Chronische Nackenschmerzen - oft falsch behandelt

Dr. Gassen

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Das Instabilitätssyndrom der Halswirbelsäule

Wiederholte Nackenverspannungen, ein Blockierungsgefühl im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule sowie eine meist zunehmende Schmerzsymptomatik sind die typischen Zeichen des Instabilitätssyndroms der Halswirbelsäule.

Zusätzlich können sich Kopfschmerzen, Schwindel, ein Schwächegefühl der Halswirbelsäule (man kann den Kopf kaum mehr halten) oder verschiedene vegetative Beschwerden entwickeln.
 
Typischerweise findet sich dieses Syndrom auch bei jüngeren Menschen, die überwiegend sitzend (am Schreibtisch oder Computer) arbeiten.

Oftmals findet sich in der Vorgeschichte auch eine Verstauchung der Halswirbelsäule, sei es durch einen Unfall oder im Rahmen eines Sturzes. Über die damit verbundene Schmerzsymptomatik entsteht eine weitere Schonung der Halswirbelsäule, die eine zusätzliche Schwäche der Muskulatur bewirkt und damit die Symptomatik auslösen kann.
 
Klassische Diagnostik mit Röntgen oft unauffällig

Typischerweise ist das Röntgenbild und auch eine Kernspintomographie (Schichtuntersuchung) zumeist unauffällig, d.h. es finden sich keine oder nur unwesentliche Zeichen einer Veränderung der Bandscheiben oder der Wirbelkörper. Als Nebenbefund wird häufig eine Fehlhaltung (Überstreckung) der Halswirbelsäule festgestellt, d.h. die Halswirbelsäule ist, von der Seite gesehen, zu gerade aufgerichtet. Die natürliche Krümmung, wie wir sie auch im Lendenbereich finden, ist aufgehoben.

Fehlbehandlungen führen zu weiterer Chronifizierung


Aufgrund der Verspannungen und des Blockierungsgefühls werden oftmals chirotherapeutische Behandlungen, Massagen und manuelle Therapie durchgeführt. Da die vorliegende Stabilitätsschwäche damit jedoch nicht verbessert wird, gelingt lediglich eine symptomatische Lockerung der Muskulatur mit nur einer kurzfristigen Linderung der Beschwerden. Patienten, die darauf angesprochen werden, berichten oft, dass die manualtherapeutischen Behandlungen, auch Chirotherapie und Massagen, als sehr angenehm empfunden werden, die Schmerzsymptomatik sich jedoch damit im Laufe der Zeit immer weniger beeinflussen lässt. Da mit diesen symptomatischen Behandlungen die Ursachen der Beschwerden nicht beeinflusst werden, kann es zu einer chronischen Schmerzkrankheit kommen.

Da sich die Beschwerden durch die schmerzbedingte Schonung der Halswirbelsäule weiter verstärken, ist die frühe und gezielte Therapie sehr wichtig, in späteren Stadien gestaltet sich die Behandlung immer schwieriger.

Die Ursachen des Instabilitätssyndrom der Halswirbelsäule

Die Schmerzen beruhen bei diesem Syndrom immer auf einer Überbeweglichkeit der Halswirbelsäule. Da aber bei Schmerzen im Schulter-/Nackenbereich oftmals nur nach Bewegungseinschränkungen gefahndet wird, wird genau diese oft übersehen.

Bei einer vermehrten Beweglichkeit (Überbeweglichkeit) ist es jedoch immer erforderlich, dass

die umgebenden Strukturen, d.h. die Bänder und Muskeln, zusätzlich den Bewegungsumfang sichern und Fehlbelastungen vermeiden.

Da die umgebende Muskulatur, insbesondere bei sitzender Tätigkeit, oftmals zu schwach ist, diese erhöhte Aufgabe zu bewältigen, entsteht eine chronische Anspannung (Verspannung) der Muskulatur, um zumindest eine gewisse Stabilität zu sichern.

Die Muskulatur reagiert dabei im Kleinen ähnlich wie ein Mensch, der sich bei Unsicherheit (z.B. vor einer Prüfung oder in einer unsicheren Situation), verspannt.

Entstehen dann zusätzlich Fehlhaltungen oder weitere Muskelschwächen, sind chronische Beschwerden, Blockierungen und weitere Symptome vorprogrammiert.

Bei Nackenschmerzen sollte deshalb in Untersuchungen immer auch besonders die Beweglichkeit und die Kraft der Nackenmuskeln exakt geprüft werden.

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Kommentare zum Artikel (97)


21.02.2017 - 22:07 Uhr

Hallo, es hat alles angefangen, als ich am...

von Sazan

... Bahnhof auf den Zug gewartet hatte und der Wind auf mein Nacken zog. Seitdem habe ich die Schmerzen. Ich war bei 5 Ärzten - alle haben gesagt, ich soll mich warm halten, hab ich immer wieder getan. Der Ortophäden meinte immer, ich soll nach 2 Wochen wieder kommen. So, dann war ich 10-mal bei der Massage, es wurde deutlich besser. Dazu habe ich die Matraze gewechselt und mir ein neues Kissen zugelegt. Sehr viel besser, aber zwischendurch kommt es noch. Da geh ich immer baden und creme mich mit Arnika ein, die extra für Hals und Nacken ist, hilft auch zur Linderung. So jetzt hab ich es wieder und liege wieder im Bett mit der Wärmeflasche. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Die Ärzte halten mich immer hin und sagen, komm nach 2 Wochen wieder. Sie röntgen auch nicht.

20.02.2017 - 22:37 Uhr

Hallo. Ich habe seitdem ich studiere diese...

von Matze

... Probleme im Nacken. Ich war bei einem Orthopäden, der geröntgt hat und meinte, gehe einfach mal nach ein paar Stunden spazieren. Davon wurde es natürlich nicht besser, aber trotzdem habe ich das versucht. Physiotherapie hatte ich schon dreimal in den letzten zwei Jahren. Ich habe es immer bei einer anderen Praxis ausprobiert, da ich dachte, es liegt vielleicht daran, wenn es nicht besser wurde. Es hat sich aber nie etwas gebessert. Beschwerdefrei wäre schön oder nur ansatzweise etwas besser wäre schon absolut etwas Gutes gewesen. Mir wird auch öfters schwindlig. Ich gehe öfters zum Fußball als Zuschauer. Da ist man auch etwas aktiv und da wird mir öfters mal schwindlig beim Anfeuern. Ich würde behaupten, dass es da auch vom Nacken kommt, da in der Zeit diese Schmerzen auch absolut stark sind. Manchmal ist es dann so, dass ich mich in der Bewegung stark eingeschränkt fühle. Ich bin 29 Jahre alt. Niemand hat den richtigen Rat. Entweder wird Physiotherapie empfohlen oder Schmerztabletten. Schön, wenn man den Schmerz damit vielleicht unterdrückt, aber ich möchte nicht mein Leben lang auf Tabletten schwören, die nicht zur Heilung beitragen. Vielleicht kann mir hier geholfen werden. Es ist so schlimm, dass es mir schwer fällt, mich zu konzentrieren. Wenn ich in der Uni sitze, dann fühlt es sich an, als würde mir jemand im Nacken sitzen und meinen Kopf festhalten bzw auch herunter drücken.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 22.02.2017
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Matze, leider ist es immer wieder das Gleiche. Es wird nicht genau untersucht und verstanden. Spazieren gehen ist sicher gut für die Seele (und kann den Nacken entspannen wenn am zuviel Sorgen oder Stress hat). In deinen Fall hat es sicher viel mit dem Sitzen zum tun. Die Nackenmuskulatur wird dabei sehr ungünstig belastet. Falls Du es noch nicht versucht hast würde ich zuerst ein Fitnessstudio probieren: Übungen für den Nacken: Crosstrainer, Armergometer, Rudergerät, jeweils 10 Min 3x/Wo. Zusätzlich Krafttraining der Schulterblattmuskel (Rhomboideen). Auf gute Haltung achten! Falls Du es nicht verträgst gleiche Übungen unter Anleitung eines Sport-Krankengymnasten! Das hilft oft schon sehr, falls nicht muß man genauer den Nacken analysieren

13.02.2017 - 13:44 Uhr

Hallo, ich leide seit einiger Zeit an Nacken- und...

von Anastasia

... Bandscheibenschmerzen, dazu kommt, dass ich ganz starken Schwindel habe. Ich kann deshalb kaum Laufen. Mein Kopf ist schwer wie Blei, ich bekomme schlecht Luft. Mein Orthopäde meinte, ich solle mich warm halten und Schmerztabletten nehmen. Es wird immer schlimmer, ich bekomme schon Panik mit Herzrasen dadurch. Osteopathie hat auch nichts gebracht. Werde wohl mal in die Klinik gehen. Ich weiß mir keinen Rat mehr, meine Beine schmerzen zudem auch noch. Selbst beim Sitzen sind die Schmerzen da.

11.02.2017 - 12:41 Uhr

Hallo, ich leide seit 6 Monaten unter starken...

von Uta

... Nackenschmerzen. Im Sept.16 wurde ein BSV C 5/C 6 und eine Vorwoelbg im MRT festgestellt. Ich wurde monatelang mit Physio, Schmerzmitteln, Akupunktur behandelt, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Ich bin seitdem krank geschrieben. Habe solche Muskelschmerzen am Hinterkopf, dass ich es nicht mehr aushalten kann. Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt und auch depressiv. Es ist ein Gefühl als wäre alles entzündet. Was kann ich noch tun?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 13.02.2017
Dr. med. Marco Gassen

Hallo, Natürlich kann ich aus der Ferne nicht abschätzen wie gezielt und intensiv die einzelnen Behandlung bisher waren. Wenn sich durch die ambulanten Behandlungen (richtige Intensität und gezielte Therapien) und die Krankengymnastik (wurde auch richtige Trainingstherapie durchgeführt?) keine nachhaltige Verbesserung eintritt sollten sie den nächsten Schritt überlegen und einen stationären Aufenthalt in einer spezialisierten Reha- oder Schmerzklinik erwägen. Gute Besserung!

09.02.2017 - 13:33 Uhr

Hallo, meine Mutter hat vor 7 Monaten ein...

von Lili

... Zahnimplantat bekommen. Sie wies den Zahnarzt an, sie nicht so weit nach hinten zu legen, der dies missachtete. Danach wär sie beinahe umgekippt, da sie mit ihrem Kreislauf zu kämpfen hatte. Kann es sein, dass er ihr Bein beim nach hinten legen etwas abgeklemmt hat oder sonstiges? Sie wacht seit 7 Monaten mit einem Katergefühl auf. Ihr ist immer schwindlig und übel. Was kann sie machen oder zu wem soll sie gehen?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 10.02.2017
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Lili so etwas habe ich schon öfters gehört, Ähnliches kann auch durch das nach hinten beugen des Kopfes beim Friseur passieren, meistens ist aber nichts schlimmes passiert. Trotzdem können dadurch die Nerven an der Halswirbelsäule gereizt worden sein. Ich würde zunächst ein Osteopath aufsuchen, falls das nicht hilft Krankengymnastik und vor allen Dingen Übungen zur Aktivierung der Muskulatur. Alles Gute!

08.02.2017 - 14:40 Uhr

Hallo zusammen! Ich habe ähnliche Symptome wie...

von Jochen

... Ihr! Angefangen hat alles vor 6 Jahren mit einem Knacken am unteren Ende der HWS. Danach langsam aufsteigendes Brennen und Druckgefühl über die Kopfmitte über die Nase und Augen sowie Schläfen. Nach einer Odysee von Ärzten und Klinikaufenthalten kam ich zum Orthopäden. MRT und Röntgen der HWS zeigten Diagnose Bandscheibenvorfälle in der gesamten HWS. Die Nerven- und Blutzufuhr ist zwischen den Wirbeln eingeklemmt. Ich habe jetzt einen Termin in der Wirbelsäulenklinik. Meine Hauptsymptome sind Brennen und Druck im Auge, an der Schläfe sowie in den Ohren, außerdem Hörstürze, Flimmern, Flackern der Augen. Zusätzlich habe ich Bewegungs- und Orientierungsstörungen und Drehschwindel sowie ein taubes Gesicht. Kann mich ab und zu nicht mehr bewegen und fühle meine Arme und Beine nicht mehr. Teilweise Krampfanfälle. Hat sich in den Letzten 3 Monaten stark verschlechtert. Es kamen noch Verspannungen der Brustwirbelsäule mit Atemnot hinzu. Das Druckgefühl und mein Sehvermögen verbessern sich, wenn meine Frau am Kopf zieht. Ich hoffe, dass der Klinikaufenthalt Besserung bringt.

31.01.2017 - 14:01 Uhr

Hallo, ich bin 33 Jahre alt und es fing bei mir...

von Nutzer

... vor 4 Monaten an. Vorher hatte ich immer mal wieder Schmerzen im Nacken-Schulter-Bereich, aber nicht so gravierend. Die Schmerzen im Nacken waren auf einmal extrem, auch die Kopfschmerzen...Plötzlich war da dieser lähmende Schwindel und das Gefühl in Watte gepackt zu sein. Ich wusste erst gar nicht damit umzugehen. Ich erlitt eine Panik-Attacke, danach beschloss ich aber, mich nicht damit abzufinden. Ich erlernte eine Atemtechniken dagegen, machte tägliche Übungen, KG, Massagen usw. Nach drei Monaten wurde der Schwindel endlich weniger. Ich kann wieder einigermaßen normal arbeiten und leben, was zuvor plötzlich alles so schwer war. Jetzt habe ich aber panische Angst davor, dass dieser schlimme Schwindel wieder kommt. Wie kann ich mich dauerhaft davor "schützen" ? Reichen regelmäßige Bewegung und Übungen aus oder könnte ich noch mehr tun? Momentan habe ich zwei Mal die Woche Rückentraining und ein Mal die Woche Massage. Mein Röntgenbild war unauffällig, der Neurologe hat auch nichts gefunden. Ich wäre froh, einen Tipp zu bekommen, denn ich möchte diese Angst vor einem Rückfall in den Griff bekomme und vor allem den Rückfall selber vermeiden. Danke!

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 31.01.2017
Dr. med. Marco Gassen

Hallo, wenn wir ganz ehrlich sind: Komplett vermeiden kann man nichts. Aber natürlich können Sie einiges dafür tun dass das Risiko einer ähnlichen Symptomatik möglichst gering ist. Sicher ein sehr gutes Zeichen ist dass sie die Beschwerden mit den Übungen und dem Training letztendlich überwinden und reduzieren konnten. Vielleicht ist es hilfreich noch einmal zu überlegen ob es im Vorfeld der akuten Beschwerden größere körperliche oder stressbedingte Belastungen gab. Wenn ja wäre es wichtig darauf in Zukunft zu achten. Es kann aber auch sein dass sich über die Zeit eine gewisse muskuläre Schwäche entwickelt hat und Sie diese jetzt gut mit regelmäßigem Training verbessern können. Oft entstehen die Beschwerden ja als Folge von zu wenig Bewegung, zu viel sitzen, zu viel Stress. Wenn sie dies auch im Alltag und am Arbeitsplatz berücksichtigen tun sie das was im Moment möglich ist. Alles Gute!

29.01.2017 - 20:12 Uhr

Ich lebe schon ca. zehn Jahre lang mit...

von Waldemar

... Beschwerden, dazu habe ich noch entzündete Augen und jeden Tag Fieberempfinden! Wer kennt solche Symptome?

07.01.2017 - 14:00 Uhr

Hallo, mein Name ist Nadine. Ich bin 24 Jahre alt...

von M.

... und war letzens beim Hausarzt, weil ich nachts manchmal mit Schwindel aufwache und oft Kopfschmerzen habe. Was könnte das sein? Die Hausärztin meinte, ich solle nochmal wiederkommen, aber da sie nun leider in Rente gegangen ist, muss ich zu einem anderen Hausarzt gehen. Meine ehemalige Ärztin meinte, ich sollte es abklären lassen, da die Schmerzen möglicherweise von der HWS kommen oder direkt vom Kopf. Was meint sie damit? Danke im Voraus für Ihre Antwort!

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 20.01.2017
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Nadine, Ich würde genau das tun was ihre Hausärztin empfohlen hat. Das ist der erste Weg! Alles Gute.

05.01.2017 - 18:54 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, welche Übungen...

von Klaus Dieter S.

... kann man im Fitness-Studio machen, um das Instabilitätssyndrom in den Griff zu bekommen oder zumindest die Schmerzen durch die Verspannungen zu vermindern? Danke für Ihre Antwort.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 20.01.2017
Dr. med. Marco Gassen

Da die Ursachen für das Syndrom sehr unterschiedlich sind, gibt es kaum pauschale Empfehlungen. Das Problem ist auch das die Nackenmuskulatur über die Übung im Fitnessstudio meist nur gering aktiviert wird. Was sie probieren können: Ruderergometer, Armergometer, Latzug, keine Übungen in denen sie mit den Händen etwas nach vorne oder oben drücken. Ansonsten besser die Übung durch ein Krankengymnasten zusammenstellen lassen. Viel Erfolg.

03.01.2017 - 09:47 Uhr

Hallo Herr Gassen, meine Freundin leidet seit...

von Volker

... Jahren an starken Verspannungen im Schulterbereich und an der HWS. Mittlerweile strahlen die Schmerzen auch in den Augenbereich und den Kieferbereich aus . Sie wurde in den letzten 10 Jahren immer wieder durch Chiropraktiker eingerenkt, davor hat sie aber mittlerweile Angst, da das Einrenken der HWS heute eher abgelehnt wird. Im Oktober 2016 bekam sie eine Atlaskorrektur, da sie eine Fehlstellung hatte, bis heute verspürt sie aber noch keine wesentliche Verbesserung. Was schlagen Sie als Therapie vor bzw. welchen Arzt könnten Sie uns empfehlen?

27.12.2016 - 22:47 Uhr

Hallo Herr Gassen, ich habe seit 7 Wochen starke...

von Alexandra

... Schmerzen im rechten Arm, im Schlüsselbein sowie in der HWS und immer eine kalte Hand. Ich kann meinen Arm nicht heben und mein Orthopäde verabreicht mir immer Cortison-Spritzen. Was ich habe, weiß er nicht. Ich muss dazu sagen, dass ich im Sommer einen Bandscheibenvorfall auf der linken Seite der HWS hatte und beim MRT wurde mir gesagt, dass ich eine Streckfehlhaltung habe. Ich habe so starke Schmerzen, dass ich total beeinträchtigt bin. Können Sie mir vielleicht helfen?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 29.12.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Alexandra, nun, zunächst sollte man herausfinden was sie wirklich haben! Wenn sie den Arm nicht heben können wäre zunächst zu prüfen ob dies wegen der starken Schmerzen nicht möglich ist oder ob sie zu wenig Kraft haben, dies könnte z.B. durch eine Nervenentzündung hervorgerufen werden. Aber auch Entzündungen in der Schulter können sich so äußern und auf den Hals ausstrahlen. Also: Am besten zunächst ein Neurologen aufsuchen der die Nerven testet, wenn dies unauffällig ist bitte die Schulter untersuchen lassen. Cortison ist keine gute DauerlösungI Besser sind in diesem Fall richtige Schmerzmittel wie sie bei chronischen Schmerzen oder Nervenreizungen genutzt werden. Am besten mit dem Hausarzt oder einem Schmerztherapeuten besprechen. Auf jeden Fall begleitende krankengymnastische und entspannende (beruhigt das Schmerzzentrum) Übungen! Leider kann ich Ihnen hier nicht direkt ein Mittel empfehlen. Gute Besserung!

15.12.2016 - 18:45 Uhr

Hallo Herr Gassen, Ihr Artikel passt zu 100%. Das...

von TB

... Problem ist, dass meine behandelnden Ärzte bisher alles getan haben, dass aus den Protrusionen in C4/5 und C5/6 nun beide zum Prolaps mutiert sind. Nach etlichen Physiotherapeuten und Reha geht es mir schlechter denn je. Konservativ geht es mit 33 Jahren mit 53 Kilo bei 1,62 m auf eine Operation zu, da nichts hilft. Nach 5 Monaten Gymnastik, Kortisontherapie, Reha, Entspannungstechniken, Osteopathentermine, Massagen stehe ich wieder am Anfang. Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Bisher hat keiner Linderung verschafft. Was wird hier übersehen?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 19.12.2016
Dr. med. Marco Gassen

Lieber /e TB; es wäre sicherlich vermessen aus der Ferne und ohne die Befunde zu kennen hierzu etwas zu sagen. Eigentlich müsste sich doch bei den Behandlungen etwas herauskristallisiert haben? Manchmal muss man wie bei einem Puzzle die einzelnen Befunde und die gesamten Verlauf zusammenlegen und auf die Details in den Wirkungen der bisherigen Behandlungen achten um zu einem möglichst schlüssigen Bild zukommen. Manchmal ist aber auch einfach die Operation die richtige Wahl, allein der Befund eines Prolaps ist aber sicher keine gute Indikation, außer es bestehen relevante Lähmungen oder Nervenstörungen. Hier wäre es gut mit einem Arzt ihres Vertrauens die Befunde und den Verlauf zu besprechen und dann weitere Schritte zu überlegen. Viel Erfolg!

13.12.2016 - 13:16 Uhr

Habe schon seit 13 Wochen Schmerzen im...

von Gabriele

... Schulter-Nacken-Bereich. Physio und Spritzen bekomme ich auch, ich hatte auch schon kurzzeitig eine Besserung verspürt. Nun habe ich aber eine Schiene für die Zähne bekommen wegen Verdacht auf CMD. Ist es normal, dass ich nach dem Tragen der Schiene (nachts) tagsüber noch mehr Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich habe?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 19.12.2016
Dr. med. Marco Gassen

Das könnte darauf hinweisen das die Schiene das zusammenpressen der Zähne verstärkt statt lindert und verändert werden sollte! Bitte mit dem Zahnarzt besprechen! MFG Gassen

06.12.2016 - 16:40 Uhr

Hallo Herr Gassen, ich habe seit Monaten...

von Christiane

... Beschwerden im Halswirbelbereich. Es fühlt sich an wie eine Blockade, wobei ich genau spüre, dass meine Halzwirbelsäule instabil ist. Auch Schwindelzustände habe ich des Öfteren. Wie komme ich jetzt an die richtige Behandlung? Muss ich zum Orthopäden gehen und ihm Ihren Bericht in Kopie vorlegen? Es muss doch endlich etwas unternommen werden. Danke für Ihre Rückmeldung. Gruß, Christiane

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 07.12.2016
Dr. med. Marco Gassen

Die Blockade kann vor überbeweblichkeit schützen. Am besten stabilisierende Übungen ( nicht nur statisch) sondern auch mit Widerständen erlernen. Dazu benötigen sie einen aufmerksamen und erfahrenen Physiotherapeuten/in. Viel Erfolg

01.12.2016 - 20:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, vielen Dank für...

von Katharina

... diesen wirklich interessanten Artikel. Ich bin 33 Jahre und leide seit Anfang August diesen Jahres an starken Nackenbeschwerden. Erst dachte ich, ich hätte mich nachts verlegen. Wie gewohnt behandelte ich also meine "Verspannung" mit einem Wärmekissen. Hier trat aber keine Besserung ein. Ich konnte den Kopf nicht mehr zur Seite neigen, nur eingeschränkt drehen und nicht in den Nacken legen. Es fühlte sich an als seinen meine Muskeln zu schwach. Ich kann den Schmerz jedoch nicht genau beschreiben. Manchmal fühlt er sich punktuell an, manchmal ziehend. Ich habe bereits Massagen, MT und Wärmetherapien hinter mir, auch habe ich zu den Beschwerden zwei verschiedene Orthopäden aufgesucht. Der erste verschrieb mit manuelle Therapie am laufenden Band, welche - wie Sie beschreiben - von mir immer als sehr angenehm empfunden wurden, jedoch nur leichte Linderung verschafften. Ich bekam eine Halskrause verschrieben, welche ich für zwei Wochen nachts anwenden musste, parallel wurden mir entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben. Auch hier leider nur leichte Besserung. Eine Therapie mit Schmerzmitteln, gespritzt in den lokalen Schmerz, lehnte ich ab. Ich wollte erst der Ursache auf den Grund gehen. Der Arzt sah aber keine Veranlassung zur weiteren Diagnostik. Der zweite Orthopäde veranlasste direkt einen MRT. Die Bilder blieben ohne Befund. Auch ein Schleudertrauma im März diesen Jahres könnte damit nicht in Verbindung gebracht werden. Alles okay, sagte er mir und riet mir in den nächsten Monaten auf meine korrekte Haltung im Alltag zu achten und die Physio eine Weile auszusetzen. Ich bin regelrecht entsetzt nun mit dem Problem weiterhin allein dazustehen, ohne eine Aussicht wie es mit diesen Schmerzen weitergehen soll. Vor vier Tagen habe ich mich erneut "verlegen", zusätzlich zum bestehenden Schmerz. Nun fühlt sich alles was in den vergangenen Monaten etwas gelindert wurde, genauso wie zum Anfang an. Der Physiotherapeut stellte eine Überbeweglichkeit fest und vermutete eine eingeklemmte Knochenhaut. Also eine bestehende Entzündung. Wie gehe ich nun am Besten weiter vor? In Berlin muss doch ein Arzt zu finden sein, der diese Problematik ernst nimmt? Herzliche Grüße

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 05.12.2016
Dr. med. Marco Gassen

Liebe Katharina, danke für Ihre Nachricht, ihre Schilderung ist leider ganz typisch. Und es ist schwierig jemand zu finden der damit gut umgehen kann. Wenn eine Überbeweglichkeit besteht und schon früher öfters Blockierung vorhanden waren hat sich jetzt die vorherige Schwäche wahrscheinlich verschlechtert. Soweit ich das aus der Ferne sagen kann: Am besten suchen sie sich einen Physiotherapeuten der mit ihnen stabilisierende Übungen erlernt (nicht nur isometrisch, d.h. drückend sondern auch in der Bewegung). Wahrscheinlich liegt auch ein zu gerade Halswirbelsäule vor, auch das musste Physiotherapeut berücksichtigen, am besten zusätzlich leichtes Gerätetraining über die Arme. Viel Erfolg!

24.11.2016 - 19:02 Uhr

Hallo, hier mal für diejenigen, die Schwindel...

von Felicitas

... haben. Ich hatte 5 Wochen lang unerträglichen Schwindel den ganzen Tag und Nacht. Konnte nur noch mit festhalten an der Wand oder Gegenständen laufen. Mein Hausarzt sagte Lagerungsschwindel, der Hals-Nasen-Ohrenarzt meinte, es sei ein unklarer Schwindel evtl. Lagerungsschwindel, der Neurologe sprach von Lagerungsschwindel - niemand hat mir ordentliche Anweisung für die Übungen gegeben. Dann im Krankenhaus meinten sie, es sei ein Neurologei-Lagerungsschwindel. Ich wurde dort behandelt und nach 1 Woche ging es mir besser. Jetzt habe ich noch starke Beschwerden an der HWS und stehe neben mir mit Kopfschmerz und Druck. Das wird jetzt zuhause mit KG und Rehasport behandelt. Leider haben sie im Krankenhaus bei einem Routine CT eine ältere Marklagerläsion entdeckt, der MRT hat die Diagnose bestätigt. Dieses macht jedoch keine weiteren Probleme. Der Bluthochdruck wird behandelt und ist im grünen Bereich, nur meine Sorgen um all dieses machen mich verrückt. Ich bin erst einmal krank geschrieben - ich habe sogar Panikattacken. Musste das einfach mal loswerden!

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 28.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Felicitas, Danke für ihren Hinweis, denn oft wird bei chronischen Schmerzen vergessen das doch erhebliche Beeinträchtigungen und Sorgen in unserem Inneren entstehen. Es ist sehr wichtig auch über die Sorgen und die Gedanken zu sprechen. Panikattacken sind nicht selten und an sich nicht schlimm, aber sehr belastend! Es ist sehr hilfreich wenn man sich in diesen Situationen einen professionellen Gesprächspartner sucht der einem helfen kann bessere Strategien zum Umgang mit den Schmerzen und den Sorgen zu finden. ( In Deutschland tut man sich damit etwas schwer, in anderen Ländern ist man da souveräner). Wenn der Hausarzt nicht weiterhelfen kann, kann er Ihnen aber meist eine gute Empfehlung aussprechen. Oft lässt sich mit einigen wenigen Gesprächen schon eine sehr große Linderung erreichen! In dem Moment wo man weiß wie man damit gut umgehen kann, geht es einem dann meistens schon viel besser! Viel Erfolg!Was leider

22.11.2016 - 15:55 Uhr

Ich wurde im Juli 2016 an der HWS C6/7 operiert....

von Frank F.

... Noch heute habe ich Nackenprobleme bis hin zu Schwindelgefühlen. Habe mehrere Ärzte aufgesucht (Neurologen, Orthopäden). Mir wurde mitgeteilt, dass die Heilung Zeit braucht. Derzeitig nehme ich Schmerzmittel ein. Kann es sein, dass ich immer noch Schmerzen habe und wie lange kann sich die Heilung oder Besserung hinziehen? Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 28.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Frank, das ist schwierig zu sagen, oder anders ausgedrückt kann sein - muss aber nicht sein. Wird es denn tendenziell immer besser? Falls es zu sehr stagniert könnte man eine Kontrolluntersuchung (MRT) erwägen, oder man muss die Behandlung intensivieren, hier kann manchmal auch ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik sinnvoll sein. Gute Besserung!

22.11.2016 - 13:01 Uhr

Der Artikel hat mir geholfen, da all das auf mich...

von Michaela

... zutrifft. Allerdings bin ich nun trotzdem ratlos und hätte gerne eine Information, welche Therapie(n) daraufhin geführt werden kann/können. Eine Auskunft wäre ganz wunderbar. Vielen Dank im Voraus!

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 28.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Michaela, die Therapie muss immer individuell erfolgen, dazu müssen sie jemand suchen der sie genau untersucht und dann ausgehend von ihren Untersuchungsergebnissen den genauen Therapieplan festgelegt.

21.11.2016 - 17:10 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich war schon beim...

von Anni

... Neurologen. Nun muss ich ein Tagebuch aufgrund der Kopfschmerzen führen und im Januar zum EEG. Bei Orthopäden wurde mir in den Muskel an Schulter und Nacken gespritzt und getapt. Ich soll Filmtabletten mit dem Wirkstoff Methocarbamol einnehmen, aber die Nebenwirkung sind bei mir heftig mit Unwohlsein, Zittrigkeit, Müdigkeit und Schwindel sowie Übelkeit und Erbrechen. Die Beschwerden verlaufen immer über mehrere Tage - das einzige, was mir immer wieder gesagt wird, ist, dass es vom Nacken und der Schulter kommt. Es wurde ein Lagerungsschwindel bei mir festgestellt, den ich selbst behandele.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 28.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Wenn die Mittel zu großen Nebenwirkungen haben sollten sie sie weglassen, vielleicht besprechen sie die Situation einmal mit einem speziellen Schmerztherapeuten!

19.11.2016 - 06:02 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und habe seit 6 Wochen...

von Anni

... Schmerzen in der Schulter und im Nacken. Ich war wöchentlich im KH, mache Krankengymnastik und jedesmal, wenn mich meine Therapeutin an der Schulter und im Nacken behandelt, habe ich in der Nacht Spannungskopfschmerze, Schwindel und Unwohlsein und das dann 2 Tage lang. Es ist so nervig, das keine Besserung eintritt.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 21.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Dann sollten Sie vorsichtshalber einen Neurologen konsultieren ! Gute Besserung!

17.11.2016 - 16:50 Uhr

Guten Tag, ich bin 36 Jahre alt, 1,70 groß und...

von Kathrin

... wiege 61 kg. Bei mir wurde vor 2 Jahren ein Bandscheibenvorfall c4 /c5 festgestellt mit einem syrinx von 7 cm . Von Schmerzen kann man nicht weiter reden, ich habe einen Druck links und rechts auf dem Kopf sowie Druck auf den Augen und Ohren und auf dem Nasenbein. Am Hals habe ich sehr schmerzhafte Muskelkrämpfe, mein Brustkorb ist immer sehr angespannt, dadurch fehlt mir oftmals die Luft, um richtig zu atmen. Meine Arme sind meistens sehr schwer und kraftlos und in meinen Beinen fehlt die Kraft und die Oberschenkel brennen. Es wird mir immer gesagt, mit Sport wird das schon . Da ich immer sehr sportlich war, wäre das kein Problem, doch ich habe keine Kraft. Was kann ich noch tun? Das ist doch echt kein Leben mehr und immer wieder wird mir gesagt, dass ich noch jung bin und das schaffe. Ich hatte viele Untersuchungen und es wurde nichts anderes gefunden. Alles fing mit einem Bandscheibenvorfall an. Vielen Dank für Ihren Rat!

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 21.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Kathrin, das ist wirklich eine schwierige Situation. Aus der Ferne ist es leider nicht gut möglich dazu sehr viel zusagen. Wenn in den neurologischen Untersuchungen wirklich alles unauffällig war, könnte natürlich auch eine vegetative Überlastung wie bei einem "burn-out" vorliegen. So oder so ist die Behandlung bei so gravierenden Beschwerden oft schwierig, am besten wäre dann ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik die sich gezielt um Sie kümmern kann! Alles Gute !

16.11.2016 - 08:05 Uhr

Hallo, ich bin 39 Jahre alt und habe starke...

von Claudia

... Nacken- und Schulterschmerzen mit Schwindelgefühl, das sich beim Stehen verstärkt. Wenn ich mich bewege, geht es einigermaßen. Beim Orthopäden hieß es, es sei alles in Ordnung. Ich haben nur Massagen verschrieben bekommen, die mir schon früher nicht viel gebracht haben. Ich habe diese Beschwerden jetzt schon 4 Jahre lang und keiner hat eine Lösung für mich.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 21.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Bei Schwindel: Hatten Sie eine Untersuchung beim Ohrenarzt, Neurologen und Augenarzt? Wenn das alles unauffällig ist und auch der Arbeitsplatz passt, Sie keine falsche Brille haben, sollte man die obere Halswirbelsäule noch einmal untersuchen, manchmal hilft die Atlastherapie. Gute Besserung!

18.10.2016 - 23:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich bin 40 Jahre...

von Tintin

... alt und ich habe seit ca 6 Monaten Probleme mit Benommenheit und Schwindel, Ohrgeräusche manchmal Sehstörungen und zunehmend Probleme im Nacken, also Schmerzen bis in den Kopf mit Ziehen an den Augen hinten. Seit ein paar Wochen auch Kribbeln und vibrieren in den Füßen. Ich hatte die letzten Monnate auch viel Stress, was mir in den Nscken ging. Angefangen hat alles mit einem Drehschwindel von den Ohrsteinchen, die ich mit bestimmten Übungen schnell in Griff bekommen habe. Nach den Übungen, die mit schnellen Bewegungen verbunden waren, begann meine Symptomatik. Vor einer Woche hat der Neurologe ein MRT vom Kopf und Nacken gemacht. Im Hirn sind weiße Punkte zu sehen, er meint, das wären Durchblutungsstörungen. In der HWS 4/5 und 5/6bis 6/7 ist eine Vorwölbung zu erkennen. Jetzt plage ich mich damit seit Monaten. Was kann man hier jetzt machen, was kann ich selbst tun? Kann ich mir Hoffnung machen, das dies wieder ausheilt? Mein Alltag ist anstrengend, da ich zwei Kinder habe (2 und 9 Jahre alt). Bin immer mehr depressiv und weiß langsam nicht mehr weiter. Liebe Grüße, Tintin

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 05.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Tintin, sorry habe mich jetzt erst wieder eingeloggt. Die Vorwölbung hat sicher keine Bedeutung, die Symptome die sie schildern sprechen eher für eine grundsätzliche Überlastung des Nervensystems, es könnte sein dass sich es dem Körper zu viel wird. Ob die Punkte eine Bedeutung haben kann ich nicht sagen. Ich glaube aber dass ihre Symptome nicht damit in Zusammenhang stehen. Wie können sie es schaffen dass ihr Alltag weniger anstrengend ist und sie mehr Zeit haben damit sich das Nervensystem erholen kann? Vielleicht wäre eine Mutter-Kind-Kur hilfreich! Lokale Behandlung der Halswirbelsäule werden nicht ausreichen! Alles Gute!

17.10.2016 - 17:00 Uhr

Hallo, ich bin 19 Jahre alt und habe fast jeden...

von Samuel

... Tag Kopfschmerzen. Manchmal kommen diese von meinem Nacken. Die Schmerzen beginnen im Nacken und dann spüre ich, dass ich Kopfschmerzen haben werde.. ich war schon beim Arzt, er hat mir ein Medikament verschrieben, dass am Anfang sehr geholfen hat, aber jetzt nicht mehr. Seit 3 Tagen habe ich Kopfschmerzen, bin nur müde und will nur liegen und schlafen. Wenn ich zum Beispiel etwas vom Boden aufheben will, tut es im Kopf so sehr weh, dass ich es nicht beschreiben kann. Es pumpt im Kopf. Ich bin doch noch so jung und kann fast nie raus wegen dieser Schmerzen..

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 21.11.2016
Dr. med. Marco Gassen

Bitte zum Neurologen gehen !

01.10.2016 - 20:33 Uhr

Bei mir wurde vertikale Arthrose im Nacken...

von Gertrud R.

... festgestellt. Mein Arbeitgeber meint, ich wäre damit volle acht Stunden belastbar. Ich arbeite im Call-Center.

28.09.2016 - 23:10 Uhr

Ich habe auch schon seit Jahren Probleme mit der...

von Gert

... Nackenmuskulatur. Bisher hatte ich keine großen Schmerzen. Seit einigen Monaten bin ich jedoch in der Bewegung eingeschränkt, d.h. die Linksdrehung geht nur bis zu einem bestimmten Punkt, das seitliche Neigen des Kopfes nach links ist nur minimal möglich. Nun habe ich auch Schmerzen am linken Schulterblatt und im linken Brustkorb, die manchmal auch an den vorderen Rippen zu spüren sind. Könnte dies alles von der HWS ausgehen? Eine ostheopathische Behandlung hat nicht geholfen. Der Muskelstrang ist immer blockiert. Was kann ich unternehmen? Vielen Dank!

20.09.2016 - 17:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Marco Gassen, ihr...

von Claudia

... Bericht oben trifft zu 100% auf mich zu. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen, bis mir einer Amitriptylin Tropfen zur Nacht verschrieben hat. Nach 3 Tagen waren meine ganzen Symptome und Schmerzen weg - es war wie im Traum. Leider hatte ich durch die Tropfen einen ständig erhöhten Puls und musste die Tropfen nach 4 Monaten wieder absetzen. Keine 2 Tage später sind die Nackenschmerzen, der Schwindel und der Tinitus zurück gekommen. Inzwischen strahlt der Schmerz in die rechte Schulter und in den rechten Arm aus. Ich habe Manuelle Therapie verschrieben bekommen (hatte bereits 15 Sitzungen), aber das hilft leider kaum. Inzwischen habe ich jeden Tag Schmerzen und meine Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Ich muss im Job fit sein, was mir durch die Schmerzen doppelt schwer fällt. Was können Sie mir raten, was muss ich machen, damit ich endlich wieder schmerzfrei bin? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüße

12.09.2016 - 18:23 Uhr

Hausmittel erweisen sich oft als sehr wirksam...

von Kate

... gegen Ischiasschmerzen – und bringen rasch Erleichterung. Das Angenehme an Hausmitteln ist, dass man kein Rezept vom Arzt benötigt und auch ohne teure Arzneimittel auskommt. Zu den einfachsten Hausmitteln zählt die Verabreichung von Erdnüssen. Die Wirkung beruht auf dem hohen Magnesiumgehalt der Erdnüsse, welcher eine entscheidende Rolle bei der Muskelentspannung spielt.

05.09.2016 - 09:48 Uhr

Hallo, ich bin 33 Jahre alt und habe seit ca. 3...

von Patricia

... Monaten nachts bzw. morgens ca. 1 Stunde lang kaum auszuhaltende Schmerzen. Zuerst begangen die Schmerzen im Nackenbereich, mittlerweile ziehen sie bis in die Finger. Die Handfläche brennt, die Finger schwellen an. Nervenleitmessung am Arm zeigte keine Auffälligkeiten, eine manuelle Therapie verschaffte keine Besserung, MRT HWS "rechts paramedian fokal betonte Protusion der Bandscheiben HW 5/6. Kein Nachweis einer spezifischen Beeinträchtigung nervöser Strukturen." Eine leichte Linderung bringt Schlafen im Sitzen. Mein Orthopäde ist noch eine Woche im Urlaub und ich kann diese Schmerzen nicht mehr aushalten. Ich bitte um Hilfe. Dankeschön!

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 08.09.2016
Dr. med. Marco Gassen

Die brennenden Schmerzen und das Anschwellen der Finger spricht für einen neuropathischen Schmerz, hier hilft wahrscheinlich im Moment nur ein entsprechendes Medikament. Am besten schnellstmöglichst mit einem Schmerztherapeuten sprechen! Gute Besserung!

01.07.2016 - 17:17 Uhr

Hallo, der Artikel klingt soweit plausibel. Leider...

von Ella

... wird aber nicht gesagt, wie die Therapie stattdessen aussehen soll. Da die meisten Ärzte offenbar dem oben dargestellten Irrtum unterliegen, ist man als Patient mit den Schmerzen vollkommen aufgeschmissen. Die oben genannten Beschwerden treffen alle auf mich zu - ich werde derzeit mit Neuraltherapie im Nacken behandelt. Ist dies auch verkehrt? Was kann ich sonst noch tun?

04.04.2016 - 08:32 Uhr

Guten Morgen, ich habe seit 6 Jahren als Folge...

von Siwar H.

... eines Autounfalls, starke Nackenschmerzen. Ich war bereits bei allen möglichen Ärzten und keiner konnte was entdecken. Der letzte Besuch war vor einem Jahr bei einem Chirurgen, der meinte, es könnten Phantomschmerzen sein, die bald von selbst heilen. Seitdem war ich bei keinem Arzt mehr, aber die Schmerzen werden immer stärker! Haben Sie vielleicht ein Tipp für mich? Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße, Siwar H.

10.03.2016 - 20:58 Uhr

Hallo, leider haben sich meine Schmerzen nach der...

von Eva L.

... zweiten Versteifungs-OP in der HWS (5/6,6/7) nicht verringert. Im Gegenteil: Sie sind schlimmer geworden! Die Schmerzen gehen bis zum BWS und ziehen bis hoch in den Kopf. Ich komme zwar gerade aus der Schmerzklinik, aber selbst danach kann ich keine Linderung feststellen. Was kann ich denn noch tun, das sich mein Gesundheitszustand endlich verbessert? Mit freundlichen Grüßen, Eva

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 16.03.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Eva, das ist eine schwierige Situation die natürlich aus der Ferne nicht wirklich zu beantworten ist. Wurden denn in der Klinik ausreichende Behandlungen durchgeführt? Waren sie dort stationär? Manchmal hilft nur noch einmal eine andere (aber nicht operative!) Schmerztherapie oder besser Schmerzklinik auszuprobieren. Habe sie einen guten Arzt vor Ort der sie betreuen kann, dies ist wichtig!

10.03.2016 - 17:58 Uhr

Hallo Herr Dr. Gassen, ich leide seit einigen...

von Markus Z.

... Jahren an Rückenbeschwerden. 1996 hatte ich einen Freizeitunfall, weshalb mein LWS 1 angebrochen ist. Seitdem bekomme ich (seit circa drei Jahren) beim Sitzen schwere Benommenheitsgefühle. Des Weiteren leide ich unter Gangunsicherheit. Seit einem halben Jahr kommt hinzu, dass ich starke Nackenverspannungen mit Kehlkopf sowie Kieferknacken links habe. Ich habe eine Biss-Schiene und Einlagen bekommen, da mein rechtes Becken 0,8 cm schief steht. Ich habe all die Beschwerden auf der linken Seite, hinzu kommt noch Augendruck, eine pelzige Zunge, meine Blutwerte sind jedoch unauffällig. Neurologisch habe ich auch bereits alles abgeklärt. Im MRT waren mein Schädel sowie Lendenwirbel unauffällig, Meinen Nerven wurde Wasser entnommen, was auch unauffällig war. D.h. sämtliche Messungen waren bis jetzt unauffällig. Meine Frage nun an Sie: Was könnte dahinterstecken? Ich bin ratlos!

03.03.2016 - 09:23 Uhr

Hallo, was kann ich tun, wenn bei einer...

von Rudolf B.

... Halswirbelsäulen-OP eine Schmerz-Therapie nicht anschlägt und die Krankengymnastik nicht hilft? Da ich nun zweimal operiert wurde und jetzt eine Platte mit 6 Schrauben drin habe und sich nichts verbessert hat, wurde wieder eine CD durchgeführt. Es wurde erneut ein Bandscheibenvorfall an meiner Halswirbelsäule festgestellt. Der behandelnde Arzt sagt, ich könnte nicht mehr arbeiten, der Gutachter meint jedoch, ich könnte leichte Tätigkeiten bis zu 6 Stunde am Tag übernehmen. Meiner Meinung nach kann ich weder leichte noch schwere Tätigkeiten übernehmen, da meine Schmerzen permanent sind und auch nicht besser werden. Was kann ich denn noch gegen die Schmerzen tun?

15.02.2016 - 11:24 Uhr

Hallo Herr Dr. Marco Gassen, dieser Artikel und...

von Achim

... auch die Kommentare sprechen mir aus der Seele. Ich bin (erst) 21 (Büroarbeiter), habe jedoch seit einem Jahr Probleme mit meiner HWS und dies nach 3 Migräneanfällen. Alle Untersuchungen sind unauffällig außer das Röntgenbild "Steilstellung der HWS". Therapien brachten keinen Erfolg, nur kurze Linderung. Ich habe einen Druckschmerz in Höhe des 1 und 2 Halswirbels und zwar dauerhaft. Diese Spannung zieht nartürlich auch in den Hinterkopf. Ich wache morgens mit einem "Schweregefühl+Druckgefühl" in diesem Bereich auf, drehe ich den Kopf nach Links knackt es relativ laut, nach und nach verschwindet der Druck nach dem Knacken, aber der Schmerz bleibt. So ist das täglich. Je länger mein Arbeitstag desto heftiger werden die Schmerzen sowie die Benommenheitsgefühle. Außerdem treten Unwohlsein in diesen Regionen auf, dazu ist meine Kopfhaut sehr empfindlich, eine Mütze kann ich beispielsweise gar nicht mehr tragen, weil der Druck, der von der Stelle kommt durch die Mütze verstärkt wird. Bewegung verschafft Linderung. Eine Osteopathin habe ich bereits aufgesucht, jedoch aber mit keinerlei Erfolg oder neuen Erkenntnisse. Meine Lebensqualität hat sich arg verschlechtert durch die täglichen Schmerzen. Es ist keine Besserung in Sicht.

25.01.2016 - 15:29 Uhr

Ich hatte vor 9 Monaten eine HWS OP mit 2 fidji...

von Birgit B.

... cages. Seitdem habe ich nur noch Schmerzen. Trotz verschiedener Ärzte und Physiotherapie ist keine Besserung in Sicht. Der jetzige Schmerzthetapeut meinte, dass ich nochmal 6 manuelle Therapien benötige und anschließend die Schmerztabletten absetzen kann. Ich weiß nicht mehr weiter.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 28.01.2016
Dr. med. Marco Gassen

Falls ambulant keine wesentliche Besserung eintritt sollten Sie evtl. mit ihrem Schmerztherapeuten über eine stationäre Behandlung sprechen. Gute Besserung.

20.01.2016 - 15:47 Uhr

Ich hatte schon 2 Mal eine HWS-OP. Anschließend...

von Martina H.

... war ich auch in Reha, aber die Schmerzen sind jetzt wieder da. Was soll ich machen? Rehasport mache ich schon. Beim MRT hat der Arzt festgestellt, dass immer noch ein Nerv eingeklemmt ist. Ich habe deshalb höllische Schmerzen. Mit freundlichen Grüßen, Martina H.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 22.01.2016
Dr. med. Marco Gassen

Wenn immer noch ein Nerv eingeklemmt ist müssen sie unbedingt den Neurologen oder Neurochirurgen wieder aufsuchen! Falls keine erneute Operation erforderlich ist gibt es spezielle Medikamente die den Nerv beruhigen können. Viel Erfolg!

12.01.2016 - 12:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med. Gassen, ich habe...

von Cihan K.

... die MRT-Bilder nun mit meiner Email-Adresse an "psm@qimoto.de" gesendet, doch bislang noch keine Antwort erhalten. Ich wollte mich nur vergewissern, ob auch alles in Ordnung ist und bitte um schriftliche Bestätigung. Mit freundlichen Grüßen Cihan K.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 14.01.2016
Dr. med. Marco Gassen

Sehr geehrter Hr. Kücük, hatte Ihnen bereits eine Email gesandt, Bilder sind angekommen, hier nochmal der Text: Auf den Bildern kann ich überblickend erfreulicherweise nichts gravierendes entdecken. Wenn der neurologische Befund unauffällig ist bliebe ansonsten nur eine gezielte Funktionsdiagnostik (Kraft, Beweglichkeit, EMG, Schmerzverarbeitung). Mir ist aber nicht bekannt wer dies in dieser Intensität außer uns sonst noch durchführt. Evtl. einmal in einem Schmerzzentrum in Ihrer Nähe nachfragen. MFG Mit freundlichen Grüßen

09.01.2016 - 00:52 Uhr

Hallo, ich leide seit 3 Jahren unter starken...

von S.B.

... Nackenschmerzen (Drehschmerz). Nacken- Dehnübungen und Osteopathie- Behandlung bringen nichts. Festgestellt wurde durch MRT eine Bandscheibenvorwölbung im HWS. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit die chronischen Schmerzen zu behandeln?

04.01.2016 - 18:40 Uhr

Hallo Dr. med. Marco Gassen, ich leide seit 15...

von Carina

... Jahren an Verspannungen der HWS und diversen anderen Symptomen, wie Schwindel, Druck oder Rauschen auf den Ohren. Des Weiteren verspüre ich ein Kribbeln in den Fingern, Schmerzen im Nacken bzw. dem gesamten Rücken, sowie Taubheitsgefühle. Außerdem habe ich Migräne mit Sprach- und Sehstörungen, die mit den Verspannungen an der HWS zusammenhängen. Ich habe in den vielen vergangenen Jahren einen Ärzte-Marathon, mit den verschiedensten Untersuchungen, hinter mich gebracht. Aber nichts und niemand konnte mir richtig helfen. Krankengymnastik, Massagen, Osteopathie halfen alle nicht oder nur für eine kurze Zeit. :-( Das letzte Röntgenbild der HWS von November 2015 zeigte, dass meine HWS eine Überstreckung hat, also gerade aufgerichtet ist. Ihr Artikel trifft zu 100% auf mich zu und ich finde es gut endlich mal etwas zu lesen, das exakt zu meinem Beschwerdebild passt. Nun meine Frage: Was kann ich tun? Was gibt es für Behandlungsmöglichkeiten? Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen, Carina

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 13.01.2016
Dr. med. Marco Gassen

Hallo "Carina", Schilderungen, wie die Ihrige, höre ich leider sehr oft. Das Problem ist, es gibt bei den bei Ihnen beschriebenen chronischen Beschwerden keine schnelle Hilfe (sehen wir mal von tatsächlich irgendwo vorkommenden Wundheilungen ab...). Die gute Nachricht ist: Es gibt Hilfe und die Beschwerden können sich deutlich vermindern, aber es braucht Zeit und die richtige Strategie! Passive Behandlungen (Massage, Osteopathie, etc.) helfen nicht nachhaltig! Den entscheidenden Hinweis gibt das Röntgenbild: Die zu gerade Halswirbelsäule zeigt einen Missverhältnis zwischen vorderer tiefer und hinterer Muskulatur der Halswirbelsäule. Nachhaltig wirksam sind deshalb nur regelmäßige Übungen, die dieses Verhältnis verbessern, am besten mit EMG-Biofeedback (manche Therapeuten nutzen auch eine Blutdruckmanschette). Das wichtigste: Suchen sie sich einen erfahrenen Physiotherapeuten, der mit Ihnen entsprechende Übungen erlernt, nehme Sie keine Behandlungen wahr, in der Ihre Halswirbelsäule nur behandelt wird, das hilft nicht mehr! & Dann: Üben, üben, üben: Zunächst mit einer Übung beginnen, wenn diese etwas hilft, dann mehrfach täglich durchführen, bei guter Verträglichkeit langsam weiter steigern, dann kann sich über die nächsten Monate eine deutliche Verbesserung entwickeln. Viel Erfolg!

14.12.2015 - 17:11 Uhr

Seit ungefähr 4-5 Monaten plagen mich Schmerzen...

von Cihan K.

... im Nacken- und Halsbereich. Wodurch der Schmerz verursacht wurde, kann ich zwar nicht wirklich sagen, jedoch habe ich vor 4-5 Monaten viel Sport getrieben. Ich ging 2x die Woche Joggen und machte 3x Krafttraining mit körpereigenem Gewicht und habe auch viel mit Leichthanteln trainierte. Auffällig war, dass der Schmerz eigentlich erst dann anfing, als ich mit den Leichthanteln eine Übung machte, die dafür gedacht war die Nackenmuskeln zu trainieren. Höchstwahrscheinlich war es diese Übung, die dann schließlich das Fass zum überlaufen brachte. In Folge dessen konnte ich für einige Tage den Nacken/Kopf kaum bewegen und lag dementsprechend im Bett. Für gewöhnlich hatte ich leichte Nackenverspannungen oder auch Nackenschmerzen mit einer Wärmflasche ganz gut selber behandeln können, jedoch war dies in diesem Fall nicht ausreichend. Nachdem ich im Internet nachforschte, wie ich mir selber Abhilfe schaffen kann, stieß ich auf eine Seite. Auf dieser habe ich herausgelesen, dass es unterschiedliche Arten von Nackenschmerzen gibt. In meinem Fall war es wohl eine Entzündung, die ich durch Abkühlung gut lindern konnte. Nichtsdestotrotz war der Schmerz nicht komplett verheilt, weshalb ich also zu einem Arzt (Allgemeinmediziner) ging. Dieser verschrieb mir nur Schmerzmittel und sagte mir, dass ich auf jeden Fall den Kopf immer bewegen müsse und mich von Computerarbeiten und dergleichen fernhalten solle, da dies den Nacken versteift. Doch selbst nach einer Woche verbesserte sich meine Lage nicht, wodurch ich mich entschied zu einem weiteren Arzt zu gehen (ein weiterer Allgemeinmediziner). Der zweite Arzt wiederum meinte, dass ich in letzter Zeit einfach zu viel Sport gemacht hätte und ich sowohl körperliche, als auch seelische Ruhe bräuchte, um zu genesen. Gesagt, getan! Doch auch nach 1-2 Monaten kompletter Pause verheilten die Nackenschmerzen nicht. Schließlich musste ich studiumsbedingt nach Japan reisen und ging auch hier zu zwei weiteren Ärzten. Zunächst war ich bei einem Orthopäden, der nach dem Röntgen meinte, dass der Ursprung meiner Schmerzen durch meine schlechte Körperhaltung entstanden sei. Durch regelmäßige Krankengymnastik würde das aber von alleine verschwinden. Doch auch nach 1-2 Monaten regelmäßiger Krankengymnastik änderte sich mein Zustand nicht. Zeitgleich ging ich zu einem Neurologen. Dieser wiederum konnte trotz Röntgen und MRTs keine Anomalien bei mir feststellen und verschrieb mir 3 Medikamente. Das erste Medikament sorgte dafür, dass sich die Venen weiten, damit das Blut für die Muskelregeneration besser fließt. Das zweite Medikament sorgte dafür, dass ich besser einschlafen konnte, da ich durch meine Schmerzen und meine seelische Unruhe in einigen Nächten nicht schlafen konnte. Beim dritten Medikament handelt es sich um eine Creme, die ich auf die betroffenen Stellen einreiben sollte, um die Schmerzen zu lindern. Durch weitere Eigenrecherche und die Bestätigung des Neurologen konnte zusätzlich festgestellt werden, dass der linke Halsmuskel, der sogenannte Sternocleidomastoid, bei mir besonders auffällig ist, da dieser beim Anspannen in einen dauerhaften zuckenden Zustand gerät. Der rechte Muskel jedoch nicht. Dies sind nun alle Ereignisse, die ich, so gut es ging, zusammengefasst habe. Ich würde es wirklich sehr zu schätzen wissen, wenn Sie mir weiterhelfen könnte, da ich hier in Japan mit meinem Latein am Ende bin. Um ehrlich zu sein, habe ich Angst, dass diese Krankheit mich für den Rest meines Lebens verfolgen wird. Mit freundlichen Grüßen Cihan K.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 21.12.2015
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Hr. Cihan, Das ist die wirklich eine sehr einschränkende und schwierige Situation. Sind die MRT-Bilder wirklich unauffällig? Aus der Ferne kann ich das leider weiter nicht beurteilen, wenn sie möchten schaue ich mir aber gerne die MRT-und Röntgenbilder noch einmal an. Sonst wäre eine Untersuchung bei einem HWS Spezialisten erforderlich. Bei Bedarf können Sie sich an die Anmeldung unserer Praxis wenden (psm@qimoto.de).

09.11.2015 - 13:24 Uhr

Hallo. Genau der Bericht oben passt von den...

von Daniel

... Symptomen her zu meinem Beschwerdebild. Allerdings steht dort nicht wie behandelt werden sollte? Daher meine Frage: Ich leide seit über einen Jahr an Nacken- und Schulterschmerzen mit ziehenden Hinterkopfschmerzen. Laut MRT-Bericht gab es 2 kleine Vorwölbungen in HWS 5/6 und einmal BWS. Aber ob das jetzt Ausschlag gebend für die täglichen Verspannungen und Kopfschmerzen ist sei dahingestellt? Ich habe schon einmal Spritzen in Nähe der Bandscheibe bekommen, Physio und Rehasport wurden auch probiert. Wäre für Ratschläge dankbar.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 10.11.2015
Dr. med. Marco Gassen

Hallo, lassen Sie doch einmal die Kraft der Halsmuskeln messen (ist in speziellen Rehazentren oder Arztpraxen möglich) - Vielleicht besteht ein deutliches Defizit. Die Halsmuskulatur wird mit den üblichen Übungen im Rehasport und in der Physiotherapie nämlich oft nicht ausreichend erreicht bzw. gekräftigt. Falls die Werte unauffällig sind es sollte eine ausführlichere Untersuchung mit EMG erfolgen.

11.10.2015 - 23:13 Uhr

Hallo Leute, ich habe folgendes Problem: Seit 4...

von Mustafa

... Tagen habe ich sehr starke Nackenschmerzen. Am Anfang habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Habe es mit einer Wärmesalbe versucht und Wärmflasche. Es wurde aber nicht besser, sondern immer schlimmer. Vor zwei Tagen war ich beim Arzt, sie hat mir Antibiotika verschrieben. Ich war die letzten zwei Wochen angeschlagen (Hals- und Kopfschmerzen). Kann es sein, dass es daran liegt? Manchmal sind die Schmerzen so stark, dass ich mich sogar schwer tue, zu essen und zu sprechen. Beim Gähnen (vor allem beim Mund zu machen) schmerzt es. Der Schmerz wird so unerträglich, dass ich richtig stöhnen muss. Schmerzen gehen vom Hals bis zum rechten Schulterblatt runter. Ist es was Schlimmes oder nur eine Verspannung? Hatte jemand von euch ähnliche Beschwerden?

09.10.2015 - 13:40 Uhr

Sie beschreiben die Krankheit zwar ausführlich...

von Karina

... aber eine angemessene Therapie wird nicht erwähnt. Wie kann den Betroffenen, mich eingeschlossen, denn nun geholfen werden?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 12.10.2015
Dr. med. Marco Gassen

Nun, das Wichtigste ist die ausführliche Untersuchung. Hier muss zunächst festgestellt werden wo die wichtigsten Auffälligkeiten liegen. D.h. wie ist die Haltung, Beweglichkeit, die Kraft und die muskuläre Koordination? Wie funktioniert die Muskelansteuerung, Wie sind die Belastungen am Arbeitsplatz? Zumeist werden alle Bereiche in unterschiedlicher Intensität betroffen sein, in der Regel wird dann mit einer Behandlung der größten Störung, z.B. einer zu geraden Ausrichtung der Halswirbelsäule, begonnen. Die Therapie muss also für jeden Patienten sehr individuell anhand der Untersuchungsergebnisse geplant werden, eine einfache Methode oder Übung die bei allen Patienten hilft gibt es leider nicht.

04.10.2015 - 13:55 Uhr

Ich leide seit einem Jahr unter verspannnten...

von Susanne

... Halswirbeln. Schwindel, Benommenheit, seit neuestem Sehstörungen gehören zu meinem Alltag. Bin komplett neurologisch usw untersucht, alles ok. Was kann ich tun um endlich wieder ein normales Leben führen zu können? Osteopath, Massagen...brachten auch keinen Erfolg. Denke noch an Akupunktur?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 12.10.2015
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Susanne, Gibt es ein Röntgenbild der Halswirbelsäule im Stehen? Ist die Halswirbelsäule vielleicht zu gerade ausgerichtet? Dies könnte für eine muskuläre Dysbalance sprechen, dann könnte eine neurophysiologische Trainingstherapie helfen. Akupunktur ist sicher nicht verkehrt und einen Versuch wert, wird bei einer Fehlhaltung oder Kraftschwäche aber nicht anhaltend helfen.

03.09.2015 - 18:13 Uhr

Hallo, auch ich gehöre zu den Geplagten. Ich...

von Reiner

... sollte bereits eine Stärkung der Nackenmuskeln an einem Gerät vornehmen. Kostet 50 Euro pro 10 Minuten. Ist das sinnvoll?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 08.09.2015
Dr. med. Marco Gassen

Nun das muss ja ein super Gerät sein! Die entscheidende Frage ist: Wurde denn vorher ein Kraftdefizit festgestellt? Wenn ja die hoch ist es ? Wurden auch die anderen Parameter abgeklärt? Nach meiner Erfahrung macht ein Krafttraining nur Sinn wenn es in ein Gesamtkonzept dass u.a. auch die Muskelansteuerung (“ Ihr Softwareprogramm") und die individuelle Haltung und Arbeitssituation berücksichtigt

23.04.2015 - 20:02 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, Ihre...

von Barbara

... Beschreibungen passen perfekt auf meine Situation. Habe seit Jahren immer wieder HWS/BWS Blockaden, insbesondere Th1. MRT-Aufnahmen sind unauffällig. Die Blockaden führen zu Dauer(Kopf)schmerz und sehr heftiger Migräne. Ich übergebe mich dann 2 Tage nonstop. Es ist unerträglich. Schmerzmittel helfen nicht groß. Bin bei einem Chiropraktor in Behandlung, der die Schmerzen aber immer nur für wenige Tage beheben kann, dann geht es wieder von vorne los. Können Sie mir evtl (im Frankfurter Raum) einen Spezialisten empfehlen? Vielen Dank und beste Grüsse, Barbara

03.04.2015 - 16:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr Gassen, auch auf mich...

von Konstanze

... würde die Titelbeschreibung perfekt passen. In der Vergangenheit sind mir mehrere Unfälle passiert; 1.in einem Freizeitbad auf Steilrutsche am Absprung mit Hinterkopf aufgeprallt- kurze Ohnmacht-Kopfschmerzen, 2. Auffahrunfall mit Schleudertrauma; 3.Treppensturz dabei den Kopf zur Seite geknickt und an Treppenpfosten sowie auf Pflaster geprallt. Nun beobachte ich schon mehrere Jahre immer wieder mal Kopfschmerzen, Hinterhauptschmerz, Schulter-Arm Schmerz mit Brennen im rechten Oberarm. Sehstörungen, wie Doppelbilder,Schielen und nachgewiesene Gesichtsfeldeinschränkungen (Rest Ca.35%) Ohrgeräusche (Tinnitus diagnostisch ausgeschlossen) Kiefergelenksblockaden und -verspannungen. HWS wurde in 6 OPˋs mit BSP versehen und versteift von C4-C7. Trotzdem danach keine bis kaum Besserung eingetreten. Ungünstige Bewegungen führen zu Schwindel, Gangunsicherheit sowie teilweise Somnolenz. Hohe Dosen Morphin (tgl.160mg) helfen mir nur wenig. Physiotherapie ist ständig verordnet, welche die Symptome oft verschlimmert. Dienstag, den 07.04.2015 gehe ich in die Klinik u.a. auch zur Abklärung dieser Problematik. Meine Frage; kann eine solche KGI operiert, bzw. fixiert werden? Wenn diese Symptome schon viele Jahre bestehen, greift da überhaupt noch eine Therapie oder OP? Wo gbt es "den"Spezialisten für KG- Instabilität? Für helfende Ratschlge wäre ich Ihnen sehr dankbar. MFG Konstanze

24.03.2015 - 07:35 Uhr

Hallo ich habe dieses Problem seit vier Jahren mit...

von Batel

... den gleichen Symptomen bisher hat nichts geklappt.... Kann man das operieren lassen? Und wenn ja, hilft das? Hat jemand von euch sich darüber informiert??

23.03.2015 - 06:41 Uhr

Mein Mann hat seit Oktober so richtig massiv...

von susi

... Nackenschmerzen. Er hält seinen Kopf immer nach vorn gebeugt, ihm ist schwindlig, er ist schwach und hat seit Januar 2015 16 Kilo abgenommen, körperlich ist alles OK, er ist in der Klinik, wie kann man ihm helfen? Habe einen Termin beim Orthopäden

18.03.2015 - 21:20 Uhr

Alles was beschrieben wurde, trifft bei mir zu....

von B

... Der letzte Satz - Kraft der Nackenmuskeln prüfen, gut, aber welcher Arzt macht das?

03.03.2015 - 16:31 Uhr

Hallo.Ich habe seit 8 Jahren täglich...

von Kristin

... Kopfschmerzen, teils mit Übelkeit und Schwindel, dazu Kieferschmerzen und extreme Nackenschmerzen. War ich beim Chiropraktiker oder Osteopathen ist es kurzzeitig besser. Schulmedizinisch gesehen findet keiner etwas. Ich bin so verzweifelt, meine Lebensqualität ist gegen Null mittlerweile und ich weiß nicht mehr weiter. Die Beschreibung hier passt komplett.Was kann ich noch tun?

25.02.2015 - 11:52 Uhr

Ich habe das gleiche Problem.Alles durch bis hin...

von Ellen

... zur Klangschalen Therapie. Werde noch verrückt. Atembeschwerden. Bekomme immer Schübe den Nacken hinauf. Angstattacken. Grausam.Atlas wurde von Osteopath eingrenkt.Kein Doktor kann helfen. LG

16.02.2015 - 03:08 Uhr

Hallo.Ich beschreibe mal was mein Problem ist.Ich...

von Christoph

... habe seit Monaten jeden Tag das gleiche Problem. Mein Nacken und Rücken sind jeden Tag verspannt.Zudem wenn ich mich von links nach rechts bewege höre ich ein knirschen wie Zwiback wo man runterriest.Außerdem wen ich den arm um 360 Grad bewege höre ich ein aneinnander reiben bei den Muskeln wie ein Überspringen wie beim Kugellager. Außerdem habe ich das gefühl das hinten beim Hals es sich manchmal schwer anfühlt.Manchmal fühle ich mich trotz ausgschlafen,müde. ich weis nicht ob das ne rolle spielt,aber ich erwähne das trotzdem.ich hatte zuvor mehren Wochen das Gefühl keine Luft mehr bekommen zu haben,die Luft war für ne kurze Zeit Weg.Danach als ich wieder schlafen konnte,war ich für 3 Wochen ständig verschleimt gewesen.Und danach kam das wie ich oben beschrieben hatte was ich bsiher gemacht habe.Ich bewege mich hin und her,strecke mich nach oben und unten.kann etwas die starke verspannung lösen aber sie kommt am nächsten tag wieder.Ich gehe jede Woche Krankengymastik.Sie hat mir erzählt wenn man den knoten nicht löst ,wird er imemr größer bis man ihne nimmer behandeln kann,sie hat warscheinlich recht oder? Was würden Sie mir empfehlen?

06.02.2015 - 09:14 Uhr

Welches Medikament würde den helfen? Bin schon in...

von Sebastian

... der Klinik deshalb, leider ist hier noch kein richtiges gegeben wurden was hilft. Eine infos von ihnen könnte ich nutzen um die Ärzte zu informieren. Bitte um Antwort

29.01.2015 - 15:53 Uhr

Ich habe schön länger Verspannungs Kopfschmerzen...

von Ralf

... und der Nacken schmerzt so stark das mein Gesicht taub wird und die Augen flimmern ohredruck mit pfeifen und keiner kann mir helfen hab alles ausprobiert und mittel genommen nichts hilft. Haben sie einen Rat? Ich bin so gar schon beim Chiropraktiker -Osteopathie. Und Massagen bekomme ich auch aber die Muskel am Hals sind so fest.gibt es da keine Spritzen das man die tiefen hals muskel lockern kann. Mfg.Gurr.

14.01.2015 - 05:56 Uhr

Habe seit jahren starke Schmerzen im Bereich der...

von Silke

... hws es geht soweit das ich Schwindel, Schwäche, starker druck Schmerz im Hinterkopf, schlaf Störungen hab seit ein paar Tage is es unerträglich.Hab Massagen, Therapie, alles schon hinter mir, nehme regelmäßig Schmerzmittel.Was kann ich noch tun?

13.01.2015 - 20:10 Uhr

Hallo Herr Dr.med. Marco Gassen Versuche mich...

von Conny

... kurz zu halten..seit 2004 habe ich HwS Scherzen 24 Std am Tag. re. Aussstrahlung Brustbein,untere Schulterspitze..2008 wurde dann endlich Operiert..ein Osteoidosteom 7 Hwk. Das re. Fasettengelenk wurde mit entfernt. Die Schmerzen blieben lange weiterhin. 2010 wurde ein Rezidiv entdeckt das mit einer Radiofrequenzablatio operiert wurde. Die ganzen Jahre war ich ständig beim Arzt viele BTM s und Therapien bekommen war aber bis heute nie Schmerzfrei. Jede zu starke Drehung, Oberkörper HWS, Druck von aussen durch Anlehnen Massagen,Strom, Fango, Rückenschule Dehnungsübungen bringen mir tagelang noch Stärkere Schmerzen bei,bis es sich wieder Beruhigt hat.Der re. Schultermuskel ist seit der Op viel kleiner und es wurde an der Operierten stelle Arthrose festgestellt. Ich nehme immer noch in geringen Dosen Tabletten, habe aber trotzdem ständig Schmerzen. Das hat mich zu einem anderen Menschen gemacht. Habe Sie vielleicht eine oder gerne auch mehrere Antworten was ich noch tun kann? Der Rezidiv ist noch da aber duch die Radiofrequenzablatio seither nicht meht gewachsen. Meine frage an meinen Neurochirurgen war ob man das Rezidiv entfernet. Er sagte das er das nicht mach weil das Risiko zu groß sei! Weiß bis heute nicht was meine Risiken mit dem Rezidiv und dem fehlenden Fasettengelenk sind. Würde mich über eine Antwort riesig freuen. Vielen Dank...Conny

04.01.2015 - 19:11 Uhr

Hallo, ich habe seit etwa 15 Jahren permanente...

von Daniela

... Schmerzen/starke Verspannungen im Nackenbereich mit Kopfschmerzen, Rückenschmerzen etc.Ich fühle mich ständig benommen von den ständigen Schmerzen und weiß gar nicht mehr wie es ist schmerzfrei zu sein. Habe bereits viele Therapieformen ausprobiert (Autogenes Training, Rückenschule, Physiotherapie, Osteopathie, Massage, Schmerzmittel, Spritzen, Schröpfen, TCM, etc.) Welche Behandlung können Sie mir empfehlen (habe mich in dem Beschwerdebild des Instabilitätssyndrom der Halswirbelsäule wiedergefunden)? Vielen Dank und beste Grüße

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Daniela, wenn sie bereits so viele Behandlungen ausprobiert haben und sich in den beschriebenen Symptomen wieder finden, sollten Sie als erstes einmal die Kraft ihrer Nackenmuskulatur überprüfen lassen. Dies wird miest in verschiedenen Rehazentren durchgeführt, am besten fragen Sie vor Ort nach einer computergestützten Kraftmessung der Nackenmuskulatur.

15.12.2014 - 14:28 Uhr

hallo, habe angststörung, oft anspannung am...

von elisabeth

... brustbereich, magen. verspannungen am nacken, hinterkopf bis starke kopfschmerzen bis zu starke kieferschmerzen, ganzes gesicht so angespannt. Habe oft viele schmerzen am kiefer, nehme auch immer regelmäßig die bissschiene am abend. bin oft so angespannt und habe grosse angst. da spannt sich alles so an. Mache regelmäßig atemübungen und muskelregulation nach jacobson. Aber ganz gehts nicht weg. Gibts da was man noch dagegen tun kann?

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Elisabeth, die Atemübungen und die Muskelregulation nach Jacobson sind schon gute Möglichkeiten. Wenn sich mit den Schmerzen auch starke Anspannungen und Sorgen einstellen hat sich neben der Symptombehandlung oft auch ein verhaltenstherapeutisches Training bewährt. Es können Ihnen spezialisierte Schmerztherapeuten, diese Arbeiten meistens in so genannten Schmerzzentren, weiterhelfen.

10.12.2014 - 14:39 Uhr

Schlusswort; Entspannung , leichte Übungen fur...

von kidala

... Nacken starkung .Hatte selbst uber jahren richtig slimm sehestorung horverlust taubheitsgefuhl am kopf gesicht und schwindel jetzt ist von 100% etwa 20% Beschwerden geblieben Nicht faul sein nicht aufgeben .weiter machen !!!@

28.11.2014 - 07:56 Uhr

Hallo ich habe diese ständigen und sehr starken...

von Werner

... Nackenschmerzen. Die Schmerzen sind so stark, das ich Erbrechen muss. Wer kann mir helfen.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Werner, wenn sich zusätzlich zu den Nackenschmerzen vegetative Symptome wie z.B. Erbrechen einstellt, muss immer auch an eine neurologische Ursache, z.B. an eine Migräneform gedacht werden. Ich würde eine spezialisierte Untersuchung bei einem auf Migräne spezialisierten Neurologen empfehlen.

24.11.2014 - 14:37 Uhr

Ich möchte mal was wissen mein Neurochirug sagt...

von klaus

... zu mir das meine Nackenschmerzen nicht von Einengung des spinalkanalstenose kommt,das sind gronische Nackenschmerzen nun meine frage ,kann das stimmen? Mit freundlichen grüßen klaus

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 12.12.2014
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Klaus, natürlich haben auch chronische Nackenschmerzen Ursachen, wenn der Neurochirurg eine Einengung der Nerven ausschließt sollte die Haltung, die Kraft und die Muskelansteuerung (mit einem EMG ähnlich wie bei einem EKG) überprüft werden. MFG Gassen

20.09.2014 - 15:36 Uhr

Welche Übungen soll ich selbst machen, um die...

von Alexandra T.

... umgebende Muskulatur zu stärken?

12.09.2014 - 16:47 Uhr

Ich habe Schmerzen im Nacken/Schulterbereich seit...

von Paty

... 5 Monaten. Meine Röntgenbilder sind unauffällig. Ich bekomme Massagen mit Ultraschall,TENS und manuell. Anschliessend ein paar Übungen. Ich nehme Vitamin B Komplex. Ist das die richtige Behandlung? Ich freu mich auf Antworten Grüsse

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 12.12.2014
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Paty, wichtig ist die Ursache der Schmerzen zu verstehen, um eine gezielte Behandlung einzuleiten. Ein unauffälliges Röntgenbild reicht dann noch nicht aus, wie ist die Haltung der Wirbelsäule, ist die Halswirbelsäule vielleicht zu gerade? Wurden denn die Kraftwerte der Nackenmuskeln überprüft? Oft helfen Massagen zur Entspannung, können aber nicht nachhaltig die Stabilität der Halswirbelsäule verbessern. MFG Gassen

16.07.2014 - 13:52 Uhr

Hallo zusammen, nachdem bei mir viele Jahre...

von Jeannine

... Schmerzen im Bereich der LWS und oberer Rücken auftraten und sogar mitlerweile neurologische Probleme damit verbunden waren, versuchte ich es mit Yoga (geht auch ohne Ommm :o). Die Übungen kräftigen und dehnen sämtliche Muskeln im Körper. Nach dem 2. Kind hatte ich wenig Zeit, also auch um weiterhin zu trainieren und siehe da, dasselbe Dilemma. Werde mich wohl wieder aufbequemen müssen! Versuch macht also klug. viel Spass und sportliche Grüße von Jeannine

21.06.2014 - 10:12 Uhr

Ja genau das habe.es kam bei mir ca.1 jahr nach...

von Kathyli

... einem halswirbelschleidertrauma als ich was schweres gehoben habe.befund im kernspin war unauffällig aber die muskulatur linksseitig ist immer verspannt seit 7 jahren ich bin seit dieser zeit immer mit nackenschmerzen unterwegs.es war früher mal so schlimm dass ich den kopf komplett schief hatte und nicht mehr bewegen konnte kreislaufprobleme also schwindelig kam sehr schlimm.durch massagen wurde es besser kopf wurde wieder relativ grade aber ich lasse seit circa 5 jahren nicht mehr behandeln es geht so einigermaßen.vor kurzem aufgrund anderer beschwerden wurde eine ct gemacht wo man die schiefhaltung im nacken auch wieder gesehen hat.ich muss eigentlich alle paar minuten damit knacken um es zu lockern.manchmal wird mir auch nach dem lockern der muskulatur durch selbstmasssage schwindelig.nun die frage was mache ich denn gegen diese überbeweglichkeit der wirbelsäule.der artikel ist ja ziemlich gut hat meinen fall wie im bilderbuch geschrieben nur was tut man dagegen...muskeltraining dieser stelle ode physiotherapie..oder hilft nur eine op?festigt sich denn die wirbelsäule irgendwann mal wieder in einen normalzustand.schmerzfrei ist möglich ich habe hin und wieder tage an denen bin ich für etwa eine std komplett ohne schmerzen aber das kommt sehr selten vor.ich bin kein jammernder mensch aber es wäre schon toll mal wieder schmerzfrei zu sein und den kopf schön beweglich zu haben und vorallem auch nicht hin und wieder schwindeliges gefühl.nur ich weiß nicht was ich dafür tun kann.eincremen hin und wieder wenn die verspannungen ganz schlimm sind hilft nur habe ich das gefühl aus irgendeinem grund braucht meine wirbelsäule die verspannung um nicht zu brechen o.O hört sich komisch an ist aber so.zu meiner person bin 25 jahre alt und auch voll im berufsleben und nehme keine schmerzmittel ich halte es lieber aus mit der zeit gewohnt man sich auch daran immer schmerzen zu haben aber es wär doch mal schön das richtige dagegen zu tun.warscheinlich kann mir dies aber auch nicht helfen vielleicht gehe ich mal zum orthopäden und zeige ihm diesen artikel und er hat eine geeignete therapie parat.logisches denken wäre ja die bewegungsfreiheit der wirbelsäule für eine zeit einzuschränken sodass sich diese festigt und dann sind verspannung und überbeweglichkeit weg???eine halskrause könnte die lösung sein vielleicht aber auch total falsch.ich werds mal ausprobieren. Liebe grüße. Kathy

15.05.2014 - 11:08 Uhr

Hallo zusammen, mein Sohn ist jetzt 7 Jahre alt...

von Nicole

... und hat leider schon Probleme mit der HWS. Die Orthopädin hat nun manuelle Therapie aufgeschrieben und wir hatten inzwischen eine Behandlung. Danach war es ganz kurz besser wurde dann aber nach einem kurzen Sprint wieder schlimmer, er war danach so blockiert, dass er nur noch unter Schmerzen atmen konnte. Die Schmerzen gehen also von der HWS bis zur BWS. Der KIeine tut mir echt leid und ich weiß nicht, was ich machen kann...

09.04.2014 - 22:36 Uhr

Hallo zusammen. Ich bin 24 Jahre alt und leide nun...

von Nicole

... seit 3,5 Jahren unter meinen Schmerzen. Hauptsächlich Kopf- Nacken und schulterschmerzen. Hatte im März 2012 einen Autounfall seitdem wurde es immer schlimmer. Habe schon 5 Orthopäden befragt, habe auch Krankengymnastik gemacht, spritzen bekommen und wurde oft eingerenkt. Der eine Orthopäde sagt, ich hätte eine instabile Hws, der andere sagt es sei " nur" eine steilgestellte Hws. In der Rôhre war ich auch schon, wurde aber nichts festgestellt. Meine Schmerzen und Verspannungen kommen immer wieder und ich weiß nicht mehr was ich machen soll.. Es zerrt an den Nerven.

29.03.2014 - 19:41 Uhr

Instabile HWs,weis nicht mehr weiter...Bin seit 3...

von Andrea

... Monaten krankgeschrieben.Schmerzen,Schwindel,Panik.Traue mir nichts mehr zu. Zur Zeit bekomme ich Infusionen beim Ordopäden.Leider noch nicht besser...

10.03.2014 - 21:30 Uhr

Ich vermute bei mir eine instabile...

von wolfgang

... Halswirbelsäule und suche einen Therapeuten der sich gut damit auskennt Dringenst!!!!!!!!!!!!! PLZ 72760-70197

14.02.2014 - 19:55 Uhr

ich habe seit rund 10 jahren Probleme mit der lws...

von petra

... und hws,habe jetzt 12 Sitzungen manuelle Therapie bekommen.Die Schmerzen sind nur medikamentös auszuhalten und der Schmerz, der linksseitig war, hat sich zudem noch nach rechts verlegt. Kopfschmerzen sind heftig. Habe leichte Schmerzen schon seit Jahren, aber mich daran gewöhnt. Hört sich sehr chronisch an oder?

26.11.2013 - 11:32 Uhr

Nix Muskeln stärken!!! 1. Oberflächliche...

von Tobi

... Verspannungen: Wärme, Bewegung, Relaxantien, NSAR. Punkt. 2. Tief liegende Verspannungen: Manuell stimulieren lassen von einem erfahrenen Therapeuten, besser manualtherapeutisch behandelnden Arzt, auch wenns mal was kostet. Und zwar geht das nur mit richtig derbe Fingerdruck volle Kanne rein in die Punkte wo der Patient vor Schmerzausstrahlung kurz vorm Schreien und Zerbersten ist. Nächster Schritt: Muskulatur auf schmale Länge trainieren anstatt an irgendwelche Physiogeräte um die Muskeln zu verdicken und zu verkürzen. Und das immer wieder im Rythmus. Es dauert bis die tiefen (zB semispinalis cervicis) erspürt und entsprechend von selbst "bearbeitet" werden können - aber es geht. Hört sich an, als ob ich der Behandler wäre? Fehlschlag. Ich bin der Patient. Und ich hab immer noch sau heftige Schmerzen, jedoch kann ich langsam was dagegen tun.

25.11.2013 - 13:36 Uhr

leide ebenfalls unter sehr starken...

von Paul

... Nackenschmerzen. MIttlerweile wache ich auf und habe diese richtig heftigen schmerzen auf dem linken Nacken. Ich habe durchgehend Sport betrieben, dort habe ich auch leichte Schmerzen vor allem nachm Nackentraining gespürt aber es war nicht soooo heftig wie jetzt - und ich mache gerade GAR keinen Sport weil dies auch nicht mehr möglich ist. Was kann ich den tuen ... wenn überhaupt??

19.10.2013 - 13:28 Uhr

Habe nackenverspannung die bis in linken arm...

von iris

... ziehen. morgens wache ich mit Kopfschmerzen auf, als hätte ich einen Kater. war beim Arzt, der meinte ich soll verspannungsübungen mache.können Sie mir da weiterhelfen?

06.08.2013 - 23:41 Uhr

schönen guten tag, habe die gleichen probleme +...

von andrej H.

... sehestörung, manchmal auch ohren zu und zocken+ schwindel.Kann das auch mit meinen verspannungen zusammen hängen? irgentwie hilft nichts, nach sport wirds schlimmer wurde mich auf Antwort freuen, was ich noch machen kann? Allen betroffenen wünsche ich gute Besserung!

11.06.2013 - 22:34 Uhr

Ich habe große Schmerzen in haswerbeseule und...

von Darya

... Schulter und das strahlt in meinen rechten Arm wie kann ich von diesen höllischen Schmerz befreit werden?

08.03.2013 - 11:01 Uhr

Vor einigen Jahren (Kindesalter) ist mir mal ein...

von RS

... Fußballtor auf die linke Schulter gefallen, hört sich blöd an, aber ist so. Mittlerweile bin ich 21 Jahre alt und klage schon jahrelang über erhebliche Nackenschmerzen. An manchen Tagen mal weniger und manchmal mehr, aber ganz weg sind sie nie!! Seit der Sache mit dem Fußballtor kann ich in der Schulter die Knochen über die Schulterblätter (oder anders rum) schieben, das knackst auch. Jedenfalls habe ich die Schmerzen schon mindestens 5-6 Jahre. Wenn ich morgens aufstehe und die Schmerzen schon deutlich zu spüren sind, kann ich davon ausgehen, dass ich abends nach der Arbeit (Büro/Computer Job) nichts mehr machen brauch außer liegen. Der Hausarzt riet mir immer zu Sport. Jetzt mache ich schon Jahre lang regelmäßig Sport und es wird nicht besser. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schlimmer wirds. Was kann das sein? Hab schonmal gedacht, dass es auf mein Hohlkreuz zurück zu führen ist. Das hatte ich, als ich ca. 9 Jahre alt war. War auch damals regelmäßig zur Krankengymnastik. Seit dem ist das Hohlkreuz so gut wie weg, aber vielleicht ist die Wirbelsäule trotzdem krumm??? Oder können die Beine unterschiedlich lang sein?? Oder aber muss ich einfach meine Matratze austauschen? Würde mich über hilfreiche Kommentare von euch freuen.

11.11.2012 - 21:48 Uhr

Ich befürchte das auch ich unter dieser...

von Jana

... Problematik leide, zumindest passt das alles wie gespuckt auf mich. Die Verspannungen bestehen eigentlich täglich und in ganz schlimmen Fällen, schleppe ich mich zum Arzt, bekomme im Glücksfall ein Relaxans und im Unglücksfall nur typische frei erhältliche Medikamente, die meine Verspannungen nicht lösen, sowie mal eine Massage oder Krankengymnastik, doch all das wirkt nicht lange und die schmerzhaften Verspannungen kehren immer wieder zurück. Ich weiß auch gar nicht mehr was ich meinem Arzt sagen soll, denn der ist selbst ratlos. Begleitend zu den starken Verspannungen leide ich oft unter Übelkeit und Schwindel, teilweise belastet mich das so stark, dass ich meinem Alltag nur noch mit stark eingeschränkter Aufmerksamkeit nachgehen kann, ich stehe also dadurch auch oft neben mir weil mich dieser Zustand so extrem mitnimmt. Was kann ich noch tun?

16.08.2012 - 19:55 Uhr

Was wäre Ihrer Meinung nach die richtige...

von N. Hildebrand

... Behandlung? Oben erwähnte Dinge treffen bei mir auf jeden Fall zu plus überbewegliche Gelenke + Kieferknacken zzgl. Kieferklemme ab und an. Eine medikamentöse Schmerztherapie lehne ich ab, da man mich schon in jungen Jahren zugepumpt hatte, bis Magengeschwüre und Allergieschocks auf die Wirkstoffe kamen.

Dr. Gassen

Antwort vom Autor am 20.08.2012
Dr. med. Marco Gassen

Hallo Fr./Hr. Hildebrand, weiterführende Informationen zur Behandlung finden Sie in meinem Folgeartikel - Nackenschmerzen, was Sie selber zun können. Eine spezielle Therapieempfehlung, die sicher nicht medikamentös ist, erhalten Sie, nach entsprechender Untersuchung, bei entsprechend versierten Ärzten, hierzu ist manchmal leider etwas Recherche nötig... MFG Gassen

24.11.2011 - 14:26 Uhr

Ein guter Physio macht normalerwise ein Befund...

von P.Jakumas Physiotherapeut

... (Inspektion, Palpation und ANAMNESE!) Instabilitäten der WS lassen sich so meistens gut erkennen und physiotherapeutisch behandeln. Die Stabilisatoren (lokale eingelenkige Muskeln wie Mm. fidii) lassen sich reletiv einfach rekrutieren. Das größere Broblem ist, dass viele Patienten glauben nur mit Kraftmaschienen könne man stabilisierend Trainieren, aber an solchen Maschienen lassen sich eigentlich nur mehrgelenkige Muskeln trainieren und die bewegen oder bremsen Bewegungen ab, stabilisieren aber nicht. Hier ist die Trias zwischen Patient, Arzt und Physiotherapeut mit Sicherheit mehr zu pflegen.

14.09.2011 - 11:55 Uhr

Vor eineinhalb Jahren plagten mich auch erhebliche...

von SB

... Nacken- und Schulterschmerzen. Meine Hausärztin, ausgebildet in TCM. half mir durch Akupunktur (etwa 35 Sitzungen) und seitem bin ich absolut schmerzfrei!

13.09.2011 - 23:07 Uhr

Vielen Dank für Ihren Kommentar und die...

von Dr. med. Marco Gassen

... Rückfragen. Sie sprechen damit einen sehr wichtigen Bereich an, denn oftmals, und das haben viele Patienten schon erlebt, sind die Therapeuten mit der Behandlung Ihrer Beschwerden überfordert. Insofern ist es ganz wichtig, dass Sie selber eine Idee davon bekommen was Ihnen helfen kann und wie Sie aus der chronischen Verspannung herausfinden. Da sich dies aber nicht in drei Sätzen beantworten lässt, haben wir Ihren Kommentar zum Anlass genommen, das Thema der Selbsthilfe in einem separaten Artikel zusammenzufassen.

13.09.2011 - 19:55 Uhr

Meine eigene Erfahrung bezüglich der...

von Ipsy Popp

... Nackenschmerzen: Wenn man jahrelang täglich, 5 Tage in der Woche, 10 Stunden vor dem Computer sitzt, beschwert sich selbstverständlich der Nacken. Als ich es damals kaum noch ertragen konnte überwies mich meine Hausärtzin zur Praxis in der Westenmauer 43 in 59174 Kamen. (der Name ist mir leider entfallen) Dort wurde mir ein Programm mit Fangopackungen und Massage verordnet. Es war fantastisch!!! Die Behandlungen und die Wirkung war sensationell! Es ist zwar schon Jahre her, aber ich habe seit dem nur ganz selten mal leichte Beschwerden gehabt, die der Rede nicht wert sind. Seitdem schwöre ich auf diese Therapie!!! mfg Ipsy Popp

12.09.2011 - 19:48 Uhr

Hallo, Herr Peters, Ihr Ansatz leuchtet mir ein....

von S. W

... Ich weiss nur leider nicht, wie ich einen solchen Physiotherapeuten finden kann. Gibt es da eine Liste, die man irgendwoher beziehen kann? mfg S.W

09.09.2011 - 16:31 Uhr

Ähm - fühlt sich an als wenn der Artikel nach...

von A.M.

... der Hälfte aufhört - ist ja schön und gut zu erklären was falsch ist, aber interessant wäre dann auch die richtigen effektiven Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren. Wobei es vermutlich keine Wunder gibt, sondern nur gleichzeitiges und wiederholtes Anwenden von mehreren Dingen a) Haltungskorrektur, sodass die Haltearbeit der Muskeln verringert wird (Biofeedback wollt ich dafür schon lange mal ausproieren) b)dehnen (3 Sätze tägl. a 3 Übungen a 12 Wiederholungen hefen mir gut) c)ergonomischer Arbeitsplatz d)Triggerpunkt Behandlung und Externe Stosswellen Behandlung wollt ich ebenfalls schon länger mal versuchen - leider nicht kassen-getragen. MfG A.M.

09.09.2011 - 12:18 Uhr

Als Physiotherapeut/ Personaltrainer kann ich dem...

von Alexander F. Peters

... gesagten zustimmen. Wie das Training aussieht ?? Man kann nicht einfach Sport machen, oder ab ins Fitnessstudio. Nach Studien aus Australien wissen wir, daß man die kleinen muskulären Stabilisatoren der HWS trainieren muß. Es geht weniger um Kraft als um das Stabilisationsvermögen. Das erfreuliche: Die Anstrengung ist minimal, man arbeitet gegen die Finger des Physio's. Das schwere: Man muß erst ein Gefühl für diese Muskeln entwickeln um Sie anspannen zu können. Dies gelingt mit Therapeuten/ Personaltrainer, welche segmentale Stabilisationskurse besucht haben. Überanstrengungen sind bei diesem Training fast unmöglich. Ist die HWS wieder gesichert, dann steht auch dem allgemeinen Fitnesssport nichts entgegen. Allen Leidenden viel Erfolg auf einem möglichen Weg zur Beschwerdefreiheit.

09.09.2011 - 09:23 Uhr

Ganz besonders sollten aber auch psychische...

von Biggi

... Aspekte beachtet werden. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich unter starken Stresssituationen, Depressionen oder Energieverlust (Burnout) sehr viel stärker unter Nackenschmerzen leide. Sehr sehr hilfreich sind bspw. Entspannungstherapien, z.B. nach Jakobsen. LG

08.09.2011 - 20:49 Uhr

Hallo, ja wunderschön, die Ursachen wissen die...

von isabelsunshine

... meisten Betroffenen ja selber,der Hinweis auf meist falsche Behandlung von Nackenschmerzen ist auch wirklich nichts Neues...... aber einen brauchbaren Hinweis auf irgendeine sinnvolle, hilfreiche Behandlung gibt es in diesem sinnlosen, völlig uninformativen Beitrag auch nicht.Danke,Nichtgenügend, setzen.

08.09.2011 - 20:40 Uhr

Mir geht es genauso wie in dem Bericht...

von C.A

... beschrieben! Hatte Ende Januar einen Autounfall, Schleudertrauma, Schwindel, starke HWS und Rückenschmerzen, Sehstörungen, schmerzen in den Armen etc. Hatte osteopathische Anwendungen, MRT, Manuelle Therapie, etc. Von Arzt zu Arzt....bin total verzweifelt! Sport wenn man nur noch Schmerzen hat??? Wer kann mir helfen????

08.09.2011 - 16:35 Uhr

Natürlich sollte man den gesamten Muskelgürtel...

von G. W.

... am Hals - also vorne + hinten + links + rechts, die "Dreher" und die "Beuger" bzw. "Strecker" - trainieren. Sonst gibt es ein Ungleichgewicht. Aber das gezielte Trainig der Muskulatur ist das einzige, was mir bisher dauerhaft geholfen hat ... so lange ich es mache :-( Gruss, G.W.

08.09.2011 - 15:32 Uhr

Ich habe zwei Bandscheibenvorfälle in den...

von c3993 bed

... Halswirbeln nach einem Auffahrunfall. Das einzige, was mir hilft (Schwindel und starke Schmerzen) ist die Dorn-Breuss- Therapie. Habe lange gesucht, bis ich das fand. Und auch bis ich die richtige Therapeutin fand.

08.09.2011 - 11:45 Uhr

Genau dieses Problem habe ich auch. Kein Arzt hat...

von RI

... mir bisher geholfen, das einzige, was man dagegen tun kann ist Sport zu treiben und die Muskulator im Ruecken/Nackenbereich zu staerken. Einfache Dehnuebungen helfen auch schon, wenn man es taeglich macht und nicht bis an seine Grenzen geht.

08.09.2011 - 11:40 Uhr

> Die Muskulatur stärken, oder? Auch das kann in...

von Thea Burgbach

... die falsche Richtung gehn: wer nur die Muskeln trainiert, ohne sie auch wieder zu entspannen, überbeansprucht den Muskel - eine Hypertonie, also eine übermäßige Anspannung, ist die Folge. Der Muskel, der ursprünglich ein Bewegungsmuskel sein sollte, wird zum Haltemuskel, entspannt sich nicht mehr. Fazit: der angespannte Muskel muss gedehnt, bewegt werden, sein Antagonist sollte trainiert werden! So long, T.B.

07.09.2011 - 14:56 Uhr

Sehr gut beschrieben.. aber was wäre denn nun die...

von C. W.

... richtige Behandlung? Die Muskulatur stärken, oder?

06.09.2011 - 18:12 Uhr

Endlich schreibt mal jemand, wie sich das...

von Silvia Alwast

... anfühlt. Genau dieses Erscheinungsbild kenne ich. Nach einem Auffahrunfall mit Schleudertrauma hatt ich lange Zeit Ruhe und dann fing es an. Mittlerweile hat man das Gefühl, der Kopf ist zentnerschwer und man bekommt die Rückenmuskulatur gar nicht mehr in den Griff. Heilpraktiker, Schmerzärztin und Sport, alles versucht und doch geht es immer mal wieder los und der Schmerz hämmert. Möchte mal wieder ohne Schmerz sein. Sehr guter Beitrag, der das Bild genau wiedergibt. Wäre dankbar über jeden hilfreichen Tip. Mit freundlichen Grüßen.


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