
Wenn ein Patient sich mit dem Gedanken trägt, seine Frontzähne verschönern zu lassen, spielt immer die Angst mit, wie sehe ich dann aus, werden die neuen Zähne zu mir passen, was sagt meine Frau, meine Freunde. Aus dieser Unsicherheit heraus scheuen viele Menschen den Gang zum Spezialisten und finden sich mit Ihrem unschönen Lächeln ab.
Die Lösung ist eine Simulation der angestrebten Veränderung im Munde des Patienten. Zuerst werden Abdrücke von den Zähnen hergestellt, dann bis zu 10 digitale Fotos, wobei er lächelt, aber auch ernst schaut, was ganz wichtig ist, um die Länge der Frontzähne zu beurteilen. Die Fotos werden sofort mit dem Patienten begutachtet, um seine Wünsche genau zu objektivieren.
Im nächsten Schritt wird zum Testen der idealen Länge etwas Kunststoff auf die Frontzähne aufgebracht (es sollte bei ernstem Gesichtsausdruck unbedingt noch etwas von den Zähnen zu sehen sein) und diese Länge dann dem Techniker mitgeteilt.
Dieser wachst auf dem Gipsmodell die Zähne ideal auf (die Fotos wurden ihm natürlich vorher per Internet ins Labor geschickt) und stellt einen Silikonschlüssel her. Der Silikonschlüssel wird am Patienten mit Kunststoff aufgefüllt, über seine Zähne gestülpt, 2 Minuten ausgehärtet und schon sieht der Patient seine neuen Zähne, als ob es schon die neuen Keramikveneers wären.
Er kann sogar mit diesen "Provisorien" nach Hause gehen und seinem Partner usw. die Veränderung zeigen. Diese provisorische Aufbauten sind sofort wieder abnehmbar, da sie nicht mit den Zähnen verkleben.
Durch diese Art der Simulation im Mund nehmen wir dem Patienten, der gerne ein schöneres Lächeln haben möchte, die grosse Unsicherheit vor einer folgenden Behandlung.


