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Intralift - minimalinvasiver Sinuslift bei Zahnimplantaten

Dr. Kurrek

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© Zahn + Kunst, Dr. Lutz Grosche und Dr. Andreas Kurrek© Zahn + Kunst, Dr. Lutz Grosche und Dr. Andreas KurrekIm Oberkiefer kann sich bei langjähriger Zahnlosigkeit im Backenzahnbereich der Kieferkamm stark zurückbilden. Zusätzlich vergrößert sich das Volumen der Nasennebenhöhle durch eine altersbedingte Ausdehnung im Zuge der Pneumatisation. Durch die Kombination aus beiden Effekten ist der Knochen unter der Kieferhöhle nun zu niedrig, um Zahnimplantate operativ einsetzen zu können.

In einem solchen Fall ist ein Aufbau des Kieferknochens notwendig, um die Stabilität des Funda-mentes für eine Implantation zu schaffen - ein sogenannter Sinuslift. Hierbei wird nach operativer Eröffnung zunächst die Kieferhöhlenschleimhaut (die Schneidersche Membran) vom Knochen gelöst und angehoben. In den so neu geschaffenen Hohlraum wird nun ein Knochenersatzmaterial eingebracht. In Abhängigkeit der noch verbleibenden Restknochenhöhe kann darauf gleichzeitig oder nach einer Ausheilphase von ca. 4-6 Monaten in den neu entstandenen Knochen implantiert werden.

Bislang übliche Methoden waren darauf ausgerichtet, in die seitliche Kieferhöhlenwand zunächst ein Fenster zur Kieferhöhle zu eröffnen und mit speziellen Handinstrumenten die Kieferhöhlenschleim-haut vom Boden und den Wänden der Kieferhöhle abzulösen. Diese Verfahren kennzeichneten sich postoperativ durch ein relativ hohes Operationstrauma, gefolgt von Schwellung und einer Blaufärbung der Wange (Hämatom).

Das 2007 entwickelte Intralift-Verfahren verzichtet auf rotierende Instrumente, welche eine hohe Gefahr der Verletzung von Weichgewebe beinhalten und arbeitet ausschließlich mit hochfrequent schwingenden Instrumenten, die wiederum eine Gefahr der Verletzung von sensiblen anatomischen Strukturen minimieren. Ebenso wird beim Intralift auf das Eröffnen des seitlichen Kieferhöhlenfensters verzichtet. So minimieren sich die postoperativen Beschwerden erheblich. Schwellungen und Schmerzen sind bei dem Verfahren eine Seltenheit. In vielen Fällen ist eine sofortige Einbringung von Implantaten in Abhängigkeit von der Primärstabilität des Kieferknochens möglich. Nahezu jede beliebige Knochenmenge kann mit diesem Verfahren vollständig aufgebaut werden. In der Regel kann bei der Methode vollständig auf die Verwendung von körpereigenem Knochen verzichtet werden, sodass ein zweites OP-Gebiet zur Entnahme nicht notwendig wird.

Das Intralift-Verfahren wird weltweit angewandt und ist durch umfangreiche Multicenterstudien wissenschaftlich in seiner Wirkung belegt worden.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (2)


15.01.2014 - 21:23 Uhr

hallo , wollte mich erkundigen über termine und...

von ismail

... über die vorstellung , von der zahnpreisliste , über zahn lücken füllung , und unten ungenaue ,ungerade zahn bearbeitungen . würde mich freuen, wenn sie sich in kürze zurück melden . m.f.g.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 16.01.2014
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, gerne melden Sie sich für einen Termin unter meiner Praxisrufnummer 0211-588074. Über Therapiemöglichkeiten können wir Sie erst nach genauer Diagnostik informieren. MfG Dr. Kurrek

15.01.2014 - 20:02 Uhr

Genau dieses Problem habe ich,mein Zahnarzt will...

von Andreas

... wenn sich meine Teleskopbrücke im Vorderzahnbereich seit 1985 gemacht lösst,eine Brücke mit Klammern als Ersatz einsetzen.Dies wollte ich auf keinen Fall,aber Sie sagt es gebe keine andere Möglikeit,weil mein Kieferknochen stark zurückgegangen ist.Wie hoch sind eigendlich die Kosten Ihrer Methode.Mit freundlichen Gruß

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 16.01.2014
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, eine exakte Aussage über die Knochenquantitaet und Qualitaet kann nur an Hand eines DVT ( 3D-Röntgen)erfolgen. Selbst bei stark atrophem (rückgebildetem) Knochen ist in vielen Fällen mittels minimalinvasiver Techniken ein Knochenaufbau und somit eine Implantation möglich. Die Behandlungskosten sind nur nach eindeutiger Diagnostik vorhersagbar. Gerne vereinbaren Sie einen Termin zur persönlichen Besprechung Ihres Falles unter 0211-588074. MfG Dr. Kurrek


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