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Das jameda-Interview: Zu Besuch bei Dr. Beatrix Lenz

Dr. Lenz

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© Dr. Beatrix Lenz© Dr. Beatrix LenzWas war für Sie der Beweggrund, Zahnärztin zu werden?
Primärer Grund als Zahnärztin zu arbeiten war für mich, anderen Menschen zu helfen. Außerdem bietet die Zahnmedizin ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Spektrum. Die vielseitige Mischung aus anspruchsvoller Medizin, Technik und handwerklicher Gestaltungsmöglichkeit, sowie der Aspekt des Helfens und der Kommunikation mit Menschen waren weitere Entscheidungsgründe. Wichtig für mich ist es, den Patienten ganzheitlich zu betrachten, ihm zu helfen und Beiträge zur Gesundheit zu leisten.
Dank der modernen Therapieanwendungen, wie z. B. mit dem Einsatz eines Lasers, verlieren immer mehr Patienten die Angst vorm Zahnarzt und sind bereit, sich regelmäßig präventiv, im eigenen Gesundheitsinteresse helfen zu lassen.

Es ist ein schönes Erfolgserlebnis, wenn eine Behandlung abgeschlossen ist, etwas ästhetisch Perfektes entstanden ist und der Patient glücklich ist. Schließlich ist es für die Gesundheit wichtig, gute und kaustarke – und ästhetisch schöne - Zähne zu haben

Wann und warum haben Sie sich dazu entschlossen, sich auf Implantologie zu spezialisieren?
Fast von Anbeginn meiner Praxistätigkeit (seit 15 Jahren) habe ich mich der Implantologie gewidmet. Zahnimplantate bieten vielen Menschen, bei denen eine Zahnerhaltung nicht mehr möglich ist, eine festsitzende und sichere Lösung. Viele Patienten haben grundsätzlich den Wunsch, mit festen Zähnen kauen, sprechen und lachen zu können.

In den letzten Jahren hat die Entwicklung der Implantologie Riesenfortschritte gemacht, sodass der Patient mit eingesetzten Implantaten fast unmittelbar nach der OP die neuen Zähne belasten kann. Die Lebensdauer von Implantaten ist heute sehr hoch, sofern der Patient die gesundheitlichen Voraussetzungen mitbringt.

Wo sehen Sie die größte Herausforderung in Ihrer Arbeit?
Ich möchte, dass meine Patienten glücklich und zufrieden mit dem Behandlungserfolg sind und dafür habe ich mich schon vor langer Zeit entschlossen, andere Wege in der Zahnheilkunde mit einzubeziehen: Mein Ziel ist es, die Lebensqualität meiner Patienten zu verbessern und einen Beitrag zu deren Wohlbefinden zu leisten, sei es im Bereich der Implantologie oder der Zahnästhetik (Non-Prep-Veneers zur Frontzahnkorrektur ohne Bohren mit aufgeklebten Keramikschalen) oder der sanften Laserzahlheilkunde z.B., die ihren Schwerpunkt im Zahnerhalt und in der minimalinvasiven Behandlung hat, die schmerzarm, ohne den Einsatz von Antibiotika nachhaltig die Bakterien von Parodontitis, Zahnnervenentzündung und Karies u.v.m. behandelt.

Auch als Zahnarzt muss ich die Gesamtgesundheit meiner Patienten im Auge behalten. Hierbei kann ich mein Wissen als Ärztin für Naturheilkunde mit einfließen lassen, was mir einen wesentlich weiter gefassten Blick auf Therapiemöglichkeiten erlaubt, als dies sonst der Fall ist. Oder ein oft viel zu wenig ernst genommener Aspekt ist, dass die Bakterien bei Parodontitis oft die gesamte körperliche Gesundheit negativ beeinflussen und das Risiko für Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall, Arthritis, Frühgeburten etc. erhöhen. Hier sehe ich einen großen Nachholbedarf in der Behandlung durch uns Zahnärzte.

Ein elementarer Aspekt ist auch, dass die Patienten sich auch bei Zahnarztangst trauen, zur Gesunderhaltung ihrer Zähne regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Hier ist es wichtig, das Vertrauen seines Patienten zu gewinnen und dabei ist es unumgänglich, dass das ganze Team zusammenarbeitet.

Ich möchte meinen Patienten beste Zahnheilkunde auf höchstem und modernstem Niveau anbieten. Neben den üblichen aktuellen Fortbildungsmaßnahmen, die für jeden praktizierenden Zahnarzt eine Selbstverständlichkeit sein sollten, absoviere ich derzeit einen wissenschaftlichen Masterstudiengang für Lasers in Dentistry, welcher berufsbegleitend ist. Die Zahnheilkunde entwickelt sich derart rasant; da ist es wichtig, stets auf dem Neuesten Stand zu sein.

Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Meine Patienten dürfen mit ehrlicher Zahnheilkunde rechnen, die stets den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen folgt und dass ich dennoch kritisch Neues prüfe, damit meine Patienten stets die bestmögliche und schonendste Behandlung erhalten. Ich bin stets bemüht, dem Vertrauen, das meine Patienten in mich setzen, gerecht zu werden. Ich möchte, dass meine Patienten sich in meiner Praxis gut aufgehoben, gut betreut und wohl fühlen. Das erreiche ich mit einer individuell erarbeiteten bestmöglichen Behandlung und einem genau in dieser Richtung eingeschworenen Team. Unser Ziel ist es, unseren Patienten zu hoher Lebensqualität, gutem Aussehen und Gesundheit zu verhelfen und die Zahnarztangst abzubauen.

Was würden Sie sich von Ihren Patienten wünschen?
Von meinen Patienten wünsche ich mir, dass sie mein persönliches Engagement und die von mir erbrachte Arbeit anerkennen und würdigen. Denn – wie der Künstler vom Applaus lebt - braucht der Zahnarzt Anerkennung, weil er im Praxisalltag seine Energie einsetzt, um den Patienten bei ihren Beschwerden zu helfen.

© Dr. Beatrix Lenz© Dr. Beatrix LenzWas zeichnet Sie als Ärzte aus?
Grundsätzlich Patienten zu helfen und zu heilen. Dabei setze ich meine langjährige Erfahrung, breitgefächertes Wissen, innovative Behandlungsmethoden und umfangreiche und gründliche Ausbildung zum Wohl meiner Patienten ein. Insbesondere kommt meine einfühlsame und kompetente Art sehr gut bei ängstlichen Patienten an.

Was ist Ihnen persönlich bei Ärzten wichtig?
Bei Ärzten lege ich Wert darauf, dass der Arzt eine große Erfahrung und soziale Kompetenz mitbringt und für mich die bestmögliche individuelle Therapie vorschlägt. Er soll kritisch und innovativ gegenüber neuen Therapieformen sein und den Patienten ganzheitlich, also über den Tellerrand hinaus beurteilen.

Finden Sie es wichtig, dass ein Arzt oder Zahnarzt über Erfahrung verfügt?
Ich denke, dass der Arzt/Zahnarzt über eine große Erfahrung verfügen sollte, um fundierte, gute und schnellere Diagnosen stellen zu können und um im Ergebnis eine optimale Therapie planen zu können. Ein großer Erfahrungsschatz führt auch dazu, dass der Behandler-/in ein besseres Feeling für die individuellen Probleme der Patienten bekommt und letztendlich die beste Behandlung und Therapie festlegt.
Parallel sollte ein guter Zahnarzt oder Arzt sich unbedingt auf dem neuesten Stand der Medizin durch Aus- und Weiterbildungen halten, da die Medizin rasant fortschreitet. er sollte dabei stets eine Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für seine Patienten im Auge behalten. Durch seine Erfahrung hat er die Möglichkeit, Neuerungen kritisch einzuwerten; das ist sehr wichtig, da sich manche Neuerungen als nicht langfristig praxistauglich erwiesen haben.

Welche Schwerpunkte liegen Ihnen in Ihrer Praxis besonders am Herzen?

  • Die Laserzahnheilkunde, hier Beispiele: bei Parodontitis kann durch die Kombination verschiedener Lasersysteme die – auch für die Allgemeingesundheit gefährliche - bakterielle Parodonitits nachhaltig und schonend ohne den Einsatz von Antibiotika behandelt werden und somit Zähne und Gesundheit erhalten werden. Bei Wurzelbehandlung heilen dank des Lasers die Entzündungen so gut ab, dass meist kein operativer Folgeeingriff (Wurzelspitzenresektion) vorgenommen werden muss. Der Zahn kann – auch naturheilkundlich unbedenklich - erhalten werden. Die Karies kann – ohne bohren und ohne den Zahn zu berühren - nervschonend und minimalinvasiv behandelt werden. Wunden, Herpes und Aphten heilen schneller. Operative Eingriffe und Implantatfreilegung sind schonender mit dem Laser. Kleine Füllungen müssen gar nicht mehr gebohrt werden. Und last but not least: Das Bleaching mit dem Laser ist das effektivste und schonendste. 
  • Die Parodontologie: darauf wird auch heute noch viel zu wenig geachtet; die Parodontitisbakterien sind gesundheitsschädlich (Risiko von Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall, Frühgeburten, Arthritis etc. nimmt zu ) und eine rechtzeitig vorgenommenen Parodontitisbehandlung (z.B. mit Laser s.o.) ist die beste Möglichkeit zum Zahnerhalt. 
  • Angstbehandlung: durch sanfte Behandlungsmethoden (z.B. Laser, s.o.) und entsprechende einfühlsame Betreuung, in die auch das Team mit eingebunden werden muss, kann vielen Angstpatienten bei uns in der Praxis geholfen werden. 
  • Prophylaxe: eine qualitativ bestmögliche, regelmäßige Prophylaxe ist die beste Vorbeugung zum Zahnerhalt. 
  • Teamarbeit mit einem harmonischen, gut eingespielten Team. Ohne ein Team, das am gleichen Strang steht, kann ein Zahnarzt nicht erfolgreich arbeiten. 
  • Ästhetik: Sog. Non-Prep-Veneers, die Form- und Farbkorrekturen der Frontzähne ohne Bohren möglich werden lassen, oder ästhetisch hochwertige Kronen und Füllungen, ein gesundes Zahnfleisch etc. sind mir eine Herzensangelegenheit, denn ich weiß, wie wichtig ein gutes, gepflegtes Aussehen fürs Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden im sozialen Umfeld ist.
  • In meiner Praxis werden nur biologisch verträgliche Materialien verwendet; gegebenenfalls teste ich diese in Abstimmung mit dem Patienten vor der Behandlung aus.

Zur Person
Mein Studium der Zahnheilkunde habe ich an den Universitäten Hamburg und München absolviert, in München promoviert, eine dreijährige Ausbildung zum Arzt für Naturheilkunde und zum Arzt für medizinische Hypnose abgeschlossen. Vor 25 Jahren habe ich mich in meiner eigenen Praxis niedergelassen; von Beginn an habe ich mich den Spezialgebieten Parodontologie, Laserzahnheilkunde und Behandlung von Angstpatienten gewidmet. Seit 15 Jahren bin ich zertifizierte Implantologin, seit 10 Jahren Spezialistin für Ästhetische Zahnheilkunde. Derzeit studiere ich berufsbegleitend an der Uni Aachen mit dem Abschlussziel „master of science of lasers in dentistry“.

Zur Praxis

  • Maschinelle Endodontie mit Laserbehandlung: geringes Risiko von Wurzelspitzenentzündung nach Behandlungsabschluss
  • Digitales Röntgen: strahlungsarm, hohe Bildqualität
  • Intraorale Kamera: Kariesdiagnose vergrößert, Behandlungssimulationen, gute Dokumentation
  • Laserbehandlung: Nachhaltige Behandlung von Bakterien, Pilzen und Viren bei Parodontitis Zahnfleischentzündungen, Karies, Zahnnervbehandlungen, Aphten, Herpes u,v,m. ohne Antibiotika 
  • No-Prep-Veneers: hauchdünne Keramikschalen, die ohne zu Bohren auf den Zahn aufgeklebt werden, zur Form- und Farbkorrektur der Frontzahnästhetik
  • Hochqualifiziertes Personal

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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