch sehr offene Frauen bezüglich Sex entstanden. Beruflich hatte ich ein Homeoffice wo das Internet nicht weit war. Was mit Sicherheit passiert das man die Beziehung zu einen selber und zu seinen Partner verliert.Vor allem das erste ist das schlimmste weil man sein Körpergefühl , das Selbstvertrauen , der Umgang mit anderen Menschen einfach verschwindet. Alles immer mit der Kindheit zu verbinden finde ich immer ein wenig übertrieben.

06.03.2014 - 01:47 Uhr

Ich habe in der Vergangenheit Probleme mit...

von Darth

... Alkoholkonsum gehabt. Inzwischen habe ich unter anderem auch die Diagnosen Depression, kombinierte Persönlichkeitsstörung und Anteile einer Borderlinestörung. Ich habe immer versucht Frauen zu achten und so weiter und musste immer zusehen, wie die Frauen sich ständig für die Arschlöcher entschieden. Ich kann mich nicht wie ein Macho aufführen, weil mir das Selbstwertgefühl fehlt und ich nicht so werden will. Ich bin schüchtern, weil ich es nicht anders gelernt habe, als nett zu sein und so. Die Einsamkeit frisst mich auf, weil mir der Sex, die Liebe und die Zuneigung fehlen. Ich habe oft den Wunsch, dass alle sterben, die glücklicher sind als ich. Besonders Pärchen. Ich glaube, dass Sex einer der Dinge ist, die mir helfen würden, weiß aber nicht, ob ich mir das nur einrede. Ich sehe keinen Sinn mehr im Leben, bin unfähig Selbstmord zu begehen und der durch die Einsamkeit entstandene Hass wächst immer mehr an. Ich sehe oft Pornos, wobei mir das inzwischen nicht mehr reicht. Die Lust lässt auch immer mehr nach und wird durch Neid und den Hass ersetzt. Bin ich Sexsüchtig oder so oder ist es etwas Anderes ?

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 09.03.2014
Jochen Rögelein

Bitte haben Sie Verständnis, dass im Internet weder Therapie durchgeführt noch Ferndiagnosen getroffen werden können. Was Ihnen aber sicher fehlt ist die Zuwendung eines anderen Menschen und damit die Bestätigung der Zugehörigkeit zu anderen. In diesen Kontext gehört auch Zärtlichkeit, Begehrtwerden und Sexualität, worauf jeder Mensch ein Recht hat. Vielleicht kann Ihnen eine systemische Therapie mit Biografiearbeit und systemischer Sexualtherapie idealerweise bei einem männlichen Therapeuten an dieser Stelle weiterhelfen. Sie brauchen möglicherweise nicht noch weitere Diagnosen, sondern vielleicht einfach ein anderes Therapieangebot. Psychotherapien unterscheiden sich in ihrer Methodik. Schauen Sie bei www.Therapie.de einmal nach einem therapeutischen Angebot

29.07.2013 - 22:15 Uhr

Guten tag, ich habe gerade erfahren dass mein...

von gaye

... freund sexsuchtig ist, ich hatte es erahnt aber als ich fragte, bestätigte er es mir. Gibt es keine andere Möglichkeit als eine Therapie? Ich weiss nämlich nicht ob ich ihn zu einer überreden kann!!! LG

28.02.2013 - 12:35 Uhr

Sehr geehrter Heilpraktiker Rögelein, nach dem...

von Markus Seeberg

... lesen all Ihrer Kommentare, Ihrer Statements und Ihrer Seite, kommen Sie mir persönlich wie einer dieser klassischen Menschen vor, bei denen ich das unbestimmte Gefühl habe, es geht eher um Ihr Ego und Ihre Sicht der Dinge, als wirklich um Klienten. Ich würde Sie gerne fragen, ob Sie selber eine Analyse gemacht haben? Haben Sie sich einer Lehrtherapie unterzogen? Wo haben Sie an welchen Instituten ihre ganzen erwähnten Ausbildungen gemacht? Und inwieweit haben Sie - ausser in Männerthemen - eine tatsächliche tiefe fachliche und persönliche Ahnung und Affinität von Suchtstrukturen, Abhängigkeiten und Deprivation? Woher meinen Sie zu wissen, was wirklich die Ursachen sind und worauf beziehen Sie sich in Ihren Aussagen? Aus meiner Arbeit, meiner Erfahrung und meinem Kontakt zu und mit Süchtigen aus allen Bereichen und auch speziell zu Sex- und/oder Liebessüchtigen, kann ich Ihren obigen strengen Ausführungen und kategorischen Feststellungen absolut nicht folgen.

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 01.03.2013
Jochen Rögelein

Sehr geehrter Herr Seeberg, was möchten Sie denn erreichen? Heilpraktiker-Bashing oder persönliche Diffamierung oder geht es Ihnen auch um die kritische Auseinandersetzung mit Meinungsvielfalt und Psychotherapiekritik? Sie können sicher sein, das Heilpraktiker eine ebenso hohe Sorgfaltspflicht haben wie alle anderen Tätigen im Gesundheitsbereich auch und das bezieht sich selbstredend auch auf ihre Ausbildung, Supervision und die eigenen Therapien. Ich komme aus der systemischen Denkschule von Gunter Schmidt, Ulrich Clement, David Schnarch, Arist von Schlippe u.a. und habe hier mehrjährige Aus- und Fortbildungen absolviert. In der systemischen Literatur finden Sie dort eine andere Herangehensweise und andere Erklärungen, statt nur Pathologisierungen. Heilpraktiker bieten inzwischen eine Alternative auch im psychotherapeutischen Bereich und sind darin auch ausgebildet, nur eben nicht im starren Korsett der sog. deutschen Richtlinienverfahren. Bei persönlichen Fragen wenden Sie sich bitte halt auch persönlich an mich. Ich gehöre aber zu den Menschen, die davon überzeugt sind, dass der Klient ein Recht darauf hat, zu wissen, mit wem er es zu tun hat und was seine Sicht der Dinge ist. Und ich stelle mich mit dem, was ich tue auch immer wieder selber in Frage oder hinterfrage, das was ich tue auch kritisch. Sehr viele systemische Therapeuten machen seit vielen Jahren die gleichen Erfahrungen wie ich. Sie dürfen das aber gerne anders sehen und auch andere Erfahrungen machen. Ich berichte hier eben aus meiner langjährigen Erfahrung und aus systemischer Sicht

04.02.2013 - 07:55 Uhr

Als Betroffener habe ich den Eindruck, geht die...

von Anonymer Sexaholiker

... Diskussion in vielem weit an der "Realität" eines Sexsüchtigen vorbei. Ich kann Ihnen allen nur empfehlen, sich über die Arbeit der Selbsthilfegruppe AS der "Anonymene Sexaholiker" zu informieren und entsprechenden Patienten diese zumindest begleitend zu empfehlen. Thomas

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 22.02.2013
Jochen Rögelein

Selbsthilfegruppen leisten vielfach eine sehr gute Arbeit, ersetzen aber keine Therapie. Ich möchte mich aber ausdrücklich distanzieren von sexualfeindlichen Angeboten und Initiativen, weil z.B. Sexualität nicht vergleichbar ist mit dem Konsum von Alkohol bei Alkoholikern.

13.01.2013 - 23:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Kollege, Ihre Stellungnahme...

von Dr. med. Eckhardt Gehde

... kann so nicht einfach stehenbleiben. Weder werden die von Ihnen genannten Kritikpunkte "in Fachkreisen" allgemein anerkannt noch sind sie wissenschaftlich belegt. Hingegen zeigen neue Studien zu den Effekten der Langzeittherapie, daß psychodynamisch ausgerichtete Langzeittherapien die dauerhaftesten Therapieerfolge haben. Die von Ihnen hier vertretene Haltung ist keinesfalls die heute allgemein akzeptierte Einschätzung zu psychoanalytischen Verfahren. Im übrigen fühle ich mich auch nicht persönlich angegriffen, sondern verweise z.B. auf meine Veröffentlichung Gehde E & Emrich HM (2007): "Auf der Suche nach dem Messeförster. Zur Psychologie der Subjektivität. Plädoyer für die Integration von Neurowissenschaften, Traumatologie und Psychoanalyse." Dort wird auch ausführlich auf die Kritik an der Psychoanalyse sowie die Abgrenzung zu den Nachbardisziplinen eingegangen. Darüber hinaus ist Ihre Behauptung, psychoanalytische Verfahren nähmen Menschen die Möglichkeit, eigenverantwortlich und lösungsorientiert zu werden, absurd und unzutreffend. Interessierte Leser können sich z.B. bei Gerd Rudolf: "Strukturbezogene Psychotherapie" selbst eine Meinung bilden, inwiefern die hier von Ihnen vertretenen Behauptungen zutreffen.

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 15.01.2013
Jochen Rögelein

Sehr geehrter Herr Dr. Gehde, es gibt eine Meinungsvielfalt und das gilt auch für sog Lehrmeinungen und medizinische Kontexte. Ich habe nicht behauptet, dass Kritik an der Psychoanalyse "anerkannt" sei, sondern dass die Kritik "bekannt" ist und dadurch auch nicht mehr geleugnet werden kann. Aus Ihrem Kommentar und der intensiven Verteidigung dieses Verfahrens, könnte man annehmen, dass jedwede Kritik daran und auch an Langzeitverfahren (wir sprechen hier oft von vielen Jahren) nicht erlaubt sei. Kritik an Psychotherapie allgemein ist aber notwendiger denn je und damit schließe ich das von mir bevorzugte Verfahren der Systemischen Therapie ausdrücklich nicht aus. Sie werden nicht bestreiten können, dass die Behandlungserfolge aller Verfahren und Methoden laut aktueller Untersuchungen zur Wirksamkeit von Psychotherapie erschreckend schlecht sind. 50% Erfolgsquote gilt dabei schon als sehr gut, meist gibt man sich schon mit 30% zufrieden und erklärt dies dann z.B. mit fehlender Compliance seitens des Patienten. Therapieversagen ist also keine Seltenheit. Soll sich das ändern in Zukunft, brauchen wir Methodenkritik, Qualitätsbewusstsein und mündige Patienten. Zu den schlimmsten erforschten Nebenwirkungen von Psychotherapie zählt ganz offensichtlich die Abhängigkeit des Klienten vom Behandler. Diese Nebenwirkung nimmt Patienten und Klienten ganz objektiv die Möglichkeit, eigenverantwortlich und lösungsorientiert in eigener Sache zu handeln, weil ja der Therapeut hier in eine bestimmende und definierende Rolle kommt und das ist selbst in der zeitgenössischen Psychiatrie nicht mehr gewollt. Eine weitere häufige Nebenwirkung scheint die Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu Beginn einer Therapie zu sein, was nicht selten zu nicht erwünschten Therapieabbrüchen führen kann. Ein modernes Gesundheitssystem, das auf wirtschaftliche, personelle und organisatorische Ressourcen und die Mündigkeit des Patienten setzen muss, wenn es entsprechende Qualität erzeugen und ökonomisch überzeugen will, braucht Kritik von innen und von außen. Psychotherapien allen voran die Psychoanalyse zählen zu den teuersten Behandlungsmethoden des Medizinbetriebes, weswegen u.a. aufwendige Genehmigungsverfahren durch Kostenträger notwendig sind. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder psychischen Auffälligkeit oder Gesundheitsstörung ein psychotherapeutisches Langzeitverfahren eingesetzt werden muss. Wem nützt denn eine solche Haltung wirklich? Psychotherapie allgemein muss sich notwendigerweise verbessern, wie viele andere Verfahren auch, wollen sie dem Bedarf gerecht werden. Gleichzeitig ist die Akzeptanz von psychischen Störungen und Psychotherapien in der Gesellschaft nach wie vor zu schlecht, viele befürchten berechtigterweise Nachteile in Beruf und Versicherungsangelegenheiten, wenn eine Therapie bekannt wird. Langzeittherapien sollten m.E. nur bei bestimmten, eng definierten Indikationen eingesetzt werden, aber nicht als grundsätzliche Methode, weil psychische Gesundheitsstörungen sehr häufig reaktiv sind, die akut und zeitlich limitiert behandelt werden können. Sehr geehrter Her Kollege, wir Tätige im Gesundheitsbereich müssen uns dem berechtigten hohen Informationsbedarf und Mitbestimmungsbedürfnis unserer Patienten und Klienten stellen und das gilt auch für psychotherapeutische Behandlungen gleich welcher Art. Die heutige Methodenvielfalt sollte kritisch genutzt werden können. Ich kann jeden Interessierten Leser nur herzlich bitten: Machen Sie sich ein eigenes Bild von der Vielfalt der therapeutischen Angebote und nutzen Sie dazu auch die Möglichkeit zu Vorgesprächen in den Sprechstunden der Kolleginnen und Kollegen, nutzen Sie Ihre Selbstbestimmtheit und Ihre Intuition und Sie werden sich gut aufgehoben fühlen bei Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten.

30.12.2012 - 18:34 Uhr

Psychoanalytische Psychotherapie sollte nicht...

von Dr. Lutz Knoche

... ausgeschlossen werden. Nach meinen Errfahrungen liegt Sexsucht sehr wohl in der Kindheit oder in Erlebnissen während der Pubertät begründet. Die Sexindustrie bietet dafür natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten seine Sexsucht zu befriedigen. Sind aber nur Mittel zum Zweck und nicht Ursache. Innere Leere ist dabei nur ein Kontext der bei Sexsucht auftretten kann. Aber auch da ist dann die Frage, wo kommt diese Leere her? Womit wir wieder bei der Psychoanalyse sind. Eine systematische Sexualtherapie kann nach der Analyse dann sicherlich zielgerichtet und helfend angewandt werden.

Herr Rögelein

Antwort vom Autor am 09.01.2013
Jochen Rögelein

Verehrte Kollegen, danke für die Rückmeldungen. Es ist nicht meine Absicht, mich auf der Ebene persönlicher Erfahrungen und Erfolge zu streiten, die sie zweifellos haben. Ich vertrete eine Haltung und die trifft sich mit inzwischen vielen Kritikern der Psychoanalyse als nicht mehr zeitgemäßem Verfahren, an dem nur noch in Deutschland über die Richtlinienverfahren so festgehalten wird. Die Kritik an der Psychoanalyse als Verfahren (nicht an Ihnen als Therapeuten und Kollegen) richtet sich v.a. an ihre mangelhafte Lösungsorientierung, ihren hohen Zeitbedarf als Langzeittherapie, den Kostenaufwand und den für die Sexualtherapie wichtigen aber fehlenden verhaltenstherapeutischen und sexualedukativen Ansatz. Eine andere Kritik bezieht sich auf den interpretativen Spielraum dieses Verfahrens im Hinblick auf Deutungen und Bedeutungen. Diese Kritikpunkte sind in Fachkreisen allgemein bekannt und werden an sich nicht mehr in Frage gestellt. Namhafte Vertreter der Systemischen Therapie, die auch teils aus der Psychoanalyse kommen, gehen schon lange andere Wege, allen voran David Schnarch oder auch Ulrich Clement. In der modernen Systemischen Praxis hat man immer wieder mit Klienten zu tun, die bereits 5-jährige Psychoanalysen hinter sich haben, ohne eine Antwort auf ihr sexuelles Thema oder auch ihren Paarkonflikt gefunden zu haben. Es tut mir leid, wenn sie sich persönlich angegriffen fühlen, das war natürlich nicht mein Anliegen. Sie können ja fachliche Artikel schreiben, die ihre Haltung und Erfahrung wieder geben, dann kann sich der Leser oder die Leserin ein eigenes Bild machen. Leider ist es ja wohl so, dass Laien gar nicht wissen, dass es verschiedene psychotherapeutische Verfahren und Grundhaltungen gibt und daran sollte uns allen gelegen sein, hier auch laienverständlich aufzuklären. Wir machen psychotherapeutische Angebote und allen ist damit gedient, wenn auch Klienten oder Patienten zukünftig in die Lage kommen, sich für das eine oder das andere Verfahren selbst entscheiden zu können.

23.12.2012 - 12:51 Uhr

Hallo! Wieso stellen Sie sich so vehement gegen...

von Juri Oppe

... die Psychoanalyse und verwerfen sie mit dem einfachen Satz: "Denn diese Sichtweise nimmt dem Ratsuchenden die Möglichkeit, in die eigene gegenwärtige Verantwortung zu kommen und auch die Fähigkeit, lösungsorientiert in die eigenen Kompetenzen zu wachsen". Ich denke nicht, dass die Psychoanalyse dies will - eine ernsthafte Auseinandersetzung ist doch trotzalledem möglich und sie als guter Ansatz fungieren kann. Wie sehen sie das?

18.12.2012 - 08:41 Uhr

Psychoanalytische Psychotherapie, ggf. kombiniert...

von Dr. med. Eckhardt Gehde

... mit weiteren Methoden ist sehr wohl und bestens geeignet in der Behandlung verschiedener Süchte. Dies habe ich in vieljähriger täglicher Arbeit als Psychiater und Psychoanalytiker erfahren.


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