Chronische Nackenschmerzen - oft falsch behandelt

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Das Instabilitätssyndrom der Halswirbelsäule

Wiederholte Nackenverspannungen, ein Blockierungsgefühl im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule sowie eine meist zunehmende Schmerzsymptomatik sind die typischen Zeichen des Instabilitätssyndroms der Halswirbelsäule.

Zusätzlich können sich Kopfschmerzen, Schwindel, ein Schwächegefühl der Halswirbelsäule (man kann den Kopf kaum mehr halten) oder verschiedene vegetative Beschwerden entwickeln.
 
Typischerweise findet sich dieses Syndrom auch bei jüngeren Menschen, die überwiegend sitzend (am Schreibtisch oder Computer) arbeiten.

Oftmals findet sich in der Vorgeschichte auch eine Verstauchung der Halswirbelsäule, sei es durch einen Unfall oder im Rahmen eines Sturzes. Über die damit verbundene Schmerzsymptomatik entsteht eine weitere Schonung der Halswirbelsäule, die eine zusätzliche Schwäche der Muskulatur bewirkt und damit die Symptomatik auslösen kann.
 
Klassische Diagnostik mit Röntgen oft unauffällig

Typischerweise ist das Röntgenbild und auch eine Kernspintomographie (Schichtuntersuchung) zumeist unauffällig, d.h. es finden sich keine oder nur unwesentliche Zeichen einer Veränderung der Bandscheiben oder der Wirbelkörper. Als Nebenbefund wird häufig eine Fehlhaltung (Überstreckung) der Halswirbelsäule festgestellt, d.h. die Halswirbelsäule ist, von der Seite gesehen, zu gerade aufgerichtet. Die natürliche Krümmung, wie wir sie auch im Lendenbereich finden, ist aufgehoben.

Fehlbehandlungen führen zu weiterer Chronifizierung


Aufgrund der Verspannungen und des Blockierungsgefühls werden oftmals chirotherapeutische Behandlungen, Massagen und manuelle Therapie durchgeführt. Da die vorliegende Stabilitätsschwäche damit jedoch nicht verbessert wird, gelingt lediglich eine symptomatische Lockerung der Muskulatur mit nur einer kurzfristigen Linderung der Beschwerden. Patienten, die darauf angesprochen werden, berichten oft, dass die manualtherapeutischen Behandlungen, auch Chirotherapie und Massagen, als sehr angenehm empfunden werden, die Schmerzsymptomatik sich jedoch damit im Laufe der Zeit immer weniger beeinflussen lässt. Da mit diesen symptomatischen Behandlungen die Ursachen der Beschwerden nicht beeinflusst werden, kann es zu einer chronischen Schmerzkrankheit kommen.

Da sich die Beschwerden durch die schmerzbedingte Schonung der Halswirbelsäule weiter verstärken, ist die frühe und gezielte Therapie sehr wichtig, in späteren Stadien gestaltet sich die Behandlung immer schwieriger.

Die Ursachen des Instabilitätssyndrom der Halswirbelsäule

© nackenbild1
Die Schmerzen beruhen bei diesem Syndrom immer auf einer Überbeweglichkeit der Halswirbelsäule. Da aber bei Schmerzen im Schulter-/Nackenbereich oftmals nur nach Bewegungseinschränkungen gefahndet wird, wird genau diese oft übersehen.

Bei einer vermehrten Beweglichkeit (Überbeweglichkeit) ist es jedoch immer erforderlich, dass

die umgebenden Strukturen, d.h. die Bänder und Muskeln, zusätzlich den Bewegungsumfang sichern und Fehlbelastungen vermeiden.

Da die umgebende Muskulatur, insbesondere bei sitzender Tätigkeit, oftmals zu schwach ist, diese erhöhte Aufgabe zu bewältigen, entsteht eine chronische Anspannung (Verspannung) der Muskulatur, um zumindest eine gewisse Stabilität zu sichern.

Die Muskulatur reagiert dabei im Kleinen ähnlich wie ein Mensch, der sich bei Unsicherheit (z.B. vor einer Prüfung oder in einer unsicheren Situation), verspannt.

Entstehen dann zusätzlich Fehlhaltungen oder weitere Muskelschwächen, sind chronische Beschwerden, Blockierungen und weitere Symptome vorprogrammiert.

Bei Nackenschmerzen sollte deshalb in Untersuchungen immer auch besonders die Beweglichkeit und die Kraft der Nackenmuskeln exakt geprüft werden.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (300)

Coco, 16.11.2021 - 06:36 Uhr

Ich leide seid 2 Jahren mittlerweile an verschiedenen Symptomen. Erst war es Herzrasen, das wurde ergebnislos abgeklärt. Dann Vibrieren und Druckschmerz zwischen den Schulterblättern. Da wurde ein ventraler BSV in der BWS gefunden der aber angeblich keine Probleme machen soll. Beim Röntgen wurde jetzt eine Steilstellung der HWS gefunden. Ich kann nachts nicht mehr schlafen weil mich das Vibrieren im Körper ständig weckt. Dehne ich mich dann oder stehe auf ist es weg. Drehe ich mich nur im Bett verlagert sich das Vibrieren nur(mal nur Finger, mal Rücken, mal Beine, dann wieder nur Brustbereich, nur Po usw). Ich bin im Nacken verspannt und bekomm es einfach nicht gelockert

W. Hördler, 23.06.2021 - 18:25 Uhr

Seit Jahren starke Hals/Nacken-Schmerzen. Entstanden durch überharte Massage mit dem Ellenbogen. Durch manuelle Therapie hat sich der Schmerz verstärkt. Trotz MRT, CT keine Erklärung. Auf der Schmerzscala 0-10 liege ich bei 8-9. Keine Hilfe in Sicht. Wer kann mir helfen? Ich wäre sehr dankbar. Mfg.W. Hördler

Sonja, 20.06.2021 - 19:22 Uhr

Hi Ich habe das Problem akut seit 2,5 Wochen da fing es an das mein Nacken und Schulter total verspannt sind mein oberer rücken tut mir schon länger weh habe mir aber nichts dabei gedacht weil ich auch im Einzelhandel arbeite...dann aufeinmal kam der Nacken dazu atembeschwerden war sogar im krank Untersuchungen gemacht alles ok wieder entlassen worden bin ich erstmal zum hno Arzt der hat nichts gefunden sagte die ohrenschmerzen können vom Nacken kommen Überweisung zum Orthopäden habe jetzt nach 2,5 Woche ein termin...zwischendurch beim Hausarzt der sagte könnte von den verspannungen kommen Tabletten verschrieben bekommen haben nix gebracht...hatte auch zwischendurch panikattacken weil ich keine Luft bekommen habe haben das natürlich sofort auf die Psycho schiene geschoben dann habe ich den Hausarzt gefragt ob er mir nicht physio verschreiben kann hat er dann gemacht auf hws Verdacht..morgen geht es dann zum Orthopäden....physio hatte ich bis jetzt erst einmal nächste termin in 3 worden....hab auch Schwindel sehstörungen und atemnot.....bin schon seit 2 wochen krankgeschrieben.....eigentlich hatte ich urlaub eine woche davon hab ich geopfert bzw 2 tage hatte ich urlaub dann ging es los....Heute ist es das erstmal etwas besser....weil ich hatte 3 Wochen vor meinem Urlaub Erkältung 3 Wochen....vielleicht kommen die atembeschwerden auch von sinubronchitis....keine Ahnung...kein Mensch weiß woher die atemnot kommen....das dumme ist nur das das bei mir in Intervalle kommt die atemnot und damit kann ich nicht arbeiten gehen....das ist echt so belastend....

Michaela M., 22.04.2021 - 23:52 Uhr

Ich w/54, kann seit 4 Jahren stets im Frühjahr darauf warten, dass sich andauernde unerträglichen Nacken- und Kopfschmerzen bei mir einstellen. Teilweise sind von den Schmerzen auch meine Augen betroffen. - Bei all dem habe ich inzwischen einen Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung bzw. warmen Hochdrucktagen und leichter körperlicher Arbeit ausgemacht. Außerdem ist bei mir die HWS leicht verdreht. Ein Resultat ständig verklebter Faszien durch jahrelanges Überkopfarbeiten. - Sind die Beschwerden da, hilft einfach nichts dagegen. Ich würde gern wissen warum immer im Frühjahr und was ich tun kann, um Linderung zu erfahren!

Lisa, 11.04.2021 - 01:57 Uhr

Ich w/18 habe seit meinem 13ten Lebensjahr Schmerzen im Nacken. Dabei geht es eigentlich nur um die rechte Seite. Bei Versuchungen die stelle zu massieren tut es sehr sehr stark weh! Genauso ist es bei leichten Berührungen. Einen Termin bekomme ich durch Corona nicht so einfach... Habt ihr eine Idee, was es sein könnte? Oder Tipps, wie ich meinen Nacken behandeln kann? MfG

Bernd H., 07.04.2021 - 14:23 Uhr

Habe ein schweregefuehl Hals Nacken mit Brechreiz brennen im Bauch kann das ausstrahlen von der HWS? Röntgen unauffällig, mich macht das fertig

Alexander, 30.03.2021 - 20:20 Uhr

Hallo, kenne das nur zu gut. Bei mir fing es im Januar 2018 an, ich konnte den Kopf nicht mehr richtig drehen. In einem Zeitraum von 6 Monaten, kamen linksseitiges Kopfschmerzen, Benommenheit, Gangunsicherheit und Schwindel dazu. Es wurden CT und MRT vom Kopf der HWS, LWS und BWS gemacht. Schmerzen und begleitsyntome wurden immer schlimmer. Diagnose HWS Syndrom. Es ist die Hölle. Nichts hilft. Reha gehabt, Facetteninfiltration. Schmerztherapie, physio ohne Ende. Akupunktur und Heilpraktiker. Jetzt nach über 2 Jahren täglichen Beschwerden plus Atemnot und Schluckprobleme die noch dazu kamen und vielen Panikattacken. Gebe Ich es so langsam auf.

Tobias, 06.03.2021 - 11:04 Uhr

Oha, da finde ich mich wieder, bin aber offenbar ein besonders schwerer Fall. Bei mir ging es im Sommer 2017 los mit ungewöhnlich häufigen Verspannungen im Nacken und oberen Rücken, dazu sporadische Schwindelanfälle, Sehstörungen, Gleichgewichtsprobleme und kurze Schwächemomente. Ende 2018 waren diese Beschwerden dann schon täglich vorhanden, ab April 2019 sind sie dauerhaft. Ich wache jeden Tag mit starken Nackenverspannugen auf und leide ganztags mindestens an leichtem Schwindel, Sehstörungen, Tinnitus und Benommenheit. Meist sind die Beschwerden deutlich stärker und es kommt zur Ausbreitung der Verspannungen mit neurologischen und internistischen Folgebeschwerden. Klare Ursachen lassen sich nicht eingrenzen. An manchen Tagen variiert meine Sehschärfe (nicht Stärke) binnen Stunden um bis zu 80%, ich kann mich kaum auf den Beinen halten wo ich eben noch rannte und der Schwindel wird so stark dass ich mich festhalten muss, während der Tinnitus von kaum vorhanden schlagartig dröhnend laut wird. Ich bin körperlich gesund, MRTs von Kopf Angio/HWS/BWS/LWS ergaben ledigleich leichte Skoliose und muskuläre Dysbalancen die sich nicht erklären lassen. In der allgemeinen Ratlosigkeit wurde sogar auf Psychosomatik geprüft, ebenfalls ohne Befund. Manuelle Therapien und Sport verbessern den Zustand für wenige Stunden, danach geht es mir jedoch meist für 1-2 Tage deutlich schlechter. Ich bin seit 2 Jahren arbeitsunfähig, da ich in meinem Zustand weder fahren noch Maschinen bedienen darf.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.03.2021

Hallo, ihre Symptome sprechen dafür dass sich der Schmerz verselbstständigt hat. Man nennt das zentrale Sensibilisierung. Wenn die Beschwerden schon so lange bestehen hilft dann nur eine intensivere Therapie in einer speziellen Schmerzklinik die sich mit diesem Thema auskennt. Rechts finden Sie auch auf unserer Webseite einige hilfreiche Informationen,

Vanessa J., 27.02.2021 - 15:34 Uhr

Hallo meine ersten Nackenschmerzen fingen von jetzt auf gleich an ende 2019 und habe seit dem probleme. Im Oktober 2020 habe ich bis heute starke Nackenschmerzen und im Dezember wurde nach einem MRT ein leichter Bandscheibenvorfall festgestellt. Und habe eine sehr schlechte haltung (Friseurin) Bin erst 22 Jahre alt, war vor 6 jahren schon mal im MRT und habe eine leichte Skoliose. Auch mit Atemnot habe ich manchmal Probleme und habe auch schon Osteopatie bekommen, doch leider habe ich schmerzen noch Nach wie vor. Ob ich ewig als Friseurin tätig sein kann weiß ich leider noch nicht. LG Vanessa

Luna K., 15.11.2020 - 18:43 Uhr

Update: Es gab keine Befunde vom MRT und auch durch Tasten hat mein Arzt nichts finden können. Krafttraining hab ich auch probiert, leider werden die Schmerzen während des Trainings stärker und hilft auf Dauer nicht. Ich stecke mitten im Abitur und möchte diese Schmerzen einfach nur loswerden..

Luna K., 31.10.2020 - 22:38 Uhr

Hallo Herr Gassen, ich bin 16 Jahre alt und leide seit einem Jahr unter starken Nackenschmerzen. Anfangs war es ein Druckschmerz, der bis in den Kopf gestrahlt hat, danach kam noch ein brennen und stechen an der Schulter hinzu, und jetzt ist es ein harter Schmerz, der wirklich unaushaltbar ist. Ich habe Skoliose, jedoch meinte mein Arzt, dass es davon nicht kommen kann. Physiotherapie und jegliche Medikamente helfen nicht. Ich habe echt an Motivation verloren.. Ein MRT wurde gemacht, aber ich habe das Gefühl, dass es dort keine Befunde gibt. Was könnte das sein? Ich bin wirklich deprimiert und brauche Hilfe

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 15.11.2020

Hallo Luna, Das ist wirklich eine schwierige Situation. Leider kann ich ohne Untersuchung wenig dazu sagen, oft entsteht die Verspannung aus einer Kombination von zu langem Sitzen, verkrampfter Muskulatur und zu wenig Kraft. Haben sich schon ein Kraftraining probiert? Gute Besserung!

Nina, 19.10.2020 - 17:20 Uhr

Hallo, ich habe eine Frage. Kennt jemand die Therapieform techno gym? Dienst zum Aufbau der Muskeln und Bänder. Liebe Grüße

Jan b., 12.01.2020 - 00:16 Uhr

Hallo Herr Doctor . Vlt können sie mir einen Tipp geben um was es sich bei mir handeln könnte . Ich laufe schon seit über 3 Jahren mit permanentem Druckgefühl in der oberen hws herum der bis in die Nase und Kiefer strahlt . Dies ist leider nicht das größte Problem. Dazu habe ich ständig Benommenheit, Schwindel und Augen Probleme, diese können keinen Punkt mehr richtig fixieren. Oft fühle ich mich dadurch auch müde und körperlich schlapp. Können sie mir was raten?

Mark, 10.11.2019 - 12:37 Uhr

Hallo, ich bin wohl ein sehr ungewöhnlicher Fall. Ich bin urplötzlich mit sehr starken Nackenschmerzen aufgestanden. Ich konnte mich überhaupt nicht bewegen, da sonst bei kleinster Bewegung die Schmerzen extrem waren. Ich bin nachts recht wüllig unterwegs und lag wohl in dieser Nacht mit dem Kopf so auf der Lehne, dass mein Kinn, meinen Brustkorb berührt hat. Jede noch so kleine Anspannung war extrem schmerzhaft. Fühlte sich an wie ein starker Hexenschuss im Nacken. Irgendwann könnte ich aufstehen und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ich weggeschickt wurde. Beim Hausarzt habe ich dann 3 Stunden Infusion mit Schmerzmittel erhalten (Novaminsulfon). Schmerzen wurden nur etwas besser. Könnte mich dann wieder leicht und vorsichtig bewegen. Erst nach etwas über einer Woche konnte ich mich normal bewegen, jedoch unter Schmerzen. Die Schmerzen habe ich leider immer noch. Habe diese schon 9 Monate. Wärme hilft leider nur bedingt und für kurze Zeit. Im MRT soll ich wohl eine minimale Protusion haben. Der Radiologe sagt, schmerzen können damit nicht zusammenhängen, der Orthopäde sagt das Gegenteil. Mitleiweile habe ich Schmerzen und Stechen bei Kopfdrehung in den Schultern vorne und außen, Brennen direkt mittig in der HWS/BWS. Ein Pseudo-Impingement-Syndrom im Arm (keine Einengung) laut MRT. PC- Arbeiten länger als 15 Minuten nicht mehr möglich, da ich schmerzhafte Nackensteife bekomme. Jetzt ist es auch so, dass ich ein Gefühl habe, als ob ich in der Schulter und dem Oberarm Sehnenentzündung habe. So ganz tiefes Brennen. Sowas Ähnliches hatte ich auch Mal am Ellenbogen. (Tennisarm). Habe nun mehre MRT hinter mir mit Diagnosen C6c5c7, die ich nicht verstehe. Könnten Sie sich das bitte einmal durchlesen, wenn ich die hier veröffentliche? Lg

Michael, 02.11.2019 - 21:15 Uhr

Ich leide nun schon seit Wochen unter Schwindel beim Gehen, hin und wieder ein "Ziehen" im Bereich des Oberkörpers (an verschiedenen Stellen) und stärkeren Verspannungen im BWS/HWS Bereich. Bisher konnten viele Sachen ausgeschlossen werden (MRT/Ultraschall/EKG Herz, Lungen, Bluttests, MRT LWS/HWS/BWS, Neurologie: EEG, AEP u.v.m.) Gefunden konnte bisher "nur": - "steife HWS" (Röntgenbild ähnlich dem des Artikels) - Speiseröhrenentzündung - Ungleich starke Erregbarkeit des Gleichgewichtsorgans => hierbei konnte bei einer kal. Spühlung auf der linken Seite mehr Schwindel getriggert werden als auf der rechten. Ob aber daher mein Schwindel kommt, konnte man mir nicht so recht sagen und gab mir Übungen für Zuhause mit, welche bisher nichts gebracht haben. Gerade durch Physio/Osteopathie/Massagen merke ich immer wieder, dass die o.g. Symptome ein wenig gelindert werden, jedoch nie anhaltend. Kann ich ihrer Meinung nach noch etwas tun? Können Sie beurteilen, woher diese Verspannungen, die evtl. zu Schwindel führen kommen (evtl. Speiseröhre?) oder ob die kal. Prüfung schon ausreichend ist für einen Befund? Vielen Dank und liebe Grüße, Michael

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 15.11.2020

Hallo Michael, leider ist Ihre Symptomatik zu komplex um dazu ohne Untersuchung etwas sagen zu können. Was macht das autonome Nervensystem- evtl. kommt es daher.Gruß

Ute, 22.10.2019 - 14:57 Uhr

Ich habe ohne Physiotherapie keinerlei Schmerzen im Nackenbereich. Nun wurde jedoch per MRT festgestellt, dass meine Halswirbelsäule mehrsegmentig degeneriert ist und der Spinalkanal an einer Stelle noch einen Durchmesser von 10mm hat. Daher muss ich nun Physiotherapie für die HWS machen, was zur Folge hat, dass bereits die typischen Übungen zum Dehnen der HWS zu Muskelverhärtungen, Instabilität der HWS und Schmerzen verschiedenster Art führt (bisher war ich komplett schmerzfrei). An was kann das liegen und soll ich diese Übungen weiter machen, in der Hoffnung, dass die Schmerzen wieder vergehen, wenn ich die Übungen nur lange genug mache? Die Physiotherapeuten sind ratlos und trauen sich nicht mehr, die für die Stabilisierung der HWS eigentlich vorgesehenen Übungen mit mir zu machen. Es liegt wohl nicht an fehlenden Muskeln. Wie soll ich hier weiter verfahren? Die Physiotherapie ist eher kontraproduktiv und meinem Eindruck nach vielleicht sogar schädlich.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.10.2019

als ich würde hier dem gesunden Menschenverstand den Vorrang geben- wenn sie vorher keine Symptome haben, sehe ich keinen Grund dass sie etwas tun müssen, was ihn sogar Beschwerden macht. Aber aus einem bestimmten Grund wurde das MRT eher durchgeführt? - grundsätzlich ist es aber auf jeden Fall so das egal ob Arthrose oder eine Enge des Spinalkanals vorliegt, bei Beschwerden keine Therapie erfolgen muss!

Inka K., 29.09.2019 - 08:54 Uhr

Es beschreibt genau meine Geschichte. Leider bin ich auch noch physio und osteopathin. Ich hatte den ein oder anderen Sturz vom Pferd...nicht sofort danach, aber ich habe durch spontanbewegungen eine akute Problematik. Meist durch Blick nach unten, aufs Handy oder in der Küche beginnt es. Vor einiger Zeit mit Schwindel, jetzt akut mit Übelkeit. Ich bin klinisch links wie rechts gemacht. Wurde vom Orthopäden am Atlas therapiert (danach hatte ich massive Probleme). Meine Kollegen bekommen mich osteopatisch meist hin aber diese vegetativen Symptome machen mich fertig. Dazu kommt ich reite und habe ein Pferd! Beim Reiten hatte ich noch nie einen Auslöser! Ich überlege mittlerweile aufzuhören, weil ich Angst habe, dass es immer schlimmer wird. Ich bin über jeden Vorschlag dankbar! Es raubt einem Massiv Lebensqualität, ich will endlich wieder arbeiten, mein Hobby genießen und nicht ständig im Bett liegen und fasst Depressionen bekommen!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.10.2019

Hallo haben Sie es somit dem gezielten Stufentraining probiert? Auch alles was das vegetatives System beruhigt ist sicher hilfreich. Viele Hinweise finden Sie auf unserer Seite nackenclinic.de Gutes Üben! ggf nochmal melden !

Jenny, 28.09.2019 - 18:28 Uhr

Wenn ich das lese trifft es irgendwie sehr auf mich zu. Hypermobile HWS, Nebenbefund bei MRT Steilstellung der HWS und täglich 8 Stunden am PC. Ich habe seit 3 Jahren jeden Tag Schmerzen, alles ist verspannt. Massage, Sauna, Fittnesstudio hilft, wie beschrieben, nur kurzfristig. Habe das Gefühl da dringend rauskommen zu müssen, weil die Schmerzen immer stärker werden und mehr ausstrahlen bis in den linken Arm und LWS. Auch beim gehen ist es manchmal ein komisches Gefühl sowie dass Nerven betroffen sind. Die manuelle Kräftigungstherapie an MedX Geräten hat mir aber nur zusätzlich noch Kopfschmerzen gebracht und die Kraft Der HWS wurde nicht mehr. Habe ich dabei vielleicht auch Muskeln fehlbelastet? Habe einen guten Orthopäden aber auch stärkere Medikamente helfen nicht. Jetzt bin ich auch in Psychotherapie falls es Psychosomatisch ist... was soll ich noch tun? Bin Mitte 30

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.10.2019

Hallo, meistens kommen in solchen Situation 2 Dinge zusammen: durch die Hypermobilität und die Schmerzen verändert sich das Programm mit dem die Muskel aktivierten werden. parallel bilden sich Veränderung im Schmerzsystem aus. wenn Sie das Kräftigungstraining nicht vertragen haben spricht dies dafür das sie die tieferen und feineren sowie die vorderen Halsmuskeln nicht genug ansteuern können. Hier hilft ein Stufentraining: Beispiele finden Sie auf unserer Webseite nackenklinik.de. Aufgrund der Schmerzchronifizierung ist manchmal eine Schmerztherapie unerlässlich, sehr gute Schmerztherapeuten finden Sie in der Psychosomatik (muss deswegen aber nicht psychosomatisch sein. Gute Besserung.

Schneider A., 06.09.2019 - 19:57 Uhr

Habe vor drei Monaten einen Unfall gehabt und habe mir den Hals gestaucht und habe jetzt immer ein Brennen, Stechen im Hals

Meike, 25.08.2019 - 12:37 Uhr

Hallo,ich bin seit 1.5 jahren krank geschrieben wegen extremen Schmerzen im Nacken, starke Benommenheit und starken Gleichgewichtsstörungen. Ich war bei sämtlichen Ärzten, die ratlos sind. Zuletzt war ich bei einem Arzt in Bayern der eine Instabilität der hws und Reizung im Atlas drehgelenk festgestellt hat. Habe dort ein spezielles Training gemacht,Techno Training. Was alles noch schlimmer machte. Ich bin nicht mehr belastbar, ständig wie betrunken. Werde jetzt sogar ausgesteuert da ich nicht arbeiten kann. Was halten Sie davon? Ich bin völlig nervlich am Ende

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, das sind natürlich sehr einschränkende Beschwerden. Um das genauer einzuschätzen, auch um zu überlegen wie weiter vorzugehen ist, muss man sicherlich alle Befunde und alle Behandlungsversuche berücksichtigen. Das leider in diesem Umfang hier nicht möglich. Wenn neurologisch keine Ursache gefunden wurde, wäre vielleicht eine stationäre Reha in einer Schmerzklinik die sich auf Rücken/Nacken spezialisiert hat hilfreich.

Karin Z., 23.08.2019 - 13:32 Uhr

Schön guten Tag, ich habe HWS Abnutzung und Nerven eingeklemmt. Oft habe ich druck im Kopf und schwindel, Kopf und Rückenschmerzen. Ich bin alle drei Monate zur Therapie beim Orthopäden. Was kann ich tun um die schmerzen und den schwindel zu lindern?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

das kann ich leider so pauschal nicht beantworten

Jonas, 11.08.2019 - 12:36 Uhr

Guten Tag, ich leide seit ca. einem Monat an folgenden Symtomen: -Schwindel -Schwäche -Druck auf den Augen und der HWS -Druck in der Stirnhöhle -Wenn ich nach oben gucke werden die Augen unruhig -kann kaum auf mein Handy schauen, dann wird mir schnell unwohl -Manchmal vor dem Einschlafen Pulieren "hinter" dem rechten Auge, sowie im Nacken Ich war schon beim HNO, Orthopäden, Neurologen und Hausarzt. Bluttests, MRT Kopf und HWS, Lumbalpunktion usw. alles unauffällig. Kein Arzt vermag mir zu sagen, was es ist. Im Liegen ist es meistens OK, jedoch kann ich eigentlich nichts unternehmen. Seit der Lumbalpunktion hat es sich auch noch verschlechtert... Nun wollte ich mal frage, ob Ihnen noch irgendetwas einfällt! Das wäre klasse. Ich bin 28 und allen Untersuchungen nach "gesund". Die Symptome sind das erste mal Anfang Juli am Ende von meinem Auslandsjahr in Peking aufgetreten. Mittlerweile bin ich zurück in Deutschland, hier konnte mir man aber auch nicht helfen. Vielen Dank im Voraus! LG, Jonas

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, ich gehe mal davon aus dass sie auch schon osteopathisch behandelt wurden. Die Situation ist Komplexe, leider kann ich Ihnen ohne genaue Untersuchungsbefunde nichts weiteres empfehlen.

Nicole, 08.08.2019 - 22:39 Uhr

Guten Tag, Ich leide seit ca. 4 Jahren an folgenden Symptomen - kribbeliges Gefühl UNTER der Haut im Schulter-, Nacken- und Kopfbereich (Kopfhaut als auch Gesicht) NICHT in Armen etc. - Verspannungsgefühl an diesen Stellen - empfindlich bei Schal oder Blazer sowie es mit nicht möglich ist meine Haare länger als eine Stunde offen zu tragen - Gefühl als das Haare und Brille zu schwer sind und stören Diese Empfindungen lösen sehr stark stressempfinden aus. Versucht habe ich schon: Massage, Krankengymnastik, wöchentlich 1× Yoga + 1xSchwimmen, Akupunktur Es fühlt sich an als wären meine Nerven unter der Haut zu gereizt oder entzündet. Ich weiß nicht wo ich ansetzen kann um weiter zu kommen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, das was sie empfinden sind typische Symptome die bei einer Veränderung des Schmerzsystems auftreten. Deswegen helfen auch Krankengymnastik und weiteres nicht. Es sind tatsächlich gereizte Bereiche im Nervensystem. Dies ist heute gut untersucht. Sie benötigen eine ganz gezielte Untersuchung (QST-Schmerztestung) diese ist nur in speziellen Schmerzzentren möglich (z.B. in bestimmten Schmerzambulanzen oder internistischen/psychosomatischen Abteilungen)dann kann Ihnen geholfen werden.

Laubach, 18.07.2019 - 18:52 Uhr

Habe seit 2 Jahren ständig HWS und BWS, was zu Verspannungen führt, ist wohl mein Job, 8 Std. vor PC und Handy. Physio bringt mir nur kurze Linderung. MRT ergab starke Nackenmuskulatur, die durch Fehlhaltung verspannt...

Falk, 17.07.2019 - 23:32 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich habe schon seit einigen Jahren HWS-Probleme, Schulter- und Nackenschmerzen, Benommenheit und Taubheit in den Fingerspitzen u. v. m. Endlich wurde eine CT der HWS gemacht, die neben Verschleißerscheinungen eine knöcherne Einengung des Foramens C6C7 mit Nervenreizung ergab. Mit MT und Krankengymnastik hatte ich anfangs auch beschwerdefreie Phasen. Jetzt habe ich den Eindruck, dass es immer schlimmer wird. Kann es sein, dass der Nerv immer mehr bedrängt wird? Hinzu kommt noch schwere körperliche Arbeit. Ich bin m, 56 Jahre. Wie soll ich weiter vorgehen? Hausarzt und Orthopäde meinen, ich muss damit leben. Vielleicht haben Sie einen Rat für mich.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, naja, normalerweise muss man damit glaube ich nicht leben. Zunächst wäre zu prüfen wie der Nerv beeinträchtigt ist, dazu brauchen Sie eine Untersuchung beim Neurologen. Abhängig vom Ergebnis muss man weiter überlegen.

Simon K., 14.07.2019 - 18:57 Uhr

Hallo, ich habe seit mehreren monaten(so ungefähr seit januar, februar, wenn nicht auch schon seit dezember) schmerzen im nacken beidseitig, besonders wenn ich den kopf zur seite beuge ist es extrem schmerzhaft, beim drehen mal mehr mal weniger, könnte es was schlimmes sein? ich tu nun den nacken mit nem blackball und einen lacrosse ball triggern, indem ich mich so vorbeuge und mit dem ball gegen den türrahmen drücke, mach ich erst seit ner woche hat noch nichts gebracht, aber ich werde dranbleiben, hilft auch diese übung, bei der man die schultern hochzieht und maximal anspannt? ich habe nun angefangen diese auch zu tun.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, wenn das nun schon mehrere Monate ist sollten Sie es ersteinmal untersuchen und auch ein Röntgenbild durchführen lassen.

Catha C., 28.06.2019 - 00:09 Uhr

Sehr geehrter Hr Dr. Gasse, In Hamburg ist es schwer einen wirklich guten Orthopäden zu finden der mir hilft, die manipulieren immer alle gerne wo von es mir nicht gut geht. Hab immer wieder Verspannungen in der HWS besonders c3 und c4 mit Knoten der Orthopäde hat geklopft und gedrückt und seit dem hab ich schwindel (könnte heulen) und physio seit 1 Woche aber es geht nicht weg hab Angst meinen Kopf ruhig zu halten z.b sitzen oder liegen schlafen dann wird es schlimmer unter Bewegung geht es einigermaßen. Mache dehn und kräftigungs Übungen seit 1 Woche aber es wird nicht besser. Der schwindel macht mich fertig! Wärme hilft aber wenn es extrem wird wird mir richtig heiß und ich schwitze und mein Herz rast (vielleicht auch vor Angst wegen dem schwindel) eine Atlaskorrektur hatte ich im November seit dem war Ruhe bis jetzt wo ich schwanger bin und viel daheim war und kein sport machen konnte. Haben sie Tipps was ich machen kann oder zu wem ich gehen kann? Vielen Dank im voraus

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, statt Wärme ist manchmal Kälte/Eisabreibungen hilfreich. Das wichtigste scheint mir das sie sich von den Beschwerden nicht so überwältigen lassen. Dadurch wird es Nervensystem noch mehr gereizt und die Symptome nehmen eher zu. Dehnungsübung helfen wahrscheinlich nicht, besser wären leichte Kräftigungsübungen in Verbinden mit Atmung, dazu brauchen Sie auf jeden Fall etwas Ausdauer! Vielleicht mit Unterstützung durch einen Physiotherapeuten der primär mit Übungen arbeitet, die lokalen Behandlung mit Massage und dehnen werden Ihnen nicht nachhaltig helfen!

Anastasia, 21.06.2019 - 18:43 Uhr

Ich hab ausversehen zu früh abgeschickt. Ich wollte noch sagen, dass mir damals ein Wärmeflaster half, was ich 12 Stunden am Nacken trug und diesmal versuche ich es schon seit 2 Tagen mit heißem Bad oder Erkältungsbalsam, leider bringt das alles nichts. Ich traue mich nicht mehr zu essen oder zu rauchen oder gar rauszugehen. Ich weiß auch gar nicht, wohin mit dem Problem. Ich hoffe, Sie können mir helfen, denn das beeinträchtigt meinen Alltag massiv, weil ich ein sehr panischer Mensch bin. Jetzt haben wir Sommer und ich mag gar nicht daran denken, was mir passiert, wenn ich im Schwimmbad bin und plötzlich umkippe. Liebe Grüße

Anastasia, 21.06.2019 - 18:39 Uhr

Hallo Herr Dr. Gasse, bei mir trat urplötzlich, nachdem ich Nackenverspannung verspürte, ein Schwindel auf, mit Sehschwäch, Druck im Kopf, Stirn und Zeichen den Augen bzw im Auge. Sobald ich hoch sehe, merke ich einen Druck im Auge. Dadurch fühle ich mich etwas benommen, als würde ich die Welt nicht mehr wahrnehmen, das macht mir Angst. Ich hatte es vor 2-3 Monaten mal. Im Krankenhaus hieß es wohl Verspannung. Man hat nur Bluttests durchgeführt mit positiven Ergebnissen, aber kein Röntgen meiner HWS. Nun ist es wieder soweit, ich hab das selbe Problem schon wieder seit 2 Tagen. Es kann auch Stress sein, aber die Verspannung kommt ja von irgendwoher, ich denke mal ich schlafe falsch? Jedenfalls habe ich auch das Gefühl, dass meine Ohren etwas zu sind, vor allem wenn ich bade und Wasser ins Ohr rein kommt, es fließt wieder raus, ich habe aber das Gefühl, dass es noch drin ist.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.09.2019

Hallo, die Symptome diese schildern, können öfters als Folge von Nackenschmerzen auftreten. Wichtig ist Ruhe zu bewahren und sich nicht zu sehr irritieren zu lassen. Wenn beim Neurologen und HNO-Arzt nichts gefunden wird, hilft oft ein gezieltes Training der Nackenmuskulatur, eventuell auch eine osteopathische Behandlung.Gute Besserung!

Matthias H., 18.06.2019 - 08:18 Uhr

Hallo Herr Gassen, ich hab seit gut zwei Jahren Probleme mit Verspannungen im Nackenbereich, mit Kopfschmerzen, Augenproblemen, Schwindel etc. Ich habe alles soweit checken lassen und raus kam Blockade in der HWS. Seit einem Jahr mach ich nun Physiotherapie und manuelle Therapie, aber ich bekomme die Blockade nicht weg. Da ich mich nicht wirklich zum Chiropraktiker traue, welche Möglichkeiten gibt es noch, die Verspannungen im Nackenbereich loszuwerden? Rotlicht, tägliche bringen, Duoball und F.rolle, Massagekissen helfen irgendwie nicht. Stehe morgens schon auf mit Nackenschmerzen und Piepen im Ohr. Neue Matratze und zahlreiche Kissen hab ich auch schon versucht.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.06.2019

Hallo, das Blockadegefühl kann auch andere Ursachen haben - gibt es ein MRT ? Falls das unauffällig ist, kann oftmals über spezielle Kräftigungsübungen das Gleichgewicht der Muskulatur wiederhergestellt werden und die Blockade löst sich von allein. Zusätzlich Training der Schulterblattmuskulatur!

Abdul, 14.06.2019 - 15:17 Uhr

Hallo, guten Tag Herr Gassen, ich leide seit 3 Jahren unter starken Schulterblattmuskel-Schmerzen bis hoch über mein Nacken und bis zum Kopf. Ich habe nie einen Tag ohne Schmerzen erlebt und diese Schmerzen führen bis zu meinen Augen und in den linken Arm, Ab und zu strahlen die Schmerzen auch bis in die Hand. Mein Nacken auf der linken Seite ist sehr schmerzhaft, der Schmerz zieht in den Kopf und zum linken Auge . Könnten Sie mir vielleicht eine Lösung vorschlagen ? Vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 17.06.2019

Hallo, möglicherweise verbinden sich bei Ihnen Verspannungen und Migräne! Bei so langen und starken Beschwerden würde ich zunächst eine Schmerzklinik aufsuchen, hier kann genau untersucht und intensiv behandelt werden!

Meriton K., 14.06.2019 - 10:07 Uhr

Guten Tag Herr Gassen Ich hab seit 2-3 jahren nackenschmerzen... Hab schon spritzen therapie gemacht, ist jedoch alles vorübergehend. Danach kommen die schmerzen wieder... Ich hab schon auch Akupunktur besucht... hat nicht wirklich was gebracht.. Dan hab ich Schröpfen besuchtschon 2 mal. Dies hatte mir extrem viel geholfen. Aber dies muss ich alle 3 montate besuchen...ist das eine Lösung? Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 17.06.2019

Hallo, wenn schröpfen so gut hilft, besteht vielleicht eine Störung des Bindegewebe. Haben Sie schon die Blutwerte (Fettstoffwechsel, Schilddrüse!) prüfen lassen?

Louisa, 09.06.2019 - 14:32 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich habe seit vielen Jahren immer wieder starke Nackenschmerzen und Schmerzen in der BWS. Massagen, KG und Wärme helfen nur kurzfristig. Ich mache seit über 10 Jahren Yoga und fühle mich während des Yogas super, auch die Schmerzen sind während der Übungen weg, aber ca. eine Stunde manchmal auch erst am nächsten Tag kommen die Schmerzen noch heftiger zurück. Woran kann das liegen? Mein Arzt möchte nicht weiter auf meine Beschwerden eingehen, er will, das ich in eine Psychosomatische Klinik gehe?!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 17.06.2019

Hallo, kann es denn psychosomatisch sein? Wenn es Ihnen während des Yoga so gut geht,und sie schon so lange Yoga machen, könnte es auch sein dass die Halswirbelsäule zu beweglich ist und die tiefe vordere Halsmuskulatur nicht ausreicht die Wirbelsäule langfristig gut muskulär zu sichern. ich habe immer wieder Patienten bei denen das, gerade wenn sie viel Yoga üben, der Fall ist. Dann hilft auch keine Psychosomatik (wobei ja gerade Yoga sehr gute Auswirkungen bei psychosomatischen Beschwerden hat!)

Zeynep, 12.05.2019 - 07:38 Uhr

Hallo Herr Gassen. İch bin 27 Jahre alt. Seit 6 Monaten habe ich Schmerzen und Brennen am Nacken, beide Schultern, und oberer Rücken. Wenn ich diese genannten Stellen berühre, brennt es heftig. İch habe 10 Tage lang Schmerzmitteln benutzt, war 1 Monat lang in der Physiotherapie, danach haben die Ärzte mir Antidepressiva aufgeschrieben, 30 mg. İch war zweimal beim MRT. Ergebnis: zwei kleine Verwölbungen an der HWS und 3 große Verwölbungen an der BWS, welche zur Spinalstenose führt. İch kann nicht durchgehend eine Stunde lang sitzen, weil mein Nacken, Schulter, oberer Rücken mehr schmerzt. 7 Jahre lang habe ich als Grafikdesigner vorm Bildschirm gearbeitet und ich musste wegen den Schmerzen kündigen. Seit 3 Wochen benutze ich Pregabalin 300 mg. Es wird trotzdem nicht besser. Die Ärzte sagen, dass Verwölbungen nicht starke Schmerzen hervorrufen können. Doch woher kommen diese Schmerzen? Eine richtige Diagnose und Therapie ist immer noch nicht klar. Aber mit diesen brennenden Schmerzen bin ich total hoffnungslos.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.05.2019

Hallo, zunächst einmal, die brennenden Schmerzen sprechen in der Tat für eine Schmerzstörung, die von Ihnen genannten Medikamente sind dafür grundsätzlich gut geeignet. Insofern halte ich das Behandlungsprogramm mit Medikamenten die das Schmerzsystem beruhigen grundsätzlich für richtig. Wenn diese Behandlung aber nichts nützt, wäre der nächste Schritt erweiterte Rehabilitation mit einer sogenannten multimodalen Therapie. Oft bringt dies doch einen erheblichen Fortschritt, hierzu eignen sich spezialisierte Kliniken,wie z.B. eine orthopädische Schmerzklinik. Sie sollten auf keinen Fall nur länger aushalten und abwarten, stattdessen versuchen möglichst zeitnah eine solche Rehabilitation durchzuführen. Gute Besserung!

Goran D., 07.05.2019 - 18:03 Uhr

Hallo habe auf eure internet seite geklickt und habe mich gefreut dass ich gefunden habe genau beschrieben meine symptome.Habe seit über 10 jahre die probleme mit meine HWS und Kopfschmerzen extreme schmerzen fast jeden tag .Ich wahr auch im MRT schon 3 mal und auf dem ergebnis ist verschleiss im HWS zwischen 2 bis 6 hws. Ich wahr heute in einer schmerz klinik zur kontrolle und der arzt hat gesagt das ich exreme verspannungen im HWS bereich habe und massive verhärtungen der muskeln habe. Meine frage ist was soll ich tun und zu welchem arzt soll ich gehen weil ich jeden tag mit schmerzen zu kämpfen habe. Danke im Voraus.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 12.05.2019

wenn sie schon in der Schmerzklinik sind, am besten wäre ein stationärer Aufenthalt in einer orthopädischen Schmerzklinik! hier kann ein spezielles Training (Stufentraining) mit lokalen Behandlung verbunden werden. Dies ist meist sehr erfolgreich!

Franziska, 16.04.2019 - 06:39 Uhr

Hallo, Seit einem Sturz vom Motorroller (kein großer Unfall, ich schlug mit dem Kinn auf den Kopf meines Freundes auf und es knackte laut in meinem Kopf) am 11.11.18 leide ich unter folgenden Beschwerden: - Kopfdruck - Schwindel - Kopfschmerzen - tw. Kiefer schmerzen - Benommenheit - nicht mehr belastbar / kann weder sozial noch beruflich einen normalen Tag erleben - tw. Nackenschmerzen - tw. Tinnitus - normaler Tagesablauf nicht mehr möglich Folgende Therapien laufen und bleiben aber ohne Erfolg: - manuelle Therapie - Osteopatie - craniosacrale Therapie (bringt zumindest am Besten eine Linderung der Beschwerden) - TCM (Akkupunktur, schröpfen) - CMD Physiotherapie Folgende Untersuchungen blieben ohne Befund: - CT und MRT HWS und Schädel - Sonographie der Halsvenen - neurologische Untersuchung Ich bin 32 Jahre alt, vor meinem Unfall hatte ich weder Stress noch psychische Belastungen, war sehr sportlich (3-4 mal pro Woche Fitness und Laufen, Halbmarathon). Ich bin wirklich verzweifelt - kein normaler Tag ist mehr möglich. Ich möchte mein Leben wieder genießen und zumindest einen erträglichen Alltag erleben. Können Sie mir hierbei helfen, sehen sie noch eine Möglichkeit? Hier noch mal meine Beobachtung: Verschlechterung bei: - Wärme und Sonne am Kopf - Belastung (Treppen, bergauf, Last auf dem Rücken, anstrengende und laute Gespräche, etc) Verbesserung bei: - gerades Liegen (aber nicht weg) - Kälte am Kopf - kauen Nach meiner letzten osteopathischen Behandlung am Kopf bin ich wieder in einer Phase der absoluten Schwäche, alle Gliedmaßen sind schwer, ich kann mich Lauf aufsetzen und ich bin total erschöpft und müde. Ich bin Modell aber nicht mal das kann ich Einhalten, weil ich immer wieder zu krank bin, um überhaupt zur Arbeit zu fahren. Ich freue mich auf ihre Antwort. Beste Grüße Franziska

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.04.2019

Hallo Franziska, soweit es Methode, hier kann ich Ihnen keine schnelle Empfehlung oder Lösung anbieten. Nach meiner Erfahrung können jedoch auch kleinere Verstauchungen der Halswirbelsäule, je nachdem wie gut die Halswirbelsäule vorher stabilisiert war, zu erheblichen Beschwerden führen. Ist die Halswirbelsäule im Röntgenbild zu Grade? Wie ist das Verhältnis der vorderen tiefen Halsmuskulatur zur Nackenmuskulatur? Sind sie vielleicht am Hals schon vorher überbeweglich? hier hilft leider nur eine ausführliche Untersuchung. In unserer Praxis haben wir gute Erfahrungen mit dem HWS Stufentraining, es gibt aber leider nur sehr wenige Physiotherapeuten dies können. Sie sollten auf jeden Fall dranbleiben, mit der richtigen Therapie kann es wieder besser werden!

Christina H., 06.04.2019 - 21:55 Uhr

Was kann ich tun, damit die Skoliose sich nicht verschlechtert? Welche Sportarten sind bei HWS-Syndrom / Skoliose ok?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.04.2019

die Skoliose ist individuell sehr unterschiedlich, das Therapieprogramm kann man nur festlegen wenn man die Skoliose vorher untersucht hat.

Christina H., 06.04.2019 - 21:51 Uhr

Ich habe seit ca. 2 Jahren häufig Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, kann den Kopf kaum bewegen. Der Nacken wird steif, die Schultern tun weh, hatte im Januar starke Rückenschmerzen. Im CT konnte nur eine leichte Skoliose entdeckt werden. HWS-Syndrom ist lange bestätigt. Kann momentan den Kopf wieder nur unter Schmerzen bewegen. Die Schmerzen lassen oft nur bei Sport oder nach einem heißen Bad nach. Massage, Medikamente, Manuelle Therapie, Wärme, Akkupunktur helfen nur kurzfristig. Eine Behandlung mit Wechselstrom tat weh und brachte leider keine Besserung. Was kann ich tun, wenn die Schmerzen stärker werden?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.04.2019

nun,zunächst muß einmal genau festgestellt werden warum die Beschwerden auftreten und die Behandlungen nicht helfen. ein CT sagt er nur etwas über den Knochen, und nichts über die Funktion von Muskeln, Bändern, Kraft und Koordination.Solange man das nicht weiß, kann man nur die Symptome mit Schmerzmitteln behandeln.

Martina T., 04.04.2019 - 14:26 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich bin 52 Jahre alt und bei mir wurde letztes Jahr ein fünffaches Hws festgestellt. Nach einer Traumeelspritzenkur, wurden die Nackenschmerzen etwas besser, aber nicht wesentlich. Kortison lehne ich ab! Der Orthopäde riet mir, keinerlei Sport oder Physio anzuwenden, wegen der Entzündung im Halswirbel. Ein Jahr lang habe ich nun, außer regelmäßigem Walken, meinen Oberkörper komplett vernachlässigt und mich einfach nur krank gefühlt. Die Wochenenden nutzte ich aus, um mich von und für meinem Job fit zuhalten. Nun war ich letzte Woche wieder beim Orthopäden, da diese Schonhaltung, wie von Ihnen beschrieben, gar nichts brachte, außer Unzufriedenheit und komplettes Hineinsteigern in dieses Krankheitsbild. Physio wurde mir nun gar nicht erst verschrieben, sondern er riet mir, ich könne nun getrost sportmaessig loslegen! Alles, was ich möchte. Mit einem sehr gutem Gefühl verließ ich die Praxis. So langsam fange ich wieder an, ein wenig Aufbautrainung mit Hanteln, Nackenubungen usw. Aber der Schmerz, vor allem rechts im oberen HW Bereich, macht mich mürbe. Es geht nicht ohne hin und wieder eine Diclofinac zu nehmen, was ich ganz furchtbar finde. Wo finde ich denn nun geschulte Menschen, die genau wissen, wie ich richtig trainiere? Ich meine, das ist natürlich auch eine kostenfrage, nicht jede krankenkasse unterstützt gezielten Reha Sport oder vernünftige krankengymnastik, oder? Im Fitness Studio war ich vor der Diagnose und mein Zustand wurde nicht besser, im Gegenteil. Mein Hausarzt hat mir zwar damals Physio verschrieben, aber auch das hat nicht geholfen. Was würden Sie mir raten, welche Wege muss ich gehen, um wirklich jemanden zu finden, der auch Ahnung hat, von dem, was er tut und was auch finanziell nicht unbedingt zu einem Desaster werden könnte? Vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.04.2019

Hallo, es ist leider auch nach meiner Erfahrung, schwierig jemanden zu finden der sich wirklich gut mit der Halswirbelsäule auskennt. denn die Halswirbelsäule ist wirklich speziell und nicht mit dem unteren Rücken zu vergleichen. Und V.a. Dingen, die meisten Therapeuten schauen sich nur ihren eigenen Bereich an,letztlich ist es bei jedem Patienten aber wieder etwas anders.

Natascha K., 31.03.2019 - 19:55 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich hatte im Januar einen steifen Hals und konnte den Kopf keinen Millimeter nach rechts drehen. Im Stehen und Sitzen waren die Schmerzen so stark, dass ich nur liegen konnte. Beim Aufstehen, konnte ich meinen Kopf nicht ohne Hilfe meiner Hände heben. Das dauerte ca. 2 Wochen. Seit dem kann ich wieder ohne Schmerzen stehen und sitzen, aber nun habe ich immer wieder starke Schmerzen rechts beim Liegen. Auf der linken Seite geht es gar nicht und rechts nur wenn ich die richtige Position gefunden habe. Meinen Kopf bekomme ich immer häufiger nicht mehr von alleine hoch. Iboprofen und andere Schmerzmittel helfen gar nicht. Können Sie mir was raten? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.04.2019

Hallo, das sollten Sie genau untersuchen lassen, möglicherweise besteht eine Veränderung an der Bandscheibe. am besten wäre sicherlich eine Kernspintomografie (MRT) der Halswirbelsäule

Uwe M., 29.03.2019 - 09:53 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen Ich hatte 1998 einen Unfall bei dem mir aus ca. 10 m Höhe eine Eisenstange ca. 4m mit Umlenkrolle auf rechtes Schulterblatt über WS fiel. Konnte nach dem Unfall meinen Arm durch Schmerzen so gut wie nicht bewegen , habe Physiotherapie (KG, Strom ,Schlingentisch denk fast alles durch bekommen) Quaddeln, Ergotherapie, 6 Kuren nur kurze Linderung und weiterhin nur Schmerzen. Mache weiter Physio. An was kann es liegen? Danke für Antwort

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.04.2019

Hallo, das war auf jeden Fall eine gravierende Verletzung. Ohne Untersuchung kann ich dazu leider nicht sagen.

Tanya S., 28.03.2019 - 23:11 Uhr

Hallo, ich habe seit ca 6 Wochen sehprobleme, Tinnitus, gangunsicherheit, Nackenverspannungen und Rückenschmerzen, kann meinen normalen Alltag kaum bewältigen und bin ständig müde. Können diese Symptome mit der HWS zusammen hängen? Manuelle Therapie hat nichts geholfen und ich habe das Gefühl jeden Tag kommen neue Symptome hinzu. Habe vor 6 Monaten ein Baby bekommen und seit 4 Monaten auch schmerzen in der Hüfte. Alle bisherigen Untersuchungen ohne Befund. Kann man den einen Termin in ihrer Praxis vereinbaren ?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.04.2019

Hallo, es kann gut sein dass sich durch die Schwangerschaft auch die Halswirbelsäule beweglicher wurde und nun die Muskelfunktion nicht mehr ausreicht alles optimal zu stabilisieren. Leider wird dies fast nirgendwo geprüft. Vielleicht besteht auch eine Überbeweglichkeit,bei so komplexen Beschwerden hilft die Manualtherapie und Massage meist nicht, manchmal kann es das sogar verschlechtern. Wurde schon einmal die Kraft der Nackenmuskel getestet?

Anja D., 18.03.2019 - 21:56 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich habe schon seit mind. 15 Jahren ( bin jetzt 34 J.) ständig Nackenschmerzen und Schwindel. Seit 2 Jahren ist es so massiv geworden, dass ich meinen Kopf kaum noch halten kann vor Schwäche, starke Benommenheit, Schwankschwindel, Brennen an den Kopfgelenken, Herzrasen, Schlaflosigkeit. Bin arbeitsunfähig seitdem. War zuletzt beim Chiropraktiker und Massage. Beides hat meine Instabilität sehr stark verschlimmert. Hab mir dann ein Funktions MRT machen lassen. Da kam heraus dass ich unter einer Rotationsinstabilität (tanzender Dens) leide mit Mylekontakt in Funktion und die Gelenkskapsel auch schon verdickt ist. Außerdem ist eine deutliche Steulstellung sichtbar und einige Bandscheibenvorwölbungen vorhanden. Seitdem mache ich schon seit 6 Monaten KG mit geringem Erfolg da ich viele Übungen auch nicht vertrage. Bin am verzweifeln weil keiner helfen kann und es mir sehr schlecht geht. Dazu kommt noch dass viele Ärzte einfach nur noch alles auf die Psyche schieben, weil keiner mehr weiter weiß. Was kann ich nur tun.? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 19.03.2019

Hallo, einfache KG reicht dabei nicht, und macht es oft schlechter! sie brauchen jemanden der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat, Stichwort Stufentraining HWS! Demnächst finde Sie dazu etwas ausführlicheres auch auf unser Webseite nackenklinik. Viel Erfolg!

Verena E., 14.03.2019 - 21:47 Uhr

Hallo, ich habe mir den Text durchgelesen und es passt genau auf mein schmerzbild. Ich mache täglich Übungen, gehe zur chiropraktikerin, habe es mit Yoga versucht, bekomme Fango und Massagen, nehme schmerztabletten.. Nichts hilft.. Habe jeden Tag schmerzen und das seit 10 Jahren und ich bin jetzt 37. Nach einem Auffahrunfall vor ca 13 Jahren wurde in der röhre nichts festgestellt. Erst nach 8 Jahren hat eine physiotherapeutin festgestellt das der Atlas schief ist. Das wurde dann von einem chiropraktiker behandelt. Nun gehe ich auch dort regelmäßig hin aber ich habe täglich Schmerzen, egal was ich alles tue. Was kann ich tun das ich schmerzfreier werde? Vielen Dank schon mal für die Antworten

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 19.03.2019

Auch hier gilt: Sie benötigen ein gezieltes Training um die nach dem Unfall und durch die Schmerzen entstandene Schwäche des Nackens nachhaltig zu verbessern. Normale Übungen können den Schmerz sogar verschlechtern, wichtig wäre ein Stufentraining oder ein neurophysiologisches Training, hierzu benötige sie jemanden der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat!

Verena, 10.03.2019 - 12:19 Uhr

Mich hat vor vier Jahren eine Zecke gebissen, habe das Tier selbst entfernt. HA meinte es wäre keine Behandlung notwendig. Habe seither extreme Gelenkschmerzen, Kribbeln, Nackenschmerzen, Tinnitus, Nerven vibrieren und v. m. MRT Kopf, HWS, BWS ergab keinen Befund. HWS leicht abgenutzt, sonst in Ordnung. Mein jetziger HA hat zwar 16 Tage Ceftriaxon i. V. gegeben, aber die Schübe der Schmerzen werden immer kürzer und schlimmer. Atlas wurde geröntgt. o. B. Rheumawerte o. B. , Großes Blutbild o. B. Herz und Lunge CT perfekt. Nun kommen auch noch Ausschlag und Juckreiz dazu, der Hautarzt meint HIT als Nachgabe der Borreliose. Borreliosewerte viermal gemacht, einmal negativ, dreimal positiv. Besonders nachts sind die Schmerzen in den Gelenken so stark, dass ich kaum schlafen kann. Opiate und Morphine vertrage ich nicht, andere Schmerzmittel helfen kaum oder gar nicht. Was soll ich noch tun, meine Lebensqualität ist am Limit. Außerhalb der Schübe kann ich 6 km joggen, am Boxsack arbeiten und bin fit, während der Schübe bin ich wie ein Zombie. Vielen Dank schon mal

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 11.03.2019

Hallo, über das Thema Borreliose gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Das beste wäre wenn sie sich an eine Universitätskrankenhaus/Ambulanz wenden können die sich auf Borreliose/Neuroboreliose spezialisiert hat. Die können dass sicher ganz genau bewerten und auch die richtige Therapie einleiten. Alles andere wäre mir zu unsicher.

Thomas, 07.03.2019 - 15:48 Uhr

Ich finde mich in dem Artikel zu 100 Prozent wieder. Gut beschrieben. Leider fehlt das Wichtigste: Was tut man bei dieser Symptomatik? Muskeltraining? sG Thomas

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 11.03.2019

Hallo Thomas, grundsätzlich würde ich sagen ja, ein spezielles Muskeltraining ist in diesen Situationen oft der Schlüssel zum Erfolg. ABER: es gibt nur sehr wenige die sich damit auskennen, also muss man im Einzelfall ganz genau beschreiben was zu tun ist. Im Detail hängt es dann aber davon ab wie die einzelnen Befunde sind, ist die Halswirbelsäule zu Grade, bestehen Abnutzungen, besteht eine Überbeweglichkeit, bestehen Zusammenhänge zum Kiefergelenk, und so weiter. Leider ist es an der Halswirbelsäule eben nicht so einfach wie am unteren Rücken, eine individuelle, detaillierte Untersuchung und Bewertung ist hier immer erforderlich.

Jan, 04.03.2019 - 09:47 Uhr

Hallo ich habe immer ein sehr starken Druck in der oberen HWS direkt unter dem Schädel, der sich ins Gesicht (Nase, Augen, manchmal auch Kiefer ausbreitet, besonders nach Schlaf sind die Symptome sehr stark. Es knackt und knirscht auch in der oberen HWS. Zudem bin ich benommen, müde und habe Schwindel. Beim MRT und Röntgen kam nichts raus. Vielleicht wissen Sie einen Rat.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 06.03.2019

das könnte gut eine Funktionsstörung des oberen Halswirbels ein, waren sich schon bei einem Chirotherapeuten oder Osteopath?

Selcan U., 28.02.2019 - 22:50 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich hatte im Oktober eine normale Geburt und während der Geburt habe ich an meinem Nacken und Halsbereich einen heftigen Krampf und Schmerz bekommen. Nach der Geburt bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, da ich meinen Kopf gar nicht mehr nach rechts drehen konnte wegen dem Nackenkrampf. Er hat mich daraufhin geqaddelt und es wurde schon viel besser dann auch schon das zweite war es bsser so Mitte November. Anschließend hat es Mitte Dezember dann mit Tinnitus am rechten Ohr angefangen, ich vermute durch diese Schmerzen. Seit her leide ich unter Rauschen und Pulsieren am rechten Ohr und das ist sehr störend. Ich bekomme schon Manuelle Therapie von Pyhsiotherapeuten. Ich wurde auch schon eingerenkt. Was kann ich denn noch machen? Ich möchte endlich diesen Tinnitus loswerden. Vielen Dank im Voraus.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 03.03.2019

Bitte lassen Sie ein MRT von Halswirbelsäule und Kopf (hiermit Darstellung der Gefäße zum Ausschluss von AV Anastomosen) durchführen.

Silvia, 10.02.2019 - 20:26 Uhr

Hallo, ich leide seit 7 Monaten unter Schwindel. War bei viele unterschiedlichen Ärzten und jeder sagt es ist alles ok. Hab MT, Krankengymnastik und auch Osteophatie hinter mir, die sagten dass meine komplette Muskulatur im HWS und Schulterbereich total verkrampft ist. Sie bekommen die Muskeln aber auch nicht locker. Ich habe 11 Jahre als Schneiderin gearbeitet und die letzten 3 Jahre bin ich Produktionshelfer. Stehende Tätigkeit mit ständigem Blick auf meine Hände. Vielleicht haben Sie eine Idee was mir helfen könnte die Muskeln locker zu bekommen. Viele Dank und Liebe Grüße

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 03.03.2019

das lockern der Muskeln funktioniert immer dann am besten wenn der Muskel vorher arbeiten muss! Es ist wie im Sport, nach der Anspannung kann der Muskel besser entspannen.

Sonja, 27.01.2019 - 14:11 Uhr

Guten Tag, ich leide seit drei Jahren an angeblichem hws syndrome, begonnen hat das ganze mit sehr starken verspannungen im Nacken, Schulter Bereich. Wurde gequwadelt und infiltriert bekam Schmerzmittel und muskelentspannungs tabletten, half kaum, wurde untersucht von Kopf bis Fuß alles ok, ich müsse mit der hws leben. Habe ständig Schwindel und ein Ohren Geräusch, mein Nacken Schmerzt bis in den Kiefer, wurde vor zwei Wochen eingerenkt beim zweiten halswirbel seitdem sind die verspannungen im schulterbereich fast weg aber habe leichte Kopfschmerzen und seit drei Tagen Schmerzen entlang des Rückens fühlt sich wie extremer muskelkater an, außerdem wurde mir vor ein paar Tagen schwarz vor Augen das ich ins KH musste..... Habe wirklich schon viel versucht um das alles los zu werden aber nix hilft irgendwie.... Bin für jeden Tipp oder jedes Medikament das ich versuchen könnte dankbar LG

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 03.03.2019

das werden sie mit einem Medikament nicht in den Griff kriegen. Es wird sich eher wie ein chronisches Schmerzsyndrom mit funktioneller Instabilität der Halswirbelsäule an. Hier benötigt ist meistens ein qualifiziertes Training.

Sabrina B., 19.01.2019 - 21:23 Uhr

Guten Tag. Bin 29 Jahre alt und habe seit meinem 2. Kind (5,5 Jahre) extreme Verspannungen in Nacken und Schulter. Beim MRT wurde eine Bandscheibenvorwölbung im Nacken und beim Ultraschall eine leichte Heberden-Athrose im Nacken und bei den Schultern gefunden. Habe bis jetzt immer nur Massagen, Moorpackungen und Physiotherapie bekommen. Half aber alles nur solange ich mind. 1x wöchentlich ging. Habe laut Ärzten eine sehr aufrechte Haltung, dadurch fällt es nicht auf, dass meine Schultern eher nach vorne hängen. Bei Bewegung der Schultern knackst es immer, laut Ärzten normal. Können Sie mir bitte sagen, was ich noch probieren kann, dass das Leiden endlich ein Ende hat? Danke im Voraus. Liebe Grüße

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.01.2019

eine genaue Empfehlung kann ich Ihnen leider ohne Untersuchung nicht gegeben. Eine Erfahrung ist aber das das Problem oft in einem ungünstigen Muskelgleichgewicht oder einer Muskelschwäche liegt. Durch die Schwangerschaft wird die Wirbelsäule ja oft etwas beweglicher. Haben Sie denn mal ein gezieltes und gutes Training für die Nackenmuskulatur durchgeführt?

Philipp, 19.01.2019 - 15:12 Uhr

Mit 15 Jahren beginnende HWS-Probleme mit Blockaden 1-7 Halswirbel. Besuche bei Heilpraktiker, Osteopathen, Chiropraktiker & Co. Starke Muskeldysbalancen (Hohlkreuz u. Rundrücken) wegen Leistungssport im Kraftsportbereich. Bis zum Alter von 20 Jahren kaum vegetative Probleme. Seit 2 Jahren mit Beginn des dualen Studiums und ca. 10 Stunden Büro am Tag sind starke Verspannungen im Rücken, Nacken dauerhaft vorhanden. Atlasblockaden, Schwindel, Sehstörungen, Schluckprobleme. Teilweise Muskelzucken in den Armen und Beinen. Cardiogeräte gehen, jedoch Joggen nicht mehr möglich, da sich der Nacken-/Halsbereich komplett verspannt. Schulmedizinisch wohl alles in Ordnung (Blutwerte etc.) MRT BWS, HWS ohne Befund. Leichte Skoliose mit Beckenschiefstand vorhanden. Nun frage ich mich, ob das tatsächlich durch eine instabile Halswirbelsäule verursacht wird. Zu mir meinte einst ein Osteopath, dass meine HWS extrem beweglich sei, als ich bei ihm in Therapie war. Wie bereits erwähnt, die massiven Problem sind erst präsent, seit dem langen sitzen im Büro. Liebe Grüße u. besten Dank für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.01.2019

das kann gut sein, besonders wenn sie überbeweglich sind. Mit einem gezielten Muskeltraining der Nacken und vorderen Halsmuskulatur können Sie dem aber sehr gut entgegenwirken.

Anna, 19.01.2019 - 09:36 Uhr

Hallo! Meine Frage wäre, ob vielleicht auch der Abbruch einen Leistungssports damit zusammenhängt? Ich bin viele Jahre geschwommen, mit 6 mal wöchentlich Training und hab dann mit 13, von jetzt auf gleich aufgehört. Bin verzweifelt auf der Suche nach der Ursache meiner Schmerzen... Liebe Grüße

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.01.2019

es kann schon sein dass jetzt die Muskulatur viel zu wenig gefordert wird. wenn es sonst keine auffälligen Ergebnisse gibt würde ich ein leichtes Krafttraining versuchen. Gruß

Carla, 09.01.2019 - 12:55 Uhr

Guten Tag Alter: 29, w. Beschwerden: starke Nackenverspannung, teilweise starke Kopfschmerzen Hinterkopf mit Ausstrahlung ganzer Kopf, Benommenheit, Ohrendruck, verstopfte Nase, manchmal Schluck- und Halsprobleme, teilweise Schwindel, komisches Gefühl oder Druck im Kopf, Knirschen beim Kopfdrehen. Teilweise Atemprobleme evtl. durch BWS, Gefühl Kopf sei zu schwer, allgemeine Schwäche. Keine neurologischen Ausfälle. Ich habe seit 3 Monaten HWS-Probleme ohne Besserung (bereits Vorgeschichte mit HWS und Rückenproblemen, aktuell aber längste Phase). Ursache liegt wohl an meinem Bürojob mit täglich mind. 9 h Sitzen und 3h Zugfahrt zur Arbeit. Zu wenig Sport und Ausgleich. Dauerstress auch psychisch. Einseitiges Tragen schwerer Tasche mit Laptop. Fehlhaltung beim Sitzen. MRT der HWS ohne Befund. Schmerzmitteltherapie ohne große Wirkung. Wärme / Ultraschalltherapie etc. hilft erwas. Physio seit 2 Monaten. Stabilitäts- und Mobilitätsübungen mache ich täglich, sowie div. Übungen für Schultern, Arme, ganzer Rücken. Gleichzeitig div. Behandlungen bei Chiro. Er meint ich sei blockiert an der HWS. Bisher keinen bleibenden Erfolg durch leichte Manipulation. MRT Kopf vor 2 Jahren (ähnliche Beschwerden) ohne Befund, neurologische Abklärung vor 2 Jahren ohne Befund. Kann eine Instabilität vorliegen? Wenn ja, wie kann man sicher sein? Ist Dehnen dann nicht ungünstig? Kann ein stärkeres Krafttraining die Lösung sein? Macht dies auch Sinn solange noch Blockaden bestehen und starke Beschwerden? Was kann man sonst noch tun? Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.01.2019

Hallo, das sind die typischen Zeichen einer komplexen Schmerzstörung an der Halswirbelsäule. Passive Behandlung werden das Problem nicht lösen. Krafttraining macht sicher Sinn, aber das muss sehr differenziert durchgeführt werden. dazu brauchen Sie nicht jeden Fall eine sehr gute Anleitung, am besten von jemand der etwas von Krankengymnastik und Sporttherapie versteht. Wahrscheinlich ist die Halswirbelsäule nämlich zum gerade und die vordere tiefe Halsmuskulatur zu schwach.

Jenny, 30.12.2018 - 21:17 Uhr

Hallo, woran erkennt man denn eine Instabilität der HWS? Ich bin 29 Jahre alt, keine Vorerkrankungen. Seit über 3 Monaten habe ich jetzt versch. Symptome. Auslöser war wohl kalte Luft in einem Flugzeug und zudem lange abgeknickte Schlafposition (im Sitzen über 20 Std.) Seitdem hatte ich zunächst Schwankschwindel, einschießende Kopfschmerzen im Hinterkopf bis zu den Schläfen, zudem Augenschmerzen und Ohrenschmerzen-/druck. Ich hatte extrem verspannte Nackenmuskeln und im Schultergürtelbereich. So schlimm, dass mir meine Tasche (,die wirklich kein Gewicht aufweist) bereits weh tat. Die Verspannungen bekomme ich seitdem nicht gelöst, nicht mit Wärme, Chirotherapie, Osteopathie und manueller Therapie. Der Schwindel ist nur Chirotherapie weg, dafür ist nun aber eine dauerhafte Benommenheit vorhanden. Ich versuche schon Sport zu machen, um den Bereich zu lockern. Ich arbeite als Bankkauffrau und somit den ganzen Tag am Schreibtisch. Haben Sie noch eine Idee? Bzw. könnte es sich hierbei um eine Instabilität handeln? Und wenn ja, was kann man dagegen tun? Auf MRT HWS ist eine leichte Steilfestellung erkennbar. Ansonsten alles unauffällig.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.01.2019

Ihre Vermutung ist wahrscheinlich richtig, die Steilstellung ist immer eine Folge eines Ungleichgewichtes der Muskulatur. Das heißt sie müssen gezielt die Muskulatur trainieren die die Halswirbelsäule in Ihre natürliche Krümmung fordernd, hierbei spielt auch die Muskulatur zum Schulterblatt eine große Rolle. Passive Behandlung werden ihr Problem nicht lösen. Sie benötigen ein Krankengymnasten oder Sportlehrer der sich gut mit diesem Thema auskennt!

Rössler S., 30.12.2018 - 18:15 Uhr

Habe seit Monaten Schmerzen im oberen Rücken. Meine HWS ist instabil und ich habe das Gefühl, immer Schluckdefizite im rechten Halsbereich zu haben. Ich bringe immer Sekretabsonderungen heraus als ob mein Hals entzündet wäre. Was ist das? Es nervt und schmerzt. Manchmal ist es kaum auszuhalten.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.01.2019

das kann ich Ihnen leider aus der Ferne nicht beantworten, bitte lassen Sie sich, am besten zunächst durch den Hausarzt, untersuchen!

nadine, 13.12.2018 - 21:37 Uhr

Hallo ..ich habe seit 3 Monaten Nacken Schulter schmerzen....da ich eine neue Schlafcouch habe (zu hart und leder) Jetzt habe ich ein Bett auf dem seit einer Woche schlafe aber die Schmerzen sind immer noch da Tabletten helfen fast kaum ...4 mal 2 Metamizol 500 selbst mit 2 mal 100 mg Tilidin War nicht so effektiv ...wurden abgesetzt zu viel Schwindel Ich bekomme manuelle Therapie und reizstrom ...hilft nur bedingt Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.12.2018

Hallo, Das ist aus der Ferne schwierig, Waren denn die Untersuchung (Röntgen, MRT, Kraft und Bewegung Test) unauffällig?wenn die Manual Therapie nur kurz hilft, ist möglicherweise ein leichtes Krafttraining besser. Ich würde auf jeden Fall empfehlen ein leichtes Krafttraining für den Schultern Nackenbereich zu beginnen (oft entspannt sich die Muskulatur am Hals besser wenn die Schulterblattmuskulatur gut trainiert ist. Gute Besserung!

Elif, 04.12.2018 - 10:59 Uhr

Guten Tag, Ich habe mir März 2017 meinen Knacken verletzt. Ich bin mit einem Möbelstück mit voller Wucht an einen Türrahmen geknallt und bin mit dem Kopf auf das Möbelstück gestoßen. Dabei hat sich mein Kopf nach links gedreht und mein Knacken hat geknackt. Ich habe sofort ein warmes Gefühl im Gesicht bekommen und hatte leichte Kopfschmerzen. Ich habe das nie kontrollieren lassen. Die Schmerzen im Nacken waren nach ca 3 Tagen weg. Ich habe aber manchmal bei bestimmten Bewegungen immer noch leichte Schmerzen im Nacken. Was könnte das sein? Danke

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

Hallo, wenn sie nur ganz selten Beschwerden haben, ist sicher nichts gravierendes passiert. Ansonsten müsste man vorsichtshalber ein Röntgenbild oder eine Kernspintomografie durchführen lassen.

Rojda, 03.12.2018 - 21:52 Uhr

Hallo, ich habe seit 10 Tagen unheimliche Schmerzen an Schulter und nackenbereich. Der Orthopäde hat mir vor eine Woche Quaddeln gespritzt und heute wieder aber es wird einfach nicht besser. Er hat mit einem Röntgenbild festgestellt dass ich eine Vorbeugung des Halswirbels habe aber mehr hat er nicht gemacht. Was würden Sie mir raten denn ich kann nachts kaum noch schlafen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

Hallo, am besten wäre etwas Physiotherapie!

Calvin, 30.11.2018 - 10:18 Uhr

Hallo ich bin 18 Jahre alt und habe Probleme mit dem Rücken. Ich kann bei jeder Bewegung meinen Rücken knacken also den oberen Bereich und habe leichte Schmerzen. Manchmal ist es intensiv und manchmal geht es. Es passiert auch manchmal dass eine Blockade entsteht dann kriege ich Herz Stiche aber sobald ich meinen Nacken knacke hören die Stiche auf. Ich war beim Arzt und es konnte nichts festgestellt werden. Was soll ich denn tun? Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

Hallo das Knacken entsteht durch eine Schwäche der Muskeln die die Wirbelkörper führen (Blockierung). Zunächst muss geprüft werden ob sie eine Fehlhaltung (Skoliose haben). Wenn das nicht der Fall ist kann durch ein richtiges Kraftraining es schnell viel besser werden!

Leroy, 29.11.2018 - 06:23 Uhr

Guten Tag, ich bin 22 Jahre alt und habe seit ungefähr 4 Jahren Nackenschmerzen. Festgestellt wurde eine leichte Vorwölbung der Bandscheiben, Röntgenaufnahmen waren unauffällig. Jeder Orthopäde verschreibt mir leider nur manuelle Therapie, die wie im Artikel beschrieben zwar sehr angenehm ist, auf die Schmerzen allerdings überhaupt keinen Einfluss hat. Gibt es noch Alternativen zur manuellen Therapie ? Wie soll ich weiter vorgehen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

Hallo, genau das ist das Problem! Durch manuelle Therapie wird es nicht besser. auch eine nachhaltige Entspannung entsteht nur durch bessere Kraft. Am besten sie finden einen guten Sport-Krankengymnasten der mit Ihnen Übungen zur Muskelaktivierung und Kräftigung erlernt. Dies hilft in diesen Situationen fast immer!

René, 29.11.2018 - 03:00 Uhr

Hallo ich bin 25 Jahre alt. Habe schon seit 8 Jahren Nacken schmerzen, hatte die früher immer nur wenn ich am Pc gesessen bin, deshalb habe ich diese Jahrelang ausgeblendet. Dazu kommt dass ich eine schiefe Wirbelsäule + HWS habe. Ich gehe seit einem Monat in Therapie, da es mittlerweile im normalen Alltag spürbar ist. Die Schmerzen werden aber nicht besser, es ändert sich nichts, habe keine Blockaden was die Bewegung betrifft. ich habe manchmal ein Taubheitsgefühl an der linken schulter, zwischen Schulterblatt und Nacken. Die Schmerzen sind nur auf der linken Seite und immer anders, manchmal stärker manchmal weniger. Entweder brennt es fürchterlich oder es ist wieder nur ein stechen das nicht lange anhält. Die stelle ist auch immer anders einmal an der schulter dann wieder direkt am Nacken. Auch kommen Kopfschmerzen dazu, selten aber immer öfter. Schlafen kann ich meist ganz normal. Seit ich in Therapie gehe ist es etwas besser. Auf kurze Zeit! Ich bekomme die Elektrotherapie mit immer wieder kommenden Stromstößen, zur Stärkung der Muskeln, und jeder erzählt mir was anderes von wegen möglichst schonen, unnötige Bewegungen vermeiden, Dehn Übungen machen bis zu Sport. da ich Arbeitslos bin, gehe ich fast jeden 2 tag zur Therapie. mir wurde gesagt ich solle mit schmerzen danach rechen. (Muskelkater) Die ich nicht habe. Ich bin mir nicht sicher ob das das richtige ist zumindest sind die Schmerzen auf kurze Zeit weg. Dazu kommt dass ich nach meiner letzten Therapiesitzung, für 1-2 Stunden auf beiden Augen schlechter gesehen habe als vorher. Das mir natürlich große sorgen bereitet hat, reicht schon dass ich 5 Dioptrien habe die mit der Zeit stets steigen. ich bin nicht sicher ob das so toll ist, bzw denke das ich die falsche Behandlung genieße. Schmerzmittel nehme ich manchmal noch immer, da es einfach nicht geht. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll und ob es das richtige ist. Bitte um Ratschläge . MFG.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

Hallo das ist eine schwierige Situation. Vielleicht sind die Übungen ja ganz gut, führen aber nicht dazu dass die Muskeln gekräftigt werden. Haben Sie mal versucht ein richtiges Krafttraining durchzuführen?

Natascha, 23.11.2018 - 17:31 Uhr

Hallo ich habe eine frage, ist eine deutliche HWS Streckfehlhaltung mit leichter Hypermobilität ganz heilbar?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

Hallo, die Hypermobilität (Überbeweglichkeit) ist angeboren, es ist wie mit allen Dingen im Leben, zu viel des guten ist schlecht. Die Überbeweglichkeit kann man aber sehr gut durch gezieltes Training der Muskulatur stabilisieren (denken sie nur an die Schlangenmenschen), die sind noch viel viel beweglicher, haben aber eine optimale Muskulatur!

Alper, 21.11.2018 - 21:21 Uhr

Hallo ich bin 48 und habe seit über einem Jahr Nacken Probleme ich habe alles probiert es geht einfach nicht weg. Ich habe mehrere Orthopäden mehrere Physiotherapeuten versucht aber keiner hat mir helfen können. MRT war unauffällig nur vorwölben der hws. Ich habe fast den ganzen Tag Druck am Kopf, Augen, Nase und Benommenheit und Gangunsicherheit usw Ich gehe 1 x pro Woche schwimmen laufen Akupunktur habe auch schon versucht, hat aber auch nicht geholfen. Was soll ich machen bitte?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.12.2018

das sind typische Nebensymptome die bei chronischen Nackenschmerzen entstehen können. Hier hilft meist nur eine multimodale Therapie, das heißt das verschiedene Behandlungen parallel erfolgen, am besten in einer spezialisierten Klinik (z.B. orthopädische Schmerzklinik)! Gute Besserung

Susan H., 16.11.2018 - 13:04 Uhr

Hallo, ich bin 38. ich habe heute den 4. Tag nackenschmerzen. Sie waren morgens plötzlich nach dem Aufstehen da. Sie äußern sich eher in der vor-und Zurückbewegung. Seitliche Bewegungen funktionieren bis 90 Grad. Morgens ist es fast weg, nachts auch, über den Tag wird es wieder schlimmer. Der Orthopäde hat eine Blockierung von drei Halswirbeln festgestellt. Wenn ich sitze, sind die Beschwerden fast weg. Im Stehen muss ich meinen Kopf stützen um die Schmerzen zu ertragen. Ich komme ohne Schmerzmittel aus. Kann ich damit rechnen, dass die Beschwerden von allein wieder weggehen? Können Sie mir sagen, was sich dahinter verbergen könnte? Zur Physiotherapie gehe ich schon und wärmen tue ich auch. Über eine Antwort würde ich freuen. Liebe Grüße

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.11.2018

Hallo, ich denke wenn sie untersucht wurden und die Physiotherapie begonnen haben, sollte man zunächst abwarten, oft dauert es etwas bis die Beschwerden sich wieder zurückbilden.

Yaman Y., 14.11.2018 - 23:46 Uhr

Hallo ich bin 37, habe seit 9 Jahren einen Banscheibenvorfall im HWS Bereich 5/6 ! Meine Schmerzen sind mittlerweile so schlimm geworden .. dass ich mich nach 8 Stunden stehen hinlegen muss! Ich habe alle Therapien schon hinter mir ... keins hat mir wirklich dauerhaft geholfen! Laut meinem Arzt habe ich eigentlich einen kleinen Bandscheibenvorfall und die Schmerzen sind eher muskulöse Probleme, daher hat er mir eine op abgeraten! Ich weiß aber leider nicht mehr weiter ... ich habe sehr heftige Schmerzen, bin ehrlich gesagt sehr verzweifelt! Nicht mal eine Injektion hilft mir!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.11.2018

Hallo, wenn der Bandscheibenvorfall so klein ist, ist er vielleicht gar nicht die Ursache der Beschwerden. Manchmal bilden sich nach akuten Schmerzen, die Schmerzen nicht mehr richtig zurück, die Ursache liegt dann aber in unserem Schmerzsystem. Dies ist heute gut untersucht. (Dann helfen auch keine Medikamente oder Injektionen!) Inzwischen gibt es aber spezielle Schmerzkliniken die sich auf die Untersuchung und Behandlung spezialisiert haben! Ich würde empfehlen dass sie sich dort einmal vorstellen. Gute Besserung!

Diana L., 14.11.2018 - 14:14 Uhr

Hallo ich bin 38, hab seit einigen Wochen Probleme beim Arbeiten. Ich arbeite den ganzen Tag sitzend in der Produktion. Mein Problem ist dass ich immer wieder Schwankungen bekomme beim arbeiten, hab das Gefühl vom Stuhl zu fallen.Kann das von der HWS kommen? Weiß keinen Rat mehr.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.11.2018

Hallo, starke Verspannungen oder Funktionsstörung an der Halswirbelsäule können solche Symptome durchaus verursachen. Ich würde empfehlen die Halswirbelsäule zunächst einmal genau von einem Arzt untersuchen zu lassen, evtl. können sich schon mit Krankengymnastik die Symptome beseitigen. Der Arzt kann entscheiden ob ansonsten auch der Gleichgewichtssinn beim HNO Arzt untersucht werden muss. Gute Besserung!

Nihal, 11.11.2018 - 08:48 Uhr

Hallo, ich bin 35 Jahre alt und habe seit einer Woche so ein Knirschen und Knacken im Nacken, wenn ich den Kopf nach links und rechts drehe. Die Geräusche höre ich sehr im Ohr. Es ist sehr unangenehm, außerdem habe ich auch sehr Verspannungen im Schulterbereich. Ich bin verzweifelt und sehr traurig, ich wollte fragen, geht das weg, die Geräusche, das Knirschen, das Knacken und was soll ich tun, gibt es eine Heilung? Dankeschön und Liebe Grüße, Nihal

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.11.2018

Hallo, das Knirschen und Knacken entsteht oft durch Reibegeräusche der Bänder, Muskeln, manchmal auch durch Blockierung. Es ist nichts Schlimmes, unter einem leichten Training der Nackenmuskulatur kann sich dies fast immer zurückbilden! Grüße!

S.köhler, 08.11.2018 - 22:58 Uhr

Hallo, ich bin 35 und bin jetzt fast 8 Wochen zu hause. Es fing damit an das ich beide Arme nicht mehr spüren könnte. Auf dem weg ins Krankenhaus besserte sich das wieder, aber sie sind mir dann immer mal wieder eingeschlafen. Nach ca. 2 std. War alles wieder gut. Seit dem hab ich nackenschmerzen rechtsseitig und bekomm auch manchmal Kopfschmerzen oder der oberen rechts tut mir weh. MRT der HWS unauffällig. Massagen waren nicht hilfreich verschlimmerte es nur. Chirug sagte das es verspannungen und fehlhaltung ist. Orthopäde sagt auch das alles total hart und verspannt ist. Bekomm jetzt MT. Soweit alles gut. Letztens ging der Therapeut an die Muskulatur der den Kopf hält. Schmerzen waren der Hammer aber die nackenschmerzen waren nicht mehr so schlimm. Jetzt ist der Therapeut an den Nacken gegangen. Und die Schmerzen sind wieder nicht zum aushalten. Also was soll ich tun jedes mal wenn man sich um den Nacken kümmert sind die Schmerzen echt heftig da. Bitte was soll ich noch tun?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.11.2018

Hallo, sowie sie die Situation schildern hat sich eine Schmerzsensibilisierung entwickelt. Dann sind die Behandlungen unangenehm und der Schmerz wird verstärkt. Dies passiert manchmal durch einen starken Reiz im Nervensystem. Meistens kann man diese Situation durch Krankengymnastik nicht mehr verbessern, hier wäre es am besten wenn sie für einige Wochen ambulant oder stationär in eine Schmerzklinik gehen würden. Dort können Übungen für den Nacken und zur Reduzierung der Schmerzreaktion verbunden werden Gute Besserung!

Andrea S., 06.11.2018 - 13:47 Uhr

Hallo, ich bin 52 Jahre und wurde vor 3 Jahren an der HWS operiert. Leider musste das gemacht werden weil ich Funktionsstörungen in beiden Armen hatte. Ich war auch sehr zufrieden. Nun habe ich seit ungefähr einem halben Jahr wieder starke Schmerzen im Nacken und Schulterbereich. Dazu kommen Kopfschmerzen und zu hoher Blutdruck. Nun habe ich Angst dass das mit dem Implant zusammen hängt. Kann das sein? MfG.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.11.2018

Natürlich ist ihre Sorge berechtigt, die Wahrscheinlichkeit dass etwas an dem Implantat nicht stimmt ist aber sehr sehr gering. Diese Frage können sie ganz schnell klären indem sie ein Röntgenbild machen lassen!

Kadir, 08.10.2018 - 20:05 Uhr

Ich bin 30 Jahre alt und habe seit 2 Jahren einen BSV in der HWS auf Höhe c5/c6. Der BSV hat sich zurückgezogen jedoch habe ich jeden Tag Nackenverspannungen. Ich habe viel KG gemacht aber nichts hilft. Was kann ich dagegen tun? Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 12.10.2018

Hallo, Haben Sie denn in der KG auch richtiges Krafttraining gemacht?. Oft bildet sich durch die Schmerzen beim Vorfall, schnell die Muskulatur zurück und baut sich dann nicht wieder auf! Die Verspannung der Muskulatur gestern auf das Zeichen einer nicht ausreichend Kraft (ähnlich wie wir angespannt sind wenn wir unsicher sind)

Dajana, 15.09.2018 - 16:09 Uhr

Bin deshalb seit Jahren in Behandlung. Ich bin 41 und am verzweifeln. Mein Orthopäde hat KG außerhalb des Regelfalls genehmigt. Ich bin am verzweifeln, da ich Hilfe brauche, um mein tolles arbeitsreiches und familiäres Leben endlich ohne schmerzen zu genießen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.09.2018

Hallo, wurde denn eine ausführliche orthopädische und neurologische Diagnostik der Halswirbelsäule durchgeführt?

Balogiannis, 12.09.2018 - 09:48 Uhr

Hallo Ich bin 35 Jahre alt, habe einen nackenschlag bekommen vor einem Jahr und habe eine Odyssee hinter mir. Jetzt wird sogar das Wort Psychosomatik benutzt - es nervt mich. Ich habe immer das Gefühl, dass an meiner hws nichts stimmt. Habe ständig Blockaden, nichts hilft (Massagen, Akupunktur) und wenn ich Stress habe, wird’s schlimmer. Soll ich am besten den Arzt nach einen upright mrt fragen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.09.2018

Hallo, das hört sich als ob sich die Nackenmuskulatur nach dem Schlag verspannt und vielleicht sogar etwas zurückgebildet hat. Durch den ersten Schmerz und die folgende Schonung kann sich die muskuläre Stabilität schnell reduzieren. Wenn dann vorher schon die Kraft nicht so gut war, ist es anschließend oft wie instabil.Ich gehe davon aus dass das normale MRT in Ordnung ist !? - Dann würde ich als erstes eine Kraftmessung der Nackenmuskulatur empfehlen.

Eddy A., 12.09.2018 - 00:03 Uhr

Hallo, ich bin 28 jahre jung und habe seit 7 jahren MB. Mein Hals ist schon fast steif, so dass ich nur teils den kopf drehen kann. Das problem ist, es sind keine Schmerzen vorhanden, sondern einfach nur eine blockade. Ist es möglich die drehungen bzw den hals zu entblocken? Oder liegt es an der krümmung der hws? Mfg Eddy

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.09.2018

Das kann ich so leider ohne Röntgenbild nicht beantworten.Bitte fragen sie ihren Orthopäden.

Mario, 21.08.2018 - 08:01 Uhr

Hello, Ich habe seit über einem Jahr Probleme mit Hws Bws mit immer wiederkehrende Blockaden. Es kommen auch ettliche andere Probleme dazu wie Sehstörungen (immer müde Augen, rot, manches nicht folgen zu können), Bluthochdruck, Schwindel, Atemprobleme, Schmerzen in Gelenken und totale Müdigkeit. Weiß echt nimmer was ich tun soll. Im Krankenhaus haben sie gesagt es ist alles psychisch (was ich mir nicht vorstellen kann). Ich war beim Orthopäden der sagt nur Muskelaufbau, Augenarzt da ist rausgekommen dass ich fast keine Tränenflüssigkeit produziere, Internist o.b, Hno o.b, Neuro o.b, Mrt zu gerade Hws... Bin 33 jahre und komm mir vor wie 80. Ich war aber immer sehr sportlich mit vier mal Fitnesstraining und drei mal Radfahren in der Woche und auf einmal sowas Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 03.09.2018

Hallo Mario, Sie schildern ja eine sehr komplexe Symptomatik. Bluthochdruck, Schmerzen in allen Gelenken und totaler Müdigkeit lässt sich nicht alleine von der Halswirbelsäule und dem Nacken erklären. Entweder besteht tatsächlich eine gravierende Stressbelastung oder es muss eine andere Erklärung geben. Sind die Blutwerte unauffällig? Gibt es eine rheumatologische Untersuchung? Falls auch das völlig unauffällig ist kann natürlich auch eine Schmerzchronifizierung vorliegen, dann würde ich einmal einen Schmerztherapeuten aufsuchen. Viel Erfolg!

Julia S., 10.08.2018 - 14:04 Uhr

Hallo, ich habe schon seit mehreren Jahren immer wieder kehrende Nackenschmerzen, die nach drei bis vier Tagen weg gehen. Oft bekomme ich sie durch ruckartige Bewegungen. Habe auch schon mal meine Schlafposition geändert, wodurch es besser geworden ist, aber trotzdem nicht weg. Ich hoffe Sie können mir helfen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.08.2018

Nun, dazu kann ich aus der Ferne allgemein nicht viel sagen, zunächst bei schon seit mehreren Jahren bestehenden Beschwerden auf jeden Fall eine ausführliche Untersuchung mit Röntgenbild und Funktionsdiagnostik sowie Kraftmessung erfolgen. Dann kann man sicher mehr sagen. Grüße!

marie, 03.08.2018 - 21:23 Uhr

Hallo, habe Behandlungen zur manuellen Therapie zwecks Blockaden der HWS verschrieben bekommen. Der Physiotherapeut lässt meinen Nacken zum Abschluss der Behandlung immer knacken. Ist das auf Dauer gut? Habe nun das Gefühl, als ob der Nacken nun erst recht knackt und knirscht bei Bewegung. Das war vor der Manipulation nicht der Fall. Kann das vom Knacken lassen kommen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 06.08.2018

Hallo, wenn es öfters knackt und blockiert ist, spricht das für eine Muskelschwäche, dass Einrenken schadet normalerweise nicht, verbessert aber nicht die Stabilität! Statt wiederholtem Einrenken (Knacken) sollte deshalb lieber eine stabilisierende Trainingstherapie erfolgen! Beste Grüße!

Jan, 23.07.2018 - 15:09 Uhr

Hallo vielleicht können Sie mir einen Rat geben. Ich leide schon länger unter extremen Verspannungen im Hinterkopf. Meine HWS knackt und knirscht und es drückt im Kopf und Gesicht. Wenn ich meinen Kopf nach unten beuge, ist dieses Spannungsgefühl extrem und meine Wirbel springen in der HWS raus beim Kopfdrehen. Morgens fängt es immer an. Ich bin benommen/ schwindelig und sehr müde.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.08.2018

Hallo Jan, auch hier hilft dann nur eine ausführliche Untersuchung, Verspannungen und Blockierungen sind auf Folge von einer Kraftschwäche oder muskulären Dysbalance. Deshalb Untersuchung auf jeden Fall mit Krafttest!

Laura, 18.07.2018 - 17:12 Uhr

Hallo ich leide seit mehr als 10 Jahren an Nackenschmerzen. Dadurch habe ich viel Kopschmerzen. Ich bin fast am verzweifeln da ich Tag und Nacht Schmerzen habe und bis jetzt nicht wirklich etwas geholfen hat. Chiro,Orthophäden,akupunktur und Kopfschmerzspezialisten hatte ich schon. Die Schmerzen habe ich auch beim Schulterblatt und hinten beim Becken bereits. Alles mehr auf der rechter Seite. Da ich leider das Gefühl habe, dass sich etwas löst bewege ich viel den kopf und die schulter. Ich hoffe es wird mit der Zeit nicht zur gewohnheit, sieht nicht gerade super aus. Ich hoffe Sie können mir welche tipps geben.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.07.2018

Hallo Laura, das ist schon eine lange Zeit! Ich kann gut verstehen, dass Sie fast verzweifeln, aber leider ist es ist für viele Ärzte sehr schwierig das komplexe Feld der Nackenschmerzen mit der nötigen Zeit und Intensität anzugehen. Man muß sehr viele Dinge und Ursachen beachten. Aufgrund der vielen Fragen werden ich auf meiner Webseite demnächst etwas ausführlicher dazu schreiben. Bis dahin: Haben Sie schon Kräftigungsübungen probiert? Zusammen mit einem Krankengymnasten der darin erfahren ist können Sie diese erlernen - Massage, manualtherapie und Osteopathie sind nett, helfen aber nicht nachhaltig!! Beste Wünsche!

Sarah, 11.07.2018 - 20:58 Uhr

Hallo, ich bin Sarah und 23 Jahre alt. Ich leide seit 2 Jahren täglich unter Nackenschmerzen, Kieferschmerzen und Kopfschmerzen. Angefangen hat das alles mit starken Schmerzen im Nacken und Übelkeit. Mein Hausarzt schickte mich dann mit dem Verdacht auf eine Hirnhautentzündung ins Krankenhaus, wo dann eine Lumbalpunktion gemacht wurde. Die Werte waren unauffällig und meine Nackenschmerzen blieben von dort an bestehen, und das täglich. Eine Woche nach der Lumbalpunktion bekam ich heftige Sehstörungen und besuchte meinen Augenarzt. Dieser veranlasste ein MRT, da sie die Vermutung eines Hirntumors aufstellte. Das MRT vom Kopf war dann aber unauffällig. Zwischenzeitlich war ich bei 2 verschiedenen Orthopäden, die sich derweil meine Röntgenbilder von meiner HWS ansahen und nichts feststellen konnten. Einer der Orthopäden verschrieb mir nun Massagen. Leider haben die Massagen die Symptomatik nur verschlimmert, sodass ich nach weiterer Vorstellung beim Orthopäden eine Überweisung zum Neurologen bekam. Mittlerweile hatte ich nicht mehr nur täglich Nackenschmerzen, sondern auch noch Schwindel, Sehstörungen, Gliederschmerzen, Missempfindungen im Gesicht, Tinitus und auch Benommenheiten. Ich stellte mich bezüglich des Tinitus auch beim HNO Arzt vor, der jedoch nichts feststellen konnte. Beim Neurologen wurde mir ein Antidepressivum zur Schmerzbehandlung verschrieben, welches aber keine Wirkung zeigte. Schmerzmittel sowie auch Antidepressiva schlugen nicht an, sodass ich es wieder absetzen sollte. Nichts desto trotz gab ich nicht auf und habe mich nochmal in einem Wirbelsäulenzentrum in Berlin vorgestellt. Der Orthopäde dort ordnete ein MRT von meiner HWS an. Dieses MRT war ebenfalls ohne Befund bis auf die sogenannte Überstreckung. Als ich erwähnte, dass ich auch mit den Zähnen knirsche, hat mein behandelnder Arzt dort mir geraten, meine Symptome beim Zahnarzt vorzustellen. Das habe ich auch getan. Mein Zahnarzt verpasste mir eine Zahnschiene (mittlerweile die 2), die leider meine Symptome nicht lindert. Außerdem untersuchte sie auch meinen Kiefer und konnte nichts weiter feststellen. Sie verordnete Ultraschall für meinen verspannten Kiefer. Leider keine Besserung. Ich habe mir eine medizinische Matratze zugelegt, weil ich auch so sehr müde bin und nun mir einen erholsameren Schlaf erhoffe. Heute sieht meine Symptomatik wie folgt aus: Täglich, abends am schlimmsten Nacken/ Hinterkopfschmerzen und je nach Schwere auch Kieferschmerzen. Ab und an habe ich auch noch Sehstörungen und Schwindel. Einen Tinitus bekomme ich mindestens 1 x die Woche. Mittlerweile fühle ich mich so hilflos, weil ich eigentlich ein lebensfroher Mensch bin und eigentlich kaum Schmerzempfindlich war. Die Schmerzen schränken mich aber sehr ein. Ich habe natürlich Angst, dass ich sie nie wieder los werde :( ich weiß auch nicht, an wen ich mich noch wenden kann, da ich eine wahre Arzt Odyssee hinter mir habe und von jedem Arzt mittlerweile die Psyche als Ursache genannt wird. deshalb hoffe ich sehr, dass ich hier hilfreiche Tips bekommen kann. Was kann ich tun? :(

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.07.2018

Liebe Sarah, das ist nicht so einfach zu beantworten. Aber ich kenne diese Verläufe von anderen Patienten. Leider kann ich das hier nicht in der nötigen Komplexität beantworten. Wichtig: Es kann besser werden, bei der ausgeprägten Situation hilft dann meist aber nur ein Aufenthalt in einer speziellen Schmerzklinik, hier sind die Therapeuten und Ärzte erfahren genug mit Ihnen und ihren Beschwerden richtig umzugehen. Also bitte nicht verzweifeln!

Bianca, 06.07.2018 - 11:10 Uhr

Hallo! Wie finde ich einen Arzt, der sich damit auskennt? Der Orthopäde hatte den Verdacht, dass ich einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule habe. Auf dem Röntgenbild war nichts zu sehen und beim MRT wurden nur Kleinigkeiten festgestellt (leichte Osteochondrose, eine Überstreckung und zystische Einschlüsse im Schilddrüsenlappen). Der Orthopäde kann mir angeblich nicht weiter helfen und schickt mich zum Neurologen. Meine Beschwerden haben sich ein wenig gebessert, da ich zur Zeit krank geschrieben bin und mich schone. Wenn ich mehr mache oder mich nicht zwischendurch hinlege, bekomme ich wieder Nackenschmerzen und das Rauschen im Ohr verstärkt sich (hört sich fast an wie ein CTG, nur leiser). Ich würde gern wieder arbeiten gehen, nur ist das nicht so einfach in der Pflege. Bücken und heben verstärkt die Symptome und die Schmerzen ziehen dann bis in die Hände. An welchen Arzt kann ich mich wenden? Fühle mich nicht ernst genommen und möchte so schnell wie möglich wieder arbeiten.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 09.07.2018

Hallo Bianca, wenn Röntgen und MRT Unauffällig sind kann es sich eigentlich nur noch um eine funktionelle Störung handeln. Entscheidender Hinweis ist dann oft die Überstreckung, dies bedeutet ein ungünstiges Verhältnis der Muskulatur. Möglicherweise sind sie auch überbeweglich! Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung ist zu viel Beweglichkeit schlecht und bedeutet eher eine Instabilität. Der erste Ansatz der deshalb die muskuläre Stabilisierung und die Haltung der Halswirbelsäule (mehr Krümmung, wie im Lendenbereich ein leichtes Hohlkreuz) zu verbessern. Das funktioniert nur über ein gezieltes Training, der beste Ansprechpartner ist deshalb ein Krankengymnast und/oder Sporttherapeut der mit Ihnen wirklich effektive Übungen ("Stufentraining") erlent!

Frank L., 05.07.2018 - 09:15 Uhr

Ich habe starke Nacken- und Schulterschmerzen. Frage: Wo kann ich mich hinwenden?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 05.07.2018

-> Orthopäde

Daniela, 03.07.2018 - 08:39 Uhr

Hallo, ich leide seit 2008 unter ständigen Blockierungen ( HWS/BWS), werde mehrmals die Woche eingerenkt. Mache erst jetzt regelmäßig Sport (ca. 2 Monate) mir macht allerdings meine HWS sehr viele Probleme, da diese mittlerweile täglich ausrenkt. Bin natürlich auch überall verspannt und meine Frage ist, durch das jahrelange Einrenken ob überhaupt noch eine Stabilisierung möglich ist und man diese Blockaden auch langfristig in den Griff bekommen kann oder ob mittlerweile alles " ausgeleiert" ist. Bin sehr verzweifelt und leide auch unter ständigen Kopfschmerzen. Mfg

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.07.2018

Liebe Daniela, gerne über bringe ich auch guten Nachrichten: Durch ein konsequentes Training (und richtiges!) lassen sich fast immer die Blockierungen sehr gut reduzieren. Das Einrenken führt auch langfristig wohl zu keiner Schädigung, (hilft dann aber eben nicht mehr). Also keine Sorge! Zunächst sollte man mit dem Training des unteren Rücken über Sport beginnen. Wenn das gut funktioniert kann ein gezieltes Krafttraining ergänzt werden, für das Training der Nackenmuskulatur sollte der untere Rücken schon etwas stabiler sein. Im Zweifel auf jeden Fall einen Sportwissenschaftler oder Physiotherapeut im Fitnessstudio fragen! Viel Erfolg!

Michaela M., 16.06.2018 - 20:24 Uhr

Hallo, ich habe 2008 HWS 5/6 operiert bekommen, 2017 okt HWS 3/4 und 2018 April HWS 4/5. Ich habe starke schmerzen in der linken Schultermuskulatur. Mein Kopf hat leichte Zuckungen. Kann mir jemand einen guten Rat geben? Ich habe alles ausgeschöpft von Arzt zu Arzt und leichte Übungen auch zuhause. Jede Anstrengung ist eine Qual. Über jede hilfreiche Antwort bin ich sehr dankbar. G.l.g Michaela

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Hallo Michaela, das ist eine schwierige Situation. Hatten Sie schon eine stationäre Rehabilitation versucht? Da sich die Schmerzen schnell chronifizieren ist eine gute Schmerztherapie parallel sehr wichtig! Haben sie sich schon von einem Schmerztherapeuten beraten lassen? Gute Besserung!

Spalluto L., 22.05.2018 - 22:50 Uhr

Hallo, ich bin 29 Jahre alt und habe durch Zugluft Nackenschmerzen bis zum Kopf, kribbelnde Hände und Muskelzucken und -stiche an der Brust. Bitte Hilfe!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Bitte zum Arzt gehen und Behandlungen verordnen lassen !

Christa, 19.05.2018 - 10:27 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich bin 79 Jahre alt und leide seit meinem 20. Lebensjahr unter Beschwerden, die lt. div. Ärzten (HNO, Orthopäde, Neurologe etc.) ihren Ursprung in der HWS (Hypermobilität u. a.) zu tun haben. Ich hatte einige Unfälle diesbezüglich in meinem Leben, die mit der Zeit zu einer Instabilität der HWS geführt haben könnte. Die Beschwerden variieren und sind vielgestaltig. Vor ein paar Tagen war ich in einer Gelenkklinik und es wurde der Nacken getapt und Osteopathie empfohlen. Nun habe ich seit gestern Probleme mit den Augen - sie schmerzen (besonders das rechte, in dem sich hauptsächlich meine Beschwerden abspielen) und sind gerötet. Könnte das mit dem Tape zusammen hängen? Ich bin sehr verunsichert. Freundliche Grüße

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Rein theoretisch kann so etwas natürlich eine allergische Reaktion auf das Tape sein, halte ich aber für unwahrscheinlich, habe ich noch nie erlebt. Vorsichtshalber bitte den Augenarzt fragen.

Thomas W., 19.05.2018 - 08:01 Uhr

Hallo leide wegen jahrelanger kindheitsleiden.(Astma erstickungsnot zwangskopfhaltung an Schildkröten Kopfhaltung. Ich bin ab dem 42 Lebensjahr an Benommenheit und Scheindel erkrankt. Nun leide ich schon 12 Jahre daran. Ihr Bericht ist zutreffend. Fehlende Muskulatur der Spinslkanal ist eingeengt und die Arterien sind blockiert. Alle Informationen selbstverständlich im Net zusammen getragen. Ich bin seit Jahren arbeitsunfähig. Erste Rehabilitation gerade beendet. Leider falsche Richtung - psychologische. Werde eine neue Orthopädiesche beantragen. Frage: Ich suche im Raum Duisburg einen Facharzt für Halswirbel Spinalkanal, Bewusstseins Probleme. In Hoffnung mir helfen zu können. Liebe Grüße Thomas W.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Leider habe ich keine Adresse die ich Ihnen kann nennen könnte.

Kevin H., 10.05.2018 - 07:45 Uhr

Hallo Ich bin 15 jahre alt und habe seit mehreren Tagen ein starkes ziehen und schmerzen im Genick. Es kam schon vor dass ich fast nicht mehr aufstehen Konnte. Meine Mittmenschen sagen immer ich soll warten bis der Schmerz weggeht, diesen habe ich aber schon seit drei Tagen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Bitte lassen Sie Ihren Hausarzt draufschauen!

Jochen, 04.05.2018 - 09:19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin 42 Jahre alt. bei mir wurde im Januar 2018 eine leichte Gürtelrose im Nacken festgestellt. Es war eigentlich nur ein übergrosser Pickel auf der linken Seite neben der Halswirbelsäule. Der Hautarzt hat mir dann Tabletten verschrieben die ich eine Woche nehmen musste. Ich hatte auch so gut wie keine Schmerzen durch die Gürtelrose. Ende Januar 27.01.2018 - 04.02.2018 hatte ich ein leichtes Kribbeln im linken Daumen und das Gefühl wie eine Muskelkater im Ellenbogen Bereich. Vom 16.02.2018 - 01.03.2018 und 15.03.2018 - 28.03.2018 hatte ich die gleichen Symptome ein leichtes Kribbeln im linken Daumen und das Gefühl wie eine Muskelkater im Ellenbogen Bereich. Vom 15.04.2018 - heute Gefühl wie leichter Muskelkater im Oberarm und Unterarm Vom 05.03.2018 bis Heute habe ich Verspannungen im Nacken. Ich war damit beim Orthopäde er hat mich ein MRT von der Halswirbelsäule machen lassen mit dem Ergebnis einer Bandscheibenvorwölbung. Ich war noch bei zwei Neurologen mit dem Problem der eine Arzt meint die Nackenschmerzen und Muskelprobleme oder Nervenprobleme kommen von der Halswirbelsäule die andere Ärztin meint es sind Nachwirkungen von der Gürtelrose. Beide Ärzte haben die Nerven gemessen und diverse neurologische Tests durchgeführt. Meine Frage ist nun können diese Schmerzen Nachwirkungen der Gürtelrose sein oder an was kann es liegen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Nun, es ist tatsächlich so, dass man dies nicht sicher unterscheiden kann. So wie sie die Beschwerden schildern vermute ich eher ein Zusammenhang zur Gürtelrose. Wenn die Nackenschmerzen aus der Halswirbelsäule kommen müssten Sie unter der Physiotherapie zumindest kurzfristig besser werden.

Stephan, 09.04.2018 - 22:34 Uhr

Guten Abend! Mein Name ist Stephan und ich bin 26 Jahre alt. Seit ca. 5 Monaten habe ich grobe Schmerzen im Nacken und "mittlere" Schmerzen im Schulter- und Kopfbereich. Die Nackenschmerzen zeigen sich in Form von einem ziehen, brennen und Druckgefühl im Genick und teilweise am Hinterkopf - wobei der ziehende Schmerz sich praktisch durch den Kopf in Richtung Stirn erstreckt und dort zu Kopfschmerzen führt. Im Schulterbereich "ziehen" die Muskeln vom Hals ausgehend zur Schulter und in den oberen Teil des Rückens. Morgens, vor dem Aufstehen wenig bis kaum Schmerzen, dann nehmen sie im Lauf des Tages zu. Die Schmerzen nehmen immer stark zu, wenn ich den Oberkörper nach vorne beuge, um z.B. am Tisch die Schreibposition einzunehmen = verstärktes ziehen im Genick. "Angenehmste" Position ist das aufrechte Stehen - im liegen treten abends Kopfschmerzen durch das vermehrte "Ziehen" im Genick auf, nur in der Früh (bei Rückenlage) fast keine Schmerzen. Röntgen & MRT beschreiben keine Probleme, bis auf geringe Streckhaltung der HWS. Orthopäde diagnostizierte eine Muskelverpannung in HWS + Schulterbereich, Folge: => Interferenzstromtherapie + Mikrowelle brachten nur vorübergehend Schmerzlinderung. Alternativmedizinische Diagnose (Oberon) schreibt: zervikale Radikulopathie (Nervenwurzelentzündung), wobei Behandlung durch Oberon nur kurzzeitig Linderung bring, dann entzündet sich der/die Nerven wieder. Es gibt kein Taubheitsgefühl oder Schwindel, nur leichte Übelkeit ggf. durch Kopfschmerzen. Ich hatte keinen Unfall, aber saß viel am Schreibtisch und hatte eine "schlechte" Schlafposition über mehrere Jahre. Offensichtlich hilft eine Entspannung + Ruhigstellen der Muskeln nicht? Trifft meine Beschreibung Ihrer Diagnose (Überbeweglichkeit) zu? An wem kann ich mich bzg. Therapie wenden, Orthopäde beharrt auf Entspannung der Muskeln? Wie kann ich verspannte Muskeln gleichzeitig trainieren(anspannen) & entspannen? Bitte um kurze Rückmeldung - DANKE und liebe Grüße!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 26.06.2018

Also: Sie kennen es bestimmt, nach körperlichen Belastungen fühlt man sich oft entspannter. Genauso funktioniert die Muskulatur: Am besten entspannt sie sich nach dem Training. Eine ganz einfache Methode ist die Muskelentspannung nach Jacobsen, damit können Sie beginnen. Wenn sie dies vertragen, neben sie zunächst leichte Übungen und konzentrieren sich auf die Entspannung nach der Anspannung. Mit einem guten Physiotherapeuten oder Sporttherapeuten sollten sie dann schnell eine Verbesserung erreichen! Viel Erfolg!

Ente, 16.03.2018 - 19:42 Uhr

Hallo ich bin 42 Jahre und leite seit einem Jahr und drei Monaten unter Schwindelattacken. Verspannungen in den Schultern und HWS. HNO Arzt sagt es ist alles ok Der Orthopäde sagt die HWS ist abgenutzt. Und die Verspannungen kommen immer wieder, beim Kardiologen war ich auch. Befund steht noch aus. Aber es kann mir keiner sagen, was ich gegen den Schwindel tun kann? Haben Sie ein guten Tipp der hilft? MfG

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.03.2018

Hallo Ente, Schwindel mit Nackenschmerzen ist immer ein sehr komplexes und schwieriges Thema, leider kann ich dazu aus der Ferne nichts weiterhelfendes sagen. Nochmal einen Spezialisten aufsuchen!

Daniel, 16.03.2018 - 17:15 Uhr

Guten Tag, Ich bin 17 und habe schon seit längerem einen verspannten Nacken. Auf jeden Fall war ich bei einem Rücken, sowie Fußpezialisten und habe jedem meine Beschwerden mit meinem Nacken mitgeteilt . Auf jeden Fall wurde noch nie die Beweglichkeit oder Stärke meines Nackenmuskels geprüft . Was soll ich nun tun ?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.03.2018

Hallo Daniel, Variante eins: mal testen lassen. Wenn man so jung ist kann man auch pragmatisch sein: Variante 2: im Fitnessstudio mal gezielt unter Anleitung Krafttraining für Hals und Schulter, (Richtiges Krafttraining, aber langsam steigern), nach 6-8 wo (2-x3wo training) sollte es schon anschlagen.

Max, 13.03.2018 - 10:17 Uhr

Hallo, ich habe seit ca. 6 Monaten Probleme mit der linken Hals und Nackenmuskulatur. Da ich viel Radsport mache, habe ich zuerst nicht darauf geachtet, konnte aber immer schlechter beim Sport nach hinten schauen.(Nackenschmerz) Dieser Schmerz breitete sich bei einem Schwimmbadbesuch recht plötzlich auf den Vorderen Hals links aus! Es folgten Behandlungen mit Schmerzmittel, Röntgen, Physoio Therapien, MRT, Massagen wieder Physiotherapien... alles ohne wesentlichen Befund. Die Drehung ist viel besser geworden, doch kann ich manche Bewegung nur unter Schmerzen ausführen. Was mich vor allem beunruhigt, ist das ich in der Nacht mehrmals wegen den Halsschmerzen aufwache, wenn ich den Kopf schief gelagert habe, oder mich falsch drehe! Laut Physiotherapie ist hier der Sterno oder die Scaleni verkrampft. Meine Frage hierzu wäre: Kann man diese Probleme durch gezielte Physio in den Griff bekommen, und vor allem, wie lange kann das andauern? Die Beschwerden gehen nun schon ein halbes Jahr!! Danke für die Rückantwort.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.03.2018

Hallo Max, Wenn sie Rennrad fahren haben Sie natürlich öfters eine sehr ungünstige Position für die Halswirbelsäule. Es ist schon denkbar dass daraus eine chronische Verhärtung des Muskels entsteht, dann sollte die Physiotherapie aber stetig zur Verbesserung führen. Wenn dies nicht der Fall ist ist die Ursache wohl doch eher an der Wirbelsäule. Am besten wäre ein MRT mit Funktionsuntersuchung im Stehen. Falls noch nicht probiert würde ich mal einen versierten manualtherapeutischen Arzt drauf schauen lassen. Alles Gute!

Lisa, 03.03.2018 - 13:27 Uhr

Hallo, ich bin 18 Jahre alt und langsam am verzweifeln. Ich habe täglich starke Nackenschmerzen, welche immer unerträglicher werden. Ich muss mich während des Tages immer öfter hinlegen, da ich es anders nicht mehr aushalte. Es ist unmöglich geworden, am Schreibtisch zu lernen oder andere Tätigkeiten im sitzen oder stehen für längere Zeit zu machen, da ich das Gefühl habe, meinen Kopf nicht mehr halten zu können. Ich war schon öfter beim Orthopäden aber wurde nicht richtig ernst genommen, ich sollte lediglich mehr Sport machen, was ich aber ohnehin schon tue. Können Sie mir helfen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 05.03.2018

Hallo Lisa, Ich kann sie gut verstehen, dieses Schilderung habe ich schon oft gehört. Oft helfen schon kleinere Kräftigungsübungen. Auf meiner Internetseite habe ich hier zu ein paar Hinweise hinterlegt: drgassen.de-Nackenschmerzen-FAQ Nicht aufgeben ! Falls es nicht besser wird nochmal einen guten Krankengymnasten/in aufsuchen und Übungen (!!) lernen. Durch Massage wird es nicht besser (auch wenn sie angenehm ist.

Julia, 28.02.2018 - 12:42 Uhr

Sehr geehrte Herr Dr.Gassen, ich lese hier in Ihrem Artikel zum ersten Mal, dass Nackenschmerzen mit einer Überbeweglichkeit der Bänder in Zusammenhang stehen können. Ich bin sehr stark überbeweglich und habe mich schon die ganze Zeit über gefragt, ob dies auch eine Ursache sein könnte für meine Nacken- und Kopfschmerzen. Ich bin mir allerdings nicht sicher wie ich meine Beschwerden nun behandeln kann. Welche Kräftigungsübungen kann ich konkret machen? Meine 2 Physiotherapeuten konnten mir bisher leider nicht helfen. Kurz zu mir: Dieses Jahr wurde mir die Diagnose "CMD" gestellt und festgestellt, dass ich Probleme im Bereich des Processus transversus des Atlaswirbels habe: Aus irgendeinem Grund kommt es in diesem Bereich zu einer starken Reizung von Nerven, sodass ich permanente Kopfschmerzen habe (ich bin grob geschätzt nur 20% der Zeit schmerzfrei). Ich würde mich über eine Antwort freuen. Herzlichen Dank. Julia

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 01.03.2018

Hallo Julia, Zunächst einmal, es handelt sich um 2 verschiedene Dinge, die Überbeweglichkeit und die Funktionsstörung am Kiefergelenk. Beides beeinflusst sich jedoch gegenseitig ungünstig! Leider ist ein Krafttraining für die Halswirbelsäule viel schwieriger als für den unteren Rücken. Und bei den Übungen kann man viel falsch machen. Wir arbeiten gerade daran auf unserer Webseite zumindest die ersten Schritte darzustellen, im Moment kann ich nur empfehlen sich weiter nach einem Physiotherapeuten umzuhören der sich damit auskennt (die Chance ist meist größer wenn man es bei einem Reha-Zentrum probiert). Viel Erfolg!

Karin, 22.02.2018 - 21:52 Uhr

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort MfG Karin

Karin, 20.02.2018 - 17:32 Uhr

Sehr geehrter Dr. Gassen, Ich habe oft schwindelgefühle, Unsicherheit in den Beinen und ein leichtes taubheitsgefühl im linken arm .. Beim HNO Arzt war der Befund gut. Mein ortopäte sagt, meine hws ist abgenutzt und die verspannung kommt immer wieder. Der schwindel würde aber nicht davon komm. Er kann es nur lindern mit einem Therapie-Abstand von 4 Monaten.. Ich muss noch zum kardiologen zum Langzeit-ekg Was kann ich aber gegen das schwindelgefühl machen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.02.2018

Hallo Karin, Sie sollten vorsichtshalber den Schwindel Und das Taubheitsgefühl im linken Arm von einem Neurologen untersuchen lassen!. Falls der der neurologische Befund auch unauffällig ist, würde ich zu einem Stabilisierungstraining der Halswirbelsäule nach dem Stufenschema raten. Hierfür gibt es Physiotherapeuten die eine spezielle Ausbildung haben, der Vorteil ist, die meisten Übungen können sie zu Hause alleine fortzuführen und kommen somit schneller zum Erfolg. Gute Besserung!

Nora, 18.02.2018 - 17:14 Uhr

Hallo ich heiße Nora und bin 14 Jahre alt... Ich habe seit 8 Monaten täglich jede Sekunde nacken Schmerzen und kopf Schmerzen Kein Arzt nimmt mich ernst und ich kann nicht mehr richtig für die Schule lernen am liebsten würde ich lieber sterben als so zu leben weil mein Leben ohne diese Schmerzen ein Paradies währen Ich kann das nicht mehr Die Schmerzen sind so stark es ist wie ein drücken auf den Augen die kompletten halswirbeln tun mir weh und ich habe sehstörungen Bin nicht und Lärm empfindlich Kann mich nicht konzentrieren und bin immer sehr müde Mir ist übel jeden Morgen Und mein ganzes Gesicht fühlt sich wie gelähmt an Der Schmerz geht ab und zu in meinem armen und beinen Und ich bin echt fertig .....

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.02.2018

Hallo Nora, das ist eine schwierige Situation! Kannst Du mit deinen Eltern oder jemandem anderen aus Deiner Familie oder Bekanntschaft darüber sprechen? Es wäre ganz wichtig das Du jemanden findest der Dich und Deine Schmerzen ernst nimmt, und Dir hilft einen gescheiten Arzt oder anderen Therapeuten zu finden. Manchmal muß auch ein Erwachsener den Ärzten verdeutlichen wie wichtig du bei den Schmerzen Unterstützung und Hilfe benötigst. Wenn du gar nicht mehr weiter weißt ruf uns an und wir schauen ob wir jemanden in deiner Gegend finden können! Liebe Grüße!

M.Oluwaseyi, 22.01.2018 - 21:23 Uhr

Lieber Herr Dr. Gassen, ich weiß nicht mehr weiter. Seit gut einem Jahr habe ich ständig das Gefühl ich ersticke. Ich muss ständig tief Einatmen. Ich war beim Lugenarzt, alles gut. Mein halber oberer Rücken sowie der Nacken ist total schmerzhaft, wenn ich ihn anfasse. Desweiteren ist es so dass ich durch das ständige tief Luftholen viel Lebensfreunde verloren habe und ständig Müde und ausgelaugt bin. Abends beim tiefen Einatmen schmerzt mir der ganze Kopf als würden Adern kurz vorm Platzen sein. Ich kann nicht mehr und keiner kann mir helfen. LG M. Oluwaseyi

Melih Y., 15.01.2018 - 12:44 Uhr

Hallo, Bei mir ist es etwas kompliziert aber vielleicht versteht mich jemand. Und zwar hat alles angefangen dass mein rechter Bauch weh getan hat und etwas härter war. Ich war paar mal beim Arzt aber ohne Befund. Dann bekam ich etwa vor drei Monaten reflexartige Verspannung vom Nacken bis in den Rücken. Seit dem ist meine rechte Seite vom Nacken bis in den Rücken verspannt. War bei Physio aber es half nix. Und seit einer Woche habe ich Tinnitus. Bitte helft mir was kann das sein ?

mihri, 02.01.2018 - 01:15 Uhr

Dr. Gisse bitte helfen Sie mir, ich weiß nicht, ob ich eine Inatabilität habe an der HWS. Ich habe auch zwei Blockwirbeln in c6/c7. Ich habe nur immer die rechte Seite von der HWS bis in die Wirbel. Ich bin kraftlos und mein Kiefer verkrampft sich auch oft. Ich habe einen Titinus, verschwommenes Sehen, der echte Arm ist taub. Ich will, dass mich jemand komplett untersucht, was da los ist. Mein Orthopäde sagte mir, er weis nicht mehr weiter, ich will nur, dass ich wieder Gesund werde.

mihri, 02.01.2018 - 00:57 Uhr

Hallo ich heiße mihri. Seit Juni habe ich Probleme mit Schwankschwindel und laufe wie auf Watte. Ich hatte zuhause ruckartig meinen Tisch gezogen habe aber auch Inpigmensyndrom am rechten Arm. Seit Juni dauern die ganze Probleme. Momentan habe ich große Angst, da ich wenn aufstehe ich immer das Gefühl habe. mein Kopf wäre so nach vorne gekippt und die rechte Seite von der HWS ist lockerer als links. Wenn ich mich hinlege und aufstehe habe ich so ein schwanken, ob mein Gehirn wackeln würde. Ich weiß nicht, was das ist. Ich habe große angst :(

Marc, 30.12.2017 - 14:15 Uhr

Guten Tag Seit drei Monaten leide ich an extremen Nackenverspannungen. Schwindel und Sehstörungen sind permanent da, vorallem wenn ich aufstehe. Die lebensfreude ist schon recht zurück gegangen. Auch habe ich Schmerzen, die vom Halswirbel bis in den Hinterkopf ziehen. Diese wären aushaltbar. Aber der Schwindel und die Sehstörungen machen mich fertig. Auch bemerke ich jeden einzelnen Triggerpunkt extrem auf der linken Seite am Nacken. Es ist schon so weit, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Von Ostheopatie bis Chirurgie, Phisyo und Massagen hat noch nichts wirklich geholfen. Was könnte ich hier noch machen? Besten Dank

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 02.01.2018

Lieber Marc, was ist den die genaue Diagnose bisher? Wie hat alles angefangen? Bei diesen Symptomen muß natürlich zuerst nach der Ursache gesucht werden:-HNO-Arzt, Neurologe, Orthopäde. Gibt es ein MRT vom Kopf und der HWS? Viele Fragen sind dabei zu besprechen. Sie benötigen einen Arzt der sich damit auskennt und Sie weiter betreut. Das kann ich aus der Ferne nicht so einfach sagen! Alles Gute!

S. Hellriegel, 15.12.2017 - 09:33 Uhr

Ich habe seit einem Jahr immer Verspannungen, weil ich die Schultern immer hoch ziehe. Mir ist auch sehr schwindelig davon. Wie kann ich mir helfen?

Brigitte, 28.11.2017 - 16:48 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, Nach einem Kur Besuch vor 3 Jahren,wurde ein erneuten Vorfall nicht erkannt.Beim Cardiotraining keine Linderung.Die Ärzte dort erzählten mir,es seien nur Verspannungen. Ergebnis :HWS Vorfall ,2 Protusionen,1 Vorfall. 17 J.vorher,nach der Geburt meines Sohnes LWS Vorfall. ansonsten Skoliose, Facettenarthrose,Verspannungen im Nacken,Krämpfe im linken Arm bei Anstrengungen. Mein Beruf Friseurin. Seit dem Physiotherapie anfänglich 1-2 wöchentlich. Seit 1 Jahr ein mal wöchentlich. Ostheopatie habe ich auch ausprobiert, wird mir auf Dauer zu teuer. Ich müsste mindestens ein mal die Woche eingerenkt und mehrmals massiert werden.Alles verhärtet.Ich gehe 3 mal die Woche joggen.(schon seit 16 J.)Ich merke das ich, mit meinem 51J. nicht mehr belastbar bin.Nach einem Wohnungsputz oder einem Arbeitstag bin Ich restlos fertig. Mein Latein ist am Ende...ich kann meinem Beruf nicht aufgegeben, mir fehlen sonst noch die Jahre. Gibt es ein Wunder? Mit freundlichen Grüßen Brigitte

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 29.11.2017

Liebe Brigitte, Wunder kann ich nicht versprechen. Aber ich kann mir gut vorstellen das es besser werden kann. Die Symptome klingen sehr nach einen muskulären Schwächesyndrom. Leider kennen sich wenige Physiotherapeuten mit einem gezielten Training der Nackenmuskulatur aus, mit den richtigen Übungen kann man oft schnell eine Linderung merken. Bitte kein Geld mehr in Osteopathie/Massage investieren, suchen Sie sich Einen guten Physiotherapeuten für das Erlernen der Übungen (Stichwort am Anfang mit Blutdruckmanschette/Stabilizer) . Viel Erfolg! P.S. Joggen ist im Moment eher ungünstig, besser über andere Techniken entspannen!

Walter M., 11.11.2017 - 09:36 Uhr

Guten Tag, ich habe seit ca sechs bis acht Wochen ununterbrochen Ohrgeräusche, was mich doch sehr belastet. Mein Hausarzt sagt mir, das sei möglicherweise ein Blutgefäß, was nahe dem Hörzentrum vorbeiführt Schuld daran sein könnte. Nun habe ich aber erfahren, dass die Ursache eher von starken Nackenverspannungen kommen kann, an denen ich seit Jahren leide. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir bei diesem Problem einen Rat geben könnten, was ich dagegen am besten tun kann. Vielen Dank im voraus. MfG. Walter M.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.11.2017

Zunächst würde ich ihrem Hausarzt zustimmen und dies weiter abklären lassen. Zwar können Ohrgeräusche vermehrt auch bei Nackenbeschwerden auftreten, zunächst müssen aber immer alle anderen Ursachen (u.a. HNO, Gefäße,) ausgeschlossen werden. MFG Gassen

Ulla K., 05.11.2017 - 01:07 Uhr

Hallo. Ich habe Schmerzen beim anlehnen des Kopfes. Egal wie hart oder weich der Untergrund ist, es entwickelt sich Druck am Hinterkopf. Kann mir den Schmerz nicht erklären.

Stefanie I., 30.10.2017 - 09:57 Uhr

Hallo ich habe seit ca acht Jahren mit Kiefer und Genickschmerzen zu kämpfen. Ich habe früher im Leistungssport getanzt und als ich damit aufgehört habe, haben die Probleme begonnen. Zahlreiche Besuche bei Orthopäden und Kieferspezialisten blieben ohne Erfolg. In den letzten Jahren konnte ich die Schmerzen durch gezieltes Krafttraining eindämmen. Seit diesem Jahr ist es jedoch so, dass ich jeden Tag Schmerzen habe. Auch der ganze Sport den ich mache bringt nichts mehr, ganz im Gegenteil die Muskulatur verspannt sich vor allem beim Krafttraining noch viel mehr obwohl ich nichts anderes mache als die Jahre zuvor. Physiotherapie bringt ebenfalls nur kurzzeitige Linderung. Gerade in den letzten Monaten bin ich durch die Schmerzen sehr eingeschränkt und zu den Schmerzen kommen noch Spannungskopfschmerzen und Schwindel hinzu. Mein Kopf fühlt sich so an als könnte ich ihn kaum noch halten. Vielleicht könnten sie mir noch einen Rat geben. Vielen Dank Stefanie I.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 02.11.2017

Die Frage ist obe Sie mit dem Krafttraining die richtigen Muskeln erreichen. Hier hilft nur eine Krafttest mit gleichzeitigem EMG!. Es kann sich aber natürlich auch immer etwas an der Halswirbelsäule verändern. Im Zweifel sollte noch einmal eine genaue Untersuchung erfolgen!

Ingeborg S., 27.10.2017 - 09:44 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, hatte vor ca. zehn Jahren zwei unverschuldete Autounfälle mit Schleudertrauma. Seitdem habe ich Schmerzen im Halsbereich. Jetzt verstärkten sich diese mit Schwindel und erhöhtem Blutdruck. Welchen FA können Sie empfehlen? Mit freundlichen Grüßen Ingeborg S.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 02.11.2017

Sofern Schwindel und Blutdruck internistisch abgeklärt wurden, ist ein mit Schleudertrauma erfahrener orthopädisch bzw. rehabilitativ tätiger Arzt zu empfehlen! Gruß Gassen

Thomas, 20.09.2017 - 11:57 Uhr

Hallo, die Beschwerden im Artikel treffen genau auf mich zu. Ich war schon bei etlichen Orthopäden, aber keiner konnte mir wirklich helfen. Mittlerweile habe ich starke Schmerzen. Welchen Arzt können Sie mir empfehlen ? vielen Dank Thomas

Klaus V., 19.09.2017 - 18:47 Uhr

Ich möchte anfragen, was für Tabletten gibt es bei chronischen Nackenschmerzen, denn bei mir sind die Halswirbel nicht so, wie sie sein sollte. Ich habe am Spinalkanalsenose 8mm Platz sagte heute der Oberarzt der Neuroschirugie und ich brauche monentan keine OP, da ich keine Ausfallerscheinigung habe. Er sagt das ist chronisch, entweder eine OP oder eine Spritze unter Röntgen in den Wirbel. Er sagt ich soll mir überlegen, mit dem Halswirbel habe ich Probleme. Bitte geben Sie mir einen Rat. Danke Klaus V.

Vivien, 12.08.2017 - 17:18 Uhr

Hallo, Zunächst einmal vielen Dank für diesen Artikel. Ich selbst bin 19 Jahre jung und habe starke Skoliose im bws bereich von um die 50°. Ich habe über Jahre hinweg viel Krankengymnastik gemacht und die Übungen auch zu Hause fortgeführt. Zudem reite ich regelmäßig und habe im letzten Jahr auch einige Sitzschulungen bei eine Physiothetapeutin mitgeritten, um meine Schiefe auf dem Pferd auszugleichen. Seit nunmehr 2 Jahren plagen mich allerdings heftige Nackenverspannungen. Sie kamen sehr plötzlich und sehr stark und Physiothetapie konnte keine Abhilfe schaffen. Die Übungen haben den Schmerz lediglich kurz gelindert. Meine Physiotherapeutin meinte, sie habe so heftige Nackenverspannungen in meinem Alter noch nie gesehen und schiebe das eher auf den Stress. Zwar habe ich im Folgejahr mein Abi geschrieben, aber so heftige, mitlerweile chronische Nackenverspannungen "nur" durch Stress? Ich würde es eher auf das viele Sitzen schieben während des Lernens, zumal es jetzt bei der Arbeit, wo ich mich viel bewege, deutlich besser ist. Ich merke die Schmerzen zumindest nicht mehr so oft, wie noch während meiner Schulzeit. Aber die Muskelverhärtungen sind natürlich weiterhin da. Zusätzlich beginne ich ab Oktober ein Studium und muss zwangsläufig wieder viel sitzen. Daher meine Frage: Wie kann ich die Muskelverhärtungen lösen und die Nackenverspannungen dauerhaft kräftigen auch unter Berücksichtigung der Skoliose? Wäre toll, wenn Sie da vlt ein paar Tipps hätten. Danke schon einmal im Vorraus!

KO, 12.08.2017 - 09:40 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich war im August 2016 in Ihrer Praxis in Wiesbaden zur Untersuchung gewesen. Ihre Frau Dr. Pühl hat dies auch sehr ausführlich gemacht. Auffällig waren damals nur eine Steilstellung der HWS sowie eine ca. 50%ige Ktaftminderung in den Schulter- und Nackenmuskeln. Ich hatte im Herbst 2015 nach einer Holzhackaktion ein HWS-Trauma, was sich anfänglich in einem Taubheitsgefühl im linken Arm und in der linken Hand bemerkbar machte. Nach einer osteopathischen (Fehl-)Behandlung weitete sich die Taubheit auch auf die rechte Seite aus. Mit Taubheit meine ich eine herabgesetzte Berührungsempfindlichkeit. Die Bewegungen der Arme und Hände sind nach wie vor gegeben. Mittlerweile haben sich die neurologischen Symptome ausgeweitet, und zwar wirklich nach und nach auf den ganzen Körper, auch innere Organe. Ausführliche neurologische, orthopädische und rheumatologische Untersuchungen ergaben nichts außer einer Neuropathie der kleinen Nervenfasern (C-Fasern) für die es keine Erklärung gibt (kein Diabetes, Alkoholproblem, HIV, Herpes Zoester, ...). Bei einer Untersuchung durch einen Atlastherapeuten wurde festgestellt, dass der Atalswirbel etwas zu weit nach hinten und zu weit nach rechts verschoben ist. Das würde auch erklären, warum die Beschwerden auf der rechten Seite deutlich stärker ausgeprägt sind. Das wollen mir die behandelnden Ärzte aber nicht glauben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass hier ein Zusammenhang besteht, da ich vor dem Holzhacken solche Beschwerden nicht hatte. Ich habe schon versucht, mit einem Muskelaufbau zu beginnen. Während der Übungen merke ich auch keine Schmerzen, danach habe ich jedoch größere Probleme wie Schwindel, Übelkeit und eine noch stärkere Schwäche. Neurotransmitter sowie Vitamine und Nährstoffe sind alle in Ordnung. Manuelle Therapie ist nur bei der Behandlung ganz gut, danach ist alles wie vorher. Bitte helfen Sie mir. Was kann ich da noch tun?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.08.2017

Hallo KO! Wurde der Atlas vom Atlastherapeuten behandelt? wenn ja, wie war die Reaktion? Welche Kraftübungen haben Sie durchgeführt? Am besten schreiben Sie mir eine Mail an die Praxis und berufen sich auf diese Antwort, dann kann ich Ihnen direkt antworten! MFG Ga.

Natalie, 19.07.2017 - 08:19 Uhr

Hallo Dr. Gassen, vielen Dank für diesen Artikel. Ich bin 25 Jahre alt und habe seit ca. 10 Jahren sehr starke Verspannungen im Nacken- und Halsbereich. Ich habe schon unzählige Physiotherapeuten aufgesucht und treibe viel Sport (Ausdauer- & Kraftsport). Ein Physio meinte mal zu mir mein Hals sei wohl recht lang und mein Kopf recht groß und schwer. Seit mehreren Monaten habe ich nun zusätzlich starke Verspannungen in Brust-, Schulter- und dem vorderen Halsbereich (also eigentlich der komplette Oberkörper). Ich renke mich über den Tag verteilt mehrmals selbst ein und es knackst auch immer recht heftig. Langsam weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Haben Sie noch eine Idee was für einen Arzt ich aufsuchen könnte? Vielen Dank und viele Grüße!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.07.2017

Hallo Nathalie, die Beschwerden, insbesondere das Knacken und das Verspannungsgefühl sprechen am ehesten für eine Schwäche der Nackenmuskulatur. Wenn die ärztlichen Untersuchungen unauffällig waren sollten Sie zunächst ein gezieltes Krafttraining (und zwar der vorderen und hinteren Nackenmuskeln), am besten in einem Reha-Zentrum, probieren. Dafür brauche es einen guten Sport Physiotherapeuten, einfaches drücken des Kopfes gegen die Hand ist vollkommen unzureichend! Manuelle Behandlungen und Massagen mögen angenehm sein, helfen aber nicht nachhaltig! Viele Erfolg!

Kez, 04.07.2017 - 14:01 Uhr

Hallo nochmal, vielen dank für ihre Antwort. Hängt es nicht damit zusammen, dass mein Kopf bzw. Hals nach vorne neigt, wegen der Steilstellung der HWS? Was sind eigentlich die Ursachen und haben das viele menschen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 07.07.2017

Danke für Ihre weiteren Rückfragen. Zu eins: nein Zu der weiteren Frage: Hier bereite ich gerade einen weiteren Artikel vor. Werden Die demnächst auf unserer Homepage finden.

Kez, 30.06.2017 - 18:58 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, Ich habe seit mehreren Jahren Verspannungen am Nacken. Nach einem kleinen Auffahrunfall habe ich eine MRT bekommen. In dem Bericht steht, dass ich eine Streckfehlhaltung und eine Bandscheibenvorwölbung habe. Meine Ärtzin meinte, dass ich eine steile HWS habe. Wenn ich mich seitlich im Spiegel ansehe, habe ich das Gefühl, mein Hals ist so komisch geformt. Hängt es davon ab? Was sind die Ursachen und kann man die Fehlhaltung korrigieren?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 03.07.2017

Hallo Kez, Eine steile Halswirbelsäule heißt dass die Wirbelsäule, von der Seite gesehen, zu gerade ist. Sie hat hier normalerweise eine leichte Krümmung, genau wie im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule (Lordose). Diese Stellung entsteht über das Verhältnis der Muskulatur und der Muskelaktivität, (ohne Muskeln würde die Halswirbelsäule nicht aufrecht stehen bleiben können sondern nach vorne fallen). Nackenschmerzen entstehen oft als Folge einer ungünstigen Muskulatur, in vielen Fällen bedingt durch eine angeborene Überbeweglichkeit, langes Sitzen, sitzende Tätigkeiten etc.. Es wird vermutet dass sich darunter die tiefe vordere Halsmuskulatur zurückbildet und damit die zu gerade Ausrichtung der Halswirbelsäule entsteht. In der Konsequenz bedeutet dies das mit der speziellen Trainingsübungen diese Muskulatur wieder aufgebaut werden kann, es kann eine leichte Krümmung entstehen und die Beschwerden bilden sich zurück. Leider kann man an der Halswirbelsäule, im Gegensatz zu Lendenwirbelsäule, von außen nicht erkennen ob sie zu gerade oder gekrümmt ist. Also am besten lassen sie sich von einem Physiotherapeuten entsprechende Übungen zeigen (funktioniert oft auch gut mit einer Blutdruckmanschette im Nacken). Viel Erfolg!

Armin L., 28.06.2017 - 16:49 Uhr

Ich hatte einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall. Körperlich bin ich wieder top fit. Ich hatte MRT und CT, im Kopf ist alles ok. Im Februar war die Untersuchung. Ich war auch bei einem Orthopäden, denn an der HWS hat sich alles verschoben. Er meinte, dass daher die Kopfschmerzen und der Tunnitus kamen. Darf ich nochmal ein MRT machen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 29.06.2017

Hallo, normaler Weise sprichts nicht gegen ein neues MRT der Halswirbelsäule, aber: meistens ist nach einem Herzschrittmacher kein MRT mehr möglich. Beste Wünsche.

Bonnie S., 19.06.2017 - 22:06 Uhr

Hallo ich habe seit vier Monaten Nackenschmerzen. Angefangen hat es vor vier Monaten als ich mir auf dem Tablet was angesehen hatte und habe das Gefühl gehabt den Nacken "knacken" zu lassen. Einmal vorsichtig den Kopf leicht nach rechts und dann nach links gedreht. Es hat sehr laut geknackt und keine Minute später hatte ich heftige Kopfschmerzen. Am Montag, da es ja natürlich Samstag Abend passieren musste, bin ich zum Arzt. Er hat meinen Kopf einmal links rechts vorne hinten gedreht und sagt Wärme soll helfen. Hat es aber nicht und jetzt habe ich seit vier Wochen Rehasport, da der Arzt meint, es wäre meine Muskulatur. Hilft jetzt aber auch nichts. Mittlerweile weiß ich auch nicht mehr was es sein kann. Alles sei unauffällig und sei laut Arzt kerngesund. Noch dazu ich bin 23 Jahre und kann wegen meinem Nacken nachts nicht mehr schlafen stehen usw geht, da sind kaum Probleme aber kaum liege ich im Bett und möchte schlafen geht nichts mehr.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.06.2017

Hallo Bonnie, vielleicht ist es nur eine hartnäckige Blockierung, am besten mal zu einem Osteopathen gehen. Gute Besserung!

Gabriele K., 16.05.2017 - 17:21 Uhr

Vielen Dank für Ihre Antwort, können Sie mir sagen, wie das Buch heißt?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 19.05.2017

Die neue Rückenschule: der Nacken: Frei von Verspannung und Schmerz

Gabriele K., 16.05.2017 - 07:44 Uhr

Hallo, ich habe eine Frage. Ich habe nun seit Oktober 2016 Beschwerden an der Schulter und im Nacken. Ich habe ständig Physio und habe mir auch wieder Quaddeln geben lassen. Es wurden viele Untersuchung gemacht wie Mrt Hws Mrt Kopf EEG, jedoch alles ohne Befund. Mein Orthopäde hat mir ein paar Blockierungen rausgenommen, aber irgendwie wird es nicht besser. Was kann ich noch tun? Ich weiß mir keinen Rat mehr. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Gruß Gabriele

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 16.05.2017

Hallo Gabriele, das hört sich so an als wäre bisher Ihr Nacken "nur" "be-"handelt worden. Wenn alle Untersuchungen unaufällig sind handelt es sich bei Nackenschmerzen meist um ein muskuläres Problem. Entweder ist die in der Tiefe liegende Nackenmuskulatur (oder die vordere Halsmuskulatur) zu schwach, oder es besteht eine Dysbalance, das heißt die Muskeln reagieren nicht in der richtigen Reihenfolge.Sie benötigen also einige Übungen die diese Muskulatur aktivieren und kräftigen. Am besten suchen sie sich einen Krankengymnasten der sich mit dem Stufentraining der Nackenmuskulatur auskennt. Einige Übungen finden Sie auch in unserem Nackenbuch, besser ist jedoch die persönliche Anleitung, dann wird es besser! Viel Erfolg!

Irena, 28.04.2017 - 00:00 Uhr

Hallo, viele haben hier die Symptome schon beschrieben. Nackenschmerzen, Augendruck, Ohrgeräusche, Schwindel. Chiro, manuelle Therapie, Ostheopathie, Orthopädie und sämtliche andere Mediziner können die Beschwerden nicht lindern. Ich habe, seitdem ich die Symptome habe (1 Jahr) schon über 4000 Euro ausgegeben. Ich habe Sätze gehört wie "ach massieren sie sich selbst ein bisschen, trinken sie ne Tasse Tee und enspannen dabei, Sie müssen Geduld haben". So richtig ernst genommen wird man nicht und das finde ich sehr traurig und zermürbend. Es geht dabei soviel Lebensqualität verloren und die Famile leidet mit. Haben Sie eine Idee, an wen man sich da wendet?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 04.05.2017

Leider kann ich Ihre Aussagen nur bestätigen, oft fehlt die konsequente Untersuchung und Betreuung des Patienten. Auch ich kenne leider keine Praxis die die Beschwerden so systematisch wie wir untersuchen. Manchmal können Physiotherapeuten die sich auf die Halswirbelsäule spezialisiert haben und dass Stufenkonzept zur Stabilisierung anwenden helfen, gelegentlich auch orthopädische Schmerzkliniken. Viel Erfolg!

Tobias, 23.04.2017 - 13:47 Uhr

Hallo, ich 21 Jahre alt Ich habe seit über 6 Monaten starke Nackenschmerzen nachdem ich eine leichte Hirnhautentzündung hatte, die aber jetzt ein Jahr später abgeklungen ist. Ich kann nun meinen Beruf als Landschaftsgärtner kaum noch ausüben und obwohl ich oft schwimme und auch viel gekräftigt habe sind die schmerzen am oberen Nacken mehr links noch so stark, dass ich mich nicht lange vorbeugen kann. Ich war schon zwei Wochen in der Schmerzklinik. Im MRT ist nichts zu finden. Physiotherapie hilft nur wenig und Schmerzmittel will ich auch nicht ewig nehmen. Warum kann ich mich trotz intensiver Bemühungen meine Schmerzen loszuwerden nicht mehr richtig vorbeugen? Kann es sein, dass die Muskulatur im linken Nacken schwächer ist?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 02.05.2017

Hallo Tobias, das kann sein. Möglicherweise hat es aber auch noch etwas mit den Folgen der Hirnhautentzündung zu tun. Ich würde zunächst unbedingt einen guten Osteopathen Aufsuchen der dies untersuchen kann. Sonst wäre die Kraft zu testen ! Alles Gute !

Andrina, 12.04.2017 - 22:13 Uhr

Hallo, ich habe seit über 1 Jahr starke Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel und bin immer müde. Ich bin erst 23 und arbeite als Frisörin. Ich war schon so oft beim Arzt, Physiotherapeuten, Osteopathen, Rheumaspezialisten, Sportmasseur und Wirbelsäulentherapeuten, und nichts hat was gebracht. Auf dem röngtenbild konnte man nichts finden. Ich achte immer auf meine Körperhaltung, gehe 3 mal die Woche tanzen und habe meine Ernährung umgestellt. Ich habe oft das Gefühl, ich muss meinen nacken dehnen oder knacksen. Ich möchte mein Leben genießen und nicht immer alles absagen, wel es mir schlecht geht. Ich bin ratlos und hab keine Ahnung, was ich machen soll.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.04.2017

Hallo Andrina, Im Artikel: Chronische Nackenschmerzen - was Sie selber tun können HJabe ich etwas zusammengestellt. Viel Erfolg !

Robin, 10.04.2017 - 11:40 Uhr

Hallo, seit ca. 6 Monaten habe ich extreme Probleme mit meinem Nacken, besonders im rechten Bereich. Angefangen hat es mit einem leichtem Schmerzgefühl, dann kam Schwindel, Kopfschmerzen und Unwohlsein dazu. Da es nicht besser wurde, und ich auf der Arbeit immer mehr Probleme bekommen habe (ich sitze ca. 8 Stunden vor dem PC), bin ich in die Notaufnahme gefahren und mein Nacken und Kopfbereich wurde geröntgt. Das war allerdings alles negativ und es wurde keine genaue Ursache entdeckt. Vom Orthopäden wurde mir geraten, die Wirbelsäule strecken zu lassen und mit Strom und Wärme zu behandeln, was ich dann auch gemacht habe. Außerdem wurde ich von einem Osteopathen behandelt. Auch das hat mich nicht weitergebracht. Das ist jetzt ca. 4 Monate her und die Beschwerden waren in der Zeit gleichbleibend. Jetzt habe ich seit ca. 4 Wochen immer größere Probleme, sodass ich kaum bis gar nicht arbeiten kann. Ich kann mich nicht konzentrieren, habe immer wieder Schmerzen und das Schlimmste ist der Schwindel. Der Orthopäde konnte mir nicht weiterhelfen und wollte den Bereich nur einrenken, was ich aber nicht machen lassen wollte. Ein anderer Orthopäde hat den Bereich gedehnt und die Muskulatur gelockert, was mir auch für einen Tag geholfen hat. Danach aber wieder das gleiche Problem ohne merkbare Verbesserungen. Auch Massagen habe ich schon hinter mir, diese helfen für eine kurze Zeit, sind danach aber wirkungslos. Jetzt stehe ich selbst vor einem Rätsel, da ich nicht mehr weiß, was ich noch ausprobieren könnte, um die Probleme zu bekämpfen bzw. vorzubeugen.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.04.2017

Schauen Sie mal hier bei Jameda: Chronische Nackenschmerzen - was Sie selber tun könnnen

Pia, 31.03.2017 - 09:09 Uhr

Hallo, seit 4 Monaten plage ich mich mit Schwindel und HWS-Schmerzen rum. Morgens sind sie am schlimmsten, zudem habe ich Schluckbeschwerden. Kann das von der HWS kommen? Leider sagt mir kein Arzt trotz zahlreicher Untersuchungen was es sein kann.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 31.03.2017

Hallo, Schwindel und Schluckbeschwerden können auch durch Veränderungen oder Reizung im Bereich der Halswirbelsäule ausgelöst werden. Das große Problem ist aber: Es gibt zwar einige wissenschaftliche Studien die die Zusammenhänge beschreiben, diesen Zusammenhang kann man weder im Röntgen, noch im Kernspin oder in einer neurologischen Untersuchung nachweisen. Deshalb tun sich viele Ärzte schwer dies zu diagnostizieren. Wenn die Untersuchungen, insbesondere neurologisch und mit Kernspintomographie, aber unauffällig sind, kann man guten Gewissens die Halswirbelsäule symptomatisch behandeln. In erster Linie haben sich Krankengymnastik mit Trainingstherapie, begleitend Akupunktur zur Reduzierung der Schmerzen und der Dysregulation bewährt. Beste Wünsche! Dr. Gassen

Margit V., 13.03.2017 - 11:19 Uhr

Kann ein Ohrgeräusch auch von Nackenschmerzen kommen?

Shanti, 06.03.2017 - 10:18 Uhr

Ich bin 44 Jahre alt und habe 5 Jahre lang Karate trainiert. Vorher war ich öfters im Fitnessstudio und jetzt habe ich eine Rheumatologin aufgesucht, da ich es nicht mehr ertrage, wenn ich manchmal nachts aufwache und Herzstechen habe. Die Rheumatologin meint, dass kommt vielleicht von der Wirbelsäule und hat mich zum Röntgen geschickt. Hier mein Befund.: HWS a.p. und seitlich mit Funktionsaufnahmen: Streckfehlhaltung Die Wirbelsäule von regulärer Höhe und Struktur Nicht assimiliertes Sekundärossifikationszentrum an der vorderen Wirbelkörperunterkante C5 Der Intervertebralraum C3/C4 höhengemindert mit Hinweis auf chondrotische Bandscheibenschädigung Die übrigen Intervertebralräume regulär hoch. Die Wirbelbogengelenke und Unkovertebralverbindungen regulär. In Ante-und Retroflexion kein Nachweis eines pathologischen Wirbelgleitens. Prominenter Processus transversus des HWK 7 bds. BWS a.p. und seitl.: Seichte linkskonvexe Achsenabweichung mit Scheitelpunkt TH8,keine Kompressionswirbel. Geringe Spondylosis deformans thoracalis mit kleinen Wirbelkörperrandzacken im mittleren BWS-Drittel. Die Intervertebralräume regulär hoch. Die einsehbaren Wirbelbogengelenke und Costovertebralverbindungen unauffällig. Was heißt das? Danke!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 08.03.2017

kann ich leider ohne die Bilder nicht sicher sagen. Könnte sein dass ihre Beschwerden von den leichten Abnutzungen an der Brustwirbelsäule kommen. Versuchen Sie mal regelmäßiges Training am Rudergerät und Armergometer (mittlere Intensität). Falls das nicht hilft Training mit dem Sport-Physiotherapeuten besprechen. Alles gute!

Lena, 03.03.2017 - 12:42 Uhr

Es gibt eine Ursache, die sicher oft nicht erkannt wird. Seit dem Einsetzen von einer paarigen Krone auf 2 Zahnstümpfe habe ich fast von einem Tag auf den anderen sehr starke Verspannungen am Nacken, Rücken bekommen. Habe auch das Gefühl, dass die Zahnstümpfe irgendwie ungünstig durch die paarige Krone zusammengedrückt werden, irgendwie so, dass es ein Spannungsgefühl auslöst. Und das ist echt furchtbar. Seitdem habe ich ständig Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, starke Verspannungen, Schmerzen, wenn ich nur die Bereiche anfasse, um etwas zu massieren. Ich werde die Kronen wieder abnehmen lassen, obwohl sie so gut sind. Weil das hält echt kein Mensch aus. Man bekommt kein richtigen Schlaf, da sich nicht mal da die Muskulatur entspannt. Manchmal findet man lange nichts, dabei gibt es tatsächlich eine Ursache, mit der niemand rechnet. Ein guter Mediziner durchleuchtet den Körper jedoch ganzheitlich! Mein Beileid an alle, die chronische Nacken/Rückenschmerzen bzw. Verspannungen haben. Durch das plötzliche Auftreten weiß ich nun, woher der Schmerz kommt und kann dagegen ankämpfen! Aber was, wenn man es nicht weiß und nur die Symptome behandelt? Sehr anstrengend! Gruß

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 07.03.2017

Hallo Lena, Danke für den wichtigen Hinweis! Mit einem gezielten Test kann man das überprüfen, auch wenn man nur den Verdacht hat und es noch keine so großen Beschwerden macht: https://qimoto.de/?seite=629&desc=Leistungen-Bewegungs-und-Funktionsdiagnostik-CMD

Ursula J., 23.02.2017 - 18:34 Uhr

Hallo, es hat alles letztes Jahr im Oktober 2016 angefangen mit dem HWS- Syndrom. Seitdem bin ich krank geschrieben. Ich muss auf der Arbeit schwere Lasten heben, ich habe aber starke Schmerzen im Nacken und Armbereich. Ich bin schon 3 Wochen in der Reha, und habe die Übungen alle mit gemacht trotz schmerzen ,muss aber die Übungen einschränken, weil es nicht mehr geht vor lauter Schmerzen. Ich habe das Gefühl, der Arzt hält mich für einen Simulanten. Er glaubt mir nicht, dass ich nichts Schweres mehr heben kann. Ich bin Maschinenbedienerin und muss schwere Kartons heben - was soll ich tun?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 07.03.2017

Können Sie sich nicht an Ihren Betriebsarzt wenden? MFG Gassen.

Sazan, 21.02.2017 - 22:07 Uhr

Hallo, es hat alles angefangen, als ich am Bahnhof auf den Zug gewartet hatte und der Wind auf mein Nacken zog. Seitdem habe ich die Schmerzen. Ich war bei 5 Ärzten - alle haben gesagt, ich soll mich warm halten, hab ich immer wieder getan. Der Ortophäden meinte immer, ich soll nach 2 Wochen wieder kommen. So, dann war ich 10-mal bei der Massage, es wurde deutlich besser. Dazu habe ich die Matraze gewechselt und mir ein neues Kissen zugelegt. Sehr viel besser, aber zwischendurch kommt es noch. Da geh ich immer baden und creme mich mit Arnika ein, die extra für Hals und Nacken ist, hilft auch zur Linderung. So jetzt hab ich es wieder und liege wieder im Bett mit der Wärmeflasche. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Die Ärzte halten mich immer hin und sagen, komm nach 2 Wochen wieder. Sie röntgen auch nicht.

Matze, 20.02.2017 - 22:37 Uhr

Hallo. Ich habe seitdem ich studiere diese Probleme im Nacken. Ich war bei einem Orthopäden, der geröntgt hat und meinte, gehe einfach mal nach ein paar Stunden spazieren. Davon wurde es natürlich nicht besser, aber trotzdem habe ich das versucht. Physiotherapie hatte ich schon dreimal in den letzten zwei Jahren. Ich habe es immer bei einer anderen Praxis ausprobiert, da ich dachte, es liegt vielleicht daran, wenn es nicht besser wurde. Es hat sich aber nie etwas gebessert. Beschwerdefrei wäre schön oder nur ansatzweise etwas besser wäre schon absolut etwas Gutes gewesen. Mir wird auch öfters schwindlig. Ich gehe öfters zum Fußball als Zuschauer. Da ist man auch etwas aktiv und da wird mir öfters mal schwindlig beim Anfeuern. Ich würde behaupten, dass es da auch vom Nacken kommt, da in der Zeit diese Schmerzen auch absolut stark sind. Manchmal ist es dann so, dass ich mich in der Bewegung stark eingeschränkt fühle. Ich bin 29 Jahre alt. Niemand hat den richtigen Rat. Entweder wird Physiotherapie empfohlen oder Schmerztabletten. Schön, wenn man den Schmerz damit vielleicht unterdrückt, aber ich möchte nicht mein Leben lang auf Tabletten schwören, die nicht zur Heilung beitragen. Vielleicht kann mir hier geholfen werden. Es ist so schlimm, dass es mir schwer fällt, mich zu konzentrieren. Wenn ich in der Uni sitze, dann fühlt es sich an, als würde mir jemand im Nacken sitzen und meinen Kopf festhalten bzw auch herunter drücken.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.02.2017

Hallo Matze, leider ist es immer wieder das Gleiche. Es wird nicht genau untersucht und verstanden. Spazieren gehen ist sicher gut für die Seele (und kann den Nacken entspannen wenn am zuviel Sorgen oder Stress hat). In deinen Fall hat es sicher viel mit dem Sitzen zum tun. Die Nackenmuskulatur wird dabei sehr ungünstig belastet. Falls Du es noch nicht versucht hast würde ich zuerst ein Fitnessstudio probieren: Übungen für den Nacken: Crosstrainer, Armergometer, Rudergerät, jeweils 10 Min 3x/Wo. Zusätzlich Krafttraining der Schulterblattmuskel (Rhomboideen). Auf gute Haltung achten! Falls Du es nicht verträgst gleiche Übungen unter Anleitung eines Sport-Krankengymnasten! Das hilft oft schon sehr, falls nicht muß man genauer den Nacken analysieren

Anastasia, 13.02.2017 - 13:44 Uhr

Hallo, ich leide seit einiger Zeit an Nacken- und Bandscheibenschmerzen, dazu kommt, dass ich ganz starken Schwindel habe. Ich kann deshalb kaum Laufen. Mein Kopf ist schwer wie Blei, ich bekomme schlecht Luft. Mein Orthopäde meinte, ich solle mich warm halten und Schmerztabletten nehmen. Es wird immer schlimmer, ich bekomme schon Panik mit Herzrasen dadurch. Osteopathie hat auch nichts gebracht. Werde wohl mal in die Klinik gehen. Ich weiß mir keinen Rat mehr, meine Beine schmerzen zudem auch noch. Selbst beim Sitzen sind die Schmerzen da.

Uta, 11.02.2017 - 12:41 Uhr

Hallo, ich leide seit 6 Monaten unter starken Nackenschmerzen. Im Sept.16 wurde ein BSV C 5/C 6 und eine Vorwoelbg im MRT festgestellt. Ich wurde monatelang mit Physio, Schmerzmitteln, Akupunktur behandelt, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Ich bin seitdem krank geschrieben. Habe solche Muskelschmerzen am Hinterkopf, dass ich es nicht mehr aushalten kann. Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt und auch depressiv. Es ist ein Gefühl als wäre alles entzündet. Was kann ich noch tun?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.02.2017

Hallo, Natürlich kann ich aus der Ferne nicht abschätzen wie gezielt und intensiv die einzelnen Behandlung bisher waren. Wenn sich durch die ambulanten Behandlungen (richtige Intensität und gezielte Therapien) und die Krankengymnastik (wurde auch richtige Trainingstherapie durchgeführt?) keine nachhaltige Verbesserung eintritt sollten sie den nächsten Schritt überlegen und einen stationären Aufenthalt in einer spezialisierten Reha- oder Schmerzklinik erwägen. Gute Besserung!

Lili, 09.02.2017 - 13:33 Uhr

Hallo, meine Mutter hat vor 7 Monaten ein Zahnimplantat bekommen. Sie wies den Zahnarzt an, sie nicht so weit nach hinten zu legen, der dies missachtete. Danach wär sie beinahe umgekippt, da sie mit ihrem Kreislauf zu kämpfen hatte. Kann es sein, dass er ihr Bein beim nach hinten legen etwas abgeklemmt hat oder sonstiges? Sie wacht seit 7 Monaten mit einem Katergefühl auf. Ihr ist immer schwindlig und übel. Was kann sie machen oder zu wem soll sie gehen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 10.02.2017

Hallo Lili so etwas habe ich schon öfters gehört, Ähnliches kann auch durch das nach hinten beugen des Kopfes beim Friseur passieren, meistens ist aber nichts schlimmes passiert. Trotzdem können dadurch die Nerven an der Halswirbelsäule gereizt worden sein. Ich würde zunächst ein Osteopath aufsuchen, falls das nicht hilft Krankengymnastik und vor allen Dingen Übungen zur Aktivierung der Muskulatur. Alles Gute!

Jochen, 08.02.2017 - 14:40 Uhr

Hallo zusammen! Ich habe ähnliche Symptome wie Ihr! Angefangen hat alles vor 6 Jahren mit einem Knacken am unteren Ende der HWS. Danach langsam aufsteigendes Brennen und Druckgefühl über die Kopfmitte über die Nase und Augen sowie Schläfen. Nach einer Odysee von Ärzten und Klinikaufenthalten kam ich zum Orthopäden. MRT und Röntgen der HWS zeigten Diagnose Bandscheibenvorfälle in der gesamten HWS. Die Nerven- und Blutzufuhr ist zwischen den Wirbeln eingeklemmt. Ich habe jetzt einen Termin in der Wirbelsäulenklinik. Meine Hauptsymptome sind Brennen und Druck im Auge, an der Schläfe sowie in den Ohren, außerdem Hörstürze, Flimmern, Flackern der Augen. Zusätzlich habe ich Bewegungs- und Orientierungsstörungen und Drehschwindel sowie ein taubes Gesicht. Kann mich ab und zu nicht mehr bewegen und fühle meine Arme und Beine nicht mehr. Teilweise Krampfanfälle. Hat sich in den Letzten 3 Monaten stark verschlechtert. Es kamen noch Verspannungen der Brustwirbelsäule mit Atemnot hinzu. Das Druckgefühl und mein Sehvermögen verbessern sich, wenn meine Frau am Kopf zieht. Ich hoffe, dass der Klinikaufenthalt Besserung bringt.

Nutzer, 31.01.2017 - 14:01 Uhr

Hallo, ich bin 33 Jahre alt und es fing bei mir vor 4 Monaten an. Vorher hatte ich immer mal wieder Schmerzen im Nacken-Schulter-Bereich, aber nicht so gravierend. Die Schmerzen im Nacken waren auf einmal extrem, auch die Kopfschmerzen...Plötzlich war da dieser lähmende Schwindel und das Gefühl in Watte gepackt zu sein. Ich wusste erst gar nicht damit umzugehen. Ich erlitt eine Panik-Attacke, danach beschloss ich aber, mich nicht damit abzufinden. Ich erlernte eine Atemtechniken dagegen, machte tägliche Übungen, KG, Massagen usw. Nach drei Monaten wurde der Schwindel endlich weniger. Ich kann wieder einigermaßen normal arbeiten und leben, was zuvor plötzlich alles so schwer war. Jetzt habe ich aber panische Angst davor, dass dieser schlimme Schwindel wieder kommt. Wie kann ich mich dauerhaft davor "schützen" ? Reichen regelmäßige Bewegung und Übungen aus oder könnte ich noch mehr tun? Momentan habe ich zwei Mal die Woche Rückentraining und ein Mal die Woche Massage. Mein Röntgenbild war unauffällig, der Neurologe hat auch nichts gefunden. Ich wäre froh, einen Tipp zu bekommen, denn ich möchte diese Angst vor einem Rückfall in den Griff bekomme und vor allem den Rückfall selber vermeiden. Danke!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 31.01.2017

Hallo, wenn wir ganz ehrlich sind: Komplett vermeiden kann man nichts. Aber natürlich können Sie einiges dafür tun dass das Risiko einer ähnlichen Symptomatik möglichst gering ist. Sicher ein sehr gutes Zeichen ist dass sie die Beschwerden mit den Übungen und dem Training letztendlich überwinden und reduzieren konnten. Vielleicht ist es hilfreich noch einmal zu überlegen ob es im Vorfeld der akuten Beschwerden größere körperliche oder stressbedingte Belastungen gab. Wenn ja wäre es wichtig darauf in Zukunft zu achten. Es kann aber auch sein dass sich über die Zeit eine gewisse muskuläre Schwäche entwickelt hat und Sie diese jetzt gut mit regelmäßigem Training verbessern können. Oft entstehen die Beschwerden ja als Folge von zu wenig Bewegung, zu viel sitzen, zu viel Stress. Wenn sie dies auch im Alltag und am Arbeitsplatz berücksichtigen tun sie das was im Moment möglich ist. Alles Gute!

Waldemar, 29.01.2017 - 20:12 Uhr

Ich lebe schon ca. zehn Jahre lang mit Beschwerden, dazu habe ich noch entzündete Augen und jeden Tag Fieberempfinden! Wer kennt solche Symptome?

M., 07.01.2017 - 14:00 Uhr

Hallo, mein Name ist Nadine. Ich bin 24 Jahre alt und war letzens beim Hausarzt, weil ich nachts manchmal mit Schwindel aufwache und oft Kopfschmerzen habe. Was könnte das sein? Die Hausärztin meinte, ich solle nochmal wiederkommen, aber da sie nun leider in Rente gegangen ist, muss ich zu einem anderen Hausarzt gehen. Meine ehemalige Ärztin meinte, ich sollte es abklären lassen, da die Schmerzen möglicherweise von der HWS kommen oder direkt vom Kopf. Was meint sie damit? Danke im Voraus für Ihre Antwort!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.01.2017

Hallo Nadine, Ich würde genau das tun was ihre Hausärztin empfohlen hat. Das ist der erste Weg! Alles Gute.

Klaus Dieter S., 05.01.2017 - 18:54 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, welche Übungen kann man im Fitness-Studio machen, um das Instabilitätssyndrom in den Griff zu bekommen oder zumindest die Schmerzen durch die Verspannungen zu vermindern? Danke für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 20.01.2017

Da die Ursachen für das Syndrom sehr unterschiedlich sind, gibt es kaum pauschale Empfehlungen. Das Problem ist auch das die Nackenmuskulatur über die Übung im Fitnessstudio meist nur gering aktiviert wird. Was sie probieren können: Ruderergometer, Armergometer, Latzug, keine Übungen in denen sie mit den Händen etwas nach vorne oder oben drücken. Ansonsten besser die Übung durch ein Krankengymnasten zusammenstellen lassen. Viel Erfolg.

Volker, 03.01.2017 - 09:47 Uhr

Hallo Herr Gassen, meine Freundin leidet seit Jahren an starken Verspannungen im Schulterbereich und an der HWS. Mittlerweile strahlen die Schmerzen auch in den Augenbereich und den Kieferbereich aus . Sie wurde in den letzten 10 Jahren immer wieder durch Chiropraktiker eingerenkt, davor hat sie aber mittlerweile Angst, da das Einrenken der HWS heute eher abgelehnt wird. Im Oktober 2016 bekam sie eine Atlaskorrektur, da sie eine Fehlstellung hatte, bis heute verspürt sie aber noch keine wesentliche Verbesserung. Was schlagen Sie als Therapie vor bzw. welchen Arzt könnten Sie uns empfehlen?

Alexandra, 27.12.2016 - 22:47 Uhr

Hallo Herr Gassen, ich habe seit 7 Wochen starke Schmerzen im rechten Arm, im Schlüsselbein sowie in der HWS und immer eine kalte Hand. Ich kann meinen Arm nicht heben und mein Orthopäde verabreicht mir immer Cortison-Spritzen. Was ich habe, weiß er nicht. Ich muss dazu sagen, dass ich im Sommer einen Bandscheibenvorfall auf der linken Seite der HWS hatte und beim MRT wurde mir gesagt, dass ich eine Streckfehlhaltung habe. Ich habe so starke Schmerzen, dass ich total beeinträchtigt bin. Können Sie mir vielleicht helfen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 29.12.2016

Hallo Alexandra, nun, zunächst sollte man herausfinden was sie wirklich haben! Wenn sie den Arm nicht heben können wäre zunächst zu prüfen ob dies wegen der starken Schmerzen nicht möglich ist oder ob sie zu wenig Kraft haben, dies könnte z.B. durch eine Nervenentzündung hervorgerufen werden. Aber auch Entzündungen in der Schulter können sich so äußern und auf den Hals ausstrahlen. Also: Am besten zunächst ein Neurologen aufsuchen der die Nerven testet, wenn dies unauffällig ist bitte die Schulter untersuchen lassen. Cortison ist keine gute DauerlösungI Besser sind in diesem Fall richtige Schmerzmittel wie sie bei chronischen Schmerzen oder Nervenreizungen genutzt werden. Am besten mit dem Hausarzt oder einem Schmerztherapeuten besprechen. Auf jeden Fall begleitende krankengymnastische und entspannende (beruhigt das Schmerzzentrum) Übungen! Leider kann ich Ihnen hier nicht direkt ein Mittel empfehlen. Gute Besserung!

TB, 15.12.2016 - 18:45 Uhr

Hallo Herr Gassen, Ihr Artikel passt zu 100%. Das Problem ist, dass meine behandelnden Ärzte bisher alles getan haben, dass aus den Protrusionen in C4/5 und C5/6 nun beide zum Prolaps mutiert sind. Nach etlichen Physiotherapeuten und Reha geht es mir schlechter denn je. Konservativ geht es mit 33 Jahren mit 53 Kilo bei 1,62 m auf eine Operation zu, da nichts hilft. Nach 5 Monaten Gymnastik, Kortisontherapie, Reha, Entspannungstechniken, Osteopathentermine, Massagen stehe ich wieder am Anfang. Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Bisher hat keiner Linderung verschafft. Was wird hier übersehen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 19.12.2016

Lieber /e TB; es wäre sicherlich vermessen aus der Ferne und ohne die Befunde zu kennen hierzu etwas zu sagen. Eigentlich müsste sich doch bei den Behandlungen etwas herauskristallisiert haben? Manchmal muss man wie bei einem Puzzle die einzelnen Befunde und die gesamten Verlauf zusammenlegen und auf die Details in den Wirkungen der bisherigen Behandlungen achten um zu einem möglichst schlüssigen Bild zukommen. Manchmal ist aber auch einfach die Operation die richtige Wahl, allein der Befund eines Prolaps ist aber sicher keine gute Indikation, außer es bestehen relevante Lähmungen oder Nervenstörungen. Hier wäre es gut mit einem Arzt ihres Vertrauens die Befunde und den Verlauf zu besprechen und dann weitere Schritte zu überlegen. Viel Erfolg!

Gabriele, 13.12.2016 - 13:16 Uhr

Habe schon seit 13 Wochen Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich. Physio und Spritzen bekomme ich auch, ich hatte auch schon kurzzeitig eine Besserung verspürt. Nun habe ich aber eine Schiene für die Zähne bekommen wegen Verdacht auf CMD. Ist es normal, dass ich nach dem Tragen der Schiene (nachts) tagsüber noch mehr Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich habe?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 19.12.2016

Das könnte darauf hinweisen das die Schiene das zusammenpressen der Zähne verstärkt statt lindert und verändert werden sollte! Bitte mit dem Zahnarzt besprechen! MFG Gassen

Christiane, 06.12.2016 - 16:40 Uhr

Hallo Herr Gassen, ich habe seit Monaten Beschwerden im Halswirbelbereich. Es fühlt sich an wie eine Blockade, wobei ich genau spüre, dass meine Halzwirbelsäule instabil ist. Auch Schwindelzustände habe ich des Öfteren. Wie komme ich jetzt an die richtige Behandlung? Muss ich zum Orthopäden gehen und ihm Ihren Bericht in Kopie vorlegen? Es muss doch endlich etwas unternommen werden. Danke für Ihre Rückmeldung. Gruß, Christiane

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 07.12.2016

Die Blockade kann vor überbeweblichkeit schützen. Am besten stabilisierende Übungen ( nicht nur statisch) sondern auch mit Widerständen erlernen. Dazu benötigen sie einen aufmerksamen und erfahrenen Physiotherapeuten/in. Viel Erfolg

Katharina, 01.12.2016 - 20:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, vielen Dank für diesen wirklich interessanten Artikel. Ich bin 33 Jahre und leide seit Anfang August diesen Jahres an starken Nackenbeschwerden. Erst dachte ich, ich hätte mich nachts verlegen. Wie gewohnt behandelte ich also meine "Verspannung" mit einem Wärmekissen. Hier trat aber keine Besserung ein. Ich konnte den Kopf nicht mehr zur Seite neigen, nur eingeschränkt drehen und nicht in den Nacken legen. Es fühlte sich an als seinen meine Muskeln zu schwach. Ich kann den Schmerz jedoch nicht genau beschreiben. Manchmal fühlt er sich punktuell an, manchmal ziehend. Ich habe bereits Massagen, MT und Wärmetherapien hinter mir, auch habe ich zu den Beschwerden zwei verschiedene Orthopäden aufgesucht. Der erste verschrieb mit manuelle Therapie am laufenden Band, welche - wie Sie beschreiben - von mir immer als sehr angenehm empfunden wurden, jedoch nur leichte Linderung verschafften. Ich bekam eine Halskrause verschrieben, welche ich für zwei Wochen nachts anwenden musste, parallel wurden mir entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben. Auch hier leider nur leichte Besserung. Eine Therapie mit Schmerzmitteln, gespritzt in den lokalen Schmerz, lehnte ich ab. Ich wollte erst der Ursache auf den Grund gehen. Der Arzt sah aber keine Veranlassung zur weiteren Diagnostik. Der zweite Orthopäde veranlasste direkt einen MRT. Die Bilder blieben ohne Befund. Auch ein Schleudertrauma im März diesen Jahres könnte damit nicht in Verbindung gebracht werden. Alles okay, sagte er mir und riet mir in den nächsten Monaten auf meine korrekte Haltung im Alltag zu achten und die Physio eine Weile auszusetzen. Ich bin regelrecht entsetzt nun mit dem Problem weiterhin allein dazustehen, ohne eine Aussicht wie es mit diesen Schmerzen weitergehen soll. Vor vier Tagen habe ich mich erneut "verlegen", zusätzlich zum bestehenden Schmerz. Nun fühlt sich alles was in den vergangenen Monaten etwas gelindert wurde, genauso wie zum Anfang an. Der Physiotherapeut stellte eine Überbeweglichkeit fest und vermutete eine eingeklemmte Knochenhaut. Also eine bestehende Entzündung. Wie gehe ich nun am Besten weiter vor? In Berlin muss doch ein Arzt zu finden sein, der diese Problematik ernst nimmt? Herzliche Grüße

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 05.12.2016

Liebe Katharina, danke für Ihre Nachricht, ihre Schilderung ist leider ganz typisch. Und es ist schwierig jemand zu finden der damit gut umgehen kann. Wenn eine Überbeweglichkeit besteht und schon früher öfters Blockierung vorhanden waren hat sich jetzt die vorherige Schwäche wahrscheinlich verschlechtert. Soweit ich das aus der Ferne sagen kann: Am besten suchen sie sich einen Physiotherapeuten der mit ihnen stabilisierende Übungen erlernt (nicht nur isometrisch, d.h. drückend sondern auch in der Bewegung). Wahrscheinlich liegt auch ein zu gerade Halswirbelsäule vor, auch das musste Physiotherapeut berücksichtigen, am besten zusätzlich leichtes Gerätetraining über die Arme. Viel Erfolg!

Felicitas, 24.11.2016 - 19:02 Uhr

Hallo, hier mal für diejenigen, die Schwindel haben. Ich hatte 5 Wochen lang unerträglichen Schwindel den ganzen Tag und Nacht. Konnte nur noch mit festhalten an der Wand oder Gegenständen laufen. Mein Hausarzt sagte Lagerungsschwindel, der Hals-Nasen-Ohrenarzt meinte, es sei ein unklarer Schwindel evtl. Lagerungsschwindel, der Neurologe sprach von Lagerungsschwindel - niemand hat mir ordentliche Anweisung für die Übungen gegeben. Dann im Krankenhaus meinten sie, es sei ein Neurologei-Lagerungsschwindel. Ich wurde dort behandelt und nach 1 Woche ging es mir besser. Jetzt habe ich noch starke Beschwerden an der HWS und stehe neben mir mit Kopfschmerz und Druck. Das wird jetzt zuhause mit KG und Rehasport behandelt. Leider haben sie im Krankenhaus bei einem Routine CT eine ältere Marklagerläsion entdeckt, der MRT hat die Diagnose bestätigt. Dieses macht jedoch keine weiteren Probleme. Der Bluthochdruck wird behandelt und ist im grünen Bereich, nur meine Sorgen um all dieses machen mich verrückt. Ich bin erst einmal krank geschrieben - ich habe sogar Panikattacken. Musste das einfach mal loswerden!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.11.2016

Hallo Felicitas, Danke für ihren Hinweis, denn oft wird bei chronischen Schmerzen vergessen das doch erhebliche Beeinträchtigungen und Sorgen in unserem Inneren entstehen. Es ist sehr wichtig auch über die Sorgen und die Gedanken zu sprechen. Panikattacken sind nicht selten und an sich nicht schlimm, aber sehr belastend! Es ist sehr hilfreich wenn man sich in diesen Situationen einen professionellen Gesprächspartner sucht der einem helfen kann bessere Strategien zum Umgang mit den Schmerzen und den Sorgen zu finden. ( In Deutschland tut man sich damit etwas schwer, in anderen Ländern ist man da souveräner). Wenn der Hausarzt nicht weiterhelfen kann, kann er Ihnen aber meist eine gute Empfehlung aussprechen. Oft lässt sich mit einigen wenigen Gesprächen schon eine sehr große Linderung erreichen! In dem Moment wo man weiß wie man damit gut umgehen kann, geht es einem dann meistens schon viel besser! Viel Erfolg!Was leider

Frank F., 22.11.2016 - 15:55 Uhr

Ich wurde im Juli 2016 an der HWS C6/7 operiert. Noch heute habe ich Nackenprobleme bis hin zu Schwindelgefühlen. Habe mehrere Ärzte aufgesucht (Neurologen, Orthopäden). Mir wurde mitgeteilt, dass die Heilung Zeit braucht. Derzeitig nehme ich Schmerzmittel ein. Kann es sein, dass ich immer noch Schmerzen habe und wie lange kann sich die Heilung oder Besserung hinziehen? Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.11.2016

Hallo Frank, das ist schwierig zu sagen, oder anders ausgedrückt kann sein - muss aber nicht sein. Wird es denn tendenziell immer besser? Falls es zu sehr stagniert könnte man eine Kontrolluntersuchung (MRT) erwägen, oder man muss die Behandlung intensivieren, hier kann manchmal auch ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik sinnvoll sein. Gute Besserung!

Michaela, 22.11.2016 - 13:01 Uhr

Der Artikel hat mir geholfen, da all das auf mich zutrifft. Allerdings bin ich nun trotzdem ratlos und hätte gerne eine Information, welche Therapie(n) daraufhin geführt werden kann/können. Eine Auskunft wäre ganz wunderbar. Vielen Dank im Voraus!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.11.2016

Hallo Michaela, die Therapie muss immer individuell erfolgen, dazu müssen sie jemand suchen der sie genau untersucht und dann ausgehend von ihren Untersuchungsergebnissen den genauen Therapieplan festgelegt.

Anni, 21.11.2016 - 17:10 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich war schon beim Neurologen. Nun muss ich ein Tagebuch aufgrund der Kopfschmerzen führen und im Januar zum EEG. Bei Orthopäden wurde mir in den Muskel an Schulter und Nacken gespritzt und getapt. Ich soll Filmtabletten mit dem Wirkstoff Methocarbamol einnehmen, aber die Nebenwirkung sind bei mir heftig mit Unwohlsein, Zittrigkeit, Müdigkeit und Schwindel sowie Übelkeit und Erbrechen. Die Beschwerden verlaufen immer über mehrere Tage - das einzige, was mir immer wieder gesagt wird, ist, dass es vom Nacken und der Schulter kommt. Es wurde ein Lagerungsschwindel bei mir festgestellt, den ich selbst behandele.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.11.2016

Wenn die Mittel zu großen Nebenwirkungen haben sollten sie sie weglassen, vielleicht besprechen sie die Situation einmal mit einem speziellen Schmerztherapeuten!

Anni, 19.11.2016 - 06:02 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und habe seit 6 Wochen Schmerzen in der Schulter und im Nacken. Ich war wöchentlich im KH, mache Krankengymnastik und jedesmal, wenn mich meine Therapeutin an der Schulter und im Nacken behandelt, habe ich in der Nacht Spannungskopfschmerze, Schwindel und Unwohlsein und das dann 2 Tage lang. Es ist so nervig, das keine Besserung eintritt.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 21.11.2016

Dann sollten Sie vorsichtshalber einen Neurologen konsultieren ! Gute Besserung!

Kathrin, 17.11.2016 - 16:50 Uhr

Guten Tag, ich bin 36 Jahre alt, 1,70 groß und wiege 61 kg. Bei mir wurde vor 2 Jahren ein Bandscheibenvorfall c4 /c5 festgestellt mit einem syrinx von 7 cm . Von Schmerzen kann man nicht weiter reden, ich habe einen Druck links und rechts auf dem Kopf sowie Druck auf den Augen und Ohren und auf dem Nasenbein. Am Hals habe ich sehr schmerzhafte Muskelkrämpfe, mein Brustkorb ist immer sehr angespannt, dadurch fehlt mir oftmals die Luft, um richtig zu atmen. Meine Arme sind meistens sehr schwer und kraftlos und in meinen Beinen fehlt die Kraft und die Oberschenkel brennen. Es wird mir immer gesagt, mit Sport wird das schon . Da ich immer sehr sportlich war, wäre das kein Problem, doch ich habe keine Kraft. Was kann ich noch tun? Das ist doch echt kein Leben mehr und immer wieder wird mir gesagt, dass ich noch jung bin und das schaffe. Ich hatte viele Untersuchungen und es wurde nichts anderes gefunden. Alles fing mit einem Bandscheibenvorfall an. Vielen Dank für Ihren Rat!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 21.11.2016

Hallo Kathrin, das ist wirklich eine schwierige Situation. Aus der Ferne ist es leider nicht gut möglich dazu sehr viel zusagen. Wenn in den neurologischen Untersuchungen wirklich alles unauffällig war, könnte natürlich auch eine vegetative Überlastung wie bei einem "burn-out" vorliegen. So oder so ist die Behandlung bei so gravierenden Beschwerden oft schwierig, am besten wäre dann ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik die sich gezielt um Sie kümmern kann! Alles Gute !

Claudia, 16.11.2016 - 08:05 Uhr

Hallo, ich bin 39 Jahre alt und habe starke Nacken- und Schulterschmerzen mit Schwindelgefühl, das sich beim Stehen verstärkt. Wenn ich mich bewege, geht es einigermaßen. Beim Orthopäden hieß es, es sei alles in Ordnung. Ich haben nur Massagen verschrieben bekommen, die mir schon früher nicht viel gebracht haben. Ich habe diese Beschwerden jetzt schon 4 Jahre lang und keiner hat eine Lösung für mich.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 21.11.2016

Bei Schwindel: Hatten Sie eine Untersuchung beim Ohrenarzt, Neurologen und Augenarzt? Wenn das alles unauffällig ist und auch der Arbeitsplatz passt, Sie keine falsche Brille haben, sollte man die obere Halswirbelsäule noch einmal untersuchen, manchmal hilft die Atlastherapie. Gute Besserung!

Tintin, 18.10.2016 - 23:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich bin 40 Jahre alt und ich habe seit ca 6 Monaten Probleme mit Benommenheit und Schwindel, Ohrgeräusche manchmal Sehstörungen und zunehmend Probleme im Nacken, also Schmerzen bis in den Kopf mit Ziehen an den Augen hinten. Seit ein paar Wochen auch Kribbeln und vibrieren in den Füßen. Ich hatte die letzten Monnate auch viel Stress, was mir in den Nscken ging. Angefangen hat alles mit einem Drehschwindel von den Ohrsteinchen, die ich mit bestimmten Übungen schnell in Griff bekommen habe. Nach den Übungen, die mit schnellen Bewegungen verbunden waren, begann meine Symptomatik. Vor einer Woche hat der Neurologe ein MRT vom Kopf und Nacken gemacht. Im Hirn sind weiße Punkte zu sehen, er meint, das wären Durchblutungsstörungen. In der HWS 4/5 und 5/6bis 6/7 ist eine Vorwölbung zu erkennen. Jetzt plage ich mich damit seit Monaten. Was kann man hier jetzt machen, was kann ich selbst tun? Kann ich mir Hoffnung machen, das dies wieder ausheilt? Mein Alltag ist anstrengend, da ich zwei Kinder habe (2 und 9 Jahre alt). Bin immer mehr depressiv und weiß langsam nicht mehr weiter. Liebe Grüße, Tintin

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 05.11.2016

Hallo Tintin, sorry habe mich jetzt erst wieder eingeloggt. Die Vorwölbung hat sicher keine Bedeutung, die Symptome die sie schildern sprechen eher für eine grundsätzliche Überlastung des Nervensystems, es könnte sein dass sich es dem Körper zu viel wird. Ob die Punkte eine Bedeutung haben kann ich nicht sagen. Ich glaube aber dass ihre Symptome nicht damit in Zusammenhang stehen. Wie können sie es schaffen dass ihr Alltag weniger anstrengend ist und sie mehr Zeit haben damit sich das Nervensystem erholen kann? Vielleicht wäre eine Mutter-Kind-Kur hilfreich! Lokale Behandlung der Halswirbelsäule werden nicht ausreichen! Alles Gute!

Samuel, 17.10.2016 - 17:00 Uhr

Hallo, ich bin 19 Jahre alt und habe fast jeden Tag Kopfschmerzen. Manchmal kommen diese von meinem Nacken. Die Schmerzen beginnen im Nacken und dann spüre ich, dass ich Kopfschmerzen haben werde.. ich war schon beim Arzt, er hat mir ein Medikament verschrieben, dass am Anfang sehr geholfen hat, aber jetzt nicht mehr. Seit 3 Tagen habe ich Kopfschmerzen, bin nur müde und will nur liegen und schlafen. Wenn ich zum Beispiel etwas vom Boden aufheben will, tut es im Kopf so sehr weh, dass ich es nicht beschreiben kann. Es pumpt im Kopf. Ich bin doch noch so jung und kann fast nie raus wegen dieser Schmerzen..

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 21.11.2016

Bitte zum Neurologen gehen !

Gertrud R., 01.10.2016 - 20:33 Uhr

Bei mir wurde vertikale Arthrose im Nacken festgestellt. Mein Arbeitgeber meint, ich wäre damit volle acht Stunden belastbar. Ich arbeite im Call-Center.

Gert, 28.09.2016 - 23:10 Uhr

Ich habe auch schon seit Jahren Probleme mit der Nackenmuskulatur. Bisher hatte ich keine großen Schmerzen. Seit einigen Monaten bin ich jedoch in der Bewegung eingeschränkt, d.h. die Linksdrehung geht nur bis zu einem bestimmten Punkt, das seitliche Neigen des Kopfes nach links ist nur minimal möglich. Nun habe ich auch Schmerzen am linken Schulterblatt und im linken Brustkorb, die manchmal auch an den vorderen Rippen zu spüren sind. Könnte dies alles von der HWS ausgehen? Eine ostheopathische Behandlung hat nicht geholfen. Der Muskelstrang ist immer blockiert. Was kann ich unternehmen? Vielen Dank!

Claudia, 20.09.2016 - 17:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Marco Gassen, ihr Bericht oben trifft zu 100% auf mich zu. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen, bis mir einer Amitriptylin Tropfen zur Nacht verschrieben hat. Nach 3 Tagen waren meine ganzen Symptome und Schmerzen weg - es war wie im Traum. Leider hatte ich durch die Tropfen einen ständig erhöhten Puls und musste die Tropfen nach 4 Monaten wieder absetzen. Keine 2 Tage später sind die Nackenschmerzen, der Schwindel und der Tinitus zurück gekommen. Inzwischen strahlt der Schmerz in die rechte Schulter und in den rechten Arm aus. Ich habe Manuelle Therapie verschrieben bekommen (hatte bereits 15 Sitzungen), aber das hilft leider kaum. Inzwischen habe ich jeden Tag Schmerzen und meine Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Ich muss im Job fit sein, was mir durch die Schmerzen doppelt schwer fällt. Was können Sie mir raten, was muss ich machen, damit ich endlich wieder schmerzfrei bin? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüße

Kate, 12.09.2016 - 18:23 Uhr

Hausmittel erweisen sich oft als sehr wirksam gegen Ischiasschmerzen – und bringen rasch Erleichterung. Das Angenehme an Hausmitteln ist, dass man kein Rezept vom Arzt benötigt und auch ohne teure Arzneimittel auskommt. Zu den einfachsten Hausmitteln zählt die Verabreichung von Erdnüssen. Die Wirkung beruht auf dem hohen Magnesiumgehalt der Erdnüsse, welcher eine entscheidende Rolle bei der Muskelentspannung spielt.

Patricia, 05.09.2016 - 09:48 Uhr

Hallo, ich bin 33 Jahre alt und habe seit ca. 3 Monaten nachts bzw. morgens ca. 1 Stunde lang kaum auszuhaltende Schmerzen. Zuerst begangen die Schmerzen im Nackenbereich, mittlerweile ziehen sie bis in die Finger. Die Handfläche brennt, die Finger schwellen an. Nervenleitmessung am Arm zeigte keine Auffälligkeiten, eine manuelle Therapie verschaffte keine Besserung, MRT HWS "rechts paramedian fokal betonte Protusion der Bandscheiben HW 5/6. Kein Nachweis einer spezifischen Beeinträchtigung nervöser Strukturen." Eine leichte Linderung bringt Schlafen im Sitzen. Mein Orthopäde ist noch eine Woche im Urlaub und ich kann diese Schmerzen nicht mehr aushalten. Ich bitte um Hilfe. Dankeschön!

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 08.09.2016

Die brennenden Schmerzen und das Anschwellen der Finger spricht für einen neuropathischen Schmerz, hier hilft wahrscheinlich im Moment nur ein entsprechendes Medikament. Am besten schnellstmöglichst mit einem Schmerztherapeuten sprechen! Gute Besserung!

Ella, 01.07.2016 - 17:17 Uhr

Hallo, der Artikel klingt soweit plausibel. Leider wird aber nicht gesagt, wie die Therapie stattdessen aussehen soll. Da die meisten Ärzte offenbar dem oben dargestellten Irrtum unterliegen, ist man als Patient mit den Schmerzen vollkommen aufgeschmissen. Die oben genannten Beschwerden treffen alle auf mich zu - ich werde derzeit mit Neuraltherapie im Nacken behandelt. Ist dies auch verkehrt? Was kann ich sonst noch tun?

Siwar H., 04.04.2016 - 08:32 Uhr

Guten Morgen, ich habe seit 6 Jahren als Folge eines Autounfalls, starke Nackenschmerzen. Ich war bereits bei allen möglichen Ärzten und keiner konnte was entdecken. Der letzte Besuch war vor einem Jahr bei einem Chirurgen, der meinte, es könnten Phantomschmerzen sein, die bald von selbst heilen. Seitdem war ich bei keinem Arzt mehr, aber die Schmerzen werden immer stärker! Haben Sie vielleicht ein Tipp für mich? Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße, Siwar H.

Eva L., 10.03.2016 - 20:58 Uhr

Hallo, leider haben sich meine Schmerzen nach der zweiten Versteifungs-OP in der HWS (5/6,6/7) nicht verringert. Im Gegenteil: Sie sind schlimmer geworden! Die Schmerzen gehen bis zum BWS und ziehen bis hoch in den Kopf. Ich komme zwar gerade aus der Schmerzklinik, aber selbst danach kann ich keine Linderung feststellen. Was kann ich denn noch tun, das sich mein Gesundheitszustand endlich verbessert? Mit freundlichen Grüßen, Eva

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 16.03.2016

Hallo Eva, das ist eine schwierige Situation die natürlich aus der Ferne nicht wirklich zu beantworten ist. Wurden denn in der Klinik ausreichende Behandlungen durchgeführt? Waren sie dort stationär? Manchmal hilft nur noch einmal eine andere (aber nicht operative!) Schmerztherapie oder besser Schmerzklinik auszuprobieren. Habe sie einen guten Arzt vor Ort der sie betreuen kann, dies ist wichtig!

Markus Z., 10.03.2016 - 17:58 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich leide seit einigen Jahren an Rückenbeschwerden. 1996 hatte ich einen Freizeitunfall, weshalb mein LWS 1 angebrochen ist. Seitdem bekomme ich (seit circa drei Jahren) beim Sitzen schwere Benommenheitsgefühle. Des Weiteren leide ich unter Gangunsicherheit. Seit einem halben Jahr kommt hinzu, dass ich starke Nackenverspannungen mit Kehlkopf sowie Kieferknacken links habe. Ich habe eine Biss-Schiene und Einlagen bekommen, da mein rechtes Becken 0,8 cm schief steht. Ich habe all die Beschwerden auf der linken Seite, hinzu kommt noch Augendruck, eine pelzige Zunge, meine Blutwerte sind jedoch unauffällig. Neurologisch habe ich auch bereits alles abgeklärt. Im MRT waren mein Schädel sowie Lendenwirbel unauffällig, Meinen Nerven wurde Wasser entnommen, was auch unauffällig war. D.h. sämtliche Messungen waren bis jetzt unauffällig. Meine Frage nun an Sie: Was könnte dahinterstecken? Ich bin ratlos!

Rudolf B., 03.03.2016 - 09:23 Uhr

Hallo, was kann ich tun, wenn bei einer Halswirbelsäulen-OP eine Schmerz-Therapie nicht anschlägt und die Krankengymnastik nicht hilft? Da ich nun zweimal operiert wurde und jetzt eine Platte mit 6 Schrauben drin habe und sich nichts verbessert hat, wurde wieder eine CD durchgeführt. Es wurde erneut ein Bandscheibenvorfall an meiner Halswirbelsäule festgestellt. Der behandelnde Arzt sagt, ich könnte nicht mehr arbeiten, der Gutachter meint jedoch, ich könnte leichte Tätigkeiten bis zu 6 Stunde am Tag übernehmen. Meiner Meinung nach kann ich weder leichte noch schwere Tätigkeiten übernehmen, da meine Schmerzen permanent sind und auch nicht besser werden. Was kann ich denn noch gegen die Schmerzen tun?

Achim, 15.02.2016 - 11:24 Uhr

Hallo Herr Dr. Marco Gassen, dieser Artikel und auch die Kommentare sprechen mir aus der Seele. Ich bin (erst) 21 (Büroarbeiter), habe jedoch seit einem Jahr Probleme mit meiner HWS und dies nach 3 Migräneanfällen. Alle Untersuchungen sind unauffällig außer das Röntgenbild "Steilstellung der HWS". Therapien brachten keinen Erfolg, nur kurze Linderung. Ich habe einen Druckschmerz in Höhe des 1 und 2 Halswirbels und zwar dauerhaft. Diese Spannung zieht nartürlich auch in den Hinterkopf. Ich wache morgens mit einem "Schweregefühl+Druckgefühl" in diesem Bereich auf, drehe ich den Kopf nach Links knackt es relativ laut, nach und nach verschwindet der Druck nach dem Knacken, aber der Schmerz bleibt. So ist das täglich. Je länger mein Arbeitstag desto heftiger werden die Schmerzen sowie die Benommenheitsgefühle. Außerdem treten Unwohlsein in diesen Regionen auf, dazu ist meine Kopfhaut sehr empfindlich, eine Mütze kann ich beispielsweise gar nicht mehr tragen, weil der Druck, der von der Stelle kommt durch die Mütze verstärkt wird. Bewegung verschafft Linderung. Eine Osteopathin habe ich bereits aufgesucht, jedoch aber mit keinerlei Erfolg oder neuen Erkenntnisse. Meine Lebensqualität hat sich arg verschlechtert durch die täglichen Schmerzen. Es ist keine Besserung in Sicht.

Birgit B., 25.01.2016 - 15:29 Uhr

Ich hatte vor 9 Monaten eine HWS OP mit 2 fidji cages. Seitdem habe ich nur noch Schmerzen. Trotz verschiedener Ärzte und Physiotherapie ist keine Besserung in Sicht. Der jetzige Schmerzthetapeut meinte, dass ich nochmal 6 manuelle Therapien benötige und anschließend die Schmerztabletten absetzen kann. Ich weiß nicht mehr weiter.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.01.2016

Falls ambulant keine wesentliche Besserung eintritt sollten Sie evtl. mit ihrem Schmerztherapeuten über eine stationäre Behandlung sprechen. Gute Besserung.

Martina H., 20.01.2016 - 15:47 Uhr

Ich hatte schon 2 Mal eine HWS-OP. Anschließend war ich auch in Reha, aber die Schmerzen sind jetzt wieder da. Was soll ich machen? Rehasport mache ich schon. Beim MRT hat der Arzt festgestellt, dass immer noch ein Nerv eingeklemmt ist. Ich habe deshalb höllische Schmerzen. Mit freundlichen Grüßen, Martina H.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 22.01.2016

Wenn immer noch ein Nerv eingeklemmt ist müssen sie unbedingt den Neurologen oder Neurochirurgen wieder aufsuchen! Falls keine erneute Operation erforderlich ist gibt es spezielle Medikamente die den Nerv beruhigen können. Viel Erfolg!

Cihan K., 12.01.2016 - 12:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Gassen, ich habe die MRT-Bilder nun mit meiner Email-Adresse an "psm@qimoto.de" gesendet, doch bislang noch keine Antwort erhalten. Ich wollte mich nur vergewissern, ob auch alles in Ordnung ist und bitte um schriftliche Bestätigung. Mit freundlichen Grüßen Cihan K.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 14.01.2016

Sehr geehrter Hr. Kücük, hatte Ihnen bereits eine Email gesandt, Bilder sind angekommen, hier nochmal der Text: Auf den Bildern kann ich überblickend erfreulicherweise nichts gravierendes entdecken. Wenn der neurologische Befund unauffällig ist bliebe ansonsten nur eine gezielte Funktionsdiagnostik (Kraft, Beweglichkeit, EMG, Schmerzverarbeitung). Mir ist aber nicht bekannt wer dies in dieser Intensität außer uns sonst noch durchführt. Evtl. einmal in einem Schmerzzentrum in Ihrer Nähe nachfragen. MFG Mit freundlichen Grüßen

S.B., 09.01.2016 - 00:52 Uhr

Hallo, ich leide seit 3 Jahren unter starken Nackenschmerzen (Drehschmerz). Nacken- Dehnübungen und Osteopathie- Behandlung bringen nichts. Festgestellt wurde durch MRT eine Bandscheibenvorwölbung im HWS. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit die chronischen Schmerzen zu behandeln?

Carina, 04.01.2016 - 18:40 Uhr

Hallo Dr. med. Marco Gassen, ich leide seit 15 Jahren an Verspannungen der HWS und diversen anderen Symptomen, wie Schwindel, Druck oder Rauschen auf den Ohren. Des Weiteren verspüre ich ein Kribbeln in den Fingern, Schmerzen im Nacken bzw. dem gesamten Rücken, sowie Taubheitsgefühle. Außerdem habe ich Migräne mit Sprach- und Sehstörungen, die mit den Verspannungen an der HWS zusammenhängen. Ich habe in den vielen vergangenen Jahren einen Ärzte-Marathon, mit den verschiedensten Untersuchungen, hinter mich gebracht. Aber nichts und niemand konnte mir richtig helfen. Krankengymnastik, Massagen, Osteopathie halfen alle nicht oder nur für eine kurze Zeit. :-( Das letzte Röntgenbild der HWS von November 2015 zeigte, dass meine HWS eine Überstreckung hat, also gerade aufgerichtet ist. Ihr Artikel trifft zu 100% auf mich zu und ich finde es gut endlich mal etwas zu lesen, das exakt zu meinem Beschwerdebild passt. Nun meine Frage: Was kann ich tun? Was gibt es für Behandlungsmöglichkeiten? Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen, Carina

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 13.01.2016

Hallo "Carina", Schilderungen, wie die Ihrige, höre ich leider sehr oft. Das Problem ist, es gibt bei den bei Ihnen beschriebenen chronischen Beschwerden keine schnelle Hilfe (sehen wir mal von tatsächlich irgendwo vorkommenden Wundheilungen ab...). Die gute Nachricht ist: Es gibt Hilfe und die Beschwerden können sich deutlich vermindern, aber es braucht Zeit und die richtige Strategie! Passive Behandlungen (Massage, Osteopathie, etc.) helfen nicht nachhaltig! Den entscheidenden Hinweis gibt das Röntgenbild: Die zu gerade Halswirbelsäule zeigt einen Missverhältnis zwischen vorderer tiefer und hinterer Muskulatur der Halswirbelsäule. Nachhaltig wirksam sind deshalb nur regelmäßige Übungen, die dieses Verhältnis verbessern, am besten mit EMG-Biofeedback (manche Therapeuten nutzen auch eine Blutdruckmanschette). Das wichtigste: Suchen sie sich einen erfahrenen Physiotherapeuten, der mit Ihnen entsprechende Übungen erlernt, nehme Sie keine Behandlungen wahr, in der Ihre Halswirbelsäule nur behandelt wird, das hilft nicht mehr! & Dann: Üben, üben, üben: Zunächst mit einer Übung beginnen, wenn diese etwas hilft, dann mehrfach täglich durchführen, bei guter Verträglichkeit langsam weiter steigern, dann kann sich über die nächsten Monate eine deutliche Verbesserung entwickeln. Viel Erfolg!

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