
Wenn die Gesichtshaut beginnt zu erschlaffen, besteht häufig der Wunsch nach einer Straffung, um die ursprünglichen Konturen wieder herzustellen.
Gerade bei Patienten im Alter zwischen 40 und 55 Jahren ist ein operatives Facelift häufig noch nicht notwendig oder wird nicht gewünscht. Diesen Patienten können wir nun ein Facelift ohne Skalpell anbieten. Dabei werden in lokaler Betäubung mit einer Mikronadel schmerzfrei und schonend Fäden unter die Haut eingezogen, die sich durch gegenläufige Widerhaken fest im Gewebe verankern und somit eine Straffung von Haut und Unterhautgewebe ermöglichen. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Sie können sogar als Patient während der Behandlung Einfluss auf das Ergebnis nehmen. Die Fäden bestehen aus Polymilchsäure und verbleiben etwa 18 Monate im Körper. Es handelt sich dabei um ein Nahtmaterial, das in der Chirurgie seit vielen Jahren erfolgreich verwendet wird. Während der Zeit der Auflösung stimuliert die Polymilchsäure die Bildung von körpereigenem Kollagen, wodurch ein neues Stützgerüst für die Gesichtsweichteile entsteht. Die Haltbarkeit der Behandlung kann deshalb mit 2 bis 3 Jahren angegeben werden. Die Behandlung kann danach jederzeit erneuert oder ergänzt werden. Auch die Straffung des Halses oder das Anheben der Augenbrauen ist möglich. Die Methode ist mit anderen Maßnahmen zur Faltenbehandlung wie Botox oder Hyaluronsäure problemlos kombinierbar. Weitere Vorteile sind: Keine Risiken, keine Narben, kaum Ausfallzeiten, kleine Schwellungen oder Blutergüsse verschwinden nach wenigen Tagen, natürlich, nicht operiert wirkendes Ergebnis, keine Nachbehandlung.


