
Bei einer groß angelegten Studie wurde an ca. 200.000 Patienten die Wirksamkeit der Akupunktur getestet.
70 % der behandelten Patienten berichteten, eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden durch die Akupunktur zu spüren, während die Standardtherapie lediglich 29 % als Ergebnis vorweisen konnte.
Diese 70 % wurden, was die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) anbelangt, ausschließlich mit Akupunktur erreicht.
Die TCM bietet darüber hinaus jedoch noch andere Verfahren wie Tuina (chinesische Massage und manuelle Therapie), Moxibustion (Erwärmung von Akupunktur-Punkten) und Schröpfen (Behandlung mit Hilfe von saugenden Gläsern) an. In einer fachgerechten Kombination lassen sich damit bessere Ergebnisse erreichen, als in oben genannter Studie.
Im Rahmen einer anderen Studie wurden 500 Patienten mit Bandscheibenvorfall zum Teil konservativ, das heißt ohne Operation behandelt. Ein anderer Teil unterzog sich der Bandscheibenoperation. Nach 24 Monaten waren 70% der Patienten in beiden Gruppen mit dem Ergebnis zufrieden. Das heißt der Erfolg war gleich - auch in Bezug auf Arbeitsausfall und Schmerzempfinden.
An der Universität von Stanford war das Ergebnis von ausführlichen Forschungen, dass psychosoziale Faktoren eine genau so wichtige Rolle spielen wie der Verschleiß der Wirbelsäule.
Sollte bei Ihnen ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert sein und keine unmittelbare OP-Indikation bestehen, müssen Sie das Problem zwar sehr ernst nehmen, aber sich nicht gleich auf dem OP-Tisch sehen:
Fast die Hälfte aller 50-jährigen hat einen Bandscheibenvorfall.
Ein Großteil weiß es gar nicht.


