Komplett submuskuläre Brustvergrößerung: Eine sichere,moderne Technik

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Die komplette submuskuläre Brustvergrößerung ist eine ideale Technik der Brustaugmentation mit Implantaten, da sie eine größtmögliche Sicherheit und dauerhafte Formstabilität der Brust bietet. Weil das Operationsverfahren etwas aufwändiger ist als die "normale" subpektorale Vergrößerung (ausschließlich unter dem großem Brustmuskel), wird die Methode nur von wenigen Spezialisten durchgeführt. Sie erfreut sich jedoch immer größerer Beliebtheit.

Bei der Beratung mit Ihrem Arzt sollten Sie deshalb sicherstellen, dass Ihnen erklärt wird, wie die Platzierung des Implantates geplant ist.

Implantate, die "komplett" unter der gesamten Muskelschicht der Brustwand platziert sind, haben neben den oberen zwei Drittel des Implantats hinter dem Brustmuskel (großer Pektoralmuskel) eine zusätzliche Gewebeüberdeckung im Bereich des unteren Drittels des Implantates. Dieses Gewebe besteht aus Muskel- und Muskelansatzfasern des Serratus-Muskels an der seitlichen Brustwand und des oberen Rektus-Muskels (gerader Bauchmuskel).

Der unschätzbare Wert dieser Methode liegt darin, dass das Implantat in vollem Umfang durch die Muskeln und die Faszie (Hüllschicht) überdeckt ist. Die Ränder des Implantates sind nicht tastbar. Eine lückenlose submuskuläre Platzierung hat ein nur sehr geringes Risiko für das sog. Rippling.

Eine komplette submuskuläre Platzierung der Brustimplantate kann über den periareolären Schnitt (Brustwarzenschnitt) oder die Brustumschlagsfalte erfolgen. Mit einem axillären Zugang durch die Achselhöhle ist diese Technik nicht möglich.

Ein weiterer Vorteil der zusätzlichen Überdeckung mit Gewebe ist die Unterstützung für den unteren Pol der Implantattasche und das damit minimierte Risiko des sog. "bottoming out" (Durchrutschen des Implantats). Das zusätzliche Muskelgewebe dient hierbei als eine Art "innerer BH". Diese Stützfunktion ist für die guten Langzeitergebnisse verantwortlich. Grundsätzlich kommt jede Patientin für diese Operationstechnik in Frage.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (2)

Marina, 16.03.2014 - 13:44 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren-ich habe meine Implantate seid 10 Jahren -auf der rechten Seite hat sich eine Kapselfibrose gebildet-an manchen Tagen habe ich Schmerzen die nicht sehr stark sind aber das Gefühl der Festigkeit sehr unangenehm ist vor allem in Bauchlage. Ich habe Angst mich einer 2 .OP zu unterziehen deshalb schiebe ich die Schmerzen schon lange vor mir her und die Kosten die mich erwarten! Ist eine Ratenzahlung möglich und was für Kosten auf mich zu sowie Arbeitsausfall ( wie lange ich arbeitsunfähig bin) Mit freundlichen Gruß M.

Antwort von Dr. med. Niklas Noack, verfasst am 17.03.2014

Sehr geehrte Marina, die Kosten bei einer Kapselfibrose-OP werden anteilig meistens von den Krankenkassen getragen. Eine Ratenzahlung ist bei uns möglich. Die genauen Kosten können erst nach einem unverbindlichen Beratungsgespräch kalkuliert werden, da jede Behandlung individuell unterschiedlich sein kann. Der Arbeitsausfall liegt je nach Beruf zwischen zwei und sechs Wochen.

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