
Würde dem Patienten jetzt die Schiene weggenommen, so käme es nach und nach wieder zur Rückstellung in die alte, pathologische Position und somit auch zur Wiederkehr der Beschwerden.
Dem Patienten bleiben nun 2 Möglichkeiten:
A: Eine weiterführende Behandlung ist nicht erwünscht, die MAGO wird als symptomatische Schiene während der Nacht und bei Bedarf getragen. Man kann hier von einer Begrenzung weiterer Schäden an Zähnen, Kiefergelenken, etc. sprechen. Der Verschleiß wird verzögert aber nicht aufgehalten, heißt aber auch, dass der Patient dauerhaft auf seine Schiene angewiesen ist.
B: Die Alternative bedeutet die Versorgung der Zähne in der neuen Position um Zahnkontakte und Kiefergelenke harmonisch in Einklang zu bringen. Der Umfang der zu sanierenden Zähne ist hierbei abhängig von der Vorschädigung und Abnutzung der Zahnsubstanz. Eine Schiene ist danach nicht mehr notwendig da sich die Gelenke in ihrer physiologischen Position befinden und die Zahnkontakte, die auf das Feinste abgestimmt werden, diese weiterhin in dieser Position stabilisieren.
Lesen Sie nächste Woche:
komplexe Versorgung einer Patientin mit massiver Problematik



