
Zappelig, überaktiv, unaufmerksam und leicht ablenkbar, das sind heute die am häufigsten diagnostizierten Störungen bei Kindern und Jugendlichen. In der Medizin wird das oft als ADHS/ADS bezeichnet - dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.
Mittlerweile hat man bei diesem Personenkreis einen abweichenden Gehirnstoffwechsel festgestellt. In der Medizin spricht man von Stoffwechselstörung.
Diese sogenannte Stoffwechselstörung kommt auch immer häufiger bei Erwachsenen vor. Anscheinend wird hier ADHS/ADS im Kindes- und Jugendalter in das Erwachsenenalter mitgenommen. Obwohl Erwachsende in der Lage sind, mit der Krankheit unauffälliger, aber nicht weniger darunter leidend, zu leben.
Liebe Erwachsende, denken Sie daran, es gibt auch für Sie Möglichkeiten, Ihre Lebensqualität spürbar, wenn nicht sogar dramatisch, zu verbessern.
Leider ist die übliche Behandlungsmethode heute immer noch, obwohl immer stärker umstritten, die Einnahme von Medikamenten.
Als Psychotherapeut und Hypnosetherapeut habe ich mir nun folgende Fragen gestellt:
1.Waren Einstein, Mozart, Hesse, Napoleon, Beethoven und noch viele mehr zu außergewöhnlichen schöpferischen Leistungen im Stande - trotz ihres ADHS oder nicht doch wegen ihres ADHS?
2.ADHSler lassen sich nur schlecht oder gar nicht an vorgegebene Denk- und Verhaltensstrukturen anpassen. Ist das nicht eine Voraussetzung, um wirklich Neues hervorzubringen?
3.Ist ADHS also auch eine besondere Begabung, der sich in einem abweichenden Stoffwechsel zeigt und gar keine StoffwechselSTÖRUNG ist, die mit Medikamenten und Strukturierungsübungsprogrammen zur Anpassung behandelt werden muss?
4.Sind diese vielen Kinder- und Jugendliche, die dann irgendwann auf eine Sonderschule kommen, in Wirklichkeit verkannte Hochbegabte?
Ich hatte viel mit solchen Jugendlichen zu tun (Jugendliche mit ADHS, die vorher in Sonderschulen waren) und nachdem ich in ihnen so viele besondere Begabungen und Stärken erkannt habe, kann ich diese Fragen nur mit 'JA' beantworten. Das sind meine ganz persönlichen Erfahrungen.
In meiner Arbeit hat sich gezeigt, dass die Hypnose-Therapie eine ideale Form ist, durch die ADHSler ihre Stärken und Begabungen erkennen und entwickeln können. Menschen mit ADHS gehen in der Regel nur zu gern in eine Hypnose. Dort sind sie von allen Außenreizen frei und können oft verblüffende kreative Gedanken entwickeln und sogar in diesem Zustand in eine Struktur bringen. Was dann danach beibehalten wird.
Deshalb empfehle ich Menschen mit ADHS/ADS erst einmal einige Hypnosen zur Beseitigung von Ballast und Blockaden, die sich mit der Zeit durch falsche Behandlungen und teilweise auch damit verbunden, durch traumatische Erlebnisse im Unterbewusstsein und im Körper gesammelt haben.
Und als Begabtenförderung danach eine Dynamische Selbsthypnoseschulung, die sie dann ihr Leben lang für sich nutzen können.


