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Keramikimplantate: Warum Sie eine echte Alternative zu Titan sind

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© Yuri Arcurs - Fotolia.com© Yuri Arcurs - Fotolia.comMüssen Sie sich heute als Patient damit auseinandersetzten, aus welchem Material Ihr neuer Zahnersatz sein soll, dann werden Sie mit größter Wahrscheinlichkeit die Bekanntschaft von Keramik machen. Der Trend unter Zahnmedizinern geht schon lange hin zu metallfreien Materialien. Dabei sieht ein weißer Zahn natürlich schöner aus als ein grauer oder goldener, egal ob eine Krone, Teilkrone oder ein Inlay benötigt wird. Selbst große Brücken sind heutzutage eher standardmäßig aus dem weißen Material, aus Keramik. Aber die Vorteile dieses Materials liegen nicht nur in seiner Optik. Aufzuzählen sind hier:

Schlechtere Wärmeleitung (d.h. verminderte Heiß-Kalt-Empfindlichkeit):
Keramik isoliert sehr gut und ist ein schlechter Wärmeleiter. Wenn Sie nun etwas Kaltes oder Heißes essen, dann wird diese Information kaum an den Nerv Ihres Zahnes weitergeleitet. Die Temperaturempfindlichkeit Ihres Zahnes ist wesentlich geringer und der Genuss umso höher.

Verträglichkeit:
Keramik wird vom Körper nicht wirklich als Fremdstoff erkannt. Dieses Phänomen ist für die hohe Bioverträglichkeit von Keramik verantwortlich. Der Körper kann schlichtweg nicht auf das Material als solches reagieren. Es gilt deshalb heute als absolut unbedenklich. 

Verarbeitung / Materialgüte:
Viele keramische Materialien können heute leicht industriell hergestellte werden. D.h., trotz perfekter Individualisierung erfüllt das Material Ihres Zahnersatzes höchste Industriegüte. Auf dieses Material ist daher heutzutage absolut Verlass.

Geschwindigkeit:
In der Zahnarztpraxis kann dann mit modernen CAD/CAM-Systemen das Material voll und ganz individualisiert und perfekt eingebracht werden. Noch in der gleichen Sitzung, in der präpariert wurde.

All diese Vorteile gelten auch, wenn wir nicht über klassischen Zahnersatz, sondern Implantate reden. Insbesondere das Argument der Bioverträglichkeit wiegt hier umso schwerer: Das Implantat wird in den Knochen gesetzt und ragt durch das Zahnfleisch in die Mundhöhle.

Hinzu kommt: Keramikimplantate imitieren auch optisch perfekt die natürlichen Zähne. Man kann an keiner Stelle mehr erkennen, dass eine künstliche Zahnwurzel eingebracht wurde. Besonderes im Frontzahnbereich, wo die Zähne relativ dünn und oft leicht durchscheinend sind, ist dieser Vorteil für ein unbeschwertes Lachen unschätzbar wertvoll.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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