Welche Frauen suchen einen Ästhetisch- Plastischen Chirurgen auf?

Frauen suchen einen Plastisch- Ästhetischen Chirurgen meist aus großem Leidensdruck auf (©michaeljung - fotolia)

Die „typische Patientin“, die einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aufsucht, entspricht schon lange nicht mehr dem Klischee, das häufig noch in den Medien vermittelt wird. Meistens handelt es sich dabei um ganz normale Frauen, die mit einem konkreten Anliegen einen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen aufsuchen.

Leidensdruck als Motiv für Eingriff

Bei vielen von ihnen besteht zudem ein Leidensdruck. Diese Frauen haben zum Beispiel eine oder mehrere Schwangerschaften hinter sich und wünschen sich zumindest ein Stück ihres alten Köpers zurück. Oft ist die Brust durch die Stillzeit beeinträchtigt oder es bestehen hartnäckige Fettpolster an Bauch, Hüfte und Gesäß, die sich trotz Diäten, Ernährungsumstellung oder Sport nicht zurückbilden. Hier kann die Plastische Chirurgie helfen.

Durch eine Brustvergrößerung oder -straffung erhält die Brust ihre Proportion wieder zurück. Je nach Befund können beide Eingriffe auch miteinander kombiniert werden. Eine Fettabsaugung hingegen kann helfen, die Proportionen an Bauch, Hüfte oder Gesäß wieder zu harmonisieren. Dies sind nur zwei Beispiele, die stellvertretend für das Leistungsspektrum der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie stehen. Mittlerweile verfügt die Disziplin über eine Vielzahl an Eingriffen, die es ermöglichen, jede Patientin individuell zu behandeln. 

Nachfrage nach intimchirurgischen Maßnahmen steigt

Im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie hat die Nachfrage nach intimchirurgischen Maßnahmen für Frauen in den letzten Jahren zugenommen. Alterungsprozesse und eine oder mehrere Schwangerschaften verändern den weiblichen Intimbereich mitunter stark. So können sich die inneren Schamlippen stark vergrößern und deutlich nach außen treten. Trotz steigender Bekanntheit intimchirurgischer Möglichkeiten warten viele Frauen immer noch lange bis sie einen Arzt aufsuchen. Manche leiden unter Schmerzen, die sie im Alltag beeinträchtigen, oder schämen sich vor ihrem Partner. Hier hat die Disziplin der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in den letzten Jahren einen gewaltigen Sprung getan.

Spezielle, intimchirurgische Fachgesellschaften treiben die fachliche Aus- und Weiterbildung sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit kontinuierlich voran. Patientinnen, die einen intimchirurgischen Eingriff in Erwägung ziehen, sollten bei der Wahl ihres Arztes darauf achten, dass er Mitglied einer solchen Gesellschaft ist und hier seinen fachlichen Schwerpunkt besitzt. 

Ausführliche Beratung auf Augenhöhe

Darüber hinaus legen Frauen mehr Wert auf eine ausführliche Beratung auf Augenhöhe und fragen häufig kritischer und genauer nach. Diese Aspekte sollten während der Beratung und Behandlung besonders berücksichtigt werden. Der persönliche Kontakt bildet die Basis für eine individuelle und erfolgreiche Behandlung. Patientinnen erhalten hier die Möglichkeit, offen über ihre Motivation für einen Eingriff und die damit verbundenen Wünsche zu sprechen. Auch Ängste und Unsicherheiten sollten im Vorfeld eines Eingriffs gezielt thematisiert werden. 

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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