Chronische Nackenschmerzen - was Sie selber tun könnnen

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Oder: Den Teufelskreislauf durchbrechen: Selbsthilfe bei chronischen Nackenschmerzen.

Grundsätzlich ist es richtig, dass die durch Schonung und Dehnung behandelten Muskeln gekräftigt werden müssen. Aber: Was bei in "normalen" Rückenschmerzen gilt, trifft insbesondere auch auf chronische Nackenschmerzen zu: Pauschale Kräftigungsempfehlungen greifen dabei oft zu kurz oder können sogar zu einer Verschlechterung beitragen.

Damit es durch eine Muskelkräftigung bzw. einem Training wirklich zu einer Verbesserung kommen kann, müssen zunächst einige Dinge beachtet werden. Bitte beachten Sie auch die Stolpersteine die ein Gelingen der Therapie verhindern.

1. Den eigenen Nacken verstehen
2. Übungen festlegen
3. Stolperfallen erkennen
4. Dran bleiben!

1. Den eigenen Nacken verstehen - Beweglichkeit und Kraft
Überprüfen Sie, ob Sie wirklich in die Gruppe der Menschen gehören, bei denen eine Überbeweglichkeit einen wichtigen Faktor darstellt:

Drehen Sie langsam den Kopf zunächst zur einen Seite und überprüfen Sie damit den Schulterblick. Auch wenn es vielleicht in der Bewegung zu einem leichten Ziehen oder Schmerzen kommt, so ist es doch fast immer möglich, die Bewegung soweit durchzuführen, bis man das Gefühl hat „jetzt geht es nicht mehr weiter“. Wichtig: Es kann dabei das paradoxe Phänomen auftreten, das Sie im Rahmen der Verspannungen, obwohl eine Überbeweglichkeit vorliegt, ein Gefühl der Bewegungseinschränkung empfinden.

Wenn Sie Kopf soweit zur Seite drehen können das die Nasenspitze in Richtung Schultergelenk zeigt, könnte Überbeweglichkeit einen wichtigen Faktor darstellen. In bestimmten Situationen, insbesondere dann wenn bereits Abnutzungserscheinungen vorliegen, kann aber auch eine eingeschränkte Beweglichkeit, hier ist dann der Schulterblick nicht nur schmerzhaft, sondern vor allem auch mechanisch deutlich eingeschränkt, die Ursache sein. Beide Situationen unterscheiden sich im weiteren Vorgehen grundlegend, da bei einer eingeschränkten Beweglichkeit zunächst das Bewegungsausmaß durch entsprechende Übungen/Behandlungen vergrößert werden sollte. Hier ist dann immer therapeutische Unterstützung erforderlich. Im Zweifel lassen Sie Ihre Beweglichkeit mit einem speziellen Test überprüfen.

Gut wäre es dann auch, wenn Sie einen spezifischen Test zur Messung der Kraft der hinteren und vorderen Halsmuskulatur durchführen lassen könnten. Falls es ein Röntgenbild von Ihrer Halswirbelsäule gibt, lassen Sie prüfen, ob Ihre Halswirbelsäule vielleicht zu gerade steht.

2. Übungen festlegen
Wenn wir davon ausgehen, dass Ihre Halswirbelsäule, was in diesen Situationen meist der Fall ist, überbeweglich oder zumindest sehr gut beweglich ist, müssen die Übungen so angelegt sein, dass die kleinen Muskeln direkt an den Wirbelkörpern und der Halswirbelsäule, aber auch alle anderen Muskeln, die die Halswirbelsäule führen und vom Hals zur oberen Brustwirbelsäule, zur Schulter und zum vorderen Brustbereich führen, mit gekräftigt werden. Das heißt aber auch, dass Übungen, die diese Muskeln nicht ansprechen, zumeist nur einen geringen Effekt erreichen.

Die Übungen sollten sich nach dem Prinzip vom Einfachen zum Schwierigen hin entwickeln, eine gute Anfangsübung, um die Halsmuskulatur direkt anzusprechen, ist z:B.das nach hinten Neigen des Kopfes gegen einen Widerstand, z.B. im Liegen auf dem Rücken oder im Stehen mit dem Rücken zu einer Wand, die gleiche Übung sollte dann mit dem Neigen nach vorne im Liegen auf dem Bauch oder aber im Stehen mit der Stirn zur Wand, durchgeführt werden.

Damit keine Ausweichbewegungen entstehen, ist es wichtig, dass Sie die Bewegung langsam, wie bei einem sehr vorsichtigen Nicken, durchführen und anschließend den Druck 10 Sekunden halten. Die Übung sollte 2-3x täglich jeweils 10x durchgeführt werden. Um Ausweichbewegungen des Kinns oder eine ungünstige Durchführung der Übung zu vermeiden, empfiehlt sich, die Übung von einem Physiotherapeuten (Krankengymnasten) überprüfen zu lassen.

Wenn diese Übung gut vertragen wird, können Sieleichte „dynamische“ Übungen hinzugenommen werden, hier kann z.B. das nach hinten Neigen des Kopfes in Bauchlage oder aber das Beugen des Kopfes nach vorne in Rückenlage geübt werden. Dies hört sich zwar ganz einfach an, durch die große Beweglichkeit der Halswirbelsäule entsteht jedoch oft eine Fehlbewegung, sodass Sie diese Übung immer zusammen mit einem Physiotherapeuten erlernen sollten.

Die Bewegungsausführung und auch die Widerstände können dann weiter, hin zur Nutzung eines Therabandes, welches um den Kopf gewickelt wird, gesteigert werden.

3. Stolperfallen erkennen
Wenn zusätzlich schwere Stressbelastungen, seien sie emotionaler oder arbeitsbedingter Art, Schlaf- oder Regenerationsdefizite oder auch ein chronisches Zusammenpressen der Zähne vorhanden sind, wird es durch die Übungen oft nicht zu einer anhaltenden Verbesserung kommen. Hier sind dann spezifische, zusätzliche Behandlungen oder eine Umstellung der Lebensgewohnheiten erforderlich.
Wenig beachtet, dabei aber sehr einfach zu beheben, sind Fehlbelastungen und Fehlbewegungen. Im Vordergrund steht hierbei das zu lange Sitzen in falscher Position ohne Wechsel der Körperhaltung.

Bei vielen Menschen entsteht bereits morgens eine Überdehnung der Halswirbelsäule durch ein falsches Aufstehen: Mit dem geraden Aufsetzen aus dem Liegen wird oft das Kinn nach vorne geschoben und eine leichte Reizung der Halswirbelsäule ausgelöst, die dann bereits am Morgen zu Verspannungen führen kann.
Für das Aufstehen gilt: Immer erst auf die Seite drehen und dann sich über die Seitlage aufrichten.
Ungünstig wirkt sich auch ein zu hohes Kissen oder eine falsche Schlafposition (Bauchschläfer) aus. Sollte ein Fehlhaltung der Wirbelsäule bestehen können die Beschwerden von der Brustwirbelsäule, einen schiefen Becken oder sogar von den Füßen ausgelöst werden, in diesen Fällen benötigen Sie Hilfe durch eine spezielle Untersuchung.

4. Dran bleiben
Ausdauer, Geduld und tägliches Üben sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren bei chronischen Nackenschmerzen. Erfreulicherweise müssen Sie nicht in der gleichen Intensität üben, wie der Körper normalerweise im Alltag fehlbelastet wird. Ohne 2-3 tägliche Übungsphasen von 5 Minuten, besser 10 Minuten Dauer wird es jedoch nicht gelingen. Hierbei ist es wichtig, sich zunächst 1-2 Übungen (z.B. nur das Neigen des Kopfes gegen einen Widerstand) herauszunehmen und diese entweder kurz bis zu 10x täglich oder aber etwas intensiver 2-3x am Tag durchzuführen. Im weiteren Verlauf ist es wichtig, nicht die Wiederholungszahl sondern eher die Widerstände und die Schwierigkeit zu steigern. Dies planen Sie am besten mit hierauf spezialisierten Physiotherapeuten oder Arzt.

Wichtig:
Bitte bedenken Sie: Durch die Nackenmuskulatur laufen viele kleine Nervenfasern, die durch zu starkes Training gereizt werden können und unter Umständen vielfältigste Symptome von Verspannungen, Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zu Konzentrationsstörungen und Übelkeit hervorrufen können.

Dosieren Sie die Intensität der Übungen zunächst vorsichtig und steigern Sie die Widerstände nur langsam. Auch hier gilt: Zu wenig hilft nichts, aber zu viel des Guten ist schlecht!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (28)

Pascal R., 08.08.2021 - 00:21 Uhr

Guten Tag, ich bin 29 J. alt und leide seit etwa 3 Jahren an immer wieder auftretenden Nackenschmerzen. Mittlerweile kann ich den Rücken zur Kräftigung nicht mehr belasten ohne in der Folge zwei Tage mit üblen Kopf- und Nackenschmerzen zu kämpfen. Ich habe wohl einen etwas zu geraden Nacken laut Röntgenaufnahme. Leider konnte mir bisher kein Arzt sagen was ich machen kann um dauerhaft beschwerdefrei zu werden. Die Ratschläge sind leider immer nur dehnen und kräftigen, aber wie soll das gehen wenn mich das praktisch mehrere Tage ausschaltet in der Folge? Welche Schritte kann ich noch unternehmen? Wer sind spezialisierte Ansprechpartner bzw wie kann ich solche finden? Vielen Dank vorab.

Stephanie F., 04.05.2021 - 06:41 Uhr

Hallo, habe vor fast vier Wochen erfahren das ich eine komplette gerade Wirbelsäule hab und an 4 Segmenten die Brustwirbel Spangen aufweisen. Habe mit sehr verhärteten Nackenmuskeln zu tun alles Steinhart. Dann bin ich am 18.4. 21 zu allem Übel auch noch gestürzt 1Stufen einer Treppe bin vorm Sturz ohnmächtig geworden aus Fliesen mit der rechten Wange wach geworden. Dann kam ich in ein Krankenhaus dort hat man mich zwar geröntgt alles okay sagt man dann hat man organisch geguckt was los ist. Herz und Kreislauf bis auf Refluxsynkope ist alles okay. Keiner hat meinen Schock behandelt dann die Sturzauswirkungen auf den Nacken die Untersuchungen waren alles andere als förderlich einen Neurologen wurde ich nicht vorgestellt. Meinen Kopf habe ich seit dem kaum unter Kontrolle bin jetzt in einem anderen Krankenhaus weil ich zuhause schwindelattacken und neue Ohnmachtsattacken hab meine HWs und Bws ist voller Schmerzen die lösen In der Nacht Bewustlosigkeit aus Kopf kippt zur Seite Hilfe langsam hab ich Angst ich habe mehrmals nach Physiotheeapie erfragt hab bis jetzt nix bekommen

A. Dittrich, 28.08.2020 - 09:02 Uhr

Hallo, ich leide seit Jahren unter Nackenschmerzen. Habe im Mittel an 3 Tagen die Woche Migräne und Spannungskopfschmerz. Mache täglich Nackenübungen (oft wird mir schwindlig) habe Physiotherapien en mass hinter mir. Atlastherapie, TCM, REHAs, Schmerztherapien usw. Bin jetzt berentet, aber das hilft nicht gegen die Schmerzen. Ich weiß nicht weiter... haben Sie einen Rat? Mit freundlichen Grüßen Dittrich

Jan, 17.06.2019 - 00:08 Uhr

Hallo, ich leide seit ca 3 Jahren an Verspannungen der HWS, Benommenheit, Schwindel sowie Druck im Hinterkopf, der ins Gesicht / Nase / Oberkiefer strahlt. Orthopöden konnten bis jetzt nicht helfen und MRT und Röntgen ergaben auch nichts. Hier mal ein Bild https://ibb.co/v1L98Fj. Ich soll Muslelentspanner nehmen, die nicht helfen, und werde immer zur Krankengymnastik geschickt, die aber auch nicht hilft. Was könnte ich noch machen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 24.06.2019

Hallo, die zusätzlichen Symptome wie Benommenheit und Schwindel mit Ausstrahlung in den Kiefer sprechen für eine höhere Reizung des Schmerz-Nervensystem. genauere Information habe ich auf unsere Webseite nackenklinik.de unter dem Suchwort Schmerz-Nervensystem zusammengestellt.

Petra, 13.07.2017 - 12:56 Uhr

Hallo Herr Dr. med Gassen, Ich bin 52 Jahre alt, habe Polyathritis, und mache in der Mittagspause immer die Übungen mit dem Theraband 2x täglich, wenn möglich,außerdem habe ich einen Fußroller. Ich versuche damit meine Rückenschmerzen wegzubekommen.. Danke für den Tipp mit dem Theraband. mit freundlichen Grüßen Petra Teuber

Jens, 04.05.2017 - 14:41 Uhr

Hallo, ich leide seit ca. einem Jahr an starke Nackenschmerzen sowie Rückenschmerzen. Ich war bei einem Orthopäden und es wurde eine nach vorne gebeugte Halswirbelsäule festgestellt. Ich bin von Beruf Staplerfahrer und dehne jeden Arbeitstag meinen Nacken sehr weit nach hinten. Mir ist aufgefallen, dass ich in der Bewegung sehr eingeschränkt geworden bin. Zudem zieht es sehr stark. Ich neige oft meinen Nacken nach hinten und lasse ihn knacksen. Das hat bedingt einen kurzen Erfolg. Zudem höre ich, wenn ich nach links oder rechts schaue ein Schleifgeräusch eines Halswirbels. Ich war noch nicht bei einem Spezialisten. Mfg

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 05.05.2017

Wenn sie den Kopf nach hinten neigen um es Knacksen zu lassen hat wahrscheinlich vorher ein komisches Spannungsgefühl bestanden. Mit dem Knacksen reduziert sich das-oder? Das ist typisch für Fehlbelastungen und eine Balancestörung der Muskulatur. Sicher spielt hier die ungünstige Haltung in ihrer Berufstätigkeit eine große Rolle. Sie müssen sich vorstellen dass durch die Haltung am Arbeitsplatz die vorderen (tiefen) Halsmuskeln zu sehr gedehnt sind und zu wenig Kraft haben. Ich würde erst mal (zunächst vorsichtig) ein Kraftraining empfehlen. Am besten in einem medizinischen physiotherapeutischen-Rehazentrum! Falls das nicht gelingt wäre doch eine genauere Untersuchung zu empfehlen. Alles Gute!

Justine, 23.04.2017 - 11:26 Uhr

Ich leide seit meinem 10. Lebensjahr unter Nackenschmerzen, die sich bis in die Schultern ziehen. Dazu kommt meist auch Übelkeit. Das ist jetzt seit 12 Jahren so. Ich wurde am Anfang mehrfach eingerenkt, später bekam ich Massagen. Es hieß, dass Wirbel zusammen gewachsen sind, diese aber nicht die starken Schmerzen auslösen können. Dann hieß es, dass eine Platte oder so geschmolzen ist. Später habe ich aufgegeben und habe nur Schmerztabletten geschluckt.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 02.05.2017

Hallo Justine, Schmerztabletten nehmen ist auf Dauer keine gute Lösung, oder? Wenn sie so lange Beschwerden haben ist es wichtig sich jemanden zu suchen der sich Zeit nimmt und die verschiedenen Möglichkeiten der Ursachen und Behandlungen mit Ihnen bespricht und dann einen weiteren Plan entwirft. Vielleicht kann dass der Hausarzt/Hausärztin übernehmen?

Erwin, 25.01.2017 - 11:08 Uhr

Ich leide seit dem 15.Juli 2016 an chronischen Halswirbelschmerzen durch eine Atlastherapie Behandlung gegen HWS u. LWS Schmerzen. Die Schmerzen sind jetzt stärker als vorher und verlaufen den ganzen Rücken runter. Die Atlastherapie wurde ohne Aufklärung gemacht, die Patienteninformation über Nebenwirkung nach der Behandlung erst überreicht. Die Nebenwirkungen davon können Wochen - Monate - Jahre anhalten. Von Ärzten wird man schon seit langem nicht ernst genommen. Habe als Hochleistungssportler nach der Atlasbehandlung schon mehrere Physio-Behandlungen und Thailändische Massagen bekommen, nichts hilft. Heute ist in Deutschland das ganze Gesundheitssystem kaputt! Nach der Veröffentlichung einer Krankenschwester hat heute jeder Angst in ein Krankenhaus zu gehen, es herrschen schlimme Zustände. Unter Schmerzen fällt einem noch die Bewegung schwer, aber die muss sein. Was kann ich noch für Übungen zu Hause als ehemaliger Radamateurrennradfahrer machen?

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 27.01.2017

Wenn die Atlastherapie so starke Nebenwirkungen hat ist vermutlich eine funktionelle Instabilität die Ursache. Hier helfen nur stabilisierende Übungen! Die Widerstände müssen aber vorsichtig gesteigert werden. Sie benötigen einen guten Trainer, am besten jemand der eine medizinische Ausbildung hat. Viel Erfolg.

M. S., 08.05.2016 - 11:46 Uhr

ich leide seit 16 Jahren an Schwindelattacken, die in Abständen von Monaten kommen und ca. 1 Woche andauern. Das erste Mal trat es auf, als ich in einem Überkopf-Karussel für 20 Minuten oben steckengeblieben bin. Vor Jahren wurde ein Bandscheibenvorfall an der HWS festgestellt. Ich soll Sport machen. Ich trainiere nun seit 10 Jahren. Das hat ganz gut geholfen, doch nun kommen die Attacken wieder öfter (alle 2-3 Wochen, jedoch "nur" ca. 2 Tage). Das Einzige, was ich in dieser Zeit machen kann, ist Medikamente dagegen zu nehmen. Ich habe auch das Gefühl, das Ganze hängt mit der HWS, aber auch mit dem rechten Ohr zusammen. Bei den Attacken habe ich immer Schmerzen im Nacken und auch "Säcke" unter den Augen. Wenn ich den Kopf nach rechts drehe, pfeift es ein wenig in meinem Ohr. Der Ohrenarzt sagt aber, das kann nicht mit dem Ohr zusammenhängen. Kann mir jemand helfen? Ich gehe schon jahrelang nur zum Hausarzt, weil mir sonst niemand helfen kann. Ich fühle mich nicht ernst genommen.

Miri K., 24.01.2016 - 23:29 Uhr

Hallo, ich leider seit über 7 Jahren an chronischen Nackenschmerzen. Gelegentlich werde ich mal eingeränkt. Meine Schultern und der ganze Nackenbereich sind extrem angespannt.Oft bekomme ich extreme Kopfschmerzen, die mit Übelkeit verbunden sind. Der Schmerz sticht auch direkt in mein Auge. Haben Sie noch eine Idee, was ich tun könnte? LG

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 28.01.2016

Wenn sie so lange Beschwerden haben sollten Sie unbedingt eine qualifizierte Untersuchung, gegebenenfalls kann hier auch eine Kopfschmerz-Klinik helfen, durchgeführt werden ! Erst mit der ausführlichen Untersuchung kann man überhaupt herausfinden welche Übungen für sie geeignet sind!

Natalie, 06.01.2015 - 19:18 Uhr

Ich habe alles durch Orthopäde, Ostheopad, Krankengymnastik, Wärme, Kälte, Kur, Spritzen, Es wird nicht besser. Antwort meines Orthopäden. Nehmen sie Schmerzmittel und leben sie damit.und Tschüss

Hugo, 10.12.2014 - 17:27 Uhr

Hallo, leide seit gut einem Jahr - beim Kopfneigen nach links - vorne - an einem starken Krampf, den ich erst beim starken Neigen nach hinten (ca. 1-2 Minuten) wieder weg bekomme; das kann bis zu 3x am Tage passieren. Drehen des Kopfes nach beiden Seiten sehr schmerzhaft und minimal. Auserdem bekomme ich abwechselnd in den Füßen Krämpfe, die auch nur durch starken Gegendruck verschwinden. Was empfehlen Sie mir? ( Habe eine CD der Hakswirbelsäule ) Mit freundlichen Grüßen H.

Dagmar, 05.12.2014 - 22:02 Uhr

Gute Ubungen zu finden ist schwer aber die sog. statischen Übungen haben mir immer noch am besten geholfen. Ich leide seit ca.12 jahren an diesen Schmerzen und des wurde alles probiert ( Wärmen, Sport , Gymnastik unter Anleitugn etc.) aber am besten waren leztendlich in Notfällen bei großen Schmerzen und Schwindel etc. nur die sanften Übungen und das Sportband (siehe.Nr.4)

Paul, 25.11.2013 - 13:49 Uhr

Ich habe auch starke Nackenschmerzen. Ich war Bei Massagen, Sportmedizinern und Orthopäden. Die Orthopäden sagen es liegt an der HWS und meinen "Sie müssen mehr Sport machen" ich habe 4 Jahre intensiv trainiert und habe wöchentlich 3-4 mal das Fitness besucht. JETZT kann ich nicht mehr trainieren weil die Schmerzen so extrem geworden sind. Ein Sportmediziner renkt mich gelegentlich ein - dann tut es für ne kurze zeit gut und dann fängt der "Spaß" von neuem an. ich brauch endlich eine Therapie die mir hilft. Bitte geben Sie mir doch einen Rat....

Mr., 13.07.2013 - 21:07 Uhr

Ich leide an chronischen Nacken und Schulterschmerzen, die Orthopäden, die ich bisher aufgesucht habe, gehen aber nicht weiter auf Ursachen ein, untersuchen mich nicht ein mal, renken mich nur wieder ein und freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen. Wie findet man einen Arzt oder Therapeuten der die hier empfohlenen Untersuchungen durchführt und das Problem an der Wurzel packt?

Sylvia, 17.05.2013 - 09:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich leide seit Jahren unter einer sehr schmerzhaften Kyphose im Nacken. Dieser \" Buckel\" ist oft sehr angeschwollen, mit starken Schmerzen, totaler Verhärtung und Unbeweglichkeit.Das Schlucken bereitet mir Schwierigkeiten.Massagen und KG- Übungen bringen leider keine Besserung. Im Blut findern sich keine Hinweise auf eine Entzündung, obwohl es sich so anfühlt. Sowohl beim Laufen, beim Rad fahren und Autofahren verschlimmern sich die Beschwerden nach kurzer Zeit. Orthopäden konnten mir leider nicht helfen,die Behandlungszeit im Wartezimmer betrug höchstens 5 Minuten. Können sie mir einen Rat erteilen? Vielen Dank im voraus für Ihre Mühe. Mit freundlichem Gruß Sylvia

Vanessa, 14.05.2013 - 08:55 Uhr

Sie schreiben von Übungen bei überbeweglichen Halswirbelsäulen. Wie sieht es denn mit Übungen für eine gerade stehende Hws aus? Dieses Problem habe ich nämlich. Ein Röntgenbild gibt es bereits u. der Termin beim Orthopäden dauert leider noch über 5 Wochen :( Gerne würde ich schon was tun.

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 15.05.2013

Die Behandlung der zu geraden Halswirbelsäule ist schwierig und alleine ohne Anleitung eigentlich nicht möglich! Wichtig sind Übungen die eine Krümmung der Halswirbelsääule ermöglichen, leider haben hier nur wenige Krankengymnasten und Therapeuten Erfahrung. Am besten jemanden suchen der sich auf \"neurophysiologische\" Krankengymnastik spezialisiert hat. Viel Erfolg!

Lea, 07.05.2013 - 09:12 Uhr

Hallo, ich leide auch chronisch unter Nackenschmerzen. Doch leider weiß ich nicht woher sie kommen. Wo kann ich es denn Testen lassen, ich war schon oft bei Physiotherapeuten die mir aber nie helfen konnten. Ich wäre froh über eine Antwort Liebe Grüße

sevdije, 02.05.2013 - 12:27 Uhr

Ich habe tägliche kopfschmerzen. .. Vom aufstehen bis in den schlaf... Mein nacken ist vetspannt und diese Übungen hier glaube ich werden mir helfen... Allerdings hätte ich mal ne frage... meine augen tun mir weh und in Höhe stirn und augenbrauen hab ich immer ein spannunsgefuhl und warmegefuhl... was kann ich hier machen? Augenarzt sagt alles okay... Röntgen auch... Danke im vorraus... lg

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 15.05.2013

Hier sollten Sie unbedingt eine neurologische Untersuchung durchführen lassen und dann mit dem Arzt besprechen welche Übungen Ihnen in dieser speziellen Situation ggf. helfen können.

winfried pommeranz, 07.01.2013 - 14:05 Uhr

Ich hatte eine eingeschränkte Beweglichkeit in der Drehung des Kopfes. Durch Behandlung eines Physiotherapeuten hat sich die Beweglichkeit, Drehung nach links und rechts, wesentlich verbessert. Nach langen Autofahrten oder langem Fernsehen, fühle ich Verspannungen immer wieder. Das größte Problem ist jedoch die Schlafstellung. Aufmerksam auf das Nackenproblem bin ich durch Schwindelgefühle bei Änderungen der Schlafstellung geworden. Die daraus abgeleitete Unsicherheit kommt immer wieder nach langem Sitzen oder falscher Schlafstellung. Was falsch an der Schlafstellung ist, ist für mich meistens ein zu kleines oder ein zu großes, hartes Kissen. Sind die von Ihnen beschriebenen Übungen zur Stärkung des Nackens für mich auch sinnvoll??

Antwort von Dr. med. Marco Gassen, verfasst am 15.05.2013

Bei Symptomen wie Schwindel sollten die Übungen zunächst nur unter Aufsicht und Anleitung eines/r Krankengymnasten/in erlernt werden. Können aber auch dann zu einer Linderung führen!

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